Ein Analog-Astronaut in Österreich – der einzige echte Astronaut überhaupt!

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Ein Analog-Astronaut in Österreich –
der einzige echte Astronaut überhaupt!

Da wir wissen, daß es eine bemannte Raumfahrt aus technischen Gründen nicht geben kann (Kein Re-Entry, keine Strahlungssicherheit) und alle hier öffentlich bekannten Astronauten-Darsteller sich nur lügnerisch für wirkliche Astronauten ausgeben können und feiern lassen, begeistert uns ein Mann, der dies begriffen haben muß (es aber nicht laut sagt) und deshalb sein Astronautendasein hier auf Erden als einen Traum inszeniert, zuerst als reines Privattheater mit ein paar begeisterten Statisten, dann aber sogar mit Anerkennung durch NASA und ESA und EU.

Ohne die Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 25./26. März 2017 mit ihrem Artikel auf SEITE DREI hätte Balthasar – und mit ihm die Leser dieses Blogs – nie vom Analog-Astronauten Gernot Grömer erfahren, der offensichtlich als einziger den Durchblick hat und seine Marserlebnisse lieber gleich hier auf Mutter Erde ansiedelt, weil er weiß, daß er nie dorthin (zum Mars) fliegen wird. In der pointiert geschriebenen Reportage von Hannes Vollmuth unter dem Titel

„Der Marsianer“
„Gernot Grömer wollte Astronaut werden und ins All fliegen, aber das hat nicht geklappt. So wurde er der erste Analog-Astronaut Österreichs. Eine etwas andere Reise in den Weltraum“

porträtiert er den Analog-Astronauten und seine engagierten Assistenten, wie sie auf einem Garagendach in Innsbruck den nicht stattfindenden Ausflug zum MARS simulieren und genießen. Natürlich haben die unverständigen Menschen aus der irdischen Innsbrucker Umgebung anfangs Grömers Truppe gefragt:

„Wer seid’s ihr, was wollt’s ihr, ja seids ihr denn komplett deppert?“

Auch dem Reporter scheint der Analog-Astronaut mit seiner Truppe etwas spinnert zu sein, aber er berichtet getreulich, was der Analog-Astronaut ihm von seinem Werdegang erzählt hat. Da der Autor aber nicht der Reihe nach erzählt, sondern zwecks Unterhaltung ständig zwischen allen Jahren herumspringt, muß man sich als Leser erst die Eckdaten heraussuchen und auf einem Zettel notieren, wenn man einen Überblick erhalten will. Hier ist der Zettel:

Gernot Grömer, geb. 1975,
– Studium der Astrophysik in Innsbruck;
– 1 Semester in Houston, an der International Space University;
– 1 Sommersemester in Cleveland, Ohio, bei einer Außenstelle der
International Space University, wo er selbst Planetologie unterrichtet;
– 1998 wieder in Österreich,
– besucht den Internationalen Astronauten-Kongress in Turin;
– gründet das ÖWF – das Österreichische Weltraum-Forum oder „Austrian Space Forum“;
– das ÖWF ist ausgestattet mit „Spacesuit-Lab“ (Raumanzugslabor), „Space Workshop“ (Werkstatt), „Enterprise Bordbar“ (Gemeinschaftsraum), „Mission Support Center“ (Unterstützungszentrum) und „einem begehbaren Garagendach“ in Innsbruck;
– 2002 erfolgreiche Bewerbung für eine „Mars-Mission in Utah“, USA;
simuliert dort für 2 Wochen, eingeschlossen mit 3 Männern und 2 Frauen in einem Raumschiffmodell, einen Marsflug;
– 2004 Parabelflug in einem Flugzeug (Schwerelosigkeit);
– 2006: zweite Simulation einer „Mars-Mission“ in Utah;
– 2009: „Analog-Mission in der Eifel“;
– Bewerbung: „Dann kommt der Call, der offizielle Call der Europäischen Weltraumorganisation. Astronauten gesucht, echte Astronauten.“;
– 2009, 6. November: Bewerbung bei ESA abgelehnt;
– Doktorarbeit in Astrobiologie;
Mars-Analog-Mission im Kaunertaler Gletscher;
– Fahrzeugtest für die Esa in Riotinto, Spanien;
– Praxistest in der Dachstein-Eishöhle bei Obertraun;
– „MARS2013“, die zehnte Simulation des „ÖWF“ für einen Weltraumflug, in der Wüste von Marokko.

