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Warum ein Experiment von 1955, also vor dem Raumfahrtzeitalter, heute wieder interessant wird, weil uns niemand mitteilt, was heute in 10-facher Höhe und 90-facher Dauer (180 Tage auf der „ISS“) passieren würde, wenn es eine „ISS“ gäbe.

Siegfried Marquardt hatte in seinem Buch von 2014:

Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11.
Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8

auf S. 37 Tierversuche über die Wirkung der kosmischen Strahlung in einem Höhenballon erwähnt, in dem Mäuse in 30km Höhe 30 Stunden lang der Strahlung ausgesetzt worden waren. Als Folge der Strahlung hatte sich das schwarze Fell der Mäuse grau verfärbt. Dieses Ergebnis ist wichtig, weil es bei einer nur sehr kurzen Dauer schon in geringer Höhe doch erheblichen Schaden berichtet.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Deshalb war es bedauerlich, daß Marquardt nichts über die Quelle mitteilen konnte außer den Namen des Experimentators, Simons, eines Raumfahrtbiologen aus New Mexico (USA). Eine Suche mit GOOGLE führte schnell zu dem entscheidenden Treffer:

Space Safety Magazine, 25. März 2014
„Rats … Cosmic Radiation Turns Hair Grey!“
(http://www.spacesafetymagazine.com/space-hazards/radiation/rats-cosmic-radiation-turns-hair-grey-week-space-history/)
By moonandback on March 25, 2014

In diesem Artikel von 2014 wurde berichtet über die Versuche von David Simons in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Höhenballons, darunter der Aufenthallt von Mäusen in 30 km Höhe für 30 Stunden mit dem Ergebnis, daß das schwarze Fell sich grau gefärbt hatte, Gewebe (tissues) waren dagegen nicht betroffen:

„The animals flew from Holloman’s Balloon Branch. Simons, who was Space Biology Branch chief of staff at the Air Development Center, reported on the results to the Aero Medical Associations 26th annual meeting in Washington. The Associated Press, in its coverage, said tissues did not seem to be negatively affected. The story, which the Alamogordo Daily News published on March 22, 1955, said “mice, exposed for 30 hours, showed no other apparent effects” other than that experienced by the black-haired mice, which was “a significant greying of hair.” Balloons had lifted these rodents to 90,000 feet altitude.“

Als Autor des Artikels von 2014 war eine Internetadresse genannt: „moonandback„. Es handelt sich um:

Moonandback Media, LLC / 1017 L St., #102 / Sacramento, CA 95814-3805 / email: email@moonandback.com

Da Marquardt das Vorwort zu seinem Buch auf „Juli 2014“ datiert, könnte der Artikel vom 25. März 2014 im „Space Safety Magazine“ im Internet indirekt die aktuelle Quelle seiner Information gewesen sein, obwohl er diese Quelle anscheinend nicht gekannt hat.

Die Bewertung des Mäuseexperiments von 1955

Beide Quellen sind erklärte Anhänger der bemannten Raumfahrt; „moonandback“ bringt dies schon durch seine Namensgebung zum Ausdruck. Das Ergebnis von Simons wurde seinerzeit als positiver Beweis gewertet, daß Lebewesen eine künftig zu erwartende bemannte Raumfahrt ohne Schäden überstehen könnten. Simons wurde 1957 auch noch durch eine mutige Tat zum frühen Helden der Raumfahrt: er machte mit einem Heliumballon selbst die Fahrt in 30 km Höhe, die er auch seinen Versuchstieren zugemutet hatte, in einer Raumkapsel und kam nach 36 Stunden und einigen Problemen gegen Ende der Ballonfahrt heil und gesund zur Erde zurück.

Aus unserer heutigen Sicht stellt uns dieser interessante Artikel vor ein paar Fragen.

1. Es gibt keine Mitteilung über eine gemessene Strahlungsdosis in 30 km Höhe. Das wäre auch heute noch eine wichtige Information. Wurde keine Dosis gemessen, oder wurde sie gemessen und an anderer Stelle veröffentlicht? Oder wurde sie nur nicht veröffentlicht, oder wurde sie überhaupt nicht gemessen? Wir laden alle interessierten Leser zu weiteren Recherchen ein und sehen Ergebnissen sehr gespannt entgegen.

