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NASA-Raumschiff ORION:
Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen

Wenn es eine bemannte Raumfahrt definitiv nicht gibt: Wann kommt bei Airbus wieviel Geld an und wo bleibt es?

In der gestrigen FAZ (14.3.2017) berichtet „chs“ aus Paris, 13.3.:

„Airbus hat große Pläne im Weltall“

Das ORION-Raumschiff der NASA soll zum Mond und zum Mars fliegen: „Bis zum Mars – und zwar bemannt – soll die Raumfähre ORION eines Tages fliegen.“

„Ende des Jahres will Airbus das erste Servicemodul, das zusammen mit der Astronautenkapsel das Raumschiff bildet, an die Nasa ausliefern, damit es im kommenden Jahr zu einem ersten Testflug Richtung Mond kommen kann. Den Vertrag für das nächste, weiterentwickelte Modell in Höhe von 200 Millionen Euro hat Airbus in Bremen gerade unterschrieben.

Die Auskünfte hat der Leiter der Airbus-Weltraumsparte, Nicolas Chamussy, dem Berichterstatter gegeben. Er bezeichnet NASA, ESA und Airbus als Partner in einem „Mondprojekt“, wobei Airbus die Rolle eines „Unterlieferanten der NASA“ spielt. Er erörtert Schwierigkeiten für die Astronauten, sieht jedoch keine Probleme für das Projekt:

„Die Technologie ist so weit, es gibt kein grundlegendes Hindernis mehr.“

Da möchten wir dem Herrn Chamussy ein paar Tatsachen mitteilen und seine Auskunft dazu erbitten.

Re-Entry: nicht möglich

1. Eine bemannte Raumfahrt, die den Astronauten wieder wohlbehalten zur Erde zurückbringt („Re-Entry“), kann es nicht geben, weil die kinetische Energie eines nach NASA-Angaben angeblich mit 11000 m/sec aus dem Weltraum (oder mit 8000 m/sec aus dem Erd-Orbit) zurückkehrenden Raumschiffs von 3 oder mehr Tonnen Masse in 100 km Höhe mehr als 100 GigaJoule beträgt, die das Raumschiff nicht anders als in einem zerstörerischen Feuerball abgeben kann. Dies ist eine physikalisch-technische Gegebenheit, nachgewiesen von Anders Björkman auf seiner Internetseite:

Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.
Internet-Portal der Fa. HEIWA:
Kapitel 1: http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm
Kapitel 2: http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm
Kapitel 3: http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm

Kosmische Strahlung: nicht zu überleben

2. Eine bemannte Raumfahrt in mehr als 100 km Höhe über der Erde, die der Astronaut überleben soll, kann es nicht geben, weil er von der kosmischen Strahlung nach allen bekanntgewordenen möglichen Ausgangsdaten (4 Alternativen) eine akute Strahlendosis (innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen) von mehr als 6 Sievert erhält, die als tödlich gilt. Gegen die Wirkung dieser Strahlendosen gibt es keine auf dem Raumflug praktikablen Schutzmaßnahmen. Damit sind für Menschen nicht nur Langzeitaufenthalte im Weltraum ausgeschlossen, sondern auch kürzere Flüge. Nachweise zur Strahlenbelastung im Weltraum gibt die folgende Veröffentlichung:

Marquardt, Siegfried:
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S.
ISBN 978-3-00-046504-8

S. 37-43: 5. Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11
Berechnet die Strahlendosen für 4 Alternativen; berechnet für Alternative A nur den Anteil der Protonen (die Energien der anderen Teilchen müßten noch addiert werden).

A. (S. 38) nach Sternfeld 1959 u. Lindner 1972
1. Elementarteilchen: pro m² und sec: 1000
davon Protonen; 850 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie des Protons: 0,6 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 57600 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (57600:70) = 823 Joule pro Kilo / 8 Tage
Basis: 1 Joule pro Kilo = 1 Sievert. – 823 Joule = 823 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 102 Sievert.

B. (S. 40) Aus Wikipediaseite zu Van Allen-Gürtel
die Daten zum interplanetaren Raum
1. Elementarteilchen: pro cm² und sec: 1.000.000
10^10 (hoch 10) pro m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 10^7 (hoch 7) eV
4. Gesamtenergie in Joule: [nicht berechnet]
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie Joule pro Kilo / 8 Tage = [nicht berechnet]
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; um 82 % reduzierte Dosis: 134 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 16,7 Sievert.

C. (S. 42) nach Winter 2004
1. Elementarteilchen: 6,9 * 10^5 = 690.000 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 8,5 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 960 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (960:70) = 13,71 Joule pro kg = 13,7 Sievert / 8 Tage; bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 13,7 = 11,2 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 1,4 Sievert.

D. (S. 43) nach Hebbert (2004) und Kolanosk (2006)
1. Elementarteilchen: 5 Partikel pro cm³ (Kubikzentimeter);
pro m³ (Kubikmeter): 5 * 10^6 (hoch 6) = 5.000.000
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage; Weg: 800.000 km
3. Energie der Partikel: 5 * 10^13 (hoch 13) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 2200 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (2200:70) = 31,4 Joule pro Kilo / 8 Tage
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 31,4 = 26 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 3,25 Sievert.