Der Autor bilanziert Grömers Erfolge:

„Marokko wird die größte Mars-Analog-Mission der Welt, 23 Nationen, 100 Mitarbeiter. Die Fachzeitschrift Astrobiology bringt eine Sonderausgabe, Grömer spricht vor Schulklassen, die Nasa mailt, er solle doch bitte einen Vortrag halten, am besten gleich mehrere. Als wäre er tatsächlich dort gewesen. Dort, auf dem Mars.“

„Grömer hat ein Mini-Houston geschaffen, mitten in Österreich. Eine Mischung aus Forschung und Träumen, echter Wissenschaft und Geschichten. Gefördert von Weltraum-Aficionados, vom österreichischen Weltraumprogramm und der EU.“

Die Tätigkeiten der Mitarbeiter am ÖWF: „Sie machen wissenschaftliche Experimente und publizieren ihre Erkenntnisse in Fachjournalen. Sie testen Handschuhe, halten Vorträge und beraten die Europäische Weltraumorganisation (Esa). Sie entwickeln den ersten Mars-Anzug Europas, Aouda, 45 Kilo schwer, vollgestopft mit Sensoren, Funksystem, Druck-Gegenkräften, Gewichten. Und sie bilden Analog-Astronauten aus, analog zu den echten, bisher 18 Männer und Frauen.“

Anlaß für die SZ-Reportage ist eine Testwoche des ÖWF. Der Analog-Astronaut Grömer steigt in Insbruck im Raumanzug durch ein Fenster des ÖWF auf ein Innsbrucker Garagendach: dort wird mit Hochspannung getestet, was für eine elektrische Ladung der Raumanzug abhalten kann. Und einige andere Effekte der “Raumausrüstung”. Ein Filmteam filmt, ein Fotograf fotografiert.

Für den Reporter erzählt Grömer seine Phantasien, wie er in Gedanken auf dem Mars herumläuft, dort seinen Lieblingsplatz (Olympus mons) aufsucht, weil er weiß, daß er nie zum Mars fliegen wird. Und genau so ticken seine Mitarbeiter im ÖWF. Der Reporter nennt sie und ihresgleichen Weltraum-Aficionados, Weltraumverrückte.

***

So weit die Neuigkeiten aus der SZ.

Warum begeistert uns der Analog-Astronaut?
Warum erscheint er uns als der einzige echte Astronaut?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, müssen wir strikt logisch vorgehen.

Der einzige echte Astronaut ist derjenige, der weiß, daß er nie höher als 100 km fliegen kann und schon gar nicht zum Mars. Grömer weiß es wahrscheinlich.

Der einzige echte Astronaut ist derjenige, der uns nicht die Hucke vollügen wird von irgendwelchen angeblich realen Erlebnissen einer nicht stattgefundenen Raumfahrt. Grömer lügt nicht. Eine Erholung!

Der einzige echte Astronaut ist derjenige, der nur von seinen erträumten Erlebnissen schwärmt. Grömer tut genau das.

Der einzige echte Astronaut ist derjenige, der immer bei der Wahrheit bleibt: der Analog-Astronaut bleibt bei der Wahrheit. Er nennt seine Simulationen „Simulationen“ und sein Astronautentum „analog“.

Was denkt der Analog-Astronaut?

Wir Kritiker der Raumfahrt-Lügen wissen nicht, was der Analog-Astronaut wirklich denkt. Er spricht von der Raumfahrt als möglichem Erlebnis, hält die Lügen der SPACE-Branche wohl für real – aber das muß er natürlich auch, weil sonst kein Qualitätsmassenmedium über ihn berichten und keine NASA und keine ESA seine Reputation stützen würden. Er würde für einen Kritiker gehalten und entsprechend verteufelt werden. Das wird ihm klar sein: Kritik ist in der angeblich freien Welt genau so verboten wie in der unfreien.

Aber sein Verhalten ist das eines Menschen, der begriffen hat, daß es keine bemannte Raumfahrt gibt. Denn sonst würde er nicht allein auf seine Phantasie bauen, sondern auf reale Erfahrungen von angeblichen Astronauten, die reale Erfahrungen machen: es gibt schließlich mehrere angeblich monatelang auf der ISS geflogene Astronauten-Darsteller! Sonst würde er sich einen der schon existierenden Raumfahrtanzüge besorgen und nicht versuchen, in Innsbruck einen österreichischen Raumanzug zu bauen: diese Absicht wirkt in der SPACE-Lügenwelt natürlich „spinnert“ und nur in der realen Ohne-Raumfahrt-Welt als Phantasieprojekt sinnvoll.

