Warum schmeisst Nicola Baumann die Astronauten-Ausbildung?

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Wir werten 5 Meldungen aus

(1) Am 14.12.17 hatte als erster SPIEGEL Online die Nachricht mit Artikel von Verena Töpper:

„Ausstieg aus Astronautentraining: Nicola Baumann will doch nicht als erste deutsche Frau ins All“
„Sie hatte sich gegen 400 Mitbewerberinnen durchgesetzt, jetzt schmeißt sie hin: …“

Zu den Gründen heißt es von Baumann selbst:
„Ich möchte weiterhin Astronautin werden, aber dieser Weg ist einfach nicht der richtige für mich“, sagte Baumann dem SPIEGEL. „Die Initiative und ich passen nicht zusammen. Aber es gibt ja zum Glück viele kommerzielle und staatliche Alternativen, und da ich nun schon einmal eine Auswahl bestanden habe und auch das Training bislang sehr gut gelaufen ist, bin ich optimistisch, dass ich den richtigen Weg ins All für mich finden werde.“

(2) Ebenfalls am 14.12. bringt der TAGESSPIEGEL-Online eine dpa-Meldung mit Zitat aus SPIEGEL Online:

„„Astronautin“-Kandidatin Nicola Baumann steigt überraschend aus.

Das Ziel des privaten Projekts „Astronautin“ ist ehrgeizig: 2020 soll erstmals eine Deutsche ins All fliegen. Doch eine der beiden Kandidatinnen hat nun hingeworfen.“

Zu den Gründen werden Baumanns Worte nach SPIEGEL Online zitiert.
Frau Kessler berichtet: „Die ersten sechs Monate waren als eine Art Probezeit gedacht.“ – „In den vergangenen Monaten hatten Baumann und Thiele-Eich bereits einen Parabelflug in Russland absolviert, um sich auf die Schwerelosigkeit vorzubereiten.“
Zur Finanzierung heißt es: „Für die Ausbildung und den Flug ins All muss die Initiative etwa 50 Millionen Euro einsammeln. „Wir kommen voran“, sagte Kessler. „Ein Großteil des Geldes fehlt aber noch.““

(3) Am 15.12.17 druckte die FAZ eine dürre dpa-Meldung:

Nicola Baumann will nicht privat ins All

Zu den Gründen heißt es mit Zitat aus SPIEGEL Online:
„“Das kam überraschend“, sagte die Gründerin der Initiative, Claudia Kessler, am Donnerstag. Baumann möchte trotzdem noch nach den Sternen greifen. „Ich möchte weiterhin Astronautin werden, aber dieser Weg ist einfach nicht der.richtige für mich“, sagte sie dem „Spiegel“.“

(4) Am 15.12.17 druckte der TAGESSPIEGEL ebenfalls eine dpa-Meldung:

Die Eurofighter-Pilotin Nlcola Baumann will nicht länger als „Astronautin“ ins All fliegen

Zu den Gründen heißt es von einer Sprecherin der Initiative „Die Astronautin“:
„Die Entscheidung sei einvernehmlich gewesen, sagte eine Sprecherin der in Bremen gegründeten Initiative am Donnerstag. Die Gründe wollte sie nicht nennen.“

(5) Am 16.12.17 brachte die FAZ ein Interview mit Baumanns Mitbewerberin, Meteorologin Insa Thiele-Eich, über das Programm „Die Astronautin“ und den Ausstieg ihrer Mitbewerberin; die Fragen stellte Lorenz Hemicker.

„Schon das Training ist es wert“

Zu den Gründen heißt es von der Mitbewerberin:
„Frau Thiele-Eich, das private Programm „Die Astronautin“ will die erste deutsche Frau ins All schicken. Ihre Mitbewerberin Nicola Baumann ist nun ausgestiegen. Wie haben Sie davon erfahren?
Sie hat sich nicht erst am Donnerstag entschieden. Wir standen in den letzten Monaten immer in engem Kontakt und haben viel darüber gesprochen, ob sie diesen Schritt gehen soll. Manchmal gibt es Gründe, andere Wege einzuschlagen. Ich kann sie gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht auf mich zutreffen.“

Nichts über die Gründe

Niemand in den Medien traut sich an die Gründe heran. Alle bisherigen Aussagen laufen auf dasselbe hinaus: „Nicht mein Weg …“ Aber warum?

Um die bisherigen Aussagen zu den Gründen des überraschenden Schritts von Nicola Baumann einordnen zu können, ist ein Blick auf die mediale Vorgeschichte hilfreich. Sie ist wie eine Seifenoper inszeniert worden. Der starke Wunsch und die große Begeisterung der Kandidatin, ihr Einsatz, der lang anhaltende Überschwang in den Medien, das Hochschreiben der beiden Bewerberinen zu „Stars“ nach der Entscheidung durch die Jury für die beiden „Siegerinnen“ im April 2017, die allgemeine feministische Genugtuung über die endliche Präsentation von zwei Frauen als Kandidatinnen für das Astronautentum, als würde eine deutsche Frau im All eine ideologische und eine nationale Aspiration endlich erfüllen. Wissen sie es nicht oder wollen sie es nicht zugeben, daß die Aspiration auf einen Betrug hinausläuft?

Alle sollten wir anteilnehmen, uns über den kommenden Raumflug einer Deutschen freuen, als sei er lang ersehnt worden, und nun steht endlich die Erfüllung der Sehnsucht bevor, wie Weihnachten und Ostern am selben Tag? Hatten Sie, liebe Leser aller Gender, irgendetwas ersehnt? Die manipulierten Emotionen der Massenmedien haben nun eine Enttäuschung zu verarbeiten darüber, daß eine der beiden Trägerinnen der Emotionen aus der nationalen Heldenrolle einfach aussteigt.

Interessant wären natürlich die Gründe oder Motive für den Ausstieg. Frau Baumann sagt nur, daß der Weg über die Initiative „Die Astronautin“ für sie nicht der richtige sei; sie will aber einen anderen Weg suchen. Wie es zu dem Ausstieg gekommen ist, bezeichnet ihre Weggefährtin Thiele-Eich als lange unter ihnen beiden diskutiert, in den letzten Monaten. Ein Grund wurde bisher nicht genannt, also darf jeder seinen Gedanken freien Auslauf lassen.

Möglicherweise ist also Frau Baumanns Entschluß schon im September gefallen; wenn sie nach der Entscheidung des Wettbewerbs im April mit der Astronautenausbildung im Mai begonnen hat, dann hätte sie schon nach wenigen Monaten Training ihren Grund für den Ausstieg gesehen. Da Frau Baumann sich vorher als vorbehaltlos überzeugt und begeistert gegeben hat, was ihr sicher auch jeder geglaubt hat, dann müssen in dieser kurzen Zeit Dinge geschehen sein, die dem großen Schwung die Grundlagen entzogen haben.

Solange Frau Baumann die vorher gesuchte Öffentlichkeit über den plötzlichen Ausstieg nicht aufklärt, wird sich jeder seine Gedanken über das Rätsel machen, das die abrupte Kehrtwendung für die manipulierte Öffentlichkeit darstellt. Etwas, was die Medien nicht selbst inszenieren, bleibt ihnen und ihrem Publikum naturgemäß ein Rätsel.

 

Ein paar Brocken aus der Vorgeschichte

Anfangs hatte nur die Bundesregierung gejammert, daß noch keine deutsche Frau als Astronautin auf der ISS sitzt, wo das doch diese mathematisch-technischen Kenntnisse oder „Kompetenzen“ (auch ohne Kenntnisse) unter der weiblichen Jugend des Landes hätte fördern helfen, wo das naturwissenschaftliche Wissen doch so mühsam zu erwerben und entsprechend verpönt ist. Viele Gebildete dieses Landes rühmen sich doch gern selbst damit, in Mathe immer eine Fünf gehabt zu haben. Diese Crux mit der Bildung könnte doch mit der ISS auf einen Schlag kuriert werden. Dann wären wir wieder wer und ganz oben.

Wir haben in dem Artikel
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung
19. März 2016
hier zum Download verfügbar:
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2016/08/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-160320.pdf)
– im folgenden unter dem Stichwort MILLISIEVERT zitiert –

unter der Überschrift
§ 56 Der bemannte Firlefanz auf SPIEGEL ONLINE (S. 77-86)
eine Liste mit Kurzreferaten der Artikel über die Raumfahrt aus SPIEGEL ONLINE protokolliert, um den in den Massenmedien vorsätzlich gemachten Raumfahrtwahn zu zeigen und zu dokumentieren, damit alle später nachlesen können, seit wann wir vor Medienfälschung und Betrug und organisiertem Irrsinn in der bemannten Raumfahrt gewarnt haben.

Das Wörner-Interview von 2015 auf SPIEGEL Online

Darin haben wir eine Interview-Perle mit dem ESA-Chef festgehalten, damit künftig die Bundesregierung, Brigitte Zypries und Johann-Dietrich (Jan) Wörner uns nicht mehr durch das deutsche Mauseloch „Wir haben von nichts gewußt“ entkommen können.

(MILLISIEVERT, S. 85:)
10.9.15 Esa-Chef Wörner:
Wie Deutschland endlich eine Astronautin bekommen kann
Die Bundesregierung wünscht, daß Deutschland endlich eine Astronautin ins All entsendet. Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries erklärt: „Deutschland könnte nach elf Männern auch mal eine Frau ins Weltall schicken.” Zweck: das Verhalten des weiblichen Körpers in der Schwerelosigkeit zu studieren, und mit der Astronautin jungen Frauen ein Vorbild zur Beschäftigung mit Naturwissenschaft und Technik zu geben. Mehrere andere Länder haben bereits Astronautinnen ins All entsandt.
SPIEGEL Online führt ein Interview mit Wörner. Nach den europäischen Ausschreibungen und Auswahlgrundsätzen hat sich bisher keine Deutsche qualifiziert.