Wenn Herr Chamussy glaubt, es gebe „kein grundlegendes Hindernis mehr“, dann möchte er uns bitte mitteilen, mit welcher kosmischen Strahlung sein Konsortium NASA/ESA/Airbus für den Mondflug rechnet:
wieviele Elementarteilchen pro cm²?
wieviel Energie pro Elementarteilchen?
– welche Wandstärke mit welchem Abschirmeffekt?
Daraus ergäbe sich dann die NASA-ESA-Airbus-Tagesdosis.

Was weiß Herr Chamussy?

3. Da Herr Chamussy das „Re-Entry“ und die Strahlendosis im Weltall als Probleme mit keinem Wort erwähnt, sondern nur die psychologischen Probleme der Astronauten benennt, kommt man als Leser der FAZ nur zu dem Schluß: Entweder kennt Herr Chamussy die Probleme nicht, oder er kennt eine allbekannte, einwandfreie Lösung für diese Probleme.

4. Herr Chamussy von Airbus sieht für Mondflug und Marsflug optimistisch in die Zukunft: „Die Technologie ist so weit, es gibt kein grundlegendes Hindernis mehr.“
Dann müßte Herr Chamussy in der Lage sein zu erklären, wie z. B. sein „Mondprojekt“ die beiden genannten Probleme des „Re-Entry“ und des Strahlenschutzes lösen wird.

Wofür zahlt NASA wirklich 200 Millionen?
Und wo bleiben sie?

5. Solange die physikalisch-technischen absoluten Verhinderungen einer bemannten Raumfahrt nicht argumentativ widerlegt worden sind, gilt eine bemannte Raumfahrt als grundsätzlich unmöglich. Daraus ergeben sich mehrere Fragen:

– Warum soll die NASA angeblich 200 Millionen Euro für ein „Servicemodul“ zahlen, wenn ein Raumschiff ORION mit einer Astronautenkapsel nie bemannt auf die Reise gehen wird?

– Wer wird bei Airbus die Fertigstellung und Lieferung des „Servicemoduls“ für das ORION-Projekt an die NASA öffentlich bestätigen?

– Wer kontrolliert bei Airbus den Eingang der 200 Millionen Euro als Bezahlung für ein geliefertes Servicemodul?

– Wie hoch wird der für das Servicemodul wirklich gezahlte Euro-Betrag sein?

Wer prüft im NASA-Haushalt den Verbleib der für das Servicemodul von Airbus gezahlten 200 Millionen Euro?

Wieviele Menschen (Arbeitstage) arbeiten bei Airbus an dem 200-Millionen-Projekt?

– Welche kostbaren Materialien werden verbaut, welche teuren Geräte und Apparaturen werden eingebaut, die einem zylindrischen Kasten von ein paar Metern Ausmaß den Wert von 200 Millionen verleihen? (Nach dem Foto in der FAZ: Durchmesser ca. 6 m)

– Wie umfangreich (Anzahl Druckseiten) sind die von der NASA gelieferten Konstruktionsunterlagen? Und wie gut sind sie gegen Verlust gesichert, weil wichtigste NASA-Unterlagen gewöhnlich nach NASA-Auskunft später unauffindbar werden?

6. Bevor diese Fragen nicht befriedigend aufgeklärt worden sind, ist folgender Ablauf wahrscheinlicher:
– Die NASA verbucht 200 Millionen Euro US-Steuergelder als ausgegeben.
– Airbus baut eine technische Kulisse des „Servicemoduls“ für Pressekonferenzen und Pressefotos.
– Airbus erhält 1 Million Kostenerstattung für den Bau der Kulisse und die Veranstaltungen sowie eine kleine Beteiligung an dem NASA-Reingewinn als Schweigegeld.
– Die 199 Millionen abzüglich des Schweigegelds für Airbus behält die NASA in einer schwarzen Kasse für unbekannte Projekte.
– Die NASA braucht den ausländischen privaten Partner nur, um den Verbleib der US-Steuerdollar für amerikanische Prüfbehörden nicht nachprüfbar zu machen.
– Die Vergabe auch des nächsten Modells an eine ausländische Firma wird den Präsidenten Trump („America first!“) nicht erfreuen, weil sie den deutschen Handelsüberschuß noch in die Höhe treibt – aber der Vertrag ist noch schnell rechtzeitig unterzeichnet worden, bevor der Präsident etwas verhindern kann.

***

Balthasar bittet Herrn Chamussy höflichst um Auskunft und wird Herrn Chamussys diesbezügliche Auskünfte seinen Lesern gern unverzüglich mitteilen. Solange Auskünfte von Herrn Chamussy hier nicht veröffentlicht worden sind, liegen keine vor.
B., 15. März 2017

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Ein Gedanke zu “NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen

  1. – Airbus erhält 1 Million Kostenerstattung für den Bau der Kulisse und die Veranstaltungen sowie eine kleine Beteiligung an dem NASA-Reingewinn als Schweigegeld.
    – Die 199 Millionen abzüglich des Schweigegelds für Airbus behält die NASA in einer schwarzen Kasse für unbekannte Projekte.

    Warum nicht?

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