Grömer sagt dem Reporter:

„Die einzige Grenze ist der Kopf und nicht die Technik.“

Der Reporter kommentiert: „Der Satz ist eigentlich Wahnsinn, wenn nicht alles an ihm wahr wäre.“ Was ist daran Wahnsinn, was ist wahr? Warum das Paradox? Der Reporter selbst kann es nicht erklären.

Der Reporter kann den „Wahnsinn“ beim Analog-Astronauten nur diagnostizieren, weil er die depperten Raumfahrt-Lügen glaubt und nicht durchschaut.

Und was ist daran wahr? Nur eine Grenze im Kopf ist interessant, weil nur sie auch überwunden werden kann: im Kopf, durch das Denken.

Eine Grenze der (gegebenen) Technik ist gegeben und kann nicht überwunden werden:
– mit den gegenwärtigen Raketen kein Treibstoffvorrat zum Bremsen, also „kein Re-Entry“;
– mit den gegenwärtigen Raketen keine Panzerungen für einen Strahlenschutz transportierbar, und
– für Außenbordeinsätze (EVA = Extra Vehicular Activity) sind Panzerungen nicht einmal denkbar.
Die EVA als der letzte und höchste Endzweck der bemannten Raumfahrt kann nicht gepanzert werden und bleibt reines Geschwätz. Deshalb ist gerade der Innsbrucker Raumanzug die einzige sinnvolle Konstruktion ihrer Art.

Für den Anhänger der NASA-Märchenwelt ist das Auftreten des Analog-Astronauten natürlich ein Paradox, das er (der NASA-Gläubige) nicht auflösen kann: Wahnsinn und wahr. Erst die wissenschaftliche, physikalisch-technische Kritik der Lügenwelt „bemannte Raumfahrt“ kann auch das darin auftretende Paradox auflösen: nur die Phantasie daran ist wahr, alles übrige ist der Schrott der Betrüger. Mit anderen Worten: nur die „Fiction“ in Science Fiction ist wahr, die angebliche „Science“ ist Ramsch, durch Lügen künstlich ins Leben der Menschen mit Mediendruck hineingepreßt. Volkstümliche Bezeichnung: Gehirnwäsche, und weil aus den USA kommend: „Brainwashington“ (so im Internet gefunden, leider nicht von B.!).

Den eigentlichen Gipfel hat der Reporter gewissermaßen nebenbei mitgeteilt:

„Und sie bilden Analog-Astronauten aus, analog zu den echten, bisher 18 Männer und Frauen.“

Worin mag diese Ausbildung bestehen? Vielleicht könnte eine oder einer von den 18 mal berichten? Auf jedenFall beginnt mit der „Ausbildung zum Analog-Astronauten“ die Realität Einzug in die „bemannte Raumfahrt“ zu halten, und es beginnt der Generationenaufbau.

Irgendwann dürfte die Zahl der ehrlichen Analog-Astronauten die kleine Zahl der Lügen-Astronauten-Darsteller übertreffen! Was aber dann? Denn für die Analog-Astronautenschüler gibt es riesige Hörsäle und überall genug Wüsten für Mars-Simulationen! Und ihre Schüler werden auch außerhalb Innsbrucks noch ein paar Garagendächer finden.

Dagegen ist die Zahl der NASA-Sitzplätze auf den Spitzen ihrer Raketen doch sehr überschaubar und – das ist der Witz – auch die NASA-Astronauten fliegen nicht! Alles nur Simulanten und Weltraum-Clowns für das geschminkte Ultra-Super-3D-Format-TV-Serien-Toakschou-Fernsehen und scharfe Fotos in den sozialen Medien. Letztlich nur geeignet für die Brille, mit der man vom Mond auf die Erde sehen kann.

NASA, ESA, die „Fachjournale“ usw.

Nun müssen die Positionen der anderen Seite, des LÜGNER-UND-BETRÜGER-Kartells analysiert werden: NASA, ESA, das österreichische Weltraumprogramm, die „Fachjournale“ und sogar die finanziell reelle EU mit ihrer Förderung.

Der Analog-Astronaut von Innsbruck stellt für ihre Lügen-Märchen und ihren jahrzehntelangen und gigantischen Betrug der Öffentlichkeit eine Herausforderung dar. Eigentlich, so möchte man erwarten, müßten die Urheber und Organisatoren des Betrugs die „Analog-Astronauten“ als Spinner und Betrüger denunzieren und von der öffentlichen Wahrnehmung ausschließen. Sie tun das aber nicht.