Er hat aber einen Vorschlag: Deutschland soll einen Vertrag mit der NASA schließen und die Ausbildung finanzieren. Dann könnte eine Deutsche auf einem Teilnehmerplatz der NASA fliegen. Nach diesem Muster hat Italien seine Astronautin auf die ISS gebracht.

Die Esa könnte eine rein weibliche Ausschreibung in Deutschland organisieren, alles andere müßte die Regierung mit der NASA klären. Deutschland könnte der NASA ein zweites „Orion“-Servicemodul liefern. Zur Frage einer eventuellen Ausbildung einer deutschen Astronautin bei ROSKOSMOS in Rußland will Wörner sich nicht äußern, weil die Russen auch auf der Krim ausbilden.
[Zitatende]

Seit 2015 weiß man also, wer hinter dem ganzen steckt: die Bundesregierung; sie organisiert die allgemeine Begeisterung – aus dem Nichts! Sie soll die Scheinausbildung zur Astronautinnen-Darstellerin aus Steuermitteln finanzieren, und aus ebenso deutschen Steuermitteln der NASA ein zweites ORION-Servicemodul (wir haben berichtet) bezahlen und liefern (würde immerhin angeblich in Bremen gebaut und die Euros blieben im Land), um von der NASA als Gegenleistung einen NASA-Sitzplatz für eine „Astronautin“ auf der ISS zu bekommen. Ein ESA-Sitzplatz ist nicht mehr frei, weil es – nach dem reinen Leistungsgrundsatz – keine deutsche Bewerberin in die Endauswahl der ESA-Kandidaten geschafft hat. Nun weist Wörner den Weg zum corriger la fortune.

Wer vergibt die Sitzplätze auf der ISS?

Diese Schmach muß ausgebügelt werden. Eine sehr wichtige Erkenntnis ergibt sich schon, auf die wir noch zurückkommen werden: es gibt auf der ISS nur Sitzplätze für NASA, ESA und ROSKOSMOS! Wer nicht mit ihnen fliegen will, kommt gar nicht auf die ISS. Ganz nebenbei liefert der ESA-Chef auch noch eine Perle des öffentlichen Kampfes um gleiche Chancen für Männer und Frauen, rein nach Leistung:
„Die Esa könnte eine rein weibliche Ausschreibung in Deutschland organisieren …“
Also eine Ausschreibung für weibliche, aber nicht die beste Qualifikation! Deshalb also die ESA. Ihr Chef muß es wissen.

Ein halbes Jahr später, am 6, März 2016, berichtet der TAGESSPIEGEL über den neuen Sachstand der Raumfahrtbetrügereien:

Gesucht: Die erste deutsche Astronautin

(MILLISIEVERT, S. 90-91:)
„6.3.2016 TAGESSPIEGEL: Gesucht: Die erste deutsche Astronautin
Ein Personaldienstleister will eine Raumfahrerin zur ISS schicken. Warum es für Frauen immer noch so schwierig ist, in sogenannten Männerberufen einen Job zu finden. – Autorin: Julia Beil.
Juri Gagarin war der erste Mensch im Weltraum. Walentina W. Tereschkowa eiferte ihrem Idol so hartnäckig nach, bis sie selbst 1963 als erste Frau an Bord der „Wostock 5“ ins Weltall startete. Sie kreiste 3 Tage lang um die Erde. Eine solche Karriere einer Frau als Astronautin soll endlich auch einmal in Deutschland möglich werden. Der Personaldienstleister für Luft- und Raumfahrtspezialisten „HE Space“ hat ein Casting ausgeschrieben. Gesucht wird die erste deutsche Astronautin. Geboten wird ein Flug zur ISS vor dem Jahr 2020.

In Deutschland gibt es einen Frauenmangel in den naturwissenschaftlichen und technischen Berufen, deshalb werden sie von Männern beherrscht. Die Soziologin Nina Degele sagt: „Da ist eine Kultur am Werk.“ Es gebe einen Teufelskreis: Frauen wollen nicht in männerdominierte Berufe, weil sie dort nur als Alibi-Frau gesehen werden. Deshalb könnten Vorbilder wie die gesuchte Astronautin nützlich sein, um die „Strukturen aufzubrechen“.

Die Geschlechtersoziologin Maria Funder sieht nur Geschlechterstereotypen am Werk. „Papst oder Astronaut sein zu können ist keine Frage der Gene.“ Wenn Frauen einmal in ein männerdominiertes Feld eingedrungen sind, setzt oft ein Drehtüreffekt ein: sie wechseln wieder in frauentypische Berufe. Eine Astronautin könnte als „role model“ ein Vorbild sein. Sie befände sich jedoch nicht in einer angenehmen Situation, weil mit zu vielen Ansprüchen konfrontiert.

(Sie wissen es nur noch nicht, aber die Damenwelt muß sich keine Sorgen machen: um in den Weltraum zu kommen, haben Frauen keine größeren Schwierigkeiten als die Männer. Die Natur hat hier die Gleichberechtigung fest eingebaut. Unklar bleibt, wie sich die am Casting Beteiligten auf die Bewußtseinszustände des § 54 sortieren werden: Betrüger – Betrogene Betrüger – Betrogene. Informierte scheinen nicht beteiligt.)“
[Zitatende]
Heute würden wir die fest eingebaute Gleichberechtigung noch genauer erklären: keiner und keine käme lebend aus dem Weltraum zurück.

Astronautin als „role model“ ein Vorbild – für den Raumfahrtbetrug?

Nun haben sich mehrere Raumfahrtkundige der Sache angenommen:
– die Bundesregierung;
– der Interviewer von SPIEGEL-Online;
Ministerin Zypries;
ESA-Chef Wörner;
– Personaldienstleister für Luft- und Raumfahrtspezialisten „HE Space“;
Soziologin Nina Degele;
Geschlechtersoziologin Maria Funder.
Die Dringlichkeit für eine deutsche Astronautinnen-Darstellerin wird immer größer. Völlig unklar bleibt die Frage der Steuergelder:

„Der Personaldienstleister für Luft- und Raumfahrtspezialisten „HE Space“ hat ein Casting ausgeschrieben. Gesucht wird die erste deutsche Astronautin. Geboten wird ein Flug zur ISS vor dem Jahr 2020.“

Seit einem halben Jahr wissen wir, daß nur NASA, ESA und ROSKOSMOS Sitzplätze auf der ISS belegen können. Wer bietet einer deutschen „Astronautin“ einen Flug zur ISS an: die Bundesregierung oder die ESA? Wer bezahlt das „Casting“, denn HE-Space arbeitet wohl nicht für ein Umsonst? Zahlt die Bundesregierung? Wer bezahlt die Astro-Ausbildung? Zahlt die Bundesregierung? Wir sich jemand an diese Fragen herantrauen?

Die vergebene Chance einer Astronautin 1990

Interessante Aufklärung über den Grund der fehlenden deutschen „Astronautin“ kommt ein paar Tage später von einem Leser des TAGESSPIEGEL, Gerhard Kowalski, am 13.3.16:

„Deutschland hätte bereits Anfang der 1990er Jahre eine Astronautin haben
können. Dass es nicht dazu kam, liegt allein an den heiden Kandidatinnen Renate Brümmer und Heike Walpot, die 1990 auf dem Weltraumkongress in Dresden vorgestellt wurden. Ich selbst war dabei. Der Grund: Die beiden Frauen waren nicht bereit, sich den russischen Ärzten im Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) „Juri Gagarin“ im „Sternenstädtchen“ bei Moskau anzuvertrauen, die ihre Tauglichkeit für einen Flug zur Raumstation MIR zu überprüfen hatten. Wenn Brümmer und Walpot ernsthaft gewollt hätten, wäre eine von ihnen die erste Deutsche im All gewesen.“

Ja, aber nur, wenn es eine Raumstation gegeben hätte! Weil niemand aus einem Orbit heil zurückkommen könnte, hat es nie eine gegeben, bis zum heutigen Tag.

„Schwarz-Rot-Gold im All“ – jetzt über Sponsoring!

Am 23. Mai 2016 schreibt Ralf Nestler im TAGESSPIEGEL:

„Schwarz-Rot-Gold im All – Die Zahl der deutschen Raumfahrer könnte in den nächsten Jahren zunehmen. Nach Alexander Gerst soll eine Astronautin zur Raumstation ISS fliegen. Auch der Mond ist ein Ziel.“

Darin heißt es zu den Kandidatinnen für die „Astronautin“:
„Anspruchsvolle Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen bringen den Bewerberinnen Extrapunkte, ebenso wie Präsentationsfähigkeiten – schließlich soll die Mission über Sponsoring finanziert werden, die Astronautin soll also einen möglichst positiven Eindruck vermitteln. Feste Werbepartner gebe es noch keine, sagt Kessler, die im Hauptberuf eine Personaldienstleistungsfirma für die Raumfahrtbranche leitet. … Die Werbung solle dezent platziert werden, der Overall der Astronautin werde nicht aussehen wie der eines Formel-1-Fahrers oder ein Fußballtrikot, sagt sie.“

Die größte Sorge scheint zu sein, wie der Overall aussieht. Das ist dem Sachstand der bemannten Raumfahrt völlig angemessen.

Die exzellente Wissenschaft ist mit an Bord bei der bemannten Raumfahrt:
„Der Weltraummediziner Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité erarbeitet derzeit ein Forschungsprogramm für den sieben- bis zehntägigen Flug und dessen Wirkung auf den weiblichen Körper.“ Gunga glaubt möglicherweise an die Bemannte-Raumfahrt-Komödie. Man müßte mal nachfragen.

