Was glaubt „die Raumfahrt“? Ein Katechismus für ihre Anhänger

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Wir Kritiker der bemannten Raumfahrt reiben uns jeden Morgen die Augen, wenn wir im Internet die neuen und die alten Meldungen der Raumfahrtbehörden und der Privatfirmen ansehen: über ihre erfundenen Raumflüge, ihre phantasierten Projekte, ihre angeblichen Erfolge, ihre lügenden Prominenten, ihre fiktiven Fortschritte und Unglücke seit 1961; das war das Jahr, in dem der Sowjetrusse Gagarin angeblich einen ersten Orbit um die Erde flog – natürlich nur in den Medien, wie auch alle folgenden „Raumflüge“ und „Weltraumdesaster“.

Daß alles nur erfunden ist und nur in den Massenmedien stattfindet, wissen wir Kritiker. Denn wir kennen die wirklichen Bedingungen im Weltraum, die alles verhindern, und zwar tödlich und gleich doppelt: einmal durch die Geschwindigkeit und ein zweites Mal durch die Strahlung. Denn oben im Weltraum, wo es keinen Schutz gibt, tötet die kosmische Strahlung; und bei einer Rückkehr zur Erde tötet die ungeheure kinetische Energie aus der kosmischen Geschwindigkeit: die geballte kinetische Energie von z. B. 300 GigaJoule (etwa die Energie von 300 ICE’s der Deutschen Bahn) wäre dann in einem kleinen Raumschiff wie APOLLO 11 konzentriert und entlädt sich in einem Feuerball. Es gibt also keine bemannte Raumfahrt. Die Anhänger der Raumfahrt sollten die NASA-Daten mal nachrechnen – oder die Artikel auf Balthasars Blog lesen.

Die Anhänger sollten sich einfach folgenden Zusammenhang aus 3 Fakten vor Augen halten:
(1) Beim Start der Rakete wird eine ungeheure Energie entfaltet, z. B. 3300 (oder 2600) Tonnen Treibstoff werden verbrannt für Apollo 11 und seine Rakete, als öffentliches Feuerwerk viel begafft und bewundert, um das Raumschiff „nach oben“ zu bringen.
(2) Dort oben fliegt man aber (fast) völlig reibungsfrei, die gewaltige Startenergie bleibt deshalb in den beschleunigten Massen erhalten bis zur Rückkehr zur Erde.
(3) Bei der Rückkehr kann das Raumschiff seine gewaltige Energie nicht anders loswerden als durch Reibungshitze mit 45000 bis 70000 Grad Celsius und geht in einem Feuerwerk unter.
Schon eine Rückkehr mit 10000 Grad Celsius in einem Plasma wäre der sichere Tod für alle Astroträumer. Die NASA faselt was von 2000 Grad! Deshalb: Aufwachen!
Man kann es in einem Satz sagen: Die ungeheure Energie vom Start wird im Weltraum nicht verbraucht und bei der Rückkehr wird man sie nicht los, so daß sie alles zerstört.

Was wäre denn technisch möglich?

Möglich wären durchaus „Starts in den Weltraum“ mit Flügen über die Karman-Linie (100 km Höhe) hinaus, aber ohne kosmische Geschwindigkeit und deshalb ohne Orbits um die Erde. Möglich wären nur Parabelflüge bis zu einem Scheitelpunkt und anschließend Umkehr und im freien Fall zurück zur Erde, ab 50 km Höhe dann allmählich aerodynamischer Flug mit Landung auf der Erde. Das ist eine mögliche Variante für den „Weltraumtourismus“, für ein paar Minuten „im Weltraum“. Viel länger sollte der Weltraumflug außerhalb der Atmosphäre aber auch nicht dauern wegen der kosmischen Strahlung in diesen Höhen.

Entscheidend: keine kosmische Geschwindigkeit!

Das alles entscheidende Kriterium ist die Geschwindigkeit: deshalb darf man nicht mit der 1. kosmischen Geschwindigkeit von 7000 m/sec in einen Orbit fliegen, wenn man wieder wohlbehalten zurückkommen will. Deshalb kann ein Mensch nicht in einen Orbit im Weltraum fliegen, den man hinterher wieder gesund und strahlend der Bevölkerung als „Astronauten“ präsentieren will. „Raumfahrt“ mit Orbits und weiter hinaus geht deshalb nur als Täuschung und Betrug in den Massenmedien für die Gläubigen: nur für sie und nur dort läuft die ganze Inszenierung!

Wieviele Gläubige und Kritiker in der Bevölkerung?

Die Gläubigen halten die in den Massenmedien berichteten Ereignisse der Raumfahrt für reale Vorgänge, weil’s im Fernsehen kam und in den Zeitungen stand. Unkritisch glauben die Menschen den Bildern in den Medien: das ist ihr großer Irrtum und fataler Fehler. Nach Umfragen waren es 2010/11 in Deutschland immerhin noch rund 70 Prozent Gläubige, 2016 in Großbritannien in der Gesamtbevölkerung rund 48 Prozent, unter den jungen Engländern sogar nur noch rund 27 Prozent, 2018 bei den gebildeteren Russen nur noch 31 Prozent, allgemeine Tendenz: abnehmend.

Nur in den USA haben die Gläubigen wohl weiterhin einen Anteil von über 90 Prozent. In einem Land mit solchen Eigenheiten wie diesem nationalen Ausnahmebewußtsein, den Wahlverfahren, der Gesundheitsfürsorge, dem Waffenbesitz, den Rassendiskriminierungen, den Rechtsprechungen, den Gefängniszuständen, den durchschnittlichen Bildungsstandards, der Verteilung von Reichtum und Armut und der Ausbeutung der Armen für die Reichen wirkt das schöne Raumfahrt-Narrativ ihrer NASA mit seinem patriotischen Hurrah-Gefühl einfach psychologisch entlastend und begeistert seine Anhänger wie eine echte Attraktzijie.

Die Anteile der Kritiker der Raumfahrt in der Bevölkerung ergeben sich nach Umfragen als komplementäre Ergänzung zu den Quoten der Gläubigen in der Bevölkerung, wobei man von der Zahl der Unentschlossenen bei den Umfragen hier absehen kann, da sie meistens nur sehr wenige Prozente ausmachen.

Umfragejahr….Land…………………………………Gläubige (%)……..Kritiker (%)
….1999…………USA……………………………………94 %………………….6 %
….2006…………Großbritannien…………………………75 %…………………25 %
….2010/11……..Deutschland……………………………70 %…………………25 %
….2013…………USA……………………………………93%…………………..7 %
….2016…………Großbritannien
………………….- insgesamt…………………………….48 %…………………52 %
………………….- über 55 Jährige………………………42 %…………………38 %
………………….- 25-34-Jährige………………………..27 %…………………73 %
….2018…………Rußland
………………….- insgesamt…………………………….43 %…………………57 %
………………….- höher Gebildete………………………31 %…………………69 %

Quelle: Webseite „The Unz Review: An Alternative Media Selection“
(http://www.unz.com/article/the-moon-landing-a-giant-hoax-for-mankind/)
Vgl. den Artikel auf Balthasars Blog:
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/10/18/ein-mechanismus-der-bestimmte-informationen-nicht-zulaesst-scheitert-aufklaerung/)

Warum stellen wir heute die Glaubenssätze der Raumfahrt zusammen?

Es gibt verschiedene Gründe. Am Anfang stand das Erstaunen darüber, daß bisher – so weit wir sehen – niemand, kein Gläubiger der Raumfahrt und keiner ihrer Kritiker – eine solche Zusammenstellung jemals angeboten hat. Kaum jemand von denen, die immer begeistert von „der Raumfahrt“ phantasieren, hat die gesamte gigantische Konstruktion jemals vor Augen gehabt. Allein schon dieser Befund deutet auf eine große Wahrscheinlichkeit, daß wir es machen müßten. Denn die Anhänger eines Glaubenssystems wie die Raumfahrt sollten wenigstens ihren Katechismus kennen. Wir haben natürlich keine Ahnung, ob es jemanden interessieren wird: wahrscheinlich genügt den meisten ihre eigene Begeisterung.

Es mag etwas Närrisches haben, wenn Kritiker den Gläubigen ihre Glaubeninshalte zusammentragen und vor Augen halten. Wir haben aber den Eindruck, daß die Anhänger des NASA-Narrativs sich gar nicht sonderlich um ihren „Glauben“ bemühen, sondern sich mit Vorliebe an einzelnen Heldentaten erbauen und dann schon als „Fachleute“ paradieren, wenn sie nur ein paar Einzelheiten der NASA-Verlautbarungen wiederholen können. Um die Gesamtheit der Fälschungen und Lügen und Täuschungen kümmern diese Leute sich nicht, obwohl sie beeindruckend ist! Dabei sind die offensichtlichen Lücken und Schwindeleien leicht zu erkennen.

Als nächstes kam das Erstaunen darüber, was für ein unglaublich überbordendes Material dabei zusammenkommt, selbst wenn man von jedem „Topos“ oder „Gedanken“ dieser Inszenierung nur ein oder zwei Beispiele aufführt. Hat jemals schon einer das alles im Überblick vor Augen gehabt? Daher könnte unsere Übersicht sogar für Gläubige der Raumfahrt vielleicht einige interessante Neuigkeiten enthalten: niemand hat das bisher doch so überblickt! Alle Quellen sind mit Datierungen genannt, so daß jeder Interessierte sie recherchieren und ausführlicher nachlesen kann; das Internet bietet gewöhnlich mehrere Quellen mit denselben Informationen, um die es hier geht. Es gibt also für alles hier Aufgeführte mehrfache Quellen zur Auswahl.

Die NASA – eine Autorität für den Gläubigen!

Für die Gläubigen der Raumfahrt öffnet diese Zusammenstellung sicherlich nicht nur den Blick auf manches Neue, sondern macht auch eine Kalamität ihrer öffentlichen Position in der Auseinandersetzung mit der Kritik sichtbar, die bisher nicht allen Gläubigen bewußt sein dürfte. Die Kalamität besteht darin, daß der bekennende Gläubige der Raumfahrt dem endlos phantastisch ausufernden NASA-Narrativ gegenüber völlig ausgeliefert ist: wenn er auch nur eine einzige angebliche „Großtat“ der NASA als real anerkannt hat, kann er die Autorität dieser „nationalen Raumfahrtbehörde“ vernünftigerweise nicht mehr selektiv in Frage stellen und muß eigentlich das Gesamttableau als wahr akzeptieren und als von ihm geglaubt vertreten. Andernfalls macht er sich unglaubwürdig.

Der Gläubige kann sich nicht mehr einen schönen Teil des „Narrativs“ als wahr herauspicken und den Rest als Unsinn oder Ähnliches verwerfen. Entweder ist die NASA für ihn eine glaubwürdige Institution, dann muß er im Prinzip alles akzeptieren – oder sie ist, wie für die Kritiker, eine Betrugsinstitution und das gesamte „Narrativ“ ein Lügenkram von vorne bis hinten. Der Anspruch auf Glaubwürdigkeit führt offfensichtlich in eine Zwickmühle.

Ein Katechismus für Raumfahrtgläubige – eine Auswahl genügt

Wir sehen insgesamt also mehrere gute Gründe für verschiedene Interessenlagen, denen dieser Artikel dienen kann. Er kann allerdings nur eine Auswahl enthalten, großenteils aus dem Material unserer Blogartikel oder auch anderen Quellen entnommen; er soll aber doch möglichst alle von der NASA in die Welt gesetzten und vielfach kolportierten Geschichten repräsentieren, also den ganzen Ideenreichtum ihres „Narrativs“. Was uns fürs erste entgangen sein sollte – nobody is perfect – werden wir gern nachtragen und bitten um Hinweise in der Kommentarspalte. Die hier vergebene laufende Numerierung wird erhalten bleiben, als Referenz; alle künftigen Nachträge werden nach freiem Ermessen in die Chronologie eingefügt und dort mit Kleinbuchstaben weitergezählt.

Der Glaube an die Raumfahrt – eine Liste

„Raumfahrt“ ist hier generell die bemannte: wenn sehr selten auch die unbemannte Raumfahrt vorkommt, ergibt sich dies aus dem Zusammenhang oder wird ausdrücklich festgestellt. Einzige Gliederung ist die ungefähre Chronologie der Verkündung durch die NASA.

Für alle Aussagen über die „Raumfahrt“ gibt es im Internet mehrfache Quellen. Wir haben jeweils unter den populären Quellen ausgewählt. Für die ersten Jahrzehnte hat die NASA alle Wikipedia-Artikel kontrolliert: sie enthalten die reine Lehre. Für das letzte Jahrzehnt haben wir die Quellen mit dem größten Propagandawert genommen. Bekannte Kürzel für die Quellen: FAZ, SZ, TS, taz, SPON = SPIEGEL Online und Spiegel.de, Wikipedia deutsch oder englisch. Die Quellen der Jahre 1961 bis 1973 haben wir etwas eingehender zitiert, weil heute sie kaum noch einer kennt.

                1961

001 – Seit 1961
Der sowjetische Kosmonaut Gagarins fliegt einen Orbit um die Erde
Der sowjetische Kosmonaut Juri Alexejewitsch Gagarin fliegt am 12. April 1961 mit dem Raumschiff „Wostock 1“ erstmals in einem Orbit oberhalb der Karman-Linie (100 km Höhe) 108 (oder 106) Minuten lang um die Erde und kehrt wieder sicher zur Erdoberfläche zurück. Er war der erste Mensch in einem Orbit im Weltraum.
(Quellen: 2 Wikipedia-Artikel; https://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Alexejewitsch_Gagarin
https://de.wikipedia.org/wiki/Wostok_1)

                1962

002 – Seit 1962
USA – Marsch zum Mond
„In der gewaltigsten industriellen Mobilmachung der Geschichte rüsteten die USA zur Fahrt zum Mond und konfrontierten zugleich den vom Raum-Ruhm geschwellten Nikita Chruschtschow einer bitteren Alternative: Mond oder Mais. Wernher von Braun: „Wir haben die Mittel, um als erste auf dem Mond zu sein. Deshalb müssen wir die ersten sein.“ Die USA wollen die auf lange Zeit letztmögliche und zugleich spektakulärste Weltraum-Ersttat durch eine beispiellose Anstrengung erzwingen. An jedem Tag pumpt Amerika 40 Millionen Mark in das Mondfahrtprojekt „Apollo“. […]
Ein Modell der Apollo-Raumkapsel, die schließlich drei Amerikaner zum Mond bringen soll, wurde im vergangenen Monat bereits in Los Angeles zur Schau gestellt … Wie eine riesige graue Zwiebel prangte das Ausstellungsstück in einer pechschwarz gestrichenen Halle. Im Innern der fast wohnzimmergroßen Kapsel (Höhe: 3,60 Meter; Durchmesser am Boden: 4,00 Meter), die mit elektrischen Zahnbürsten und blaugekachelter Toilette ausgerüstet ist, posierten drei als Raumfahrer verkleidete Komparsen. Die Astronauten-Darsteller ahmten die Beschäftigungen künftiger Raumfahrer nach: Sie nahmen die Konturensitze ein, ruhten sich auf den Schlafbänken aus oder reparierten Weltraum-Zubehör. Keiner trug einen Raumanzug: Die echten Mond-Eroberer sollen in einer „Hemdsärmel“-Umgebung reisen können. Trotzdem gehören Raumanzüge zur Ausrüstung.“
(DER SPIEGEL, 1962, Nr. 18, v. 2.5., S. 90, 93-94. –
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45140063.html))

                1965

003 – Seit 1965
US-Mondprojekt – Schuß vom Karussell
„Der Welt mächtigste Industrie-Nation rüstet zum größten technischen Abenteuer der Menschheitsgeschichte. Die Neue Welt bricht auf zu neuen Welten. […]
… schweißen und nieten Techniker aus millimeterdünnem Aluminiumblech Wernher von Brauns Super-Raketen „Saturn V“, so hoch wie dreißigstöckige Büro-Hochhäuser – Dädalus-Schwingen des zwanzigsten Jahrhunderts. […]
Acht Tage lang werden drei Astronauten in ihrer Kapsel den Weltraum durchmessen – eine fremdartige, feindselige Umwelt ohne Luft und Wasser, ohne vertraute Erdschwere, erfüllt von tödlicher Kälte oder sengender Sonnenhitze. Es gilt, die Astronauten in dieser lebensfeindlichen Welt am Leben und aktionsfähig zu erhalten. Es gilt, die Mondkapsel mit unfehlbarer Präzision auf jenen unsichtbaren, unmarkierten Pfad zu schießen, der sie zum 380000 Kilometer weit entfernten Ziel bringen soll. Das Vorhaben gleicht dem Versuch, aus dem Sitz eines schnell herumwirbelnden Kettenkarussells mit einem Gewehr einen in großer Entfernung schräg hochgeworfenen Golfball an einem bestimmten Punkt zu treffen.
Und es gilt schließlich, die Mondmannschaft unversehrt zurückzubringen durch das Bombardement tödlicher Weltraumstrahlung und durch das Inferno, das anbricht, wenn die Kapsel mit einer Geschwindigkeit von 11000 Meter in der Sekunde wieder in die Lufthülle der Erde eintaucht und die Metallhaut sich, rot glühend, auf mehr als zweitausend Celsiusgrade erhitzt.“
(DER SPIEGEL, 1965, Nr. 13, v. 24.3., S. 102-108, 112-118. –
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46169895.html))

                1969

004 – Seit 1969
Das APOLLO-11-Manöver „Transposition, docking, and extraction“
Der Wikipediaartikel „Apollo 11“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11) enthält eine heute unverständliche Aussage:
„Nach anderthalb Erdumkreisungen wurde um 16:22:13 UTC die dritte Raketenstufe erneut gezündet (trans-lunar injection). Sie brannte etwa sechs Minuten lang und brachte das Apollo-Raumschiff auf Mondkurs. Gut eine halbe Stunde später wurde das Kommando/Servicemodul (CSM) an die Landefähre angekoppelt (transposition, docking, and extraction).“
Dieses Manöver wird in dem Artikel nicht näher beschrieben. Was ist mit den englischen Ausdrücken „transposition, docking, and extraction“ im deutschen Text gemeint? Wenn man sich ein Urteil bilden will, muß man das verstehen. Dazu muß man mehrere NASA-Dokumente auswerten. Der Kritiker Anders Björkman hat das getan und teilt Genaueres mit: (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
„15 minutes after trans-lunar injection, the three astronuts aboard carried out the following, unbelievable stunt:
The Command and Service Modules, total mass 28 801 kgs, disconnected from the Lunar Module and the empty 3rd stage rocket, total mass 25 102 – 28 402 kgs. The Command and Service Modules then flipped 180° and reconnected to the top of the Lunar Module and started the flight towards location „X“ and from there to the leading edge of the Moon. And then the third stage was dumped!“

In einer Bildlegende zu einem Foto sagt Björkman es einfacher:
„After trans-lunar injection the 3rd stage rocket stage and the Lunar Module were disconnected from the Service/Command Modules one way or other. The Service/Command Modules were then flipped 180° and the Lunar Module was reconnected to the top of the Command Module!“
Warum aber solch riskantes Manöver?
Damit wird zwar der Vorgang beschrieben, doch der Zweck bleibt ungenannt. Um das Manöver im Weltraum, während des Fluges zum Mond, zu verstehen, muß an folgendes erinnert werden. Die 3 Teile des Raumschiffs „Apollo 11“ waren zum Start auf der Spitze der Rakete folgendermaßen angeordnet, von oben nach unten:
(1) Command Module
(2) Service Module
(3) Lunar Module
Am Lunar Module hängt noch die 3. Raketenstufe, die später abgetrennt wird. Das Command Module und das Service Module bildeten eine Einheit. Nur das Service Module verfügte über einen Raketenmotor, der bei dieser ersten Anordnung zwischen Service Module und Lunar Module lag. Für den Flug in den geplanten Mondorbit würde das Raumschiff abgebremst werden müssen: für dieses Bremsmanöver mußte der Raketenmotor jedoch vorn, an der Spitze der Raumschiffformation liegen. Deshalb wurde das Raumschiff in drei Schritten von den drei herausgestiegenen und im Weltraum schwebenden Astronauten in Raumanzügen umgebaut: (1.) die Verbindung zwischen Service Module und dem Lunar Module wurde getrennt, (2.) die Einheit Command/Service-Module wurde um 180° gedreht, (3.) das Command/Service-Module wurde in neuer Position mit dem Lunar Module verbunden, mit dem Raketenmotor an der Spitze der Formation. Dann konnten die 3 Astronauten wieder in das Command Module einsteigen: an erster Stelle das Service Module, Raketenmotor vorn; anschließend das Command Module: Astronauten sehen durch das Fenster nach rückwärts; Lunar Module.
Nach Wikipedia waren diese Sachverhalte ihren Lesern selbstverständlich bekannt.

005 – Seit 1969:
APOLLO 11 ist zum Mond geflogen und von außen in einen Orbit um den Mond eingeflogen:
Wikipediaartikel „Apollo 11“: „Der gesamte Hinflug zum rund 384.403 Kilometer entfernten Mond verlief ohne besondere Vorkommnisse und dauerte 76 Stunden. Die Astronauten schwenkten am 19. Juli 1969 um 17:22:00 UTC durch ein Bremsmanöver über der Rückseite des Mondes in eine Mondumlaufbahn ein.“ – (https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)
Eine Umlaufbahn ist ein Orbitkurs, dessen Flugebene stets durch den Gravitationsmittelpunkt des Mondes oder Planeten geht.

006 – Seit 1969
In der letzten Phase des Landeanflugs von APOLLO 11 zum Mond fiel der Computer aus und Armstrong hat die Landung von Hand gesteuert.
Wikipediaartikel „Apollo 11“: „Heikel war dann der Anflug auf das Zielgebiet im Mare Tranquillitatis. Durch geringe unbeabsichtigte Bahnänderungen beim Abkoppeln zielte der Bordcomputer auf eine Stelle etwa 4,5 Kilometer hinter dem geplanten Landegebiet. Während des Anfluges wurde die Aufmerksamkeit der Besatzung außerdem etwa 1,5 Kilometer über dem Boden mehrfach durch Alarmmeldungen des Navigationscomputers in Anspruch genommen, so dass Armstrong nicht in dem Maße auf charakteristische Merkmale der Mondlandschaft achten konnte, wie es vom Flugplan vorgesehen war.
Beim Endanflug führte der Autopilot die Fähre auf ein Geröllfeld zu, das einen großen Krater umgab und mit großen Felsen übersät war.[11] Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um den sogenannten „West“-Krater. Armstrong übernahm daraufhin die Handsteuerung der Eagle, überflog den Krater und landete auf einer ebenen Stelle ca. 500 m weiter westlich (knapp 60 m jenseits des „Little West“-Kraters). Das Kontaktlicht signalisierte den unmittelbar bevorstehenden Bodenkontakt (bei circa 75 cm Höhe) am 20. Juli um 20:17:39 UTC. Der Mondlandepilot Aldrin meldete das („Contact light“) um 20:17:40 UTC. Unmittelbar darauf erfolgte der Kontakt aller vier Landefüße mit dem Mondboden. Circa drei bis vier Sekunden nach den Kontaktsignalen schaltete Armstrong das Triebwerk ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Fähre „Eagle“ bereits sehr sanft (mit etwa 0,52 m/s) auf dem Mond aufgesetzt.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)

007 – Seit 1969
Nach der Landung des „Eagle“ auf dem Mond sind die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin in ihren Raumanzügen und mit den Versorgungskästen auf dem Rücken aus dem Landungsmodul ausgestiegen.
Wikipediaartikel „Apollo 11“: „Die ursprünglich geplante Ruhepause von 5 Stunden und 40 Minuten wurde auf Anregung der Astronauten auf 45 Minuten verkürzt und der Ausstieg vorgezogen. Die Vorbereitungen hierzu benötigten etwa drei Stunden. Am 21. Juli 1969 um 02:56:20 UTC (03:56:20 MEZ – In den USA war es noch der 20. Juli) betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond und sprach die berühmten Worte:
“That’s one small step for ‹a› man, one giant leap for mankind!”
„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!““
Legende zu einem Foto von Aldrin: „Buzz Aldrin verlässt die Eagle“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)
Ein späterer Abschnitt des Artikels erwähnt den Versorgungskasten als „Rucksack“:
Rückflug
Noch vor der Ruhephase stellte Aldrin fest, dass der Hebel eines Schalters abgebrochen war, ein anderer war nicht in der vorgesehenen Position. Offenbar hatte Aldrin bei der Vorbereitung der EVA mit dem Rucksack die Schalter berührt.“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)
Eine „EVA“ ist eine „extra-vehicular activity“ wie hier der Ausstieg aus dem „Eagle“.

008 – Seit 1969
Ein bekanntes NASA-Foto zeigt das Profil einer Schuhsohle neben dem Lunar Landing Module („Eagle“) auf dem Mond.
Wikipediaartikel „Apollo 11“: „Circa drei bis vier Sekunden nach den Kontaktsignalen schaltete Armstrong das Triebwerk ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Fähre „Eagle“ bereits sehr sanft (mit etwa 0,52 m/s) auf dem Mond aufgesetzt.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)
Der Raketenmotor des ca. 5 Tonnen schweren Landemoduls „Eagle“ hat das Landemodul „sehr sanft“ aufgesetzt und Armstrong hat das „Triebwerk ab(geschaltet)“. Der Raketenstrahl des Triebwerks hat die Staubschicht auf dem Mondboden offensichtlich nicht fortgeblasen, denn das NASA-Foto zeigt den bekannten Schuhabdruck in der dicken Staubschicht.
Reproduktion des Fotos:
Hannoversche Allgemeine, (HAZ), 19.7.2019
50 Jahre Mondlandung – Die zehn besten Fotos von Apollo 11
Manche Bilder gingen um die Welt: Das Foto von Buzz Aldrin, in dessen Helmvisier sich Neil Armstrong spiegelt, oder der Fußabdruck auf dem Mond. Andere sieht man eher selten, zum Beispiel das allererste Foto, das auf der Mondoberfläche geschossen wurde.
„Nummer 2: Der Fußabdruck von Neil Armstrong auf dem Mond [Foto]
Er gehört zum Erbe der Menschheit: Der Fußabdruck von Neil Armstrong auf dem Mond. Weil es auf dem Mond keine Atmosphäre, also auch kein Wetter gibt, wird der Fußabdruck von Neil Armstrong vermutlich noch Tausende Jahre erhalten bleiben – sofern kein Meteorit an der Stelle einschlägt oder eines Tages Mondtouristen ihn zertrampeln.“
(https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Die-zehn-besten-Fotos-von-Apollo-11)

009 – Seit 1969
Auf dem Mond stellt die Apollo 11-Mannschaft eine Fahne der USA auf.
Wikipediaartikel „Apollo 11“: „20 Minuten später verließ auch Buzz Aldrin die Mondfähre. Um das zeitkritische Sonnenwindexperiment nicht zu gefährden, wurde dieses noch vor der US-Flagge aufgestellt.[15]“ – (https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)
Reproduktion des Fotos:
Hannoversche Allgemeine, (HAZ), 19.7.2019
50 Jahre Mondlandung – Die zehn besten Fotos von Apollo 11
Nummer 5: Die US-Fahne auf dem Mond [Foto]
„Für Verschwörungstheoretiker ist die „wehende“ US-Fahne auf dem Mond ein Beweis, dass die ganze Mondlandung mit Windmaschinen in einem Filmstudio gestellt wurde. Denn da es keinen Wind auf dem Mond gibt, müsse die Fahne schlaff herunterhängen. Tatsächlich nutzten die Astronauten einen Stab, damit die Flagge so fotogen aussieht. Sie flattert auch nicht, sondern wackelt, nachdem der Astronaut sie berührt hat – denn auch das Wackeln hält ohne Atmosphäre länger an.“
(https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Die-zehn-besten-Fotos-von-Apollo-11)

010 – Seit 1969
Auf dem Mond stellt die Apollo 11-Mannschaft einen Laserreflektor auf.
Wikipediaartikel „Apollo 11“: „Des Weiteren ermöglicht ein aufgestellter Laserreflektor (LRRR) auf der Oberfläche bis heute, präzise die Entfernung zwischen Mond und Erde zu messen.“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)
Anders Björkman:
„On the other hand they allegedly left an experiment on the lunar surface to prove that they had been there, which (2004 or 2018) continues to work as well as it did the day it got there, 1969. The Apollo 11 lunar laser retro reflector consists of 100 fused silica half cubes, called corner cubes, mounted in a 46-centimeter (18-inch) square aluminum panel. Each corner cube is 3.8 centimeters (1.5 inches) in diameter. Corner cubes reflect a beam of light directly back toward its point of origin.“
(http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)

011 – Seit 1969
Die Apollo 11-Mannschaft sammelt Steine vom Mondboden und bringt sie zur Erde.
Wikipediaartikel „Apollo 11“: „Außerdem wurden Bodenproben entnommen und 21,6 kg Gestein gesammelt.“ – (https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)

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Am 20.7.2016 hat die Onlineseite der NEW YORK TIMES einen Gedenkartikel von John Noble Wilford gebracht:
„When Men First Walked on the Moon: A Moment Relived“
„July 20,1969 — a date that lives in my memory as the great divide, the B.C. to A.D., in my journalism career. It was the day of the first walk on the moon by humans, Neil Armstrong and Buzz Aldrin, and I covered the event for The Times from mission control in Houston.“
(https://www.nytimes.com/interactive/projects/cp/obituaries/archives/moon-neil-armstrong-nasa)
Darin wird die Titelseite der NEW YORK TIMES v. 21.7.1969 abgebildet:

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012 – Seit 1969:
Die Raketenbrennzeiten für den Rückflug von APOLLO 11 vom Mond zur Erde.
Wikipediaartikel „Apollo 11“: Für den Hinflug informiert der Artikel über die Brennzeiten der Raketentriebwerke; dagegen über den gesamten Rückflug vom Mond zur Erde informiert der Artikel nur äußerst knapp in 3 Sätzen:
„Der Start der Landefähre gelang problemlos, die Fähre schwenkte in eine Mondumlaufbahn ein und koppelte knapp vier Stunden später wieder an der Kommandokapsel an. Nachdem Armstrong und Aldrin zu Collins umgestiegen waren, wurde die Mondfähre abgestoßen und das Apollo-Raumschiff wieder auf Erdkurs gebracht. Am 24. Juli 1969 um 16:50 UTC wasserte die Kapsel im Pazifik südlich des Johnston-Atolls und wurde mit Hilfe des Helicopter 66 vom Bergungsschiff USS Hornet an Bord genommen.“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11)
Die Triebwerkbrennzeiten auf dem Rückflug sind besonders wichtig, weil der Rückflug besonders komplex konzipiert ist, ohne Erdorbit vor der Landung. Auf dem Rückflug müssen zwei entscheidende Punkte zu bestimmten Zeiten erreicht und durchquert werden: der Neutralpunkt (gleich starke Gravitation von Mond und Erde) und der Ort zum Rückflug aus 130 km über der Erde zum Landeplatz im Pacific; beide Punkte sind in ständiger Bewegung: der Neutralpunkt wandert mit dem Mond um die Erde, der Punkt in 130 km Höhe zum Landeanflug wandert mit der Erddrehung. Würden auch nur für einen der beiden Punkte die vorgesehenen Zeiten verfehlt, könnte das Ziel im Pazific nicht erreicht werden.
Zur Klärung des Flugverlaufs auf dem Rückflug muß man daher auf eine Auswertung von NASA-Dokumenten zurückgreifen, wie Anders Björkman sie zusammengetragen hat für seine Untersuchung „The Human Apollo 11 Space Travel Hoax 1969“ (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Er hat die folgenden NASA-Dokumente ausgewertet:
[1] http://www.hq.nasa.gov/alsj/a11/a11MIssionReport_1971015566.pdf
[2] http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1969-059A
[3] http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1969-059C
[4] http://www.nasa.gov/mission_pages/apollo/missions/apollo11.html
[5] SATURN V LAUNCH VEHICLE FLIGHT EVALUATION REPORT-AS-.506 APOLLO 11 MISSION: (http://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/19900066485_1990066485.pdf)
Björkman gliedert die Daten über den Flug von APOLLO 11 in „Events“.

2.9 Events # 14 and 15
Speeding up to get out of orbit around the Moon at location A to get home = trans-Earth injection – Arriving at location B in Earth orbit
„Trans-Earth injection of the CSM, mass now 16 829 kg (37 100 lb) in Moon orbit began July 21 as the P-22KS rocket engine with 97.400 N thrust fired for two-and-a-half minutes (150 seconds), when Columbia was behind (?) the moon in its 59th hour of lunar orbit. The CSM had flipped back 180° with its nose now aiming for location „X“ and later Earth and its upper atmosphere/thermosphere.“ (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Zur Terminologie:
„Location A“ ist der Punkt im Mondorbit, an dem das Raumschiff den Orbit verlassen muß, um den Neutralpunkt zu treffen. „CSM“ bezeichnet die beiden zusammengekoppelten Module „Command“-M. und „Service“-M.: beide zusammen werden auch als „Columbia“ bezeichnet. „Location X“ bezeichnet den sogenannten Neutralpunkt zwischen Mond und Erde, an dem die entgegengesetzten Gravitationskräfte beider Körper gleich groß sind und sich aufheben. Ein Flug vom Mond zur Erde (und umgekehrt) muß den Neutralpunkt X passieren, andernfalls verfehlt er sein Ziel. Der Neutralpunkt bewegt sich ständig mit dem Umlauf des Mondes um die Erde. „Location B“ ist der Punkt in ca. 130 km Höhe über der Erde, den das Raumschiff zu einem bestimmten Zeitpunkt passieren muß, um im vorgesehen Zielgebiet im Pazifik zu landen. Björkmans Aussage „location B in Earth orbit“ ist nicht ganz korrekt: CSM hat bei der Rückkehr keinen Erdorbit geflogen, sondern hat direkt aus dem Weltraumflug zum Sinkflug zur Landung im Pazifik angesetzt, für den es von Punkt B bis zur Landung 29 Minuten benötigt hat.
Björkman gibt in seiner Tabelle aller Flugphasen (Events) folgende Daten:
Event #15 – [Datum:] 7/22/69 – [Zeit:] 04.55.12 UT
[Verbrauch an Treibstoff:] 4676 kg.“ – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)

Event # 16: NASA hat eine „Mid-course correction“ durchgeführt.
Nach Björkman erwähnt Quelle [1] diese Flugkorrektur gar nicht. Aus seinen anderen Quellen ergeben sich nur zwei Daten:
(1) der Zeitpunkt: „July 22 at about 150 hours, 30 minutes into the mission.“
(2) die Brenndauer des Raketenmotors: „An 11.2 second firing of the control engines accomplished the only midcourse correction required on the return flight but not reported in [1].“ – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Für die Zwecke dieser Übersicht spielt es keine Rolle, welche Bedeutung der Begriff „control engines“ genau hat; anscheinend ist nicht das Haupttriebwerk gezündet worden. Unbekannt sind bis heute der Treibstoffverbrauch und die Änderung von Kurs und Geschwindigkeit. Im Vergleich zur Brenndauer für die „Trans-Earth injection“ (150 Sekunden) ist die „Mid-course correction“ mit 11 Sekunden für die „control engines“ nur geringfügig gewesen; die Hauptquelle [1] hat die Korrektur gar nicht erwähnt.

Das Zeitgerüst für den Rückflug:
Rückstart aus dem Mondorbit: 22. Juli 1969; 4:55 UT (Universal Time)
Landung: 24.Juli; 16:50 UT. – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)

  1. Tag: 22. Juli : 19 Stunden 5 Minuten
  2. Tag: 23. Juli : 24 Stunden
  3. Tag: 24. Juli : 16 Stunden 50 Minuten

Insgesamt: 59 Stunden 55 Minuten, gerundet: 60 Stunden.
Die Flugdauer des Raumschiffs CSM aus dem Mondorbit bis zur Landung im Pazifik betrug nach NASA-Quellen also 60 Stunden. Das Raumschiff CSM hat nach NASA-Daten den Weg vom Mondorbit zur Erde mit nur einem Antrieb bewältigt. In insgesamt 60 Stunden Flugdauer wurden die zwei entscheidenden Punkte X und B, von denen sich X mit dem Mondumlauf bewegt und B mit der Erddrehung bewegt, zu jeweils genau vorgegebenen Zeiten erreicht, so daß die Landung im Pazifik im geplanten Zielgebiet erfolgte. Diese navigatorische Leistung wurde mit nur einem Antrieb aus dem Mondorbit erbracht; die Änderungen durch eine sehr kurze Korrektur waren bisher nicht zu ermitteln.

013 – Seit 1969:
Bestätigung der Mondlandung durch die Sowjetunion
„Der Raumfahrtjournalist Jaroslaw Kirillowitsch Golowanow schrieb zur Geheimhaltung des sowjetischen Mondprogramms: „Secrecy was necessary so that no one would overtake us. But later, when they did overtake us, we had to maintain secrecy so that no one knew that we had been overtaken.“[67] Ein Kosmonaut jener Zeit, Alexei Leonow, gab an, den Amerikanern für ein Gelingen des Fluges die Daumen gedrückt zu haben.[68] Der Historiker Sven Felix Kellerhoff wies darauf hin, dass die Sowjetunion die Mondlandung nie angezweifelt habe.[69] Laut Holm Hümmler hatte die Sowjetunion die Landung auch bestätigt.[70]“
(Wikipediaartikel: Verschwörungstheorien zur Mondlandung. –
(https://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorien_zur_Mondlandung#Best%C3%A4tigung_durch_die_Sowjetunion))

014 – Seit 1969
Raumfahrt: Der wahnsinnige Traum von der Sternenreise
Auf dem Mond war bisher Schluss: Weiter hinaus ins All hat es die Menschheit bisher nicht gebracht. Dennoch träumen Techniker davon, nicht nur zum Mars, sondern sogar zu anderen Sternen zu reisen. Sind wir verrückt genug, dorthin aufzubrechen?
„Vor 40 Jahren plante die Nasa, ein Dutzend Astronauten in zwei Raumschiffen zum Mars zu schicken. Der damalige Leiter des Raumfahrtzentrums Wernher von Braun stellte das Projekt im August 1969 vor, zwei Wochen, nachdem die ersten Astronauten von einer „Saturn V“-Rakete („Apollo 11“) auf den Mond gebracht worden waren. Von Braun nannte als Termin für den Start zum Mars den 12. November 1981. Die Raketen sollten von Atomreaktoren angetrieben werden, die superheißen Wasserstoff ausstoßen.“
(SPON, 12.1.2013)

                1973

015 – Seit 1973:
Für APOLLO 11 mit der Mondlandung hat die NASA 1969 für die gesamten 195 Stunden im Weltall eine Strahlenbelastung von 1,8 Millisievert empirisch gemessen und 1973 veröffenticht in:
NASA: APOLLO EXPERIENCE REPORT.
PROTECTION AGAINST RADIATION.
By Robert A. English, Richard E. Benson, J. Vernon Bailey, and Charles M. Barnes. –
Manned Spacecraft Center, Houston, Texas. – NASA, WASHINGTON, D. C. MARCH 1973 – 19 S. – Datierung (S. 11): Houston, Texas, October 24, 1972.
Report-Serie: NASA TN D-7080
(https://www.hq.nasa.gov/alsj/tnD7080RadProtect.pdf)
Seite 2:
„Although the Apollo missions have placed men outside the protective geomagnetic shielding and have subjected them to types of ionizing radiation seldom encountered in earth environment, radiation doses to Apollo crewmen have been minimal (table I).“
Seite 3, Tabelle 1:
TABLE I. – AVERAGE RADIATION DOSES OF
THE FLIGHT CREWS FOR THE APOLLO MISSIONS

Apollo mission…………….Skin dose, rads
7……………………………………..0.16
8……………………………………..0.16
9……………………………………..0.20
10……………………………………0.48
11……………………………………0.18
12……………………………………0.58
13……………………………………0.24
14……………………………………1.14
15……………………………………0.30″

Reproduktion der Tabelle aus der NASA-Veröffentlichung:

NASA_1973_APOLLO_tnD7080RadProtect - Tabelle


Die Umrechnung von 0,18 rad in Sievert ergibt 1,8 Millisievert. Da „rad“ eine biologisch ungewichtete Einheit und Sievert eine biologisch gewichtete Einheit ist, sollte der Sievert-Wert gewichtet werden und etwas höher liegen, wofür jedoch die erforderlichen Details nicht bekannt sind. Um den prinzipiell gegebenen Unterschied anzudeuten, könnte man rein pragmatisch z. B. den Gewichtungsfaktor 5 wählen und käme dann auf eine Gesamtdosis von 9 Millisievert. Wegen des Fehlens der genauen Daten und wegen der Geringfügigkeit verzichtet man häufig auch auf die Gewichtung.

                1981

016 – Seit 1981
Das Space Shuttle ist die erste Raumfähre für bemannte Flüge.
„Das Space Shuttle (auch das Shuttle) war der bislang einzige für bemannte Raumflüge eingesetzte Raumfährentyp.[4] Das System wurde seit den 1970er-Jahren von der US-Raumfahrtbehörde NASA entwickelt, die erste Mission STS-1 startete am 12. April 1981. Durch die Wiederverwendung der Teile des Systems sollten die Flüge in den Weltraum deutlich kostengünstiger als mit nicht wiederverwendbaren Trägerraketen werden. Diese Erwartung erfüllte sich wegen hoher Instandsetzungskosten nicht. Zudem bargen die vielen Instandsetzungen innerhalb kurzer Intervalle viele Risiken, schon ein Fehler konnte eine
Katastrophe auslösen. 2011 fand der letzte Flug statt.
(Wikipedia: Space Shuttle – (https://de.wikipedia.org/wiki/Space_Shuttle))
NASA-Daten aus Tabelle:
Startmasse (maximal): 109.000 kg
Nutzlast in einen niedrigen Orbit: 24.500 kg
Nutzlast zur ISS: 16.400 kg

                1986

017 – Seit 1986
Die sowjetische Raumstation „Mir“ war die erste ihrer Art
„Mir“ (russisch: Frieden) umkreiste die Erde in ca. 400 km Höhe von 1986 bis zu ihrem kontrollierten Absturz 2001.
„Nachdem die Mir in den ersten Jahren nur von der Sowjetunion und den mit ihr verbundenen Ostblockstaaten genutzt wurde, gab es, wie schon bei der Raumstation Saljut 7 zuvor, auch Kooperationen mit anderen Staaten. […] Nach dem Zerfall der Sowjetunion betrieb die russische Raumfahrtagentur Roskosmos die Raumstation weiter und setzte die erfolgreiche internationale Kooperation, auch mit westlichen Staaten und deren Raumfahrtagenturen, fort. Die Zusammenarbeit mit der NASA gipfelte in dem Shuttle-Mir-Programm, bei dem auch russische Kosmonauten mit einem Shuttle zur Mir flogen.“
(Wikipedia: Mir (Raumstation) – (https://de.wikipedia.org/wiki/Mir_(Raumstation))

018 – Seit 1986
Der Absturz des Space Shuttle CHALLENGER ist das schwerste Unglück in der US-Raumfahrtgeschichte
„STS-51-L (englisch Space Transportation System) ist eine Missionsbezeichnung für das US-amerikanische Space Shuttle Challenger (OV-99) der NASA. Der Start erfolgte am 28. Januar 1986. Es war die 25. Space-Shuttle-Mission sowie der zehnte und letzte Flug der Raumfähre Challenger. 73 Sekunden nach dem Start zerbrach die Raumfähre, in Folge kamen alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben. Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt um das schwerste Unglück in der US-Raumfahrtgeschichte. […]
Missionsplanung
Die Mission hatte die Aufgabe, den Kommunikationssatelliten TDRS-2 auszusetzen, zudem sollte mit verschiedenen Hilfsmitteln der Komet Halley beobachtet werden. Als weiterer Höhepunkt der Mission war geplant, dass die Grundschullehrerin Christa McAuliffe, die im Rahmen eines Sonderprogramms der NASA zur Besatzung gehörte, einige Unterrichtsblöcke live aus dem Weltraum abhält. […]
Das Challenger-Unglück
Am 28. Januar 1986,[1] 73 Sekunden nach dem Start (11:38 Uhr Ortszeit, 17:38 Uhr MEZ[2]) der Mission STS-51-L, zerbrach die Raumfähre in rund 15 Kilometern Höhe. Es war der bis dahin schwerste Unfall in der Raumfahrtgeschichte der Vereinigten Staaten. Dabei starben alle sieben Astronauten. Das Challenger-Unglück führte zur vorübergehenden Einstellung des Shuttle-Programms der NASA. Der Ausfall eines oder mehrerer Dichtungsringe in einer der seitlichen Feststoffraketen (Booster) wurde als Grund ermittelt. […]
Bereits ein Jahr zuvor war die Discovery bei +1,6 °C gestartet. Nach der Bergung der Booster wurden bei der Inspektion der O-Ringe gravierende Hitzeschäden festgestellt, die auf einen gefährlichen Blowby an dieser Stelle hindeuteten.[3] Bereits am Abend vor dem Start der Raumfähre warnte Roger Boisjoly, ein Ingenieur von Morton Thiokol, der Herstellerfirma der Feststoffraketen, wegen der Kälte vor dem Start. Die Wettervorhersagen nannten Temperaturen um den Gefrierpunkt für Mitternacht, −6 °C am frühen Morgen und −3 °C zur geplanten Startzeit.[4] Boisjoly befürchtete eine gigantische Explosion bereits auf der Startrampe. […]
Obwohl die NASA nach einer sechsstündigen Telefonkonferenz schließlich fast von einem Startaufschub überzeugt war, entschied sich das Management von Thiokol letztendlich, seine eigenen Ingenieure zu überstimmen und seinem wichtigen Kunden NASA den Start zu empfehlen.[5]
Der Start erfolgte bei einer Temperatur von +2 °C.[6] Wenige Sekunden nach dem Start versagte – was Boisjoly ziemlich exakt in dieser Form inklusive des folgenden Unglücks vorhergesagt hatte[5][7] – einer der Dichtungs-O-Ringe der Feststoffrakete und heißes Verbrennungsgas trat durch das so entstandene Leck an der Seite aus. […]
73 Sekunden nach dem Start wurde in 15 Kilometern Höhe diese Verbindung durch die Hitzeeinwirkung des Gases zerstört, wonach der Booster gegen den Tank prallte und diesen aufriss. Die Raumfähre und der Tank wurden durch die enormen aerodynamischen Kräfte zerstört; eine große Menge flüssigen Sauerstoffs und Wasserstoffs trat aus. Diese komprimierten Gase dehnten sich stark durch die Entzündung aus. Dadurch sah der Unfall wie eine Explosion aus. […]
Ein prominentes Mitglied der Untersuchungskommission war der Physiker und Nobelpreisträger Richard P. Feynman, der die Untersuchung in einem autobiographischen Buch dargestellt hat.[9]“
(Wikipedia: STS-51-L – (https://de.wikipedia.org/wiki/STS-51-L))

                1990

019 – Seit 1990
Ein Space-Shuttle trägt das Hubble-Weltraumteleskop in einen Orbit in 611 km Höhe
„Das Hubble-Weltraumteleskop (englisch Hubble Space Telescope, kurz HST) ist ein Weltraumteleskop, das von der NASA und der ESA gemeinsam entwickelt wurde und das nach dem Astronomen Edwin Hubble benannt ist. Es arbeitet im Bereich des elektromagnetischen Spektrums vom Infrarotbereich über das sichtbare Licht bis in den Ultraviolettbereich. Der Spiegeldurchmesser beträgt 2,4 Meter.
Das HST wurde am 24. April 1990 mit der Space-Shuttle-Mission STS-31 gestartet und am nächsten Tag aus dem Frachtraum der Discovery ausgesetzt. Es war das erste von vier Weltraumteleskopen, die von der NASA im Rahmen des Great Observatory Programms geplant wurden. Die anderen drei Weltraumteleskope sind Compton Gamma Ray Observatory, Chandra X-Ray Observatory und Spitzer-Weltraumteleskop.
Nach dem Aussetzen des Teleskops stellte sich schnell heraus, dass die Bildqualität nicht den Erwartungen entsprach. Ein Fehler des Hauptspiegels führte zu Bildern, die praktisch nicht brauchbar waren. Drei Jahre später wurde 1993 mit Hilfe des COSTAR-Spiegelsystems (Corrective Optics Space Telescope Axial Replacement) der Fehler erfolgreich korrigiert. Nach dieser ersten Reparaturmission STS-61 fanden weitere Wartungsmissionen statt: STS-82, STS-103, STS-109 und STS-125. Mit der letzten Wartungsmission wurde die COSTAR-Korrektur überflüssig, da alle Instrumente ein eigenes System zur Korrektur des Spiegelfehlers hatten. […]
Die Servicemissionen
Das Hubble-Teleskop war von Anfang an auf Wartungen im Orbit ausgelegt worden, wodurch insgesamt fünf Space-Shuttle-Missionen zur Reparatur und Aufrüstung möglich waren. […]“ Z.B. die beiden ersten:
[1] Missionsnummer: STS-61 – 2.-13.12.1993
Anzahl EVAs: 5 – EVA-Gesamtzeit: 28,5 Stunden [7]
[2] Missionsnummer: STS-82 – 11.-21.2.1997
Anzahl EVAs: 5 – EVA-Gesamtzeit: 33,2 Stunden[10]
Zukunft
Unabhängig von der konkreten Nachfolge wird die Mission von Hubble durch seinen stetig sinkenden Orbit begrenzt. Dies wird, sofern die Umlaufbahn nicht durch ein anderes Raumfahrzeug wieder angehoben wird, dazu führen, dass das Teleskop etwa im Jahr 2024 wieder in die Erdatmosphäre eintritt und verglüht.[21] […]
Allgemeine Struktur
Bei dem Hubble-Weltraumteleskop handelt es sich generell um eine zylinderförmige Konstruktion mit einer Länge von 13,2 m, einem Durchmesser von bis zu 4,3 m und einem Gewicht von 11,11 Tonnen.[22] Der größte Teil des Volumens wird vom optischen System eingenommen, an dessen Ende die wissenschaftlichen Instrumente in der Focal Plane Structure (FPS) untergebracht sind.[23] […]
An der Außenseite befinden sich neben Haltegriffen für die Astronauten und den Befestigungselementen zur Sicherung in der Ladebucht des Space Shuttle folgende Komponenten: eine Niedriggewinnantenne, zwei Magnetometer und zwei Sonnensensoren. […]
Lageregelung
Da Hubble Objekte mit einer sehr hohen Auflösung beobachten soll, muss das gesamte Teleskop extrem präzise ausgerichtet und nachgeführt werden. Das hierfür zuständige System, genannt Pointing Control Subsystem (PCS), kann das Teleskop mit einer Genauigkeit von 0,01″ ausrichten und ein Objekt 24 Stunden lang mit einer Genauigkeit von mindestens 0,007″ nachführen.[23] Würde sich Hubble in San Francisco befinden, so könnte es mit einem schmalen Lichtstrahl eine sich bewegende 10-Cent-Münze über dem etwa 600 km entfernten Los Angeles beleuchten.[23] Um eine solch hochpräzise Ausrichtung zu erreichen, werden insgesamt fünf verschiedene Sensorenkomplexe eingesetzt.“
(Wikipedia: Hubble-Weltraumteleskop – (https://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Weltraumteleskop))

                1998

020 – Seit 1998
Der Aufbau einer Internationalen Raumstation (International Space Station – ISS)
„Die Internationale Raumstation (englisch International Space Station, kurz ISS, russisch Междунаро́дная косми́ческая ста́нция (МКС), Meschdunarodnaja kosmitscheskaja stanzija (MKS)) ist die derzeit einzige ständig bemannte Raumstation. Zunächst als militärische Station von den USA geplant, wird sie seit Beginn ihres Aufbaus 1998 in internationaler Kooperation von 16 Staaten bzw. 5 Raumfahrtagenturen betrieben und weiterentwickelt. Sie ist der zurzeit größte Satellit im Erdorbit und generell das größte menschengemachte Objekt im All. Die Kosten für Bau und Betrieb beliefen sich bis 2018 auf mehr als einhundert Milliarden Euro[5].
Die ISS kreist in rund 400 km[2] Höhe mit einer Bahnneigung von 51,6° in östlicher Richtung binnen etwa 93 Minuten einmal um die Erde und hat je nach Solarmodulausrichtung eine räumliche Ausdehnung[1] von etwa 109 m × 51 m × 73 m. Ihre Masse beträgt rund 420 t.[1] Seit dem 2. November 2000 ist die ISS dauerhaft von Raumfahrern bewohnt.[6]“
(Wikipedia: Internationale Raumstation – (https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Raumstation))

Aufbauchronik
Wie die russische Raumstation Mir ist die ISS modular aufgebaut. Einzelne Baugruppen wurden von Trägerraketen und Raumfähren in die Umlaufbahn gebracht und dort zusammengesetzt.[11] Dazu waren rund 40 Aufbauflüge nötig. Insgesamt 37 Shuttleflüge wurden bis zur Ausmusterung der Raumfähren Mitte 2011 durchgeführt.[12] Der Rest wurde von den unbemannten russischen Trägerraketen Proton und Sojus durchgeführt. Die gesamte Station befindet sich im Routinebetrieb, weitere Um- oder Erweiterungsbauten sind
aber noch geplant (Stand 2020).“

