NASA-Raumschiff ORION – Teil 2: Airbus baut Service-Modul für 395 Millionen

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NASA-Raumschiff ORION – Teil 2: Airbus baut Service-Modul für 395 Millionen

Am 15. März 2017 hat Balthasar hier den Artikel veröffentlicht:

„NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen“
Die Quelle war ein Bericht in der FAZ v.14.3.2017 von einem Gespräch mit dem Leiter der Airbus-Weltraumsparte, Nicolas Chamussy.

Anschließende Recherchen im Internet ergaben, daß bereits zum 16. Februar, also 4 Wochen vorher, in mehreren Zeitungen und Internetportalen berichtet worden war. Der interessanteste Bericht von (dpa) / (mho) fand sich in HEISE.DE unter dem Titel:

„Zum Mond und Mars: Zweites Airbus-Servicemodul für Orion-Mission“

(https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zum-Mond-und-Mars-Zweites-Airbus-Servicemodul-fuer-Orion-Mission-3628643.html)

Dieser Bericht enthält in den folgenden 4 Zitaten mehrere wunderbare Informationen:

Zitat 1: „Der Verteidigungs- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space hat nun einen Auftrag über 200 Millionen Euro zum Bau eines zweiten Europäischen Servicemoduls erhalten. Der Vertrag wurde am Donnerstag in Bremen von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) als Auftraggeber und Airbus unterschrieben.“

Zitat 2: „Das neue Modul soll 2021 zum Einsatz kommen, wenn eine mit vier Astronauten bemannte Orion-Raumkapsel zum Mond fliegen soll. Auch das erste Modul (Auftragswert: 390 Millionen Euro) wird derzeit in Bremen gefertigt. Es soll 2018 für eine unbemannte Mond-Mission genutzt werden. Das Modul ist ein Zylinder mit einer Höhe und einem Durchmesser von etwa vier Metern.

Zitat 3: „Das aus 20.000 Bauteilen und Komponenten bestehende Modul versorgt die Kapsel unter anderem mit Treibstoff und Strom und die Astronauten mit Wasser und Sauerstoff. Das Gesamtgewicht liegt bei rund 13 Tonnen.“

Zitat 4: „Die 8,6 Tonnen Treibstoff des Moduls versorgen ein Haupttriebwerk und 32 kleinere Triebwerke.“

Diese Zitate führen zu Schlußfolgerungen und Fragen

1. Auftraggeber ist nach dpa/HEISE die Europäische Weltraumorganisation (ESA): demnach müßte ESA auch den Preis von 200 Millionen Euro zahlen. Dies widerspricht dem FAZ-Bericht v. 14.3.2017, wonach Airbus die Rolle eines „Unterlieferanten der NASA“ spielt.

Frage: Hat die NASA oder die ESA den Auftrag an Airbus erteilt?
Frage: Zahlt die NASA oder zahlt die ESA für das Produkt?
Frage: Wenn die ESA 200 Millionen zahlt: wieviele Millionen Euro sind der Anteil Deutschlands?

2. Das erste Servicemodul, derzeit in Bremen gefertigt und für eine unbemannte Mond-Mission 2018 vorgesehen, kostet 395 Millionen Euro.
Das zweite Servicemodul, jetzt als neuer Auftrag für Airbus Bremen unterzeichnet, kostet 200 Millionen Euro.

Frage: Warum kann ein Servicemodul für dasselbe ORION-Raumschiff erst 395 Millionen und dann 200 Millionen kosten? (Eine lustige Reihenfolge!)
Frage: Warum können die Qualitätsjournalisten unserer Qualitätsmedien diese Verdoppelung bzw. Halbierung eines Herstellungspreises nicht selbst bemerken und bei den Verantwortlichen nachfragen, um ihren Lesern dieses Rätsel zu erklären? (Weil sie nicht dürfen und deshalb keine Qualitätsschreiber sind.)

3. Die Maße des Servicemoduls sind: Zylinder mit 4 Meter Durchmesser und 4 Meter Höhe, Gewicht 13 Tonnen. Daraus errechnet sich das Volumen des Servicemoduls in m³:
Volumen des Zylinders = pi*r²*h ; 3,14 * 4 * 4 = 50,24 m³

Welches Raumvolumen hat der Tank?
Wie hoch ist im Servicemodul der Raumanteil für den Tank?
Die Art des Treibstoffs ist nicht angegeben. Die spezifischen Dichten der meisten Raketentreibstoffe (nach Wikipedia) liegen bei plus/minus 1,0 gr/cm³, also in der Größenordnung von Wasser. Daraus ergibt sich als plausible Annahme ein Tankvolumen für die 8,6 Tonnen Treibstoff des Moduls von ca. 9 m³.
Nach Abzug der 9 m³ für den Treibstofftank verbleiben als Volumen der Aggregate und Geräte, die Airbus einbauen muß, ca. 41 m³: das ist das Raumvolumen eines normalen Wohnzimmers im Neubau.