Das Projekt „Astronautin“ soll sich finanzieren durch Experimente auf der ISS. ESA und Dt. Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt (DLR) sollen helfen:

„Die großen Posten – Ausbildung und Flug – müssen in jedem Fall selbst bezahlt werden. 30 bis 40 Millionen Euro veranschlagt Kessler dafür. Für den Transport kommt aus ihrer Sicht neben der russischen „Sojus“-Kapsel auch das „Dragon“-Raumschiff des US-Unternehmens SpaceX infrage, das in wenigen Jahren Flüge zur ISS anbieten will. Erfahrungsgemäß zu Kampfpreisen, das käme der Initiative „Die Astronautin“ sehr gelegen.“

„Insgesamt gibt die Bundesregierung 2016 rund 1,4 Milliarden Euro aus, auf die bemannte Raumfahrt entfallen 173 Millionen Euro.“

Über die immensen Kosten der ISS: „Russland veröffentlicht keine Zahlen, allein der „westliche“ Teil der Station hat mehr als 100 Milliarden Dollar gekostet.“

Wo sind die Gelder geblieben? Für bemannte Raumfahrt kann nichts ausgegeben werden!

So bringt die Berichterstattung über die Initiative „Die Astronautin“ auch genauere Geldsummen zutage. Ob sich irgendwann mal jemand für die deutschen Gelder in diesem Irrsinnsprodukt interessiert? Vielleicht die beschließenden Gremien, z. B. ein Bundestagsausschuß? Wer kann im Parlament eine Anfrage an die Bundesregierung stellen, die auch beantwortet werden muß? Wann hat das Parlament das Budgetrecht ausgeübt – sein vornehmstes Recht – und die Bewilligung von Geldern für die bemannte Raumfahrt beschlossen?

Die wahre Motivation für die Inszenierung einer Illusion

Es ginge ja zunächst nur um die 173 Millionen Euro für 2016 – das sind 173.000.000 Euro. Wofür sind sie ausgegeben worden? Welche Sachausgaben? Welche Personalausgaben? Welche Firmen haben welche Summen für welche Produkte erhalten? Da es nach den vorliegenden Beweisen eine bemannte Raumfahrt nicht geben kann und nicht gibt, müßten sich wenigstens die Geldgeber = Bürger als Steuerzahler für den Verbleib der Gelder interessieren. Gibt es einen Bund der Steuerzahler? Manchmal liest man in der Zeitung sein Bedauern, daß sie irgendwo 100000 Euro unsinnig ausgegeben haben. Sie erzählen uns nur Witze.

Auf jeden Fall kann sich nun jeder Bürger genauer vorstellen, wie elegant gewaltige Summen für eine „bemannte Raumfahrt“, die für eine bemannte Raumfahrt gar nicht ausgegeben werden können, weggeschleppt werden können in Kanäle, die niemand kennt. Damit haben wir die wahre Motivation für die Inszenierung einer Illusion.

Vielleicht 1,5 Milliarden Euro in 10 Jahren?

Die 173 Millionen Euro sind ja nur der Geldhinauswurf für 2016. Wenn man mal annimmt, daß ein Betrag in der Größenordnung von 150 Millionen jährlich über 10 Jahre bereits 1,5 Milliarden ausmacht, dann müßte die Sache doch irgendwann einmal interessant werden? Deutschland ist über die ESA aber schon noch länger dabei! Man kann ja mal recherchieren und zusammenzählen!

„All das ist nötig“ – „Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.“

Ein Vierteljahr nach „Schwarz-Rot-Gold im All“ schreibt am 15.9.16, wieder im TAGESSPIEGEL, Christian Vooren:
„All das ist nötig  –  Bis 2020 soll die erste deutsche Astronautin in den Weltraum fliegen. Die Anforderungen sind enorm.“

„Noch nie war eine deutsche Frau im All.“ Aber das soll jetzt anders werden: „Das Projekt heißt schlicht „Die Astronautin“ und hat zum Ziel, bis 2020 erstmals eine deutsche Frau fur zehn Tage zur. Internationalen Raumstatlon ISS zu schicken.“ Und schildert die Prozeduren des Projekts in allen Einzelheiten.

Das DLR, ein eingetragener Verein, wird das Auswahlverfahren durchführen. Auf die Ausschreibung hatten sich 400 Kandidatinnen beworben, in eine erste Auswahl kamen 90. „Gestern wurden sie in Berlin vorgestellt.“ Sie müssen verschiedene Tests bestehen. Von ihnen werden die besten 30 nach Einzel- und Gruppengesprächen nach Belastbarkeit, Motivation und Teamfähigkeit beurteilt. Von den besten 30 werden 10 Kandidatinnen ausgesucht und intensiven medizinischen Untersuchungen unterzogen. Die beiden Geeignetsten werden als „Finalistinnen“ das Astronauten-Training antreten, und eine von den beiden wird zur ISS fliegen, die andere ist Stellvertreterin. Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.“

Wissen Sie, wer das DLR ist?

Die Abkürzung steht für „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“, ist ein „e.V.“, ein eingetragener Verein, der von sieben Privatpersonen gegründet werden kann und völlig unkontrolliert machen kann, was er will. Dieser Verein macht ein paar Milliarden Euro im Jahr Umsatz: geht das? Wo kommen die Milliarden her?

Weiß es jemand? Interessieren tut es niemanden. Die Vereinssatzung steht nicht im Internet. Der ADAC hat das auch gemacht, und die Sache kam vor Gericht. Das DLR käme nie vor Gericht: denn in einer seiner Kommissionen sitzt ein Verteter des Bundeskanzleramts! Und der entscheidet bei der Entsendung von Astronauten ins All mit!

Hat die Bundesregierung mit sich selbst einen Verein gegründet, um einen Betrug zu organisieren?

Der Name „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ hört sich eigentlich wie eine nationale Behörde der Bundesrepublik an – warum aber privatrechtlich organisiert? Damit nur die paar Privatmitglieder haften und nicht die Bundesrepublik? Wird das DLR eigentlich vom Bundesrechnungshof geprüft und beaufsichtigt? Oder dürfen die Prüfer des Bundesrechnungshofs Privatorganisationen gar nicht prüfen?

Dann würden wir nie erfahren, wofür die 173 Millionen Euro im Jahr 2016 wirklich und an wen ausgegeben worden sind. Das DLR paßt sehr gut zur „bemannten Raumfahrt“: beides undurchsichtig, beides von der Bundesregierung organisiert und gepusht, aber nur das DLR ist real vorhanden und soll von seiner Realität etwas an die Weltraum-Phantasie übertragen durch hilfreiche Verwechslungen und vorgetäuschte amtliche Beglaubigung (Bundeskanzleramt!). Sagt sich jeder: Da muß doch alles in Ordnung sein!

„All inclusive“

„Nicola Baumann ist eine von drei Frauen in Deutschland, die den Eurofighter fliegen können. ]etzt will ihn die junge Pilotin gegen eine Rakete tauschen. Die Geschichte einer Obsession

Der TAGESSPIEGEL v. 24.1.17 veröffentlicht einen Artikel über Nicola Baumann, der ihren Werdegang und ihre inneren Einstellungen zum Fliegen, zum Weltall, zu Risiken und zu ihren stärksten Wünschen aus ihren eignen Aussagen erkennen läßt. Der Reporter Christian Vooren, der Baumann in ihrem Standort Nörvenich besucht und interviewt hat, bezeichnet Baumanns unbedingten Wunsch, ins All zu fliegen, als Obsession.

Es gibt eigentlich nur drei kritische Fragen, bevor wir die wesentlichen Selbstaussagen Baumanns zusammenstellen. Eine betrifft den Titel, der interpretationsbedürftig ist; eine andere das große Panoramafoto über dem Artikel; die dritte geht auf die Motive, schon im Januar 2017 eine der 10 Bewerberinnen als große nationale Heldin herauszustellen und medial aufzubauen, obwohl die Entscheidung der Auswahl erst im April stattfinden wird: kann das Zufall sein, wenn auch natürlich ihre Piloten-Qualifikation ihr in den Augen der Journalisten und auch der Öffentlichkeit ein großes Plus darstellt?

Aber es bleibt ein Vorgriff, für den es vielleicht einen Wink aus den Kreisen des „eingetragenen Vereins“ oder des Bundeskanzlerinnenamts gegeben hat. Wie der gesamte Trubel über die „Astronautin“ reine Medienmache ist, mag man auch bei dieser kleinen vorzeitigen „Heiligsprechung“ nicht an Zufall glauben.

Das soll ein Foto sein? Wo, wann, wovon, von wem und mit welcher Kamera?

Ein Foto schwebt über dem Artikel, über die ganze Seitenbreite, und zeigt einen Blick aus der Flughöhe der ISS – 400 km – auf die Erdkugel, deren sanfte Rundung sich unscharf am Horizont abbildet, und am rechten Rand des Bildes, von außen gesehen, Bauteile der ISS mit Sonnenkollektoren, von links mit dem vollen Sonnenlicht angestrahlt, aus der Nähe aufgenommen, ein paar Dutzend Meter vielleicht entfernt. Als Quelle des Bildes angegeben:
„Foto: picture alliance / dpa“
Was zeigt dieses angebliche „Foto“? Wer war an dem vom Bild suggerierten Ort? Wer hat es wann und wo aufgenommen?

Wir stellen die Fragen nur, damit das Publikum allmählich merkt, daß uns die Massenmedien und ganz besonders die, die sich selbst gern für „seriös“ erklären und als „Regierungsblättchen“ mit Hofberichtersttatung aufwarten, schon in den Fotos belügen, wenn unbedingt ein Betrug gedeckt werden muß. Die NASA macht das etwas schlauer: sie schreibt oft hin „artistic image“ oder so ähnlich, das ist nicht anfechtbar. Das haben der TAGESSPIEGEL und dpa noch nicht gelernt und schreiben kreuzbrav „Foto“, wo es gar kein Foto geben kann: keine ISS, kein Weltraumspaziergang, keine Person und keine Kamera an dem behaupteten Ort 400 km hoch. Aber mit Photoshop kommt man überall hin, auch ins Weltall! Das nur nebenbei.