Stattdessen antworten die Machthaber mit dem probaten Mittel der kontrollierten Opposition (bisher für die bemannte Raumfahrt nicht erforderlich gewesen – oder doch?): sie nehmen den „Analog-Astronauten“ unter ihre Fittiche, er wird eingemeindet und gefördert!

Der Reporter schreibt:

„Die Nasa mailt, er solle doch bitte einen Vortrag halten, am besten gleich mehrere. Als wäre er tatsächlich dort gewesen. Dort, auf dem Mars.“

Der Bericht läßt offen, ob das eine Aussage der NASA ist oder des Analog-Astronauten oder eine zusammenfassende Interpretation des Reporters. Schöner kann der Arbeitsgrundsatz der NASA und das Betriebsgeheimnis unserer gesamten „bemannten Raumfahrt“ gar nicht zum Ausdruck gebracht werden:

„Als wäre er tatsächlich dort gewesen. Dort, auf dem Mars.“

Der Analog-Astronaut und die NASA haben eine große Gemeinsamkeit: sie spinnen beide – und es gibt zwischen ihnen den großen Unterschied, daß die NASA ihre Spinnerei als „Wirklichkeit“ verkaufen will und der Analog-Astronaut sympathischerweise seine Spinnerei nur als Spinnerei ausgibt. Hut ab!

Die Vereinnahmung des Analog-Astronauten durch die NASA, ESA und Europäische Union als „einen der Ihren“ ist der einzige Schachzug und die letzte Rettung gewesen, um vor dem Publikum und der sogenannten „Öffentlichkeit“ in den Qualitätsmedien den Spinner-Charakter des „Analogen“ (und seiner schon 18 Schüler) zu verbergen, damit er bei der NASA und sonstwo in Schulen usw. seine Vorträge halten kann, als ob er dort, auf dem Mars gewesen sei, tatsächlich. Für die Medien in Zukunft aber kein erwähnenswerter Unterschied.

Der Süddeutschen Zeitung gebührt Ehre und Anerkennung dafür, daß sie uns noch einen Blick in die Realwelt der ANALOG-RAUMFAHRT hat werfen lassen, bevor der Medienvorhang für die Öffentlichkeit heruntergeht, und in naher Zukunft die „Analog-Astronauten“ uns vom Bildschirm zuwinken werden, wenn sie nach erfolgreich absolviertem Raumflug (natürlich in irgendeiner „Mission“) mit ihrer Raumkapsel in irgendeiner Steppe oder irgendeinem Ozean gelandet sind, glücklich nach dem Überstehen der Strapazen und der kosmischen Strahlungsdosis und dem gelungenen Re-Entry wieder auf Mutter Erdes Boden zu stehen oder in ihrem Salzwasser zu planschen – was alles sie nie verlassen haben.

Die Fachzeitschrift Astrobiology bringt eine Sonderausgabe. Damit sind wir bei der Rolle der sogenannten „akademischen Wissenschaftler“ in den einschlägigen Branchen, die sich selbst nur als Schallverstärker für die NASA-Erkenntnisse verstehen, weil ihnen bei Unbotmäßigkeit die Gelder gestrichen werden. So einfach herrschen Zucht und Ordnung.

Der Reporter zeigt nur eine kleine Schwäche für die Simulationen, als er über Grömers Mini-Houston schreibt: „Eine Mischung aus Forschung und Träumen, echter Wissenschaft und Geschichten.“ Er sieht dort auch echte Wissenschaft am Werk.

B., 31. März 2017

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NASA-Raumschiff ORION – Teil 2: Airbus baut Service-Modul für 395 Millionen

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NASA-Raumschiff ORION – Teil 2: Airbus baut Service-Modul für 395 Millionen

Am 15. März 2017 hat Balthasar hier den Artikel veröffentlicht:

„NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen“
Die Quelle war ein Bericht in der FAZ v.14.3.2017 von einem Gespräch mit dem Leiter der Airbus-Weltraumsparte, Nicolas Chamussy.