Das Gesamtgewicht des Servicemoduls liegt bei rund 13 Tonnen; wenn man die 8,6 Tonnen des Treibstoffs abzieht, bleiben 4,4 Tonnen als Gewicht für den Treibstofftank, den Raketenmotor, die Aggregate und Geräte. Nach der Aussage:
„Das aus 20.000 Bauteilen und Komponenten bestehende Modul versorgt die Kapsel unter anderem mit Treibstoff und Strom und die Astronauten mit Wasser und Sauerstoff.“
werden in dem Raumvolumen eines Wohnzimmers im wesentlichen
– Teile des Raketenmotors (Haupttriebwerk) und 32 kleinere Triebwerke,
– die später ausgefahrenen Sonnenkollektoren,
– die Stromversorgung,
– die Wasserversorgung und
– die Sauerstoffversorgung
eingebaut. Die lebenswichtige Klimatisierung für die Mannschaftskapsel wird nicht erwähnt, wird anscheinend in der Mannschaftskapsel selbst installiert.

Frage: Haben die genannten 5 Aggregate in dem Raumvolumen eines Wohnzimmers Platz?
Frage: Welcher Art sind die Materialien und Aggregate für dieses Raumvolumen, die einmal 200 Millionen und einmal 400 Millionen Euro kosten?
Frage: Worin liegt der unterschiedliche Kostenfaktor?

4. Es werden für den Bau des Servicemoduls „20000 Bauteile“ genannt.
Frage: Was ist ein Bauteil?
Frage: Welchen Zweck soll die Mitteilung haben, wenn man nicht weiß, was „ein Bauteil“ bedeutet?

***

Nach dem Ergebnis der im ersten Teil (vom 15.3.) mitgeteilten Beweislage ist ein bemannter Raumflug nicht möglich wegen des fehlenden „Re-Entry“ und des fehlenden Strahlenschutzes.

Diese unwiderlegbaren Befunde werden nun durch die von HEISE.DE mitgeteilten Daten dadurch bestätigt, daß auf ungeschminkte und sorglos-eklatante Art das Irreale dieses Projekts (und damit der ganzen Branche) demonstriert wird. Es ist ihren Organisatoren völlig egal,
– ob NASA oder ESA den Auftrag erteilen und wer folglich zahlen muß;
– ob das Modul für dasselbe Projekt einmal das Doppelte oder die Hälfte kostet;
– ob die angeblichen Aggregate und Geräte in das gegebene Raumvolumen überhaupt hineinpassen;
– ob die angeblichen Aggregate und Geräte insgesamt das vorgegebene Höchstgewicht einhalten können,
– und ob irgendwann irgendjemand dieses Irreale durch Fragen aufdeckt,
weil die Medien über sowas nicht berichten.
Wir befinden uns mit ORION im Land der freien Phantasie, aus dem uns nur ein paar Bildchen geliefert werden müssen. Das genügt an Realität.

Für die NASA oder ESA als die Auftraggeber bedeutet die Verringerung des „Herstellungspreises“ auf die Hälfte allerdings auch die Halbierung ihrer Gewinnmöglichkeiten, weil sie bei der „Bezahlung“ des zweiten Modells nun nur halb so viel Steuergelder auf die Seite und in die schwarzen Kassen der Geheimdienste schaffen können (wo sonst könnte man das Geld auch sicher bunkern?).

Möglicherweise will die NASA mit dieser „Sparmaßnahme“ beim Präsidenten Trump einen guten Eindruck machen, weil sie mit Sparmaßnahmen ohnehin rechnen muß. Wenn der US-Präsident wüßte, daß es eine bemannte Raumfahrt überhaupt nicht gibt, könnte er natürlich noch viel mehr „einsparen“. Aber könnte er das wollen?

B., 24. März 2017

NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen

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NASA-Raumschiff ORION:
Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen

Wenn es eine bemannte Raumfahrt definitiv nicht gibt: Wann kommt bei Airbus wieviel Geld an und wo bleibt es?

In der gestrigen FAZ (14.3.2017) berichtet „chs“ aus Paris, 13.3.:

„Airbus hat große Pläne im Weltall“

Das ORION-Raumschiff der NASA soll zum Mond und zum Mars fliegen: „Bis zum Mars – und zwar bemannt – soll die Raumfähre ORION eines Tages fliegen.“

„Ende des Jahres will Airbus das erste Servicemodul, das zusammen mit der Astronautenkapsel das Raumschiff bildet, an die Nasa ausliefern, damit es im kommenden Jahr zu einem ersten Testflug Richtung Mond kommen kann. Den Vertrag für das nächste, weiterentwickelte Modell in Höhe von 200 Millionen Euro hat Airbus in Bremen gerade unterschrieben.