Ein Chakterbild der angehenden „Astronautin“

Es genügt, die wesentlichen Selbstaussagen Baumanns, Kampfpilotin der Bundeswehr im Rang eines Hauptmanns, zusammenzustellen. Sie sprechen für sich, ohne große innere Widersprüche, die zur Interpretation einladen könnten.

„“Der Moment, wenn du in den Sitz gepresst wirst und startest, das ist eines
der besten Gefühle überhaupt“, sagt die Pilotin.“

„“Das Ziel war immer der Weltraum.“ Und in Nörvenich. dem ältesten Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe, lacht schon längst niemand mehr, wenn Frau Hauptmann so was sagt.“

„Frau Hauptmann Baumann wird in Nörvenich von allen nur Nicola gerufen, niemand müsse vor ihr salutieren oder strammstehen. Alle im Fliegerhorst duzen sich.“

„Frau Hauptmann sagt: Mein Ziel war immer der Weltraum.“

„Sie setzt auf ihre Hartnäckigkeit. „Ich hatte vor, die Esa so lange zu nerven, bis sie mich irgendwann einladen.““

„Dass manche das Vorhaben für einen gigantischen Werbegag halten, ist Baumann egal – „solange ich als vollwertiges Mitglied eines Teams ins All fliegen und da oben einen Beitrag leisten kann“.“

Die hehren Forschungsziele von ESA, Charité u.a. sind ihr egal:

„Das Ziel war immer der Weltraum.“

„Der Traum, aus dem die meisten Kinder irgendwann herauswachsen, wurde bei ihr immer mächtiger, wuchs zur Obsession heran, Auch als Jugendliche hatte sie immer nur die Fliegerei im Kopf …“

„Bis heute ist Amelia Earhart ihr großes Vorbild: die erste Frau, die 1932 im Alleinflug den Atlantik überquerte.“

„Dabei leidet sie sogar unter Höhenangst, steht nicht gern auf hohen Leitern. Sobald sie aber im Cockpit ihres Flugzeugs sitzt. ist die Angst verschwunden. „Da vertraue ich einfach der Technik“, sagt sie.“

Baumann ist ein rationaler Mensch. Ihr Lieblingsfilm: „Pearl Harbor“, natürlich viel zu kitschig: „“Aber die Flugszenen“! Wen stört da schon die Handlung?“

Seit 2004 bei der Bundeswehr. – Während eines Trainingsaufenthalts mit der Bundeswehr in Texas lernt sie ihren Ehemann kennen, mußte dann aber nach Deutschland zurück, er bliebt dort, sie führen eine Fernehe.

„Sie weiß seit Jahren, dass zwei Wege ins All führen: einer über die Luftwaffe, ein anderer über die Wissenschaft.“

Interessante Nebenbemerkung:
„Alexander Gerst, der 2014 mit seinen Twitter-Nachrichten und Videos von der Raumstation in Deutschland einen Space-Hype auslöste, kam über die Wissenschaft ins All.“

Baumann geht beide Wege: Kampfpilotin und Fernstudium. Beim erstmaligen Zusammentreffen mit den anderen Bewerberinnen bei der „Astronautin“:
„“Hier treffe ich endlich mal andere Frauen, die das gleiche Ziel haben wie ich, die sich dafür so begeistern können“, sagt Baumann.“

Tests zur Auswahl:
„Was genau abgefragt wird, hält das DLR streng geheim. „Wir haben alle Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben“, sagt Baumann.“

Wir fragen uns natürlich, was genau alles der Verschwiegenheit unterliegt; es wird nicht mitgeteilt, wäre aber doch interessant zu erfahren. Vielleicht gehört auch die Nichtexistenz der bemannten Raumfahrt dazu? Es wäre nur logisch. Ein solches Geheimhaltungsgebot könnte sehr versteckt oder verklausuliert formuliert sein, zumal in der Anfangssituation von den Unterzeichnerinnen nicht als Möglichkeit zu erkennen.

„Warum will jemand sein Leben riskieren, um im Weltraum zu arbeiten? Für Baumann ist es die Faszination, an die Grenzen der Menschheit vorzustoßen. An die Grenzen des Machbaren. „So wie früher die Polarforscher“, sagt sie.“

„“Wenn ich ins All fliege und etwas schiefgeht, sollte die Rakete wenigstens erst auf dem Rückweg verglühen“, sagt sie. „Ich will das da oben immerhin einmal gesehen haben.“ Sätze, die manche Ehe sprengen könnten. Ihr eigener Mann denke da eher so wie sie: „Er sagt immer, es wäre doch ziemlich cool, mit einer Astronautin verheiratet zu sein.““

Eine neue Perspektive bot sich mit der Privatinitiative „Die Astronautin“. Man fragt sich, was daran ist privat? Das ist doch nur eine Marionette an den Fäden des Bundeskanzleramts, das immer noch nicht Bundeskanzlerinnennamt heißt, womöglich mit großem I in der Mitte. Schlafen denn die Genderleute hierzulande?

Dem Ziel ihrer Träume ganz nah

Der TAGESSPIEGEL berichtet am 20.4.17 mit großem Artikel, wieder von Christian Vooren und einem großen Foto der beiden Gewinnerinnen mit ihren strahlenden Gesichtern vor dem Brandenburger Tor im Hintergrund:

„Dem Ziel ihrer Träume ganz nah – Wer fliegt als erste deutsche Astronautin ins Weltall? Die zwei Siegerinnen stehen nun fest“

„Baumann wird Deutschlands erste Astronautin – genau wie Insa Thiele-Eich. Beide werden gemeinsam in das Training zur Vorbereitung auf den Raumflug starten.“

„Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD), die auch Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt ist, sagt deshalb zum Auftakt der Veranstaltung: „Wir wissen, dass wir die Zukunft nur gestalten werden, wenn wir in den technischen Fächern besser werden.“ Das ist als Lob gedacht, Zypries erwähnt aber gleich, dass die Unterstützung von Seiten der Bundesregierung bloß ideell sein könne, Geld wird keines fließen.“ Wie wir weiter unten in diesem Artikel sehen, fließt doch Geld vom „eingetragenen Verein“ DLR und von der Charitéetwa kein Staatsgeld?

Initiatorin der Initiative „Die Astronautin“ ist Claudia Kessler. „“Nach dem Hype um Alexauder Gerst dachte ich, das können wir nur noch toppen, wenn wir eine Frau ins All schicken“, sagt Kessler.“

30 Millionen Euro sind dafür an Kosten veranschlagt, bezahlt werden soll das aus privaten Taschen. Davon hängt ab, ob das Vorhaben jemals realisiert werden kann. Geldgeber werden ab jetzt via Crowdfunding gesucht, einige Großsponsoren sind bereits mit an Bord. Der größte Batzen muss aber noch eingesammelt werden.“ – Zusagen liegen schon vor von der Firma Nike, dem „eingetragenen Verein“ DLR und von der Charité – aber, wie gesagt und versprochen, staatliche Gelder werden nicht fließen. Und das sollen wir glauben: daß kein Euro-Cent von den 173 Millionen Euro für 1916 für das nationalistisch-feministische Projekt abgezweigt wird? Sie halten uns alle für blöd.

„Die Astronautinnen müssen körperlich fit sein, sie lernen das theoretische Rüstzeug über die ISS und alles, was sie über Raumfahrt wissen müssen, geübt wird auch die Landung aus dem Weltall, denn die ist nicht gerade sanft. Und wenn bei der Wasserung im Meer etwas schiefgehen sollte, muss die Astronautin in der Lage sein, mit ihrem schweren Raumanzug zu schwimmen. FalIs die nächste ISS-Mission aus Russland startet, steht zudem ein Russischkurs auf dem Programm.“

Insa Thiele-Eich, die andere Kandidatin, ist Meteorologin und außerdem die Tochter von Gerhard Thiek, der im Jahr 2000 selbst als Astronaut im Weltall war. Zwischen den beiden wird sich erst ein Jahr vor dem Start entscheiden, wer von ihnen als „Prime“ und wer als „Backup“ ins Rennen geht. Fliegen darf nur eine von beiden, die andere ist Ersatzfrau.“

Die beiden Finalistinnen Baumann und Thiele-Eich werden in dem Artikel nicht ganz gleichrangig behandelt, obwohl sich doch erst ein Jahr vor dem Flug entscheiden soll, wer fliegt. Von Baumann wird noch einmal der Werdegang referiert, und daß sie sich gegenüber der anderen Kampfpilotin unter den Bewerberinnen durchgesetzt hat. Von Thiele-Eich erfahren wir nur etwas über ihren Vater. Baumann ist immer die Favoritin der Massenmedien.

„Ab ins All“

Am 3.6.17 informiert die FAZ in einem Artikel über die Möglichkeiten, Astronaut zu werden:

„Für All-Sehnsüchtige gibt es keine typische Ausbildung, keine Astronauten-Akademie, die sie besuchen könnten. Aber wie dann Astronaut werden? Und wie realistisch ist der Berufswunsch? Von Anne Fischer.“

Läßt vor allem Ulrich Walter zu Wort kommen, Professor für Raumfahrttechnik und Lehrstuhlinhaber an der TU München, der einer von 11 deutschen Astronauten ist, die bisher ins All geflogen sind. Im letzten Drittel wird von den beiden Gewinnerinnen der Ausschreibung berichtet, Baumann und Thiele-Eich.