Anschließende Recherchen im Internet ergaben, daß bereits zum 16. Februar, also 4 Wochen vorher, in mehreren Zeitungen und Internetportalen berichtet worden war. Der interessanteste Bericht von (dpa) / (mho) fand sich in HEISE.DE unter dem Titel:

„Zum Mond und Mars: Zweites Airbus-Servicemodul für Orion-Mission“

(https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zum-Mond-und-Mars-Zweites-Airbus-Servicemodul-fuer-Orion-Mission-3628643.html)

Dieser Bericht enthält in den folgenden 4 Zitaten mehrere wunderbare Informationen:

Zitat 1: „Der Verteidigungs- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space hat nun einen Auftrag über 200 Millionen Euro zum Bau eines zweiten Europäischen Servicemoduls erhalten. Der Vertrag wurde am Donnerstag in Bremen von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) als Auftraggeber und Airbus unterschrieben.“

Zitat 2: „Das neue Modul soll 2021 zum Einsatz kommen, wenn eine mit vier Astronauten bemannte Orion-Raumkapsel zum Mond fliegen soll. Auch das erste Modul (Auftragswert: 390 Millionen Euro) wird derzeit in Bremen gefertigt. Es soll 2018 für eine unbemannte Mond-Mission genutzt werden. Das Modul ist ein Zylinder mit einer Höhe und einem Durchmesser von etwa vier Metern.

Zitat 3: „Das aus 20.000 Bauteilen und Komponenten bestehende Modul versorgt die Kapsel unter anderem mit Treibstoff und Strom und die Astronauten mit Wasser und Sauerstoff. Das Gesamtgewicht liegt bei rund 13 Tonnen.“

Zitat 4: „Die 8,6 Tonnen Treibstoff des Moduls versorgen ein Haupttriebwerk und 32 kleinere Triebwerke.“

Diese Zitate führen zu Schlußfolgerungen und Fragen

1. Auftraggeber ist nach dpa/HEISE die Europäische Weltraumorganisation (ESA): demnach müßte ESA auch den Preis von 200 Millionen Euro zahlen. Dies widerspricht dem FAZ-Bericht v. 14.3.2017, wonach Airbus die Rolle eines „Unterlieferanten der NASA“ spielt.

Frage: Hat die NASA oder die ESA den Auftrag an Airbus erteilt?
Frage: Zahlt die NASA oder zahlt die ESA für das Produkt?
Frage: Wenn die ESA 200 Millionen zahlt: wieviele Millionen Euro sind der Anteil Deutschlands?

2. Das erste Servicemodul, derzeit in Bremen gefertigt und für eine unbemannte Mond-Mission 2018 vorgesehen, kostet 395 Millionen Euro.
Das zweite Servicemodul, jetzt als neuer Auftrag für Airbus Bremen unterzeichnet, kostet 200 Millionen Euro.

Frage: Warum kann ein Servicemodul für dasselbe ORION-Raumschiff erst 395 Millionen und dann 200 Millionen kosten? (Eine lustige Reihenfolge!)
Frage: Warum können die Qualitätsjournalisten unserer Qualitätsmedien diese Verdoppelung bzw. Halbierung eines Herstellungspreises nicht selbst bemerken und bei den Verantwortlichen nachfragen, um ihren Lesern dieses Rätsel zu erklären? (Weil sie nicht dürfen und deshalb keine Qualitätsschreiber sind.)

3. Die Maße des Servicemoduls sind: Zylinder mit 4 Meter Durchmesser und 4 Meter Höhe, Gewicht 13 Tonnen. Daraus errechnet sich das Volumen des Servicemoduls in m³:
Volumen des Zylinders = pi*r²*h ; 3,14 * 4 * 4 = 50,24 m³

Welches Raumvolumen hat der Tank?
Wie hoch ist im Servicemodul der Raumanteil für den Tank?
Die Art des Treibstoffs ist nicht angegeben. Die spezifischen Dichten der meisten Raketentreibstoffe (nach Wikipedia) liegen bei plus/minus 1,0 gr/cm³, also in der Größenordnung von Wasser. Daraus ergibt sich als plausible Annahme ein Tankvolumen für die 8,6 Tonnen Treibstoff des Moduls von ca. 9 m³.
Nach Abzug der 9 m³ für den Treibstofftank verbleiben als Volumen der Aggregate und Geräte, die Airbus einbauen muß, ca. 41 m³: das ist das Raumvolumen eines normalen Wohnzimmers im Neubau.