Die Auskünfte hat der Leiter der Airbus-Weltraumsparte, Nicolas Chamussy, dem Berichterstatter gegeben. Er bezeichnet NASA, ESA und Airbus als Partner in einem „Mondprojekt“, wobei Airbus die Rolle eines „Unterlieferanten der NASA“ spielt. Er erörtert Schwierigkeiten für die Astronauten, sieht jedoch keine Probleme für das Projekt:

„Die Technologie ist so weit, es gibt kein grundlegendes Hindernis mehr.“

Da möchten wir dem Herrn Chamussy ein paar Tatsachen mitteilen und seine Auskunft dazu erbitten.

Re-Entry: nicht möglich

1. Eine bemannte Raumfahrt, die den Astronauten wieder wohlbehalten zur Erde zurückbringt („Re-Entry“), kann es nicht geben, weil die kinetische Energie eines nach NASA-Angaben angeblich mit 11000 m/sec aus dem Weltraum (oder mit 8000 m/sec aus dem Erd-Orbit) zurückkehrenden Raumschiffs von 3 oder mehr Tonnen Masse in 100 km Höhe mehr als 100 GigaJoule beträgt, die das Raumschiff nicht anders als in einem zerstörerischen Feuerball abgeben kann. Dies ist eine physikalisch-technische Gegebenheit, nachgewiesen von Anders Björkman auf seiner Internetseite:

Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.
Internet-Portal der Fa. HEIWA:
Kapitel 1: http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm
Kapitel 2: http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm
Kapitel 3: http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm

Kosmische Strahlung: nicht zu überleben

2. Eine bemannte Raumfahrt in mehr als 100 km Höhe über der Erde, die der Astronaut überleben soll, kann es nicht geben, weil er von der kosmischen Strahlung nach allen bekanntgewordenen möglichen Ausgangsdaten (4 Alternativen) eine akute Strahlendosis (innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen) von mehr als 6 Sievert erhält, die als tödlich gilt. Gegen die Wirkung dieser Strahlendosen gibt es keine auf dem Raumflug praktikablen Schutzmaßnahmen. Damit sind für Menschen nicht nur Langzeitaufenthalte im Weltraum ausgeschlossen, sondern auch kürzere Flüge. Nachweise zur Strahlenbelastung im Weltraum gibt die folgende Veröffentlichung:

Marquardt, Siegfried:
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S.
ISBN 978-3-00-046504-8

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

S. 37-43: 5. Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11
Berechnet die Strahlendosen für 4 Alternativen; berechnet für Alternative A nur den Anteil der Protonen (die Energien der anderen Teilchen müßten noch addiert werden).

A. (S. 38) nach Sternfeld 1959 u. Lindner 1972
1. Elementarteilchen: pro m² und sec: 1000
davon Protonen; 850 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie des Protons: 0,6 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 57600 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (57600:70) = 823 Joule pro Kilo / 8 Tage
Basis: 1 Joule pro Kilo = 1 Sievert. – 823 Joule = 823 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 102 Sievert.

B. (S. 40) Aus Wikipediaseite zu Van Allen-Gürtel
die Daten zum interplanetaren Raum
1. Elementarteilchen: pro cm² und sec: 1.000.000
10^10 (hoch 10) pro m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 10^7 (hoch 7) eV
4. Gesamtenergie in Joule: [nicht berechnet]
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie Joule pro Kilo / 8 Tage = [nicht berechnet]
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; um 82 % reduzierte Dosis: 134 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 16,7 Sievert.

C. (S. 42) nach Winter 2004
1. Elementarteilchen: 6,9 * 10^5 = 690.000 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 8,5 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 960 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (960:70) = 13,71 Joule pro kg = 13,7 Sievert / 8 Tage; bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 13,7 = 11,2 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 1,4 Sievert.

D. (S. 43) nach Hebbert (2004) und Kolanosk (2006)
1. Elementarteilchen: 5 Partikel pro cm³ (Kubikzentimeter);
pro m³ (Kubikmeter): 5 * 10^6 (hoch 6) = 5.000.000
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage; Weg: 800.000 km
3. Energie der Partikel: 5 * 10^13 (hoch 13) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 2200 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (2200:70) = 31,4 Joule pro Kilo / 8 Tage
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 31,4 = 26 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 3,25 Sievert.