Baumann rät außerdem, den Fokus zu erweitern: „Kommerzielle Firmen wie SpaceX investieren zunehmend in die Raumfahrt, auch sie sind attraktive Arbeitgeber, weil sie viel Forscherdrang und eine liberale Fehlerkultur mitbringen. Ich persönlich denke außerdem immer: ,Ich sage nicht selbst zu mir nein, sondern versuche, so wett wie möglich zu kommen. Irgendwer muss diesen Job machen – warum sollte ich das nicht sein?““

 

Die unbekannten, möglichen Gründe für den Ausstieg

Die Liste der ausgewerteten Artikel zum Werdegang:

10. Sept. 2015 – Esa-Chef Wörner: Wie Deutschland endlich eine Astronautin bekommen kann in SPIEGEL Online.

6. März 2016 – Gesucht: Die erste deutsche Astronautin im TAGESSPIEGEL.

13. März 2016 – Leserbrief von Gerhard Kowalski im TAGESSPIEGEL.

23. Mai 2016 – Schwarz-Rot-Gold im All im TAGESSPIEGEL.

15. Sept. 2016 – All das ist nötig im TAGESSPIEGEL.

24. Januar 2017 – All inclusive im TAGESSPIEGEL.

20. April 2017 – Dem Ziel ihrer Träume ganz nah im TAGESSPIEGEL.

3. Juni 2017 – Ab ins All in der FAZ.

Baumanns Bild in den Medien

Sie vermitteln durch zahlreiche Selbstaussagen von Nicola Baumann, Kommentare ihrer Kollegin Insa Thiele-Eich und durch Eindrücke der berichtenden Journalisten das Bild einer starken Persönlichkeit, die seit ihrer Jugend, auch bestärkt durch luftfahrtaffine Aktivitäten ihrer Familienangehörigen, zielstrebig und entschlossen den Wunsch verfolgt, ins All zu fliegen. Zur Vorbereitung wird sie Pilotin in der Bundeswehr, beginnt gleichzeitig ein Fernstudium der Raumfahrttechnik und wartet auf eine Gelegenheit, sich für die Ausbildung zur Astronautin zu bewerben.

Der Entschluß zum Ausstieg

Die Massenmedien haben, nach dem erklärten Vorbild des Medien-Hypes von Alexander Gerst, angefeuert von den nationalistisch-feministischen Kräften in der Politik und den Medien, auf vielfachen Wunsch den Medien-Hype „Nicola Baumann“ erfunden und hochgeschrieben. Manches deutet darauf hin, daß das Bundeskanzleramt über seinen privaten „eingetragenen Verein“ die Strippen zieht, mit dem national engagierten ESA-Chef Wörner (Italienerin als Frau auf der ISS genügt ihm nicht, es muß eine Deutsche sein!) und der feministisch engagierten zuständigen Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries und ihrem Vortrag: „Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.“ Schon im Januar weiß der TAGESSPIEGEL, wie der Hase der Auswahl im April laufen wird, und schreibt eine Reportage und Interview mit der Gewinnerin, obwohl es zwei geben wird und die Öffentlichkeit noch gar nicht weiß, welche beiden es werden sollen.

Die Propagandamaschine hat uns gesagt: Wir warten doch alle sehnsüchtig auf eine deutsche Frau in der ISS! Endlich hat sich jemand gefunden, für den die Raumfahrt sogar eine Obsession ist! In der Höhe dieses erklärten Medien-Hypes werden unsere Nationalisten und Feministen ausgerechnet von der hochgelobten, in den Medien sichtlich favorisierten und zwischen den Zeilen schon als „erste Deutsche“ auf der ISS gesehenen „Baumann“ durch eine abrupte Absage an das Astronautentraining geschockt. Es gibt schwere Signale der Enttäuschung (hat hingeschmissen …), aber kein einziges Signal zur Suche nach den Gründen.

An dieser Stelle nun sind die Kritiker die einzigen, die die Gründe eventuell liefern können, weil sie das süße Betriebsgeheimnis der bemannten Raumfahrt kennen: ihre Nichtexistenz. Und die Kritiker können sie auch aussprechen, weil sie keine Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben haben.

Überlegungen, wie es gelaufen sein könnte

Wir sehen verschiedene Ansätze; niemand weiß, welcher und wann er gewirkt haben könnte. Wir kennen auch keine Prioritäten nach der Wahrscheinlichkeit: deshalb hat die Reihenfolge keine Bedeutung. Wir nehmen nur eine plausible Gliederung vom Allgemeinen zum Speziellen vor und zählen laufend durch.

 

1. Angesichts der stabilen und optimistischen Gemütsverfassung der Kandidatin wäre sie wahrscheinlich in der Lage, Probleme im persönlichen oder familiären Bereich anzusprechen. Über solche Probleme gäbe es auch keine monatelangen Gespräche mit der Kollegin, deren Gegenstand geheim zu halten wäre.

 

2. Es gibt eine interessante zeitliche Eingrenzung, wann die Idee zum Ausstieg gekommen sein wird, die damit zugleich auch eine Sachebene naheliegend erscheinen läßt. Im Mai begann die intensive Ausbildung, und die Kollegin Thiele-Eich sagt im FAZ-Interview am 16. Dezember:
„Sie hat sich nicht erst am Donnerstag entschieden. Wir standen in den letzten Monaten immer in engem Kontakt und haben viel darüber gesprochen, ob sie diesen Schritt gehen soll. Manchmal gibt es Gründe, andere Wege einzuschlagen. Ich kann sie gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht auf mich zutreffen.“

Demnach könnten die beiden Kandidatinnen etwa seit September über die Gründe zum Ausstieg gesprochen haben. Wenn man in Betracht zieht, daß die Kandidatin ihre Ausbildung immerhin optimistisch angetreten hat, wird es wahrscheinlich, daß sich die Gründe für den Ausstieg erst im Laufe der Ausbildung ergeben haben, vielleicht erst im Laufe des Juni/Juli/August, und daß sie aus dem Astronautentraining stammen.

 

3. Das Schweigen sowohl der Kandidatin wie ihrer Kollegin über die Gründe des Ausstiegs ist ein klares Indiz für das Schwerwiegende der Gründe. Auch eine Sprecherin der Initiative „Die Astronautin“ (TAGESSPIEGEL, 15.12.17) wollte „die Gründe … nicht nennen.“ Wenn diese Formulierung mit Bedacht gewählt worden ist, scheint die Initiative die Gründe aber zu kennen.

Das strikte Schweigen aller Beteiligten könnte zusammenhängen mit den von Baumann erwähnten Verschwiegenheitsklauseln, die alle Kandidatinnen (TAGESSPIEGEL v. 24.1.17: „All inclusive“) schon bei den Tests zur Auswahl unterschreiben mußten:
„Was genau abgefragt wird, hält das DLR streng geheim. „Wir haben alle Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben“, sagt Baumann.“
Diese unterschriebenen Klauseln sind nicht bekannt. Möglicherweise erstrecken sich diese Klauseln auch auf später im Training erhaltene Informationen und gewonnene Erkenntnisse. Dies immerhin könnte man Frau Baumann fragen, es dürfte keiner Geheimhaltung unterliegen.

 

4. Das von Frau Thiele-Eich geäußerte Verständnis der Kollegin für die Gründe der Kandidatin ist ein weiteres Moment, das für den Ursprung der Gründe in dem Astronautentraining spricht:
„Manchmal gibt es Gründe, andere Wege einzuschlagen. Ich kann sie gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht auf mich zutreffen.“

 

5. Die Kandidatin hat in ihren Aussagen zu den Gründen immerhin eine alternative Perspektive genannt, die auch von der Kollegin erwähnt wird: die „anderen Wege“, die sie gehen kann.

Dieser Gesichtspunkt ist offensichtlich unrealistisch, so daß er nur als Ausrede und Ablenkung der Öffentlichkeit zu werten ist. Sitzplätze auf der angeblichen ISS werden nur von NASA, ESA und ROSKOSMOS vergeben, es gibt keinen dritten Teilhaber. Und daß eine dieser Raumfahrtbehörden jemals eine Kandidatin anheuert, die schon einmal einen Ausbildungsgang abgebrochen hat, ist ziemlich unwahrscheinlich. Auf das von ihr selbst erwähnte Unternehmen Space-X von Elon Musk wollen wir nicht eingehen.

Frau Baumanns Absicht, weiterhin an ihrem Ziel, der Raumfahrt, festzuhalten:
„Aber es gibt ja zum Glück viele kommerzielle und staatliche Alternativen“
wirkt vorgeschoben und unglaubwürdig. Wo sind das jahrelange Streben und die Hartnäckigkeit („Frau Hauptmann sagt: Mein Ziel war immer der Weltraum.“) geblieben, wo die vom Reporter diagnostizierte Obsession? Die starken Motive (Weltraumflug, Polarforschern nacheifern, die Atlantiküberquererin Amelia Earhart als Vorbild) können nicht von prinzipiell lösbaren organisatorischen oder technischen Problemen überwunden worden sein: sie müssen auf unlösbare Probleme gestoßen sein, für die sogar die Kollegin Verständnis hat.

 

6. Als Kritiker ziehen wir schon nach den bisherigen Ergebnissen unserer Interpretation der Medien eine Zwischenbilanz. Wir kommen zu dem Schluß, daß der Grund zum Ausstieg für Frau Baumann nur die Erkenntnis sein kann, daß es eine bemannte Raumfahrt gar nicht gibt, und daß ihre jetzige Ausbildung nur eine Ausbildung zum Astronauten-Darsteller ist, der den gigantischen Betrug der Öffentlichkeit in den Medien gegen fürstliche Belohnung mitspielen, aufrechterhalten und weiterführen soll. Für Kritiker ist es offensichtlich, daß Frau Baumann auf das süße Geheimnis der bemannten Raumfahrt gestoßen ist.

Das widerspricht diametral ihrer Lebensauffassung mit Einsatz für wirkliche Leistungen und mit Vorbildern, die keine Betrüger waren, und schließlich auch ihrer verdienten Karriere in der Bundeswehr. Ein Dasein als finanziell entsprechend ausgehaltene Groß-Betrügerin und Betrüger-Star ist für jemanden wie Frau Baumann indiskutabel, und deshalb steigt sie aus.