Umlaufbahn
Die ISS befindet sich in einer annähernd kreisförmigen niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) mit einer Bahnneigung von etwa 51,6° gegen den Äquator und umrundet die Erde bei etwa 28.800 km/h[16] etwa alle eineinhalb Stunden in östlicher Richtung. Der Bereich der mittleren Bahnhöhe beträgt typischerweise 370 bis 460 km.[17] […]
Durch Reibung mit den Atomen nimmt die Bahnhöhe um 50 bis 150 m pro Tag ab. Dieser Höhenverlust wird in unregelmäßigen Abständen durch Beschleunigung in Flugrichtung ausgeglichen (Reboost-Manöver), je nach Erfordernissen des Stationsbetriebs oder um Weltraummüll auszuweichen, mit Schub von Sojus, Progress, ATV oder dem Swesda-Modul. […]
Gegen eine viel größere Höhe spricht der steigende Aufwand für die Versorgungsflüge und die starke Höhenabhängigkeit der Dichte des Weltraummülls, dessen Teilchen ebenfalls der Luftreibung unterliegen und auf niedrigen Bahnen nicht lange existieren. Teilchen ab einer Größe von wenigen Zentimetern werden durch Radar entdeckt und überwacht. […]
Die Modulachsen der ISS sind parallel zur Erdoberfläche orientiert. Wie der Mond wendet sie der Erde also stets dieselbe „Unter“-Seite zu. Einem Beobachter, der sie nachts bei passender Sicht 10° über dem Horizont auftauchen sehen kann, zeigt sie jedoch erst ihren „Bug“ (schräg von unten), zuletzt ihr „Heck“.“

Besatzungen
Die Raumstation ist seit dem 2. November 2000 permanent mit einer Stammmannschaft von 2–6 Personen besetzt; kurzzeitig kann die Zahl auch auf 9 Raumfahrer ansteigen. Der Betrieb der Station ist in fortlaufend durchnummerierte, derzeit etwa 2–4 Monate dauernde „Expeditionen“ unterteilt. Die Teilnehmer der Expeditionen werden „Langzeitbesatzungen“ genannt und bleiben im Normalfall für zwei Expeditionen an Bord, das heißt etwa ein halbes Jahr lang. […]
Mit der Shuttle-Mission STS-121 wurde der Deutsche Thomas Reiter im Juli 2006 als erster ESA-Raumfahrer zu einem Langzeitaufenthalt auf die ISS gebracht. […]
Insgesamt haben bereits 234 Personen die ISS besucht, davon absolvierten (bzw. absolvieren) 114 einen oder mehrere Langzeitaufenthalte. Sieben Besucher waren Weltraumtouristen, die sich für je etwa zwanzig Millionen US-Dollar einen Flug mit einem Sojus-Raumschiff gekauft haben und sich jeweils ungefähr eine Woche auf der Station aufhielten, einer davon, Charles Simonyi, bereits zweimal. Eine alphabetische Übersicht gibt die Liste der Raumfahrer auf der Internationalen Raumstation, eine chronologische Übersicht bietet die Liste bemannter Missionen zur Internationalen Raumstation. […]
Vom 8. Juni bis zum 20. Dezember 2018 war der deutsche Astronaut Alexander Gerst mit seinen Kollegen Sergei Walerjewitsch Prokopjew aus Russland und der US-Amerikanerin Serena Auñón auf der ISS. Am 3. Oktober übernahm er das Kommando auf der Raumstation und ist damit der erste Deutsche, der Kommandant im All war. Alexander Gerst war bereits zweimal auf der ISS, auch der erste Aufenthalt dort war eine Langzeitmission; 2014 verbrachte er insgesamt 165 Tage im All. Gerst berichtete ausführlich von seinem Alltag im All, unter anderem in seinem Blog.[35][36]“

Strahlungsexposition an Bord der ISS
Die ISS ist teilweise durch das elektromagnetische Feld bzw. Erdmagnetfeld vor dem Weltraum geschützt. So lenkt und teilabsorbiert die Magnetosphäre (Erdatmosphäre) die kosmischen Strahlen und den Sonnenwind in der Regel ab der Höhe von 70.000 km um die Erde und damit auch um die ISS. Doch stellen Sonneneruptionen eine Gefahr für die Besatzung dar, die in solch einem Falle erst wenige Minuten vor einem intensiveren Strahlungsvorkommen gewarnt werden kann. Eine solche Sonnenaktivität widerfuhr der
Expedition 10, die bei einer Sonneneruption mit einer X-3-Sonnenstrahlintensität in einem zu diesen Zwecke ausgerüsteten, strahlengeschützen Raum, im russischen Teil der Station, Schutz suchte.[108][109] Generell ist die Strahlenbelastung für die Besatzung der ISS im Schnitt etwa fünfmal höher als die für Passagiere im Luftverkehr.[110]
Die Besatzungen der ISS sind täglich etwa 1 Millisievert an Strahlung ausgesetzt (was etwa einem Jahr Aufenthalt auf der Erde entspricht) und zu einem höheren Risiko für eine Krebserkrankung führt. Die Strahlung kann in menschliches Gewebe eindringen und die DNA und Chromosomen von Lymphozyten schädigen, was eine Schwächung des Immunsystems bedeutet. Unter Raumfahrern wurde eine höheres Vorkommen von Katarakten (Grauer Star) beobachtet, was durch die höhere Strahlenbelastung bedingt ist.“
(Wikipedia: Internationale Raumstation – (https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Raumstation))

                2003

021 – Seit 2003
Die Katastrophe des Space Shuttle Columbia
„STS-107 (englisch Space Transportation System) ist die Missionsbezeichnung für einen Flug des US-amerikanischen Space Shuttle Columbia (OV-102) der NASA. Der Start erfolgte am 16. Januar 2003. Die Fähre brach nach zweiwöchigem Flug am 1. Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander. Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.“
Wikipedia: STS-107 – [Flug des Space Shuttle Columbia]
(https://de.wikipedia.org/wiki/STS-107)
Die Katastrophe
Die Columbia umkreiste die Erde in einer Höhe zwischen 272 und 289 Kilometern, als am 1. Februar um 13:15 UTC zur Einleitung der Rückkehr für zweieinhalb Minuten die Bremstriebwerke gezündet wurden. Die Wetterbedingungen für eine Landung in Florida waren, abgesehen von örtlichen Nebelfeldern und tiefhängenden Wolken, gut. Um 14:15:50 UTC sollte die Raumfähre im Kennedy Space Center auf Landebahn 33 mit dem Hauptfahrwerk aufsetzen.
Über dem Pazifik trat der Orbiter um 13:44 UTC in 122 Kilometern Höhe in die dichteren Schichten der Atmosphäre ein. Sieben Minuten später erreichte die Columbia nördlich von San Francisco die Westküste der USA. Die Fähre brach 16 Minuten (13:59 UTC) vor der geplanten Landung in einer Höhe von 63,1 Kilometern über Texas auseinander. Nach dem Eintreten in die dichtere Atmosphäre hatten sich in den Telemetriedaten Anzeichen für Unregelmäßigkeiten gehäuft.[17] […]
Das während des Starts abgefallene Bruchstück der Tankisolierung hatte die aus
kohlenstofffaserverstärktem Kohlenstoff (reinforced carbon-carbon, kurz: RCC) bestehende Flügelvorderkante beschädigt. […]
Dann riss um 13:59:23 UTC erstmals die Telemetrieverbindung ab – die Kontrolleure in Houston erhielten keine Daten mehr. Eine Sekunde später gab Verbindungssprecher Charles Hobaugh an Shuttle-Kommandant Rick Husband durch, dass man den Reifendruck beobachte. Dieser quittierte mit einem „Roger“, als mitten im nächsten Wort die Verbindung um 13:59:32 UTC abbrach. Die letzten Datenfragmente erreichten Houston eine halbe Minute danach, bevor der Kontakt endgültig abriss und die Columbia über Texas auseinanderbrach. Manche Teile der Columbia verglühten, andere gingen als Trümmerregen über den Südstaaten der USA nieder.“
(https://de.wikipedia.org/wiki/STS-107)

                2004

022 – Seit 2004
Ein Weltraumlift könnte einen festen Punkt am Erdboden durch ein Seil mit einem geostationären Satelliten in 36.000 Kilometer Höhe verbinden.
„Ein Weltraumlift, auch Weltraumaufzug (engl. Space Elevator) ist ein hypothetischer Transporter in den Weltraum ohne Raketenantrieb entlang eines gespannten Führungseils zwischen einer Basisstation am Äquator und einer Raumstation hinter dem geostationären Orbit in 35.786 Kilometer Höhe. […]
1959 schlug der sowjetische Wissenschaftler Juri Arzutanow vor, ein Seil von einem geostationären Satelliten herabzulassen. Das Seil sollte am geostationären Orbit am dicksten sein und zu den Enden hin dünner. […]
1966 berechneten amerikanische Ingenieure die erforderliche Zugfestigkeit für ein Seil konstanter Dicke und stellten fest, dass die damals bekannten Materialien ungeeignet waren. […]
2000 veröffentlichte David Smitherman von der US-Weltraumbehörde NASA einen Bericht, der auf den Ergebnissen einer 1999 im Marshall Space Flight Center abgehaltenen Konferenz beruhte.[1] Er schlug vor, Kohlenstoffnanoröhren zu verwenden. […]
2004 stellte eine Gruppe von Wissenschaftlern um Alan Windle an der Universität Cambridge einen etwa 100 Meter langen Faden aus Kohlenstoffnanoröhren her. Das Verhältnis von Zugfestigkeit zu Gewicht war bis zu 100 mal besser als bei Stahl. Da Kohlenstoff in der Atmosphäre oxidiert wird, muss das Material beschichtet werden. […]
Ende Juni 2004 teilte der Leiter des Weltraumfahrstuhlprojekts Bradley Edwards in Fairmont, West Virginia mit, dass schon in 15 Jahren ein Prototyp fertig sein könnte. Die NASA unterstützt das Forschungsprojekt durch ihr Institute for Advanced Concepts (NIAC) mit 500.000 US-Dollar. Laut Edwards verhielte sich ein Seil bis 100.000 Kilometer wie beim Hammerwurf und er schlug vor, es aus einem Verbundmaterial aus Kohlenstoffnanoröhren zu fertigen.
Von 2005 bis 2009 organisierten die NASA und die Spaceward Stiftung mit Geld dotierte Elevator:2010-Wettbewerbe.“
(Wikipedia: Weltraumlift – https://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumlift)

023 – Seit 2004
Erste Mondlandung – Alles nur gelogen?
Die Mondlandung: die teuerste Filmproduktion aller Zeiten. Ihr Auftraggeber: US-Präsident „Tricky Dick“ Nixon. Regie: natürlich die CIA. Bis heute hält sich eine weltweite Verschwörungstheorie, dass US-Astronauten den Mond nie betreten haben.
Commander Geise streicht sich sein Ziegenbärtchen. „Nie“, sagt er, „hat ein Mensch den Mond betreten. Alle so genannten Mondlandungen waren gefaked“; inszeniert in der Wüste von Nevada, in einem geheimen Hangar des US-Militärs. Gefilmt, so glauben viele, von Stanley Kubrick, dem Regisseur von „2001 – Odyssee im Weltraum“. „Apollo 11“ – die Mega-Lüge des Jahrhunderts!
Auch Geise mochte das Ungeheuerliche zunächst nicht glauben. Wie Millionen andere hatte er die Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 vor dem Fernsehapparat verbracht und Armstrong und Aldrin sogar von der Mattscheibe abfotografiert, um den historischen Moment festzuhalten. Begeistert hatte er als 13-Jähriger Perry Rhodan und Wernher von Braun gelesen und mit Freunden zweistufige Raketen gebastelt, in denen er Mehlwürmer und Heuschrecken per Zündkabel und Salpeter in den Frankfurter Himmel katapultierte. An winzigen Fallschirmchen schwebten die Mehlwurm-Kapseln dann zur Erde zurück.“ […]
„Bleibt die Kernfrage, ob ein Großunternehmen wie Apollo überhaupt fälschbar war? Gesetzt den Fall, dem wäre so. Warum hätte man dann „die teuerste Filmproduktion aller Zeiten“ derart stümperhaft ins Werk setzen sollen? Warum haben die Russen, die in den Zeiten des Kalten Krieges über eine hervorragende Auslandsspionage verfügten, nichts gemerkt oder nichts gesagt? Und wieso hat nie einer der 400.000 Mitwirkenden des Apollo-Programms ausgepackt?“
(SPON, 16.1.2004)

                2006

024 – Seit 2006
Peinliche Panne: Nasa hat Mondlandungs-Videos verbummelt
Es klingt wie in einem schlechten Film: Die Kassetten mit den Bildern der ersten Mondlandung sind weg. Nasa-Mitarbeiter haben über ein Jahr nach den Videos gesucht – und sie nicht gefunden.
„Die Filmtechnik aus den siebziger Jahren ist veraltet, und die Videogeräte der US-Raumfahrtbehörde Nasa sind mit der Fernsehtechnik von heute nicht kompatibel. Um also Bilder und Filme der ersten Mondlandung der Nachwelt zu erhalten – und das womöglich in einer besseren Qualität -, müsste man einfach die Videos auf den alten Geräten abspielen und mit einer modernen Kamera wieder aufnehmen. Doch aus dem Plan der Nasa wurde nichts: Die US-Raumfahrtbehörde hat die Original-Videobänder verschlampt.
„Wir haben die Bänder seit einer ganzen Weile nicht gesehen, wir haben über ein Jahr nach ihnen gesucht – und sie sind nicht aufgetaucht“, sagte der Nasa-Sprecher Grey Hautaloma. Insgesamt würden über 700 Kisten vermisst. Auch das vielleicht wichtigste Video der bemannten Raumfahrt fehlt: das Band, das die ersten Schritte von Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin auf dem Mond zeigt.“
(SPON, 15.8.2006)

                2008

025 – Seit 2008
NASA: Space Faring – The Radiation Challenge.
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation [4 Autoren]. 2008. 36 S.
Serie: EP–2008–08–116–MSFC
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)
S. 8: Tabelle: “The chart below compares and contrasts various missions and their
durations with the observed radiation dose” – Auszug:
Mission Type……………………………………………………..Radiation Dose
ISS Mission (up to 6 months orbiting Earth at 353 km)………….160 mSv
Zu der Dosis der ISS wird erläutert:
“Crews aboard the space station receive an average of 80 mSv for a six-month stay at solar maximum (the time period with the maximum number of sunspots and a maximum solar magnetic field to deflect the particles) and an average of 160 mSv for a sixmonth stay at solar minimum (the period with the minimum number of sunspots and a minimum solar magnetic field). Although the type of radiation is different, 1 mSv of space radiation is approximately equivalent to receiving three chest x-rays.”
Zum Vergleich Umrechnung der ISS-Dosis auf Stunden:
ISS – 6 Monate (6 x 30 = 180 Tage), 353 km
Stunden: 180 x 24 = 4320; Dosis: 160 mSv = 160000 mikroSv
160000 : 4320 = 37,03 mikroSv pro Stunde.
(NASA, 2008)

                2009

026 – Seit 2009
„Hubble“-Reparatur: Erfolg nach acht Stunden Dauerschrauben
„Am Ende half nur noch rohe Gewalt: Acht Stunden haben zwei Astronauten am „Hubble“-Weltraumteleskop gebastelt, ehe sie ein wichtiges Instrument endlich repariert hatten. Nun trennt sie ein letzter Außeneinsatz vom erfolgreichen Abschluss ihrer schwierigen Mission.
Houston: „Die Reparatur des Weltraumteleskops „Hubble“ gilt als kniffeligste und komplizierteste Aufgabe überhaupt im All – die siebenköpfige Crew des US-Shuttles „Atlantis“ hat sie bisher geradezu mit Bravour bewältigt. Am Sonntag gelang es Mike Massimino und Michael Good, einen defekten Spektrografen instand zu setzen.“
(SPON, 18.5.2009)

027 – Seit 2009
Mondlandeverschwörung vor dem Aus?
„Greenbelt/ USA – Um 5:32 Uhr Ortszeit begann für die USA in Cape Cananveral mit dem Start der Mond-Sonde Lunar Reconnaissance Oribiter (LRO) die lang ersehnte Rückkehr zum Erdtrabanten. … Erstmals sollen die hochauflösenden Kameras auch Aufnahmen der Landeorte der Apollo-Mission liefern und damit Verschwörungstheorien um die angeblich nie stattgefundenen Mondlandung ein Ende setzten.“
(freenet.de – 20.6.2009)

028 – Seit 2009
NASA: Verlorene Filme der Mondlandung gefunden
Washington/ USA – Zum 40. Jubiläum der Apollo-Mondlandung wird die NASA Filmaufnahmen des Ereignisses präsentieren, die bislang als verloren galten. Im Gegensatz zu den bislang bekannten unscharfen TV-Aufnahmen, sollen die neu entdeckten alten Originalaufnahmen das historische Ereignis in bester Qualität zeigen. Hinzu gibt es Gerüchte, dass die NASA an diesem Tag auch erstmals Satellitenaufnahmen der auf dem Mond zurückgelassenen Instrumente und Landeeinheiten präsentieren will.
„Wie der britische „Daily Express“ berichtet, seien die lang als verschollen gegoltenen und intensiv gesuchten Bänder mittlerweile tatsächlich gefunden worden. Diese sollen nun zu den Feierlichkeiten des 40. Jubiläums der ersten Mondlandung gezeigt werden. […]
Zudem vermuten Beobachter, dass auf der Pressekonferenz am 20. Juli auch die ersten Satellitenaufnahmen der auf dem Mond zurückgelassenen Instrumente und Landeeinheiten präsentiert werden, die von der Kamera an Bord der aktuellen unbemannten Mondmission Lunar Reconnaissance Oribiter (LRO) wahrscheinlich schon in den kommenden Tagen und Wochen erstellt werden sollen (wir berichteten).“
(freenet.de – 30.6.2009)

029 – Seit 2009
Das „Apollo“-Programm war die wohl größte technische Anstrengung der Menschheitsgeschichte. Bis zu 400.000 Menschen arbeiteten mit, um die USA als erste zum Mond zu bringen. SPIEGEL-ONLINE dokumentiert die Schritte dorthin – und wie es nach der ersten Landung weiterging.
(SPON, 7.7.2009)

                2010

030 – Seit 2010
Weihnachten in der „Apollo 8“: Missionare im Weltall
Kitschige Bibelstunde mit Mondblick: Im Wettlauf mit der Sowjetunion schicken die USA drei Astronauten auf den ersten bemannten Flug um den Mond – genau über Weihnachten. Mitten im Kalten Krieg rezitieren die Männer im All die Schöpfungsgeschichte – und rühren mit der rauschigen TV-Ansprache Millionen.
(SPON, 23.12.2010)

                2012

031 – Seit 2012
Neuer Anlauf ins All – Russland will mit Europa auf Mond und Mars
Russlands Marssonde ist gerade abgestürzt. Das Land plant aber schon einen neuen Anlauf zum Nachbarplaneten – mit der Hilfe Europas. Auch über eine gemeinsame Mondstation wird verhandelt.
(SPON, 19.1.2012)

032 – Seit 2012
Weltraumwetter: Starker Sonnensturm trifft die Erde
Auf der Sonne ist es erneut zu einem heftigen Ausbruch gekommen. Plasma und Strahlung wurden Richtung Erde geschleudert – und treffen jetzt auf die Atmosphäre. Gefahr droht vor allem Satelliten, Airlines müssen Flüge umplanen.
„Am Montag schleuderte die Sonne erneut große Partikelmengen ins All, die mit 6,4 Millionen Kilometern pro Stunde durchs All rasen und nun auf die Erde treffen.“
(SPON, 24.1.2012)

033 – Seit 2012
Bergbau auf Asteroiden: US-Firma verspricht Goldrausch im Weltall
Wenn Platin auf der Erde knapp wird, warum gräbt man dann nicht auf Asteroiden danach? Die US-Firma Planetary Resources stellt diese verwegenen Pläne vor und hat bereits Investoren wie Google-Chef Larry Page überzeugt. In den nächsten zwei Jahren will sie das erste Raumschiff starten.
(SPON, 24.4.2012)

034 – Seit 2012
Neues Raumschiff: Nasa vergibt Milliardenauftrag an Privatfirmen
Geldregen für die private Raumfahrt: Die Nasa hat drei Unternehmen mit dem Bau eines Raumschiffs beauftragt. Das Projekt kostet 1,1 Milliarden Dollar. Schon innerhalb von zwei Jahren sollen die technischen Entwürfe fertig sein.
(SPON, 3.8.2012)

035 – Seit 2012
Raumstation ISS: Frachter ATV-3 bringt den Müll runter
Jetzt geht’s abwärts: Der europäische Raumfrachter „Edoardo Amaldi“ hat nach seinem Versorgungsflug wieder von der Internationalen Raumstation ISS abgelegt. Mit Müll beladen, wird er in der Erdatmosphäre verglühen.
(SPON, 29.9.2012)

036 – Seit 2012
Gigantische Marskolonie – Ein Milliardär hebt ab
Elon Musk will zum Mars – und 80.000 Menschen mitnehmen. Der Chef der Firma SpaceX präsentiert im wahrsten Sinne des Wortes hochfliegende Pläne, auch wenn ihm die Technik zur Umsetzung noch fehlt. Musk will sogar auf dem Roten Planeten sterben.
(SPON, 24.11.2012)

037 – Seit 2012
Raumfahrt – Privatfirma will Menschen zum Mond bringen
Die private Raumfahrt nimmt den Mond ins Visier. Ein Unternehmen, gegründet von Ex-Mitarbeitern der Nasa, will Menschen zum Erdtrabanten bringen – für 750 Millionen Dollar pro Ticket. Experten zweifeln allerdings, ob das Vorhaben realistisch ist.
(SPON, 7.12.2012)

                2013

038 – Seit 2013
Esa-Konzept: Mond-Siedler sollen sich Häuser selbst ausdrucken
Wann fliegen wieder Menschen zum Mond? Und wie könnten sie wohnen, wenn sie länger blieben? Zumindest auf die zweite Frage haben europäische Weltraumexperten jetzt eine Antwort: Kosmische Siedler könnten sich Behausungen selbst mit 3-D-Druckern herstellen.
(SPON, 1.2.2013)

039 – Seit 2013
„Mission for America“: Raumfahrer sollen 2018 den Mars umrunden
Es wäre eine spektakuläre Reise, die kein Mensch zuvor unternommen hat: Ein Team um den Ex-Weltraumtouristen Dennis Tito hat Pläne für eine private Marsmission vorgestellt. Schon in fünf Jahren könnten zwei Raumfahrer den Roten Planeten umfliegen. Der Millionär selbst will aber nicht mit.
(SPON, 27.2.2013)

040 – Seit 2013
Missionsplan: Nasa will einen Asteroiden einfangen
Das Projekt klingt ambitioniert: Die Nasa will einen kleinen Asteroiden einfangen und in den Mondorbit setzen. Dort kann der Himmelskörper dann erforscht werden. Die Erkenntnisse sollen dabei helfen, Kollisionen mit solchen kosmischen Geschossen zu vermeiden.
„Erst vor kurzem rauschte ein etwa 50 Meter großer Asteroid an der Erde vorbei. Nun will die US-Raumfahrtbehörde bis 2019 ein ähnliches, aber viel kleineres Objekt in Erdnähe bringen, teilte Nasa-Chef Charles Bolden mit. Der Asteroid soll zwischen Erde und Mond platziert werden und später von Astronauten angeflogen werden. Für die Erde stellt der Asteroid laut Nasa keine Gefahr dar.“
(SPON, 12.4.2013)

041 – Seit 2013
Daten von Nasa-Sonde: Strahlung macht Mars-Reisen gefährlich
Ein Raumflug zum Mars ist ein faszinierendes Projekt – und birgt gesundheitliche Risiken. Erstmals gibt es nun direkte Messungen, mit denen sich das Krebsrisiko berechnen lässt. Der Trip würde die von Medizinern festgelegten Grenzen wohl fast komplett ausreizen. „Man kann die Pläne heroisch finden – oder komplett durchgeknallt.“
(SPON, 30.5.2013)

                2014

042 – Seit 2014
ISS am Nachthimmel – Alexander Gerst von unten
Mit 28.000 Kilometern pro Stunde umrundet die Internationale Raumstation mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst die Erde. Ein zusammengesetztes Bild zeigt nun den Flug des Gefährts über Deutschland.
(SPON, 11.6.2014)

043 – Seit 2014
Rohkost fürs Weltall: Forscher züchten Garten Eden
Bremer Ingenieure revolutionieren die Astronautennahrung: Sie entwickeln Gewächshäuser, die an Bord der Internationalen Raumstation oder auf dem Mars frisches Gemüse und Obst liefern sollen.
(SPON, 13.6.2014)

044 – Seit 2014
Außeneinsatz an der ISS: Sieben Stunden Arbeit für eine Antenne
Eine Stunde länger als geplant dauerte die Montage einer neuen Antenne an die ISS. Mithilfe des Geräts wollen die Russen künftig unabhängig von den USA kommunizieren.
„Bei einem Außeneinsatz im Weltall haben zwei Kosmonauten am russischen Segment der Internationalen Raumstation ISS eine neue Antenne montiert. Mit 7 Stunden 23 Minuten dauerte die Montage deutlich länger als geplant. Die Aufgabe sei aber erfolgreich erledigt worden, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau am Freitag mit.“
(SPON, 20.6.2014)

045 – Seit 2014
Astronauten-Tweets – „Samstags ist auf der Raumstation Putztag“
Ein Storify von Christoph Seidler
Experimente, Hausputz – und gelegentlich Fußball. So sieht der Alltag des deutschen Astronauten Alexander Gerst auf der ISS aus. Wir haben ein paar seiner Botschaften und Selfies aus dem All zusammengestellt.
(SPON, 22.6.2014)

046 – Seit 2014
Interview im All: Fragen Sie den Astronauten
Wie fühlen sich die 26 Millionen PS einer Rakete beim Start an? Wie putzt man sich im All die Zähne? Und wie sieht Polarlicht von oben aus? Astronaut Alexander Gerst weiß Antworten. SPIEGEL-ONLINE-Leser können ihm nun exklusiv ihre Fragen stellen.
(SPON, 3.7.2014)

047 – Seit 2014
Apollo 11: Und sie landeten doch auf dem Mond
Vor 45 Jahren landete der erste Mensch auf dem Mond. Genauso lange glauben Verschwörungstheoretiker, die Mondlandung sei ein Fake. Ein Fact-Check für zehn populäre Mythen
„Landete Apollo 11 nicht auf dem Mond sondern in einem kalifornischen Filmstudio? Das behaupten zumindest Verschwörungstheoretiker seit Jahrzehnten hartnäckig. Sie sehen in der ersten bemannten Mission zum Erdtrabanten eine Propagandalüge. Der gesamte Flug sei eine Inszenierung gewesen, die der Sowjetunion einen Technikvorsprung vorgaukeln sollte. Pünktlich zum 45. Jahrestag der Mondlandung lohnt es sich darum zurückzuschauen und die zehn bekanntesten Gegenargumente der Verschwörungstheoretiker abzuklopfen.“
(https://www.zeit.de/wissen/2014-07/mondlandung-mythen-verschwoerung)
(zeit.de – 21.7.2014)

048 – Seit 2014
Sonnensturm 2012 fast Katastrophe auf Erde: Plasma verfehlt Planet
„Am 23. Juli 2012 schleuderte die Sonne demnach Billionen Tonnen magnetisiertes Plasma ins All – glücklicherweise kurz nachdem die Erde aus der Schussbahn geflogen war. „Hätte sich die Eruption eine Woche vorher ereignet, wäre die Erde im Weg gewesen“, sagt Baker. „Wir haben unglaubliches Glück gehabt.““
(SPON, 24.7.2014)

049 – Seit 2014
Streit mit USA: Russland erwägt Bau eigener Weltraumstation
Wegen westlicher Sanktionen steht Russland zwar am Rande einer Rezession – dennoch hegt das Land weiter kühne Raumfahrtpläne. Das Land denkt über den Bau einer eigenen Weltraumstation nach.
(SPON, 15.12.2014)

050 – Seit 2014
Forscher schlagen eine neue Route zum Mars vor, die viel Kraftstoff sparen könnte und zudem unabhängig von der Stellung der Planeten wäre.
(SPON, 25.12.2014: Neue Flugroute zum Roten Planeten – Zum Mars lupfen)

            2015

051 – Seit 2015:
Senf, Zwiebeln und Geschenke für die ISS
Mehr als zwei Tonnen Fracht hat das „Progress“-Raumschiff geladen, das zur Internationalen Raumstation ISS unterwegs ist.
(SPON, 17.2.2015)

052 – Seit 2015:
Russland plant eigene Raumstation mit Teilen der ISS
Russland träumt von einer neuen Mir: Wenn 2024 auf der Internationalen Raumstation die Lichter ausgehen, sollen die russischen Module allein weiter fliegen – als eigener Außenposten im Weltall.
(SPON, 25.2.2015)

053 – Seit 2015:
Raumstation ISS: Astronauten verlegen Kabel im All
Bei einem Außeneinsatz an der ISS haben Astronauten Kabel und Adapter montiert.
(SPON, 25.2.2015)

054 – Seit 2015:
Weltraumflug von Sarah Brightman: Endlich abgeschminkt
Sarah Brightman, 54, Sängerin, will für zehn Tage ins All, die Vorbereitungen laufen. Brightman wird die achte Touristin auf der ISS sein.
(SPON, 10.3.2015)

055 – Seit 2015:
Rückkehr von Raumfahrern: ISS-Besatzung landet in Kasachstan
Gebremst von einem Fallschirm steuert die Sojus-Kapsel auf festen Boden zu. Nach 167 Tagen in der Schwerelosigkeit sind die Raumfahrer Jelena Serowa, Alexander Samokutjajew und Barry Wilmore zur Erde zurückgekehrt.
(SPON, 12.3.2015)

056 – Seit 2015:
Nasa-Zwillingsforschung: Einer im All, der andere auf der Erde
Zwillinge mit einer Mission: Astronaut Scott Kelly (r.) und Bruder Mark Kelly
Während Scott auf der Internationalen Raumstation ISS leben wird, bleibt Mark auf der Erde – als idealer Vergleichsproband.
(SPON, 23.3.2015)

057 – Seit 2015:
Abschleppmission: Nasa will Asteroiden-Stück zum Mond bugsieren
Die US-Weltraumbehörde möchte einen Felsblock aus einem Asteroiden schlagen und in eine Mondumlaufbahn befördern. Im Jahr 2025 könnten Astronauten den Brocken dann bei einem Weltraumspaziergang inspizieren.
(SPON, 26.3.2015)

058 – Seit 2015:
Kaffeemaschine für die Raumstation – Espresso im Weltall
Die Astronauten an Bord der ISS dürfen sich auf frisch gebrühten italienischen Kaffee freuen. Ein unbemanntes Raumschiff soll die Maschine heute ins All fliegen.
(SPON, 13.4.2015)

059 – Seit 2015
DLR-Chef Wörner: Zum Mars bis zum Jahr 2050
Wörner ist der künftige Chef der ESA. Er hält eine Reise zum Mars für unerläßlich, als Test für einen Umzug in ferne Welten. Grund: in den kommenden Milliarden Jahren wird die Sonne immer heller strahlen, auf der Erde wird es zu heiß, alles Wasser verdampft, die Menschen werden zum Auswandern gezwungen sein. Ein großes Risiko für das Raumschiff stellt die kosmische Strahlung dar. In einer Basis auf dem Mars müssen dann “Obst und Gemüse” angebaut werden. Weil das Raumschiff nicht genug Lasten transportieren kann, soll Ausrüstung auf dem Mars mit 3D-Druckern hergestellt werden.
„Gefahr durch die wachsende Sonne
Selbst wenn es die Menschheit schaffe, die Erde in den nächsten Milliarden Jahren bewohnbar zu halten, „könnten wir durch die Entwicklung der Sonne zum Auswandern gezwungen sein“, erklärt er. Sehr langfristig gesehen geht von der Sonne in der Tat die größte Gefahr aus. Sie wird in den kommenden Milliarden Jahren immer heller strahlen und sich langsam zu einem Roten Riesen aufblähen. Durch die Hitze verdampft sämtliches Wasser auf der Erde – spätestens in drei Milliarden Jahren wird auf ihr wohl kein Leben mehr möglich sein.“
(SPON, 16.4.2015)

060 – Seit 2015:
Absturz von „Progress M-27M“: Raumfahrer müssen länger auf ISS bleiben
Der Absturz des russischen Raumfrachters „Progress M-27M“ hat Folgen für die ISS-Besatzung. Drei Crewmitglieder müssen einen Monat länger an Bord bleiben, die nächste Mission ins All kann erst später starten.
(SPON, 13.5.2015)

061 – Seit 2015:
Zweiter Versuch: ISS 2800 Meter angehoben
Die Position der ISS ist korrigiert: Mit einem „Progress M“-Frachter haben Spezialisten die Raumstation 2,8 Kilometer angehoben.
(SPON, 18.5.2015)

062 – Seit 2015:
Aufenthalt im All – Italienerin stellt neuen Langzeitrekord auf
Die italienische Raumfahrerin Samantha Cristoforetti (38) ist neue Rekordhalterin für Langzeitflüge von Frauen im Weltall. Die Absolventin der TU München hielt sich am Sonntag den 195. Tag auf der Internationalen Raumstation ISS auf.
(SPON, 7.6.2015)

063 – Seit 2015:
Vorbereitung auf Marslandung – Größter Fallschirm der Raumfahrt öffnete sich nicht
Zum zweiten Mal hat die Nasa eine Art Untertasse fliegen lassen, die eines Tages auf dem Mars landen soll. Auch bei diesem Test gab es Probleme. Die Untertasse stürzte in den Pazifik.
(SPON, 9.6.2015)

064 – Seit 2015:
Esa-Astronaut Gerst – Der Mann soll zum Mond
Die geplante Mondmission der Nasa bringt die Europäer in die Bredouille: Gern würden sie Alexander Gerst dafür nominieren. Doch dann bräuchte die Esa einen anderen deutschen Astronauten für Flüge zur ISS. Und wer sollte das sein?
(SPON,29.6.2015)

065 – Seit 2015:
Mondtransit der ISS: Erwischt!
Sie rast mit 28.000 km/h um die Erde – manchmal huscht die Internationale Raumstation dabei genau über die Fläche des Mondes. Einen solchen Moment hat nun ein Amateurfotograf festgehalten.
(SPON, 7.7.2015)

066 – Seit 2015:
Furcht vor Weltraumschrott: ISS-Besatzung flüchtet in Weltraumkapsel
Die Astronauten der Internationalen Raumstation hatten sich in eine angedockte Kapsel zurückgezogen – sie fürchteten eine Kollision mit anfliegendem Satellitenschrott. Doch das Teil flog knapp vorbei.
(SPON, 16.7.2015)

067 – Seit 2015:
Ernte auf der ISS: Astronauten kosten erstmals Weltraum-Salat
Endlich frisches Gemüse! Zum ersten Mal haben Astronauten der Internationalen Raumstation ISS einen Salat verspeist, der im All herangewachsen ist. Ganz so einfach ist das mit dem Verzehr aber nicht.
(SPON, 10.8.2015)

068 – Seit 2015:
Lieferung für die ISS: Japanischer Whisky soll im All reifen
Ein Getränkehersteller hat Whisky zur Internationalen Raumstation geschickt – zu rein wissenschaftlichen Zwecken versteht sich. Trinken dürfen ihn die Raumfahrer nicht.
(SPON, 25.8.2015)

069 – Seit 2015:
Esa-Chef Wörner: Wie Deutschland endlich eine Astronautin bekommen kann
Noch nie war eine Frau aus Deutschland im All. Die Bundesregierung würde das gern ändern. Der Chef der Europäischen Raumfahrtagentur macht nun einen Vorschlag, wie es klappen könnte.
(SPON, 10.9.2015)

070 – Seit 2015
NASA: Strahlungsdosis auf der ISS: 12 mikroSv pro Stunde
International Space Station Internal Radiation Monitoring (ISS Internal Radiation Monitoring) – 09.24.15 [24.9.2015] – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)
Seite 3-4: ISS-Strahlungsdosis
„The ISS is performing well within expectations with respect to total ionizing dose (TID) degradation and single event effects (SEE) impacts on electromechanical (EEE) parts and avionics performance.
Until recently, ISS has been flying at altitudes between 350 and 400 km during solar maximum, well below the 500 km specified for the worst-case radiation design environment. TID accumulated to date is well below the performance degradation threshold for EEE parts. Ionizing radiation dose measurements, made within the habitable volume with thermoluminescent dosimeters and crew personal dosimeters, range from 5 to 12 μ Gy (0.5 to 1.2 milli rads) per hour, depending on location in the habitable volume, corresponding to an annual dose range of 44 to 105 milli Gy (4.4 to 10.5 rads).“
Die Stundendosen sind in modernen Gray (Gy) und älteren rad angegeben, beides biologisch ungewichteten Einheiten, nicht jedoch in den heute international üblichen, gewichteten Sievert. Deshalb ist für Vergleichszwecke umzurechnen, wobei auf eine Gewichtung verzichtet wird:
Umrechnung der Einheiten: 10 mikroGray = 1 millirad = 10 mikroSievert
12 mikroGray = 1,2 millirad = 12 mikroSievert Stundendosis.
(NASA, 24.9.2015)

071 – Seit 2015:
ISS-Astronaut verwählt sich im All: „Hallo, ist da der Planet Erde?“
Ein Telefonscherz? Aliens? Mitnichten. Der britische Astronaut Tim Peake hat sich einfach nur verwählt. Auf Twitter entschuldigt er sich bei der Frau, die er fälschlicherweise am Hörer hatte.
(SPON, 25.12.2015)

                2016

072 – Seit 2016:
Ein Flug zum Mars muss sein. Nicht um eine zweite Erde zu schaffen. Sondern um die erste zu retten
“Die alles entscheidende Frage ist doch, ob wir allein sind mit dem Ich in unseren Köpfen.” … “Und allzu weit weg liegt er nicht. Mit ein wenig Glück circa 100 Milliarden Dollar und je nach Stellung zur Erde mindestens 55,6 Millionen Kilometer. Wir müssen, kurzum, auf den Mars.”
Hoch hinaus: „Der Astronaut Alexander Gerst will auf den Mars – und vorher auf den Mond.”
(taz, 9.1.2016: Sachkunde – Raumfahrt – Krümel der Schöpfung; S. 27 [Ein Flug zum Mars] u. S. 28-29 [Hoch hinaus])

073 – Seit 2016:
Süddeutsche Zeitung für Kinder: Auf zum Mars
Europa schickt eine Sonde zu unserem Nachbarplaneten. Irgendwann sollen auch Astronauten dorthin fliegen. Doch wann ist es so weit – und was ist das Ziel der europäischen Mission?
(SZ, 16.1.2016)

074 – Seit 2016
Düstere Prognose – Hawking warnt vor Folgen des Fortschritts
Atomwaffen, globale Erwärmung, gentechnisch veränderte Viren: Stephen Hawking warnt vor den Folgen des wissenschaftlichen Fortschritts. Der Mensch müsse sich langfristig neuen Lebensraum suchen.
Bereits im Juli hatte Stephen Hawking zusammen mit mehr als tausend Experten einen Brief herausgegeben, in dem er vor den Gefahren künstlicher Intelligenz warnte. Damals ging es vor allem um moderne Waffen wie zum Beispiel autonom agierende Drohnen, die „nach vordefinierten Kriterien Menschen suchen und eliminieren können“.
(SPON, 19.1.2016)

075 – Seit 2016
Rekord: 18.300 Bewerber wollen Nasa-Astronaut werden
So viele Interessenten gab’s noch nie für einen Astronautenjob: 18.300 Bewerbungen hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa gezählt. Es geht um 8 bis 14 Stellen.
„Die US-Raumfahrtbehörde hat 18.300 Bewerbungen für Jobs als Astronauten erhalten – eine Rekordmarke. Damit verdreifachte sich die Zahl der Kandidaten für die neue Ausbildungsklasse im kommenden Jahr im Vergleich zu der letzten Bewerbungswelle für 2012, wie die Behörde mitteilte.“
(SPON, 20.2.2016)

076 – Seit 2016
Weltraumtourismus – Virgin Galactic präsentiert neues SpaceShipTwo
Richard Branson gibt seine Vision vom Tourismus im All auch nach dem tödlichen Absturz des SpaceShipTwo nicht auf. In Kalifornien stellte der Virgin-Chef den Nachfolger des verunglückten Raumschiffs vor.
„Ein weißer Geländewagen zog das neue SpaceShipTwo zur Präsentation in einen Hangar des Mojave Air & Space Port in Kalifornien. Stehend im Auto: Richard Branson. Gut 16 Monate nach dem tödlichen Absturz des ersten Modells von SpaceShipTwo stellte der Chef des Luftfahrtunternehmens Virgin Galactic den Nachfolger vor.“
(SPON, 20.2.2016)

077 – Seit 2016
Astronaut foppt Kollegen: Gorilla auf der ISS – [Rubrik:] NASA ISS Scherze.
Astronaut Scott Kelly hat sich zum Geburtstag ein Gorilla-Kostüm schenken lassen. Jetzt – kurz vor seiner Rückkehr zur Erde – hat er es eingesetzt.
(SPON, 24.2.2016)

078 – Seit 2016:
DER SPIEGEL: Aufbruch zur Wüstenwelt
Die Nasa bereitet bemannte Flüge zum Mars vor. Schon im Jahr 2035, so der Plan, könnten Menschen auf dem fremden Planeten landen. Die Begeisterung ist groß – mehr Amerikaner als je zuvor wollen Astronaut werden.
Fotos: (1) Marsunterkunft „Ice House“ (Architektenentwurf).
(Der Spiegel, Nr. 9, 27.2.16, S. 106-108.)

079 – Seit 2016
FAZ: Ein Jahr wie im Flug – Die NASA will dank ISS-Rückkehrer Scott Kelly mehr über körperliche Langzeitfolgen der Schwerelosigkeit erfahren. Sein Zwillingsbruder Mark ist auf der Erde geblieben. Die NASA wird im Vergleich der Zwillinge herausfinden, wie sich die Schwerkraft ausgewirkt hat.
„Auf der Raumstation gibt es weder eine Badewanne noch fließendes Wasser. Stattdessen beziehen die Astronauten ihr Trink- und Brauchwasser aus einer Anlage, in der ihr eigener Urin und die Feuchtigkeit der Luft in der Raumstation wiederaufgearbeitet werden. Reporter der Zeitung „New York Times“ haben ausgerechnet, dass Kelly in den elf Monaten an Bord mehr als 700 Liter dieses speziellen ISS-Gebräus getrunken hat.“
(FAZ, 29.2.2016)

080 – Seit 2016
Laserschub für Raumschiffe: In 30 Minuten zum Mars
Die Reise zu einem anderen Planeten dauert Monate oder gar Jahre. Doch es könnte viel schneller gehen – wenn Laser mit riesigen Segeln bestückte Raumschiffe unter Dauerbeschuss nehmen.
„Eine Fernreise schlaucht. Das weiß jeder, der schon mal von Europa nach Amerika geflogen ist. Stundenlang sitzt man eingezwängt in einer kleinen Röhre und kämpft mit der Langeweile. Und gegen die Müdigkeit. Wie müssten sich da erst Astronauten fühlen, die allein für den Hinflug zum Mars ein halbes Jahr bräuchten?“
(SPON, 3.3.2016)

081 – Seit 2016
TAGESSPIEGEL: Gesucht: Die erste deutsche Astronautin
Ein Personaldienstleister will eine Raumfahrerin zur ISS schicken. Warum es für Frauen immer noch so schwierig ist, in sogenannten Männerberufen einen Job zu finden.
(TS, 6.3.2016)

082 – Seit 2016
Revolutionäre Raumfahrttechnik: Ganz schön aufgeblasen
Ein US-Unternehmen will an der Internationalen Raumstation neuartige Astronauten-Unterkünfte testen. Raumfahrer sollen in einem großen Luftballon leben. Kann das gutgehen?
(SPON, 7.4.2016)

083 – Seit 2016
Bergbau im Weltraum: Wer wird Billionär?
Rohstoffsuche im All – bisher ist das Science-Fiction. Doch mehrere Firmen wollen dort seltene Metalle fördern und sogar Raketentreibstoff produzieren. Ein kontroverses US-Gesetz legt den Grundstein, auch die Europäer wollen mitschürfen.
(SPON, 11.4.2016)

084 – Seit 2016
Raumstation ISS: Astronaut lenkt Auto auf der Erde
Aus 400 Kilometer Entfernung hat ein Forscher ein kleines Auto ferngesteuert: Er schwebte in der Internationalen Raumstation, das Gefährt rollte nahe London in eine kleine Höhle.
„Ein britischer Astronaut hat von der Internationalen Raumstation ISS aus ein Roboterfahrzeug auf der Erde ferngesteuert. Tim Peake lenkte den Rover „Bridget“, der sich in einem künstlich errichteten Mars-Gelände in der Nähe von London befand.“
(SPON, 29.4.2016)

085 – Seit 2016
Raumfahrt: Alexander Gerst wird erster deutscher ISS-Kommandant
Neuer Einsatz für Alexander Gerst: Er darf 2018 wieder zur Internationalen Raumstation – und bekommt dort sogar eine ganz besondere Aufgabe, die noch kein Deutscher vor ihm hatte.
„Alexander Gerst wird als erster Deutscher Kommandant der Internationalen Raumstation (ISS). „Das ist eine tolle Sache für mich“, sagte der 40 Jahre alte Astronaut nach der Verkündung am Mittwoch. Der gelernte Geophysiker hatte 2014 erstmals ein halbes Jahr auf der ISS 400 Kilometer über der Erde verbracht und damals mit seinen Twitter- und Facebook-Einträgen viele Menschen bewegt.“
(SPON, 18.5.2016)

086 – Seit 2016
Merkel trifft Astronaut Gerst: „Ein Botschafter aus dem All“
Astronaut Alexander Gerst fliegt erneut ins All und wird 2018 erster deutscher Kommandant der ISS. Das hat die ESA beim Besuch der Kanzlerin im Europäischen Astronautenzentrum bekanntgegeben. Merkel gratuliert und nennt Gerst anerkennend einen „wirklichen Botschafter aus dem All“.
Mittwoch, 18. Mai 2016
(https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/-ein-botschafter-aus-dem-all–279818)

087 – Seit 2016
Bundeshaushalt 2016: 173 Millionen Euro für die bemannte Raumfahrt
TAGESSPIEGEL, 23.5.2016: Schwarz-Rot-Gold im All.
„Die Zahl der deutschen Raumfahrer könnte in den nächsten Jahren zunehmen. Nach Alexander Gerst soll eine Astronautin zur Raumstation ISS fliegen. Auch der Mond ist ein Ziel. […]
Insgesamt gibt die Bundesregierung 2016 rund 1,4 Milliarden Euro aus, auf die bemannte Raumfahrt entfallen 173 Millionen Euro.“
(Tagesspiegel, 23.5.2016)

088 – Seit 2016
Raumstation: Astronauten betreten erstmals aufblasbares ISS-Modul
Aufgepumpt war es bereits, jetzt konnte US-Astronaut Jeff Williams das neue „Beam“-Modul auf der Internationalen Raumstation zum ersten Mal inspizieren. Seine Eindrücke schilderte er nun der Nasa.
(SPON, 7.6.2016)

089 – Seit 2016
Pläne von SpaceX: Pendelverkehr zum Mars ab 2018
In zwei Jahren will der Chef der Firma SpaceX ein unbemanntes Raumschiff zum Mars schicken – er möchte eine Kolonie aufbauen: Alle 26 Monate sollen Marsflüge starten.
„Die kühnsten Pläne sehen vor, Menschen in etwa 20 Jahren zum Mars zu schicken. Unser Nachbarplanet liegt 50 bis 400 Millionen Kilometer entfernt – je nachdem, wo die Planeten auf ihrer Bahn gerade sind. Bei günstiger Konstellation würde eine Reise zum Mars etwa ein halbes Jahr dauern.“
(SPON, 13.6.2016)

090 – Seit 2016
Insel Hainan: China eröffnet neuen Weltraumbahnhof mit Raketenstart
„Langer Marsch 7“ ist gestartet – damit hat China seine neue Abschussbasis Wenchang eingeweiht. Langfristig könnte die Nation die einzige mit einem permanenten Außenposten im All werden.
(SPON, 27.6.2016)

091 – Seit 2016
Astronautische Glückwünsche: Alexander Gerst schickt Videobotschaft an Abiturienten
„Lasst euch nicht von euren Träumen abbringen“: Astronaut Alexander Gerst hat den Abiturienten seiner ehemaligen Schule eine Videobotschaft geschickt. Und einen besonderen Stift.
„Der Astronaut Alexander Gerst hat sechs Monate lang auf der Internationalen Raumstation ISS gearbeitet. Von dort brachte er seiner ehemaligen Schule, einem Technischen Gymnasium im baden-württembergischen Öhringen, ein besonderes Geschenk mit: einen Füller.
(SPON, 9.7.2016)

092 – Seit 2016
Raumfahrt: Wie eine Frau die Mondlandung möglich machte
Bei der Mondlandung gab es neben den Astronauten einen unbekannten Helden: den Bordcomputer. Die „Apollo“-Software schrieb die junge Mathematikerin Margaret Hamilton. Mit ihr begann der Siegeszug der Programmierer.
„Nur wenige Minuten bis zur Landung, die Mondoberfläche leuchtet bleich wie ein Leichentuch, zerklüftet und feindlich. Ein paar Hundert Meter noch bis zum Boden. Plötzlich ein Computeralarm: „1202.“
Was soll denn das heißen?
Der Astronaut Neil Armstrong, der am Schaltpult der Landefähre steht, funkt die Fehlermeldung an das Operationszentrum in Houston, über 360.000 Kilometer entfernt, getrennt durch einen eisigen Ozean aus schwarzem Nichts.
Der Bordcomputer ist überlastet von zu vielen Radardaten; es scheint, als könnte er abstürzen – und mit ihm die Landefähre: die Gefahr eines doppelten Crashs. Armstrong hat kaum noch Sprit, keine Zeit für lange Diskussionen, es geht um Sekunden. Was tun: Abbruch oder Landung?
Die Rettung bringt ein junger Techniker, 26 Jahre alt, er erkennt den Fehlercode als ungefährlich. Per Funk wird Entwarnung gegeben: „Go.“
Armstrong setzt die Mission fort.
(SPON, 23.7.2016)

093 – Seit 2016
Auf Tuchfühlung mit dem Killer-Asteroiden
Ende dieser Woche startet Osiris-Rex zu ihrer siebenjährigen Mission. Die Sonde soll Material eines erdnahen Gesteinsbrockens einsammeln und zur Erde bringen.
„Eine dauerhafte Landung auf dem Himmelskörper wird das aber nicht sein, sondern eine Probenaufnahrne im „Touch and go“-Verfahren: Für rund fünf Sekunden wird das Ende eines gut drei Meter langen Roboterarms den Asteroiden berühren, mit komprimiertem Stickstoffgas Staub und loses Gestein aufwirbeln und in einem Probenbehälter auffangen. Im Jahr 2021 soll Osiris-Rex seine zweieinhalb Jahre dauernde Rückreise zur Erde beginnen, wo der Behälter im September 2023 über der Wüste von Utah niedergehen und mit Hilfe von Fallschirmen landen soll. Bis zu zwei Kilogramm Asteroidengestein [hoffen] die Forscher der amerikanischen Raumfahrthehörde Nasa so auf die Erde zu holen – die größte Menge außerirdischen Materials seit den Apollo-Flügen.“
(FAZ, 7.9.2016)

094 – Seit 2016
„Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.“
Tagesspiegel, 15.9.2016: „All das ist nötig“.
Bis 2020 soll die erste deutsche Astronautin in den Weltraum fliegen. Die Anforderungen sind enorm.
„Von den besten 30 werden 10 Kandidatinnen ausgesucht und intensiven medizinischen Untersuchungen unterzogen. Die beiden Geeignetsten werden als „Finalistinnen“ das Astronauten-Training antreten, und eine von den beiden wird zur ISS fliegen, die andere ist Stellvertreterin. Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.““
(Tagesspiegel, 15.9.16)

095 – Seit 2016
„Tiangong 2“ – China positioniert Raumlabor im All
Es ist zehn Meter lang und soll bald Besuch von zwei Raumfahrern bekommen: China hat ein neues Raumlabor ins All geschossen. Das Manöver gilt als Vorbereitung für den Bau einer eigenen Raumstation. – Der „Himmelspalast“ soll in einer Umlaufbahn in 393 Kilometern Höhe positioniert werden.
(SPON, 16.9.2016)

096 – Seit 2016
Jeff Bezos: „Unsere Vision ist es, dass Millionen von Menschen im All leben und arbeiten.“
FAZ, 20.9.2016: Vom Buchhändler zu Mr. Hollywood.
„Neben Amazon hat Bezos noch ein zweites, auf Raumfahrt spezialisiertes Unternehmen namens „Blue Origin“. Gegründet hat er es schon im Jahr 2000, aber erst in jüngster Zeit spricht er auch in der Öffentlichkeit verstärkt darüber. Dabei verfolgt er kühne Ziele: „Unsere Vision ist es, dass Millionen von Menschen im All leben und arbeiten.“
(FAZ, 20.9.2016)

097 – Seit 2016
SpaceX-Chef: So will Elon Musk den Mars besiedeln
Multimilliardär Elon Musk will mit seiner Firma SpaceX den Mars kolonialisieren, das ist schon seit Längerem bekannt. Nun hat er verraten, wie genau er sich das vorstellt.
„Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX hat sich zum Ziel gesetzt, eine Kolonie auf dem Planeten Mars zu gründen und zu besiedeln. Irgendwann werde die Erde möglicherweise nicht mehr bewohnbar sein, dann sollten die Menschen über Alternativen verfügen, sagte SpaceX-Chef Elon Musk auf dem Internationalen Astronauten-Kongress im mexikanischen Guadalajara. „Die Menschheit sollte eine multiplanetare Spezies werden.“
„Zunächst müssten die Kosten für eine Reise zum Mars gesenkt werden, die derzeit noch bei rund zehn Milliarden US-Dollar pro Passagier liegen würden, sagte Musk. Dazu will SpaceX sehr große Raumschiffe bauen, die mindestens 100 Menschen und sehr viel Material transportieren können. Zudem sollen die Raumschiffe wiederverwendbar sein und im Orbit beladen und betankt werden können.“
(SPON, 28.9.2016)

098 – Seit 2016
„Rocket Girls“ der Nasa: Frauen, die Männer zum Mond schossen
„Aussehen wie ein Mädchen, denken wie ein Kerl, arbeiten wie ein Hund“ – die „Rocket Girls“ der Nasa berechneten den Weg der Astronauten ins All. Einer der Mathe-Cracks war die Afroamerikanerin Katherine Johnson.
(SPON, 10.10.2016)