Wenn Herr Chamussy glaubt, es gebe „kein grundlegendes Hindernis mehr“, dann möchte er uns bitte mitteilen, mit welcher kosmischen Strahlung sein Konsortium NASA/ESA/Airbus für den Mondflug rechnet:
wieviele Elementarteilchen pro cm²?
wieviel Energie pro Elementarteilchen?
– welche Wandstärke mit welchem Abschirmeffekt?
Daraus ergäbe sich dann die NASA-ESA-Airbus-Tagesdosis.

Was weiß Herr Chamussy?

3. Da Herr Chamussy das „Re-Entry“ und die Strahlendosis im Weltall als Probleme mit keinem Wort erwähnt, sondern nur die psychologischen Probleme der Astronauten benennt, kommt man als Leser der FAZ nur zu dem Schluß: Entweder kennt Herr Chamussy die Probleme nicht, oder er kennt eine allbekannte, einwandfreie Lösung für diese Probleme.

4. Herr Chamussy von Airbus sieht für Mondflug und Marsflug optimistisch in die Zukunft: „Die Technologie ist so weit, es gibt kein grundlegendes Hindernis mehr.“
Dann müßte Herr Chamussy in der Lage sein zu erklären, wie z. B. sein „Mondprojekt“ die beiden genannten Probleme des „Re-Entry“ und des Strahlenschutzes lösen wird.

Wofür zahlt NASA wirklich 200 Millionen?
Und wo bleiben sie?

5. Solange die physikalisch-technischen absoluten Verhinderungen einer bemannten Raumfahrt nicht argumentativ widerlegt worden sind, gilt eine bemannte Raumfahrt als grundsätzlich unmöglich. Daraus ergeben sich mehrere Fragen:

– Warum soll die NASA angeblich 200 Millionen Euro für ein „Servicemodul“ zahlen, wenn ein Raumschiff ORION mit einer Astronautenkapsel nie bemannt auf die Reise gehen wird?

– Wer wird bei Airbus die Fertigstellung und Lieferung des „Servicemoduls“ für das ORION-Projekt an die NASA öffentlich bestätigen?

– Wer kontrolliert bei Airbus den Eingang der 200 Millionen Euro als Bezahlung für ein geliefertes Servicemodul?

– Wie hoch wird der für das Servicemodul wirklich gezahlte Euro-Betrag sein?

Wer prüft im NASA-Haushalt den Verbleib der für das Servicemodul von Airbus gezahlten 200 Millionen Euro?

Wieviele Menschen (Arbeitstage) arbeiten bei Airbus an dem 200-Millionen-Projekt?

– Welche kostbaren Materialien werden verbaut, welche teuren Geräte und Apparaturen werden eingebaut, die einem zylindrischen Kasten von ein paar Metern Ausmaß den Wert von 200 Millionen verleihen? (Nach dem Foto in der FAZ: Durchmesser ca. 6 m)

– Wie umfangreich (Anzahl Druckseiten) sind die von der NASA gelieferten Konstruktionsunterlagen? Und wie gut sind sie gegen Verlust gesichert, weil wichtigste NASA-Unterlagen gewöhnlich nach NASA-Auskunft später unauffindbar werden?

6. Bevor diese Fragen nicht befriedigend aufgeklärt worden sind, ist folgender Ablauf wahrscheinlicher:
– Die NASA verbucht 200 Millionen Euro US-Steuergelder als ausgegeben.
– Airbus baut eine technische Kulisse des „Servicemoduls“ für Pressekonferenzen und Pressefotos.
– Airbus erhält 1 Million Kostenerstattung für den Bau der Kulisse und die Veranstaltungen sowie eine kleine Beteiligung an dem NASA-Reingewinn als Schweigegeld.
– Die 199 Millionen abzüglich des Schweigegelds für Airbus behält die NASA in einer schwarzen Kasse für unbekannte Projekte.
– Die NASA braucht den ausländischen privaten Partner nur, um den Verbleib der US-Steuerdollar für amerikanische Prüfbehörden nicht nachprüfbar zu machen.
– Die Vergabe auch des nächsten Modells an eine ausländische Firma wird den Präsidenten Trump („America first!“) nicht erfreuen, weil sie den deutschen Handelsüberschuß noch in die Höhe treibt – aber der Vertrag ist noch schnell rechtzeitig unterzeichnet worden, bevor der Präsident etwas verhindern kann.

***

Balthasar bittet Herrn Chamussy höflichst um Auskunft und wird Herrn Chamussys diesbezügliche Auskünfte seinen Lesern gern unverzüglich mitteilen. Solange Auskünfte von Herrn Chamussy hier nicht veröffentlicht worden sind, liegen keine vor.
B., 15. März 2017