Für unsere Einschätzung der Gründe stellt sich nun die Frage, durch welche Informationen, Überlegungen und Erfahrungen in ihrer Umwelt Frau Baumann in dem in Frage kommenden Vierteljahr angeregt worden sein könnte.

 

7. Gespräche mit Unbekannten über die ge-fake-te Mondlandung kommen oft an den Punkt: „Und daß die Amerikaner nie zurückgeflogen sind und dort was aufgebaut haben, das allein beweist doch schon den Betrug der Mondgeschichte!“ Daß das US-Imperium irgendwo freiwillig verzichtet hätte auf Ausbreitung, gilt für viele Leute als derart unwahrscheinlich, daß ihnen daraus allein schon der Betrug erwiesen erscheint.

Dazu gibt es eine weniger verbreitete parallele Erkenntnis: wenn die USA tatsächlich die Mondlandung hätten durchführen können, dann hätte die UdSSR schon längst auch selbst daran gearbeitet und wäre ebenfalls auf dem Mond gelandet. Der große Rivale UdSSR und das heutige Rußland hat dieselben Fähigkeiten zur Raumfahrt wie die USA und hat trotz Rivalität keine Menschen auf dem Mond gelandet. Wenn es eine technische Möglichkeit für einen Flug zum Mond und Landung von Menschen gäbe, hätte es die UdSSR/Rußland nach 45 Jahren bereits getan.

Daß Russland es nicht getan hat, ist ein starker Hinweis auf die Nichtdurchführbarkeit, wenn auch noch kein Beweis. Es könnte auch wirtschaftliche Gründe geben, die gegen eine Mondlandung gesprochen haben. Aber als indirekte Bestätigung der Mondwandererlüge hat der Verzicht Rußlands Gewicht. Beide Tatsachen zusammengenommen können gegen jede Behauptung von bemannter Raumfahrt mißtrauisch und skeptisch machen.

 

8. Im Bundeswehrstandort Nörvenich waren Baumanns Ambitionen schon längst Gespräch unter den Pilotenkollegen. Sie fliegen alle den Eurofighter und haben daher ein stark entwickeltes Bewußtsein für Geschwindigkeiten und ihre Konsequenzen (auf die Beschleunigung und die Trägheitskräfte kommt es jetzt nicht an). Lt. Wikipedia „Eurofighter Typhoon“ ist das Flugzeug auf Mach 1,6 als maximale Manövergeschwindigkeit ausgelegt. Das österreichische Bundesheer hat in 10.975 m Höhe eine Geschwindigkeit von 2.495 km/h erreicht, das entspricht Mach 2,35. Wikipedia erläutert zur Schallgeschwindigkeit und Überschallgeschwindigkeit:

„Schallgeschwindigkeit unter Normalbedingungen (Luft bei 15 °C) 343 m/s, was 1233,432 km/h … entspricht.“
„Die relative Geschwindigkeit eines Objektes zur Schallgeschwindigkeit in Luft wird auch mit der dimensionslosen Mach-Zahl bezeichnet, so bedeutet Mach 1 die Bewegung mit Schallgeschwindigkeit, Mach 2 diejenige mit der doppelten Schallgeschwindigkeit …“

Wir stellen charakteristische Werte in einer kleinen Tabelle zusammen:
343 m/sec = ca. 1233 km/h = Mach 1
343*2 = 686 m/sec = ca. 2466 km/h = Mach 2
343*3 = 1029 m/sec = ca. 3699 km/h = Mach 3
343*5 = 1715 m/sec = ca. 6165 km/h = Mach 5
343*7 = 2401 m/sec = ca. 8631 km/h = Mach 7
343*20 = 6860 m/sec = ca. 24660 km/h = Mach 20
343*21 = 7203 m/sec = ca. 25893 km/h = Mach 21
343*22 = 7546 m/sec = ca. 27126 km/h = Mach 22
343*23 = 7889 m/sec = ca. 28359 km/h = Mach 23

Baumanns Kollegen werden in ihren Unterhaltungen irgendwann die in Internetseiten kolportierte Geschwindigkeit von Baumanns künftigem Arbeitsplatz, der angeblichen ISS, mit 28.000 Kilometern pro Stunde (astronews.com) diskutiert haben. Sie wissen, daß oberhalb von 50 km die Luft schon zu dünn ist, um aerodynamisches Fliegen zu ermöglichen. Sie werden die kosmische Geschwindigkeit der ISS in Relation zu ihrem Erfahrungsbereich setzen und sich selbst oder auch die Kollegin fragen: Nicola, in der ISS fliegst Du mindestens mit Mach 22, das ist das Zehnfache dessen, was wir fliegen – wie kommst Du da wieder runter?

Für Leute, die technisch-physikalisch geschult werden, führt diese Frage natürlich zur Energieentwicklung eines Flugkörpers beim Rückflug zur Erde. Sie werden feststellen, was Anders Björkman seinem Publikum seit Jahren vorrechnet: je nach Masse (Gewicht) des Raumschiffs (nicht unter 3 Tonnen) wird es mit einer kinetischen Energie um 100 GigaJoule den Rückflug antreten. Sie können dann überlegen, wie man diese kinetische Energie bis zur Landung auf der Erde wieder an die Umwelt abgeben kann. Astronauten im Training können ihre Ausbilder fragen.

 

9. Ebenfalls im Bundeswehrstandort Nörvenich unter Pilotenkollegen könnte die Frage der kosmischen Strahlung in 400 km Höhe erörtert worden sein. Kampfpiloten haben andere Flughöhen und Flugdauern als die Verkehrsfliegerei, aber auch Kampfjetpiloten werden von der Gefährdung der Pilotenkollegen im internationalen Luftverkehr durch die kosmische Strahlung gehört haben: Piloten leiden relativ oft an Linsentrübung (Grauer Star) als deren Folge, aber auch an Chromosomenschäden – und das bei 12 km Höhe. Piloten aller Einsatzbereiche werden alle Fachzeitschriften interessiert lesen Daher ist es durchaus naheliegend, daß die Pilotenkollegen Frau Baumann auch mal nach der Strahlenbelastung an ihrem künftigen Arbeitsplatz in 400 km Höhe gefragt haben.

Man muß gar nicht annehmen, daß die Pilotenkollegen im Internet die NASA-Auskunft gefunden haben, auf der ISS herrsche eine Strahlungsdosis von 12 Mikrosievert pro Stunde. Denn dann hätten sie ihre Kollegin gefragt, wie es sein kann, daß die Strahlungsdosis auf der ISS in 400 km genau so hoch ist wie die auf einem interkontinentalen Flug in 12 km Höhe?

 

10. Übermut der NASA-ESA-Zöglinge als Betreuer und Ausbilder der neuen Kandidatinnen durch den jahrzehntelangen Erfolg des gigantischen Betrugs der Öffentlichkeit könnte zu leichtfertigem Verhalten führen, lockeren Sprüchen und Witzchen über die Materie der Ausbildung. Solches Verhalten könnte zu kritischer Distanzierung bei den Neulingen führen.

Relativ früh hatte es in der US-Mannschaft der angeblichen Astronauten ein Beispiel für loses Mundwerk gegeben durch Grissom, der sehr unzufrieden mit dem Gang des Projekts war und wohl eine Zitrone an das Fenster ihres Raumschiffs gehängt hatte. Zufällig verbrannte er mit zwei Kollegen bei einem Test am Boden, weil die Leitung der Experimente reinen Sauerstoff in die Atmosphäre in der Kabine gegeben hatte. Auffallend schnell war das FBI anschließend in seiner Wohnung und beschlagnahmte seine Sachen.

 

11. Vorausgesetzt, unsere Annahme über die Gründe für Baumanns Schritt trifft zu, dann ergeben sich auch Überlegungen zu ihrer Kollegin. Baumanns wahrscheinliche Entdeckung der Irrealität der bemannten Raumfahrt und der Entschluß zum Ausstieg muß auch für ihre Kollegin Thiele-Eich sehr belastend gewesen sein. Denn als Tochter des Astronauten Gerhard Thiek, der bereits im Weltall gewesen sein will, steht sie durch den Ausstieg von Baumann in Loyalitätskonflikten gegenüber ihrem Selbstverständnis, dem Bild von ihrem Vater und gegenüber dem Veranstalter.

Da kein Mensch weiß, ob der angebliche Astronaut Thiek seine Familie über die wahre Beschaffenheit seiner Tätigkeit aufgeklärt oder in dem allgemeinen Aberglauben von hochfliegenden Raumschiffen und Astronauten im Weltall gelassen hat, kann man überhaupt nicht ermessen, mit welcher Einstellung und Haltung Frau Thiele-Eich monatelang mit Frau Baumann diskutiert haben mag. Immerhin sagt sie, sie habe für Baumanns Gründe Verständnis.

 

12. Zum Schluß muß auch die Meinungsbildung in den Raumfahrtbehörden und bei der Initiative „Die Astronautin“ betrachtet werden, die den wahren Grund für Baumanns Ausstieg kennen. Sie müssen in mehrfacher Hinsicht allarmiert sein durch Baumanns Schritt: er ist, unabhängig von allen Beschwichtigungen und Ablenkungen in Baumanns öffentlichen Stellungnahmen, ein drastisches Mißtrauensvotum gegen die bemannte Raumfahrt.

Besonders schmerzen wird die Erkenntnis: je größer der Buhei um die Kandidaten vorher in den Medien, der Space-Hype, um so größer die Enttäuschung und Peinlichkeit bei einem „Versager“. Vielleicht wird man künftig mit dem Space-Hype warten, bis der Kandidat „integriert“ ist in den Betrug und seine Rolle akzeptiert.

In den Augen der Machthaber als Auftraggeber der Raumfahrtbehörden stehen damit deutsche Behörden und Organisatoren als schwache Aufpasser da, die Kollegin Thiele-Eich als potentiell ebenfalls unsichere Kandidatin und als Mitwisserin der wahren Gründe für Baumanns Ausstieg ein permanentes Sicherheitsrisiko für die ganze Branche, weil nach dem Eklat alle beteiligten Personen in der Öffentlichkeit aufmerksamer beobachtet werden. Auch indirekte negative Auswirkungen auf die Kandidaten in anderen Astronauten-Ausbildungsgängen sind nicht auszuschließen.