099 – Seit 2016
Obama: NASA soll gemeinsam mit Konzernen Menschen zum Mars schicken
Die USA nehmen den Mars ins Visier: Wenige Tage nachdem SpaceX-Gründer Elon Musk ambitionierte Pläne für einen Linienverkehr zum Roten Planeten vorgestellt hat, wirbt US-Präsident Obama nun für die NASA-Pläne einer bemannten Marsmission.
(heise online, 11.10.2016)

100 – Seit 2016
Auswahlverfahren: Diese Frauen wollen die erste deutsche Astronautin werden
2020 soll zum ersten Mal eine Frau aus Deutschland ins All fliegen. In Hamburg haben jetzt die Auswahltests begonnen. Fünf Kandidatinnen erzählen, warum sie unbedingt zur ISS wollen.
„Elf Astronauten hat Deutschland bisher ins All geschickt, alle elf waren Männer. Eine private Initiative will nun die erste deutsche Frau ins All bringen. Bis März 2017 sollen zwei Kandidatinnen feststehen, die ihre Ausbildung im kommenden Jahr beginnen. 2020 soll eine von beiden zur Internationalen Raumstation ISS fliegen und dort zehn Tage verbringen.“
(SPON, 24.10.2016)

101 – Seit 2016
Erste Reise zum Mars: „Notieren Sie sich schon mal das Landedatum: 2. August 2048“
In 32 Jahren werden die ersten Menschen auf dem Mars landen, sagt Astronaut Ulrich Walter voraus. Wie sähe so eine Mission aus, wer leistet im Notfall Hilfe – und kämen die Astronauten überhaupt zurück?
(SPON, 12.11.2016)

102 – Seit 2016
Alexander Gerst: Die besten Astronauten-Fotos jetzt als Buch
Die besten Astronauten-Fotos: Ganz schön abgehoben
Vom 28. Mai bis 10. November 2014 war Alexander Gerst im All. Eines der Highlights für den Esa-Astronauten aus Deutschland war dabei der Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation am 7. Oktober. Zusammen mit seinem US-Kollegen Reid Wiseman war er dabei sechs Stunden im Weltraum, unter anderem mussten die beiden eine kaputte Kühlpumpe umlagern und neue Kabel für einen Greifarm installieren. Zeit für ein Selfie blieb zum Glück noch.
(SPON, 26.12.2016)

                2017

103 – Seit 2017
Museen im Mond
„Zwei Physiker, Alexander Bagrow vom Institut für Astronomie der Akademie der Wissenschaften und Alexander Pawlow von der Technischen Hochschule für Kernforschung, schlugen vor, den Mond zum Refugium des Weltkulturerbes zu machen, das zumal angesichts des zunehmenden islamistischen Terrors auf Erden nicht mehr sicher sei. Bagrow und Pawlow wollen unter der Oberfläche unseres Satelliten gigantische Tunnel anlegen, um dort Gemälde, Skulpturen, seltene Drucke und Handschriften aufzubewahren … Flankierend könne man aus Mondgestein, natürlich computergestützt und mit 3D-Printer, exakte Kopien der wichtigsten, nicht transportablen Baudenkmäler anfertigen etwa der Notre-Dame, des Tadj Mahal oder der Pyramiden von Gizeh …“
(FAZ, 1.2.2017)

104 – Seit 2017
Neuer deutscher Astronaut Matthias Maurer: „Der Mond wäre mein Wunschziel“
Die Esa hat den Saarländer Matthias Maurer als neuen Astronauten vorgestellt. Ist er der erste Europäer, der mit den Amerikanern um den Mond fliegt – oder mit den Chinesen sogar dort landet?
(SPON, 2.2.2017)

105 – Seit 2017
Sigmund Jähn wird 80: DDR-Kosmonaut mit Westconnection
1978 flog er als erster Deutscher ins All – als die DDR zusammenbrach, verlor der NVA-Offizier seinen Job. Doch ein Astronaut aus dem Westen half Sigmund Jähn, wieder Fuß zu fassen. Nun feiert er seinen 80. Geburtstag.
(SPON, 13.2.2017)

106 – Seit 2017
SpaceX-Gründer: Elon Musk will 2018 zwei Touristen zum Mond schicken
Elon Musk ist für seine ambitionierten Ziele bekannt. Nun hat der 45-jährige SpaceX-Gründer einen weiteren Meilenstein angekündigt: Schon im kommenden Jahr sollen zwei Weltraumtouristen den Mond umkreisen.
(SPON, 28.2.2017)

107 – Seit 2017
Der erste Analog-Astronaut Österreichs
Süddeutsche Zeitung, 25.3.2017: Der Marsianer.
Gernot Grömer wollte Astronaut werden und ins All fliegen, aber das hat nicht geklappt. So wurde er der erste Analog-Astronaut Österreichs. Eine etwas andere Reise in den Weltraum.
“ … der Nebel wabert im Park, minus drei Grad in Innsbruck, da steigt ein Mann in einem Raumanzug aus dem Fenster, glitzernd und taumelnd. Der Mann, Gernot Grömer ist sein Name, tapst über knirschenden Kies, in mit Aluminium beschichteten Stiefeln und einem Anzug, den die Erde nicht braucht. Ein Astronaut, der sich auf ein Garagendach verlaufen hat.
Er fühlt jetzt nichts mehr von dieser Welt, hört nichts mehr, auf seinen Körper drücken 45 Kilo, und Ventilatoren blasen Sauerstoff in seinen Helm. Hinsetzen: unmöglich. Umdrehen: kaum. Schwankend geht er zwischen den Innsbrucker Häuserschluchten. Wenn er aufs Klo muss, lässt er es laufen. Aber vor seinem inneren Auge sieht er Utopia Planitia, die Tiefebene des Mars, von diesem österreichischen Garagendach.“
(SZ, 25.3.2017)

108 – Seit 2017
Ausstieg aus Astronautentraining – Nicola Baumann will doch nicht als erste deutsche Frau ins All
Sie hatte sich gegen 400 Mitbewerberinnen durchgesetzt, jetzt schmeißt sie hin: Nicola Baumann steigt nach Informationen des SPIEGEL aus dem Programm „Die Astronautin“ aus. Nun soll eine andere Frau für den Flug zur ISS trainieren.
„Sie hatte stundenlang Tests am Computer gelöst, in Rollenspielen gezeigt, dass sie teamfähig ist, Blut-, Urin- und Ultraschalluntersuchungen über sich ergehen lassen und erste Parabelflüge in Russland überstanden. Und jetzt steigt sie aus. Die Eurofighter-Pilotin Nicola Baumann ist nicht mehr Kandidatin der Initiative „Die Astronautin“. Das sagte Claudia Kessler, die Gründerin der Initiative, dem SPIEGEL. […]
„Ich möchte weiterhin Astronautin werden, aber dieser Weg ist einfach nicht der richtige für mich“, sagte Baumann dem SPIEGEL. „Die Initiative und ich passen nicht zusammen. Aber es gibt ja zum Glück viele kommerzielle und staatliche Alternativen, und da ich nun schon einmal eine Auswahl bestanden habe und auch das Training bislang sehr gut gelaufen ist, bin ich optimistisch, dass ich den richtigen Weg ins All für mich finden werde.“
(SPON, 20.4.2017)

109 – Seit 2017
Kosmonaut Gennadi Padalka: Über 878 Tage im Weltraum
„Der Mann mit dem längsten Weltraum-Aufenthalt hängt seinen Raumanzug an den Nagel: Der russische Kosmonaut Gennadi Padalka hat seinen Rückzug aus dem Raumfahrerkorps angekündigt. Der 58-Jährige sagte der Agentur Tass am Samstag in Moskau, er wolle noch bis kommenden Freitag (28. April) im Dienst bleiben. Padalka habe eine entsprechende Erklärung eingereicht, bestätigte der Chef des russischen Trainingszentrums für Kosmonauten, Juri Lontschakow.“
(chip.de, 23.4.2017)

110 – Seit 2017
Siedlungen im All – Dachziegel vom Mars
Noch stehen keine Häuser auf dem Mars. Für den Fall einer Besiedlung wäre es aber hilfreich, die Baumaterialien vor Ort herzustellen. Für Dachziegel haben Forscher da eine Idee.
(SPON, 28.4.2017)

111 – Seit 2017
Düstere Prognose: Hawking gibt Menschheit noch 100 Jahre auf der Erde
Wir müssen schon bald fremde Himmelskörper besiedeln, meint der Astrophysiker Stephen Hawking. Schon in 100 Jahren könne die Menschheit nicht mehr auf der Erde leben.
(SPON, 6.5.2017)

112 – Seit 2017
Neue Nasa-Astronauten: „Ihr seid jetzt Teil der Elite“
18.000 Menschen hatten sich für den Astronautenjob bei der Nasa beworben. Zwölf haben nun die Chance, tatsächlich ins All zu fliegen. Darunter sind auch fünf Frauen.
(SPON, 8.6.2017)

113 – Seit 2017
Überlebenstraining: Astronauten aus Europa und China üben gemeinsam
Was tun, wenn die Kapsel Probleme macht? Raumfahrer aus Europa und China trainieren gemeinsam für den Ernstfall – und könnten eines Tages zusammen ins All starten.
(SPON, 24.7.2017)

114 – Seit 2017
Sex im Weltraum: Warum Männer im All keinen hoch bekommen
„Wie funktioniert Sex im Weltall überhaupt? … Männer bekommen (fast) keinen hoch … Frauen werden nicht richtig feucht“
(SPON und bento.de – 15.8.2017)

115 – Seit 2017
SpaceX: Elon Musk stellt Raumanzug vor
Im kommenden Jahr will SpaceX Touristen ins All schicken. Dafür hat das Raumfahrtunternehmen einen neuen Anzug entwickelt, der die Balance zwischen Ästhetik und Funktionalität halten soll.
„Das weiße Kleidungsstück sollen Astronauten ab dem kommenden Jahr bei Weltraumflügen tragen.“
(SPON, 24.8.2017)

116 – Seit 2017
Kooperation im All: Russland und USA planen Raumstation im Mondorbit
Der Mond ist neuerdings wieder ein begehrtes Ziel der Raumfahrt. Russland und die USA wollen dabei künftig eng zusammenarbeiten.
„Was auf der Erde oft nicht gut klappt, scheint im Weltall ganz gut zu funktionieren: die Zusammenarbeit der USA mit Russland. Die Internationale Raumstation ISS ist so ein gemeinsames Projekt, an dem sogar noch weitere Partner beteiligt sind.“
(SPON, 27.9.2017)

117 – Seit 2017
Weltraumprogramm: Chinas Traum vom Mond-Bergbau
China vermutet auf dem Mond riesige Mengen Rohstoffe – und träumt von deren Erschließung. Das ambitionierte Weltraumprogramm des Landes verfolgt auch politische Ziele.
„Als die Sonde „Chang’e-1“ am 24. Oktober 2007 zu ihrer Reise in die Mondumlaufbahn aufbrach, war China stolz. Die „Mondgöttin“ lieferte detaillierte Aufnahmen der Oberfläche des Erdtrabanten.“
(SPON, 18.10.2017)

118 – Seit 2017
Papst redet mit Astronauten auf der Raumstation ISS
Der direkte Draht zwischen Vatikan und Weltall: Papst Franziskus hat sich am Donnerstag mit Astronauten der Internationalen Raumstation ISS unterhalten. Die sechs Raumfahrer in blauen Overalls waren per Live-Schaltung mit dem Papst zusammengespannt, nach einigem Hin und Her kam die Leitung zustande.
(www.vaticannews.va – 26.10.2017)

119 – Seit 2017
Gefahr von Hirnschäden für Mars-Reisende
Eine bemannte Mars-Mission könnte daran scheitern, dass den Astronauten durch die lange Schwerelosigkeit Hirnschäden drohen.
„Die Forscher haben Kernspin-Tomographien der Gehirne von 34 Raumfahrern vor und nach Aufenthalten im Weltall ausgewertet; 18 von ihnen hatten zum Teil mehrere Monate auf der Internationalen Raumstation verbracht. Die Mediziner stellten fest, dass vor allem längere Flüge zu einer Verengung von Flüssigkeitsräumen im Gehirn und zu dessen Verschiebung nach oben führen können. Das könne Einfluss auf die Wahrnehmung und die Koordinationsfähigkeit haben. Ob die Veränderungen im Gehirn sich wieder zurückbildeten, müssten weitere Untersuchungen zeigen.“
(FAZ, 13.11.2017)

120 – Seit 2017
„Stephen Hawking rät zur Flucht ins All“
Die FAZ berichtet am 17.11.17 aus Großbritannien:
„Der weltberühmte Physiker Stephen Hawking hat ein weiteres Mal die Menschheit vor ihrem Untergang gewarnt. „Ich denke nicht, dass wir weitere 1000 Jahre überleben, wenn es uns nicht gelingt, bis dahin unseren zerbrechlichen Planeten zu verlassen“, sagte der 75 Jahre alte Wissenschaftler nach einem Bericht der britischen Zeitung „Independent“ während einer Diskussionsveranstaltung. […]
Über den Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz sagte Hawking mehrfach voraus, dass dies das bedeutendtste, aber auch letzte Ereignis in der Geschichte der Menschheit sein könnte. Er begründet dies logisch damit, dass Maschinen, die in der Lage wären, sich selbst fortzuentwickeln, viel schneller seien als die biologische Evolution und dieser darum überlegen.
Seine nun ausgesprochene Warnung vor einer Zerstörung der Erde verband er mit dem abermaligen Aufruf an die Menschheit, weiter das Universum zu erforschen und nach Technologien zu suchen, die es ermöglichen, andere Planeten zu bereisen und zu besiedeln. Somit würden Menschen unabhängig von der Erde.“
(FAZ, 17.11.2017)

121 – Seit 2017
Pizza auf der Internationalen Raumstation: Iss was ganz Besonderes
Seit mehr als 100 Tagen ist der Italiener Paolo Nespoli auf der Internationalen Raumstation im Einsatz – und er vermisst Pizza. Seine Klagen wurden nun erhört.
„Es war offenbar nur eine beiläufige Bemerkung, die der Italiener Paolo Nespoli gegenüber seinen Kollegen auf der Erde machte. Er vermisse Pizza, sagte der Astronaut während einer Live-Schalte mit dem ISS-Team. Und die Kollegen nahmen ihn sehr ernst. Der Raumfrachter Cygnus lieferte Pizzateig, Tomatensauce, Käse sowie Belag auf die Internationale Raumstation.
(SPON, 5.12.2017)

122 – Seit 2017
Die Jagd auf den achten Kontinent
Auf dem guten Mond geht es noch recht stille zu. Aber seine Rohstoffe locken. Firmen wittern astronomische Gewinne.
„Nicht auf dem Mond, aber auf erdnahen Asteroiden hofft die Firma Osmium, lridium, Platin und Palladium zu finden – und Wasser, das „Öl der Raumfahrt“. Es kann in die Raketentreibstoffe Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden. Asteroiden könnten die Tankstellen der interplanetaren Raumfahrt werden.“
(TS, 11.12.2017)

                2018

123 – Seit 2018
Raumfahrt: Esa will Astronauten jenseits der ISS schicken
Die Europäische Weltraumorganisation plant einen Tauschhandel: Für Bauteile des Raumschiffs „Orion“ sollen Flugplätze herausspringen – in den nahen Erdorbit und darüber hinaus.
(SPON, 18.1.2018)

124 – Seit 2018
SpaceX-Gründer: Musk will Mars besiedeln, um die Menschheit zu retten
Im kommenden Jahr will Elon Musk seine erste Mars-Rakete starten. Über das längerfristige Ziel sprach er nun auf der Tech-Messe SXSW: Der Planet müsse auch mit Blick auf einen potenziellen Dritten Weltkrieg besiedelt werden.
(SPON, 12.3.2018)

125 – Seit 2018
Wettlauf um Raketentechnik: „Die Amerikaner wollen Europa aus dem Weltraum kicken“
Mit Milliardenaufwand entwickelt Europa die neue „Ariane 6“- Rakete. Aber das amerikanische Pendant SpaceX ist viel billiger. Alain Charmeau, Chef der Ariane Group, erklärt, wie die Amerikaner das schaffen – und setzt ein Ultimatum.
(SPON, 18.5.2018)

126 – Seit 2018
Kommandant auf der ISS: „Bei Feuer kann man keinen Gesprächskreis einberufen“
Alexander Gerst wird bald als erster Deutscher Kommandant der Internationalen Raumstation. Der Belgier Frank de Winne hatte das Amt schon inne. Welche Tipps hat er für Gerst?
„Der Klub der Außerirdischen ist ausgesprochen exklusiv. Nur elf Deutsche, allesamt Männer, waren bisher im Weltraum. Sie haben die Schwerelosigkeit in der sowjetischen Raumstation „Saljut 6“ erlebt, im amerikanischen Space Shuttle, in der russischen „Mir“ und der Internationalen Raumstation (ISS). Einer dieser elf, der promovierte Geophysiker Alexander Gerst, steht nun vor einer Premiere: In wenigen Tagen fliegt er zusammen mit dem Russen Sergeij Prokopjew und der Amerikanerin Serena Maria Auñón-Chancellor zur ISS – und übernimmt dort später das Amt des Kommandanten.“
(SPON, 3.6.2018)

127 – Seit 2018
Kochen für Alexander Gerst – Lieber mal einen Löffel mehr Sahne
Weniger Beilage, mehr Hauptgericht. Und bitte mehr Speck auf die Käsespätzle. Astronaut Alexander Gerst hat klare Vorstellungen, wie sein Essen im All schmecken soll. Wir haben mit dem Koch gesprochen, der seine Wünsche erfüllt.
„Die Dosen sind bereits an Ort und Stelle. Wenn Astronaut Alexander Gerst und zwei weitere Raumfahrer am Mittwoch von Baikonur in Kasachstan aus ins All starten, können sie in ihrer engen „Sojus“-Kapsel kaum Ausrüstung und Versorgungsgüter mitnehmen. Diese werden regelmäßig mit unbemannten Raumtransportern zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht. Bei einem der Transporte in diesem Jahr sind dabei auch schon Behälter mit ganz besonderem Inhalt in den Orbit gekommen. Sie enthalten Gersts Wunschessen, das sogenannte Bonus Food.
(SPON, 5.6.2018)

128 – Seit 2018
Empfang im Hawaii-Hemd: Alexander Gerst schwebt in die ISS
Kurz nach 17 Uhr wurde die Luke zur Raumstation geöffnet – dahinter warteten drei Astronauten in Hawaii-Hemden. Alexander Gerst ist zum zweiten Mal auf der ISS – und demnächst sogar ihr Kommandant.
„Zwei Tage nach seinem Bilderbuchstart kommt der deutsche Astronaut Alexander Gerst am Freitag auf der Internationalen Raumstation (ISS) an. Sein „Sojus“-Raumschiff dockte kurz nach 15.00 Uhr deutscher Sommerzeit an die ISS rund 400 Kilometer über der Erde an. Das Manöver lief problemlos ab, das Andocken fand sogar einige Minuten früher statt als geplant.
Zunächst wurde geprüft, ob die Dockingverbindung hermetisch dicht ist. Nach einem Druckausgleich wurde die Verbindungsluke zur ISS dann etwa zwei Stunden nach dem Andocken geöffnet.
Als erster schwebte der Russe Sergej Prokopjew durch die geöffnete Luke. Die drei Astronauten an Bord der ISS, Andrew Feustel, Richard Arnold und Oleg Artjemjew, hatten zum Empfang der drei Kollegen blau-weiße Hawaii-Hemden angezogen.
Die Raumfahrer begrüßten sich mit Umarmungen. Gerst ließ als Erstes die kleine Maus aus der gleichnamigen TV-Sendung schweben – auch mit Raumanzug. Später gab es ein erstes gemeinsames Foto der nun wieder sechsköpfigen Besatzung und die Sechs beantworteten Fragen aus dem Kontrollzentrum.“
(SPON, 8.6.2018)

129 – Seit 2018
Rohstoffe im All: Deutsche Industrie will Weltraum ausbeuten
Auf der Erde werden Rohstoffe knapp, nun nimmt die Wirtschaft Ressourcen auf fernen Himmelskörpern in den Blick. Der Industrieverband BDI verlangt ein schnelles Weltraum-Bergbau-Gesetz.
„Auf Asteroiden und Planeten in unserem Sonnensystem lagern Metalle wie Gold, Platin oder Rhodium. Die Vorkommen könnten deutlich höher sein als auf der Erde – und um diese Rohstoffe herrscht Streit. Zahlreiche Länder wie die USA oder Luxemburg haben trotz anderslautender Regeln der Uno bereits Ansprüche angemeldet. Nun will laut einem Bericht auch die deutsche Industrie das All ausbeuten.“
(SPON, 26.6.2018)

130 – Seit 2018
Schüler interviewen Alexander Gerst – „Stimmt es, dass man im All nicht rülpsen kann?“
Nach elf Minuten war alles vorbei: So viel Zeit hatten die Schüler von zwei Gymnasien, um
Astronaut Alexander Gerst auf der ISS mit Fragen zu löchern. Für das Interview mussten sie Antennen auf den Schuldächern errichten.
„Es war ein kurzes Date. Genau elf Minuten blieb den Schülern des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Leverkusen und des Schickhardt-Gymnasiums in Herrenberg bei Stuttgart, um Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS zu interviewen – dann war sie schon wieder aus der Reichweite der Antennen auf den beiden Schuldächern verschwunden.“
(SPON, 27.6.2018)

131 – Seit 2018
Naher Exoplanet: So viele Menschen braucht man für eine Reise zu Proxima Centauri b
Proxima Centauri b ist der erdnächste Exoplanet, eine Reise dorthin würde 6300 Jahre dauern. Eine Crew bräuchte also Generationen für die Reise. Wie groß sie sein muss, haben Forscher nun errechnet. (ESA/Hubble & NASA)
„Wie viele Menschen wären nötig, um eine gesunde Crew zum Exoplaneten Proxima Centauri b zu bringen? Diese Frage haben Frédéric Marin von der Universität Straßburg und Camille Beluffi vom Forschungsunternehmen Casc4de nun mithilfe einer Computersimulation beantwortet. Die Antwort: Mindestens 98. Die Studie ist im „Journal of the British Interplanetary Society“ erschienen.
(SPON, 16.7.2018)

132 – Seit 2018
Gastauftritt aus dem All: „Astro Alex“ spielt auf Kraftwerk-Konzert
Vom Außenposten der Menschheit auf den Stuttgarter Schlossplatz: „Astro Alex“ hat sich bei einem Kraftwerk-Konzert gemeldet. Von der „Mensch-Maschine“ ISS aus gab er sein erstes Konzert.
„Auf dem Bildschirm wirkt er zum Greifen nah, doch als Alexander Gerst mit Kraftwerk-Gründungsmitglied Ralf Hütter den Song „Spacelab“ spielt, befindet er sich in 400 Kilometern Höhe über dem Atlantik und rast mit 28.000 km/h um die Erde.“
(SPON, 21.7.2018)

133 – Seit 2018
Astro Alex – Auf dem Höhepunkt der Mondfinsternis – ISS fliegt über den Himmel
Blutmond, der Mars ganz nah und nun schaut auch noch die Internationale Raumstation vorbei: Die Mondfinsternis am Freitag wird spektakulär.
„Pünktlich zum Höhepunkt der längsten Mondfinsternis des 21. Jahrhundert wird am Freitag die Internationale Raumstation (ISS) über Deutschland fliegen. Sie wird gegen 22 Uhr 30 im Westen auftauchen, sich gen Osten bewegen und dabei heller leuchten als jeder Stern. Das Spektakel dauert sechs Minuten.“
(SPON, 26.7.2018)

134 – Seit 2018
Schürfen in der Schwerelosigkeit
Die deutsche Industrie fordert auch hierzulande einen Rechtsrahmen für den Weltraumbergbau
„Im Asteroiden 3554 namens „Amun“ etwa sollen Rohstoffe für rund 20 Milliarden Dollar stecken, darunter Platin im Wert von 6 Milliarden Dollar, Eisen und Nickel im Wert von 8 Milliarden Dollar und Kobalt im Wert von 6 Milllarden Dollar. Ein Vorteil der kleinen Asteroiden mit der geringen Schwerkraft: Die abgebauten Rohstoffe lassen sich auf den Mini-Planeten ohne allzu viel Energieaufwand hin- und hertransportieren.“
(FAZ, 31.7.2018)

135 – Seit 2018
Live-Schalte zwischen Merkel und «Astro-Alex»: «Kein Planet B»
Berlin (dpa) – Über eine Live-Schalte haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und junge Forscher in Berlin mit dem Astronauten Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS unterhalten. Es sei wichtig, die Perspektive «von hier oben» weiterzugeben, sagte der Deutsche auf Fragen von Preisträgern des Wettbewerbs «Jugend forscht». Er betonte, «dass wir nur einen Planeten A haben und keinen Planeten B». Die Kanzlerin begrüßte den Deutschen mit einem «Geheimcode», den sie nicht weiter erklärte: «Trotz Trockenheit haben die Sonnenblumen gut geblüht.»
(Welt.de – 6.9.2018)

136 – Seit 2018
Bürgerfest im Schloss Bellevue: Steinmeier wirbt für mehr Zusammenhalt
Über 4000 Ehrenamtliche hat Bundespräsident Steinmeier in den Schlosspark eingeladen. Am Sonnabend soll der Bundespräsident sogar bei der ISS anrufen.
„Am Nachmittag will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mal in der internationalen Raumstation ISS anrufen und sich per Videotelefonat mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst über seine Arbeit im All unterhalten. Da geht es unter anderem um den Wert der internationalen Zusammenarbeit.
(tagesspiegel.de – 7.9.2018)

137 – Seit 2018
Weltraumtourismus: SpaceX will japanischen Milliardär zum Mond schicken
Elon Musk hat entschieden: Als erster Weltraumtourist soll ein reicher Japaner den Mond umrunden. Doch der Kunstsammler möchte nicht allein ins All. Sechs bis acht Künstler sollen gratis mitfliegen. „Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa (42) soll als erster Weltraumtourist des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX zum Mond fliegen. Der Flug mit dem Raumschiff „Big Falcon Rocket“ werde ungefähr eine Woche dauern und solle – „wenn alles gut geht“ – im Jahr 2023 stattfinden, sagte SpaceX-Chef Elon Musk bei einer live übertragenen Rede am Montagabend im Hauptquartier der Firma in der Nähe von Los Angeles.“
(SPON, 18.9.18)

138 – Seit 2018
Roter Planet: 20 Dollar das Kilo – Forscher verkaufen Marsboden
Sie suchen ein Geschenk für jemanden, der schon alles hat? Forscher produzieren in großen Mengen Marsboden, der dem echten Material nachempfunden ist. Als Blumenerde taugt er allerdings nicht.
„Selbst hartgesottene Bakterien haben im Marsboden keine Chance: Die Sedimente auf dem Roten Planeten enthalten chemische Verbindungen, die auf die allermeisten bekannten Organismen toxisch wirken. Trotzdem stellen Forscher der University of Central Florida das lebensfeindliche Gemisch her und verkaufen es – für 20 Dollar pro Kilogramm, zuzüglich Versandkosten. Als Blumenerde taugt sie aber nicht.
Was nach Scherz klingt, hat einen wissenschaftlichen Hintergrund. „Wenn wir zum Mars wollen, werden wir Essen, Wasser und andere wichtige Dinge brauchen“, erklärt Physiker Dan Britt. Der Marsboden biete Forschern die Möglichkeit, schon auf der Erde zu testen, welche Pflanzen und Tiere unter welchen Bedingungen auf unserem Nachbarplaneten überleben können. „Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Mars und finden heraus, dass die Methode, die sie sich ausgedacht haben, nicht funktioniert. Was wollen Sie dann machen? Eine Marsmission dauert Jahre“, sagt Britt.
(SPON, 1.10.2018)

139 – Seit 2018
Alexander Gerst wird ISS-Kommandant: Wir sind Weltraum. Und nun?
Am Nationalfeiertag übernimmt Alexander Gerst das Kommando auf der Internationalen Raumstation. Für den Astronauten ist das ein persönlicher Erfolg, für uns andere ein guter Moment zum Nachdenken.
Jetzt sind wir also auch noch Weltraum. Und das zum Nationalfeiertag. Zum 3. Oktober übernimmt Alexander Gerst als erster Deutscher das Amt des Kommandanten auf der Internationalen Raumstation. Doch der Anlass taugt kaum zu verklärter schwarz-rot-goldener Selbstbestätigung. Auf eine Art, eine ganz entscheidende, ist das „wir“ unangebracht. Gerst, gerade zum zweiten Mal im All, hat für die prestigeträchtige Aufgabe hart gearbeitet. Bei seiner ersten Mission hat er einen Außeneinsatz absolviert, diesmal sollen es sogar zwei sein. Er hat Dutzende wissenschaftliche Experimente betreut und bei Liveschalten zur Erde Tausende Menschen begeistert.“
(SPON, 3.10.2018)

140 – Seit 2018
Raumfahrer: Aufenthalt im All verändert Gehirn langfristig
Dass längere Flüge im All Spuren im Gehirn von Raumfahrern hinterlassen, ist bekannt. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass diese Veränderungen nicht nur kurzfristig sind.
Zehn russische Kosmonauten hatten die Forscher untersucht – vor ihrem Flug, unmittelbar danach und später noch einmal mit monatelangem Abstand zur Reise ins All. Nun präsentieren sie ihre Ergebnisse: Längere Aufenthalte im Weltraum verändern demnach das Gehirn von Raumfahrern nicht nur kurzfristig, wie das internationale Team im „New England Journal of Medicine“ berichtet.“
(SPON, 25.10.2018)

141 – Seit 2018
Abenteuerspielplatz All
Raumfahrt – Der Wettlauf der Milliardäre nähert sich der Entscheidung. Wer schießt als erster Menschen in den Weltraum – Jeff Bezos, Elon Musk oder Richard Branson‘? Egal wer gewinnt: Die Raketenbranche steht vor einer Revolution.
„Wenn auch nur eine der geplanten Missionen gelingen sollle, so beginnt eine neue Ara: die der kommerziellen bemannten Raumfahrt. In dem kommenden Zeitalter verspricht der Zugang zum All nur noch Millionen zu kosten stall wie bisher Milliarden.
Die wichtigste Innovation dabei: Die teuerslen Bauteile der Trägersysteme werden nicht mehr wie noch im „Apollo“-Programm nach jedem Start als Wegwerfartikel im Meer versenkt, sondern für den nächsten Flug wiederbenutzt. Die robusten, mit Sensoren gespickten Gefährte sollen geringer Wartung bedürfen und fast wie Linienflugzeuge rasch bereit sein für den nächsten Einsatz.“
(DER SPIEGEL, Nr. 44, 27.10.2018, S. 114-116.)

142 – Seit 2018
Astronautin Cristoforetti über ihr Leben auf der ISS: „Ich habe wohl Glück gehabt“
Die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti hat auf die ISS eine Espresso-Maschine mitgebracht. Ihren ersten Raketenstart mit 26 Millionen PS fand sie „gemütlich“.
„Frau Cristoforetti, als Sie im November 2014 erstmals ins All gestartet sind, hat es keine neun Minuten gedauert und Sie waren schwerelos. Was ist das für ein Gefühl?
Es ist ein Gefühl der Leichtigkeit, es hat etwas Spielerisches, aber es ist – zumindest zu Beginn – auch verwirrend. Allerdings darf man sich das nicht so vorstellen, dass wir Astronauten augenblicklich davon schweben. Nach dem Start sind wir vielmehr fest in unsere Sitze geschnallt.“
(SPON, 29.10.2018)

143 – Seit 2018
Verschwörungstheorien zur Mondlandung: Alles Lüge!
Für die einen war es ein großer Sprung für die Menschheit, für Bill Kaysing nur ein Riesenschwindel: Im Mondflug 1969 fand der US-Autor den perfekten Verschwörungsstoff. Er hat bis heute treue Anhänger.
„In diesen Tagen läuft der Kinofilm „First Man“ mit Ryan Gosling in der Rolle von Neil
Armstrong
, und in den Internetforen melden sich die üblichen Zweifler und behaupten hartnäckig, kein Mensch sei auf dem Mond gewesen. Nie, nie, nie. Zum Beweis kramen sie kurze Videosequenzen hervor: …“
(SPON, 14.11.2028)

144 – Seit 2018
Kurioser Plan – Elon Musk will auf den Mars umziehen
Wie er zurückkommt, weiß er noch nicht. Elon Musk hat angekündigt, in sieben Jahren auf den Mars umziehen zu wollen. Experten halten eine Besiedlung des Planeten für extrem unrealistisch.
„Unternehmer Elon Musk will in sieben Jahren auf dem Mars leben. „Ich rede davon, dort hinzuziehen. Der Preis wird vermutlich bei mehreren hunderttausend Dollar liegen“, sagte der 47-Jährige in der US-Sendung „Axios“ vom Sonntag (Ortszeit). Die Chancen dafür stünden aktuell bei 70 Prozent.
Die Zahl ist wohl eher ein Bauchgefühl. Musks Plan sieht vor, den Mars zu besiedeln; Raumfahrtexperten halten dies für extrem unrealistisch.“
(SPON, 26.11.2028)

145 – Seit 2018
Baikonur: Raumfahrer nach Notlandung erstmals wieder zur ISS gestartet
Vor knapp zwei Monaten musste ein bemannter Raketenstart zur Internationalen Raumstation ISS abgebrochen werden. Nun glückte die Mission mit zwei Astronauten und einem Kosmonauten an Bord.
„Nach der Notlandung einer „Sojus“-Rakete im Oktober sind drei Raumfahrer unterwegs zur Internationalen Raumstation ISS.“
(SPON, 3.12.2018)

146 – Seit 2018
Einsatz an der ISS: Wie kam das Loch in die Orbitalsektion des Raumschiffs „Sojus MS-09“?
In der Außenwand eines an die ISS angedockten Raumschiffs befindet sich ein mysteriöses Loch. Zwei russische Kosmonauten klettern heute aus der Raumstation, um es zu untersuchen. Sie haben ein Fleischermesser dabei.
„Den russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Sergej Prokopjew steht am heutigen Dienstag in der Internationalen Raumstation ISS eine heikle Mission bevor. Bei einem Ausstieg in den freien Raum, der um 17.05 Uhr deutscher Zeit beginnt und rund sechs Stunden dauern wird, sollen sie Beweise für die Lösung eines einzigartigen Weltraumkrimis sichern: Es geht um die Frage, wie es in der Orbitalsektion des angedockten Raumschiffs „Sojus MS-09“ zu einem mysteriösen Loch kommen konnte.“
(SPON, 11.12.2018)

                2019

147 – Seit 2019
Raumstation ISS: Zwei Touristen sollen ins All fliegen
Interesse an einem Ausflug ins All? Die russische Raumfahrtbehörde hat zwei Plätze für Weltraum-Touristen im Angebot – die Reise zur Internationalen Raumstation ISS ist allerdings kein Schnäppchen.
„In den nächsten zwei Jahren sollen wieder Weltraum-Touristen zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Zwei Plätze für den Ausflug ins All seien zu vergeben, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Der Flug sei bis Ende 2021 geplant. Ein genaues Datum wurde nicht genannt.“
(SPON, 19.2.2019)

148 – Seit 2019
60 Jahre Nasa: Als Weltraum noch wow war
60 Jahre Nasa, 50 Jahre Mondlandung, die Geschichte eines neuen Zeitalters: Ein neuer Bildband bringt das beeindruckende Gefühl von damals zurück – mit seltenen Einblicken.
„In einer Schublade meines Büros liegt ein Super-8-Film, den ich Anfang der Siebzigerjahre geschenkt bekam. Er zeigt, auf knappe drei Minuten Stummfilm herunterkondensiert, die Geschichte der Apollo-11-Mondlandung.
Ich kenne ihn auswendig: Die Saturn V hebt ab, eine Stufe fällt zurück zur Erde. Kurze Sequenzen in der engen Kapsel, das Landemodul trennt sich vom Kommandomodul und gleitet herab zur Mondoberfläche. Der Boden kommt näher, der Schatten des Moduls wächst auf dem Boden, bis er den Bildschirm ausfüllt. Schemenhafte Bilder, Fuß auf Leiter, nähert sich Boden. Mann auf dem Mond, Flagge gehisst, Rückflug, Andocken am Kommandomodul – und dann kam auch schon das Aufsetzen im Wasser, zurück auf der Erde.“
(SPON, 24.2.2019)

149 – Seit 2019
Studie mit Zwillingen: Das doppelte Scottchen
Scott Kelly verbrachte Monate auf der ISS – sein Zwillingsbruder Mark blieb auf der Erde. Ein Vergleich ihrer Gene zeigt: Die Zeit im All hat Scott kaum geschadet. Kommt nun die Erlaubnis für eine Reise zum Mars?
„Als Scott Kelly zur Erde zurückkehrte, fühlte er sich wie ein Greis, schreibt er in seinem Buch. Seine Beine waren angeschwollen und schmerzten grausam, seine Haut brannte, ständig war ihm übel. Fast ein ganzes Jahr hatte er auf der Internationalen Raumstation ISS verbracht, im Februar 2016 landete er wieder auf seinem Heimatplaneten.
Kellys Rückkehr war nicht nur wegen seiner Forschung im All ein Glücksfall für die Wissenschaft, sondern auch wegen seines Zwillingsbruders Mark Kelly. Die beiden sind das bisher einzige eineiige Astronauten-Zwillingspaar. Ihr Genom ist nahezu identisch. Ein Vergleich zwischen den beiden offenbart deshalb, welchen Schaden der Aufenthalt im All bei Scott angerichtet hat. Erste Zwischenergebnisse waren bereits im März 2018 veröffentlicht worden, nun liegt eine offizielle Studie vor, die im Fachblatt „Science“ veröffentlicht wurde. Mehr als 80 Wissenschaftler von zwölf Universitäten hatten an dem Projekt mitgearbeitet.
(SPON, 12.4.2019)

150 – Seit 2019
Anomalien bei Kosmonauten: Weltraumreisen vergrößern Löcher im Gehirn
Schrumpfende Muskeln, hohe Strahlung: Der Aufenthalt im All belastet den menschlichen Körper extrem. Auch das Gehirn verändert sich laut einer aktuellen Studie – möglicherweise irreversibel.
„Das Weltall ist ein unwirtlicher Ort für Menschen. Selbst die Internationale Raumstation (ISS) kann nicht vor allen Gefahren des Alls schützen. Viele Raumfahrer verlieren beispielsweise an Sehschärfe, je länger sie im All bleiben. Nun haben Forscher eine mögliche Ursache dafür gefunden, berichten sie im Fachblatt „Proceedings“ der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften („PNAS“).“
(SPON, 9.5.2019)

151 – Seit 2019
Rohstoffjagd im Weltraum ist eröffnet
USA und Luxemburg schließen Abbau-Vertrag.
„Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert von der Bundesregierung, sich dringend dem Thema anzunehmen. Stefan Mair, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung betonte: „Das Thema Weltraumbergbau nimmt Fahrt auf.“ Die Bundesregierung müsse Forschungsvorhabcn fördern. „Dank innovativer Technik und sinkender Kosten für Weltraumflüge wird der Weltraumbergbau perspektivisch möglich sein.““
(Tagesspiegel, 11.5.19)

152 – Seit 2019
US-Raumfahrt: Trump fordert 1,6 Milliarden Dollar extra für Rückkehr zum Mond
Geht es nach der US-Regierung, sollen Amerikaner binnen fünf Jahren wieder auf den Mond. Damit das gelingt, will Donald Trump den Etat der Raumfahrtbehörde Nasa um 1,6 Milliarden Dollar aufstocken.
„US-Präsident Donald Trump treibt seine Pläne für eine Rückkehr der Amerikaner zum Mond voran. Er forderte den Kongress am Montag auf, der Raumfahrtbehörde Nasa kommendes Jahr zusätzliche Mittel in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar zu bewilligen. Der Nasa-Jahresetat würde damit auf 22,6 Milliarden Dollar steigen.
Die Nasa werde zu alter Größe geführt, schrieb Trump bei Twitter. „Und wir kehren zum Mond zurück und dann zum Mars.“
(SPON, 14.5.2019)

153 – Seit 2019
Astronauten-Hype in Künzelsau: „Alexander Gerst ist das Feuer, das uns zusammenhält“
Seine Geburtsstadt Künzelsau widmet dem Astronauten Alexander Gerst ein eigenes Volksfest, eine Gerst-Sternwarte und Astro-Gebäck – und will ihren berühmtesten Sohn am liebsten auf den Mond schießen.
„Wenn es etwas gibt, das sich Gabi Heingold jetzt noch wünscht, dann ist das ein Papp-Astronaut. Ein eigener Alexander Gerst, der in Lebensgröße und voller Weltraum-Montur vor ihrer Bäckerei steht und Kunden für Gebäck begeistert. „Wenn ich meinen eigenen Alexander hätte“, sagt Heingold, „wäre das doch toll für die Astro-Brezeln!“ Die „Astro-Brezel“, die von Heingolds Team in Handarbeit mit Sternen aus Laugenteig belegt wird, ist an diesem Samstag eine Künzelsauer Spezialität – in tausendfacher Auflage. Dann nämlich feiert die Kleinstadt in Baden-Württemberg die Rückkehr ihres berühmtesten Bürgers: Welcome back, Alexander Gerst. Willkommen zurück auf der Erde.
(SPON, 18.5.2019)

154 – Seit 2019
„Private Astronauten-Missionen“: Nasa öffnet Internationale Raumstation für Touristen
Ziel ist eine „solide Raumfahrt-Wirtschaft“: Die Nasa will Privatleute ins All schicken. Genug Geld müssen Interessenten aber mitbringen.
„Weltraumtouristen sollen nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa ab 2020 wieder auf die Internationale Raumstation ISS fliegen können. Missionen von bis zu 30 Tagen sollen möglich sein, kündigte Nasa-Finanzvorstand Jeff DeWit am Freitag in New York an.“
(SPON, 7.6.2019)

155 – Seit 2019
Frankreich: Macron will militärisches Weltraumkommando aufbauen
Die Weltmächte liefern sich einen Wettlauf ums All. Auch Frankreich will nun seine militärischen Fähigkeiten im Weltraum verbessern – schon im September soll ein Raumfahrtkommando starten.
„Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Aufbau eines militärischen Weltraumkommandos angekündigt. „Um die Entwicklung und Verstärkung unserer Fähigkeiten im Weltraum zu gewährleisten, wird im kommenden September ein großes Raumfahrtkommando innerhalb der Luftwaffe geschaffen“, sagte Macron in einer Rede.“
(SPON, 13.7.2019)

156 – Seit 2019
Deutscher Astronaut Maurer im Interview: „Wir wollen eine Mondstation errichten“
Die US-Regierung will in fünf Jahren wieder Menschen zum Mond bringen. Als erster Deutscher könnte der Astronaut Matthias Maurer dort landen. Hier erzählt er wie realistisch das ist – und ob man es bis 2024 schafft.
Jahrzehntelang ist außer vielen Ankündigungen nichts passiert, nun soll es auf einmal ganz schnell gehen: 50 Jahre nach der ersten Mondlandung arbeitet die US-Regierung daran, bis zum Jahr 2024 ein Team aus einem Amerikaner und – es wäre eine Premiere – einer Amerikanerin zur Oberfläche des Mondes zu schicken. Die „Artemis“-Mission ist ein Prestigeprojekt der Regierung von Präsident Donald Trump. Ob die Weltraumbehörde Nasa das dafür nötige Geld überhaupt bekommt, ist allerdings unklar. Außerdem ist sie auf die Hilfe der neuen privaten Raumfahrtunternehmen angewiesen. Aber immerhin: Das Interesse am Mond ist wiedererwacht.“
(SPON, 17.7.2019)

157 – Seit 2019
Apollo-Mission: Mike Pence würdigt Mondlandung vor 50 Jahren
Festtag in Cape Canaveral: 50 Jahre nach dem „riesigen Sprung für die Menschheit“ haben die USA die Landung der ersten Menschen auf dem Mond gefeiert. Auch für die Zukunft haben die Amerikaner große Pläne.
„Zum fünfzigsten Jahrestag der Mondlandung am 20. Juli 1969 haben US-Amerikaner vielerorts dem historischen Ereignis gedacht. Vizepräsident Mike Pence würdigte im Kennedy Space Center in Florida den Erfolg der Apollo-11-Mission. „Der Mond war eine Entscheidung, eine amerikanische Entscheidung“, sagte er. „Und für einen kurzen Moment waren alle Völker der Erde wirklich eins.“ Pence bekräftigte US-Pläne für eine neue Mondmission namens Artemis, die bis 2024 erneut Menschen auf den Mond bringen soll. „
(SPON, 21.7.2019)

158 – Seit 2019
SpaceCom im Pentagon: Trump richtet Militärkommando für den Weltraum ein
Es geht ihm um „die Dominanz Amerikas im Weltraum“: Donald Trump hat ein neues militärisches Kommando für das All präsentiert. Doch damit soll es nicht getan sein – nächster Schritt ist eine Weltraumarmee.
„“SpaceCom stellt sicher, dass die Dominanz Amerikas im Weltraum nie bedroht wird“, sagte Trump am Donnerstag bei einer Zeremonie im Weißen Haus.“
(SPON, 30.8.2019)

159 – Seit 2019
Brad Pitt telefoniert mit Astronauten auf ISS – „Lassen Sie uns über mich sprechen“
In seinem neuen Kinofilm spielt Brad Pitt einen NASA-Ingenieur. Per Videoanruf durfte er einen echten Astronauten befragen – und wollte wissen, ob seine Darbietung besser als die von George Clooney war.
„Jetzt, da ich Sie aus der Weltraumstation in der Leitung habe – lassen Sie uns über mich sprechen“, sagt Brad Pitt und grinst. Er sitzt im NASA-Hauptquartier in Washington und spricht per Videoanruf mit Nick Hague, einem US-amerikanischen Astronauten. Dieser befindet sich auf der Internationalen Weltraumstation – 400 Kilometer von der Erde entfernt.
Pitt spielt in dem neuen Kinofilm „Ad Astra – Zu den Sternen“ den NASA-Ingenieur Roy McBride, der zum Neptun reist, um den Auslöser für elektromagnetische Stürme zu finden, die die Erde bedrohen.“
(SPON, 17.9.2019)

160 – Seit 2019
ESA-Astronaut: Matthias Maurer wird nächster Deutscher auf ISS
Er wird nach Alexander Gerst der nächste Deutsche im Weltall: Die Esa schickt Matthias Maurer auf die Internationale Raumstation. Für den Saarländer wird es die erste Mission.
„Der Astronaut Matthias Maurer reist als nächster Deutscher auf die Internationale Raumstation ISS. „Das ist mit Sicherheit so“, sagte Jan Wörner, Generaldirektor der europäischen Raumfahrtagentur Esa. „Was wir nicht wissen ist, wann er genau fliegt.“ …
Für den 49-jährigen Maurer wäre es die erste Mission. Derzeit ist der Esa-Astronaut Luca Parmitano aus Italien auf der ISS. Vor Maurer sei noch ein Flug des Franzosen Thomas Pesquet geplant, hieß es. Nach Informationen der „Rheinpfalz“ könnte die Maurer-Mission möglicherweise 2021 starten.“
(SPON, 1.10.2019)

161 – Seit 2019
Geplante Mondmission 2024: Nasa stellt neuen Raumanzug vor
Im Jahr 2024 wollen die USA wieder auf dem Mond landen – wenn alles gut geht. Die Astronauten sollen dann nicht mehr „wie Hasen“ über die Mondoberfläche hüpfen müssen. Die Nasa hat einen neuen Raumanzug kreiert.
„In fünf Jahren sollen sie wieder auf dem Mond stehen, wenn alles klappt. Doch dieses Mal sollen die US-Astronauten es etwas leichter haben als bei den „Apollo“-Missionen vor einem halben Jahrhundert: Bei ihrer nächsten Mondlandung werden sie nicht mehr über den Erdtrabanten hüpfen müssen, sondern geschmeidig gehen können. Dafür soll der neue, flexiblere Raumanzug sorgen, dessen Prototyp die US-Weltraumbehörde Nasa vorgestellt hat. Der Anzug mit dem Namen Exploration Extravehicular Mobility Unit (xEMU) gibt den Astronauten mehr Bewegungsfreiheit als das „Apollo“-Modell. xEMU passt Dank seiner Einheitsgröße Frauen wie Männern.“
(SPON, 16.10.2019)

162 – Seit 2019
Forderung der Industrie: Altmaier will Idee für deutschen Weltraumbahnhof prüfen
Die deutsche Industrie wünscht sich einen Weltraumbahnhof an der Küste. Wirtschaftsminister Altmaier will nun immerhin untersuchen lassen, ob Deutschland als Standort überhaupt geeignet ist.
(SPON, 21.10.2019)

163 – Seit 2019
Rekordbudget für Esa-Projekte: „Wir wollen nicht wegen eines Meteoriten aussterben“
Der Schutz der Menschheit vor Asteroiden-Einschlag, Erdbeobachtung, Mondmissionen – Europas Raumfahrt hat sich viel vorgenommen. Dafür erhält die Esa so viel Geld wie nie zuvor.
„Europa will sich mit Mond-Missionen, Asteroiden-Abwehr und weiteren ehrgeizigen Projekten künftig stärker im Weltall engagieren. Auf der Ministerrats-Konferenz „Space19+“ im spanischen Sevilla beschlossen die 22 Mitgliedsländer der Europäischen Weltraumorganisation Esa eine unerwartet hohe Anhebung des Budgets für die kommenden Jahre auf 14,4 Milliarden Euro. Es ist eine Rekordsumme.“
(SPON, 29.11.2019)

                2020

164 – Seit 2020
Ex-Astronautin Sharman spekuliert über Aliens: „Außerirdische existieren, es gibt keinen Zweifel daran“
Helen Sharman war die erste Britin im All und ist sich sicher: Es gibt Aliens, vielleicht sogar auf der Erde. Wir sehen sie nur nicht.
„Die erste britische Astronautin, Helen Sharman, glaubt an Außerirdische im All. „Außerirdische existieren, es gibt keinen Zweifel daran. Es gibt so viele Milliarden von Sternen da draußen im Universum, dass es alle möglichen Arten von Lebensformen geben muss„, sagte die Wissenschaftlerin der Zeitung „The Observer“. Diese Lebensformen müssten nicht unbedingt aus Kohlenstoff und Stickstoff bestehen wie das Leben auf der Erde und damit auch der Mensch. „Es ist möglich, dass sie schon hier sind und wir sie einfach nicht sehen können.““
(SPON, 6.1.2020)

165 – Seit 2020
Japanischer Milliardär Maezawa: „Bachelor“ hinterm Mond
Er will mit einem SpaceX-Raumschiff eine Runde um den Mond drehen – aber nicht allein. Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa sucht per Castingshow eine Partnerin fürs Leben. Und fürs All. Das ist keine gute Idee.
(SPON, 13.1.2020)

166 – Seit 2020
SpaceX will Touristen so weit ins Weltall fliegen wie noch nie – Mit „Dragon“-Kapsel
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX verkündet ambitionierte Pläne: Es will vier betuchte Kunden auf die dreifache Höhe der Raumstation ISS fliegen. Ob das klappt, steht in den Sternen.
„Die ISS kreist etwa 400 Kilometer über der Erdoberfläche … Für das Vorhaben plant SpaceX eine neue Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Space Adventure, das auf Weltraumtourismus spezialisiert ist. Space-Adventure-Präsident Tom Shelley sagte, die Rekordreise könne frühestens Ende 2021, „wahrscheinlich eher irgendwann im Jahr 2022“ stattfinden. … Der erste von ihnen war der US-Unternehmer Dennis Tito, der 2001 rund 20 Millionen Dollar für einen achtstündigen Aufenthalt in der Raumstation zahlte. Der bislang letzte ISS-Besucher war der Gründer des Entertainment-Unternehmens Cirque du Soleil, Guy Laliberté, im Jahr 2009.“
(SPON, 19.2.2020)

167 – Seit 2020
Nasa unterbricht Vorbereitungen für bemannte Mondmission
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die Vorbereitungen für die bemannte Mondmission „Artemis“ wegen der Ausbreitung des Coronavirus unterbrochen. Der Bau und die Erprobung der Rakete und der Kapsel könnten nicht fortgesetzt werden, sagte Nasa-Koordinator Jim Bridenstine. Das Montagewerk Michoud in New Orleans und das nahe gelegene Stennis Space Center müssten geschlossen werden. Grund sei eine steigende Anzahl bestätigter Covid-19-Fälle in der Region.
Die „Artemis“-Mission ist ein Prestigeprojekt der Regierung von US-Präsident Donald Trump. 50 Jahre nach der ersten Mondlandung arbeitet die Nasa daran, bis zum Jahr 2024 Astronauten zur Oberfläche des Mondes zu schicken. Die jetzt beschlossene Unterbrechung des Projekts könnte den Zeitplan gefährden. Ganz korrekt ist der gängige Ausdruck der „bemannten“ Mission übrigens nicht: Erstmals soll auch eine Frau mitfliegen.“
(In: SPON, 23.3.2020, News-Update am Montag Trump verbietet Hamsterkäufe
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-montag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-32ff6ac4-85e9-47ae-aae2-eca2c5a3c07a)

168 – Seit 2020
Trotz Corona-Pandemie: Drei Raumfahrer Richtung ISS gestartet
Mit einer Sojus-Rakete haben sich drei Raumfahrer auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS gemacht. Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf die Vorbereitung der Männer aus.
„Nach einer wochenlangen Quarantäne wegen der Coronavirus-Pandemie sind drei Raumfahrer nun zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Sojus-Rakete mit den beiden russischen Kosmonauten Iwan Wagner und Anatoli Iwanischin sowie dem US-Astronauten Christopher Cassidy hob planmäßig vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab.“
(SPON, 9.4.2020)