Das Gesamtgewicht des Servicemoduls liegt bei rund 13 Tonnen; wenn man die 8,6 Tonnen des Treibstoffs abzieht, bleiben 4,4 Tonnen als Gewicht für den Treibstofftank, den Raketenmotor, die Aggregate und Geräte. Nach der Aussage:
„Das aus 20.000 Bauteilen und Komponenten bestehende Modul versorgt die Kapsel unter anderem mit Treibstoff und Strom und die Astronauten mit Wasser und Sauerstoff.“
werden in dem Raumvolumen eines Wohnzimmers im wesentlichen
– Teile des Raketenmotors (Haupttriebwerk) und 32 kleinere Triebwerke,
– die später ausgefahrenen Sonnenkollektoren,
– die Stromversorgung,
– die Wasserversorgung und
– die Sauerstoffversorgung
eingebaut. Die lebenswichtige Klimatisierung für die Mannschaftskapsel wird nicht erwähnt, wird anscheinend in der Mannschaftskapsel selbst installiert.

Frage: Haben die genannten 5 Aggregate in dem Raumvolumen eines Wohnzimmers Platz?
Frage: Welcher Art sind die Materialien und Aggregate für dieses Raumvolumen, die einmal 200 Millionen und einmal 400 Millionen Euro kosten?
Frage: Worin liegt der unterschiedliche Kostenfaktor?

4. Es werden für den Bau des Servicemoduls „20000 Bauteile“ genannt.
Frage: Was ist ein Bauteil?
Frage: Welchen Zweck soll die Mitteilung haben, wenn man nicht weiß, was „ein Bauteil“ bedeutet?

***

Nach dem Ergebnis der im ersten Teil (vom 15.3.) mitgeteilten Beweislage ist ein bemannter Raumflug nicht möglich wegen des fehlenden „Re-Entry“ und des fehlenden Strahlenschutzes.

Diese unwiderlegbaren Befunde werden nun durch die von HEISE.DE mitgeteilten Daten dadurch bestätigt, daß auf ungeschminkte und sorglos-eklatante Art das Irreale dieses Projekts (und damit der ganzen Branche) demonstriert wird. Es ist ihren Organisatoren völlig egal,
– ob NASA oder ESA den Auftrag erteilen und wer folglich zahlen muß;
– ob das Modul für dasselbe Projekt einmal das Doppelte oder die Hälfte kostet;
– ob die angeblichen Aggregate und Geräte in das gegebene Raumvolumen überhaupt hineinpassen;
– ob die angeblichen Aggregate und Geräte insgesamt das vorgegebene Höchstgewicht einhalten können,
– und ob irgendwann irgendjemand dieses Irreale durch Fragen aufdeckt,
weil die Medien über sowas nicht berichten.
Wir befinden uns mit ORION im Land der freien Phantasie, aus dem uns nur ein paar Bildchen geliefert werden müssen. Das genügt an Realität.

Für die NASA oder ESA als die Auftraggeber bedeutet die Verringerung des „Herstellungspreises“ auf die Hälfte allerdings auch die Halbierung ihrer Gewinnmöglichkeiten, weil sie bei der „Bezahlung“ des zweiten Modells nun nur halb so viel Steuergelder auf die Seite und in die schwarzen Kassen der Geheimdienste schaffen können (wo sonst könnte man das Geld auch sicher bunkern?).

Möglicherweise will die NASA mit dieser „Sparmaßnahme“ beim Präsidenten Trump einen guten Eindruck machen, weil sie mit Sparmaßnahmen ohnehin rechnen muß. Wenn der US-Präsident wüßte, daß es eine bemannte Raumfahrt überhaupt nicht gibt, könnte er natürlich noch viel mehr „einsparen“. Aber könnte er das wollen?

B., 24. März 2017

NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen

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NASA-Raumschiff ORION:
Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen

Wenn es eine bemannte Raumfahrt definitiv nicht gibt: Wann kommt bei Airbus wieviel Geld an und wo bleibt es?

In der gestrigen FAZ (14.3.2017) berichtet „chs“ aus Paris, 13.3.:

„Airbus hat große Pläne im Weltall“

Das ORION-Raumschiff der NASA soll zum Mond und zum Mars fliegen: „Bis zum Mars – und zwar bemannt – soll die Raumfähre ORION eines Tages fliegen.“

„Ende des Jahres will Airbus das erste Servicemodul, das zusammen mit der Astronautenkapsel das Raumschiff bildet, an die Nasa ausliefern, damit es im kommenden Jahr zu einem ersten Testflug Richtung Mond kommen kann. Den Vertrag für das nächste, weiterentwickelte Modell in Höhe von 200 Millionen Euro hat Airbus in Bremen gerade unterschrieben.