Viel wird von dem Katastrophenmanagement der Deutschen abhängen, ob der völlig unvorhergesehene, noch nie dagewesene und deshalb spektakuläre Ausstieg einer angehenden Astronautin Auswirkungen auf die wunderbare internationale Zusammenarbeit haben könnte. Undichte Stellen können in dieser Betrugsbranche zu erheblichen Einbrüchen führen. Wenn Vertrauen einbricht, bricht es hier für alle international Mitwirkenden ein. Im Diesel-Skandal konnten einzelne Firmen noch argumentieren, daß sie sich nicht beteiligt haben. Diese Fragmentierung gibt es im Raumfahrtbetrug nicht.

Eines dürften jetzt schon alle Auswahlgremien für die Raumfahrt gelernt und sich notiert haben: keine wirklich starken, selbständig handelnden Personen als Kandidaten aufnehmen, sodern nur solche mit kleinen Schwächen, lenkbar und zum Kuhhandel „Korruption gegen gute Bezahlung“ neigend, weil sie nur auf die Raumfahrt setzen und ihre Karriere ganz von der Raumfahrt abhängt: würden sie aussteigen, bliebe ihnen nichts. Die Wissenschaftler werden dafür die richtigen Tests entwickeln. Ein allerletzter Gedanke sei an die Sponsoren und ihre Gelder verschwendet: sie messen alles ohnehin nur an den Möglichkeiten der Medienverwertung.

***

Balthasar hat großen Respekt vor Frau Baumann und ihrer Entscheidung, was auch immer der Grund gewesen sein mag.

B., 28. Dezember 2017  –  Schreibfehler korrigiert. 30.12.17

Information about our Open Letter to Pope Francis of 12. October 2017

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Since our Open Letter to Pope Francis has been written in German, we addressed the Administration of Communication of the Vatican in an English language email of 15 October 2017 to its Director Mons. Dario Viganò to inform him about our Open Letter.

Herewith we share the text of this email with our international public to give all readers an idea of our initiative in English:

 

REF Conversation of Pope Francis with the astronauts on the ISS on the 26. October 2017

Von <balthasar.schmitt [ @ ] posteo.mx>
An Mons. Dario Vigano <spc [ @ ] spc.va>
Datum 15.10.2017 15:29

 

Balthasar Schmitt, 15.10.2017
Email: balthasar.schmitt (@) posteo.mx
Blog: https://balthasarschmitt.wordpress.com/

Stato Città Vaticano
Segreteria per la Comunicazione
Mons. Dario Viganò, Prefetto
Via della Conciliazione 5, 00120 Città del Vaticano
E-mail: spc (@) spc.va

REF: Conversation of Pope Francis with the astronauts on the ISS – International Space Station on the 26. October 2017

Dear Monsignore Viganò,

we wish to inform you about our OPEN LETTER of 12.10.17 to Pope Francis, written in German and published on our Internet Page:

Muß Papst Franziskus jetzt dran glauben: an den NASA-ISS-Betrug?
Offener Brief (12.10.17) von Kritikern der bemannten Raumfahrt an den Papst – Wird Papst Franziskus am 26. Oktober 2017 um 17 Uhr den NASA-ROSKOSMOS-ESA-Betrug „ISS“ absegnen?
URL:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/10/12/muss-papst-franziskus-jetzt-dran-glaubenan-den-nasa-iss-betrug/

Since 2010 critics of the NASA projects of manned space flight have provided and published conclusive proof of the impossibility of manned space-travel: there is no re-entry, and there is no protection against cosmic radiation. As a consequence all pretended human space flights in orbits above the 100 km altitude (Karman line) of NASA, ROSKOSMOS, ESA and other national „space agencies“ must be considered as malicious deceit and a fraud against the general public from the beginning in 1961 with the pretended flight of Gagarin until the ISS today.

The powers that be and all vested interests and the mass media prevent information and discussion of these findings of the critics. Instead, the mass media produce illusions and push euphoria about space travel to an extreme delusion and insanity every day.

On this line we see the project of a conversation of Pope Francis with the pretended astronauts on the pretended ISS as a publicity move to gain the authority of the Pope and the Catholic Establishment worldwide as support of human space travel – which in reality does not exist.

Therefore with our Open Letter we would like to ask Pope Francis for the following initiatives:
– to subject the proof against manned space travel (as given in our letter) to an examination by scientists of the Papal University;
– if the scientists conferm the rationality of the arguments against manned space travel: to suggest an open and free information and discussion about the critics‘ findings, and not lend any authority of his High Office to a more than questionable activity not before a scientific judgement about the critics‘ proofs has been given;
– to ask the astronauts three questions: about their actual position in space and the daily readings of their dosimeters.

We ask you kindly to forward our Open Letter to Pope Francis. We have great respect for his ideas and achievements, and we see our request of free public information about rational criticism fully in line with his public statements.

We would consider a confermation of receipt for this email as a great favour for our request.

For greater convenience we append the text of our Open Letter as pdf-file to this email:
Offener Brief an Papst Franziskus – 171012 – Betreff ISS.pdf

Regards
Balthasar Schmitt

Weiss Stephen, was er da über Raumfahrt zu Planeten redet?

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Als Physiker könnte er sich mal einiges klarmachen, bevor er Pläne verkündet – aber vielleicht ist er nach 54 Jahren ALS gar kein Physiker mehr?

Natürlich ist es der berühmte Stephen, der sich da wieder zu Wort gemeldet hat, Stephen Hawking, Genie und Physikprofessor und Zelebrität, an unheilbarer Amyotropher Lateralsklerose (ALS) leidend und an den Rollstuhl gefesselt, weshalb ihm jeder voller Mitleid alles glaubt ohne nachzufragen. Er hat in einer Diskussion mit Studenten seinen schon seit Jahren gegebenen Rat wiederholt:

„“Ich denke nicht, dass wir weitere 1000 Jahre überleben, wenn es uns nicht gelingt, bis dahin unseren zerbrechlichen Planeten zu verlassen“,sagte der 75 Jahre alte Wissenschaftler nach einem Bericht der britischen Zeitung „Independent““.

Die FAZ hat am 17.11.17 aus dem Artikel des „Independent“ berichtet, unter der Überschrift:

„Stephen Hawking rät zur Flucht ins All“

Seit Jahren faselt er von der Auswanderung der Menschheit auf einen anderen Planeten, vielleicht auf den Mars, und niemand in den weltweiten Massenmedien – auch nicht einer von den klugen Köpfen hinter der FAZ – erinnert den alten Herrn daran (jedenfalls hat man hierzulande nicht davon gehört), daß er Physiker ist und die Formel seines großen Kollegen Newton für die kinetische Energie sicherlich kennt:

einhalb mal Masse mal Geschwindigkeitsquadrat, alles in Kilogramm, Meter und Sekunde eingesetzt, ergibt die Energie in Joule – einfacher geht’s gar nicht!

Newton-Formel und NASA-Daten

Damit es auch unsere Kleinen in den Horts und Kindergärten verstehen und für die Großen zum Mitschreiben, hier noch einmal ganz einfach und langsam:

Um Newtons Formel nutzen zu können, kann sich der Physiker und jeder andere von der NASA die Auskunft holen, mit welcher Geschwindigkeit ein angebliches Raumschiff

aus dem Weltraum zurückkehrt:
– mit rund 11000 m/sec
oder aus dem Erdorbit:
– mit rund 8000 m/sec,
und wieviel Masse ein angebliches Raumschiff hat:
– nicht unter 3 Tonnen Masse, das sind dann 3000 kg,
– das angeblich vom Mond zurückkehrende Command Module hatte 5 Tonnen, das sind dann 5000 kg.

   Anmerkung:
Interessehalber wollen wir hier nur einmal die Masse der berühmten Space Shuttles zur Information einfügen:
Gesamtsystem Rakete und Raumschiff: – Startmasse: 2046 Tonnen
Davon Startmasse des Raumschiffs (Orbiter) (maximal): 109 Tonnen
Davon Nutzlast des „Orbiters“:
– in den niedrigen Orbit: 24 Tonnen
– zur ISS: 16 Tonnen
Masse des Shuttles/Orbiters bei Rückkehr zur Erde: keine Angabe in WIKIPEDIA!

Um die Masse des Shuttle bei der Rückkehr zu erfahren, muß man die „oben“ gelassene 24 Tonnen Nutzlast abziehen und vielleicht ein paar Tonnen verbrauchten Treibstoff – sagen wir: 10 Tonnen – dann bleiben als plausibles Rückkehr-Gewicht: 109 minus 24 minus 10 = 75 Tonnen.

Wir werden auf diese Annahme von 75 Tonnen im folgenden zurückkommen, damit der Leser wenigstens ahnt, was für Ungeheuerlichkeiten in der Raumfahrt noch auf ihn warten!

Die Größenordnung der Energie genügt schon

Da hätte sich Stephen, der Physiker, dann im Kopf wenigstens schon mal die Größenordnungen überlegen können:
– die Geschwindigkeiten mit je 1000 zum Quadrat (das Quadrat macht’s!) liefern schon eine Million (6 Nullen), und
– die 1000 kg als halbe Masse vergrößern das Produkt auf insgesamt 9 Nullen:
= eine Milliarde Joule oder 1 GigaJoule!

Die genauen Zahlenwerte liefern weitere 2 bis 3 Dezimalstellen

Rückkehr aus dem Orbit

Wenn er noch die genauen Zahlenwerte hinzunimmt, für die Rückkehr aus dem Orbit die „3“ aus dem Massewert, halbiert auf den Wert 1,5, und die „8“ aus der Geschwindigkeit, und auch diese 8 muß ins Quadrat erhoben werden zu „64“, dann ergeben 64 mal 1,5 = 96 GigaJoule. Das ist eine ganze Menge!