169 – Seit 2020
Premiere für private Raumfähre: Nasa will erstmals Astronauten mit SpaceX zur ISS schicken
Erstmals seit zehn Jahren schickt die Nasa Ende Mai wieder Astronauten von den USA aus ins All. Es wird der erste Flug mit dem privaten Raumtransporter SpaceX.
„Ende Mai will die US-Raumfahrtbehörde Nasa erstmals seit fast einem Jahrzehnt wieder Astronauten von den USA aus zur Internationalen Raumstation ISS schicken. Die Nasa-Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley sollen am 27. Mai an Bord eines „CrewDragon“ des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX mit einer „Falcon 9“-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus starten, teilte Nasa-Chef Jim Bridenstine am Freitag (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Damit würden erstmals seit 2011 wieder Astronauten von den USA aus zur ISS starten – und erstmals befördert von SpaceX.“
(SPON, 18.4.2020)

170 – Seit 2020
„Artemis Accords“ der Nasa: Amerikas Anspruch auf den Mond
Wassereis für Raketenantriebe, Helium-3 als Energiequelle: Der Mond hat interessante Rohstoffe – doch wer darf sie nutzen? Die US-Weltraumbehörde Nasa will Partner jetzt dazu bringen, eine umstrittene Rechtsposition zu stützen.
„Ob er wirklich glaube, dass in vier Jahren amerikanische Astronautinnen und Astronauten wieder auf dem Mond landen könnten, wurde Doug Loverro gefragt – oder ob dieses Datum wegen der Corona-Pandemie vom Tisch sei. „Es ist nicht nur auf dem Tisch, es ist der Tisch“, antwortete der Chef für bemannte Missionen bei der US-Weltraumbehörde Nasa.“
(SPON, 19.5.2020)

171 – Seit 2020
Historischer SpaceX-Start: Raumfahrt im Schatten der Politik
Erstmals seit 2011 haben die USA wieder Astronauten auf den Weg ins All gebracht. Die beispiellose SpaceX-Mission sollte die Nation einen – doch nun wird sie zum Politikum einer Krisenära.
„Bis zuletzt müssen sie zittern. Auch am Samstag ballen sich wieder ominöse Regen- und Gewitterwolken über Cape Canaveral. Wie schon am Mittwoch, als der Countdown nicht mal 17 Minuten vor dem Start abgebrochen werden musste. …
Die „Crew Dragon“-Astronauten Behnken und Hurley sind Nasa-Veteranen, ein prominentes Duo in den USA – und beste Freunde. Beide sind Ex-Soldaten und selbst mit Astronautinnen verheiratet, beide waren schon zweimal im All. Hurley kommandierte den letzten Flug der „Atlantis“, jetzt kehrt er in den Weltraum zurück – im SpaceX-Cockpit und von derselben historischen Startrampe 39A aus, von der 1969 schon Apollo 11 zum Mond aufbrach.“
(SPON, 31.5.2020)

172 – Seit 2020
Satellitenbild der Woche: Was strudelt denn da?
Das Team der Internationalen Raumstation staunte nicht schlecht, als es diesen See erblickte: Von hoch oben sieht es aus, als würde aus dem Skutarisee auf dem Balkan das Wasser abgelassen.
„Als die Internationale Raumstation ISS im Februar über Albanien und Montenegro flog, trauten die Astronauten ihren Augen nicht. Sofort griff eines der Crewmitglieder zur Kamera und hielt das spektakuläre Naturphänomen fest. Unter ihnen befand sich der Skutarisee, das größte Binnengewässer der Balkanhalbinsel. Aber er sah nicht aus, wie ein normaler See, sondern eher wie ein riesiger Strudel – als würde in einem Waschbecken das Wasser abgelassen.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat das Foto jetzt veröffentlicht und liefert eine Erklärung für den erstaunlichen Anblick: Es sind dunkle und helle Sedimente, die im Regen- und Schmelzwasser von den umgebenden Bergen herabtransportiert wurden und sich in den Strömungen des Sees vermischen.
(SPON, 8.6.2020)

173 – Seit 2020
Satellitenbild der Woche: Wüstenauge
Chris Cassidy lebt derzeit auf der Internationalen Raumstation. Vom All aus hat der US-Astronaut eine merkwürdige Gesteinsformation in der Sahara dokumentiert.
(SPON, 27.7.2020)

174 – Seit 2020
Countdown für Mars-Rover „Perseverance“: Marsflugkörper
Am Donnerstag startet der Nasa-Rover „Perseverance“ Richtung Mars. Er ist der komplexeste Roboter, den Menschen jemals zum roten Planeten schickten. Auch ein kleiner Helikopter ist an Bord.
„Am Donnerstag soll der unbemannte Roboter vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus an Bord einer „Atlas V“-Rakete starten. […] „“Perseverance“ soll in einem ausgetrockneten See namens „Jezero Crater“ auf dem Roten Planeten landen. Seinen Namen, der auf Deutsch etwa „Durchhaltevermögen“ bedeutet, hat „Perseverance“ von einem Siebtklässler aus dem US-Bundesstaat Virginia, der ihn der Nasa vorschlug. Zuvor war der rund 2,5 Milliarden Dollar (umgerechnet 2,2 Milliarden Euro) teure Roboter rund acht Jahre lang unter dem Arbeitstitel „Mars 2020“ entworfen und gebaut worden. […] An Bord hat der rund tausend Kilogramm schwere und drei Meter lange Rover neben viel Technik auch drei fingernagelgroße Chips, auf denen die Namen von elf Millionen Menschen gespeichert sind. Die Nasa hatte zu der Aktion „Schick deinen Namen zum Mars“ aufgerufen. […] Die ganze „Perseverance“-Mission führe darauf hin, „dass eines Tages Menschen nicht nur auf dem Mond leben und arbeiten, sondern auch auf einem anderen Planeten„, sagt Nasa-Chef Jim Bridenstine.“
(SPON, 29.7.2020)

175 – Seit 2020
Bei Roskosmos sind Plätze frei – Ab ins All!
Wer gerade ein paar Dutzend Millionen Euro locker hat, könnte nächstes Jahr eine höchst exklusive Reise buchen: Russland bietet zwei Touristen einen Trip zur Raumstation ISS an. Und da kommt noch mehr!
„Im nächsten Jahr sollen wieder zwei Touristen zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Die russische Raumbehörde Roskosmos macht zwei ihrer Plätze frei für zahlende Besucher. Das hat es seit 2001 bisher erst siebenmal gegeben – viel exklusiver kann man also kaum verreisen.
Der Start, teilt Roskosmos mit, sei für Ende 2021 geplant. Wann genau, steht noch nicht fest. Gestartet wird wie üblich vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan, wo man auch vorab schon ein wenig Zeit einplanen sollte: Fitnesstests, Training und Vorab-Quarantäne sind Grundbedingung für Flüge ins All.
(SPON, 2.8.2020)

176 – Seit 2020
Mission „Crew Dragon“: Der Weltraumdrache ist gelandet
Splashdown geglückt: Nach mehr als zwei Monaten im All ist das Raumfahrzeug „Crew Dragon“ im Golf von Mexiko im Wasser gelandet. Zum ersten Mal brachte ein Privatunternehmen Menschen zur ISS und zurück.
(SPON, 2.8.2020)

177 – Seit 2020
Propaganda für Raumfahrt – Russland plant Filmdreh im Weltall
Die russische Raumfahrtbehörde will 2021 einen Spielfilm im Weltall drehen. Über die Handlung ist noch nichts bekannt – nur dass der Beruf des Kosmonauten „heroisiert“ werden soll.
„Im Herbst 2021 soll auf der Internationalen Raumstation ISS ein Film gedreht werden. Das teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau mit. Der Zweck des Vorhabens sei es demnach, den Beruf des Kosmonauten zu „heroisieren“ und die Raumfahrt in Russland populärer zu machen. Produziert wird der Film unter anderem von Dimitri Rogosin, dem Leiter der Behörde, und dem staatlichen Fernsehsender Perwy Kanal. […]
In den USA ist ein ähnliches Projekt in Planung. Wie mehrere US-Medien berichteten, soll der Schauspieler Tom Cruise zur ISS reisen, um dort an einem Film zu arbeiten, bei dem Doug Liman („Die Bourne Identität“, „Edge of Tomorrow“) Regie führen soll. Jim Bridenstine, der Chef der US-Behörde Nasa, bestätigte die Pläne Anfang Mai bei Twitter.“
(SPON, 24.9.2020)

178 – Seit 2020
Europäische Weltraumorganisation Esa will Raumstation für die Erforschung des Mondes bauen
Für die neue Mondmission beteiligen sich die Europäer am Aufbau einer bemannten Raumstation in der Umlaufbahn des Erdtrabanten. Ziel ist es, dass auch Menschen auf dem Mond landen können.
„Seit fast 50 Jahren war kein Mensch mehr auf dem Erdtrabanten: Die Apollo-17-Mission im Jahr 1972 war von Beginn an ein Abschiedsbesuch. Denn wegen Budgetkürzungen hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa die weiteren Flüge bis Nummer 20 streichen müssen – und im heißen Kalten Krieg hatten die USA dann andere Prioritäten.
Das könnte sich nun ändern: Die Europäische Weltraumorganisation Esa will nächste Woche detaillierte Pläne für die nächste Mondmission vorstellen. Ziel ist es, dass auch wieder Menschen auf dem Mond landen können. Dafür beteiligt sich die Esa am Bau einer Raumstation, die in der Umlaufbahn des Mondes kreisen soll. Die Esa will sich dabei um die Unterkünfte für die Crew kümmern. Außerdem wollen sich die Europäer um die Herstellung von Antrieben für das US-amerikanische „Orion“-Raumschiff sowie den Entwurf und Bau einer hoch entwickelten Kommunikations- und Betankungseinheit namens „Esprit“ kümmern.
Die Esa beteiligt sich damit offiziell am US-amerikanischen Programm „Artemis“. Damit wollen Nasa und US-Regierung ab 2024 den Mond erkunden.
(SPON, 11.10.2020)

179 – Seit 2020
„Die Internationale Raumstation ISS fliegt regelmäßig Ausweichmanöver“, sagt DLR-Sprecherin Elisabeth Mittelbach
Satelliten auf Crashkurs – Deutsches Radar soll vor Kollisionen im All warnen.
„Mehr als 900.000 teils kleine Schrottobjekte, Tausende Satelliten sowie Raumfahrzeuge ziehen nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im All ihre Bahnen. Die Kollisionsgefahr wächst. Das DLR stellt daher am Dienstag in Koblenz das „erste in Deutschland entwickelte und gebaute Weltraumüberwachungsradar“ vor.
Inzwischen hängen weite Teile der modernen Technik wie Mobiltelefone, Internet und Navigationsgeräte von Satelliten ab. Umso wichtiger ist deren Schutz vor Weltraumschrott. „Die Internationale Raumstation ISS fliegt regelmäßig Ausweichmanöver“, sagt DLR-Sprecherin Elisabeth Mittelbach. „Das Problem sind die nicht mehr steuerbaren, ausrangierten Teile, bei denen man keinen Knopf mehr drücken kann. Wenn davon zwei zusammenstoßen, können noch mehr Trümmer entstehen.““
(SPON, 12.10.2020)

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P.S. – Die interessanteste Nachricht (Nr. 018) finde ich in der Angabe von 100 Milliarden Euro, die für die ISS in den 20 Jahren von 1998 bis 2018 ausgegeben worden sein sollen. Nach einem jüngsten Artikel der SZ v. 7.11.20 über 20 Jahre ISS:
„Völlig losgelöst“
sehen die Kosten der ISS etwas anders aus:

  • bis zum Jahr 2010: 150 Milliarden US-Dollar
  • anschließend pro Jahr: mindestens 3 Milliarden, macht für die 10 Jahre 2011-2020 nochmal 30 Milliarden,
  • insgesamt bis heute also 180 Milliarden US-Dollar.

Da es eine ISS nicht gibt, weil es Raumflüge in Erdorbits nicht geben kann, ist dieses Geld in unbekannte Kanäle geflossen. Die Raumfahrt ist die bisher eleganteste Geldbeschaffungsmethode! Deshalb wird sie auch nie aufhören. Im Schnitt sind das 9 Milliarden US-Dolar pro Jahr gewesen. Diktatoren machen mit ihrem Geld ohnehin, was sie wollen: sie brauchen keine „Raumfahrt“ als Vorwand für die Genehmigung von Staatsgeldern für dunkle Zwecke. Nur in demokratisch regierten Ländern verabschieden die „Volksvertretungen“ einen öffentlichen Haushalt, der die Verwendung der Steuergelder regelt: nur hier kann die „Raumfahrt“ ein schöner Vorwand sein, bewilligte Steuergelder für etwas, was es nicht gibt, in andere unbekannte Kanäle zu leiten.

Welche nationalen Rechnungshöfe haben jemals die angeblichen Steuergeldausgaben für die „Raumfahrt“ geprüft und für rechtmäßig verwendet befunden? Wie verteilen sich die „180 Milliarden“ auf die teilnehmenden Länder an der „Internationalen Raumstation“? Welche Anteile kommen von Ländern mit parlamentarischer „Kontrolle“ des Haushalts? An welche „Firmen“ ist für welche Produkte das Geld wirklich geflossen?

B., 11. November 2020

PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt (Neu)

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Neufassung

Dieser Artikel wurde erstmals am 9.9.2016 als der dritte Artikel auf Balthasars Blog veröffentlicht. Am 30.11.2018 wurde er durch einen Auszug aus dem damals neuesten Artikel v. 28.11.2018 ergänzt: Zwölf Beweise gegen die Raumfahrt – SPON: „Verschwörungstheorien“, „Alles Lüge!“
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/11/28/zwoelf-beweise-gegen-die-raumfahrt-spon-verschwoerungstheorien-alles-luege/)

Für die redaktionelle Erneuerung unserer Startseite hatten wir am 7.3.2020 die Statistik von Balthasars Blog ausgewertet; dabei wurde der Artikel „PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt“ als der bis heute am meisten gelesene ermittelt. Dies hat uns neugierig gemacht, zu einer selbstkritischen Lektüre veranlaßt und zu der Einsicht geführt, daß „PRO und CONTRA …“ als einer der ersten Artikel dieses Blogs gewisse Schwächen in der Darstellung aufweist. Außerdem sind wir in den letzten vier Jahren etwas schlauer geworden, z. B. durch die Prüfung der Quellen der von uns zitierten Arbeiten, und sind daher zu ein paar Einwänden gekommen.

Die erste Fassung verbleibt zur Dokumentation unverändert online erhalten unter:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/

Die Neufassung enthält alle zitierten Quellen und die aus ihnen gewonnenen Argumente; insbesondere ist dieser Artikel bisher im Netz die einzige Quelle, in der die frühen Dateien von Marquardts „Apollolüge“ von 2010 noch referiert werden und für seine Berechnungen der Strahlungsdosen aus den Partikelmessungen der Physiker auch seine Priorität beweisen. Der Autor hatte die Dateien irgendwann nach 2016 aus dem Netz entfernt, weil er 2014 seine Arbeit ergänzt in einem Buch veröffentlicht hatte, von dessen Existenz wir zum Zeitpunkt unseres Artikels (2016) leider noch keine Kenntnis hatten:

Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Verfasser: Siegfried Marquardt. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8

Rezension und Referat dieses Buches in Balthasars Blog: „Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch“. – 8.11.2017. – 13 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

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PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt (Neu)

Neufassung, 8. Mai 2020

Apologeten und Kritiker: unvereinbare Positionen

Im Internet und in manchen Offline-Medien gibt es eine Auseinandersetzung zwischen den Anhängern der Raumfahrt – die hier immer nur als bemannte RF gemeint ist – und den Kritikern, die diese Raumfahrt für Täuschung und Betrug halten. Beide Positionen stehen sich völlig unvereinbar gegenüber.

Apologeten: NASA hat recht – die Zweifler und Kritiker sind alles Irre und Spinner

Die Apologeten sind voller Begeisterung und Jubel über die bemannte Raumfahrt, die sie in den Massenmedien sehen und für real geschehen halten: im Internet versichern uns ganze Portale, Diskussionsforen und Blogs von kritiklosen „Fachleuten“, daß die bemannte Raumfahrt ein phantastischer großer Erfolg ist, besonders die Mondlandung der „Amerikaner“ von 1969, und daß die Zweifler und Kritiker alles Irre und Spinner sind, die man am besten als „Verschwörungstheoretiker“ tituliert, weil sie sogar an Verschwörungen glauben, was im Falle der Mondlandung völlig abwegig sei. Alle Mitteilungen der NASA werden vielmehr aufs Wort geglaubt. Kritik ist ausdrücklich unerwünscht, weil sie die Freude der Anhänger über die Triumphe der Branche stört. Diese Einstellung nennt man Apologetik und ihre Vertreter Apologeten.

Kritiker prüfen:  NASA-Aussagen erweisen sich als falsch

Die Kritiker sind dagegen Leute, die den offiziellen Mitteilungen der NASA, ROSKOSMOS, ESA usw. zunächst mal keinen Glauben schenken, sondern alle Behauptungen dieser nationalen und internationalen Raumfahrtbehörden skeptisch und kritisch prüfen. Von Anbeginn der Raumfahrerei von Menschen (Gagarin 1961) finden die Kritiker in den Verlautbarungen der nationalen Behörden über die angeblich erfolgreich durchgeführten Raumflüge Lücken, Fehler, Widersprüche und platte Lügen, die zu größten Zweifeln Anlaß geben, ob diese bemannten Raumflüge überhaupt stattgefunden haben.

Entscheidend sind Beweise

Entscheidend für die Kritiker ist, ob sie die Täuschung in den Medien und den Betrug mit den bewilligten Steuergeldern beweisen können. Die Kritiker haben sich rund 50 Jahre lang (von Gagarin 1961 bis Marquardt 2010) ganz überwiegend mit der Untersuchung der von der NASA massenhaft gestreuten „Mondfotos“ beschäftigt und dabei nur sehr wenige starke Indizien gefunden, weil sie sich auf diese Weise ganz auf die Dokumentationsebene nur eines Projekts haben ablenken lassen.

Die Kritik hat dadurch sehr lange und ganz weitgehend vergessen, überhaupt die physikalischen Grundlagen und Möglichkeiten einer bemannten Raumfahrt zu untersuchen. Als diese Prüfung endlich mit Marquardt (2010) und Björkman (2012) begonnen wurde, ergaben sich die generellen Beweise: für die Rückkehr zur Erde fehlt es an Treibstoff zum Abbremsen, und vor der tödlichen kosmischen Strahlung im Weltraum gibt es keinen Schutz. Es gibt keine wirkliche bemannte Raumfahrt, alles ist nur Fälschung und Medienbetrug und Raub der Milliarden Steuergelder für unbekannte dunkle Zwecke: eine Verschwörung der Regierung gegen die Bevölkerung. Damit sind alle ersten Indizien glänzend gerechtfertigt und bestätigt.

Die Apologeten sind in der Defensive

Die Apologeten sehen sich mit den starken Indizien und Beweisen gegen die bemannte Raumfahrt konfrontiert und reagieren darauf nur gelegentlich mit Gegendarstellungen. Deshalb sehen sie sich gezwungen, die Kritikpunkte zu erwähnen, um sie dann mit Gegenargumenten zu widerlegen und auszuräumen. Die fundamentale physikalische Kritik von Marquardt und Björkman ist erst seit 2010 veröffentlicht worden: sie wurde bisher von den Apologeten aber noch nicht zur Kenntnis genommen und daher auch nicht ausgeräumt.

Die Apologeten wollen die Kritikpunkte widerlegen

In den bisherigen Gegendarstellungen der Apologeten werden nur die Kritikpunkte vor 2010 thematisiert: im wesentlichen also nur die Kritik zu den mehr als 5000 NASA-Fotos von der Mondlandung und anderen angeblich erfolgreichen Projekten. Meistens bezeichnen die Apologeten die Kritik kurzerhand als abwegig und widerlegt, oft jedoch ohne die wirklichen Argumente der Kritiker überhaupt zu nennen. Die Apologeten berufen sich vor allem auf die Behauptungen der NASA, die für sie Gültigkeit haben. Daher kommt es kaum zu einer wirklichen Diskussion aller kritischen Argumente.

Bisher unfruchtbarer Dialog zwischen Apologeten und Kritikern

An einem oft berichteten Kritikpunkt kann man das Ausbleiben einer wirklichen Auseinandersetzung zeigen.

Kritiker:     Die NASA-Fotos des Bodens unter der angeblich gelandeten Mondfähre zeigen keinen Krater. Der muß durch den Raketenstrahl zur Abbremsung der – im Zeitpunkt der Landung – 4,9 t schweren Mondlandefähre entstanden sein. Außerdem liegt an der Landestelle der Fähre zentimeterdick Mondstaub, in dem sich die Schuhsohlen der Astronauten plastisch abbilden: dieser Mondstaub müßte von dem gewaltigen Gasstrahl des Raketenmotors, der 4,9 t tragen mußte, restlos weggeblasen worden sein. Doppelt „falsches“ Ergebnis: Krater fehlt, und Staub ist vorhanden.

Apologet:     Der Raketenmotor sei schon vor der Landung abgestellt worden, deshalb kein Krater und viel Staub am Landeplatz.

Kritiker:     Möchte zu dieser neuen und nachträglichen Behauptung mehreres wissen:
– In welcher Höhe soll der Raketenmotor abgestellt worden sein: denn die 4,9 Tonnen der Fähre wären im freien Fall auf den Boden aufgeschlagen!
– Dazu möchte man wissen, aus welcher Höhe der Raketenstrahl den Mondstaub
noch weggeblasen hätte.
– Auch müßte man wissen, ob die NASA ein Abschalten des Raketenmotors vor dem Aufsetzen der Fähre auf dem Mondboden tatsächlich geplant hatte oder wer es wann entschieden hat.
– Und die schönste Frage ist überhaupt, warum der Pilot der Landefähre denn den Raketenmotor vor dem sicheren Aufsetzen der Fähre hätte ausschalten und die Fähre mit den beiden Menschen darin einige Meter im freien Fall auf den Mondboden krachen lassen wollen?

Apologeten:     Von den Intelligenteren unter ihnen würde man erwarten, daß sie solche naheliegenden Fragen selbst stellen und beantworten, bevor sie solche Ausreden vorbringen. Bisher hat man von den Apologeten dazu aber nichts gehört.

Deshalb lädt Balthasar die Apologeten zu einer Auseinandersetzung mit der Kritik ein. Sie möchten bitte auf die Argumente der Kritiker eingehen und sie widerlegen. Die Positionen der Apologeten und der Kritiker sollen deshalb im folgenden knapp zusammengefaßt gegenübergestellt werden.

Nicht die Behauptung zählt, sondern nur die Argumente

Alle am Thema Interessierten sollen alle Argumente beider Seiten prüfen können und sich eine Meinung bilden: ihr Urteil. Egal, zu welchem Urteil man kommt, wichtig ist nur, daß jeder es begründet tut und ausspricht. Ein Schweigen hilft nicht weiter. Und einfach nur zu sagen, was man glaubt, hat für andere keine Bedeutung. Einfache Behauptungen ohne Argumente sind hier ungültig.

Vertreter des PRO und Vertreter des CONTRA

Als Vertreter des PRO stellen wir hier Veröffentlichungen von Zeitungen oder ihren Online-Portalen vor, die erklärtermaßen schon immer NASA-Apologeten sind und entsprechende Übersichten zusammengestellt haben. Diese Medien müßten für die Anhänger der Raumfahrt völlig unverdächtige Zeugen sein. Sie bezeichnen Kritik als „Mythen“, „Verschwörungstheorie“ und „Schwachsinn“ und die Kritiker als „Verschwörungstheoretiker“ und „Hoaxer“ (nie aber nennen sie die Kritiker „Kritiker“, weil man auf Kritik irgendwann einmal antworten müßte).

Ihnen stellen wir als Vertreter des CONTRA ein paar Kritiker mit ihren Argumenten entgegen: Siegfried Marquardt, Anders Björkman, CLUESFORUM, Balthasars Blogartikel.

 

Die Vertreter des PRO:    (1.) DIE ZEIT  und   (2.) DER SPIEGEL

(1)    DIE ZEIT :  „Und sie landeten doch auf dem Mond“

DIE ZEIT Online, 21.7.2014 – 6 S.
Heutige URL: (https://www.zeit.de/wissen/2014-07/mondlandung-mythen-verschwoerung)

„Vor 45 Jahren landete der erste Mensch auf dem Mond. Genauso lange glauben Verschwörungstheoretiker, die Mondlandung sei ein Fake. Ein Fact-Check für zehn populäre Mythen“ – „Pünktlich zum 45. Jahrestag der Mondlandung lohnt es sich darum zurückzuschauen und die zehn bekanntesten Gegenargumente der Verschwörungstheoretiker abzuklopfen.“

1.   „In der Sonnenhitze wären die Diafilme geschmolzen“

Entgegnung:   „Die Hasselblad-Kameras besaßen eine weit gehend silberfarbene Außenhaut und reflektierten das Sonnenlicht so gut, dass sich die Kameras nicht stärker als auf durchschnittlich 30 Grad Celsius aufheizten. Zudem wurden sie im Schatten auch immer wieder abgekühlt.“

2.   „Viel zu viele perfekte Mondbilder“

Entgegnung:   Unscharfe Fotos wurden aussortiert; Astronauten haben 6 Monate lang trainiert; die Scharfstellung konnte in 4 Schritten eingestellt werden; ein leichtes Weitwinkelobjektiv hat das Fotografieren erleichtert.

3.   „Das „Mondgestein“ stammt von der Erde“

Entgegnung:   „Viele verschiedene Wissenschaftler“ haben die Steine untersucht und „eindeutig als Mondgestein identifiziert“. – „Denn ein beträchtlicher Teil weist eine Zusammensetzung auf, die es so auf der Erde nicht geben kann. Zusätzlich wurden die Bodenproben mit Material von unbemannten sowjetischen Mondmissionen verglichen. Es handelt sich also definitiv um Mondgestein.“

4.   „Die Astronauten könnten viel höher springen“

Referiert keinen Kritikpunkt, sondern sieht ein Argument für die Echtheit der Mondlandung: wegen der geringeren Gravitation auf dem Mond (nur ein Sechstel der Erd-Gravitation) konnten die Astronauten – wie die Fotos beweisen – höher springen und andere Leistungen auf dem Mond vollbringen.

5.   „Kein Krater unter und kein Staub auf der Landefähre“

„Um auf dem Mond aufzusetzen, mussten die Mondlandefähren von immerhin 6000 Kilometern pro Stunde abgebremst werden und das dafür notwendige Abstiegstriebwerk dazu einen Schub von 45000 Newton erzeugen. Warum ist auf den Bildern nie ein Rückstoßkrater zu sehen, wie er zweifelsohne auf der Erde erzeugt würde? Und wieso findet sich kein aufgewirbelter Staub auf den Landefüßen der Mondfähre?

Entgegnung:   „Selbst die Kritiker stimmen zu, dass der Mond keine Atmosphäre besitzt. Was also sollte dem ausströmenden Gas einen Widerstand entgegensetzen? Auf der Erde ist es die Luft, die strömende Gase turbulent werden lässt. Ohne Luft kann der Abgasstrahl jedoch viel weiter aufgefächert werden. Tatsächlich wird ein Großteil des Gases seitlich ausgestoßen, so dass jeder kleine Kraterrand, der vielleicht entstehen könnte, einfach weggepustet wird. Und auch die weggepusteten Staubpartikel verwirbeln sich nicht, sondern landen deutlich weiter weg, als wir das von der Erde gewohnt sind. Bei Apollo 11 kommt erschwerend hinzu, dass Armstrong kurz vor der Landung die Handsteuerung übernahm und ein Geröllfeld überflog, was zu einer eher horizontalen Landung führte. Der dabei aufgeschobene Mondstaub ist auf einigen Bildern an den Landefüßen zu sehen.“

6.   „Im Weltall gibt es tödliche Strahlung“

„Auf der Erde werden wir vom Van-Allen-Gürtel vor energiereichen Teilchen geschützt [http://www.zeit.de/wissen/2012-01/sonnenstuerme-elektronen]. Dieser bildet zwei Schichten in einer Höhe von 700 bis 6.000 Kilometer sowie 15.000 bis 25.000 Kilometer, die vom Erdmagnetfeld erzeugt werden. Innerhalb dieser Schichten findet sich eine besonders hohe Konzentration energiereicher Teilchen, so dass ein zu langer Aufenthalt zu ernsten gesundheitlichen Folgen führen würde. Wie sollen die Astronauten da also durchgekommen sein?“

„Innerhalb des Van-Allen-Gürtels herrschen maximale Strahlungswerte von einem Sievert pro Stunde. Ab einer Dosis von 10 Sievert [http://www.zeit.de/2011/12/Begriffserklaerungen] wird ein Mensch mit Sicherheit sterben.“

Entgegnung:   „Sonnenwinde bestehen allerdings im Wesentlichen aus Heliumkernen, Protonen und Elektronen. Diese habe eine sehr geringe Eindringtiefe und lassen sich sicher schon von dünnen Materialschichten abschirmen. Hinter den Verkleidungen der Kommandokapseln waren daher maximal noch Spitzenwerte bis 50 Milisivert zu messen.“

„Die Astronauten der Apollomissionen brauchten etwa eine Stunde um den Van-Allen-Gürtel zu durchqueren. Die höchste Gesamtdosis erhielt dabei die Crew der Apollo 17. Mit neun Milisievert liegt aber auch diese noch weit unter der beispielsweise für Deutschland gültigen Maximaldosis von 20 Milisievert pro Jahr.“

7.   „Im Teleskop ist nichts zu erkennen“

„Wenn die Amerikaner auf dem Mond waren und dort sogar etwas so Großes wie die Abstiegsstufe der Mondlandefähre zurückgelassen haben, warum hat dann bisher kein Astronom mit seinem Teleskop ein Bild davon machen können?“

Entgegnung:   „Die Abstiegsstufe der Mondlandefähren misst im Durchmesser zwar immerhin ganze neun Meter, allerdings ist der Mond so weit entfernt, dass selbst das leistungsstarke Hubble-Weltraumteleskop
[http://www.zeit.de/wissen/2012-09/weltraum-astronomie-teleskop-hubble-galaxien-fornax] derzeit nur Gegenstände ab 60 Meter Größe auf dem Mond abbilden kann.“

„Am 17. Juli 2009 veröffentlichte die NASA Bilder von fünf der sechs Landestelle der Apollo-Missionen. Diese wurden vom Satelliten Lunar Reconnaissance Orbiter aufgenommen, der sich in einer Umlaufbahn in etwa 50 Kilometer Höhe befand. Hochauflösende Bilder der Apollo-11-Mission wurden im März 2012 veröffentlich. Aus knapp 24 Kilometer Höhe lassen sich neben dem Landemodul auch eine zurückgelassene Kamera und sogar die Fußabdrücke der Astronauten erkennen.“

8.   „Die Schatten verlaufen schräg“

„Auf einigen Aufnahmen sind Schatten zu sehen, die nicht parallel zueinander verlaufen. Mit
der Sonne als einziger Lichtquelle, die auch noch sehr weit entfernt ist, müssten aber alle
Schatten parallel verlaufen – auch auf dem Mond. Warum sieht das auf den Bildern dann
trotzdem nicht so aus?“

Entgegnung:   „Zum einen ist die Oberfläche des Mondes keine plane Ebene. Unebenheiten verzerren die Schatten, so dass sie kürzer oder länger erscheinen oder einen anderen Winkel aufweisen. Da eine Kamera nur ein „Auge“ hat, fehlen dreidimensionale Informationen, um allein vom Foto die Bodenbeschaffenheit korrekt zu bewerten. Der zweite Grund sind so genannte Projektionseffekte, die bei der Abbildung unserer dreidimensionalen Welt auf einen zweidimensionalen Film entstehen. Diese Effekte lassen sich gut beim Fotografieren von Bahnschienen erkennen. Am Horizont scheinen diese zusammenzulaufen, obwohl sie garantiert immer parallel verlaufen. Und die Theorie einer zweiten Lichtquelle? Dort, wo zwei Lichtquellen sind, gibt es auch immer zwei Schatten, so etwas ist aber auf keinem der Mondbilder zu finden.“

9.   „Die Fahne flattert“

„Ohne Atmosphäre kein Wind und ohne Wind flattert keine Fahne. Und doch scheint die von
den Astronauten aufgestellte US-Flagge auf einigen Filmaufnahmen zu flattern
[http://www.zeit.de/wissen/2010-12/Mondlandung-Verschwoerungstheorie]. Doch woher sollte der Wind im Fernsehstudio wehen?“

Entgegnung:   „Eine genauere Betrachtung der Filmaufnahmen zeigt, dass die Flagge immer nur dann flattert, wenn einer der Astronauten sie kurz zuvor berührt hat. Die etwas längeren
Schwingungsbewegungen sind dabei auf die sechsfach geringere Gravitation als auf der Erde zurückzuführen, die auf das Material der Flagge wirkt. Zusätzlich zeigt der Vergleich von zwei kurz nacheinander aus der gleichen Position aufgenommenen Bilder (Bild 1 und Bild 2), die exakt gleiche „Wehbewegung“. Tatsächlich ist der Stoff zusätzlich an einer Querstrebe befestigt, um den Eindruck einer wehenden Fahne zu erzeugen.“

10.   „Am Himmel fehlen die Sterne“

„Auf fast sämtlichen Mondbildern der Apollomissionen sind keine Sterne zu sehen. Dies wird
von Verschwörungstheoretikern gerne als Beleg dafür angeführt, dass die Aufnahmen in
einem Studio gemacht wurden.“

Entgegnung:   „Doch warum sollte den Verantwortlichen überhaupt so ein leicht zu entdeckender Fehler wie fehlende künstliche Sterne an der Studiodecke unterlaufen? Auf dem Mond – ohne eine störende Atmosphäre – würden wir einen phantastischen Blick auf einen vollen Sternenhimmel erwarten. Nur herrschte zu Zeiten der Mondlandungen immer Tag auf dem Trabanten. Die Mondoberfläche, die Astronauten und die Landefähre leuchteten durch die einfallende Sonne so stark, dass das schwache Licht der Sterne einfach unterging. Zusätzlich wies das verwendete Filmmaterial nur einen begrenzten Kontrastumfang auf. Erst bei längeren Belichtungszeiten würden auch Sterne auf den Bildern zu sehen sein, allerdings wäre dann alles andere unscharf und überbelichtet. Nicht viel anders verhält es sich übrigens auf der Erde: Selbst auf nächtlichen Langzeitaufnahmen von beleuchteten Objekten lassen sich meist keine Sterne erkennen.“

Balthasars Kurz-Kommentar zu den 10 Punkten von ZEIT-Online, 21.7.2014

(1.) Die Temperaturprobleme würden die Silber-Chemie der Filme ruiniert haben. – (2.) Die Perfektion der Mondbilder war nur ein schwaches Indiz der Kritik. – (3.) Mondgestein. Hauptargument soll die Übereinstimmung mit dem „Mondgestein“ der Sowjets sein: Sowjets und USA waren beide nicht auf dem Mond, also kein Beweis. – (4.) „Demzufolge hätten die Astronauten Sprünge von bis zu 2 Metern machen können!“ NASA-Fotos und Filme haben für Kritiker nie positive Beweiskraft, weil alles gefälscht sein kann; sie haben nur negative Beweiskraft, wo z. B. angebliche Mond-Fotos nachweislich die Erdbedingungen zeigen wie im Fall der pendelnden Fahne: das Foto selbst beweist die Fälschung. – (5.) Die Kritiker verweisen auf die 4,9 Tonnen Masse der Mondlandefähre. Der gewaltige Abgasstrahl, der diese Masse zu tragen gehabt hätte, wäre nicht seitlich, sondern senkrecht nach unten gegangen, hätte einen Krater geschaffen und allen Staub weggeblasen: auf dem Foto fehlt der Krater und liegt dick der Staub mit dem Abdruck der Schuhsohle. Die Beweislage ist so erdrückend, daß andere Apologeten lieber die Abschaltung des Triebwerks vor der Landung behauptet haben. – (6.) Strahlung: Die Entgegnung besteht aus 4 Abschnitten: davon behandeln 3 die Van-Allen-Gürtel, die gar nicht strittig sind! Der vierte Abschnitt behandelt „Sonnenwinde“: haben angeblich „eine sehr geringe Eindringtiefe und lassen sich sicher schon von dünnen Materialschichten abschirmen“. Zur Abschirmung gegen die kosmische Strahlung steht in der Fachliteratur das genaue Gegenteil. Die genannten „50 Millisievert“ sind ohne Angabe der Zeitspanne bedeutungslos. Die Autorin dieses „Fact-Check“ kennt anscheinend nicht einmal die NASA-Veröffentlichungen von 1973 und 2008. – (7.) Besichtigung der Reste auf dem Mond wäre nur ein ganz schwaches Indiz. – (8.) Der Verlauf der Schatten bringt zwar Indizien, aber keine zwingenden, siehe Wisnewski 2005, S. 152-187; S. 184: überzeugend sind nur Aufnahmen von objektiven Gegebenheiten. – (9.) Die US-Flagge auf dem Mond weht nicht, sondern ist ein Pendel, dessen Periode genau der Gravitation auf der Erde entspricht, die Fotos sind daher auf der Erde entstanden, als „Mondfotos“ eine Fälschung. – (10.) Die fehlenden Sterne: sie „müssen“ fehlen, weil schon mit zwei Fotos von Sternen die Astronomen das „Narrativ“ von APOLLO 11 hätten kontrollieren können. Die NASA hat die Sachlage noch zugespitzt: sie behauptet nicht nur, daß wegen fotografischer Bedingungen die Sterne nicht auf den Bildern erscheinen, sondern sie läßt 4 Astronauten ausssagen, sie hätten gar keine Sterne sehen können! Das muß man sich mal vorstellen.

***

(2)    SPIEGEL ONLINE :  „Erste Mondlandung – Alles nur gelogen?“

SPIEGEL ONLINE, 16. Januar 2004, 12:36 Uhr – 4 Seiten.
(http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/erste-mondlandung-alles-nur-gelogen-a-282031.html)

Ein Artikel, auf dessen Tonlage man vorsorglich hinweisen muß: er trieft von Ironie. Dadurch wird ein sachliches Referieren erschwert, es kann auch immer das Gegenteil gemeint sein. Der Autor fühlt sich anscheinend ein in die Gemütslage der Kritiker, die nach seinem Urteil nur eine „Verschwörungstheorie“ verbreiten und als „Hoaxer“ tituliert werden, und macht sich lustig über sie. Mit diesem Stilmittel sollen die Argumente der Kritiker in den Augen des Publikums von vornherein lächerlich gemacht, herabgesetzt und delegitimiert werden: der Autor sieht sich dadurch aber immerhin veranlaßt, die Argumente der Kritiker zu erwähnen – so daß wir sie referieren können!

Der Autor erwähnt insgesamt 8 Autoren:
1. Gernot Geise. – 2. Bill Kaysing. – 3. William Brian. – 4. Bart Sibrel. – 5. US-Sender Fox. – 6. Philip Plait. – 7. „Strahlenexperten“. – 8. Eigene Aussagen (SPIEGEL ONLINE?).

Von ihnen sind nur die ersten 4 Kritiker: Geise, Kaysing, Brian, Sibrel; der Sender Fox hat wohl nur die Kritik anderer referiert und zusammengefaßt. Plait, die „Strahlenexperten“ und SPIEGEL ONLINE dagegen sind Apologeten.

Von den 4 Kritikern werden Kaysing, Brian und Sibrels nur als Autoren mit ihren Buchtiteln genannt, nicht aber ihre Aussagen mitgeteilt:
Bill Kaysing: „We never went to the Moon“. 1974.
William Brian: „Moongate“. 1982.
Bart Sibrel: Dokumentation „A Funny Thing Happened on the Way to the Moon“.
Allein Gernot L. Geise kommt als Vertreter der Kritik zu Wort: im Grunde ist es ein Artikel nur über Geise.

Geise als angeblichen Hauptvertreter und repräsentativ für die Kritik der bemannten Raumfahrt vorzustellen, war vom SPIEGEL sehr geschickt gewählt: denn als einziger ernsthafter Kritiker der Raumfahrt hat Geise sich selbst in die Nähe zu Erich von Däniken begeben, hat sich zu vielen wolkigen Themen geäußert wie z. B. zum Ursprung des Menschen, zum Geheimnis der Pyramiden und zum Marsgesicht. Damit hat sich Geise selbst zum Wirrkopf gemacht und die Kritik der Raumfahrt kompromittiert. Er inszeniert voller Eitelkeit seine eigene Person und verstrickt sich in viele andere Themen, die auch nur von so luftigen Behauptungen leben wie eben die bemannte Raumfahrt.

Herabsetzung durch Assoziierung: die gute, alte Dreckschleuder

Wer so viele Fehler wie Gernot Geise macht, kann dem Publikum leicht als armer Irrer präsentiert werden: der „Commander Gernot L. Geise“ auf seinem „breitgesessenen Commanderstuhl“ im „bayerischen Pfaffenwinkel“. Diese SPIEGEL-Methode heißt in angelsächsischen Foren: „DBA“ = „Discredit By Association“ – Herabsetzung durch Assoziierung, also in klarem Deutsch die gute, alte Dreckschleuder, die u. a. mit „Populismus“, „Reaktionär“, „Neonazi“, „Antiamerikanismus“, „Antisemitismus“, „Obskurantismus“, „Verschwörungstheoretiker“, „Rassismus“ usw. geladen und in den Medien Tag und Nacht betrieben werden kann, um dem Publikum Angst davor zu machen; denn ein genaues Hinsehen auf die Kritik allein schon könnte die ansteckende Seuche des unkorrekten Abweichlertums übertragen. Diese Art von Seuchenhygiene ist die vornehmste Aufgabe unserer Medien wie z. B. SPIEGEL ONLINE!

Der sachliche Inhalt des SPIEGEL ONLINE-Artikels

„Erste Mondlandung – Alles nur gelogen?“
„Die Mondlandung: die teuerste Filmproduktion aller Zeiten. Ihr Auftraggeber: US-Präsident „Tricky Dick“ Nixon. Regie: natürlich die CIA. Bis heute hält sich eine weltweite Verschwörungstheorie, dass US-Astronauten den Mond nie betreten haben.“

Gernot Geises kritische Aussagen zu APOLLO 11

Alle Mondlandungen waren gefälscht, in der Wüste von Nevada in einem Hangar des
US-Militärs gefilmt. „“Apollo 11″ – die Mega-Lüge des Jahrhunderts!
– auf den Fotos, die die Astronauten machten, waren nie Sterne zu sehen;
– die Fahne auf dem Mond flatterte im Wind, den es auf dem Mond nicht geben kann;
– neben der Fähre sind Fußspuren der Astronauten zu sehen, obwohl das Raketentriebwerk bei der Landung allen Staub hätte wegpusten müssen;
– unter der Fähre befindet sich kein Krater im Boden;
– beim Start der Fähre zum Flug hinauf in den Mondorbit ist kein Feuerstrahl aus dem Triebwerk zu sehen;
– auf manchen Fotos verschwinden die Fadenkreuze hinter den dargestellten Objekten;
– die Schatten auf den Fotos weisen in verschiedene Richtungen, was auf mehrere Lichtquellen bei den Aufnahmen hinweist;
– in den Visieren der Astronauten spiegeln sich manchmal die Scheinwerfer, die bei den Aufnahmen eingesetzt worden sind;
– die NASA will das APOLLO-Unternehmen mit den damals verfügbaren Computern gesteuert haben, deren Leistung dafür nicht ausgereicht hätte.

„Das entscheidende Indiz, dass alles gefälscht sein musste, erkannte Geise schließlich in
der im All wirkenden Strahlung. Sie hätte den Raumfahrern und ihrem Filmmaterial böse zusetzen müssen. Die Durchquerung der erdumspannenden, strahlungsintensiven Van-Allen-Gürtel, die Belastung durch Sonnenstürme während des Flugs zum Mond und die intensive Bestrahlung auf dem Erdtrabanten selbst hätten bei den Astronauten erhebliche Gesundheitsschäden bewirken müssen: Hautkrebs, Verbrennungen, Leukämie. Denn weder die dünnen Raumanzüge noch die Bordwände der Apollo-Kapseln seien für Strahlenbombardements dieser Dimension gerüstet gewesen.“

(5.) Der kritische Report des US-Sender FOX: „Did we land on the Moon?“

Der Autor referiert diese Aussagen Geises, ohne irgendwelche Entgegnungen zu bringen. Er äußert auch mehrmals eine gewisse Resignation darüber, daß man die „Moon Hoax Believers“ nicht effektiv bekämpfen könne, weil sie sich ungestört im Internet ausbreiten können, und weil der US-Sender FOX den kritischen Report „Did we land on the Moon?“ sendete und 2001 das Mißtrauen des US-Publikums gegenüber ihrer Regierung auf dem Höhepunkt war. In dem Report hieß es, 20 Prozent der Amerikaner seien sich nicht mehr ganz sicher, ob die Mondlandung nun tatsächlich stattgefunden hatte: „Wenn selbst der amtierende Präsident nur mit Hilfe juristischer „Tricks“ an die Macht kommen konnte, warum soll dann nicht auch die Mondlandung gefälscht worden sein?“ – „Die Reaktion der Nasa goss noch zusätzlich Öl ins Feuer der Ungläubigen. Statt sich mit den Thesen der „Mondlandungslüge“ auseinanderzusetzen, spulte die Behörde das bewährte Repertoire ab: totschweigen, ignorieren, lächerlich machen.“

Für die Kritiker ist es hochinteressant, daß auch der Autor des Artikels, der die „Raumfahrt“ gegen die Kritik der „Hoaxer“ verteidigen will, das Totschweigen, das Ignorieren und das Lächerlich Machen als das „bewährte Repertoire“ der NASA erkannt hat – er scheint nur nicht bemerkt zu haben, daß darunter auch seine eigenen Methoden figurieren.

Die Reaktionen der Apologeten (6 – 8)

(6.)   Philip Plait

Im Internet findet der Streit zwischen „Gläubigen“ und Kritikern statt. Philip Plait, ein ehemaliger NASA-Mitarbeiter, betreibt die „bad astronomy“-Website zur Verteidigung der Raumfahrt: „Jede neue Spekulation unterzieht er einer spöttischen Entlarvung. Für jede „Anomalie“ hält er eine plausible Erklärung bereit.“ Damit ist Plait die Allzweckwaffe gegen die Kritiker.

(7.)   „Strahlenexperten“

Für die folgende Passage ist unklar, ob es sich noch um eine Verteidigung der Raumfahrt durch Philip Plait handelt, oder ob die Stellungnahme der zitierten „Strahlenexperten“ von der Redaktion recherchiert worden ist. Zur kosmischen Strahlung fragen die Kritiker (bei SPIEGEL Online heißen sie immer nur die „Moon-Hoaxer“, nie „Kritiker“), wie die Astronauten die Strahlung hätten überleben sollen ohne „meterdicke Bleiwände und gewaltige Schutzanzüge“. Dazu zitiert SPIEGEL Online einfach anonyme „Strahlenexperten“ mit folgenden 5 Behauptungen:

– 1.   Belastung war viel geringer als behauptet.
– 2.   APOLLO 11-Astronauten erhielten während des gesamten Fluges nur 6,1 Millisievert.
– 3.   Wir alle erhalten diese Dosis in 2 – 3 Jahren durch die natürliche Strahlung auf der Erdoberfläche.
– 4.   Extremwerte gibt es nur im Zentrum der Van-Allen-Gürtel
– 5.   oder im Fall von „heftigen Sonnenstürmen“, die durchaus hätten tödlich sein können.

Experten dürfen sich gern anonym zitieren lassen, wenn sie Quellen und Meßdaten zur Strahlung angeben würden: Quellen, Daten und Argumente fehlen hier jedoch. Balthasar kann zu den Aussagen der „Experten“ nur anmerken:

(1) These 1 ist eine pauschale Behauptung ohne jede Bedeutung.
(2) Die Strahlungsdosis für APOLLO 11 wird von der NASA 1973 selbst mit 1,8 Millisievert behauptet, also noch viel weniger Strahlung! Beide Werte sind völlig unrealistisch niedrig.
(3) Die Frage der sogenannten natürlichen Strahlenbelastung auf der Erde ist für die Frage des interplanetaren Fluges irrelevant und folglich eine Täuschung und Irreführung des Publikums.
(4) Extremwerte im Van-Allen-Gürtel sind überhaupt nicht strittig und würden für eine Berechnung der Gesamtdosis von APOLLO 11 auch keine Rolle spielen: irreführend.
(5) Heftige Sonnenstürme (Solar Flares) mit tödlichen Strahlungsdosen von 10 Sievert pro Tag sind belegt (https://www.onmeda.de) und nicht strittig: die permanente Strahlenbelastung im Weltraum ist jedoch bereits tödlich, so daß das zusätzliche unkalkulierbare Auftreten von extremen Solar Flares dem Tod der Raumfahrer nichts Böses hinzufügen könnte.

Wenn es diese „Experten“ gibt, würde sich Balthasar gern mal mit ihnen unterhalten. Man versteht, daß keine Namen genannt werden. Denn es gibt nur eindeutige Lügen, Behauptungen ohne Quellenangaben, Irrelevantes und Irreführendes, aber keine Argumente.

(8.)   SPIEGEL Online

Zum Schluß des Artikels formuliert der Autor offensichtlich Gesichtspunkte der Redaktion selbst, die man dort für einen starken Beweis für die Raumfahrt hält:

„Bleibt die Kernfrage, ob ein Großunternehmen wie Apollo überhaupt fälschbar war? Gesetzt den Fall, dem wäre so. Warum hätte man dann „die teuerste Filmproduktion aller Zeiten“ derart stümperhaft ins Werk setzen sollen? Warum haben die Russen, die in den Zeiten des Kalten Krieges über eine hervorragende Auslandsspionage verfügten, nichts gemerkt oder nichts gesagt? Und wieso hat nie einer der 400.000 Mitwirkenden des Apollo-Programms ausgepackt?“

Die Redaktion will, daß man Fälschung und Betrug für unwahrscheinlich hält. Auf alle diese anscheinend plausibel klingenden Fragen haben die Kritiker („Mondlügen-Vertreter“, „Moon-Hoax-Gemeinde“ – nie werden sie beim SPIEGEL „Kritiker“ genannt) eine Antwort, weshalb der SPIEGEL vor diesem „Schwachsinn“ resigniert:

„Egal also, was die Gegner der Mondlügen-Vertreter präsentieren, die Moon-Hoax-Gemeinde hat immer schon ein Gegenargument parat. Es ist aussichtslos, sie des Schwachsinns zu überführen, denn in ihrer Haltung steckt prinzipielle Opposition: Was von offizieller Stelle, von Staat, Kirche, Wissenschaft „verordnet“ ist, kann nur eine Lüge sein.“

Die „Moon-Hoax-Gemeinde“ zur „Kernfrage“

Der SPIEGEL-Autor berichtet aber gar nicht mehr die „Gegenargumente“ der Kritiker zu seiner Verteidigung der Kernfrage: er wirft den Kritikern lieber „prinzipielle Opposition“ vor, als hätten sie keine Argumente. Also werden wir die Beantwortung übernehmen: Was soll das kritische Publikum mit der Kernfrage des SPIEGEL anfangen?

Wir anworten auf die Fragen des SPIEGEL von 2004 natürlich mit den Beweisen das Jahres 2020, weil die Artikel von ZEIT und SPIEGEL (von 2014 und 2004) genau so mit denselben Argumenten auch heute veröffentlicht würden (die 400.000 Mitarbeiter, die Russen, die Mondsteine, und die Kritiker sind schwachsinnig und prinzipiell oppositionell).

Unsere Antwort auf die „Kernfrage“

1. Warum soll uns das „Großunternehmen“ beeindrucken, wenn es aus physikalischen Gründen (nicht genug Energie zur Abbremsung im Re-entry, kein Schutz gegen die Strahlung) gar nicht hätte stattfinden können?

2. „Groß“ ist die Raumfahrt nur in den Massenmedien und „Minimal“ in der Wirklichkeit, hat also auch keine 400000 Mitarbeiter beschäftigt.

3. Die Russen sitzen seit dem Betrug mit Gagarin 1961 selbst im Glashaus des Betrugs und hätten keinen Stein werfen können, der nicht auch sie selbst beschädigt hätte.

4. Die wenigen Eingeweihten wissen sehr wohl, wie der Raumfahrt-Geheimdienst NASA ihren kritischen Kollegen Grissom 1967 (zusammen mit 2 anderen harmlosen Kollegen) auf einer Testrakete am Boden als Ketzer hat verbrennen lassen – und verstecken seither wohlweislich ihre unbotmäßigen Gedanken.

5. Stümperhafte Filmproduktionen genügen doch für die Massenmedien, wie man sieht: die Leute glauben alles, jeden Unsinn, und die Intelligenteren halten das Maul, weil sie nicht öffentlich als „schwachsinnig“ etikettiert werden wollen (wie in diesem Artikel durch den SPIEGEL soeben wieder geschehen). Die Seuchenhygiene durch unsere Medien behütet uns alle vor der ansteckenden Seuche des unkorrekten Abweichlertums.

So, what?

Leider hat SPIEGEL Online bei seiner Aufzählung von 4 kritischen Autoren ein kapitales Werk der Kritik „vergessen“, das prall gefüllt ist mit Argumenten, weshalb es hier nachgetragen werden soll:

Rene, Ralph (auch: Réné): NASA mooned America! [Ohne Ort und Jahr] Ca. 2000.
191 S. – War viele Jahre lang im Internet verfügbar; heute nur noch als etwas erweiterte Buchausgabe über die Webseite von Rene (2008 verstorben) zu beziehen: (http://ralphrene.com)

[An dieser Stelle hatten wir 2016 auch noch das Fehlen von Wisnewskis umfassender Kritik moniert, allerdings zu unrecht, denn das Buch ist erst 2005 erschienen, also ein Jahr nach dem SPIEGEL-Artikel:
Wisnewski, Gerhard: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. 2005. 390 S. – 2. Aufl. 2010.]