Die Auskünfte hat der Leiter der Airbus-Weltraumsparte, Nicolas Chamussy, dem Berichterstatter gegeben. Er bezeichnet NASA, ESA und Airbus als Partner in einem „Mondprojekt“, wobei Airbus die Rolle eines „Unterlieferanten der NASA“ spielt. Er erörtert Schwierigkeiten für die Astronauten, sieht jedoch keine Probleme für das Projekt:

„Die Technologie ist so weit, es gibt kein grundlegendes Hindernis mehr.“

Da möchten wir dem Herrn Chamussy ein paar Tatsachen mitteilen und seine Auskunft dazu erbitten.

Re-Entry: nicht möglich

1. Eine bemannte Raumfahrt, die den Astronauten wieder wohlbehalten zur Erde zurückbringt („Re-Entry“), kann es nicht geben, weil die kinetische Energie eines nach NASA-Angaben angeblich mit 11000 m/sec aus dem Weltraum (oder mit 8000 m/sec aus dem Erd-Orbit) zurückkehrenden Raumschiffs von 3 oder mehr Tonnen Masse in 100 km Höhe mehr als 100 GigaJoule beträgt, die das Raumschiff nicht anders als in einem zerstörerischen Feuerball abgeben kann. Dies ist eine physikalisch-technische Gegebenheit, nachgewiesen von Anders Björkman auf seiner Internetseite:

Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.
Internet-Portal der Fa. HEIWA:
Kapitel 1: http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm
Kapitel 2: http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm
Kapitel 3: http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm

Kosmische Strahlung: nicht zu überleben

2. Eine bemannte Raumfahrt in mehr als 100 km Höhe über der Erde, die der Astronaut überleben soll, kann es nicht geben, weil er von der kosmischen Strahlung nach allen bekanntgewordenen möglichen Ausgangsdaten (4 Alternativen) eine akute Strahlendosis (innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen) von mehr als 6 Sievert erhält, die als tödlich gilt. Gegen die Wirkung dieser Strahlendosen gibt es keine auf dem Raumflug praktikablen Schutzmaßnahmen. Damit sind für Menschen nicht nur Langzeitaufenthalte im Weltraum ausgeschlossen, sondern auch kürzere Flüge. Nachweise zur Strahlenbelastung im Weltraum gibt die folgende Veröffentlichung:

Marquardt, Siegfried:
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S.
ISBN 978-3-00-046504-8

S. 37-43: 5. Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11
Berechnet die Strahlendosen für 4 Alternativen; berechnet für Alternative A nur den Anteil der Protonen (die Energien der anderen Teilchen müßten noch addiert werden).

A. (S. 38) nach Sternfeld 1959 u. Lindner 1972
1. Elementarteilchen: pro m² und sec: 1000
davon Protonen; 850 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie des Protons: 0,6 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 57600 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (57600:70) = 823 Joule pro Kilo / 8 Tage
Basis: 1 Joule pro Kilo = 1 Sievert. – 823 Joule = 823 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 102 Sievert.

B. (S. 40) Aus Wikipediaseite zu Van Allen-Gürtel
die Daten zum interplanetaren Raum
1. Elementarteilchen: pro cm² und sec: 1.000.000
10^10 (hoch 10) pro m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 10^7 (hoch 7) eV
4. Gesamtenergie in Joule: [nicht berechnet]
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie Joule pro Kilo / 8 Tage = [nicht berechnet]
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; um 82 % reduzierte Dosis: 134 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 16,7 Sievert.

C. (S. 42) nach Winter 2004
1. Elementarteilchen: 6,9 * 10^5 = 690.000 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 8,5 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 960 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (960:70) = 13,71 Joule pro kg = 13,7 Sievert / 8 Tage; bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 13,7 = 11,2 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 1,4 Sievert.

D. (S. 43) nach Hebbert (2004) und Kolanosk (2006)
1. Elementarteilchen: 5 Partikel pro cm³ (Kubikzentimeter);
pro m³ (Kubikmeter): 5 * 10^6 (hoch 6) = 5.000.000
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage; Weg: 800.000 km
3. Energie der Partikel: 5 * 10^13 (hoch 13) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 2200 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (2200:70) = 31,4 Joule pro Kilo / 8 Tage
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 31,4 = 26 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 3,25 Sievert.