Rückkehr aus dem Weltraum

Für die Rückkehr direkt aus dem Weltraum (wie angeblich APOLLO 11 ohne Erdorbit) wieder die „3“ aus dem Massewert und auf 1,5 halbiert, und die „11“ aus der Geschwindigkeit, auch die zum Quadrat erhoben: 11 mal 11 = 121, und die 121 mal 1,5 = 181 GigaJoule.

Zur Bewertung dieses Ergebnisses: die Geschwindigkeit um 38 % erhöht (von 8000 auf 11000) ergibt eine Erhöhung der kinetischen Energie um 87 % (von 96 auf 181). Eigentlich kennen wir Erdlinge das Modell schon von den Bremswegen auf der Autobahn.

APOLLO 11 mit 5000 kg aus dem Weltraum

Und wenn man weiß, daß die NASA für APOLLO 11 uns sogar eine Masse von 5 Tonnen = 5000 kg für das zurückkehrende Command Module vorgegaukelt hat, dann müssen wir die „5“ aus dem Massewert halbieren zu 2,5, und die 121 mal 2,5 ergeben dann: 302 Gigajoule.

Fundamentale Erkenntnis: 100 GigaJoule

Man muß also gar nicht Physikprofessor sein, wenn man nur die Formel von Newton kennt und die Grundrechenarten (Realschulabschluß) korrekt anwendet. Es geht bei der Rückkehr von lebenden Menschen aus dem Weltraum nämlich, wie wir soeben gesehen haben, immer um eine Bewegungsenergie in der Größenordnung von 100 Gigajoule. Wir können also jeden angeblich zurückkehrenden „Astronauten-Darsteller“ mit der Frage empfangen: „Wo haben Sie ihre 100 GigaJoule gelassen?“

Für die menschliche Erfahrung sind die kosmischen Geschwindigkeiten um die 10000 Meter pro Sekunde ohne Anschauung und Vorstellung, und daß sie auch noch mit ihrem Quadrat in die Rechnung eingehen, macht den Endwert der Rechnung so exorbitant und rückt ihn nach außerhalb unserer Erfahrung. Dieser Fassungslosigkeit des irdischen Beobachters gegenüber 100 GigaJoule entspricht die Hilflosigkeit des Publikums: ihnen muß eine Relation zu uns gewohnten irdischen Vorgängen gegeben werden.

Auf der Erde erlebbare GigaJoule

Wir haben schon in einem früheren Artikel dieses Blogs:
Der APOLLO 11-Elefant – eine deutsche Premiere
(Artikel vom 22. Nov. 2016, korrigiert 28.12.16)
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
im Anhang 3 ein Beispiel gegeben, wo auf Erden einmal wenigstens 1 Gigajoule an Bewegungsenergie auftritt. Wir alle kennen einen in voller Fahrt dahinrauschenden ICE der Deutschen Bahn von innen und außen. Auch hier sind die entscheidenden Daten Masse (Gewicht) und Geschwindigkeit:

ICE der Deutschen Bahn : 8 Wagen, 200 m lang: 450 t = 450000 kg ; Geschwindigkeit: 250 km/Stunde.
Zur Berechnung muß zuerst die Geschwindigkeit in m/sec umgeformt werden:
1 Stunde = 60 Minuten x 60 Sekunden = 3600 Sekunden
250 km = 250000 m in 3600 Sekunden
250000 : 3600 = 69,44 = ca. 70 m/sec
Berechnung der kinetischen Energie (Bewegungsenergie) nach Newtons Formel:
E = 0,5 x 450000 x 70²
0,5 x 450000 = 225000
70² = 4900
225000 x 4900 = 1.102.500.000 = ca. 1,1 Milliarden Joule = 1,1 GigaJoule

Die Energie von 100 ICE’s in einem Flugkörper im Weltraum konzentriert, rast auf die Erde zu

Wie wir oben gesehen haben: für eine Rückkehr aus dem Weltraum müßte man, wenn man erst mal losgeflogen wäre, bei der Rückkehr mit 100 GigaJoule in jedem Fall rechnen – wir müssen uns da oben in 100 oder 130 km Höhe also 100 ICE’s der Deutschen Bahn – in 1 Körper gebündelt – im freien Fall zur Erde vorstellen. Wie könnte man dieses Energiebündel aufhalten, seinen freien Fall abbremsen bis auf Null Meter pro Sekunde? Gar nicht.

Die Reibung mit der Erdatmosphäre würde erst leicht in ca. 80 km Höhe beginnen, dann ab 50 km sehr stark werden, und das Raumschiff würde wie ein Meteor verglühen in einem Plasma mit 50000 Grad Celsius oder mehr, in dem kein irdisches Material mehr Bestand hat. Für mitfliegende Menschen wäre es eine Feuerbestattung erster Klasse, mit Leuchtspur am Himmel (wenn es jemand sieht), und nur von den 100 ICE’s würden vielleicht kleinere Metallbrocken als Meteoriten auf dem Erdboden aufschlagen. Von einem Raumschiff käme wohl gar nichts mehr auf Erden an, nichts mehr für die Urne.

Die Fallschirme der NASA

Über die Rückkehr aus dem All erzählt die NASA gern ergreifende Geschichten von Fallschirmen und zeigt sie im Fernsehen, an denen sich die Raumkapseln sanft herabsenken, aus denen dann im Wasser oder in einer einsamen Wüste die Astronauten frisch und froh durch die Luken heraussteigen. Fallschirme kann man aber erst ab 10 km Höhe und bei wesentlich reduzierten Geschwindigkeiten einsetzen: dann wäre das Unglück schon geschehen. Fallschirme sind also keine Rettung vor 100 GigaJoule Energie!

Von der Energie von 100 ICE’s im freien Fall erzählt die NASA vorsichtshalber nichts (und auch die Physikprofessoren in den Fernsehschauen nicht). Alle, die von Berufs wegen Bescheid wissen, halten das Maul. Damit müssen wir uns nun dem redseligen Physikprofessor Hawking zuwenden. Vorher nur noch einen kurzen Blick zum Gipfel des Irrsins.

Zum Vergleich die Daten einer Space Shuttle-Rückkehr

Die Masse des Space Shuttle bei Rückkehr kann man mit 75 Tonnen = 75000 kg annehmen. Das Space Shuttle käme mit einer Orbit-Geschwindigkeit von rund 8000 m/sec. zurück. Die kinetische Energie nach Newtons Formel ergibt:
E = 1/2 x Masse x Geschwindigkeitsquadrat
= 37000 x 64000000 = 37 x 64 Milliarden = 2368 Milliarden = 2368 GigaJoule.

Diese ungeheure Energiemenge (unvorstellbare 2368 ICEs gebündelt) ist anscheinend – in NASA-Dokumenten – zwar nie berechnet worden, aber bei (nach WIKIPEDIA) 135 Shuttle-Flügen in 133 Flügen (2 gingen verloren) bei der Rückkehr von der Weltraumfähre abgegeben worden. Stellt sich die Frage: abgegeben wohin? Die NASA müßte es wissen und könnte es uns mitteilen – wenn sie geflogen wäre. Da es nicht geht, fliegt sie nicht. Da sie nicht geflogen ist, weiß sie es nicht.

Kann dieser „Stephen“ mit der „Flucht ins Weltall“ ein Physiker sein?

Ganz offensichtlich nicht. Er könnte als Physiker sofort die Bewegungsenergie berechnen und würde erkennen, daß kein Raumfahrzeug diese Energien während des Rückflugs zur Erdoberfläche an seine Umgebung (ab 80 km Höhe: Luft) anders abgeben könnte als durch Reibung in der Atmosphäre und deshalb nur in einem Feuerball verglühen könnte. Der „Flucht-ins-Weltall-Stephen“ ist kein Physiker oder aber, als Physiker oder nicht, nur ein Angestellter und Propagandist der NASA!

Wie lange überlebt man eine ALS-Erkrankung?

Füttern Sie die Suchmaschine Ihrer Wahl mit „ALS Verlauf“, dann erhalten Sie mehrere Internetseiten mit übereinstimmenden Informationen.

Statistisch überlebt ein ALS-Patient die Diagnose 3 Jahre.
10 Prozent der Erkrankten leben noch mehr als 5 Jahre.
5 Prozent der Erkrankten leben noch mehr als 10 Jahre.
„Vereinzelt ist sogar nach Ausbruch der ALS ein Krankheitsverlauf von 20 bis 30 Jahren möglich.“

Stephen Hawking wurde 1942 geboren und wäre jetzt 75 Jahre alt. 1963 wurde bei ihm ALS diagnositiziert, im Alter von 21 Jahren. Demnach hätte er die Diagnose bereits 54 Jahre lang überlebt. Damit scheint er ein medizinisches Wunder zu sein: als medizinisches Wunder wird er aber nicht gefeiert. Das medizinische Wunder wird in den Medienberichten nicht einmal erwähnt.

WIKIPEDIA vermutet in Stephens Fall „eine chronisch juvenile ALS, die durch einen extrem langen Krankheitsverlauf gekennzeichnet ist.“ Hawking wird als einziges Beispiel genannt. Nur Hawking allein soll die ALS-Langlebigkeit von 54 Jahren beweisen, und die nur von Hawking allein bewiesene ALS-Langlebigkeit soll das Überleben des Physikers Hawking von 1942 beweisen. WIKIPEDIA ist voller solcher Vermutungen, wenn mächtige Interessen geschützt werden müssen.

Wo physikalisches Wunder und medizinisches Wunder so wunderbar zusammentreffen, kann man noch auf ganz andere Vermutungen kommen, aber die gehören nicht mehr zur Raumfahrt-Physik.

B., 4. Dezember 2017