Unsere Bilanz der Apologeten von ZEIT und SPIEGEL

Beide Online-Quellen, DIE ZEIT und SPIEGEL, stimmen weitgehend überein:
– sie spüren einen starken Rechtfertigungsdruck durch die Kritik der Raumfahrt,
– sie verweigern den Kritikern den einfachen Titel „Kritiker“, weil der die Diffamierungen unglaubwürdig machen würde und letztlich einmal eine Beantwortung der Kritik verlangen würde,
– sie verwenden für die Kritker nur diffamierende Bezeichnungen und Spitznamen,
– sie erklären die Kritik pauschal für „Schwachsinn“ und „Verschwörungstheorien“,
– sie bedienen sich der DBA-Strategie und des Lächerlich Machens,
– der SPIEGEL behauptet, die Kritik sei „prinzipielle Opposition“, als ob sie keine Argumente vorbringt,
– sie referieren u. a. mehrere „Kritikpunkte“, die aber gar nicht strittig sind,
– sie referieren Kritikpunkte, bei deren Entscheidung es nur um geringe Indizien gehen würde,
– sie referieren manche Kritikpunkte, die sie gar nicht widerlegen können,
– die ZEIT benennt einen Kritikpunkt (Fahne: „Schwingungsbewegungen“), dessen physikalische Bedeutung als Pendel sie nicht berechnet, sondern falsch behauptet,
– die ZEIT argumentiert für einen Strahlenschutz, der in der Fachliteratur nicht bestätigt wird,
– die ZEIT kennt gelegentlich nicht einmal die einschlägigen NASA-Veröffentlichungen,
– beide Quellen sind an einer ernsthaften argumentativen Auseinandersetzung offensichtlich gar nicht interessiert.

Man wird bei anderen Apologeten nicht viele andere Gesichtspunkte finden. Die Anhänger der Raumfahrt stellten übrigens in Deutschland (2010) mit 75 Prozent die Mehrheit in der Gesellschaft dar. Die 25 Prozent kritisch eingestellte Menschen werden in der Öffentlichkeit nirgends repräsentiert, auch im Internet nicht: sie werden als schwachsinnig und querulant („Verschwörungstheoretiker“) verleumdet, ihre Kritik wird öffentlich nicht rezipiert. Wo bleiben diese 25 Prozent in der „freien Presse“? Vielleicht ist diese Presse gar nicht so frei, wie sie uns immer glauben machen will? (TAGESSPIEGEL:) „Rerum cognoscere causas“?

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Ergänzung vom Mai 2020:
Zum oben vorgestellten SPIEGEL ONLINE-Artikel vom 16.1.2004:
(2) „Erste Mondlandung – Alles nur gelogen?“
können wir zur Ergänzung einen allerneuesten Hetzartikel von SPIEGEL ONLINE v. 14.11.2018 gegen die Raumfahrtkritiker anzeigen:
SPIEGEL ONLINE: „Verschwörungstheorien zur Mondlandung. Alles Lüge!“
(http://www.spiegel.de/einestages/verschwoerungstheorien-zur-mondlandung-bill-kaysings-wirre-thesen-a-1237644.html)
Auch 14 Jahre später hat sich die Hetze des SPIEGEL gegen die Kritiker nicht geändert, alles nur Verschwörungstheorien; nur hat sich die Redaktion jetzt – so wie im Artikel von 2004 auf Geise – auf einen anderen Kritiker eingeschossen: auf Bill Kaysing, den ersten Kritiker in den USA. Anlaß für diesen Schmähartikel ist der Start des Propaganda-Kinofilms „First Man“ über die erfundene NASA-Mondlandung.
Natürlich haben die SPIEGEL-Leute auch im Jahr 2018 noch keinerlei Kenntnis genommen von den Arbeiten der Kritiker Siegfried Marquardt seit 2010 und Anders Björkman seit 2012 und dem aktuell breiten Artikelangebot auf Balthasars Blog.
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Das CONTRA zur bemannten Raumfahrt

Wir bewegen uns im deutschsprachigen Internet, und deshalb soll der deutschsprachige Vertreter mit der fundamentalsten Kritik die Grundlagen liefern: Siegfried Marquardt (Königs Wusterhausen). Er hatte in einer 48-Seiten-Darstellung von 2010 eine detaillierte Analyse des Fluges von APOLLO 11 auf physikalisch-technischer Grundlage gegeben:

Marquardt, Siegfried : „Die ganze Wahrheit über die Apollolüge.
Mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11.”
Die Arbeit war im Internet auf zwei Dateien verteilt gewesen:
(http://www.mti-kw.de/Apolloluege1.pdf)
(http://www.mti-kw.de/Apolloluege2.pdf)
Diese beiden Dateien von S. Marquardt stehen nicht mehr im Netz, sind jedoch nach ca. 5 Jahren Präsenz im Netz wahrscheinlich weit verbreitet.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Der Autor hat unter demselben Titel 2014 eine Neubearbeitung als Taschenbuch veröffentlicht:

Marquardt, Siegfried: Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8

Das Buch von Marquardt ist in einem Artikel auf Balthasars Blog vorgestellt worden:
„Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch“. – 8.11.2017. – 13 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

Im folgenden wird die ursprüngliche Arbeit von 2010 zitiert, weil sie mehrere Jahre lang im Internet stand und dadurch wohl eine größere Verbreitung gefunden hatte als bisher das Buch von 2014.

Marquardts Kitikpunkte zur Mondlandung von APOLLO 11

Marquardt kritisiert das APOLLO-Unternehmen der NASA unter vier Gesichtspunkten und begründet seine Kritik physikalisch-technisch. Seine Kritikpunkte faßt er selbst unter 4 grundlegenden Gesichtspunkten zusammen und behandelt anschließend noch 4 weitere Punkte:

1. Die astrophysikalische Widerlegung von Apollo 11
2. Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11
3. Die energetisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11
4. Technisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11
5. Die wehende Fahne
6. Die Schatten auf dem Mond
7. Übertragung des Abhebens der Landefähre vom Mond: von wem ?
8. Laserreflektoren

Wir folgen im weiteren der Gliederung von Marquardts Text.

1.   Astrophysikalische Widerlegung (S. 6)

Marquardt glaubt, daß das Buch
A. Sternfeld: „Künstliche Satelliten“ (Leipzig 1959)
[von Marquardt zitiert mit dem falschen Titel: „Künstliche Erdsatellliten“]
eine Mondlandung nicht nur als “ein kompliziertes, mehrdimensionales, räumliches Problem” darstellt, für dessen Lösung mindestens drei Raumflugkörper erforderlich sind, sondern auch einen entscheidenden Beweis gegen das APOLLO-11-Projekt der NASA enthält: nach Sternfeld sollen nur zwei ca. 14-Tages-Konstellationen und ein 60-Tage-Szenario existieren, um den Mond durch einen künstlichen Raumflugkörper von der Erde aus zu erreichen und wieder auf der Erde zu landen.

Während Sternfelds Beurteilung einer Mondlandung als „mehrdimensionales, räumliches Problem“ offensichtlich ist und der Aussage über „mindestens drei Raumflugkörper“ durch die NASA-Planung für APOLLO 11 zumindest nicht widersprochen wird, sind uns die Behauptungen Sternfelds über nur drei Konstellationen für einen Mondflug mit Landung und Rückkehr rein methodisch bedenklich erschienen. Wie hätte 1959 eine Technik derart eingegrenzt werden können, deren Realisation erst noch bevorstand?

Unsere Nachprüfung der Quelle hat als erstes ergeben, daß Marquardt den Buchtitel 1959 nicht korrekt zitiert hat. Er lautet nämlich richtig: Sternfeld: „Künstliche Satelliten“. Als zweites ergab sich, daß es sich um eine Übersetzung aus dem Russischen handelte: das Original ist 1958 bereits in 2. Auflage erschienen. Damit stammen Sternfelds Aussagen aus den Jahren noch vor der Entdeckung der Van-Allen-Gürtel! Da Marquardt oft ohne Seiten- oder Kapitelangaben zitiert, muß man dann die ganze Quelle durchsehen.

Im 5. Kapitel „Der Bau künstlicher Satelliten“ entwickelt Sternfeld seine Idee der „Bahnrakete“ (S. 92 ff.); im 10. Kapitel „Künstliche Satelliten von Himmelskörpern des Sonnensystems“ konkretisiert er im Unterkapitel „4. Bahnschiffe“ (S.191-196) seine These: die Bahnschiffe sind Satelliten, die in einer großen Ellipse die Erde und den Mond umkreisen. (Eine Skizze dieser elliptischen Bahn um Erde und Mond hat Marquardt auch auf der Titelseite seines Textes abgedruckt.) Derartige Satelliten-Bahnschiffe sollen künftig – nach Sternfeld – permanent Erde und Mond umkreisen und jeweils in einigem Abstand an Erde und Mond vorbeikommen. Im 11. Kapitel „Praktische Anwendung künstlicher Satelliten“ werden im Unterkapitel „Künstliche Satelliten als interplanetare Stationen“ (S.216-224) u.a. auch Flüge zum Mond und zum Mars behandelt. Die Bahnschiffe sollten z. B. den eigentlichen Transfer von der Erde zum Mond leisten: der Raumreisende müßte nur durch kurze Zubringerflüge von der Erde zum Bahnschiff und vom Bahnschiff zum Mond gelangen. Aus der Zahl der periodischen Bahnschiff-Flüge leitet Sternfeld dann seine Begrenzung der Reisemöglichkeiten ab.

Seit 1958 ist ein solches System von „Satelliten-Bahnschiffen“ niemals projektiert worden und im Jahre 2010 durch die Aufdeckung der Unmöglichkeit des APOLLO 11-Unternehmens auch völlig unrealistisch geworden. Man fragt man sich also, warum Marquardt an Sternfelds Ideen von 1958 noch 2010 als Maßstab für die bemannte Raumfahrt festhält. Die unrealistische Idee der „Satelliten-Bahnschiffe“ beraubt seine „Astrophysikalische Widerlegung“ ihres zentralen Arguments. Es gibt keine derartigen theoretischen Beschränkungen für Weltraumflüge zum Mond und keine daraus folgende „Astrophysikalische Widerlegung“ des APOLLO-Projekts.

2.   Die kosmische Strahlung im Weltraum ist ein für Menschen unüberwindliches Hindernis (S. 14-16)

Marquardts Grundgedanken

Physiker messen die kosmische Teilchenstrahlung im Weltraum mit Geigerzählern, die das Eintreffen jedes einzelnen Teilchens registrieren, die Art des Teilchens und ihre Anzahl pro Fläche und Zeiteinheit, meist pro Sekunde. Jede Teilchenart besitzt eine bestimmte Energie. Diese Messungen ergeben die Energie der Teilchenstrahlung in der Einheit „Elektronenvolt“ – eV.

Da der Kritiker der Raumfahrt die Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf den Menschen (sogenannte „Astronauten“) in den angeblichen Raumflugprojekten der NASA untersuchen will, muß er einen Weg suchen, um aus den Daten der Teilchenmessungen der Physiker die Strahlungsbelastung für einen Menschen in der Einheit Sievert zu berechnen. Die Physiker selbst messen im Weltall keine Strahlungsbelastung für einen lebenden Organismus, weil sie nicht annehmen, daß dort, wo sie die Teilchenstrahlung messen, jemals ein Mensch hinkommen wird. Also müssen die Ergebnisse der Physiker über die Energie der Teilchenstrahlung in die Einheit Sievert umgerechnet werden.

Die Umrechnung erfolgt über die Energie

Die kosmische Strahlung würde von einem Menschen auf seiner gesamten Körperoberfläche aufgenommen. Da die Physiker die Teilchenströme meistens pro Quadratzentimeter messen, ist es naheliegend, sie einfachheitshalber pro Quadratmeter zu berechnen, weil dies auch annähernd der Körperoberfläche eines Menschen entspricht. Damit kann die Strahlungsenergie berechnet werden, die der Körper aufnimmt. Die Physiker bestimmen die Energie der Teilchenstrahlung in der Einheit Elektronenvolt (eV).

Die aufgenommene Energie wird aber nicht von der Körperoberfläche verarbeitet, sondern von dem darunter liegenden Körpergewebe. Damit kommt das Körpergewicht ins Spiel, denn die Strahlungseinheit Sievert ist definiert als die Aufnahme von 1 Joule Energie pro Kilogramm Körpergewicht: 1 Joule pro 1 kg = 1 Sievert

Damit steht die Berechnung vor zwei Aufgaben: sie muß die von den Physikern gemessene Energie von der Einheit eV in die Einheit Joule umrechnen. Und sie muß für den von der kosmischen Strahlung betroffenen Körper eine Annahme über sein durchschnittliches Gewicht treffen. Marquardt veranschlagt hier gewöhnlich 70 oder 75 kg für einen durchtrainierten „Astronauten“.

Die öffentliche „Strahlungsblindheit“ wird durchbrochen

Mit diesen Überlegungen durchbricht Marquardt die von der NASA in der Öffentlichkeit durch Desinformation über Jahrzehnte hin errichtete Barriere der öffentlichen Strahlungsblindheit und klärt die Menschen auf über die Wirklichkeit der kosmischen Strahlung im Weltraum. Auf drei inhaltsschweren Seiten bringt Marquardt einen in der bisherigen Raumfahrtkritik – nach unserer Kenntnis der Kritik – noch niemals vorher erwogenen Gedanken zur Durchführung. Die öffentliche Unkenntnis über die Wirkung der kosmischen Strahlung im Weltall auf den Menschen wird dadurch beendet. Man ist nicht länger dem Verschweigen der tödlichen Gefahren und der Verbreitung von völlig realitätsfernen Aussagen durch die NASA ausgeliefert.

Marquardts „wesentliche Frage“

(S. 14) „Eine wesentliche Frage harrt nämlich in diesem Zusammenhang einer fundamentalen Antwort: Wie sind die amerikanischen Astronauten von der Erde zum Mond gelangt und ungeschadet wieder zurückgekommen, wo sie 2* 480.000 km über acht Tage der kosmischen Strahlung der Sonne und des Alls ausgesetzt waren?“

Der aufmerksamen Leser wird sich fragen, wie Marquardt angesichts des bekannten Abstands Erde-Mond von ca. 385.000 km auf einen Reiseweg für APOLLO 11 von
„2*480.000 km“
kommt. Dies hängt mit seiner Annahme der oben diskutierten „Satelliten-Bahnschiffe“ zusammen: die Flugbahn eines Satelliten, der Erde und Mond außen umfliegt, und die Zubringerflüge wären ca. 100.000 km länger als ein Direktflug, wie die NASA es für APOLLO 11 behauptet hat. Marquardt nimmt übrigens ferner an, daß das Erdmagnetfeld bis ca. 45000 km hinausreicht und in diesem Raum den Raumfahrer von der kosmischen Strahlung abschirmt. Seine Annahme über eine pauschale Reisedauer von 8 Tagen stimmt also ungefähr mit der Behauptung der NASA über die Reisedauer von APOLLO 11 überein. Im weiteren folgen wir Marquardts Berechnungen.

Zur Beantwortung der „wesentlichen Frage“ zieht Marquardt Daten und Berechnungsverfahren aus 4 Quellen heran:
– A. Sternfeld: Künstliche Erdsatelliten [korrigiert: Künstliche Satelliten]. – Leipzig 1959.
– H. Lindner: Lehrbuch der Physik für Techniker und Ingenieure, Band I bis III. –
Leipzig: VEB Fachbuchverlag 1966
Kosmische Strahlung – Wikipedia 2009 (https://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Strahlung)
Van-Allen-Gürtel – Wikipedia 2009
(https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel)

Der prinzipielle Weg der Berechnung

Aus den oben erklärten Grundgedanken ergeben sich die 3 Schritte der Berechnung, mit den beiden Annahmen zur Körperoberfläche eines Menschen und seines Köpergewichts.

2.1   Energie der herrschen Strahlung pro Fläche

Die entscheidende Größe für die Beurteilung einer Strahlungsumgebung ist die Energie
der herrschenden Strahlung. Sie muß errechnet werden aus
– der Art der Teilchen,
– der Energie jeder Teilchenart in eV,
– der Anzahl der Teilchen pro Sekunde, die auf eine Fläche treffen, z. B. auf 1 Quadratmeter.
Aus diesen Daten wird die Energie der Teilchen in Elektronenvolt (eV) pro Fläche (1 m²) berechnet. Da die Einheit „1 eV“ ein äußerst kleiner Wert ist, ergeben sich bei den Messungen der kosmischen Strahlung gewöhnlich sehr große eV-Zahlenwerte pro 1 m².

2.2   Umrechnung der Energie-Einheit eV in Joule pro Fläche

Für die Umrechnung lautet die Gleichung:
1 eV repräsentiert die Energiemenge von 1,6*10^-19 Joule.
Dieser Dezimalbruch hat 19 Stellen hinter dem Komma und lautet in ausführlicher Schreibweise:
1 eV = 0,000.000.000.000.000.000.16 Joule
Zur Umrechnung muß dann der sehr große eV-Zahlenwert für die Energie der Strahlung (siehe oben Punkt 1) multipliziert werden mit dem sehr kleinen Joule-Zahlenwert (ein Dezimalbruch). Dabei können Dezimalstellen der großen eV-Zahl gegen Dezimalstellen des Bruchs gekürzt werden: mathematisch ganz einfach, man muß nur das gegenseitige Kürzen korrekt durchführen. Das Ergebnis ist die Energie in Joule pro Fläche 1 m².

2.3 Energie pro Körpergewicht

Die über die Körperoberfläche aufgenommene Energie der kosmischen Strahlung muß vom Gewebe des ganzen Körpers verarbeitet werden. Entsprechend der oben eingeführten Annahme eines durchschnittlichen Körpergewichts der „Astronauten“ muß die aufgenommene Energie durch 70 kg geteilt werden, um die Strahlungsdosis für den Menschen in der Einheit 1 Joule pro kg = 1 Sievert auszudrücken.

Rechnungsbeispiele für 2 bekannte Strahlungsumgebungen

1. Beispiel:   1000 Partikel pro Quadratmeter und Sekunde

Marquardt wählt als erstes Beispiel diesen durchschnittlichen Messwert für das Weltall, der in den einschlägigen Fachveröffentlichungen angegeben wird.

A.   Die Gefährdung durch Protonen
Die kosmische Strahlung besteht aus verschiedenen geladenen Partikelarten, darunter Protonen: sie sind besonders energiereich. Aus Gründen der Vereinfachung beschränkt Marquardt seine Berechnung auf die Protonen, weil es nur um die Erkenntnis der ungefähren Größenordnung der Strahlung geht. Wenn eine genauere Berechnung erforderlich ist, müßten die Energien der anderen Teilchenarten hinzugerechnet werden.

B.   Anteil der Protonen an der kosmischen Strahlung
Physikalische Messungen der Strahlung im interplanetaren Raum ergeben durchschnittlich insgesamt 1000 Partikel pro Quadratmeter und Sekunde; davon sind 85 Prozent Protonen. (Marquardt korrigiert später auf 87 Prozent, was das Ergebnis nicht nennenswert verändert.)

C.   Die Strahlung trifft auf die gesamte Körperoberfläche
Die Oberfläche eines menschlichen Körpers wird im folgenden mit ungefähr einem
Quadratmeter angenommen.

D.   Die Exposition eines Astronauten
Während einer 8 Tage dauernden Mondreise würde sich folgende Strahlenexposition ergeben: (1 Stunde = 3600 sec)
– 8 Tage: 8 x 24 x 3600 sec = 691.200 Sekunden Gesamtdauer
– 85 Prozent von 1000 Partikeln pro Sekunde = 850 Protonen pro Sekunde
– Sekunden x Protonen: 691200 x 850 = ca. 600.000.000 Protonen insgesamt
= 600 Millionen oder 0,6 Milliarden Protonen

E.   Die Energie der 600.000.000 Protonen in eV (für 8 Tage)
Ein Proton besitzt die Energie von
E (Proton) = 0,6 x 10^15 eV = 600.000.000.000.000 eV
Die Gesamtenergiemenge für die 8-Tage-Reise zum Mond und zurück berechnet sich aus
dem Produkt von Protonenzahl und Protonenenergie:
600.000.000 Protonen x 600.000.000.000.000 eV = 360.000.000.000.000.000.000.000
= 0,36 x 10^24 eV Energie für den gesamten Körper (in 8 Tagen)
Dieser Wert hat 24 Dezimalstellen.

F.   Umrechnung der Energie von eV in Joule (für 8 Tage)
Die Umrechnung erfolgt nach der Gleichung:
1 eV repräsentiert die Energiemenge von 1,6 x 10^-19 Joule
1 eV = 0,000.000.000.000.000.000.16 Joule
Die für den Gesamtkörper berechnete Energie beträgt in eV:
360.000.000.000.000.000.000.000 eV
Zur Umrechnung in die Energie-Einheit Joule muß multipliziert werden:
360.000.000.000.000.000.000.000 eV * 0,000.000.000.000.000.000.16 Joule
Die 24 Dezimalstellen des eV-Wertes werden gekürzt gegen die 18 Dezimalstellen des Bruchs, so daß verbleiben:
360.000*0,16 = 36.000*1,6 = 57.600 Joule für den Gesamtkörper (für 8 Tage)

G.   Umrechnung der Energie von Joule in Sievert (für 8 Tage)
Die Dosis “1 Sievert” ist definiert als 1 Joule pro Kilogramm Körpergewicht des bestrahlten Menschen.
Die Dosis von 57.600 Joule für den Gesamtkörper muß daher durch das angenommene durchschnittliche Körpergewicht von 70 kg geteilt werden:
57.600 : 70 = 822,85 Joule/kg Körpergewicht = ~ 823 Sievert (für 8 Tage)

Für Vergleichszwecke berechnen wir stets auch die Stundendosis:
8*24 = 192 Stunden; 823 : 192 = 4,28 Sievert pro Stunde.
Diese Strahlendosis würde den Tod eines bestrahlten Menschen in wenigen Stunden bedeuten.

H.   Annahme einer Abschirmung der Astronauten
Gelegentlich wird zur Verteidigung der „Raumfahrt“ behauptet, es gebe Abschirmungen gegen die kosmische Strahlung im Weltraum. Marquardt demonstriert die Aussichtslosigkeit von Abschirmungsmaßnahmen. Eine Abschirmung der Kommandokapsel durch 12 cm starke Stahlplatten könnte 90 Prozent der Strahlung absorbieren, so daß die Weltraumreisenden immer noch eine Dosis von 84 Sievert aufnehmen würden, die mit 84 : 192 = 0,43 Sievert pro Stunde den Tod der Menschen nur um ein Paar Stunden hinauszögern könnten. Eine solche Maßnahme zur Abschirmung im Raumschiff wäre jedoch wegen des hohen Gewicht völlig illusorisch, denn die bisher konzipierten Raketen könnten nur so geringe Nutzlasten in den Weltraum tragen, die eine Abschirmung durch derartige Stahlplatten unmöglich machen. Ergebnis: eine Abschirmung ist nicht möglich und würde, wenn sie möglich wäre, obendrein den Tod der Menschen nicht verhindern. Damit sind alle Behauptungen über eine mögliche Abschirmung gegen die kosmische Strahlung als Propaganda entlarvt.

Marquardt erwähnt auch einen neueren Wert von 87 Prozent für den Anteil von Protonen in der kosmischen Strahlung, durch den sich die Strahlendosis insgesamt auf ca. 840 Sievert erhöhen würde. Nicht quantifiziert wird der unberücksichtigt gebliebene Anteil anderer Teilchenarten von 13 Prozent, der zu der Strahlungsdosis noch zu addieren wäre.

2. Beispiel:   Die Van-Allen-Gürtel

Marquardt berechnet als weiteres Beispiel die Strahlenbelastung beim Flug durch die Van-Allen-Gürtel. Dazu stellt er alle erforderlichen Daten aus dem folgenden Artikel zusammen:
„Van-Allen-Gürtel“ aus Wikipedia vom 21.10.2009
(https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-G%C3%BCrtel)

Die Berechnung für 1 Durchquerung erfolgt nach demselben Verfahren wie im Fall des 8-Tage-Mondflugs.

Ausdehnung der VAG’s: 45.000 km
Geschwindigkeit des Raumschiffs: 40.000 km/h
Flugzeit für 1 Durchquerung: 1,125 h = 67,5 Minuten à 60 sec = 4050 sec

Teilchenstrahlung: 1.000.000 Teilchen pro cm² und sec
Die Anzahl der Teilchen pro sec muß auf 1 m² hochgerechnet werden:
1.000.000*10.000 = 10.000.000.000 (10^10) pro Quadratmeter und Sekunde
Die Anzahl Teilchen in gesamter Flugzeit 4050 sec:
10.000.000.000 Teilchen * 4050 sec = 4,05*10.000.000.000.000 = 4,05*10^13 Teilchen

Die Teilchenstrahlung im VAG besteht vollständig aus Protonen.
Energie für 1 Proton = 10 MeV = 10.000.000 (10^7) eV
Energie sämtlicher Teilchen in gesamter Flugzeit auf 1 Quadratmeter:
4,05*10^13 * 10^7 = 4,05*10^20 eV

Umrechnung der Energie von der Einheit „eV“ in „Joule“:
1 eV = 1,6*10^-19 Joule
Gesamtenergie in Joule: mit Kürzung der Dezimalstellen gegen den Dezimalbruch
4,05*10^20 * 1,6*10^-19 = 40,5*1,6 = 64,8 Joule pro 1 Quadratmeter

Für den angeblichen Hin- und Rückflug von APOLLO 11 muß dieser Energiebetrag für 1 VAG-Durchquerung verdoppelt werden:
Gesamtenergie für 2 Durchquerungen: 129,6 Joule pro 1 Quadratmeter
Energie pro Kilogramm bei Körpergewicht von 70 kg:
129,6 : 70 = 1,85 Joule pro kg = 1,85 Sievert für 2 VAG-Durchquerungen
Dauer: 2*1,125 Stunden = 2,25 Stunden
Der Sievert-Wert umgerechnet in Strahlungsdosis pro Stunde:
1,85 : 2,250 = 0,822 Sievert pro Stunde

Vergleich der Strahlungsdosen für „Weltraum“ und „VAG“

Durch unsere Praxis, grundsätzlich alle Strahlungsdosen auf Stundendosen umzurechnen, um direkt vergleichen zu können, können wir in diesem Fall einen eklatanten Widerspruch aufdecken:
Strahlungsdosis für den „Weltraum“: 4,28 Sievert pro Stunde
Strahlungsdosis für die „VAG’s“: 0,822 Sievert pro Stunde

Angesichts dieser Werte fragt man sich, warum die Strahlungsgürtel um die Erde – mit nur einem Fünftel (!) der Strahlungsdosis für den Weltraum – als eine besonders gefährliche Strahlungsumgebung gelten sollen. Eine Bemerkung Marquardts, er bezweifle den in dem Wikipedia-Artikel „Van-Allen-Gürtel“ gegebenen Wert für die Energie des Protons („10 Mev“), gibt schon den Hinweis: die zwei Wikipedia-Artikel widersprechen sich hier nämlich in extremer Weise!

Für die Energie des Protons geben die folgenden beiden Artikel:
Wikipedia-Artikel „Van-Allen-Gürtel“: 10 MeV = 10.000.000 = 10^7 eV
Wikipedia-Artikel „Kosmische Strahlung“: 0,6*10^15 eV
Die Differenz beträgt immerhin 8 Dezimalstellen.
Der höhere Wert wird nach Marquardt jedoch durch die anderen Quellen Sternfeld 1959 und Lindner 1966 (Band 2) als realistisch bestätigt.

In unserer Untersuchung „Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung“ v. 19.3.2016
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)
haben wir Arbeiten von Winfried Koelzer 2004 und Selby Cull 2004 zu den VAG ausgewertet, die für beide VAG zum Durchschnitt von 0,6 Sievert pro Stunde kommen (S. 24-25).
Angesichts des geringen Zeitanteils der VAG-Durchquerungen an den behaupteten NASA-Raumreisen haben spezielle Berechnungen für die VAG jedoch keine große Bedeutung für die Kritik der Raumfahrt – mit einer Ausnahme, die wir weiter unten präsentieren.

Marquardt hat in seiner Buchveröffentlichung von 2014 die Strahlungsproblematik erheblich vertieft durch die Berechnungen zu weiteren möglichen Strahlungsumgebungen im interplanetaren Raum. Wir haben seine Ergebnisse referiert in dem Artikel auf Balthasars Blog: Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch. – 8.11.2017
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

3.   Die Energiebilanz der Landefähre von der Landung auf dem Mond und zur Rückkehr in den Mondorbit (S. 17-25)

Damit beginnt Marquardt die „energetisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11“ durch eine eingehenden Analyse, wieviel Treibstoff in den verschiedenen Flugphasen nach NASA-Angaben zur Verfügung gestanden hätte, und die Prüfung, ob diese Treibstoffmengen zur Durchführung der behaupteten Flugmanöver ausgereicht hätten.

Marquardt untersucht zunächst zwei besonders kritische Flugphasen der NASA-Planung:
Abstieg der Landefähre aus dem Mondorbit zur Landung auf dem Mond,
Rückflug der Raumfähre „Eagle“ vom Mond in den Mondorbit.
Er kommt zu dem Ergebnis, daß die nach NASA zur Verfügung stehenden 8 t Treibstoff dafür nicht ausgereicht hätten. Zur Durchführung des behaupteten Projekts hätten vielmehr 52 t Treibstoff gefehlt. Allein schon diese groteske Fehlleistung erweist das gesamte APOLLO-Projekt als einen ungeheuren Schwindel und Betrug der Öffentlichkeit.

4.   Analyse der Masse der Mondlandefähre „Eagle“ widerlegt die NASA-Angabe zur Leermasse ML2 von 2,69 t [S. 27-44]

Dies ist Marquardts vierte grundlegende Beweisführung: die technisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11. Er untersucht die NASA-Behauptung über die Massen in den verschiedenen Flugphasen anhand der NASA-Daten:
– Masse der Fähre auf dem Mond vor dem Start: 4,9 t
darin enthaltene Treibstoffmenge: 2,21 t
– Masse der Fähre im Mondorbit angedockt (Leermasse),
nach Verbrauch des Treibstoffs: 2,69 t
Er analysiert die Massen sämtlicher bekannter Bestandteile der Fähre und ihres Inhalts
und kommt zu dem Ergebnis:

„Bei einer nur minimal angenommenen Masse der Raumkapsel der Mondlandefähre samt Interieur und Zuladung, bestehend aus den beiden Astronauten, den zwei Astronautenraumanzügen und unter Berücksichtigung eines optimierten Volumens der drei Treibstofftanks für Hydrazin/asymmetrisches Dimethyhydrazin und Distickstofftetroxid und der Masse der Triebwerke, hätten die vorgegebene Masse der im Orbit vermeintlich angedockten Mondlandefähre bei weitem überschritten.“

Da wichtige technische Einzelheiten des „Eagle“ nicht veröffentlicht worden sind, hat der Autor als mögliche Formen der Treibstofftanks den Kubus, die Kugel und den Zylinder durchgerechnet, die verschiedene Materialgewichte auch deshalb ergeben, weil die verschiedenen Bauformen verschiedene maximale Drücke erlauben. Offiziell bekannt gegeben sind eigentlich nur die Außenmaße Höhe (6,37 m) und Durchmesser (4,27 m) des Flugkörpers. Allein schon diese angeblichen Abmessungen sind zu klein, um sämtliche Objekte aufzunehmen.

Folgende Einzelpositionen (S. 38) zeigen die Größenordnungen:
1. Leermasse ML2: 2,69 t,
2. Zuladung und Interieur: 0,886 t,
3. Raumkapsel: 1,218 t (Zylinder), 1,146 t (Kubus) und 1,159 t (Kugel),
4. Tanks: 1,574 t (Zylinder), 0,829 t (Kuben) und 0,833 t (Kugeln),
5. Stabilisierungstriebwerke/-düsen: 8,4 kg
6. Haupttriebwerk: 0,053 t.

Die verschiedenen Annahmen ergeben 9 Kombinationen, von denen 7 den offiziellen
Wert erheblich übertreffen und 2 Kombinationen (Nr. 6 und 9) den offiziellen Wert
allerdings nicht zu überschreiten scheinen: hier hat Marquardt jedoch zweimal nur einen
Additionsfehler gemacht (zu Nr. 6 angegeben: 2,487 t – korrekt: 2,926 t; zu Nr. 9
angegeben: 1,925 t – korrekt: 2,939). Wenn alle Einzeldaten genau angegeben sind, kann
man Fehler leicht korrigieren.

Sein Gesamturteil hat also Bestand: alle möglichen Kombinationen würden das angebliche Leergewicht erheblich verletzen und damit die NASA-Geschichte vom „Eagle“ widerlegen.

S. 38: „Und eine jüngste Recherche zu LM ergab (siehe Online Museum Educators zu
Grumman LM), dass sich an Bord von LM noch wissenschaftliche Geräte mit einer
Masse von 184 kg (406 lb) befanden.“ Womit die Überschreitung der angeblichen
Leermasse noch gravierender würde.

Nach diesen vier grundlegenden Beweisen gegen APOLLO 11 (von denen wir den ersten allerdings für ungültig halten) nennt Marquardt noch folgende Kritikpunkte:
5. Die wehende Fahne – 6. Die Schatten auf dem Mond – 7. Übertragung des Abhebens der Landefähre vom Mond: von wem ? – 8. Laserreflektoren (S. 9)

5.   Die wehende Fahne (S. 7-8)

Die Fahne sei in Farbe gezeigt worden, obwohl sonst auf dem Mond offensichtlich nur
schwarz-weiß fotografiert worden ist. Wenn dafür eine Farbkamera mit zum Mond
transportiert worden sein sollte, käme diese schwere Apparatur noch zusätzlich in die
Rechnung des Leergewichts der Mondlandefähre „Eagle“.

Erst nach 2010, in einem Forumsbeitrag, hat Marquardt die „Fahne“-Frage physikalisch
ernsthaft interpretiert und darauf hingewiesen, daß die Schwingungsperioden von
Pendeln von der Stärke des herrschenden Gravitationsfeldes abhängen, und daß das
Hin- und Herpendeln der Fahne in den angeblichen APOLLO-Aufnahmen durchaus den
Pendelperioden auf der Erde entspricht, also die angeblichen Aufnahmen auf dem
Mond widerlegt.

6.   Die Schatten auf dem Mond (S. 8)

Bei einer homogenen Lichtquelle, wie der Sonne, sind zwei verschiedene Schattenrichtungen erzeugt worden. „Zum einen konnte direkt in Richtung Mondoberfläche zur Bildschirmachse der Schatten eines Astronauten beobachtet werden und zum anderen von rechts, quasi orthogonal orientiert. Diese beiden Phänomene können nur durch Aufnahmen in einem Filmstudium und durch zwei Lichtquellen entstanden sein!“

7.   Übertragung des Abhebens der Landefähre vom Mond: von wem ? [S. 8]

„Der Höhepunkt der Videoshow zum Apollo 11 – Projekt war in der N 24-TVSendung von 2006 zu sehen: Von einer Kamera aus, die der Zuschauer auch noch einsehen konnten, wurde der Start der Mondfähre in den Mondorbit „überzeugend“ übertragen und „dokumentiert“. War hier der Mann im Mond der Regisseur?“  –  „Die Fähre hob vom Mond abrupt ab, wie eine fliegende Untertasse, ohne Beschleunigung, wie dies für Raketen absolut uncharakteristisch ist und ohne dass auch nur ein Gasstrahl von den Triebwerken der Mondlandefähre zu sehen war. Die Mondfähre hob dabei zudem auch noch so ab, ohne dass der Gasstrahl der Triebwerke auf dem Untergrund Verbrennungsspuren hinterließ.“

8.   Laserreflektoren (S. 9)

Die Apollo-Astronauten sollen auf dem Mond Laserreflektoren installiert haben, die von der Erde aus angepeilt und ein reflektierter Strahl auf der Erde empfangen werden könnte, womit ein indirekter Beweis für die angeblichen Apollomissionen geliefert werde. Marquardt verweist auf die Streuung eines Laserstrahls von 1 mm Stärke auf dem Weg zum Mond (385000 km) auf rund 38,44 m; außerdem auf den Leistungsabfall hin und zurück auf 1 : 1.477.633.600, also auf ein Milliardstel.
[In anderen Quellen der Kritik wird darauf hingewiesen, daß durch die permanente Erddrehung und Bewegung des Mondes auf seiner Bahn und die ca. 1,5 Sekunden Lichtlaufzeit zwischen Erde und Mond ein Anpeilen von 1 m großen Reflektoren von der Erde aus keine Rückkehr des Signals zum Sender bewirken könnte, weil sich alle Standorte in 3 Sekunden gegeneinander erheblich verschoben haben – wenn man überhaupt Objekte von 1 m Durchmesser auf dem Mond anpeilen kann.]

[Ende des Referats von Marquardts „Apollolüge“.]

Das heutige Raumfahrt-Paradox der Kritik:
APOLLO hat nicht stattgefunden – aber ISS fliegt in 400 km Höhe?

Für Balthasars Blog gibt es in der Internet-Öffentlichkeit ein unerklärliches Paradox: obwohl APOLLO als Täuschung und Betrug durchschaut ist, gibt es keine Kritik an der Fortsetzung des Betrugs mit der „ISS“ usw. Probieren Sie es selbst: Suchen Sie mit der Suchmaschine Ihrer Wahl nach „ISS Kritik“.  –  Ergebnis? Die Suchmaschine findet nur Leute, die die ISS zwar für zu teuer halten, weil sie zu wenig Ergebnisse liefert. Niemand aber im deutschsprachigen Netz zweifelt an der Existenz unseres „Außenpostens im Weltall“!

Unser Paradox

Wenn 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland (2011) die Mondlandung bezweifeln oder sogar für Betrug halten: wie könnten sie gleichzeitig an die Existenz eines Space Shuttle-Flugs oder einer ISS im Low Earth Orbit (LEO) glauben? Wer für erwiesen hält, daß keine Mondlandung stattgefunden hat – kann der die Fortsetzung der Täuschung plötzlich für reale Vorgänge halten? Aber wo erheben diese 25 Prozent im Internet ihre Stimme zur „ISS“?

NASA hat das Hauptproblem STRAHLUNG aufgeteilt und entsorgt

Offensichtlich ist es der NASA und den Medien gelungen zu suggerieren, daß Shuttle, ISS
usw. seit den 90er Jahren gar nichts mit der ollen Mondlandung zu tun hätten. Das haben sie mit einem komplexen, kunstvollen Narrativ erreicht: sie haben das unterschwellige Hauptproblem „kosmische Strahlung“ mit einem Märchen in drei getrennte Kanäle „entsorgt“ und damit aus dem Bewußtsein der Öffentlichkeit verschwinden lassen.

Die NASA hat den Raum in 3 Bereiche gegliedert und jedem sein eigenes „Strahlungsbild“ zugeschrieben. Da die starke Strahlung im Van-Allen-Gürtel nicht geleugnet werden konnte, andererseits die VAG’s wegen ihrer geringen Ausdehnung für die Raumfahrt auch kein großes Hindernis sind, wurden dort wahrheitsgemäß alle „Gefahren“ lokalisiert; dafür wurden die beiden Räume über und unterhalb der VAG’s durch eine lächerliche NASA-Einheitsdosis von zweistelligen Mikrosievert-Dosen pro Stunde prinzipiell entschärft:

Darüber, oben: interplanetarer Raum – nur bei Solar Flares gefährlich
In der Mitte: Van-Allen-Gürtel – hohe Strahlungsdosis, sehr gefährlich, aber schnell zu durchfliegen
Darunter, unten: LEO: low-earth orbit – ungefährlich, weil das Erd-Magnetfeld schützt

Das NASA-Wunschbild von kosmischer Strahlung

In der Mitte: Van-Allen-Gürtel
In „mittlerer Höhe“ von etwa 700 – 25000 (und mehr) Kilometer gibt es wirklich und tatsächlich die garstigen und hochgefährlichen Van-Allen-Gürtel (2, zeitweise 3) mit hohen Strahlungsdosen, aber die kann man im schnellen Raumflug gegebenenfalls in kurzer Zeit durchqueren, und so tun sie den Astronauten angeblich nicht weh und sind kein Hindernis. Damit sind die VAG’s aus Sicht der NASA entsorgt.

Außerhalb von Van-Allen: der interplanetare Raum
Hier herrscht nach NASA die lächerliche idyllische „Einheitsdosis“ der völlig unglaubwürdigen zweistelligen Mikrosievert-Dosiswerte pro Stunde, dieselben wie auch auf Interkontinentalflügen in 12 km Höhe über der Erde! Da die NASA anscheinend selbst fürchtet, die Idylle könnte zu dick aufgetragen sein, betont sie gern, daß im interplanetaren Raum auch eine mögliche wirkliche Gefahr droht: die Sonnenausbrüche, die Solar Flares, die sich völlig unvorhersehbar ereignen und eine Teilchenstrahlung in Richtung Erde schicken, wo sie nach 15-20 Stunden ankommt.

Auf die naheliegende Frage, warum denn die APOLLO-Flüge im interplanetaren Raum nichts davon abbekommen hätten, wird behauptet, sie hätten Glück gehabt, weil nur die großen Solar Flares wirklich gefährlich sind, aber eben auch ganz selten. Damit wird ein wenig Gefährlichkeit zugegeben, aber ins völlig Ungewisse verschoben. Die Einheitsdosis der NASA ist glänzend „bestätigt“ worden: die erfolgreichen APOLLO-Flüge haben sie schließlich bewiesen, die Astronauten selbst haben es uns erzählt. Und mit den Solar Flares haben sie einfach Glück gehabt! Kann man mehr Bestätigung verlangen? 75 Prozent der Bevölkerung sind es zufrieden.

Unterhalb von Van-Allen: der LEO als „Hochsicherheitsbereich“
Der Raum unterhalb der Van-Allen-Gürtel bis 700 km Höhe wird „LEO“ genannt, weil die dortigen Flugbahnen im Englischen als „low earth orbit“ bezeichnet werden. Dort soll es so gut wie keine Strahlung geben, nämlich nur die bereits erwähnte lächerliche NASA-Einheitsdosis von zweistelligen Mikrosievert-Dosen pro Stunde. Angebliche Ursache ist das Erdmagnetfeld, das vor aller kosmischen Strahlung weitgehend schützen soll. Als Gipfel der Vorsicht soll die „ISS“ maximal auf 400 km Höhe fliegen, also in sicherem Abstand von den Van-Allen-Gürteln.

Woran die NASA-Einheitsdosis für die Strahlung scheitert

Die gegen alle Realitäten verkündete NASA-Einheitsdosis der zweistelligen Mikrosievert-Stundenwerte für den interplanetaren Raum und für den LEO scheitert an 5 prinzipiell verschiedenen Nachweisen:

– 1. an der Verleugnung der realen Staffelung der Strahlungsintensitäten mit der Höhe über der Erde bis zum VAG, die zwar nicht linear verläuft, aber in den Größenordnungen klar ansteigt;
– 2. an der Berechnung der wirklichen Strahlungsbelastung im Weltall durch Siegfried Marquardt;
– 3. an der Messung der Strahlungsumgebung ca. 200 km unterhalb des inneren VAG, also in ca. 500 km Höhe, die in der Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) durch Messungen in nur 12 km über der Erde möglich geworden ist;
– 4. an der Messung der Strahlungsumgebung in 18 km Höhe über der Erde durch das Überschallflugzeug CONCORDE seit 1976;
– 5. an der Berechnung der Strahlungsbelastung für 2 Durchquerungen der VAG’s durch Marquardt mit insgesamt 1,85 Sievert, womit die NASA-Behauptung einer Dosis von 1,8 Millisievert für den gesamten Flug von APOLLO 11 widerlegt ist (siehe oben). Dies ist eine der wenigen harten Konsequenzen der VAG-Strahlungsumgebung.

Die Staffelung mit der Höhe über der Erde ist Allgemeinwissen, die Berechnungen von Marquardt von 2010 sind im vorliegenden Artikel dargelegt worden, und die Ergebnisse der SAA und der CONCORDE wurden in der folgenden Untersuchung eingehend berichtet in den Paragraphen 10 u. 28-29 (SAA) und 9 u. 27 (CONCORDE):

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung. – 19.3.2016 – 109 S.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Apologeten der Raumfahrt nehmen Neues seit 2010 nichts mehr zur Kenntnis

Bisher haben die zahlreichen Apologeten der NASA-Raumfahrt Marquardts entscheidende Daten und Berechnungen zu den Strahlungsumgebungen im Weltraum nicht widerlegt, wohl nicht einmal zur Kenntnis genommen. Die „Veranstalter“ (NASA, ESA, ROSKOSMOS usw.) sind vollkommen mit Schweigen beschäftigt und mit ihrer Propaganda für das Betrugsunternehmen „Raumfahrt“ ausgelastet. Sie antworten prinzipiell auf keine Informationen oder Anfragen von Kritikern oder die selten einmal öffentlich im Internet vorgetragene Kritik, weil sie wissen: wenn sie nur auf ein einziges kritisches Argument antworten, fällt ihr Kartenhaus öffentlich zusammen, weil sie keine Gegenargumente haben.

Die NASA und die Apologeten tun so, als sei der Aufenthalt von Menschen im LEO die natürlichste Sache der Welt. Seit sie den Leuten das Märchen erzählen, im LEO sei in 400 km Höhe allmählich eine „ISS aufgebaut“ worden (als fiktives internationales Unternehmen), durch ständige (!) „Flüge zwischen der Erde und der ISS“, wie in einer Art kosmischem „Nahverkehr“, glauben heute fast alle an die Existenz einer „ISS“ als unserem internationalen „Außenposten der Menschheit“ im Weltall.

Strahlenbelastung einer „ISS“ angeblich wie auf Interkontinentalflügen in 12 km Höhe!

Allgemein bekannt ist die Strahlenbelastung von Interkontinentalflügen in 12 km Höhe: 11
Mikrosievert pro Stunde. In ihrer Not, die tödliche Strahlung im Weltall (das spätestens in 100 km Höhe beginnt) zu verleugnen, behauptet die NASA für ihre „ISS“ in angeblich 400 km Höhe einfach denselben zweistelligen Mikrosievert-Stundenwert wie in 12 km Höhe.

Abhilfe nur durch einen „Strahlungskataster“!

Gegen solch plumpe Lügen würden die Kritiker gern einen Strahlungskataster veröffentlicht sehen, sagen wir: für die ersten 100.000 km von der Erdoberfläche aus, mit Meßpunkten alle 10 km. Natürlich haben ihn die Wissenschaftler (und die Medien?), sie dürfen ihn nur nicht herausgeben oder gar veröffentlichen, weil dann einige NASA-Märchen nicht mehr funktionieren würden. Wir sollen also dumm gehalten werden, die korrupte Wissenschaft gehorcht und die Medien sowieso, weil sonst die Forschungsgelder knapp werden oder ein strengerer Chefredakteur als Aufpasser installiert wird. Diese Welt ist ganz einfach über die Machtverhältnisse organisiert.

Mutter Natur hat uns 2 „Gucklöcher“ geschaffen, das „Verbotene“ zu sehen

Nun hat aber Mutter Natur in ihrem verschwenderischen Hang zu skurrilen Nischen zwei Gucklöcher geschaffen, damit die Menschen an der NASA-Behörde vorbei und allen korrupten Wissenschaftlern zum Trotz doch einen Blick auf die Wirklichkeit der kosmischen Strahlung werfen können: nämlich (1.) die Süd-Atlantische Anomalie (SAA) und (2.) die Strahlungsmessungen des Überschallflugzeugs CONCORDE von 1976 ff. in 18 km Höhe. Vielleicht können andere Kritiker noch weitere Gucklöcher entdecken?

Worum es sich bei SAA und CONCORDE-Messungen handelt, ist in der Untersuchung
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung“  –  Erste Fassung. – 19. März 2016. – 109 Seiten.
dargelegt worden in den Paragraphen 10 u. 28-29 (SAA) und 9 u. 27 (CONCORDE) und
kann hier besichtigt werden:
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Guckloch Nr. 1:   SAA

Die SAA über dem Süd-Atlantik (von Brasilien aus in Richtung Afrika) entsteht nach allgemeiner Annahme durch eine regionale Schwäche des dortigen Erdmagnetfeldes, was eine Absenkung des inneren Van-Allen-Gürtels auf ca. 200 km Höhe zur Folge hat. Wenn ein Interkontinentalflug in 12 km Höhe durch die SAA verläuft, dann erhält die Maschine eine Strahlungsdosis wie ca. 190 km unterhalb des Van-Allen-Gürtels. Die SAA-Dosis ist erheblich, weshalb die Fluggesellschaften eine Durchquerung der SAA möglichst vermeiden. Die SAA-Dosis in 12 km Höhe beträgt pro Stunde:
11000 Mikrosievert = 11 Millisievert pro Stunde;
in 100 Stunden also 1,1 Sievert, das wäre ungefähr die Dosis für 4 Tage in der ISS, wo sich, wie uns erzählt wird, die Astronauten angeblich auch halbe Jahre (180 Tage) lang aufhalten und folglich mit
180 : 4 = 45 Sievert in 180 Tagen
versorgt werden und doch gesund und bester Laune zurückkehren! Und das ist nur ein Mindestwert. Das ist nur etwas für vollkommen unempfindliche Organismen: bemannter Firlefanz! (Vgl. hierzu in der oben genannten Untersuchung die Paragraphen 56-57 = S. 77-91.)
Die SAA-Dosis in 12 km Höhe ist ein empirischer Wert, und er muß wenigstens als Mindestwert für den gesamten LEO gelten, bis einmal der empirisch gemessene Strahlenkataster vorliegt und wir dann wissen, wie hoch die Dosen in 400 km Höhe wirklich sind.

Guckloch Nr. 2: CONCORDE

Das zweite Guckloch, die Strahlungsmessungen der CONCORDE in 18 km Höhe, ergibt eine Dosis von 1000 Mikrosievert = 1 Millisievert pro Stunde. Daran ist zweierlei interessant:

1. Die Erhöhung des Meßpunkts von 12 km (Interkontinentalflug) um 50 Prozent auf 18
km (CONCORDE) führt zu einer Vervielfachung der Dosis von 11 auf 1000 Mikrosievert pro Stunde. Welche Steigerungen bei größeren Höhen eintreten, kann man nicht spekulativ erschließen, sie müßten gemessen werden, und in diese Messungen haben wir vorerst keinen Einblick. Zunächst aber zerstören auch die CONCORDE-Messungen das NASA-Märchen von 12 Mikrosievert pro Stunde in 400 km Höhe!

2. Die CONCORDE mußte, anders als normale Verkehrsflugzeuge, die Strahlungswerte während des Fluges ständig kontrollieren und die Dosis von 1000 Mikrosievert pro Stunde war nur ein amtlich vorgeschriebener Grenzwert: wurde er erreicht, mußte der Pilot die Flughöhe verringern. Wir wissen daher nur, welche Werte als Grenzwerte gemessen worden sind, nicht aber, ob in dieser Flughöhe noch höhere Werte gemessen worden sind.

Die Gucklöcher bestätigen die Dringlichkeit eines Strahlungskatasters

Beide Gucklöcher zeigen uns, was mindesten zu erwarten ist, und machen die Veröffentlichung eines empirisch gemessenen Strahlenkatasters um so dringlicher. Natürlich wird nichts dergleichen geschehen. Der Tiefe Staat und sein Raumfahrtgeheimdienst NASA werden sich den Milliarden-Steuerraub dank der nicht-existenten „Raumfahrt“ nicht stören lassen und die absolute Kontrolle der Massenmedien nicht aufgeben.

Die Forderung nach einem Strahlungskataster ist aber hiermit zu Protokoll gegeben. Für die Zerstörung der NASA-Märchen und des bemannten Firlefantz in den Medien haben die Gucklöcher aber erst einmal ausreichende Argumente geliefert. Nun wären die NASA-Apologeten und ihre Auftraggeber am Zug.

Die wichtigen internationalen Webseiten der Kritik

Die CONTRA-Raumfahrt-Seite kann jedoch nicht abgeschlossen werden ohne wenigstens zwei Hinweise auf englischsprachige Internetseiten, die bisher noch nicht ihrer Bedeutung gemäß im deutschsprachigen Internet bekannt geworden sind. Sie sind deshalb so bedeutend, weil sie Erkenntnisse von größter Tragweite erarbeitet haben, die hierzulande noch unbekannt sind.

Björkman, Anders: The Human and Robot Space Travel Hoaxes. 1957-2018. – Internet-Portal der Fa. HEIWA. – Webseite von Anders Björkman aktuell mit neuer Gliederung; die lfd. Zählung der Teile (in eckigen Klammern) haben wir hinzugefügt:
[01] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Teil 1:   Allgemeines; Parker Solar Probe; 6 Gründe für Unmöglichkeit der bemannten Raumfahrt; Inhaltsverz. der gesamten Webseite; USA, NASA.
[02] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravela.htm)
Teil 1-A:   Raumfahrt in Schweden. Rocket science, fundamentals of spaceflight and human (!) spaceflight are taught at university … even if it is pseudoscience.
[03] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelb.htm)
Teil 1-B:   Trajectories of space travel trips cannot be predicted in a Universe full of invisible Black Holes and visible quasars. InSight; Mars-Projekte.
[04] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelc.htm)
Teil 1-C:   Gravity assisted kicks are pseudoscience fantasies.
[05] – (http://heiwaco.tripod.com/moontraveld.htm)
Teil 1-D:   Re-entries on Earth after a trip in space are impossible.
[06] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravele.htm)
Teil 1-E:   Elon Musk/XpaceS – the rocket landing hoaxes 2017/8 – US National Academy of Science.
[07] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelw1.htm)
Teil W 1:   34 kleine Abschnitte über NASA, Personen, Firmen, Projekte.
[08] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelw2.htm)
Teil W 2:   28 weitere kleine Abschnitte.
[09] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Teil 2:   1969 Apollo 11 NASA hoax.
[10] – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm)
Teil 3:   The International Fake/Space Station, IFS, and US Shuttle hoaxes.