Wenn Herr Chamussy glaubt, es gebe „kein grundlegendes Hindernis mehr“, dann möchte er uns bitte mitteilen, mit welcher kosmischen Strahlung sein Konsortium NASA/ESA/Airbus für den Mondflug rechnet:
wieviele Elementarteilchen pro cm²?
wieviel Energie pro Elementarteilchen?
– welche Wandstärke mit welchem Abschirmeffekt?
Daraus ergäbe sich dann die NASA-ESA-Airbus-Tagesdosis.

Was weiß Herr Chamussy?

3. Da Herr Chamussy das „Re-Entry“ und die Strahlendosis im Weltall als Probleme mit keinem Wort erwähnt, sondern nur die psychologischen Probleme der Astronauten benennt, kommt man als Leser der FAZ nur zu dem Schluß: Entweder kennt Herr Chamussy die Probleme nicht, oder er kennt eine allbekannte, einwandfreie Lösung für diese Probleme.

4. Herr Chamussy von Airbus sieht für Mondflug und Marsflug optimistisch in die Zukunft: „Die Technologie ist so weit, es gibt kein grundlegendes Hindernis mehr.“
Dann müßte Herr Chamussy in der Lage sein zu erklären, wie z. B. sein „Mondprojekt“ die beiden genannten Probleme des „Re-Entry“ und des Strahlenschutzes lösen wird.

Wofür zahlt NASA wirklich 200 Millionen?
Und wo bleiben sie?

5. Solange die physikalisch-technischen absoluten Verhinderungen einer bemannten Raumfahrt nicht argumentativ widerlegt worden sind, gilt eine bemannte Raumfahrt als grundsätzlich unmöglich. Daraus ergeben sich mehrere Fragen:

– Warum soll die NASA angeblich 200 Millionen Euro für ein „Servicemodul“ zahlen, wenn ein Raumschiff ORION mit einer Astronautenkapsel nie bemannt auf die Reise gehen wird?

– Wer wird bei Airbus die Fertigstellung und Lieferung des „Servicemoduls“ für das ORION-Projekt an die NASA öffentlich bestätigen?

– Wer kontrolliert bei Airbus den Eingang der 200 Millionen Euro als Bezahlung für ein geliefertes Servicemodul?

– Wie hoch wird der für das Servicemodul wirklich gezahlte Euro-Betrag sein?

Wer prüft im NASA-Haushalt den Verbleib der für das Servicemodul von Airbus gezahlten 200 Millionen Euro?

Wieviele Menschen (Arbeitstage) arbeiten bei Airbus an dem 200-Millionen-Projekt?

– Welche kostbaren Materialien werden verbaut, welche teuren Geräte und Apparaturen werden eingebaut, die einem zylindrischen Kasten von ein paar Metern Ausmaß den Wert von 200 Millionen verleihen? (Nach dem Foto in der FAZ: Durchmesser ca. 6 m)

– Wie umfangreich (Anzahl Druckseiten) sind die von der NASA gelieferten Konstruktionsunterlagen? Und wie gut sind sie gegen Verlust gesichert, weil wichtigste NASA-Unterlagen gewöhnlich nach NASA-Auskunft später unauffindbar werden?

6. Bevor diese Fragen nicht befriedigend aufgeklärt worden sind, ist folgender Ablauf wahrscheinlicher:
– Die NASA verbucht 200 Millionen Euro US-Steuergelder als ausgegeben.
– Airbus baut eine technische Kulisse des „Servicemoduls“ für Pressekonferenzen und Pressefotos.
– Airbus erhält 1 Million Kostenerstattung für den Bau der Kulisse und die Veranstaltungen sowie eine kleine Beteiligung an dem NASA-Reingewinn als Schweigegeld.
– Die 199 Millionen abzüglich des Schweigegelds für Airbus behält die NASA in einer schwarzen Kasse für unbekannte Projekte.
– Die NASA braucht den ausländischen privaten Partner nur, um den Verbleib der US-Steuerdollar für amerikanische Prüfbehörden nicht nachprüfbar zu machen.
– Die Vergabe auch des nächsten Modells an eine ausländische Firma wird den Präsidenten Trump („America first!“) nicht erfreuen, weil sie den deutschen Handelsüberschuß noch in die Höhe treibt – aber der Vertrag ist noch schnell rechtzeitig unterzeichnet worden, bevor der Präsident etwas verhindern kann.

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Balthasar bittet Herrn Chamussy höflichst um Auskunft und wird Herrn Chamussys diesbezügliche Auskünfte seinen Lesern gern unverzüglich mitteilen. Solange Auskünfte von Herrn Chamussy hier nicht veröffentlicht worden sind, liegen keine vor.
B., 15. März 2017