2. Im Jahr 1955 wurde das Ergebnis dieses Experiments von Simons optimistisch beurteilt: der Mensch kann Raumfahrt überleben. Erst 1957 kam der SPUTNIK, 1959/60 wurde der (erste) Van-Allen-Gürtel (VAG) entdeckt. Mit der Entdeckung des VAG war eine bemannte Raumfahrt bereits wegen der kosmischen Strahlung als unmöglich erkannt worden, in einem kurzen Zeitfenster um 1961 wurde dies auch öffentlich eingestanden. Zum Beweis lese man den SPIEGEL-Artikel:

DER SPIEGEL. Nr. 34, 16.8.1961, S. 54-56:
Raumfahrt – Tödliche Sonne – Strahlen-Gefahr.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365671.html)

den wir in der Untersuchung

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

auf S. 22-26 (§14) eingehend zitiert und interpretiert haben.

Die Entdeckung der VAG hat den Optimismus über das Simons-Experiment von 1955 kassiert

Mit dem SPIEGEL-Artikel war die bemannte Raumfahrt bereits begraben, bevor sie überhaupt anfangen konnte. Später konnten nur noch die Betrüge gefeiert werden, insbesondere der Triumph mit der Mondlandung. Nach 1961 haben Massenmedien nie mehr kritisch über die bemannte Raumfahrt berichten dürfen, damit die Öffentlichkeit, die ohnehin schon begründeten Verdacht geschöpft hatte, nicht noch stärker auf die vorsätzliche und bösartige Täuschung aufmerksam geworden wäre.

Jetzt beherrschte der internationale Betrug und Täuschung des Publikums in Ost und West die Szene, der keine Kritik vertragen hätte. Seit Gagarin 1961 sollen wir nur mit einem Phantasiespektakel eingewickelt werden, mit anhaltendem Erfolg bei den leichtgläubigen, ahnungslosen Massen. Die angebliche bemannte Raumfahrt ist das bis heute am längsten aufrechterhaltene Lügensystem, gefolgt von dem angeblichen Ost-West-Konflikt des Kalten Krieges, der auf ein komfortables Auskommen für beide Seiten ausgelegt war, mit genügend Angst in den Bevölkerungen auf allen Seiten.

Obwohl der optimistische Befund mit Simons‘ Experiment von 1955 schon nach 6 Jahren mit der VAG-Entdeckung praktisch kassiert worden ist, wird der Artikel von 1955 heute wieder als historisches, optimistisches Indiz hervorgekramt, wofür wir Kritiker dem SPACE SAFETY MAGAZINE natürlich sehr dankbar sein müssen: ohne seinen Artikel hätten wir von Simons‘ Experiment von 1955 wohl nie erfahren.

Es ist erstaunlich, daß der damalige Befund zu dem Mäuse-Experiment (Verfärbung des Fells) nicht bereits als eine erhebliche Wirkung der kosmischen Strahlung in geringer Höhe und nach kurzer Dauer erkannt worden ist; denn schließlich stellte man sich den Weltraumflug in ganz anderen Höhenlagen, mindestens als Erd-Orbit, und auch die Flugdauern erheblich länger vor.

Ein analoges Mäuseexperiment auf der angeblichen ISS

Das Experiment im Höhenballon von 1955 lädt geradezu ein zum Vergleich mit einem analogen Experiment mit Mäusen auf einer „ISS“ in 400 km Höhe und nach einem halben Jahr „Langzeitaufenthalt“, wie es jetzt Mode unter unseren Astronauten.-Darstellern geworden ist. Es kann natürlich nur ein Gedankenexperiment sein, weil es eine ISS nicht gibt. Was würde die kosmische Strahlung unter diesen Bedingungen für Folgen haben?

Wir haben 1955 für den Heliumballon in 30 km Höhe keine Strahlungsdosis erhalten; und die NASA-Behauptung von 12 Mikrosievert pro Stunde für die angebliche ISS ist widerlegt durch den Hinweis, daß dies die Dosis ist für Flüge über den Atlantik von London nach New York: also ebenfalls keine gemessene Strahlungsdosis für 400 km Höhe.