Björkmans Material hat inzwischen einen imponierenden Gesamtumfang erreicht und sollte hoffentlich bald einmal als Buch erscheinen, um allen Interessierten als Grundlage für eine intensive Einarbeitung zu dienen und als kompakte Information an mögliche Interessenten weitergegeben zu werden. Björkmans Internetseite ist gegenwärtig die umfassendste und technisch versierteste Quelle zur Kritik der Raumfahrt.

Björkman hat als erster eine Analyse der Energiebilanz für den gesamten APOLLO-11-Flugverlauf vorgenommen und gezeigt, daß eine angeblich zurückkehrende Raumkapsel keine Chance zu einer erfolgreichen Landung auf der Erde gehabt hätte, weil für das „Re-Entry“ zum Planeten kein Treibstoff für die Abbremsung von der Rückkehrgeschwindigkeit vom Mond vorhanden gewesen wäre. Da natürlich auch die NASA das schon lange gewußt hatte, ist sie nicht geflogen, sondern hat den Flug nur für die Medien gefälscht inszeniert. Björkman liefert diese Analyse auch für alle anderen angeblichen „bemannten Raumflüge“.

Dieser bequeme und durch Fälschung preiswerte NASA-„Mondlandungsmodus“ wird inzwischen auch auf manche nicht-bemannte Raumflüge angewandt, weil die Fälschung im Filmatelier viel billiger zu arrangieren ist und das nicht benötigte Geld in unbekannte Kanäle gelenkt werden kann. Mehrere „Rover“ und „Explorer“ krabbeln angeblich schon auf mehreren Planeten herum.

Inzwischen wird die Öffentlichkeit schon auf die Kosten von 100 Milliarden US-Dollar für eine bemannte „Marsreise“ eingestimmt: eleganter kann man so gigantische Summen gar nicht auf die Seite schaffen. Deshalb ist die Raumfahrt so wichtig und wird in alle Ewigkeit weitergehen: eine wahre Zukunftsbranche!

Und das Publikum an den Bildschirmen und in den Foren des Internets schnappt über vor Begeisterung. Übrigens gibt es für Feinschmecker noch einen besonderen Witz zu genießen in der deutschen Bezeichnung der Raumflüge als „Missionen“, ahnungslos übernommen aus dem Englischen (mission = Auftrag), womit die bemannte Raumfahrt unabsichtlich, aber wahrheitsgemäß als „religiöse Propaganda“ charakterisiert wird.

Das große, englischsprachige Portal und Forschungsforum von Simon Shack

„September Clues“ (http://www.septemberclues.info/)
Begründet zur Recherche und Analyse der Medienfälschungen der angeblichen „Terroranschläge“ vom 11. September 2001, erweitert und fortgeführt seit 2009 durch ein eigenes Forum:

„Cluesforum“ (http://www.cluesforum.info/)
Diskutiert 9/11 und alle weiteren Ereignisse, die weitgehend aus Medienfälschungen
bestehen. Eine Abteilung dieses Forums wurde der Raumfahrt gewidmet:

“Apollo, and more space hoaxes”
Eröffnet am 30.10.2009 mit der Diskussion “The Moon Hoax”. Hat inzwischen 94 Diskussionen erlebt, die sämtlich vollständig abrufbar und mit der Suchfunktion des Forums durchsuchbar sind. Dieser Abteilung haben wir jüngst einen eigenen Artikel auf Balthasars Blog gewidmet: Internationale Kritik der Raumfahrt auch im CLUESFORUM

***
Ergänzung vom November 2018:

Wir Kritiker haben die Beweise: alle bemannte Raumfahrt ist Lüge und Betrug

Diese Ergänzung ist dem damals aktuellsten Blog-Artikel entnommen, der auch die Quellennachweise bietet:
Zwölf Beweise gegen die Raumfahrt – SPON: „Verschwörungstheorien“, „Alles Lüge!“
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/11/28/zwoelf-beweise-gegen-die-raumfahrt-spon-verschwoerungstheorien-alles-luege/)

Auszug:

Heute kennen wir unter mehreren Aspekten die genauen Gründe, warum eine bemannte Raumfahrt technisch-physikalisch nicht funktionieren kann und deshalb, wenn sie denn auf Befehl der Politik der breiten Masse unbedingt in die Gehirne gehämmert werden mußte, nur als Medienfälschung organisiert werden konnte. Dabei ist die unterschiedliche Tragweite der Beweise zu beachten:

A. Fundamentale Argumente gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt
überhaupt.
B. Argumente gegen ein bestimmtes, angeblich erfolgreich durchgeführtes Projekt.
C. Argumente gegen die Dokumentations-Ebene eines Projekts.
D. Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators, wenn er in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der Logik und die Forderung nach Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten Lügen Zuflucht nimmt.

Alle anschließend beschriebenen 12 Nachweise finden sich in Artikeln dieses Blogs und
werden zum Schluß aufgeführt; sie sind durch Links unmittelbar aufrufbar.

A.   Argumente gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt überhaupt

Beweis 1:    Energie
Bei Rückkehr aus einer Orbitgeschwindigkeit von ca. 8000 m/sec hätte ein Raumschiff von mindestens ca. 3 Tonnen eine kinetische Energie in der Größenordnung von 100 MegaJoule. Für ein „Re-entry“ zur wohlbehaltenen Landung müßte das Raumschiff mit einem gegen die Fallgeschwindigkeit arbeitenden Raketenmotor und mit hoher Treibstoffreserve ausgestattet sein, was bisher nicht der Fall gewesen ist und wegen des Gewichts des vom Start an mitzuführenden Treibstoffs gegenwärtig nicht möglich erscheint. Es gibt kein Re-entry aus dieser Geschwindigkeit.

Beweis 2:   Strahlung
Partikel der kosmischen Strahlung im Weltraum. Im Normalfall ist mit einem Partikelfluß von 1000 Partikeln pro Quadratmeter und Sekunde zu rechnen, davon 850 Protonen. Die Protonenergie ist bekannt, so läßt sich die Energie der Strahlendosis in Sievert berechnen. Verschiedene berechnete Strahlungsumgebungen ergeben tödliche Sievert-Dosen.

Beweis 3.   Navigation
Orbits sind sehr spezielle Flugrouten: sie existieren nur in einer Ebene, die durch den Mittelpunkt des Gravitationsfeldes geht. Wegen der Eigenbewegungen der Planeten sind Orbits um andere Planeten navigatorisch nicht erreichbar. Dieser Beweis gilt auch für unbemannte Raumfahrt-Projekte.

B. Argumente gegen ein bestimmtes Projekt

Beweis 4:   Konstruktion
Landefähre APOLLO 11 hätte nach NASA-Angaben nicht genug Raum für alle Aggregate, wäre zu schwer für den Raketenantrieb beim Rückstart und verfügte nicht über ausreichend Treibstoff.

Beweis 5:   Lügen des Organisators
Das beobachtbare ISS-NASA-Objekt am Abendhimmel ist nicht, wie behauptet, die ISS.

Beweis 6:   Lügen des Organisators
Eine ISS mit Durchmesser 100 Meter in 400 km Entfernung wäre, wenn es sie gäbe, mit bloßem Auge gar nicht beobachtbar.

C. Argumente auf der Dokumentations-Ebene

Beweis 7:   APOLLO-Video
Die Aufnahmen von der „wehenden Fahne“ zeigen ein Pendelverhalten: aus der Länge des „Pendels“ und der Schwingungsperiode kann man auf die Stärke des Gravitationsfeldes schließen. Das angebliche „Mond-Video“ ist auf der Erde aufgenommen worden, nicht auf dem Mond.

Beweis 8:   APOLLO-Foto
Zwei angebliche Fotos von dem Landeplatz der APOLLO 11-Landefähre zeigen (1) keinen Krater auf der Mondoberfläche, und (2) der Boden ist dick mit Staub bedeckt, in dem sich das Schuhsohlenprofil eines Astronauten-Darstellers scharf abbildet. Die 5 Tonnen schwere Landfähre soll angeblich von dem Raketenmotor in der Schwebe gehalten und abgebremst worden sein: die Auspuffgase haben weder den Mondstaub weggeblasen noch einen Krater in den Boden gefressen. Damit ist erwiesen, daß an dem fotografierten Ort kein Triebwerk 5 Tonnen Last in der Schwebe gehalten haben kann, eine Landung hat nicht stattgefunden.

D.   Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators

Wenn der Organisator (NASA u.a.) in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der (D 1) Logik und die Forderung nach (D 2) Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten (D 3) Lügen Zuflucht nimmt. Im Falle der NASA kommt ein spezielles Verhalten hinzu: die (D 4) Nicht-Information über entscheidende Daten in effektiv problematischen Situationen.

Beweis 9:   Strahlung
NASA behauptet für APOLLO (380000 km) und ISS (400 km) Dosiswerte wie für die
Verkehrsfliegerei in 12 km Höhe. (D 3)

Beweis 10:   Energie
NASA veröffentlicht widersprechende Informationen über APOLLO 11 Startgewicht und Treibstoffverbrauch. (D 2)

Beweis 11:   Navigation
NASA behauptet für APOLLO 11 eine Reihe von navigatorisch unwahrscheinlichen Leistungen, die in ihrer Gesamtheit als vollständig erbracht behauptet werden und deshalb als völlig unglaubwürdig beurteilt werden müssen, jedenfalls bis zu entsprechenden Nachweisen der NASA. Insbesondere der behauptete Einflug in einen Mondorbit ist nicht möglich gewesen, vergleiche Beweis Nr. 3. (D 3)

Beweis 12:   Navigation
NASA veröffentlicht über zurückkehrendes Raumschiff von APOLLO 11 in einer Höhe
von 130 km angebliche Daten zur Masse (5 Tonnen) und zur Geschwindigkeit (11034
m/sec), teilt jedoch nicht die daraus zu berechnende kinetische Energie des Raumschiffs
mit (nach Newton: ca. 350 Gigajoule) und teilt infolgedessen ihrem Publikum auch nicht
mit, in welchen Portionen diese gewaltige kinetische Energie innerhalb des 29 Minuten
dauernden Sinkflugs wie abgegeben werden konnte: wieviel Joule wären pro Minute auf
welche Weise abgegeben worden? (D 4)

***

Schlußbemerkung

Wir haben in der Neufassung an manchen Stellen Fehler korrigiert, Marquardts „astrophysikalischen Beweis“ gegen die Flugroute als unzutreffend erkannt, von Marquardt noch eine Berechnung der Strahlungsdosis für die Durchquerung der VAG’s aufgenommen, und insgesamt mehr Erläuterungen gegeben. Wir haben auch dazugelernt: den Widerspruch zwischen zwei Wikipedia-Artikeln bezüglich der Energie des Protons haben wir nur durch die Einfügung der Marquardtschen Berechnung für die VAG’s entdeckt. Wir hoffen, allen jenen einen Gefallen getan zu haben, die Marquardts Dateien damals aus dem Internet gespeichert hatten und jetzt seine Texte nachlesen wollen: dort sind die Dosisberechnungen äußerst knapp und kompakt gehalten und nicht auf Anhieb zu durchschauen. Wir wollen, daß sich alle unsere Leser davon überzeugen, daß für diese Berechnungen nur Kenntnisse der Grundrechenarten benötigt werden.

Die alte Textfassung des Artikels von 2016 mit Ergänzung von 2018 bleibt erhalten, sie liegt unter ihrer alten Adresse:
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)

B., 8. Mai 2020

Internationale Kritik der Raumfahrt auch im CLUESFORUM

Zur Startseite

Die Verblödung der Völker durch eine „Raumfahrt“ stoppen!

Im deutschsprachigen Internet gibt es überhaupt nur wenige Seiten zur Kritik der Raumfahrt, und es gibt fast gar keine Kenntnis und Bezugnahme auf die internationale Kritik, die sich natürlich in englischer Sprache ausdrückt. Das sollte sich ändern. Die Länder mit Deutschkenntnissen – Deutschland, Österreich, Schweiz – sind schließlich keine selige Insel des kritischen Denkens. Wir brauchen die Gedanken und Anregungen aus aller Welt, wir brauchen den Reichtum an Informationen und Ideen, die international verfügbar sind: für jeden und überall. Wir müssen ständig dazulernen, um unsere Aufgabe der Aufklärung im deutschen Sprachkreis wahrnehmen zu können.

Um dem deutschsprachigen Publikum einen Zugang zur internationalen Kritik der Raumfahrt zu eröffnen, haben wir uns vorgenommen, mit diesem Artikel eine Übersicht mit Links zu dem bedeutendsten internationalen Forum der Raumfahrtkritik zu bieten, einer Abteilung des CLUESFORUMS:

Apollo, and more space hoaxes
https://cluesforum.info/viewforum.php?f=23&start=75

Diese Abteilung besteht seit 2009 und hat in mehr als 10 Jahren bereits „87 topics“ (Gegenstände, Diskussionsthemen) diskutiert. Wenn man bedenkt, daß eine „Forumsseite“ (mit jeweils 15 Beiträgen) gewöhnlich mindestens 10-15 pdf-Seiten füllt, und daß manche Themen 10-20 „Forumsseiten“ umfassen, was auf einen Umfang von 100-200 pdf-Seiten hinausläuft, dann sieht man, daß ein Forum dieser Größe schon eine ganze Bibliothek zum Thema bereitstellt. Die großen Themen erreichen 50 und mehr „Forumsseiten“.

Umfang, kritische Bedeutung – und die Feindseligkeit der Öffentlichkeit

Die Besonderheiten dieser dokumentierten Text- und Bildmenge im CLUESFORUM liegen nicht nur im schieren Umfang, sondern in ihren Inhalten und der durchweg kritisch-rationalen Durchdringung und – nicht zuletzt – in einer Exklusivität. Diese Exklusivität ist vom Forum nicht gewollt, sondern durch die Gegnerschaft der Öffentlichkeit gegen jede Art von Kritik künstlich hergestellt worden: durch Verschweigen und Verleugnen und Verleumden und Ausgrenzen bis zum Ausschluß jeglicher Kritik der Raumfahrt aus den Massenmedien.

Deshalb muß der interessierte Zeitgenosse die Portale und Foren der Kritiker aufsuchen, wenn er eine Ahnung davon erhalten will, was in der Welt geschieht und mit den Menschen gemacht wird. Wer sich nicht selbst interessiert, wird nichts erfahren und wird nichts wissen.

Die besondere Kompetenz für die Analyse der Medienfälschungen

CLUESFORUM ist das Forschungsforum zur Fortführung des Portals SEPTEMBER CLUES (zu übersetzen als „September-Hinweise“), das seit 2007 die Medienfälschungen und den Betrug der USA über die wirklichen Vorgänge vom 11. September 2001 aufgedeckt und nachgewiesen hat, mit dem Ergebnis:
keine islamistischen Selbstmordattentäter,
keine Flugzeugentführungen,
keine 3000 Toten, sondern
– nur die vorbereitete Sprengung von drei Hochhäusern in Manhatttan und die
Gleichschaltung von 5 US-TV-Stationen am 11. September zur Verbreitung der Lügen in alle Welt.
Das ist für manche noch dahindämmernden Bürger nicht so leicht zu verdauen, aber die Beweise sind zwingend, also besser aufwachen und rechtzeitig dazulernen und sich auf Kommendes einstellen als beim nächsten „Großereignis“ wieder auf Fälschungen und Betrug hereinzufallen.

Das Forum manipuliert seine Leser nicht

Dieses Forum stellt einen Anspruch auf Wahrhaftigkeit, der zwar nicht vor Irrtümern bewahrt, die man nach ihrer Erkenntnis korrigiert, der aber keine vorsätzliche Täuschung oder Propaganda und Desinformation zuläßt. Hier muß jeder seine Quellen vorzeigen und sich der Diskussion einer international besetzten kritischen Teilnehmerrunde stellen. Das ist überwiegend interessant und spannend zu lesen. Vor allem bedeutet die Internationalität das Zusammentreffen mit Informationen in einer Reichhaltigkeit, die man nirgends sonst findet: einer der seltenen Fälle, die wirklich alternativlos sind! Daß ein solches Forum von den Staatsorganen nicht besonders geliebt wird und daher von vorgeschickten Leuten (Desinformatoren, Trollen) heimgesucht wird, die den Zweck des Forums torpedieren möchten, ist selbstverständlich.

Die Liste der Diskussionen

Als Quelle dient uns die Forumsübersicht. Wir haben für die folgende Übersicht alle Diskussionen in eine Chronologie nach ihren ersten Beiträgen geordnet: viele Themen sind nur relativ kurz diskutiert worden, manche aber über mehrere Jahre hinweg. Die strikte Chronologie der Startdaten wird damit die Entwicklung von Themen der Kritik erkennen lassen.

Zu jeder Diskussion geben wir die folgenden Daten, wie sie sich in dem Inhaltsverzeichnis des Forums finden; nur die lfd. Nr. stammt von uns, und die URL des letzten Beitrags haben wir gesondert ermittelt:

# – Lfd. Numerierung
1. Thema der Diskussion
2. Autor des ersten Beitrags
3. Datum des ersten Beitrags
4. Anzahl der Beiträge anderer Forumsteilnehmer
5. Anzahl der Abrufe der Diskussion
6. Autor des letzten Beitrags
7. Datum des letzten Beitrags
8. URL des letzten Beitrags

Die meisten Teilnehmer des Forums nennen sich mit Decknamen. Der hier verzeichnete „letzte Beitrag“ kann natürlich bald nach unserer Erfassung durch einen weiteren Beitrag überholt worden sein: es kam nur darauf an, mit der URL zum letzten Beitrag möglichst direkt ans Ende der Diskussion zu führen, worauf sich wohl das größte Interesse unserer Leser zuerst richten wird.

Das Forum selbst hat eine Gruppe von 7 Diskussionen als besonders wichtig und aktuell laufend herausgehoben, indem es sie voranstellte. Diese Hervorhebung geben wir durch halbfette Auszeichnung dieser 7 Diskussionen wieder; wir haben diese 7 Diskussionen aber trotzdem in die Chronologie eingegliedert, weil es sehr interessant zu sehen ist, wie früh schon manche wichtige Diskussionen begonnen worden sind. Zu den auf der Inhaltsübersicht angegebenen „87 topics“ sind also noch die 7 als besonders wichtig vorangestellten Themen hinzuzufügen, weshalb unsere folgende Liste auf insgesamt 94 Diskussionen kommt.

Anmerkungen zu den Diskussionen

Für die Suche der Leser nach den für sie interessanten Themen stehen zunächst nur die Überschriften der Diskussionen der Übersicht zur Verfügung: darin sind jedoch die Gegenstände der Diskussionen nicht immer klar zu erkennen. Deshalb sollen zu allen 94 Diskussionen wenigstens kurze Angaben über den Inhalt hinzugefügt werden: solche Ergänzungen haben wir für diese erste Version sehr knapp gehalten.

Die Bedeutung der Diskussionen

Nach unserem Urteil sollte man die Bedeutung einer Diskussion anhand von vor allem zwei Merkmalen bestimmen:
– Wieviele Wortmeldungen (Beiträge) sind dazu geschrieben worden; sie machen den Reichtum an Informationen, Anregungen und Ideen einer Diskussion aus.
– Wieviele Leser hat eine Diskussion angezogen: damit wird das öffentliche Interesse und die Relevanz des Themas belegt.

Dagegen kann man aus der Dauer der Diskussion keine eindeutigen Kriterien über ihre Bedeutung ziehen. Natürlich ist es ein gutes Zeichen, wenn das Interesse der Diskutanten und der Leser lange anhält. Die Statistik weist nur die Aktivität der Diskutanten aus (erster Beitrag, letzter Beitrag); den Zeitraum der gesamten Diskussion muß man schnell selbst kalkulieren. Große Anzahlen der Beiträge und der Abrufe ziehen sich meist auch mindestens über 2-3 Jahre hin und unterstreichen die Bedeutung einer Diskussion.

Die Entwicklung des Forums über die Jahre

Eine Aufschlüsselung der Diskussionen nach den Startjahren ergibt folgendes Bild:
2009:   1    –    2013:   13    –    2017:   4
2010:   2    –    2014:     8    –    2018:   3
2011:  11   –    2015:     7    –    2019:   3
2012:  36   –    2016:     6

Fast zwei Drittel der Diskussionen sind also in den Jahren 2011-2013 gestartet worden, einige von ihnen wurden über mehrere Jahre geführt.

Das andere entscheidende Merkmal für die Arbeit eines Forums sind die Zahlen der Abrufe. Da haben mehre Diskussionen die Größenordnung von 100.000 erreicht, und 4 sind in die Millionen vorgestoßen:

Diskussion #
.             Abrufe
#1:   1,4 Mio.         –     #30:    209 Tsd
#5:   1,4 Mio.         –     #40:    208 Tsd
#4:   1,1 Mio.         –     #13:    178 Tsd
#10:    1 Mio.         –     #56:    162 Tsd
#55:      718 Tsd     –      #7:     160 Tsd
#32:      636 Tsd     –     #31:    122 Tsd
#38:      466 Tsd     –     #52:    119 Tsd
#53:      352 Tsd     –     #43:    117 Tsd
#74:      252 Tsd     –     #29:    111 Tsd
#57:      220 Tsd     –     #67:      96 Tsd

Daraus lernen wir, welche internationale Breite die Kritik der Raumfahrt erreicht hat: das könnte man aus den Statistiken für einzelne Länder nicht entnehmen, dazu braucht es ein einternational arbeitendes Forum wie das CLUESFORUM. Und man kann daraus auch noch lernen, daß die Strategie der nationalen Betrugsbehörden wie NASA u.a. einzig und allein auf die totale Kontrolle der Massenmedien gerichtet sein muß; denn eine offene und öffentliche Auseinandersetzung mit der Kritik würden die grobschlächtigen Betrugsmethoden aller Raumfahrtbehörden nicht überleben. Und schließlich erkennen wir an den Abrufzahlen die überragende Stellung des CLUESFORUMS für die Kritik auch der Raumfahrt.

Die innere Kritik des Forums

Das CLUESFORUM arbeitet nicht nur mit Kritik ohne Ansehen der Personen oder Institutionen in Sachen Raumfahrt, sondern ebenso in den internen Auseinandersetzungen unter den Diskutanten. Man wird Beispiele dafür in den Diskussionen finden, weil z. B. der langjährige Teilnehmer „Heiwa“, der sich auch selbst mit seinem Klarnamen Anders Björkman vorgestellt hat und eine eigene Webseite betreibt, nach internen Auseinandersetzungen aus dem Forum verbannt worden ist: auf seinen Beiträgen steht heute bei seinem Namen „Banned“, und er scheint aktuell dort nicht mehr aktiv zu sein. Es gibt z. B. auch den Fall eines anderen ehemaligen Teilnehmers, der nach seinem Ausscheiden sogar auch noch die Texte in seinen Beiträgen gelöscht hat, so daß alle späteren Leser des Forums auf bedauerliche Lücken stoßen. Das CLUESFORUM ist ein Forschungsforum, auf dem sich die meisten Teilnehmer sehr ernsthaft mit den Grundüberzeugungen ihrer Kollegen auseinandersetzen, und wenn die Überzeugungen kollidieren, dann trennen sie leider oft die Menschen.

Die Sprache des Forums

In allen Foren des Internets führt die Konzentration auf einen engen Themenkreis zur Ausbildung eines Jargons und der Verwendung von Abkürzungen für die ständig benutzten Begriffe oder Topoi. Hierzu haben wir bereits in einem Artikel Hinweise gegeben:

SEPTEMBER CLUES und CLUESFORUM: die wichtigsten Quellen zur 9/11-Kritik.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2016/09/september_clues_einfuehrung_150907.pdf)

„Für den Nicht-Muttersprachler des Englischen hält das CLUESFORUM anfänglich ein paar kleinere Schwierigkeiten bereit, die jedoch nach einiger Lektüre der Diskussionsseiten leicht zu überwinden sind. Dazu gehört auch die häufige Verwendung von Abkürzungen, die man sich als Leser erst “erarbeiten” muß; hier eine kleine Auswahl von Beispielen:

BS    –        Bullshit
BTW    –    By the way: nebenbei gesagt
cgi    –        computer generated image: per Programm erzeugte Videobilder
IMHO    –   in my humble opinion
IMO    –     In my opinion
Nutwork –  Simon Shacks Wortprägung für “Netzwerk der Mächtigen”, die die Medienfälschung als ihre “Waffe der Massenzerstreuung” nutzen, um für ihren eigenen Vorteil die Welt zum Narren zu halten. – Originaltext:
We believe that Media Fakery is the most urgent issue to tackle in order to restore a bit of sanity on this planet. Media Fakery is the weapon of mass distraction used by a pesky network of nutty power brokers (I like to call it „The Nutwork“) to fool the world to their advantage
perps    –     perpetrators = die Täter: von 9/11 und allem Medienbetrug
TPTB   –     The powers that be = die Machthaber
PSYOP  –    Psychological Operations = psychologische Kriegführung
VICSIMS – Simulierte Opfer, aus “simulated victims”
WTF    –      What the fuck: Ausdruck des größten Überdrusses“

Das CLUESFORUM bietet auch eine vorzüglich arbeitende Suchfunktion an: eine Volltextsuche über sämtliche gespeicherte Diskussionsverläufe: für die Suche im gesamten CLUESFORUM steht das „Search“-Feld oben rechts im Titelfeld; für die Suche in der Abteilung „APOLLO Hoax …“ steht das „Search“-Feld links oben unter der Abteilung. Jedes Wort ist suchbar!

***

Die chronologische Reihenfolge der Einträge für Diskussionsthemen beginnt mit dem ersten Thema von 2009 und führt bis zur Gegenwart.

Apollo, and more space hoaxes
https://cluesforum.info/viewforum.php?f=23

.          2009

#001 / 2009-10-30
The MOON HOAX
by antipodean » Fri Oct 30, 2009 8:56 am
1385 Replies – 1418113 Views – Last post by pov603
Fri Mar 13, 2020 8:43 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=59&p=2413505#p2413505
APOLLO und die Mondlandungen. Diese allererste Diskussion ist zugleich die am längsten laufende, seit 11 Jahren, mit 1,4 Mio. Abrufen. Die 1385 Beiträge füllen mehr als 100 pdf-Seiten.

.          2010

#002 / 2010-11-15
APOLLO HOAX mother of media fakery
by simonshack » Mon Nov 15, 2010 11:59 am
4 Replies – 54385 Views – Last post by simonshack
Sun Sep 13, 2015 5:56 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=479&p=2396590#p2396590
Nur 5 Beiträge. Will zeigen, daß wenige Dokumente genügen, die Fälschung der Mondlandung zu demonstrieren.

#003 / 2010-11-22
After the Moon Hoax: SKYLAB
by nonhocapito » Mon Nov 22, 2010 7:36 am
21 Replies – 59776 Views – Last post by Natural Philosopher
Mon Mar 04, 2019 5:05 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1322&p=2412090#p2412090
Skylab war die erste US-amerikanische Weltraumstation. Fingierungen der „Schwerelosigkeit“.

.          2011

#004 / 2011-05-21
ENDEAVOUR – the 30-year Space Shuttle hoax
by simonshack » Sat May 21, 2011 7:56 pm
793 Replies – 1106693 Views – Last post by Kham
Sun Mar 11, 2018 7:23 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=935&p=2405403#p2405403
Das Space Shuttle „Endeavour“, Raumfähre, 1992-2011. 25 angebliche Flüge zur „ISS“. „Challenger-Katastrophe“. Das gesamte Shuttle-Projekt.

#005 / 2011-06-11
Fakery in Orbit: THE I$$
by simonshack » Sat Jun 11, 2011 1:50 am
1544 Replies – 1459253 Views – Last post by ICfreely
Wed Jan 29, 2020 1:33 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=720&p=2413283#p2413283
Dies ist die sachliche Fortsetzung des „Endeavour“-Themas: nach der Konstruktion der „ISS“ durch die Shuttle-Flüge kommt nun der Betrieb der „ISS“. Beide Diskussionen starten fast gleichzeitig (Ende Mai/Anfang Juni 2011) und gehören zu den längsten auf CLUESFORUM und mit den größten Abrufzahlen.

#006 / 2011-06-15
BURAN – and the spaced-out Soviet efforts
by simonshack » Wed Jun 15, 2011 10:08 pm
32 Replies – 62204 Views – Last post by Flabbergasted
Wed Feb 26, 2014 1:07 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=968&p=2389361#p2389361
„Buran“ ist die wenig bekannte sowjetische Parallele zum „Shuttle“.

#007 / 2011-06-26
Hubble or Bubble?
by Terence.drew » Sun Jun 26, 2011 11:09 pm
89 Replies – 163935 Views – Last post by kickstones
Tue Jun 06, 2017 10:13 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=977&p=2403718&sid=181ec52a43eee9233d1700d13a43f956#p2403718
Das „Hubble Space Telescope“ und seine magischen Fähigkeiten: es kann im All mehrere Tage lang „stillstehen“ für eine Langzeitbelichtung. Lehrreich und unterhaltsam zugleich.

#008 / 2011-07-19
NASA’s Dawn enters orbit of asteroid Vesta
by I@N » Tue Jul 19, 2011 7:57 am
13 Replies – 16913 Views – Last post by agraposo
Wed May 17, 2017 12:17 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1016&p=2403431#p2403431
„Dawn“ ist eine NASA-Sonde im Orbit um den Asteroiden oder „Protoplanet“ Vesta.

#009 / 2011-08-09
NASA’s sun-powered Juno spacecraft
by Dcopymope » Tue Aug 09, 2011 1:06 am
7 Replies – 10410 Views – Last post by Dcopymope
Fri Sep 02, 2011 9:23 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1052&p=2358719#p2358719
Start der NASA-Sonde „Juno“. Das Thema „Aliens“.

#010 / 2011-08-27
Satellites : general discussion and musings
by Unleashed » Sat Aug 27, 2011 2:56 am
898 Replies – 979591 Views – Last post by roastrunner
Fri Jan 31, 2020 4:08 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1070&p=2413296#p2413296
Diskutiert die Realität von Satelliten sowohl in konkreten Fällen, z. B. GPS, als auch generell. Eine der längsten Diskussionen auf CLUESFORUM.

#011 / 2011-09-02
Domino’s Pizza on the Moon?
by I@N » Fri Sep 02, 2011 8:59 am
1 Reply – 4497 Views – Last post by reel.deal
Mon May 21, 2012 10:47 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1075&p=2370527#p2370527
Die Fast-Food-Kette „Domino’s“ plant den Bau eines Pizza-Restaurants auf dem Mond.

#012 / 2011-09-12
Rovers Carried 9/11 Tributes to Mars, Says NASA
by fred » Mon Sep 12, 2011 2:58 am
9 Replies – 15093 Views – Last post by Heiwa
Thu Dec 01, 2011 5:09 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1087&p=2362726#p2362726
10 Jahre nach dem 11. September 2001 hat NASA Bruchstücke des World Trade Centers zum Mars gesandt als ein „interplanetary memorial“.

#013 / 2011-09-22
Falling satellites and other Dangers from Space
by nonhocapito » Thu Sep 22, 2011 1:28 pm
116 Replies – 178695 Views – Last post by simonshack
Wed Nov 06, 2013 7:36 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1100&p=2387987#p2387987
Gefahren von Satelliten: Abstürze auf die Erde, Weltraumschrott, Politisierung.

#014 / 2011-11-09
Russian Probe “Phobos-Grunt” has some problems
by I@N » Wed Nov 09, 2011 9:30 am
26 Replies – 32212 Views – Last post by Heiwa
Thu Aug 16, 2012 5:15 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1145&p=2373801#p2373801
Die russische interplanetare Sonde „Phobos-Grunt“ hat den geplanten Orbit nicht erreicht.2012

.          2012

#015 / 2012-01-26
Life on Venus? (and other planetary musings)
by lux » Thu Jan 26, 2012 5:18 pm
14 Replies – 26613 Views – Last post by aa5
Fri Oct 28, 2016 7:16 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1196&p=2401929#p2401929
Ein russischer Wissenschaftler behauptet, Fotos von einer alten russischen Venus-Sonde enthielten Anzeichen von Leben auf der Venus.

#016 / 2012-02-09
The Mars pre-hoax: starts with a cut of budget
by I@N » Thu Feb 09, 2012 2:41 pm
15 Replies – 26418 Views – Last post by diagonal2
Wed Jun 27, 2012 4:21 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1217&p=2371811#p2371811
Obamas Haushalt würde Mittel für das Marsprogramm und die Erforschung des Sonnensystems streichen.

#017 / 2012-02-13
ESA Space Efforts: new Italian VEGA Rocket in space!
by I@N » Mon Feb 13, 2012 2:52 pm
3 Replies – 6232 Views – Last post by corsarino
Thu Feb 16, 2012 7:12 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1218&p=2365370#p2365370
Italien startet eine eigene Rakete von Korou in Französisch Guayana.

#018 / 2012-02-18
Remembering BILL KAYSING
by simonshack » Sat Feb 18, 2012 5:55 pm
27 Replies – 54282 Views – Last post by michiganj
Sun Oct 06, 2019 12:45 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1225&p=2412837#p2412837
Über Kaysings Buch und sein Video-Interview 20 Jahre später.

#019 / 2012-02-20
NASA moon rocks go missing!
by SmokingGunII » Mon Feb 20, 2012 11:56 am
3 Replies – 6846 Views – Last post by arc300
Sun Jan 26, 2014 12:34 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1226&p=2389088#p2389088
NASA hatte „Mondsteine“ an Institutionen als Geschenke vergeben, die inzwischen teilweise abhanden gekommen sind.

#020 / 2012-03-22
Project Orion
by whatsgoingon » Thu Mar 22, 2012 5:48 pm
2 Replies – 3490 Views – Last post by reel.deal
Sun Apr 08, 2012 11:22 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1262&p=2368095#p2368095
Alle 3 Beiträge stammen von 2 Diskutanten, die selbst ihre Texte gelöscht haben: „DELETED THEIR OWN POSTS“. Nur die Bilder sind geblieben.

#021 / 2012-03-26
(Russians What?) The Yuri Gagarin Hoax
by hollycrap » Mon Mar 26, 2012 12:35 am
16 Replies – 49054 Views – Last post by tanertan
Mon Apr 15, 2019 12:46 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1264&p=2412326#p2412326
Schon der angeblich erste Flug eines Menschen in den Weltraum (Gagarin 1961) war ein Betrug. Ein Diskutant bezieht sich auf die englische Ausgabe des Buches von Gerhard Wisnewski: „One Small Step? The Great Moon Hoax and the Race to Dominate Earth from Space.“ – La Vergne : Rudolf Steiner Press, 2012.

#022 / 2012-03-28
Musings about Kubrick, Hollywood and the Moon Hoax
by simonshack » Wed Mar 28, 2012 5:49 pm
48 Replies – 79555 Views – Last post by Critical Mass
Tue Dec 15, 2015 12:22 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1273&p=2398593#p2398593
Die bekannte Annahme, Hollywood und Kubrick könnten in die Medienfälschung der Mondlandung verwickelt sein, wird kritisch untersucht.

#023 / 2012-04-18
Viking Lander picture
by I@N » Wed Apr 18, 2012 12:42 pm
2 Replies – 4476 Views – Last post by I@N
Wed Apr 18, 2012 1:25 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1299&p=2368764#p2368764
NASA hat 1976 angeblich zwei „Viking“-Raumsonden auf dem Mars gelandet. Diskutiert werden damalige Fotos vom Mars.

#024 / 2012-04-20
Planetary Resources (James Cameron/NASA/Google)
by disinpho » Fri Apr 20, 2012 12:55 pm
1 Reply – 3881 Views – Last post by hollycrap
Sat Apr 21, 2012 1:38 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1301&p=2368965#p2368965
Diskutiert eine Pressemitteilung 2012 über die Gründung einer „Space Exploration Company“ zur Gewinnung weiterer Quellen für Bodenschätze auf den Planeten.

#025 / 2012-04-25
Buzz Aldrin is still at it
by hoi.polloi » Wed Apr 25, 2012 6:20 pm
19 Replies – 30251 Views – Last post by Critical Mass
Sun Oct 04, 2015 12:13 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1303&p=2396793#p2396793
NASA’s Versuche, durch Propaganda Kinder mit den Medienfälschungen zu indoktrinieren.

#026 / 2012-04-25
CGI AMATEUR UFO VIDEOS.
by Equinox » Wed Apr 25, 2012 4:01 am
31 Replies – 40713 Views – Last post by simonshack
Thu Jun 28, 2012 2:24 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1302&p=2371871#p2371871
UFO-Material könnte zum Teil auf Fälschungen beruhen; die Zwecke ihrer Verbreitung.

#027 / 2012-05-09
Did the Germans launch a crewed rocket into space in 1933?
by LightCone » Wed May 09, 2012 10:30 pm
0 Reply – 3683 Views – Last post by LightCone
Wed May 09, 2012 10:30 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1309&p=2369901#p2369901
Der „London Sunday Referee“ hat im Oktober 1933 einen Bericht aus Rügen gebracht: ein gewisser Otto Fischer habe in einer Rakete aus Stahl eine Höhe von 6 Meilen erreicht, „nearly three decades before Yuri Gagarin?“

#028 / 2012-05-11
Is Every Country on Earth Faking „Manned“ Space Missions?
by Kentrailer » Fri May 11, 2012 12:29 am
5 Replies – 9418 Views – Last post by lux
Fri Aug 08, 2014 6:15 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1312&p=2391304#p2391304
Diskutieren Beispiele von Fälschungen aus Russland und China.

#029 / 2012-05-16
Richard Branson – and Spaceport America
by Heiwa » Wed May 16, 2012 5:12 pm
60 Replies – 111555 Views – Last post by hoi.polloi
Tue Jun 12, 2018 11:25 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1319&p=2405935&sid=f03478c6783bc0d277e5b53ba140e3e7#p2405935
Da die NASA selbst keine bemannten Flüge mehr veranstaltet, wird der Betrug künftig von Privatfirmen organisiert: Branson und sein „Spaceport America“ in New Mexico.

#030 / 2012-05-19
Elon Musk, SpaceX and PayPal
by Heiwa » Sat May 19, 2012 5:41 pm
158 Replies – 209906 Views – Last post by simonshack
Mon Apr 13, 2020 12:01 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1453&p=2414164#p2414164
Die NASA kann den Betrug mit einer „ISS“ nicht mehr sicherstellen, übergibt daher die „ISS“ an eine Privatfirma von Elon Musk, die nicht mehr zu Auskünften nach dem „Freedom of Information Act“ (FOIA) verpflichtet ist und daher das Geheimnis besser behüten kann.

#031 / 2012-06-01
Sci-Fi Fathers of NASA (Arthur C. Clarke, Rodenberry, etc.)
by simonshack » Fri Jun 01, 2012 2:01 pm
65 Replies – 122618 Views – Last post by nonhocapito
Sun Apr 30, 2017 9:13 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1341&p=2403293#p2403293
Die Beziehungen zwischen „science fiction“, Erzählungen und Filmen, und Raumfahrt und Aliens.

#032 / 2012-06-23
MARS & the Curiosity Rover – NASA’s latest hoax
by simonshack » Sat Jun 23, 2012 10:25 am
593 Replies – 636110 Views – Last post by kickstones
Thu Nov 29, 2018 9:59 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1391&p=2407902#p2407902
NASA hat angeblich eine unbemannte Raumsonde „Curiosity“ auf dem Mars gelandet, die ein Fahrzeug („Rover“) auf dem Mars herumfahren läßt.

#033 / 2012-07-04
EARTHRISE
by reel.deal » Wed Jul 04, 2012 10:17 pm
30 Replies – 42020 Views – Last post by Sunkat
Fri Aug 10, 2012 10:49 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1360&p=2373526#p2373526
Das angeblich auf dem Mond aufgenommene Foto vom „Aufgang der Erde“ auf dem Mond.

#034 / 2012-07-25
Yes – NASA did go to the moon
by stevenp6 » Wed Jul 25, 2012 9:46 pm
54 Replies – 56881 Views – Last post by simonshack
Fri Jul 27, 2012 10:03 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1382
2012 hatte sich in der Diskussion „Moon Hoax“ (#001) der Teilnehmer „stevenp6“ zu Wort gemeldet mit der Aussage, daß er die Raumfahrtleistungen der NASA für real hält; alle Kritik daran erscheine im unsinnig. Das Forum hat deshalb für diese Meinung eine eigene Diskussion eröffnet. Diese Diskussion dauerte 2 Tage.

#035 / 2012-08-24
How to become an Asstronot – and more!
by simonshack » Fri Aug 24, 2012 3:57 pm
23 Replies – 34960 Views – Last post by Critical Mass
Sun Sep 21, 2014 3:36 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1397&p=2391946#p2391946
Ein Mann aus Ecuador hat eine Astronauten-Ausbildung in Russland gemacht, und andere Fälle.

#036 / 2012-08-26
Neil Armstrong passed away.
by Q_prime » Sun Aug 26, 2012 2:18 am
53 Replies – 63995 Views – Last post by whatsgoingon
Thu Sep 20, 2012 4:35 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1399&p=2375460#p2375460
Zum Tod von Neil Armstrong, Berichte über seine Zurückgezogenheit seit der „Mondlandung“.

#037 / 2012-09-10
Teenager explores space!
by lux » Mon Sep 10, 2012 5:25 pm
3 Replies – 8764 Views – Last post by michiganj
Tue Sep 11, 2012 3:43 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1423&p=2374949#p2374949
Ein Ingenieurstudent schickt eine Kamera mit einem Ballon in ca. 30 km Höhe und fotografiert die Rundung der Erde.

#038 / 2012-09-11
Our World (The ‚cold‘ of space and our Universe that isn’t)
by scud » Tue Sep 11, 2012 3:18 pm
426 Replies – 466016 Views – Last post by NotRappaport
Sun Nov 26, 2017 11:12 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1424&p=2404826#p2404826
Entfaltet die sehr verwickelte Konzeption von „Wärme“ und „Kälte“ und „Temperatur“ im Weltraum.

#039 / 2012-10-03
Re-entry
by Heiwa » Wed Oct 03, 2012 6:01 pm
70 Replies – 86589 Views – Last post by Heiwa
Sun Nov 10, 2013 12:24 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1445&p=2388049#p2388049
Diskutiert – erstmalig – die Frage, wie APOLLO 11 und die Space Shuttles mit 0 m/sec Geschwindigkeit auf der Erde landen konnten. „Heiwa“ ist der Deckname für Anders Björkman, der seither das Re-entry-Problem aus kosmischen Geschwindigkeiten als unlösbar bewiesen hat; vgl. den Artikel auf Balthasars Blog:
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere. – 22.11.2016 – 23 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)

#040 / 2012-10-09
RedBull SpaceDive
by hoi.polloi » Tue Oct 09, 2012 2:50 pm
202 Replies – 208431 Views – Last post by anonjedi2
Wed Mar 26, 2014 10:56 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1451&p=2389727#p2389727
Felix Baumgartner will aus 30 km Höhe, nur mit einem Schutzanzug bekleidet, direkt zur Erde abspringen und mit einem Fallschirm landen. Weckt allerlei Phantasien, bis hin zur Idee, so könnten künftig Astronauten zur Erde zurückkehren.

#041 / 2012-10-12
Triangle on Sun
by hoi.polloi » Fri Oct 12, 2012 4:29 am
5 Replies – 7431 Views – Last post by hoi.polloi
Fri Oct 12, 2012 2:37 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1454&p=2376598#p2376598
Eine UFO-Webseite behauptet ein Dreieck in der Sonne zu sehen. Für CLUESFORUM sind UFO’s eigentlich kein Thema; die Teilnehmer sind sich nicht einig.

#042 / 2012-10-20
The Galaxy Evolution Hoax according to Susan Kassin
by Heiwa » Sat Oct 20, 2012 11:43 am
12 Replies – 22335 Views – Last post by Dcopymope
Mon Apr 22, 2013 2:22 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1460&p=2383395#p2383395
Susan Kassin arbeitet bei der NASA. Durch Teleskopbeobachtungen hat sie neue Erkenntnisse über Galaxien gewonnen.

#043 / 2012-10-30
‚We Never Went to the Moon‘ by Bill Kaysing
by hoi.polloi » Tue Oct 30, 2012 2:23 am
28 Replies – 117415 Views – Last post by hoi.polloi
Fri Aug 28, 2015 6:37 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1477&p=2396307#p2396307
Eröffnung einer Diskussion über Kaysings Buch auf dem CLUESFORUM: Präsentation des Buches mit allen Kapiteln, Ergänzung durch andere Abbildungen, Diskussion und Würdigung seiner Bedeutung. Umfang: ca. 100 Seiten.

#044 / 2012-11-08
X-37B ‚Secret‘ Space Plane
by icarusinbound » Thu Nov 08, 2012 5:31 pm
5 Replies – 9519 Views – Last post by icarusinbound
Thu May 30, 2013 5:55 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1484&p=2385118#p2385118
Über das geheime Raumflugzeug „X-37B“ ist in den Massenmedien wenig berichtet worden. Die häufig verwendete Abkürzung „MSM“ steht für „main stream media“.

#045 / 2012-11-15
The Earth seen from space
by Flabbergasted » Thu Nov 15, 2012 5:10 am
32 Replies – 82633 Views – Last post by Flabbergasted
Mon Dec 19, 2016 10:39 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1489&p=2402463#p2402463
Bilder der Erde hat die NASA von Satelliten und der angeblichen „ISS“ aus aufgenommen und weltweit verbreitet.

#046 / 2012-11-19
US Military Space Ops cloth patches: disinfo?
by icarusinbound » Mon Nov 19, 2012 7:45 pm
3 Replies – 7528 Views – Last post by hoi.polloi
Tue Nov 20, 2012 3:57 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1497&p=2378108#p2378108
„Cloth patches“ sind Stoffaufnäher für Jacken und andere Bekleidungsstücke; hier geht es um Symbole oder Kennzeichen für militärische oder „astronautische“ Unternehmungen; Frage von Fälschungen.

#047 / 2012-11-29
Project 119 – nuking the moon!
by reichstag fireman » Thu Nov 29, 2012 5:20 pm
3 Replies – 9247 Views – Last post by simonshack
Mon Dec 03, 2012 9:02 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1506&p=2378451#p2378451
Die AIRFORCE der USA hatte vorgeschlagen, auf dem Mond eine Atombombe zu zünden, deren Ergebnis von der Erde aus beobachtet werden kann. Zweck: die Moral der US-Bürger zu heben.

#048 / 2012-12-07
Apollo 17 anniversary : how will you commemorate it?
by icarusinbound » Fri Dec 07, 2012 10:51 pm
19 Replies – 28427 Views – Last post by lux
Mon Dec 17, 2012 2:07 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1514&p=2378898#p2378898
Wie könnte man des 40. Jahrestages des APOLLO 17-Unternehmens gedenken?

#049 / 2012-12-09
Patrick Moore dies
by icarusinbound » Sun Dec 09, 2012 6:24 pm
1 Reply – 5635 Views – Last post by simonshack
Sun Dec 09, 2012 7:32 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1517&p=2378603#p2378603
Der Astronom und populäre BBC-Berichterstatter Sir Patrick Alfred Caldwell-Moore (1923-2012) ist verstorben.

#050 / 2012-12-12
‚Moon Machines‘- TV series: thoughts of forum?
by icarusinbound » Wed Dec 12, 2012 1:23 pm
4 Replies – 8168 Views – Last post by hoi.polloi
Mon Jul 01, 2013 3:34 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1520&p=2386082#p2386082
Der TV-Kanal „Discovery Science“ zeigt eine Serie: „Moon Machines“. Gibt Einblicke in Ausrüstung und Infrastruktur der APOLLO-Programme.

.          2013

#051 / 2013-01-01
NASA’s new space suit
by lux » Tue Jan 01, 2013 2:36 pm
18 Replies – 38894 Views – Last post by brianv
Thu Mar 27, 2014 3:42 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1536&p=2389729#p2389729
NASA hat den neuen Raumanzug „Z-1“ vorgestellt. Ähnelt dem Modell in Disneys 1995 Film „Toy Story“. Der neue Raumanzug wird ab 2015 benutzt, also 20 Jahre nach dem Film. Kinder, die in die Filmfigur vernarrt waren, werden Erwachsene sein und allen Quatsch glauben, den die NASA erzählt.

#052 / 2013-02-15
Russian Meteor Shower 15-2-2013
by nonhocapito » Fri Feb 15, 2013 10:12 am
147 Replies – 119441 Views – Last post by Heiwa
Mon Mar 04, 2013 7:44 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1563&p=2381923#p2381923
In einem Schauer von Meteoriten-Fragmenten über der Stadt Tschelyabinsk am Ural sollen 400 Menschen verwundet worden sein. Diskutiert die Anzeichen für eine Medienfälschung. Besonders schön: das Schlußwort von Heiwa!

#053 / 2013-03-18
Miscellaneous NASA comedies
by lux » Mon Mar 18, 2013 3:27 am
310 Replies – 352821 Views – Last post by ghostofpedro
Thu Nov 07, 2019 11:47 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1583&p=2412946#p2412946
NASA spuckt fast täglich neuen Unsinn aus, der nicht immer einen eigenen Artikel braucht. Deshalb nun der Artikel „Verschiedenes“.

#054 / 2013-04-17
Mars One – „non-profit“ raising money for Mars reality TV
by hoi.polloi » Wed Apr 17, 2013 1:57 pm
20 Replies – 33402 Views – Last post by hoi.polloi
Mon May 01, 2017 4:38 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1605&p=2403309#p2403309
Das Projekt „Mars One“, das nicht gewinnorientiert arbeitet, will im Jahr 2013 mit einem Flug 4 Astronauten zum Mars bringen, für die es jedoch keine Rückkehr zur Erde geben wird. Dafür werden 6 Milliarden Dollar benötigt: das Geld soll durch eine „global reality television series“ aufgebracht werden.

#055 / 2013-05-25
Does Rocketry Work beyond Earth’s atmosphere?
by Boethius » Sat May 25, 2013 1:21 pm
817 Replies – 718681 Views – Last post by Only2perCent
Fri Dec 13, 2019 4:09 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1632&p=2413055#p2413055
Der erste Beitrag bestreitet die Gültigkeit von Newtons Gesetzen u.a. im Vakuum des Weltraums: Aktion und Reaktion, Kraft ist Masse mal Beschleunigung, Erhaltung des Momentums, Düsenkonstruktionen. Die Diskussion darüber dauert von Mai 2013 bis Dezember 2019.

#056 / 2013-06-23
What is Gravity?
by hoi.polloi » Sun Jun 23, 2013 2:10 am
137 Replies – 162241 Views – Last post by patrix
Mon May 06, 2019 4:52 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1641&p=2412388#p2412388
Die Diskussion, was Schwerkraft eigentlich ist, bringt alle bisher vorgebrachten Ideen wieder auf den Tisch.

#057 / 2013-07-12
The SSSS – early musings – 2013>2015
by simonshack » Fri Jul 12, 2013 12:01 am
163 Replies – 220620 Views – Last post by simonshack
Fri Dec 04, 2015 12:57 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1647&p=2398363#p2398363
Der erste Beitrag sagt, daß das allgemein akzeptierte heliozentrische System mit dem kopernikanisch-keplerischen Sonnensystem viele Fragen aufwirft, die im folgenden diskutiert werden sollen. Simon Shack präsentiert sein „SSSS“ – „Simon Shack Solar System“.

#058 / 2013-08-21
Mr. Ed Stone of NASA
by Heiwa » Wed Aug 21, 2013 6:43 pm
3 Replies – 4928 Views – Last post by lux
Tue Aug 27, 2013 3:08 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1655&p=2386913#p2386913
Vor 36 Jahren (im Jahr 2013) hat die NASA die Raumsonden „Voyager 1“ and „Voyager 2“ gestartet, um das Sonnensystem zu erforschen. Nach den NASA-Daten scheint die Gravitation der Sonne die Sonden nicht abgebremst zu haben: wie kann das sein?

#059 / 2013-09-07
Bill Ingalls: NASA shill or just the simulation of such?
by hoi.polloi » Sat Sep 07, 2013 4:12 pm
0 Reply – 3438 Views – Last post by hoi.polloi
Sat Sep 07, 2013 4:12 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1659&p=2387066#p2387066
Bill Ingalls ist ein Fotograf, der nach eigenen Angaben mehr als 25 Jahre lang für die NASA gearbeitet hat. Unklarheiten über die Person.

#060 / 2013-10-18
Sunjammer – dystopian dream machine
by dblitz » Fri Oct 18, 2013 1:56 am
2 Replies – 3779 Views – Last post by dblitz
Fri Oct 18, 2013 12:31 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1671&p=2387803#p2387803
„Sunjammer“ ist ein Sonnensegel von 1200 Quadratmetern Fläche und nur 5 Millionstel Meter dick und wiegt daher nur 31 kg. Es soll 2015 starten, und wird nur von Sonnenwinden angetrieben. Daher könnte es sich nur von der Sonne entfernen, nicht der Sonne nähern.

#061 / 2013-11-10
NASA’s Universe Electrick
by dblitz » Sun Nov 10, 2013 6:40 pm
4 Replies – 6351 Views – Last post by Flabbergasted
Mon Nov 11, 2013 2:37 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1676&p=2388064#p2388064
Startet mit einer Frage: Wenn NASA’s Raumfahrt-Schiffe unmöglich sind und die angestellten Beobachtungen gefälscht sind, warum sollten diese Beobachtungen Daten liefern, die die Grundlage von NASA’s eigenen Theorien widerlegen, die die NASA bestätigen möchte, und die wissenschaftlichen Grundsätze widerlegen, nach denen diese Raumfahrt-Schiffe angeblich funktionieren?

#062 / 2013-11-14
How can we travel faster in space?
by Heiwa » Thu Nov 14, 2013 1:06 pm
2 Replies – 4614 Views – Last post by Heiwa
Thu Nov 14, 2013 6:01 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1677&p=2388159#p2388159
2006 hat die NASA mitgeteilt, ein „nuclear thermal propulsion system“ könne hundertmal stärker sein als die chemischen Antriebssysteme. Das System erhitzt eine Flüssigkeit, gewöhnlich Wasserstoff, in einem nuklearen Reaktor auf hohe Temperaturen und erzeugt damit einen Schub, der die Rakete im Raum bewegt.

#063 / 2013-12-01
China’s Moon Mission(s)
by hoi.polloi » Sun Dec 01, 2013 10:25 am
34 Replies – 48952 Views – Last post by lux
Sun Aug 31, 2014 11:42 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1684&p=2391639#p2391639
2013 startet China einen unbemannten Mondflug mit einem „moon rover“, der heißt „Yutu rover“ (Jade Rabbit = Jade Hase), wiegt 140 kg und fährt auf 6 Rädern. Warum produzieren alle raumfahrenden Nationen solche sinnlosen technischen Märchen?

.          2014

#064 / 2014-01-22
ESA – European Space Agency
by omaxsteve » Wed Jan 22, 2014 5:44 am
3 Replies – 5628 Views – Last post by lux
Wed Jan 22, 2014 3:56 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1694&p=2389046#p2389046
Die Diskutanten entdecken die ESA.

#065 / 2014-03-30
Bonhams: The Space History Sale
by icarusinbound » Sun Mar 30, 2014 12:39 pm
1 Reply – 4705 Views – Last post by hoi.polloi
Sun Mar 30, 2014 1:48 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1707&p=2389764#p2389764
Am 8.4.2014 wird das Auktionshaus Bonham eine große Anzahl von APOLLO-Gegenständen zum Kauf anbieten.

#066 / 2014-04-04
Space/Unclear Agencies of the („developing“) World
by hoi.polloi » Fri Apr 04, 2014 11:45 pm
1 Reply – 4295 Views – Last post by brianv
Fri Apr 04, 2014 11:55 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1708&p=2389836#p2389836
Kritisiert das politische Narrativ von „Entwicklungsländern“ für Länder mit jahrhundertelanger Geschichte und den Druck, die Errungenschaften der westlichen Staaten nachzuahmen: Atomwaffen, Raumfahrt. Beispiel: Nord Korea.

#067 / 2014-04-30
Stars/no stars – and other space oddities
by Starbucked » Wed Apr 30, 2014 10:06 am
92 Replies – 96911 Views – Last post by patrix
Wed Nov 20, 2019 2:30 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1711&p=2412988#p2412988
Eröffnet die Diskussion mit einem Video von Allan Weisbecker. NASA steht fest zur Aussage, im Weltraum sind keine Sterne zu sehen. Zuerst hieß es, die Kameras könnten wegen der Belichtung keine Sterne abbilden; jetzt sagen vier „Astronauten“, sie könnten im Weltall keine Sterne sehen.

#068 / 2014-06-20
SPAGHETTI space balls
by simonshack » Fri Jun 20, 2014 11:43 pm
4 Replies – 9529 Views – Last post by simonshack
Sat Jun 28, 2014 6:16 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1725&p=2390795#p2390795
Die italienische Raumfahrtagentur „ASI“ (Agenzia Spaziale Italiana) ist in einen Korruptionsskandal verwickelt. Die italienische Raumfahrt hatte schon mit Luigi Broglio in den sechziger Jahren begonnen. CLUESFORUM hat diese Informationen von der Webseite (http://www.fakeologist.com).

#069 / 2014-07-21
NASA – the tallest of all tales
by simonshack » Mon Jul 21, 2014 12:27 am
25 Replies – 62462 Views – Last post by patrix
Mon Jan 13, 2020 2:56 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1735&p=2413171#p2413171
Die Institution der Raumfahrtbehörde selbst ist auf Lügen gebaut.

#070 / 2014-08-27
Tether Incident
by Critical Mass » Wed Aug 27, 2014 1:54 pm
1 Reply – 3827 Views – Last post by hoi.polloi
Wed Aug 27, 2014 4:29 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1740&p=2391581#p2391581
Ein NASA-Video zeigt die angebliche Freisetzung eines Satelliten an einem Seil (tether) während eines angeblichen Shuttle-Fluges „STS-75“. Full link: http://www.youtube.com/watch?v=A0BxjJX5ksE

#071 / 2014-10-25
Earth climate „satellite data“ is clearly a front
by hoi.polloi » Sat Oct 25, 2014 3:57 am
4 Replies – 7120 Views – Last post by hoi.polloi
Sun Oct 26, 2014 12:01 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1752&p=2392314#p2392314
Eine Webseite der US-Regierung bietet angeblich Zugang zu Klimadaten des MODIS-Systems.

.          2015

#072 / 2015-02-13
„We faked the lunar landings to bankrupt the Soviet Union“
by nonhocapito » Fri Feb 13, 2015 5:35 pm
1 Reply – 10193 Views – Last post by Critical Mass
Fri Feb 13, 2015 6:12 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1774&p=2394144#p2394144
In einer Szene des Films „Interstellar“ wird gesagt, die APOLLO-Flüge zum Mond seien gefälscht worden, damit sich die Sowjets ruinieren mit der Verschwendung von Mitteln für Raketen und andere sinnlose Maschinen.

#073 / 2015-02-20
Video Games and the Space Hoax
by hoi.polloi » Fri Feb 20, 2015 5:21 am
2 Replies – 5804 Views – Last post by hoi.polloi
Sat Feb 21, 2015 8:25 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1778&p=2394344#p2394344
In Video-Spielen wird der Raumfahrtbetrug als populär verstärkt propagiert.

#074 / 2015-07-13
NASA’S F.E. DBA STRATEGY
by simonshack » Mon Jul 13, 2015 7:56 pm
179 Replies – 252699 Views – Last post by patrix
Thu Mar 26, 2020 12:15 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1810&p=2413788#p2413788
NASA hat eine „Flat Earther“-Bewegung von Wirrköpfen installiert, die die Erde angeblich für eine flache Scheibe halten, und verbindet in den Massenmedien alle Kritiker der Raumfahrt mit diesen Wirrköpfen zum Beweis, daß auch die Raumfahrtkritik nur von Wirrköpfen kommt. Die Strategie heißt „DBA“ (Discredit By Association) und bedeutet Verleumdung durch Gleichsetzung.

#075 / 2015-07-22
Relativity Specialist
by pmb » Wed Jul 22, 2015 9:10 pm
18 Replies – 17575 Views – Last post by simonshack
Fri Jul 24, 2015 10:19 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1812&p=2396125#p2396125
Die Beiträge sind anderen Diskussionen entnommen, dadurch bleibt das Thema unverständlich.

#076 / 2015-09-01
Amateur Astronomy: What can we see?
by hoi.polloi » Tue Sep 01, 2015 2:13 pm
12 Replies – 14947 Views – Last post by molodyets
Thu Dec 07, 2017 3:31 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1820&p=2404960&sid=f03478c6783bc0d277e5b53ba140e3e7#p2404960
Diskutiert Beobachtungsmöglichkeiten mit einer einfachen Hobby-Ausrüstung.

#077 / 2015-09-05
Noctilucent Clouds
by hoi.polloi » Sat Sep 05, 2015 9:40 pm
1 Reply – 6109 Views – Last post by Nobalai
Sun Jan 10, 2016 5:26 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1821&p=2398867#p2398867
In der oberen Atmosphäre soll es Wolken geben, die nachts leuchten.

#078 / 2015-09-06
Space.com says Moon Rocks are Disintegrating
by hoi.polloi » Sun Sep 06, 2015 8:44 am
2 Replies – 4582 Views – Last post by Critical Mass
Sun Sep 06, 2015 12:05 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1823&p=2396469#p2396469
Die Internetseite „SPACE.com“ berichtet, daß einige vom APOLLO-Programm angeblich zur Erde gebrachte Mondsteine zu Staub zerfallen.

.          2016

#079 / 2016-03-01
Space and the middle east
by fubarfuthark » Tue Mar 01, 2016 9:27 am
41 Replies – 34153 Views – Last post by ICfreely
Sun Mar 13, 2016 12:39 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1865&p=2399632#p2399632
Die Staaten des mittleren Ostens und die Raumfahrt.

#080 / 2016-03-10
Set theory, new maths and ontology of space
by fubarfuthark » Thu Mar 10, 2016 4:46 pm
11 Replies – 11801 Views – Last post by simonshack
Sun Mar 13, 2016 7:53 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1870&p=2399641#p2399641
Ein Scherzartikel über Mengenlehre (set theory) hat mit Raumfahrt wenig zu tun.

#081 / 2016-03-11
Electric Universe?
by sharpstuff » Fri Mar 11, 2016 12:54 pm
13 Replies – 14230 Views – Last post by aa5
Tue Oct 25, 2016 4:52 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1872&p=2401920#p2401920
Stellt das „Thunderbolts project“ zur Diskussion: dort werden „New Age“-Philosophien propagiert und NASA-Raumfahrt-Geschichten.

#082 / 2016-05-27
‚Man on the Moon‘ — Collector’s Edition
by hoi.polloi » Fri May 27, 2016 4:47 am
0 Reply – 4045 Views – Last post by hoi.polloi
Fri May 27, 2016 4:47 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1889&p=2400241#p2400241
Eine Bildergeschichte des Menschen auf Weltraumerforschung; bespricht ein Buch von 1969: „A picture chronology of man in space exploration“, Verlag: Galina, Inc., Dallas, Texas.

#083 / 2016-10-18
Stardate, NPR & created programs
by elmoastro » Tue Oct 18, 2016 12:21 am
2 Replies – 3463 Views – Last post by aa5
Tue Oct 18, 2016 1:24 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1928&p=2401887#p2401887
Ein „NPR program“ (die Abkürzung wird nicht aufgelöst) propagiert durch eine Art Gehirnwäsche die neuesten NASA-„Tatsachen“.

#084 / 2016-12-16
My analysis of the „space walks“ as a diver
by patrix » Fri Dec 16, 2016 9:28 am
5 Replies – 6904 Views – Last post by patrix
Sat Dec 17, 2016 8:32 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1939&p=2402450#p2402450
Ein Teilnehmer mit Tauchererfahrung hat die angeblichen „Weltraumspaziergänge“ als Unterwasseraufnahmen erkannt.

.          2017

#085 / 2017-05-14
Newton’s Errors (papers by Gopi)
by hoi.polloi » Sun May 14, 2017 3:22 pm
42 Replies – 34910 Views – Last post by aa5
Sun Jun 04, 2017 2:21 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1957&p=2403680#p2403680
Gopi ist der Autor von mehreren kritischen Untersuchungen über die Grundlagen der Astronomie nach Kepler und Newton. Newton soll einige seiner Gesetze nicht mathematisch abgeleitet, sondern nur intuitiv konstruiert haben.

#086 / 2017-10-08
Mirrors on the Moon ?
by NotRappaport » Sun Oct 08, 2017 5:27 am
15 Replies – 13145 Views – Last post by NotRappaport
Sun Oct 15, 2017 1:47 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1974&p=2404402#p2404402
Diskutiert die von der NASA und den Anhängern der Raumfahrt behauptete Beweiskraft der angeblich auf dem Mond aufgestellten Reflektoren. Zum Schluß interessante Informationen zum Auflösungsvermögen von Teleskopen auf der Erde.

#087 / 2017-11-08
Why these two video from the same event are so different?
by milesker » Wed Nov 08, 2017 7:48 am
7 Replies – 6144 Views – Last post by milesker
Fri Nov 10, 2017 7:47 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1977&p=2404702#p2404702
Von der ersten EVA (extra vehicular activity: Weltraumspaziergang) des angeblichen Gemini-4-Fluges existieren zwei Videos von unterschiedlicher Qualität: warum?

#088 / 2017-12-25
The SpaceX/Iridium Satellite Scheme
by patrix » Mon Dec 25, 2017 5:04 pm
4 Replies – 5410 Views – Last post by hoi.polloi
Fri Dec 29, 2017 5:36 am
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1978&p=2405087&sid=f03478c6783bc0d277e5b53ba140e3e7#p2405087
Die private Raumfahrtfirma SpaceX präsentiert ein Video zum Beweis ihres Starts des „Iridium Satelliten“.

.          2018

#089 / 2018-04-13
X Band frequency
by hoi.polloi » Fri Apr 13, 2018 12:49 am
1 Reply – 2604 Views – Last post by bongostaple
Thu Apr 19, 2018 1:40 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1999&p=2405725&sid=f03478c6783bc0d277e5b53ba140e3e7#p2405725
Im Internet ist im Zusammenhang mit der Raumfahrt von einem „X Band“ die Rede, einem Frequenzbereich um 10 GigaHertz. Diskutiert die Nutzung dieses Frequenzbereichs.

#090 / 2018-06-14
„First Man“ – Apollo Reset
by elmoastro » Thu Jun 14, 2018 2:11 pm
1 Reply – 2149 Views – Last post by elmoastro
Thu Jun 14, 2018 2:16 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=2006&p=2405941&sid=f03478c6783bc0d277e5b53ba140e3e7#p2405941
Der erste Film über Armstrongs Mondlandung von 1969 wurde erst 2018 gemacht. Im Anschluß an den Filmtrailor werden die gespeicherten Kommentare der Zuschauer wiedergegeben.

#091 / 2018-07-26
Are a „Blood moon“ and the „Blue marble“ compatible?
by nonhocapito » Thu Jul 26, 2018 7:49 am
5 Replies – 3594 Views – Last post by SacredCowSlayer
Wed Aug 29, 2018 7:44 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=2013&p=2406209#p2406209
Sucht eine Erklärung für die zwei anscheinend widersprüchlichen Phänomene, der Mond im Schatten der Erde rot (sogenannter „Blutmond“) und die Erde als „blaue Murmel“ am Mondhimmel.

.          2019

#092 / 2019-04-11
First black hole image claimed
by Natural Philosopher » Thu Apr 11, 2019 7:44 pm
8 Replies – 3020 Views – Last post by patrix
Tue Feb 04, 2020 1:15 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=2113&p=2413320#p2413320
Das erste Bild eines „Schwarzen Lochs“ ist in den Massenmedien. Woher wissen wir, daß es ein „Schwarzes Loch“ zeigt“?

#093 / 2019-07-03
Margaret Hamilton and Apollo 11 Software
by Undoctored » Wed Jul 03, 2019 10:12 pm
0 Replies – 1891 Views – Last post by Undoctored
Wed Jul 03, 2019 10:12 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=2119&p=2412534#p2412534
Margaret Hamilton war die Direktorin des „Software Engineering for Apollo 11“. Ihre Arbeitsgruppe soll das Computerprogramm zur Steuerung des Command Module und des Lunar Module geschrieben haben.

#094 / 2019-12-12
How to distinguish the Free Fall from the Weightlessness
by Only2perCent » Thu Dec 12, 2019 9:26 pm
0 Reply – 1281 Views – Last post by Only2perCent
Thu Dec 12, 2019 9:26 pm
https://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=2126&p=2413054#p2413054
Über den Unterschied zwischen „Freiem Fall“ und „Schwerelosigkeit“.

***

P.S.
Es überrascht uns nicht, daß auch das CLUESFOUM wie die gesamte Öffentlichkeit und auch die meisten Kritiker mit der „Strahlungsblindheit“ geschlagen ist: keine einzige Diskussion war der tödlichen Wirkung der cosmic radiation im Weltraum gewidmet, weil niemand von ihr wußte! Für „radiation“ findet die Such-Funktion 186 Treffer, für „cosmic radiation“ ganze 20 Treffer. Es liegt vielleicht daran, dass die Strahlung verschwiegen und ausgegrenzt worden ist: am Schweigen sind keine gefälschten Bilder der Massenmedien zu entdecken, diese Fälschung bleibt unsichtbar. Ob hier noch eine spezielle Aufgabe wartet: unsichtbare Fälschungen aufdecken? Eine großartige Leistung in diesem Metier hat CLUESFORUM auf jeden Fall schon erbracht: nämlich in der Diskussion
#039 „Re-entry“ by Heiwa » Wed Oct 03, 2012 6:01 pm
wurde durch die Analyse des Treibstoffverbrauchs von APOLLO 11 überhaupt zum ersten Mal die Unmöglichkeit eines „Re-entry“ aus kosmischer Geschwindigkeit erkannt und erwiesen!

B., 30. April 2020

Tabellen zur Kosmischen Strahlung – eine Bilanz der „Raumfahrt“

Zur Startseite

Die Leute haben so gut wie keine Ahnung von kosmischer Strahlung. Sie wissen nicht, daß im Weltraum die Strahlung absolut tödlich wäre – und daß deshalb kein Mensch freiwillig höher fliegen würde als 100 km! Hier eine kompakte Information, nach dem heutigen Stand der Kenntnisse:
– Alte und neue Maßeinheiten umrechnen, vergleichen
– Teilchenströme im Weltraum umrechnen in Energien von Strahlung
– biologische Gewichtung nach Strahlungsarten
– wirkliche Strahlungsstärke nach Entfernungen
– NASA-Strahlungs-Werte nach Entfernungen
– direkter Vergleich: wirkliche Werte mit NASA-Werten
– charakteristische SIEVERT-Dosiswerte

Die brutale Wahrheit über die kosmische Strahlung

Allein schon die Stärke der kosmischen Strahlung im Weltraum und die Tatsache der Schutzlosigkeit des Menschen, auch hinter ein paar Millimeter Aluminiumwand eines Raumschiffes, bedeuten den schnellen Tod für einen Menschen im Weltraum und damit die Unmöglichkeit einer „bemannten Raumfahrt“ mit wohlbehaltener Rückkehr zur Erde.

Der „doppelt sichere Tod“

Als ob der Strahlentod allein noch nicht genügte, weiß auch die Technik des Raumflugs keine Lösung für eine wohlbehaltene Rückkehr aus einer kosmischen Geschwindigkeit, für das „Re-entry“ zur Erde: ein Raumschiff mit 11000 m/sec oder 7000 m/sec würde schon oberhalb der Atmosphäre in einem Feuerball verglühen. Es gibt also auch hierbei nicht einmal die Andeutung einer Aussicht auf Erfolg, nur den „doppelt sicheren Tod“.

Nie gäbe es einen Ausflug von der Erde

Das Weltall ist durch die herrschende Strahlung nicht nur ein unwirtlicher, sondern ein tödlicher Raum für den Menschen, ohne jemals die Möglichkeit eines „Ausflugs“ von der Erde zu erlauben. Die menschliche Existenz ist deshalb an diese Erde gebunden – ob es gefällt oder nicht. Alle Ideen von einem „Auswandern der Menschheit“ auf andere Himmelskörper (Planeten) sind Illusionen: je berühmter die Menschen sind, die ein solches Auswandern empfehlen (z. B. Stephen Hawking), um so mehr wird die Öffentlichkeit „in die Raumfahrt“ verblödet.

Die Medien unterdrücken einfach alle Information – sie müssen gar nicht lügen!

Alle Kenntnisse und Erkenntnisse über die kosmische Strahlung hierzu werden bis ca. 1961 offen und frei in den Medien berichtet, ab 1962 aber unterdrückt, weil die USA jetzt zum Mond fliegen müssen, und folglich muß die Strahlung im Weltraum unbekannt sein und bleiben. Die extreme Gefahr durch die kosmische Strahlung wird bis heute systematisch vor der Öffentlichkeit verborgen, um in allen Ländern der Öffentlichkeit den gigantischen Betrug der „bemannten Raumfahrt“ erfolgreich aufzwingen zu können.

Allgemeine Erkenntnis nebenbei: die öffentliche Aufregung über „Lügenmedien“ ist nur Ablenkung und selbst eine Lüge, denn das entscheidende Merkmal der Massenmedien ist die Unterdrückung von Information: das merkt ja keiner (kaum einer), hoffen sie! Lügen dagegen stellt man schnell fest.

Gerade die Spitzen der Gesellschaft belügen uns!

Machen Sie sich eine Liste von 10 Instanzen, zu denen Sie Vertrauen haben: Religion, Gesellschaft, Justiz, Medien, Bildung, Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Gewerkschaft, Politik, Militär – Auswahl und Reihenfolge wie Sie wollen. Dann tragen Sie zu jedem der 10 Bereiche ihre drei vertrauenswürdigsten Personen ein: das sind dann Ihre 30 „Eliter“ und „Eliterinnen“, die sonst immer nur als Wolke („die Elite“) auftreten und überall das große Wort führen, aber nie Verantwortung übernehmen. Dann prüfen Sie, was jeder von den 30 Personen zum Thema bemannte Raumfahrt öffentlich äußert: (A) gar nichts; (B) zustimmend, anerkennend in dem Sinn: wir sind auf dem Mond gewesen; (C) skeptisch, ungläubig, kritisch. Dann wissen Sie, wie weitgehend Sie belogen werden. Wenn Sie mehr als einen Kritiker auf Ihrer Liste haben sollten, dann sind Sie ein Glückspilz! Die meisten Menschen haben niemanden.

Die Öffentlichkeit hat so gut wie keine Ahnung

Allgemeine Kenntnisse zur kosmischen Strahlung, ihrer Messung in alten und neueren Einheiten und ihrer Folgen wären von entscheidender Bedeutung für die Aufklärung über die Täuschung der Menschen über die angebliche bemannte Raumfahrt seit 1961 (Gagarin): allein schon mit diesen Kenntnissen erkennt man den wahrhaft gigantischen Betrug der „Raumfahrt“ in den Orbit, zum Mond und – demnächst – zum Mars.

Die Kritiker haben erst spät die Bedeutung der kosmischen Strahlung erkannt

Als Kritiker müssen wir auch selbstkritisch sein. Wir haben jahrzehntelang das Naheliegendste nicht getan: da wir Anhaltspunkte für eine Täuschung der Öffentlichkeit über die Raumfahrt gefunden hatten, hätte sofort das Naheliegendste getan werden müssen: die physikalischen Tatsachen zur Rückkehr (Re-entry) und zum Strahlenschutz nachprüfen. Wir Kritiker haben viele Jahre verloren.

Bill Kaysing war der erste Kritiker der Raumfahrt: „We never went to the moon. America’s Thirty Billion Dollar Swindle.“  –  Erste Verlagsausgabe 1976.  –  75 S.  –  Behandelt alle Indizien für einen großen Betrug über APOLLO 11, noch ohne Erwähnung der Gefahren durch die kosmische Strahlung.

Ralph Rene (oder: Réné; gestorben 2008), US-Autor, war der erste Raumfahrtkritiker, der in seinem Buch „NASA mooned America!“ von 1992  –  23 Jahre nach APOLLO 11  –  überhaupt die grundsätzliche Bedeutung der tödlichen kosmischen Strahlung für die Raumfahrt erkannt hat und das Publikum darüber aufzuklären begann. Die Aufklärung über die kosmische Strahlung ist also jetzt erst seit 28 Jahren unterwegs.

Rene hat sein Buch laufend ergänzt, deshalb sollte zum Zitieren stets das Erscheinungsjahr und der Umfang der benutzten Ausgabe mitgeteilt werden: unsere Ausgabe trägt kein Datum, umfaßt 191 gezählte Seiten und enthält auf S. 186 in dem Artikel „The best for last addendum“ die Datierung „25.4.2000“. Die kosmische Strahlung behandelt Rene auf ca. 24 Seiten:

S. 39-41: Space radiation (3 S.)
S. 95: Solar radiation (1 S.)
S. 125-137: Kap. 15: „Sunstroke“ (13 S.)
S. 159: NASAs Auftrag an NOOA zur Verdunkelung der Strahlungsproblematik. (1 S.)
S. 163: APOLLO: tägliche Dosis 70.000 rems (1 S.)
S. 169-173: „The Radiation Addendums“ (5 S.)

Rene hat mit seinem Buch eine Pioniertat der Raumfahrtkritik vollbracht und konkret zwei große Verdienste: die Problematik der kosmischen Strahlung überhaupt erkannt zu haben und die Daten der Solar Flares für den 25-Jahres-Zeitraum 1967-91 von der NOOA erbeten und erhalten zu haben. Es gibt bis heute keine nenenswerte Rezeption seines Werkes in der deutschsprachigen Literatur. Für seine Angabe einer Strahlungsdosis für die Flüge des APOLLO-Projekts (täglich 70.000 rems, 70.000 : 24 = 2916 rem pro Stunde ===>  29 Sievert pro Stunde) nennt Rene nur generisch „government’s own experts“, aber leider keine zitierbare Quelle.

Gerhard Wisnewski hat in seiner verdienstvollen Bestandsaufnahme der Raumfahrtkritik „Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft“ von 1905 (unveränderte Neuauflage 2010) folgende 17 Seiten dem Strahlungsproblem gewidmet:

S. 190-202: 13 S.  –  S. 206-207: 2 S.  –  S. 268-269: 2 S.

Dabei hat Wisnewski das Verdienst, als erster Autor (S. 201) die Veröffentlichung der NASA von 1973 über die Strahlungsdosen der APOLLO-Flüge publiziert zu haben, die Rene offensichtlich nicht gekannt hat (sonst hätte er sie gewiß zitiert). Die NASA-Veröffentlichung lag also schon 20 Jahre lang vor, als Rene 1992 sein Buch zum ersten Mal herausbrachte, in Unkenntnis dieser Veröffentlichung. Dadurch hat die Kritik eine Verspätung von 1973 bis 2005 erlitten, das sind 32 Jahre Verzug! Die Geschichte der Raumfahrtkritik kennt mehrere solcher verstörender Fakten. Mit ihrer Veröffentlichung von 1973 hatte die NASA praktisch bereits ihren Betrug eingestanden für den, der diese Seiten einsehen konnte. Leider hat aber auch Wisnewski seine Trouvaille von 1973 nicht in ihrer wahren Bedeutung erkannt.

Siegfried Marquardt hat als Kritiker der „Apollolüge“ erstmals 2010 in einer Internetdatei, die inzwischen nicht mehr verfügbar ist, und dann 2014 mit der Neubearbeitung in seinem Buch:

Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Verfasser: Siegfried Marquardt. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
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die Umrechnung der physikalischen Messungen von Teilchenströmen im Weltraum zu Strahlungsdosen vorgenommen und damit wichtige Anhaltspunkte zu den verschiedenen Strahlungsumgebungen im Weltraum geliefert. Marquardts Buch wurde in Balthasars Blog referiert und rezensiert:
„Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch“. – 8.11.2017. – 13 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

Unsere folgende Untersuchung von 2016 hat das Problem der kosmischen Strahlung für die Raumfahrt erstmals systematisch zu behandeln versucht und eine Grundlage für die Aufklärung der Öffentlichkeit geschaffen:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung. – 109 S.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)
Zitiert im folgenden als: „MILLISIEVERT 2016“.
Die Kapitel 1-3 sind auch als 3 Artikel unter eigenen Titeln auf Balthasars Blog veröffentlicht worden:
Kap.1: Kosmische Strahlung: Entdeckung, Flugverkehr und Nicht-Information der Öffentlichkeit.
Kap.2: Kosmische Strahlung im Weltraum bis zum Mond.
Kap.3: Kosmische Strahlung bringt Licht in die bemannte Raumfahrt.

Der Stand der Forschung zur kosmischen Strahlung 2020

Angesichts der Unterdrückung jeglicher Information über die kosmische Strahlung in den Massenmedien und in der Bildung der öffentlichen Meinung gab es für die Kritiker der Raumfahrt keine Informationsbasis zur kosmischen Strahlung! Sie mußten sich eine solche Basis erst schaffen, nach den 32 Jahren Verzug von 1973 bis 2005 (Auffindung des NASA-Reports von 1973), um das Informationsmonopol der NASA-Lügen zur Strahlung im Weltraum aufzubrechen und die Öffentlichkeit über die Wirklichkeit einer „Weltraumfahrt“ aufzuklären.

Die Erforschung der „Forschung“ – eine skurrile, aber notwendige Aufgabe

Die geophysikalische und astrophysikalische akademische Forschung informierte die Öffentlichkeit nicht über die Lebensbedingungen im Weltraum: deshalb mußte in diesem Fall eine solche „Forschung“ erst noch von den Kritikern erforscht werden, um die wichtigen Informationen und konkret gemessenen Daten zu erhalten, die eindeutig und unwiderleglich klären, ob menschliches Leben im Weltraum überhaupt aufrechterhalten werden kann oder nicht.

Die Unterdrückung aller Informationen durch die NASA hatte natürlich schon für Mißtrauen gesorgt; aber da auch noch die Rückkehr eines Raumschiffs zur Erde, das „Re-entry“, seit dem Werher von Braun-Interview im SPIEGEL 1958 völlig unwahrscheinlich zu sein schien und die NASA-Projekte folglich allesamt ein reiner Betrug waren, war auch im Falle der Strahlungsbelastung im Weltraum mit Betrug zu rechnen.

Die Arbeit der Kritiker

Die Aufklärung des Strahlungsproblems hatte als erster Kritiker Ralph Rene begonnen, Wisnewski hatte dann die NASA-Daten von 1973 entdeckt, Marquardt hatte die Umrechnung der Teilchenmessungen in Strahlendosen entscheidend vorangebracht, und 2016 hatte dann die Untersuchung „Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück“ eine umfassende Darstellung der Problematik geliefert und die zweistelligen Mikrosievert-Stunden-Dosen der NASA als Betrug entlarvt. Mit diesen Werken der Kritiker war die Frage, ob menschliches Leben im Weltraum überhaupt aufrechterhalten werden kann, negativ entschieden.

Diesen Beweis hätten eigentlich nicht die Kritiker, sondern die akademischen Wissenschaften schon viel früher führen müssen, um dem gigantischen Betrug der „Raumfahrt“ entgegenzutreten – sie haben ihn aber nicht geführt, weil sie sich bis zum heutigen Tag dem Druck der NASA und anderer Geheimdienste der Regierungen gebeugt haben und die Propagandalügen des Mammutbetrugs „Bemannte Raumfahrt“ nicht gefährden wollen. Dafür sind die „Wissenschaffenden“ mit den köstlichen Früchten der Korruption belohnt worden.

Erst die Kritiker dieser sogenannten „bemannten Raumfahrt“ haben insbesondere zum Thema Kosmische Strahlung in den letzten 15 Jahren (seit 2005) eine Reihe von Informationen erarbeitet, die es großenteils schon lange gab, die jedoch so entlegen und vor der Öffentlichkeit so gut versteckt worden waren, daß öffentlich niemand Bescheid wußte und keiner etwas ahnte. Mit einem Artikel auf Balthasars Blog haben wir jüngst gezeigt (26.12.2019), wie eine allgemeine „Strahlungsblindheit“ auch heute noch im deutschsprachigen Internet grassiert:
Was sagen 50 Google-Treffer über Raumfahrt in kosmischer Strahlung? – 45 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/12/26/was-sagen-50-google-treffer-ueber-raumfahrt-in-kosmischer-strahlung/)

Eine Antwort auf die „50 Google-Treffer“:    5 Tabellen

Die Ergebnisse der Kritiker sollen hier für die Öffentlichkeit in einem Artikel zusammengefaßt und übersichtlich dargestellt werden. Zu diesem Zweck empfiehlt sich die Form der Tabelle: die kompakte tabellarische Form zeigt die Daten im direkten Vergleich und führt den Betrachter zu Erkenntnissen, die im Anschluß an die Tabelle diskursiv erläutert und begründet werden. Die Erläuterungen sorgen für eine Einordnung der Daten in das große Thema Kosmische Strahlung und den Nachweis der Quellen.

In 5 neuen Tabellen haben wir Materialien zur Aufklärung über die kosmische Strahlung zusammengestellt, und ergänzend haben wir 4 früher schon in unseren einschlägigen Artikeln veröffentlichte Tabellen wiedergegeben.

Tabelle 1:     Maßeinheiten für Strahlung: Umrechnung , Vergleich
Die Einheiten Röntgen – rad – rem – Gray – Sievert werden zur Umrechnung in einer Übersicht vereinigt.

Tabelle 2:     Physikalische Teilchenmessungen im Weltraum – Umrechnung in Sievert
5 Teilchenmessungen von verschiedenen Strahlungsumgebungen im Weltraum werden in Strahlungsdosen nach Sievert umgerechnet.

Tabelle 3:     Wirkliche Strahlungsdaten nach Entfernungen
Zu verschiedenen Entfernungen (Höhe über der Erdoberfläche) werden die wirklichen Strahlungsdosen angegeben, dazu die Besonderheiten der Süd-Atlantik-Anomalie (SAA).

Tabelle 4:     NASA’s zweistellige Mikrosievert-Stundenwerte
Für die NASA-Flugziele von 400 km Höhe („ISS“) bis zum Mars (56 Millionen km) werden die von der NASA angeblich „gemessenen“ Strahlungsdosen aufgeführt.

Tabelle 5:     Direkter Vergleich: wirkliche Werte und NASA-Daten
Direkter Vergleich der wirklichen Strahlungswerte (Tabelle 3) mit den NASA-Daten (Tabelle 4).

Jede Tabelle erhält einige Erläuterungen zur richtigen Einordnung und Nachweise der Quellen, die nicht in die Tabellenform aufgenommen werden konnten, um die Übersichtlichkeit zu bewahren.

Zur Ergänzung: weitere 4 Tabellen

Ergänzend fügen wir hier 4 weitere Tabellen an, die wir bereits in Artikeln zur kosmischen Strahlung auf Balthasars Blog veröffentlicht haben, jeweils ergänzt durch einen Link zu dem Artikel:

Tabelle 6:     Strahlendosen nach Entfernung von der Erde
Aus der Untersuchung „MILLISIEVERT 2016“, S. 4.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Tabelle 7:     25 Jahre Solar-Flares (1967-1991), aus dem Buch von Ralph Rene: NASA mooned America.
Aus der Untersuchung „MILLISIEVERT 2016“, S. 103.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Tabelle 8:     Van-Allen-Gürtel (VAG) und Süd-Atlantik-Anomalie (SAA)
Aus dem Artikel v. 16.5.2017:
Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis – 15 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/05/16/die-jagd-nach-der-saa-12-km-strahlungsdosis/)

Tabelle 9:      50 GOOGLE-Treffer zu „Raumfahrt kosmische Strahlung“
Aus dem Artikel v. 26.12.2019:
Was sagen 50 Google-Treffer über Raumfahrt in kosmischer Strahlung? – 45 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/12/26/was-sagen-50-google-treffer-ueber-raumfahrt-in-kosmischer-strahlung/)

***

Tabelle 1: Maßeinheiten für Strahlung: Umrechnung , Vergleich

Erste Voraussetzung jeglicher Beschäftigung mit der kosmischen Strahlung ist die Kenntnis der Maßeinheiten zur Bestimmung der Stärke der Strahlung. Es gibt drei historisch ältere Einheiten:
Röntgen – rad – rem
und zwei neuere Einheiten, die seit ca. 1975 im Gebrauch sind:
Gray – Sievert.
Diese 5 Einheiten wurden in 5 Spalten der Tabelle 1 dargestellt, mit einer Abstufung von 1 Dezimalstelle pro Zeile, so daß zur Umrechnung die Gleichwertigkeit der fünf Einheiten jeweils in einer Zeile abgelesen werden kann. Die Frage der „biologischen Gewichtung“ der Strahlung wird in den Erläuterungen behandelt.

Tabelle 1

Zu Tabelle 1:   Maßeinheiten für Strahlung: Umrechnung, Vergleich

Inhaltlich beruht die Tabelle 1 auf einem einzigen, allgemein bekannten Satz:

100 Rem gleich 1 Sievert

und entfaltet nur die Gleichheiten der 5 verschiedenen Einheiten über alle praktikablen Zehnerstufen hinweg mit ihren Bezeichnungen.

Historische Entwicklung

Nacheinander sind drei physikalische Einheiten entstanden, und erst ab dem Rad wurden ihnen biologisch gewichtete Einheiten zur Seite gestellt:

ungewichteten Einheiten:         100 Röntgen ==> 100 Rad   ===> 1 Gray
biolog gewichtete Einheiten:                                 100 Rem  ===> 1 Sievert

Warum überhaupt eine biologische Gewichtung der Messungen?

Das Problem der biologischen Gewichtung von Strahlungsdosen entsteht durch die Tatsache, daß einerseits die Energie aller Strahlungsarten mit derselben physikalischen Einheit (eV = Elektronenvolt) gemessen wird, andererseits aber die Strahlungsarten sich in ihrer Wirkung auf auf biologische Systeme (Menschen, Tiere, Pflanzen) unterscheiden. Bestimmte Strahlungsarten haben nämlich – bei gleicher physikalischer Energie – eine stärkere (schädlichere) Wirkung auf den Menschen als andere: deshalb werden ihre physikalischen Energiewerte um einen Faktor zwischen 1 und 20 erhöht, der dann in Sievert ausgedrückt und als „Äquivalentdosis“ (oder: Äquivalenzdosis)   bezeichnet wird.

Unterschiedliche Einheiten und Zeitdauern fördern die „Strahlungsblindheit“

Die modernen Einheiten Gray und Sievert werden seit ca. 1975 verwendet. Die Strahlungsdosen in biologisch gewichteten Einheiten Rem und Sievert werden auch als „Äquivalentdosen“ bezeichnet, weil sie ausdrücken, daß in ihnen die schädlicheren Strahlungsarten entsprechend stärker (äquivalent) bewertet sind. Die moderne gewichtete Strahlungseinheit ist das Sievert: deshalb ist es zweckmäßig, in allen Darstellungen ältere Einheiten auf Sievert umzurechnen und grundsätzlich die Zeitdauer aller Dosisangaben auf den kleinsten gemeinsamen Teiler, die stündliche Dosis, umzurechnen, um Strahlungswerte überhaupt verständlich zu machen und vergleichen zu können.

Nur die Umrechnung auf die kleinste Zeiteinheit schafft Verständnis

Die üblichen Angaben „pro Lebenszeit“, „pro Berufsleben“, „pro Jahr“, „pro Raumflug“, „pro Untersuchung“, „pro Tag“, „pro Stunde“ und „pro medizinischer Behandlung“ machen die Strahlendaten für die Bevölkerung verwirrend und geradezu unverständlich, weil fast niemand in der Bevölkerung willens und in der Lage wäre, eine Vergleichsbasis auszurechnen und dann zu vergleichen. So wird eine „Strahlungsblindheit“ erschaffen und kultiviert, die mit Strahlungsdosen in verschiedenen Einheiten und unterschiedlichen Zeitbezügen nichts anfangen kann. Dieser Zustand muß geändert werden.

Die sehr begrenzte Bedeutung der biologischen Gewichtung

Eine biologische Gewichtung von Strahlungsumgebungen ist nicht trivial, sondern eine komplexe Angelegenheit. Erste Voraussetzung wäre, wenn mehrere Strahlungsarten zusammen auftreten, eine Ermittlung ihrer Anteile: sie ist selten erfüllt. Deshalb wird in der Praxis die Wirkung einer Strahlungsumgebung nach der überwiegend vertretenen Strahlenart beurteilt. Die Kernfrage der biologischen Gewichtung ist der Anteil ionisierender Strahlungsarten:

„Ionisierende Strahlung ist eine Bezeichnung für jede Teilchen- oder elektromagnetische Strahlung, die in der Lage ist, Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu entfernen (meist durch Stoßprozesse), sodass positiv geladene Ionen oder Molekülreste zurückbleiben (Ionisation).“ (Wikipedia)

Der praktische Umgang mit den „Äquivalentdosen“

Da fast alle Teilchenstrahlungen in der kosmischen Strahlung diese ionisierende Wirkung haben, spielt die Frage der „Äquivalenz“ erst dann eine Rolle, wenn die Informationen für eine differenzierte Bewertung vorliegen, was selten der Fall ist. Deshalb behandelt man tendenziell alle kosmische Strahlung als ionisierend und setzt einfachheitshalber Rad = Rem und Gray = Sievert, um alle Dosisangaben einheitlich in Sievert ausdrücken zu können. Damit erhält man eventuell nur Mindestwerte, aber nichts grundsätzlich Falsches. Die folgenden Tabellen verzichten auf zusätzliche biologische Gewichtung, wenn sie nicht schon durch die Wahl der Einheiten Rem und Sievert erfolgt ist, mit nur wenigen Ausnahmen bei 6 APOLLO-Daten (Tabelle 4) aus der NASA-Veröffentlichung 1973, für die wir eine mittlere biologische Gewichtung vorgenommen haben.

Da die modernen Einheiten Gray und Sievert nun bald seit einem halben Jahrhundert in Gebrauch sind, trifft man nicht mehr oft auf RAD und REM. Auch Gray wird nur selten verwendet. In den wenigen abweichenden Fällen fehlen meistens die Informationen, um eine biologische Gewichtung überhaupt begründet vorzunehmen: es bleibt praktisch gar keine andere Lösung als die seltenen ungewichteten Strahlungsdosen einfach mit den anderen Werten zu addieren.

Die Anwendung der Strahlendosen in der Raumfahrt führt obendrein zu der Erkenntnis, daß angesichts der Größenordnungen der tödlichen Strahlungsumgebungen geringere Änderungen von maximal einer Dezimalstelle (Faktor 10) in der Bewertung der Strahlungsumgebungen für die Sicherheit der Menschen gar keine Rolle spielen würden.

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Tabelle 2:     Physikalische Teilchenmessungen im Weltraum – Umrechnung in Sievert

Die Teilchenmessungen im Weltraum haben mit den Raketenstarts 1959 und den daraus folgenden Messungen der kosmischen Strahlung begonnen und zur Erkenntnis der Existenz von Strahlungsgürteln geführt, seither als Van-Allen-Gürtel (VAG) bezeichnet. Als einziger Autor hat Siefried Marquardt bisher für 5 Strahlungsumgebungen im Weltall, für die die Teilchenmessungen vorliegen, die Strahlungsdosen nach Sievert berechnet. In zwei Spalten werden die Teilchenmessungen und die Ergebnisse der Sievert-Berechnungen zusammengestellt. Der Gang der Berechnung wird in den Erläuterungen zur Tabelle dargestellt.

Tabelle 2

Zu Tabelle 2 :
Physikalische Teilchenmessungen im Weltraum – Umrechnung in Sievert

Für viele Orte im Weltall liegen Messungen der Strahlungsumgebungen der Physiker vor, ohne daß die Wissenschaftler sich bisher veranlaßt sahen, den Energiefluß in einer Strahlungsdosis zu berechnen. Sie nahmen offensichtlich an, daß dort, wo sie die Teilchenmessungen vornehmen, nie irgendwelche Lebewesen hingeraten werden, so daß Sievert-Dosiswerte dort keine Bedeutung haben können.

Die tödlichen Strahlungsumgebungen wurden geheim gehalten

Die Lage hat sich seit dem Auftreten der NASA und ihrer Behauptungen über „bemannte Raumflüge“ in Erdorbits und zum Mond und künftig zum Mars entscheidend verändert. Angesichts der Behauptungen der NASA seit den 60er Jahren des 20. Jh. über angeblich erfolgreiche Flüge zum Mond und zur „ISS“ mit Rückkehr zu wohlbehaltenen Landungen der Mannschaften auf der Erde hätten Aussagen über die Strahlungsumgebungen im Weltall von größtem Interesse sein müssen, um die Strahlenbelastung der angeblichen „Astronauten“ beurteilen zu können. Sie hätten von Interesse sein müssen – aber die NASA selbst hat nie informiert und es obendrein zu verhindern gewußt, daß die mit Teilchenmessungen empirisch gewonnenen Strahlungswerte im Weltall in Strahlungsdosen für Menschen umgerechnet und veröffentlicht wurden. Jedes Bekanntwerden dieser Werte hätte den Raumfahrtbetrug auffliegen lassen und das sofortige Ende der NASA-Raumfahrtlügen mit „Mondlandung“ und „ISS“ bedeutet.

Mondfotos als Spielmaterial der NASA für die Kritiker

Die Kritiker der APOLLO-Triumphe haben sich jahrzehntelang mit den Tausenden angeblicher Mondfotos als Spielmaterial hinhalten lassen: spätestens von 1969 bis zum Jahr 2010, also ca. 40 Jahre lang, hat kein Raumfahrtkritiker die Teilchenmessungen im Weltall als Beweis für die wahre Bedeutung der kosmischen Strahlung erkannt und berechnet. Erstmals hat Siegfried Marquardt 2010 ein paar typische Strahlungsumgebungen im Weltall, wie sie in Handbüchern und Lexika seit langem angegeben werden, als Beispiele gewählt und für sie die Teilchenmessungen in Sievert-Dosiswerte umgerechnet.

„Astronauten“ sind keine Selbstmordkandidaten

Marquardts Ergebnisse zeigen, daß alle in Betracht kommenden Strahlungsumgebungen für Menschen tödlich gewesen wären, weil der Mensch in den bisher von der NASA angeblich gebauten Raumschiffen sich nicht hätte schützen können. Niemand hätte aus dem Weltraum lebend zurückkehren können, woraus logisch zwingend zu folgern ist, daß kein Mensch die angeblichen Weltraumflüge jemals freiwillig angetreten hat; und alle „Astronauten“-Darsteller sind nach angeblichem Besuch auf Mond und „ISS“ quicklebendig in die Massenmedien zurückgekehrt, womit der Betrug bewiesen war und die angeblichen „Astronauten“ sich nur als jämmerliche Betrüger in den Diensten der nationalen Betrugsbehörde NASA erwiesen haben.

Auch die Zukunft der „Raumfahrt“ kann nur aus Fälschungen bestehen

Wie bisher die angeblichen Flüge zu „ISS“ und Mond nur als Fälschungen in den Massenmedien existieren, werden sich auch alle kühnen Projekte für eine Raumstation beim Mond, ständige Siedlung auf dem Mond, Marsflug und ständige Marssiedlung nur in den Massenmedien und nur als Fälschung und Betrug ereignen, um die Steuermilliarden für eine nicht stattfindende Raumfahrt elegant auf die Seite schaffen zu können. Für den Mars-Flug sind die nächsten 100 Milliarden US-Dollar vorgesehen.

Interessante Frage an die „Veranstalter“

Dank Marquardts Ergebnissen können alle Raumfahrtbehörden und andere Planer von Weltraumflügen von den Kritikern vor die entscheidende praktische Frage gestellt werden, welche Strahlungsumgebung sie denn für den Weg und das Ziel ihres Raumflugs annehmen:

1. Welche Elementarteilchen erwarten sie, auf Weg und Ziel anzutreffen?
2. Mit wievielen Teilchen pro Fläche (1 m²) und Zeit (1 sec) rechnen sie?
3. Wieviel Energie wird diese Teilchenstrahlung haben?
4. Mit wieviel Energie wird nach ihren Berechnungen die Strahlung auf 1 Quadratmeter Körperoberfläche einwirken?
5. Auf wieviel Joule pro Kilogramm Körpergewicht ihrer Flugteilnehmer wird die Strahlenbelastung veranschlagt?

Wer diese Fragen nicht plausibel beantwortet und realistische Werte nennen kann, plant kein reales Projekt, sondern nur eine Fortsetzung der gigantischen Medientäuschung und den Betrug über die Verwendung der Steuermilliarden.

Der Weg der Berechnung

Marquardts Berechnungen von verschiedenen Strahlungsumgebungen sind völlig durchsichtig und leicht zu verstehen, wenn man die Wirkungen der kosmischen Strahlung und die Definitionen der Strahlungseinheiten beachtet und korrekt berechnet.

Die entscheidende Größe für die Beurteilung einer Strahlungsumgebung ist die Energie der herrschenden Strahlung. Sie muß errechnet werden aus
– der Art der Teilchen,
– der Energie jeder Teilchenart,
– der Anzahl der Teilchen pro Sekunde, die auf eine Fläche treffen; weil ein Mensch in dieser Umgebung auf der gesamten Körperfläche getroffen wird, nimmt man aus praktischen Gründen für die Körperoberfläche des Menschen eine Größenordnung von 1 Quadratmeter an.
Die so errechnete Energie in Elektronenvolt (eV) pro Fläche (1 m²) ist das erste Ergebnis. Da 1 eV eine extrem kleine Menge ist, ergeben sich sehr große Zahlenwerte pro 1 Quadratmeter Fläche, oft mit mehr als 20 dezimalen Stellen.

Dann erfolgt die Umrechnung der Energie von eV in Joule. Hierfür ist die Gleichung bekannt:
1 eV repräsentiert die Energiemenge von 1,6*10^-19 Joule.
Diese Joule-Menge ist eine sehr kleine Zahl mit 19 Stellen hinter dem Komma.
Zur Umrechnung von eV in Joule muß also die sehr große Anzahl eV mit der sehr kleinen Anzahl Joule multipliziert werden, wodurch sich die Exponenten weitgehend wegkürzen: mathematisch ganz einfach, man muß nur das gegenseitige Kürzen der Exponenten korrekt durchführen.
Man erhält dann den Wert von Joule pro Fläche 1 m².

Die Strahlung trifft auf die Hautoberfläche des Menschen, die Energie muß jedoch von dem dahinter liegenden Körpergewebe aufgenommen und verarbeitet werden; deshalb wird die Einheit Sievert der Strahlungsdosis folgendermaßen definiert:
1 Joule pro Kilo Körpergewicht = 1 Sievert
Die über die Körperoberfläche von ca. 1 m² aufgenommene Energie muß vom Gesamtorganismus des Menschen verarbeitet werden, weshalb man für die Berechnung eine weitere generelle Annahme von 75 kg oder 70 kg Körpergewicht des exponierten Menschen einführen muß. Abschließend muß also die Joule-Menge pro Fläche (1 m²) durch die kg Körpergewicht geteilt werden, um den Sievert-Wert „Joule pro Kilogramm“ als Strahlungsdosis für den Menschen zu erhalten. Da die Berechnung der Strahlenwirkung auf den Menschen erfolgt, muß also erst seine Körperoberfläche, dann seine Körpermasse berücksichtigt werden.

Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, daß in Marquardts Umrechnung der Energie der Teilchenströme in Strahlendosen nach Sievert nur Joule pro Kilo (Körpergewicht) berechnet werden, also die physikalische Größe: da sie biologisch nicht gewichtet ist, müßte sie eigentlich in der ungewichteten modernen Einheit Gray angegeben werden. Korrekterweise hätte Marquardt also seine Dosiswerte als Gray-Dosen auszeichnen müssen: eine Gewichtung hätte seine Werte vielleicht noch um eine Dezimalstelle erhöht. Wir nehmen an, daß der Autor darauf verzichtet hat in Anbetracht der Tatsache, daß es angesichts der horrenden Strahlungswerte im Weltall auf die eine Dezimalstelle mehr oder weniger im Hinblick auf eine „Raumfahrt von Menschen“ nicht mehr ankommen kann. Marqardts Ergebnisse sind also genaugenommen als Mindestwerte anzusehen; die wahren Werte liegen in Sieverteinheiten wohl etwas höher. Das Schicksal des Menschen im Weltraum wird bereits durch die Größenordnung der Strahlungswerte besiegelt.

Marquardt hat bisher 5 Varianten durchgerechnet. Von anderen Kritikern der Raumfahrt haben wir noch keine derartigen Berechnungen kennengelernt. Auch scheint die Öffentlichkeit von sich aus bisher kein Interesse und keine Kenntnisse dazu entwickelt zu haben. Marquardts Buch und Balthasars Blog als Berichterstatter und Kommentator scheinen bisher als einzige im deutschsprachigen Internet die Auswertung der physikalischen Messungen im Weltraum für die Raumfahrt dem Publikum vorzustellen.

Als Hauptquelle, die heute verfügbar ist, haben wir in der Tabelle 2 Marquardts Buchveröffentlichung von 2014 genannt, ebenfalls unsere Rezension und Referat dieses Buches:

2014
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Verfasser: Siegfried Marquardt. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8  –  Darin S. 37-44: Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11.

8.11.2017
Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch – 13 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

Als weitere Quellen zum Thema verweisen wir auf folgende Artikel auf Balthasars Blog:

9.9.2016
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt – 17 S. – Mit einer Ergänzung vom November 2018: 3 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)

10.4.2017
Die Raumfahrt in die Kosmische Strahlung hinein – die 14 Tricks der Desinformation – 13 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/04/10/die-raumfahrt-in-die-kosmische-strahlung-hinein-die-14-tricks-der-desinformation/)

25.4.2017
Gennadi Padalka war 878 Tage im Weltraum – und überlebt 219,5 Sievert – 2 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/04/25/gennadi-padalka-war-878-tage-im-weltraum-und-ueberlebt-2195-sievert/)

16.11.2017
Hirnschäden durch Raumfahrt – nur im Publikum! – 6 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/16/hirnschaeden-durch-raumfahrt-nur-im-publikum/)

4.2.2018
Marquardts Nachträge und Ergänzungen 2015-2017 zur „Apollolüge“ – 23 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/02/04/marquardts-nachtraege-und-ergaenzungen-2015-2017-zur-apolloluege/)

21.2.2018
Kriegen schwarze Mäuse auch auf der ISS ein graues Fell? – 6 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/02/21/kriegen-schwarze-maeuse-auch-auf-der-iss-ein-graues-fell/)

13.6.2018
„Rats … Cosmic Radiation Turns Hair Grey!“ – 4 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/13/rats-cosmic-radiation-turns-hair-grey-2/)

26.12.2019
Was sagen 50 Google-Treffer über Raumfahrt in kosmischer Strahlung? – 45 S. – Korrektur 3.1.2020
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/12/26/was-sagen-50-google-treffer-ueber-raumfahrt-in-kosmischer-strahlung/)

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Tabelle 3:     Wirkliche Strahlungsdaten nach Entfernungen

Wirkliche Strahlungsdaten nach Entfernungen sind in 3 Spalten eingetragen: in der linken Spalte die Entfernungen von der Erdoberfläche bis zum Weltraum, dazu in der Mitte die vorliegenden Strahlungsdosen pro Stunde; in der rechten Spalte der Sonderfall der Süd-Atlantik-Anomalie (SAA). Die Bedeutung der SAA für die Erforschung der wirklichen Strahlungswerte besteht darin, daß in der SAA der innere VAG von 700 km auf 200 km Höhe abgesenkt ist, so daß man in der SAA auf 12 km Höhe (Interkontinentalflug) eine Strahlungsumgebung wie ca. 200 km unterhalb des VAG, also wie auf 500 km Höhe außerhalb der SAA messen kann. Die Absenkung der VAG-Bedingungen in der SAA wird durch zwei Linien angezeigt, die gleichstarke Strahlungen verbinden.