Wir haben deshalb unseren beiden Quellen des Artikels über das Simons-Experiment mit gleichlautenden emails die Frage vorgelegt, welche Ergebnisse ein analoges Experiment auf der ISS nach 180 Tagen haben würde. Hier ist der Text unserer Emails:

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Emails von Balthasar, 18.2.2018

Ref: „Rats … Cosmic Radiation Turns Hair Grey!“

Hello, professionnels at Space Safety Magazine,
info@spacesafetymagazine.com

Hello, professionnels at Moonandback
email@moonandback.com

we found your interesting report on the 1955 results of David Simons experiments with mice on an helium balloon at 30 km altitude for 30 hours:

Space Safety Magazine, 25. März 2014
„Rats … Cosmic Radiation Turns Hair Grey!“
(http://www.spacesafetymagazine.com/space-hazards/radiation/rats-cosmic-radiation-turns-hair-grey-week-space-history/)
By moonandback on March 25, 2014

Would you please one day report on the human mice (socalled „astronots“) on the famous ISS ten times higher than the balloon of Dr. Simons in 1955 and staying there – as we are told – half a year on socalled „long stage missions“, that is roughly some 90 times longer than the animal mice of Dr. Simons.

We would be interested not only to know the colour of the hair of the human mice after 180 days but their well beeing in general. The supposed Astronots who go around on earth after 180 days on the ISS cannot have been there because of the already small effect of 30 hours in 30 km altitude to mice. But although our German hero Alexander Gerst is now having a bald head: we suspect the real effects on the ISS would be more serious.

We have a blog in German:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/
and we advise you that since about 2010 the world of space has changed decidedly because of two proofs published on the internet:

Anders Björkman has proven that since 1961 (Gagarin) no space craft can have made a „re-entry“ to earth because of lack of fuel to brake from the cosmic velocities:
„The Human Space Travel Hoaxes“
(http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Divided into 3 pages; Apollo 11 and re-entry on page 2.

– We have published in German the proof that the alleged official NASA radiation dosis for the ISS with 12 Microsievert per hour cannot be real because this is already the regular radiation dosis on transatlantic flights from London to New York.
„Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung“ – 2016
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2016/08/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-160320.pdf)

Furthermore another critic, Siegfried Marquard, has calculated the Sievert dosis for 4 different interplanetary space situations. They reach terrific Sievert dosis:

Each example has the following data:
(1) Particles per m² and second.
(2) Energy per particle, eV.
(3) Dosis in Millisievert per hour.
(4) Dosis in Sievert per day.

Example # 1:
850 Protons / 0,6*10^15 eV / 4280 Millisievert per hour / 102,7 Sievert per day.
With illusiory shielding of 90 percent: remain 10 percent, same effect.

Example # 2:
10.000.000.000 / 10^7 eV / 697 Millisievert per hour / 16,7 Sievert per day.

Example # 3:
690.000 / 8.5*10^15 eV / 710 Millisievert per hour / 1,71 Sievert per day.

Example # 4:
Different situation:
Particles per m³: 5.000.000 per cubic meter.
Energy per particle: 5*10^13 eV.
Spaceship flies 800.000.000 meter (to the moon and back)
Spaceship meets 270.000.000 times the particles.
Calculation energy: 270.000.000*5*10^13 eV = 2200 Joule per 8-days-fliegt.
Calculation Joule per person (70 kg): 2200:70 = 31,4 Joule = 31,4 Sievert per 8 days.
Calculation dosis per hour / per day: 31,4:192 = 163 Millisievert per hour = 3,91 Sievert per day.

We have reported these results of Siegfried Marquardt in our blog article of 8. Nov. 17:
„Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch“
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

Which radiation surrounding would you suppose for APOLLO 11 who after 8 days returned well and safely after these possible dosis possibilities for the whole trip:
821 Sievert – 133 Sievert – 13,6 Sievert – 31,2 Sievert
and without any brakes abord!
You have the choice! You be the judge! What is your opinion? How many particles, how much energy, how many Sievert?

We think, you as professionals should have knowledge of these results to be able to cope with the consequences before the general public will take notice.

We would appreciate every comment from your knowledge and experience, especially your answer to our question on the analogue human mice experiment on the ISS.

To let participate the general public at this proposed discussion we publicize this email as OPEN LETTER on our blog.

Regards
Balthasar Schmitt

***

Da beide Adressaten an eine reale bemannte Raumfahrt glauben, erwarten wir nicht, eine Antwort zu erhalten. Aber vielleicht werden sie die Idee eines analogen Experiments in ihrer ISS durchdenken?   (Since both addressees believe in real manned space flight we do not expect to receive an answer. But perhaps they will ponder the idea of an analogue experiment on their ISS?)

B., 21. Februar 2018

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