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Zu Tabelle 3:     Wirkliche Strahlungsdaten nach Entfernungen

Auf der Seite werden 3 Spalten gebildet:
– links die Entfernungen von der Erde bis zum Mond, anschließend der interplanetare Raum ohne Entfernungen;
– in der Mitte die zugeordneten Strahlungsumgebungen, ausgenommen die SAA;
– rechts die besonderen Bedingungen der SAA.

Methodisch wichtig ist die Einbeziehung aller Höhenwerte von der Erdoberfläche an, damit man von der maximalen Flughöhe der CONCORDE (ab 1976) mit 18 km und 1000 mikroSv pro Stunde erfährt: dies ist – wohlgemerkt – nicht die höchste Dosis in dieser Höhe, sondern nur der amtlich vorgeschriebene Grenzwert für die CONCORDE gewesen, bei dessen Erreichung sie die Flughöhe verlassen und auf eine niedrigere Höhe gehen mußte. Die Einhaltung dieses Grenzwertes war ermöglicht durch eine laufende Überwachung der Strahlungsintensität an Bord der CONCORDE. Welche höheren Höchstwerte dort gemessen worden sind, ist nicht veröffentlicht worden.

Die Bedeutung der SAA (Süd-Atlantik-Anomalie) für unser Thema liegt darin, daß wir in der SAA wegen der Absenkung des VAG von 700 km auf 200 km Höhe in der Lage sind, durch eine Messung auf der Erde in 12 km Höhe ungefähr die Strahlungsumgebung 200 km unterhalb des VAG in 500 km Höhe messen zu können. Eine empirische Messung in 500 km Höhe würde natürlich etwas höher ausfallen, da dort die Atmosphäre weniger dicht und das Erdmagnetfeld weniger stark sind: insofern liefern die Messungen in der SAA in 12 km Höhe nur Mindestwerte. Aber die Kritiker verfügen bekanntlich nicht über Raketen, mit denen man die Strahlungsumgebung in 500 km Höhe empirisch messen könnte.

Die Quellen für Tabelle 3

Für die Höhen bis zu den VAG’s sind die Daten aufbereitet worden in unserer Untersuchung:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung. – 109 S.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)
Zitiert im folgenden mit: „MILLISIEVERT 2016“.

Für die Strahlungsumgebungen im Weltall werten wir die in Tabelle 2 gegebenen Daten und Quellen aus:

2014
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Verfasser: Siegfried Marquardt. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8  –  Darin S. 37-44: Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11.

8.11.2017
Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch – 13 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

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Tabelle 4:     NASA’s zweistellige Mikrosievert-Stundenwerte

Liste aller Entfernungen der NASA-Flugziele von 400 km Höhe („ISS“) bis zum Mars (56 Millionen km), dazu die verschiedenen NASA-Projekte und mit der MIR auch ein sowjetisches Projekt. Zu jedem Projekt wird die von der NASA angeblich „empirisch gemessene“ Strahlungsdosis angegeben.

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Zu Tabelle 4:     NASA’s zweistellige Mikrosievert-Stundenwerte

Präsentiert die Strahlendosen von NASA, ESA, DLR und ROSKOSMOS für ihre Raumflugprojekte, die angeblich erfolgreich durchgeführt worden, einige noch geplant sind. Die Strahlendosen der angeblich erfolgreich durchgeführten Projekte sollen ausdrücklich empirisch gemessene Werte sein: mit dieser Behauptung erweist die NASA selbst ihre zweistelligen Mikrosievert-Werte für alle Entfernungen von der Erde bis zum Mars als Lügen und Betrug, weil diese Messungsergebnisse an den angegebenen Orten im Weltraum nicht gemessen worden sein können. Bei Messung an den angegebenen Orten im Weltraum wären ganz andere Strahlungswerte festgestellt worden: das ist ein klarer Beweis.

NASA-Strahlungswerte liegen mehrere Dezimalstellen unter der Wirklichkeit

Der Vergleich der NASA-Werte mit den wirklichen Strahlungsdosen ergibt: die behaupteten NASA-Strahlungsdosen liegen mehrere Dezimalstellen unter den wirklichen Werten und können daher – wenn sie empirisch gemessen worden sollen – nicht an den Orten im Weltall gemessen worden sein, die als Ort der Messung angegeben worden sind.

Die Beweise gegen die NASA-Dosiswerte

Die Daten der Tabelle 4 stammen aus Veröffentlichungen der NASA, ROSKOSMOS (für MIR) und vom DLR und liefern mehrfach Beweise gegen die in den Massenmedien vorgetäuschte „Raumfahrt“. Die Daten enthalten 3 Arten von Fehlern: (a) sie behaupten Widersprüchliches, (b) sie negieren Unterschiede oder (c) sie sind einfach grobe Lügen. Die Beweisführungen gegen diese Fehler werden ermöglicht durch die Aufdeckung der wirklichen Strahlungsverhältnisse in der vorhergehenden Tabelle 3.

(1) Die gleichartigen zweistelligen Mikrosievert-Stunden-Werte für alle Distanzen im Weltall negieren die wissenschaftlich gemessenen großen Unterschiede vom Interkontinentalflug bis zum Mond.

(2) Sie behaupten z. B. für die „ISS“ und für den Mond dieselbe Strahlungsintensität wie für einen Interkontinentalflug in 12 km über der Erde, was zweifellos nur eine lächerliche groteske Lüge darstellt.

(3) Sie behaupten, daß die mitgeteilten zweistelligen Mikrosievert-Strahlungs-Stundenwerte während der angeblichen Weltraumflüge empirisch gemessen worden seien, und beweisen damit nur, daß diese Werte nicht an den angegebenen Orten im Weltraum gemessen worden sein können, d. h. daß die Flüge nicht wie behauptet stattgefunden haben.

(4) Die angebliche Durchquerung der Strahlungsumgebungen im Weltraum und das anschließend reale lebendige Herumspringen der „Astronauten“-Darsteller auf Erden stellen einen eklatanten Widerspruch dar: nach solchen Strahlendosen springt keiner mehr herum, und wenn einer noch lebt, dann war er nicht in den behaupteten Strahlenumgebungen.

Die Quellen

Zusammenfassende Darstellung, im folgenden zitiert als „MILLISIEVERT 2016“:
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung. – 19.3.2016 – 109 S.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

[Que NASA 1973]
APOLLO EXPERIENCE REPORT
PROTECTION AGAINST RADIATION.
By Robert A, English, Richard E. Benson, J. Vernon Bailey, and Charles M. Barnes. –
Manned Spacecraft Center, Houston, Texas. – NASA, WASHINGTON, D. C. MARCH
1973. – 19 S. – Report-Serie: NASA TN D-7080
Datierung (S. 11): Houston, Texas, October 24, 1972
(https://www.hq.nasa.gov/alsj/tnD7080RadProtect.pdf)
Referiert in: MILLISIEVERT 2016, S. 40-42.

[QUE 1993] Pissarenko 1993: Planung 1991
N. F. Pissarenko: Radiation Environment during the Long Space Mission (Mars) due
to Galactic Cosmic Rays – In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic
Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 1-14.
Referiert in: MILLISIEVERT 2016, S. 61-65.

[QUE NASA 2008]
NASA: Space Faring – The Radiation Challenge
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and
Module 1: Radiation (4 Autoren). 2008. 36 S. – EP–2008–08–116–MSFC
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)
Referiert in: MILISIEVERT 2016, S. 47-48.

[QUE NASA 2013]
Radiation Exposure Comparisons with Mars Trip Calculation. 9.12.2013 – NASA.
(https://www.nasa.gov/jpl/msl/mars-rover-curiosity-pia17601.html)

[QUE Space.com 18.2.2014]
Calculated Risks: How Radiation Rules Manned Mars Exploration
By Sheyna E. Gifford – February 18, 2014
(https://www.space.com/24731-mars-radiation-curiosity-rover.html)

[QUE NASA 2015]
NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring. 24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

[QUE DLR 2016]
DLR: „Kosmische Strahlung auf der ISS in 3D“, 14.12.2016.
(https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10212/332_read-20443/#/gallery/25259)
Referiert in Balthasars Blog:
Die ISS-Mikrosievert-Dosis: erst 67 Prozent runter, dann 175 Prozent rauf!
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/07/01/die-iss-mikrosievert-dosis-erst-67-prozent-runter-dann-175-prozent-rauf/)

[QUE http://www.nmdb.eu – 2018]
Einflüsse der kosmischen Strahlung – NMDB
(http://www.nmdb.eu) › public_outreach

[QUE 2020 Wikipedia – International_Space_Station]
International Space Station – Wikipedia
(https://en.wikipedia.org/wiki/International_Space_Station)

***

Tabelle 5:     Direkter Vergleich: wirkliche Werte und NASA-Daten

Direkter Vergleich der wirklichen Strahlungswerte (Tabelle 3) mit den NASA-Daten (Tabelle 4): während die NASA-Daten ganz überwiegend zweistellige Mikrosievert-Dosen pro Stunde darstellen, liegen die wirklichen Werte im Weltraum nach Tabelle 3 bei 5-7 Dezimalstellen, also um Größenordnungen höher. Daran ist das Irreale der NASA-Daten direkt abzulesen.

Tabelle 5

Zu Tabelle 5:
Direkter Vergleich: wirkliche Werte und NASA-Daten

Tabelle 5 dient nur dem einen Zweck, der Öffentlichkeit die ungeheure Dimension des Betrugs der NASA über die Strahlungswerte direkt ablesbar aufzuzeigen.

Die Öffentlichkeit wird in einer ersten Reaktion wohl nicht glauben wollen, daß die NASA nicht nur kleine Fälschungen vorgenommen hat, um die Daten etwas günstiger aussehen zu lassen, sondern zu Lügen über mehrere Dezimalstellen gegriffen hat, um die tödliche kosmische Strahlung aus den Köpfen der Menschen völlig zu verbannen und ihnen so schöne Strahlendosen wie auf Interkontinentalflügen vorzuflunkern, sofern die Menschen solche Werte überhaupt bewußt zur Kenntnis genommen haben. Das Motiv der NASA für eine derartige Täuschung ist offensichtlich: sobald die Öffentlichkeit auch nur eine ungefähre Ahnung von den wirklichen Strahlungsdosen im Weltall entwickelt hätte, wäre die allgemeine Akzeptanz der „Raumfahrt“ in größter Gefahr gewesen.

„Zweistellige Mikrosievert-Stundenwerte“ sollen die Projekte der NASA „retten“

Angesichts der Differenzen von mehreren Dezimalstellen bis hinunter zu den Höhen von 400 km („ISS“) ist es plausibel, für die weiteren Überlegungen zu den NASA-Strahlungswerten die numerischen Werte nicht zu beachten. Nur die 3 seltenen Werte, die höher als die üblichen zweistelligen Mikrosievert-Stundenwerte der NASA liegen, müssen natürlich genauer betrachtet und kommentiert werden. Es handelt sich um folgende Werte:

APOLLO 12:     118       = 3 Dezimalstellen
APOLLO 14:     263,88  = 3 Dezimalstellen
MIR, 420 km:     2000    = 4 Dezimalstellen

Da zweistellige Mikrosievert-Werte bis 99 gehen, liegt APOLLO 12 mit 118 nur sehr wenig höher, also von den zweistelligen Werten nicht wesentlich verschieden.
Der Wert für APOLLO 14 ist mit 263 die einzige Überschreitung der NASA-spezifischen „zweistelligen“ Werte, aber – im Vergleich mit den 5- und 6-stelligen Werten für den interplanetaren Raum – in der Größenordnung genauso illusorisch wie die „zweistelligen“.

Mir war die sowjetische Raumstation, ihre Daten können eigentlich nur von ROSKOSMOS stammen; unsere Quelle war: http://www.nmdb.eu. Wir haben diese Strahlungsdosisangaben zu MIR kommentiert im Artikel v. 26.12.2019:

Was sagen 50 Google-Treffer über Raumfahrt in kosmischer Strahlung?
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/12/26/was-sagen-50-google-treffer-ueber-raumfahrt-in-kosmischer-strahlung/)
Abschnitt:
Die 14 Treffer mit Strahlungsdaten
Kommentar zu Nr. 27:
Die sowjetische Raumstation MIR war genau so eine Fälschung wie die ISS in derselben Höhe; ROSKOSMOS hatte aber eine deutlich höhere Strahlung angegeben. Die niedrigen Phantasiedaten der NASA für die ISS sind wahrscheinlich bedingt durch die in den letzten Jahren aufgekommenen Ideen von Langzeitaufenthalten und einem Marsflug. Keine realen Daten. – Obwohl beide Raumfahrtbehörden ihre Projekte nur als Fälschungen betrieben und betreiben und alle Daten nur erfunden haben, wäre es doch interessant, eine Antwort der NASA zu hören auf die Frage, warum bei 2 Raumstationen in derselben Höhe die ISS-Daten ungefähr nur ein Hundertstel der sowjetischen Daten betragen sollen! Den Raumfahrtbehörden ist es offensichtlich völlig egal, was für divergierende Daten sie für die eine physikalische Welt behaupten.

Die Tabelle 5 zeigt alles verfügbare Material der NASA zur Strahlenbelastung im Weltall aus ihren eigenen Veröffentlichungen oder aus Quellen ihrer erklärten Anhänger. Es beweist, daß die NASA die Wirklichkeit mit eklatanten Lügen völlig negieren und mißachten muß, weil sonst ihre Propaganda einer bemannten Raumfahrt auch von den Gutgläubigsten als eine Unmöglichkeit durchschaut worden wäre.

Zur Ergänzung 4 ältere Tabellen (Tabellen 6 – 9)

Zusätzlich fügen wir hier weitere 4 Tabellen an, die wir bereits in Artikeln zur kosmischen Strahlung auf Balthasars Blog veröffentlicht haben, jeweils ergänzt durch einen Link zu dem Artikel.

Zur Erläuterung der Tabellen folgt man am besten den Links zu den Artikeln, in denen diese Tabellen die Ergebnisse darstellen und zusammenfassen. In den Artikeln werden auch alle Quellen nachgewiesen.

Tabelle 6:     Strahlendosen nach Entfernung von der Erde
Aus der Untersuchung „MILLISIEVERT 2016“, S. 4.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Tabelle 7:     25 Jahre Solar-Flares (1967-1991), aus dem Buch von Ralph Rene: NASA mooned America.
Aus der Untersuchung „MILLISIEVERT 2016“, S. 103.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Tabelle 8:     Van-Allen-Gürtel (VAG) und Süd-Atlantik-Anomalie (SAA)
Aus dem Artikel v. 16.5.2017:
Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis – 15 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/05/16/die-jagd-nach-der-saa-12-km-strahlungsdosis/)

Tabelle 9:     50 GOOGLE-Treffer zu „Raumfahrt kosmische Strahlung“
Aus dem Artikel v. 26.12.2019:
Was sagen 50 Google-Treffer über Raumfahrt in kosmischer Strahlung? – 45 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/12/26/was-sagen-50-google-treffer-ueber-raumfahrt-in-kosmischer-strahlung/)

***

Tabelle 6 aus „MILLISIEVERT 2016“, S. 4

MILLI_TABELLE_WERT_100

Tabelle 7 aus „MILLISIEVERT 2016“, S. 103:

MONTHLY COUNTS OF GROUPED SOLAR FLARES-01

Tabelle 8 aus:    Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis

GRAFIK - Van-Allen-Gürtel (VAG) und Süd-Atlantik-Anomalie (SAA)-170514

Tabelle 9 aus:     50 GOOGLE-Treffer zu „Raumfahrt kosmische Strahlung“

IMG_0007

***

Zum Abschluß

Die Bedeutung von SIEVERT-Werten für die „Raumfahrt“

Seit ca. 1975 die modernen Maßeinheiten GRAY und SIEVERT eingeführt worden sind, wird „Sievert“ heute allgemein als Standardeinheit verwendet, auf die alles umgerechnet werden muß, um überhaupt vergleichen zu können.

Zur wirklichen Vergleichbarkeit aller divergierender Dosisangaben muß jedoch auch stets dieselbe Zeiteinheit gewählt werden. Dafür empfiehlt sich der kleinste gemeinsame Teiler, die Stunde, als der kleinste Teil aller in Gebrauch befindlichen Angaben.

.          1 Sievert pro Stunde
Innerhalb weniger Stunden tödliche Dosis:
– nach 1 Stunde bereits schwer erkrankt
– in 6 Stunden: 6 Sievert – todkrank
– in 10 Stunden: 10 Sievert – alle Menschen mausetot

.          0,01 Sievert pro Stunde = 1 Hundertstel Sievert   (= 10 Millisievert)
Bereits mit dieser Dosis wäre in der Raumfahrt eine entscheidende Grenze überschritten, weil die bisherigen angeblichen „Weltraumflüge“ sich mindestens über ca. 10 Tage erstrecken und Phasen mit viel höheren Dosen hinzukämen:

– in 1 Stunde = 10 Millisievert
– in 1 Tag = 24 Stunden: 240 Millisievert ~ ein Viertel Sievert
– in 7 Tagen = 168 Stunden: 1680 Millisievert = 1,68 Sievert
– in 14 Tagen = 336 Stunden: 3360 Millisievert = 3,34 Sievert
Typischer Zeitraum für die angeblichen kürzeren „Raumflüge“:
die „Astronauten“ wären schwer strahlenkrank, sofortige Behandlung nötig, Ergebnis ungewiß.
– in 28 Tagen = 672 Stunden: 6720 Millisievert = 6,72 Sievert
Nach einem Monat wären alle „Astronauten“ todkrank, lägen im Sterben.

Sonderfall SAA:    0,011 Sievert = 11 Millisievert pro Stunde
Wären eine typische Strahlendosis für Interkontinentalflüge in 12 km Höhe durch die Süd-Atlantik-Anomalie (SAA): werden deshalb unbedingt vermieden.

.          0,001 Sievert pro Stunde = 1 Tausendstel Sievert  (= 1 Millisievert)
Sogar mit dieser relativ niedrigen Dosis würde schon das angebliche Prunkstück „Langzeitaufenthalt“ scheitern:
– in 1 Tag =                24 Stunden:        24 Millisievert
– in 10 Tagen =        240 Stunden:      240 Millisievert
– in 30 Tagen =        720 Stunden:      720 Millisievert = 0,72 Sievert
– in 42 Tagen =      1008 Stunden:    1008 Millisievert = 1 Sievert
– in 180 Tagen =    4320 Stunden:    4320 Millisievert = 4,32 Sievert
Ein sogenannter „Langzeitaufenthalt“ (180 Tage) im Weltraum würde mindestens schwer strahlenkrank machen, sofortige Behandlung nötig, Ergebnis ungewiß. Aber im Weltraum herrscht überall eine Strahlung von ganz anderer Größenordnung (siehe Tabelle 3): da wäre ein „Langzeitaufenthalt“ sehr schnell beendet.
Die angeblichen „grandiosen“ Langzeitaufenthalte, demnächst für den MARS auf zwei Jahre ausgedehnt, brechen allen Raumfahrern und anderen Lügnern das Genick. Die Branche hat zu hoch gepokert.

Gennadi Padalka mit angeblich 878 Tagen im Weltraum hätte:
– in 878 Tagen mit 24 Millisievert pro Tag: 878*24 = 21072 Millisievert = 21 Sievert
erhalten, also eine 1-MilliSv-Stunden-Dosis in mehreren Jahren nicht überlebt. Da er überlebt hat, ist er in keinem Weltraum gewesen: ein schöner Beweis ganz nebenbei.

1 Millisievert pro Stunde war der Grenzwert für das Überschallflugzeug CONCORDE in seiner maximalen Flughöhe von 18 km: bei Erreichung dieses Wertes mußte die CONCORDE ihre Flughöhe verringern.

.          0,000001 Sievert pro Stunde = 1 Millionstel Sievert   (= 1 Mikrosievert)
Strahlendosen in dieser Größenordnung kann der menschliche Organismus für ein paar Stunden verarbeiten.
– in 1 Tag:     24 Stunden:                                         24 Mikrosievert pro Tag
– in 1 Jahr (365*24 =)  8760 Mikrosievert =           8,7 Millisievert pro Jahr

Eine typische Strahlendosis: Durchschnittsdosis im Interkontinentalflug in 12 km Höhe:
0,000011 Sievert pro Stunde =      11 Mikrosievert pro Stunde
– in 1 Tag = 11*24 Stunden:        264 Mikrosievert pro Tag
– in 4 Tagen = 11*96 Stunden:  1056 Mikrosievert = ~ 1 Millisievert in 4 Tagen

Zweistellige Mikrosievert-Stunden-Werte
Nur für kurze Zeitdauern (Stunden) liegen diese Werte an der Grenze der Belastbarkeit des Menschen. Für das Flugpersonal liegen Ruhezeiten zwischen den Strahlenexpositionen, schwangere Mitarbeiterinnen des fliegenden Personals werden nur noch begrenzt eingesetzt.
Deshalb erfindet die NASA solche anscheinend „harmlosen“ Dosiswerte für ihre tagelangen Flugprojekte an Orten mit hundert- und tausendfacher Strahlung wie z. B. „Mondlandungen“, „Shuttle-Flüge“ und „ISS“ und behauptet obendrein, diese Werte seien auf diesen angeblichen Flügen empirisch „gemessen“ worden. Das Publikum, sofern es sich bisher überhaupt um Strahlungsdaten gekümmert hat, hat diese Lügen nicht durchschaut.

Andere typische Strahlendosis: Jahresdosis für den Menschen auf der Erde.
Sehr unterschiedlich, auch im selben Land; z. B. für Deutschland, natürliche Quellen, pro Jahr:
Radon: 1,1; Nahrung: 0,3; kosmische Str.: 0,3; terrestrische Str.: 0,4.
Durchschnitt natürliche Quellen: 2,1 Millisievert (= 0,0021 Sievert) pro Jahr.
Zusätzlich: mittlere zivilisationsbedingte Strahlenexposition; jährlich rund 1,8 mSv
Gesamtdosis pro Jahr: 2,1 + 1,8 = 3,9 Millisievert (= 0,0039 Sievert) pro Jahr.
Umrechnung auf Stundenbasis:
3,9 Millisievert pro Jahr: 1 Jahr = 365 Tage; 365*24 = 8760 Stunden;
0,0039 : 8760 = 0,000.000.4452 Sievert = 0,4452 Mikrosievert pro Std
= ~ ein halbes Mikrosievert pro Stunde.

***

Damit haben wir alle uns bekannten relevanten Daten zur kosmischen Strahlung und ihren Wirkungen für die Raumfahrt zusammengetragen, die Quellen angegeben, die Daten interpretiert und die Schlüsse der Kritiker daraus gezogen.

B., 21.2.2020

Was sagen 50 Google-Treffer über Raumfahrt in kosmischer Strahlung?

Zur Startseite  –  Korrigierte Fassung, 3.1.2020 (2 Schreibfehler in „Wirkliche Daten pro Stunde“)

Wie informiert das Internet eigentlich seine neugierigen Benutzer? Was ist dran an der Behauptung, daß man die Kritik der Raumfahrt und die Wahrheit über die kosmische Strahlung wenigstens im Internet findet? Informationen über Raumfahrt und Strahlung im Weltraum einfach im Netz finden? – Denkste! Die kosmische Strahlung ist ein blinder Fleck für unsere Öffentlichkeit, und zwar überall, offline wie online.

 

Unser Maßstab sind die wirklichen Strahlungsdaten

Bevor wir die Ergebnisse der GOOGLE-Recherche präsentieren und analysieren, müssen wir unseren Maßstab offenlegen:

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.

Diese wenigen kompakten Zeilen stellen 7 verschiedene Strahlungsumgebungen dar, die in einer Liste nach den Entfernungen die Staffelung der Strahlenwerte deutlich machen:

12 km Höhe: 11 mikroSv pro Stunde
18 km Höhe: 1000 mikroSv pro Stunde
500 km Höhe: 11.000 mikroSv pro Stunde
z. B. 400.000 km Entfernung: der Mond – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet
(1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. (Teilchenstrom erdnaher Raum)
(3) 572.000 mikroSv pro Stunde. (10^6 Protonen pro cm² und sec)
(4) 58.500 mikroSv pro Stunde. (Solarkonstante)
(5) 135.000 mikroSv pro Stunde. (Teilchendichte im Weltraum)

Die hier nicht aufgeführte Variante (2) unserer Quelle S. Marquardt bezieht sich auf die VAG’s und kann hier außer Betracht bleiben. Ebenso wurden die unkalkulierbaren Solar Flares nicht in diese Liste aufgenommen.

Alle Daten stammen aus bekannten und öffentlich zugänglichen Quellen

Die Quellen zu den ersten 3 Daten sind einzeln nachgewiesen und referiert in:
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der
kosmischen Strahlung. 1. Fassung. 19. März 2016. – Der Verschwörungstheoretiker XYZ
(Pseudonym) – 109 S.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)
S. 11-12: Die Srahlenbelastung der Verkehrsfliegerei, 12 km Höhe
S. 16-17: Die CONCORDE: Flughöhen von 15-18 km
S. 17: Die Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) – Teil 1
S. 35-36: Die CONCORDE – Teil 2
S. 36-38: SAA – Teil 2

Der SPIEGEL, 1961, Nr. 34, 16.8.61, S 54-56: Raumfahrt – Tödliche Sonne – Strahlen-Gefahr.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365671.html)
Der SPIEGEL, 1994, Nr. 17, 25.4.94, S. 224-228: Gewaltiges Knattern.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689652.html)
Blettner, Maria u.a.: Strahlenexposition beim Fliegen – Ein Fall für den Strahlenschutz. – Strahlenexposition und Strahlenschutz in der Luftfahrt. In: Strahlenschutzpraxis. 2014, Nr. 2, S. 3-14.
(http://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/05_SSP/Probeartikel/Probeartikel_2014_2.pdf)

Über die besonderen Verhältnisse in der SAA berichtet unser Artikel, mit Nachweis aller Quellen:
Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis. – 15 S. – Revidierte Fasssung, 25.12.2018.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/05/16/die-jagd-nach-der-saa-12-km-strahlungsdosis/)

„Südatlantische Anomalie“– Wikipedia.
(https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdatlantische_Anomalie)
„So beträgt die Strahlenbelastung bei einer Flugreise nach Südamerika das Tausendfache der einer nach Fernost.[1]“

„Polumkehr möglich“; Webseite von 3sat nano vom 2. Oktober 2013, abgerufen am 24. September 2015.“  –  (http://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/143391/index.html)
„Wer nach Südamerika über den Atlantik fliegt, belastet seine Gesundheit durch die stärkere kosmische Strahlung etwa so stark wie auf 1000 Flügen in den Fernen Osten.“
Klaus Jacob: „Brüchiger Schild“. – Alarm im Orbit: Das schwächelnde Magnetfeld der Erde lässt die kosmische Strahlung immer tiefer in die Atmosphäre dringen. Gefahr droht vor allem Satelliten, aber auch Flugzeugen und sogar der Stromversorgung. – 01.10.2002 – 2 pdf-Seiten.
(http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1664865/Br%C3%BCchiger-Schild/)

Für Strahlungsumgebungen im interplanetaren Raum mit Meßdaten nach Teilchen pro Fläche und Sekunde, Art und Energie der Teilchen hat bisher als einziger Siegfried Marquardt Berechnungen der Strahlungsdosen nach Sievert vorgelegt:
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11.“ – Königs Wusterhausen 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504
S. 37-44: Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11.
Seine Ergebnisse sind in einem Artikel unseres Blogs referiert worden:
„Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch“
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)
Marquardts Berechnungsweg von der Teilchenmessung zur Sievertdosis haben wir seinen früheren Internet-Dateien von 2010 entnommen und referiert in:
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt. – 20 S. – Ergänzte Fassung, 30. Nov. 2018.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Wir haben die Suchmaschine gefüttert

Wir wollen endlich genau wissen, was das deutschsprachige Internet liefern kann. Als Suchmaschine nehmen wir GOOGLE. Wir wählen zu unserem Thema die einfachste Formulierung der Abfrage mit 3 Suchworten:

Raumfahrt kosmische Strahlung

Google-Recherche
Datum: 10. Nov. 2019
Suche: raumfahrt kosmische strahlung
Ergebnis: rund 40000 Treffer

Das System zeigt uns an:
„Ähnliche Suchanfragen zu raumfahrt kosmische strahlung

kosmische strahlung abschirmen
kosmische strahlung wirkung auf menschen
kosmische strahlung sievert
kosmische strahlung gefährlich
iss schutz vor strahlung
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kosmische strahlung definition
kosmische strahlung krebsrisiko

Was lernen wir daraus? Die „Raumfahrt“ ist bisher in diesem Zusammenhang nicht vorgekommen, aber mit „kosmische strahlung wirkung auf menschen“ und „iss schutz vor strahlung“ war schon mal jemand dicht dran.

Die Bearbeitung der Trefferliste

Zuerst wurden die Treffer aus den ersten 5 Anzeigenseiten von Google (50 Treffer) herauskopiert und in einer eigenen Textdatei gespeichert. Zu jedem Treffer mußte dann die vollständige URL durch Aufruf der Trefferseite ermittelt und gespeichert werden, denn sie ist aus den Anzeigen von Google nicht immer korrekt zu entnehmen. Wir haben also jeden Treffer aufgerufen und seine URL gespeichert. Diese Adresse kann – bei geöffnetem Browser – auch aus jeder Textdatei aufgerufen werden.

Dann wurden alle Treffer-URL’s nacheinander aufgerufen und zu jeder URL nur die angezeigten Aussagen zum Thema ausgewertet. Es handelt sich also nicht um Referate des ganzen Eintrags. Diese Auswertungen haben sich über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen hingezogen. In den Artikeln wurden Angaben zu folgenden Fragen gesucht und in der Textdatei notiert:

– Das Datum des angezeigten Artikels; wenn der angezeigte Text nicht datiert ist, wurde aus internen Jahresangaben das jüngste Jahr gewählt.
– Werden angeblich durchgeführte bemannte Raumfahrtflüge als real oder als vorgetäuscht beurteilt?
– Welche wichtigen Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf die angeblichen Raumflüge werden berichtet?
– Welche Messungsergebnisse oder Strahlungsdosen werden mitgeteilt?

Nicht eigens erfaßt sind die Urheber oder Veröffentlicher der Artikel, also die verantwortlichen Institutionen oder Personen: meistens sind sie an den URL’s zu erkennen, oft nur mit Abkürzungen wie z. B. im ersten Treffer: „fr“ steht hier für „Frankfurter Rundschau“. Wer es genau wissen will, muß also selbst nachsehen.

Abschließend folgt ein Kommentar, aber normalerweise nur dann, wenn Zahlenangaben vorlagen. Die Strahlungsdosen werden auf den Internetseiten meistens in Sievert, nur selten noch in älteren Einheiten angegeben, aber auf ganz unterschiedliche Zeiträume bezogen: pro Raumflug, pro Jahr, pro Tag, pro Stunde. Um die Angaben vergleichbar zu machen, müssen alle Dosisangaben auf Sievert und auf den kleinsten gemeinsamen Teiler – Dosis pro Stunde – umgerechnet werden, wozu man bei einer Dosis pro Reise oder Flug erst noch die Dauer der Reise oder des Fluges (in Tagen oder Stunden) ermitteln muß, bevor man umrechnen kann.

***

Die Trefferliste

.     Seite 01

001 – 17.2.2018
Auf der Erde bieten die Atmosphäre und das Magnetfeld Schutz – wenn auch
keinen völligen. … Aber auch Strahlen aus unendlichen Weiten erreichen die Erde.
Diese galaktische kosmische Strahlung stammt von den Sternen unserer
Milchstraße und besteht aus Atomkernen, Protonen und Elektronen. 17.02.2018
Besserer Schutz vor kosmischer Strahlung | Wissen
https://www.fr.de › wissen › besserer-schutz-kosmischer-strahlung-10989299

(https://www.fr.de/wissen/besserer-schutz-kosmischer-strahlung-10989299.html)

Raumfahrt ist real. – „Auf Lebewesen können Strahlen bekanntermaßen verheerende Auswirkungen haben: Sie dringen durch die Haut in den Körper und können dabei Zellen und Erbmaterial verändern und schädigen – was das letztlich alles an Konsequenzen bedeuten kann, gilt es noch zu erforschen.“
Keine Messungsergebnisse, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
++++++++++

002 – 19.12.2016
Wieviel kosmische Strahlung bekommen Astronauten ab …
https://www.ingenieur.de › technik › fachbereiche › raumfahrt › wieviel-k…
19.12.2016 – Immerzu prasselt kosmische Strahlung aus den Tiefen des Weltalls auf die …
Strahlenphysiker am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt

(https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/raumfahrt/wieviel-kosmische-strahlung-bekommen-astronauten-ab/)

ISS ist real. – „Auf dem Erdboden wirkt daher auf jeden Menschen eine tägliche Strahlendosis von 0,0025 Millisievert (mSv). … Durchschnittlich 0,8 mSv beträgt die Strahlendosis im Forschungsmodul Columbus auf der ISS.“ – „Alleine innerhalb des Forschungsmoduls Columbus kann die Strahlendosis an verschiedenen Positionen um 50 Prozent variieren“ –

„Einen Messwert für den Mars haben die Wissenschaftler aber schon durch das Strahlungsmessgerät RAD (Radiation Assesment Detector) an Bord des amerikanischen Mars-Rovers Curiosity gewonnen. „Auf dem Flug betrug die Strahlung etwa zwei bis drei Millisievert pro Tag, auf dem Mars selbst dann 0,8 Millisievert pro Tag“, berichtet Berger. Die Atmosphäre des Mars würde also einen Schutz ähnlich wie die Außenhülle der Raumstation ISS bieten.“

Kommentar.  –  Die 0,8 milliSV für die ISS sind wahrscheinlich auch als „täglich“ gemeint: 800 mikroSv : 24 = 33,33 mikroSv pro Stunde. – Mars-Rover Curiosity: Weltraum im Flug durchschnittlich pro Tag 2,5 milliSv = 2500 mikroSv : 24 = 104,16 mikroSv pro Stunde; auf dem Mars: wie ISS, pro Tag 0,8 milliSv = 800 mikroSv : 24 = 33,33 mikroSv pro Stunde.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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003 – 2016
Astronaut: Gefahren im All – Weltraumforschung – Technik …
https://www.planet-wissen.de › Technik › Weltraumforschung
Start und Landung gehören bei Raumfahrt-Missionen immer noch zu den … Risiko: Kosmische
Strahlung; Langzeittest auf der ISS; Risiko: Leben in …

(https://www.planet-wissen.de/technik/weltraumforschung/astronaut/astronaut-gefahren-im-all-100.html)

ISS ist real. – Scott Kelly war 342 Tage auf der ISS. Die Gene von Scott Kelly haben sich zwar verändert, aber nicht in einem besorgniserregenden Maß. –
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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004 – 12.6.2017
Mars-Mission: Wie hoch ist das Krebsrisiko durch kosmische …
https://www.krebsinformationsdienst.de › Aktuelles
12.06.2017 – Der kosmischen Strahlung sind auch wir auf der Erde ausgesetzt. … ausgesetzt,
als sie bisher aus der bemannten Raumfahrt bekannt ist.

(https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2017/news53-krebs-risiko-mars-flug-kosmische-strahlung.php)

Raumfahrt ist real.  –  Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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005 – 27.7.2019
Mars: Strahlung als Showstopper für interplanetare Reisen
https://www.nzz.ch › wissenschaft › mars-strahlung-als-showstopper-fuer-int…
27.07.2019 – Die Strahlung im Weltraum ist extrem gesundheitsschädlich. … bemannten Raumfahrt ist die kosmische Strahlung», meint Stefan Schlechtriem, …

(https://www.nzz.ch/wissenschaft/mars-strahlung-als-showstopper-fuer-interplanetare-reisen-ld.1497081)

APOLLO 11 ist real.  –  „Die Strahlung im Weltraum ist extrem gesundheitsschädlich. Bei den Mondmissionen war das Risiko noch vertretbar. Bei zukünftigen interplanetaren Raumflügen könnte die Strahlenbelastung allerdings zum Show-Stopper werden.“ – Die hochenergetische Komponente der galaktischen kosmischen Strahlung: „Mindestens 70 Prozent davon dringen durch die üblichen Aussenwände eines Raumschiffs.“

„Curiosity“ ist real.  –  Der Erkundungsrover «Curiosity» auf dem roten Planeten: „Die Messungen ergaben eine durchschnittliche Strahlendosis von 77 Mikrosievert pro Stunde während des Flugs und 26 Mikrosievert pro Stunde auf der Marsoberfläche. Zum Vergleich: Auf der Erdoberfläche liegen die Werte üblicherweise zwischen 0,05 und 0,2 Mikrosievert pro Stunde. Die Strahlenbelastung auf dem Mars ist also ungefähr 100-mal und im Weltall rund 300-mal höher als auf unserem Heimatplaneten.“

„Mediziner stufen dauerhafte Strahlendosisraten von mehr als 10 Mikrosievert pro Stunde bereits als bedenklich für die Gesundheit ein.“

„Bei Experimenten mit Mäusen zeigte sich etwa, dass schon relativ geringe Mengen der hochenergetischen kosmischen Strahlung ausreichen, um die Gehirnzellen der Nager zu schädigen.“

Kommentar.  –  Mars-Rover Curiosity, Stundendosen: im Flug 77 mikroSv, auf dem Mars 26 mikroSv.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet;  (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde.- (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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006 – 16.12.2011
Einfluss der kosmischen Strahlung auf den … – Welt der Physik
https://www.weltderphysik.de › gebiet › leben › kosmische-strahlung
16.12.2011 – Bei den Teilchen der kosmischen Strahlung handelt es sich vornehmlich um …
Durch die Raumfahrt und den Luftverkehr werden Menschen ihr …

(https://www.weltderphysik.de/gebiet/leben/einfluesse-auf-den-menschen/kosmische-strahlung/)

Raumfahrt ist real.  –  „Auf die Erde treffen hochenergetische Teilchen mit Energien von einigen Megaelektronenvolt bis hin zu 10^20 Elektronenvolt. Zum Vergleich: Der bisher größte Teilchenbeschleuniger, der Large Hadron Collider am Forschungszentrum CERN, nahe Genf, beschleunigt die Teilchen gerade einmal auf einige 10^12 Elektronenvolt.“

„Der Van-Allen-Strahlungsgürtel – ein Ring energiereicher geladener Teilchen, die durch das Erdmagnetfeld gewissermaßen eingefangen werden. Der Strahlungsgürtel erstreckt sich über einen Bereich von etwa 700 bis 6000 Kilometern über der Erdoberfläche.“

„In einer Raumstation im All liegt die effektive Strahlendosis bei rund 200 Millisievert pro Jahr, während die Strahlenbelastung durch kosmische Strahlung auf der Erde nur rund 0,3 Millisievert pro Jahr (auf Meeresniveau) beträgt.“

„Während eines Raumspaziergangs haben Astronauten die jährliche Strahlungsdosis auf der Erde bereits nach einem Tag erfahren. Bei der Planung von Langzeitmissionen sind strahlungsbedingte Gesundheitsschäden also ein zu berücksichtigender Faktor.“

„Bei einer Organdosis von etwa 0,2 Sv erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Erbgutschäden und das Krebsrisiko.“

Kommentar.  –  Zu „hochenergetische Teilchen“ fehlt die Angabe Anzahl pro Fläche. – VAG: fehlt Dosis. – „Raumstation im All“ meint wohl ISS (?): Dosis 200 milliSv pro Jahr;
365 Tage * 24 Stunden = 8760 Stunden; 200 milliSv = 200.000 mikroSv : 8760 = 22,83 mikroSv pro Stunde.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet;  (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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007 – 14.12.2016
Kosmische Strahlung auf der ISS in 3D – DLR Portal
https://www.dlr.de › desktopdefault.aspx › tabid-10212 › 332_read-20443
14.12.2016 – … in der Internationalen Raumstation ISS die kosmische Strahlung erfassen. …
Raumfahrt (DLR) und wissenschaftlicher Leiter des Experiments.

(https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2016/20161214_kosmische-strahlung-auf-der-iss-in-3d_20443)

ISS ist real. – „Durchschnittlich 0,8 Millisievert am Tag beträgt die Strahlendosis im Forschungsmodul Columbus auf der ISS.“ – Mars-Rover Curiosity: „Auf dem Flug betrug die Strahlung etwa zwei bis drei Millisievert pro Tag, auf dem Mars selbst dann 0,8 Millisievert pro Tag.“

Kommentar.  –  ISS: pro Tag 0,8 milliSv = 800 mikroSv : 24 = 33,33 mikroSv pro Stunde.
Mars-Flug: Durchschnitt pro Tag 2,5 milliSv = 2.500 mikroSv : 24 = 104,16 mikrov pro Stunde.
Mars-Aufenthalt: pro Tag 0,8 milliSv = 800 mikroSv : 24 = 33,33 mikroSv pro Stunde.
Strahlendosen auf ISS und Mars sind gleich!

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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008 – 1.10.2018
Marsreisen: Ein Schlag in den Bauch droht – wissenschaft.de
https://www.wissenschaft.de › astronomie-physik › marsreisen-ein-schlag-i…
01.10.2018 – Es ist das spannende neue Ziel der bemannten Raumfahrt – doch … für die
Astronauten: Die kosmische Strahlung bedroht das empfindliche …

(https://www.wissenschaft.de/astronomie-physik/marsreisen-ein-schlag-in-den-bauch-droht/)

Raumfahrt ist real: Bisher sind wir zum Mond gekommen.  –  „Doch wie nun erneut eine Studie belegt, bergen Reisen zum Mars ein großes Gesundheitsrisiko für die Astronauten: Die kosmische Strahlung bedroht das empfindliche Magen-Darm-Gewebe, geht aus Tierversuchen hervor. Eine Marsreise könnte demnach nicht nur auf den Magen schlagen, sondern auch Krebs im Verdauungstrakt verursachen.“ – „Die Dauerbelastung bei monatelangen Reisen zum Mars oder bei anderen Deep-Space-Missionen stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.“ – „Konkret bedeutet dies, dass an besseren Abschirmtechnologien gearbeitet werden muss.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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009 – 2019
Kosmische Strahlung – Wikipedia
https://de.wikipedia.org › wiki › Kosmische_Strahlung
Die kosmische Strahlung (veraltet auch Ultrastrahlung) ist eine hochenergetische
Teilchenstrahlung, die von der Sonne, der Milchstraße und fernen Galaxien …

(https://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Strahlung)

Raumfahrt: ist mit keinem Wort erwähnt. Einziges Indiz ist die Erwähnung unter „Siehe auch“:
„Matroschka (Strahlungsmessung), Experiment zur Strahlungsmessung“.

Die kosmische Strahlung: „Sie besteht vorwiegend aus Protonen, daneben aus Elektronen und vollständig ionisierten Atomen. Auf die äußere Erdatmosphäre treffen etwa 1000 Teilchen pro Quadratmeter und Sekunde.“

Im Abschnitt „Teilchenschauer“ findet sich eine Aussage über die Energie des Protons:
„Beim Eintreten in die Erdatmosphäre in einer Höhe um 20 km über der Oberfläche erzeugt die kosmische Strahlung Teilchenschauer. Aus einem Proton der Energie von 10^15 eV entstehen mehr als eine Million Sekundärteilchen.“

Sonnenflares, CME. – Kennzeichen: Zunahme der Teilchenstromdichte innerhalb weniger Stunden und Tage auf 10^8/(cm²·s) bis 10^10/(cm²·s), hohe Energien um 10 MeV, Teilchendichte bis 50/cm³.“  –  „Scott E. Forbush wies 1946 nach, dass bei Sonneneruptionen Teilchen bis in den GeV-Bereich ausgesandt werden.“

Kommentar. – Mit diesen Angaben liefert der Wikipedia-Artikel genau die Werte, die Marquardt für seine Berechnung der Sievert-Dosis aus den Teilchenmessungen zugrundelegt (Beispiel 1): 1000 Teilchen pro m² und sec, Energie des Protons = 0,6 x 10^15 eV. Nur die Berechnung selbst liefert die Wikipedia nicht.
– Die genannten „1000 Teilchen pro Quadratmeter und Sekunde“ sollen gelten für die „äußere Erdatmosphäre“, das wären oberhalb von ca. 80 km Höhe über der Erde. Die Daten der Teilchenmessungen werden korrekt berichtet: damit liefert der Artikel eine Grundlage zur Entlarvung der NASA-Daten von „zweistelligen Mikrosievert-Stundendosen“ als reine Phantasieprodukte.
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010 – 7.1.2019
Kosmische Strahlung – SWR
https://www.swr.de › kosmische-strahlung,broadcastcontrib-swr-31544
Zwei weibliche Phantome sollen auf dem Weg zum Mond kosmische Strahlung messen. Im
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln werden zurzeit …

(https://www.swr.de/swr2/wissen/kosmische-strahlung,broadcastcontrib-swr-31544.html)

Raumfahrt ist real. – „Aus allen Richtungen des Weltalls prasseln Teilchen der kosmischen Strahlung auf die Erde ein. Ihre Energie ist unvorstellbar hoch.“ – „Weiter oben in der Atmosphäre jedoch wird die kosmische Strahlung immer stärker und somit zum Gesundheitsrisiko. Darum sind die Flugzeiten von Piloten und Bordpersonal beschränkt, und darum wird von Flugreisen während der Schwangerschaft abgeraten. Am meisten sind Astronauten der kosmischen Strahlung ausgesetzt, denn sie fliegen außerhalb der schützenden Atmosphäre.“

„Die Gefahr durch Teilchen im All hält Strahlenbiologin Hellweg aber grundsätzlich für vertretbar – selbst für Reisende, die lange im All bleiben. – Die Reise zum Mars ist, denke ich, grundsätzlich möglich, und die Strahlungsrisiken für den Mars sind, was Krebsrisiko ist, sicherlich für die Astronauten akzeptabel, also das könnte bis zehn Prozent sein.“ – Die erwähnten „Phantome“ sind Schneiderpuppen, mit Elektronik vollgestopft.
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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011 – 17.2.2018
Besserer Schutz vor kosmischer Strahlung | Wissen
https://www.fr.de › Wissen
17.02.2018 – Wie Menschen, Elektronik und Material vor kosmischer Strahlung geschützt …
Fragestellungen der astronautischen und robotischen Raumfahrt

(https://www.fr.de/wissen/besserer-schutz-kosmischer-strahlung-10989299.html)

Raumfahrt ist real. – „Auf Lebewesen können Strahlen bekanntermaßen verheerende Auswirkungen haben: Sie dringen durch die Haut in den Körper und können dabei Zellen und Erbmaterial verändern und schädigen – was das letztlich alles an Konsequenzen bedeuten kann, gilt es noch zu erforschen.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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012 – 11.10.2016
Kosmische Strahlung verursacht Gedächtnisschwächen und …
https://www.scinexx.de › news › astronauten-hirnschaeden-durch-marsflug
11.10.2016 – Dement durch Strahlung: Astronauten auf dem Weg zum Mars könnten erhebliche
… Mars ankommen, könnte die kosmische Strahlung ihr Gehirn schon geschädigt haben. ….
Neuer Aufbruch in der bemannten Raumfahrt.

(https://www.scinexx.de/news/medizin/astronauten-hirnschaeden-durch-marsflug/)

Raumfahrt ist real. – „Dement durch Strahlung: Astronauten auf dem Weg zum Mars könnten erhebliche Hirnschäden davontragen. Versuche mit Mäuse bestätigen erneut, dass die harte kosmische Strahlung sowohl kurz- als auch langfristig zu messbaren Veränderungen im Gehirn führt – und das Gedächtnis und Verhalten beeinträchtigt. Das Problem dabei: Bisher gibt es keine Abschirmung, die effektiv vor diesen energiereichen Teilchen schützt.“

„Für ihre Studie hatten die Forscher Mäuse für relativ kurze Zeit einem Beschuss mit energiereichen, vollständig ionisierten Sauerstoff- und Titanatomen ausgesetzt – Partikeln, wie sie auch in der kosmischen Strahlung vorkommen. Die Dosis lag zwischen 0,5 und 3 Gray.“ – „Bisher gibt es kein Material, das bei vertretbarer Dicke und Gewicht diese energiereichen Teilchen abschirmen kann. „Man kann ihnen nicht entkommen“, sagt der Forscher.“

Dosisangabe (0,5 – 3 Gray) ohne Zeitangabe, außerdem nicht in kosmischer Strahlung gemessen. Keine Messung der Verhältnisse im Weltraum, keine Angaben zur Dauer der Einwirkung.
Keine Strahlenmessung, keine Dosiswerte.  –  Kein Kommentar.
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013 – 29.8.2018
Kosmische Strahlung im Weltraum bis zum Mond …
https://balthasarschmitt.wordpress.com › 2018/08/29 › kosmische-strahlun…
29.08.2018 – oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016. 109
S. Diese Darstellung von einem Laien für Laien stellt alle …

(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/08/29/kosmische-strahlung-im-weltraum-bis-zum-mond/)

Raumfahrt nicht möglich: kosmische Strahlung außerhalb der Karman-Linie (100 km) ist tödlich.
Eine der Quellen: „Raumfahrt – Strahlen-Gefahr – Tödliche Sonne“ in: DER SPIEGEL, 16.8.1961, Nr. 34, S. 54-56. – Erstmalige Messungen im Van-Allen-Gürtel:
– im inneren Strahlungsgürtel eine Dosis von 24 Röntgen pro Stunde,
– im äußeren Strahlungsgürtel eine Dosis von 200 Röntgen pro Stunde.
Umrechnung in Sievert: 1,2 Sv pro Std; 10 Sv pro Std.
Neuere Messungen für VAG, jetzt im inneren VAG der höhere Wert: 200 milliSv pro Std – 50 milliSv pro Std.

Vollständige Wiedergabe der 25-Jahres-Tabelle aller Solar Flares aus dem Buch von Ralph Rene wird wegen ihrer großen Bedeutung diesem Bericht als Anhang angefügt (Tabelle 2).
Zitat aus dem SPIEGEL-Artikel: “Bei den letzten heftigen Sonnenausbrüchen wurden Strahlungsmengen bis zu einigen Tausend Röntgen pro Stunde von Satelliten gemessen.”
Für Raumspaziergänge (EVA= extravehicular activities) im Raumanzug wäre mit mindestens 500 milliSv zu rechnen.
12 km Höhe: Interkontinentalflug, ca. 11 mikroSv pro Stunde
18 km Höhe: CONCORDE, 1000 mikroSv pro Stunde
In der Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) auf 12 km Höhe: 11000 mikroSv pro Stunde = 11 milliSv pro Stunde
Langzeitaufenthalt (halbes jahr) auf der ISS = 180 Tage x 264 milliSv = 47 Sievert.
Für alle Messungen und Dosisangaben werden die Quellen nachgewiesen.
Im Anhang: Tabelle der Strahlungsdaten der NASA und der Wissenschaft.

Kommentar: Weist alle wirklichen Strahlenwerte für 12 km, 18 km und 500 km Höhe nach.
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014 – April 2012
Kosmische Strahlung: Teilchenregen aus dem All
https://www.oeaw.ac.at › focus-on-topics › topic-of-the-month › kosmisch…
Kosmische Strahlung aus den Tiefen des Weltalls prasselt permanent auf …
Satellitenelektronik beschädigen und birgt große Gefahren für die Raumfahrt.

(https://www.oeaw.ac.at/mitglieder-kommissionen/themen-im-fokus/thema-des-monats/2012/042012-kosmische-strahlung/kosmische-strahlung-teilchenregen-aus-dem-all/)

Raumfahrt: real. – „“Da Sonneneruptionen unvorhersehbar und plötzlich auftreten, ist es für Astronauten schwierig, sich und ihre Geräte gezielt vor der Strahlenbelastung zu schützen.“ Das betrifft etwaig geplante Fahrten zum Mars ebenso wie längere Aufenthalte auf der internationalen Raumstation ISS.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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015 – 12.12.2018
Das Ende ist, wo Sonnenwind auf kosmische Strahlung trifft …
https://www.golem.de › news › raumfahrt-wie-voyager-2-das-ende-des-sonn…
12.12.2018 – Das Ende ist, wo Sonnenwind auf kosmische Strahlung trifft. Schon 1969 … Das
ist wichtig für die Raumfahrt außerhalb des Erdmagnetfeldes.

(https://www.golem.de/news/raumfahrt-wie-voyager-2-das-ende-des-sonnensystems-fand-1812-138192-2.html)

Raumfahrt („Astronauten“) real.  –  Berichtet Teilchenmessungen von Voyager-Sonden im interstellaren Raum, also außerhalb unseres Sonnensystems.  –  Keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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016 – 31.5.2013
Raumfahrt: Strahlen gefährden Astronauten auf Reisen zu …
https://www.golem.de › news › raumfahrt-strahlen-gefaehrden-astronauten…
31.05.2013 – Die Belastung durch kosmische Strahlung macht Reisen zum Mars gefährlicher
als erwartet. Das haben Messungen bei der Curiosity-Mission …

(https://www.golem.de/news/raumfahrt-strahlen-gefaehrden-astronauten-auf-reisen-zu-fernen-planeten-1305-99549.html)

Raumfahrt ist real.  –  Die Belastung durch kosmische Strahlung macht Reisen zum Mars gefährlicher als erwartet. Das haben Messungen bei der Curiosity-Mission ergeben. – “ Ein Astronaut sei auf dem Weg zum Mars einer Strahlendosis von etwa 0,66 Sievert (Sv) ausgesetzt, schreiben die Forscher in Science. Zum Vergleich: In Deutschland gilt als Grenzwert beim beruflichen Umgang mit strahlendem Material eine Jahresdosis von 20 Millisievert (mSv). Für das ganze Berufsleben liegt der erlaubte Höchstwert bei 0,4 Sv.“ – „Die Belastung sei so stark, als würde ein Mensch alle fünf bis sechs Tage von Kopf bis Fuß von einem Computertomografen gescannt, sagt Cary Zeitlin …“

„Curiosity sei, so berichtet die Nasa, auf der Reise zum Mars im Schnitt einer GCR-Strahlendosis von 1,8 mSv am Tag ausgesetzt gewesen – der Rover benötigte für die rund 560 Millionen Kilometer 253 Tage.“ – „Die galaktische kosmische Strahlung besteht zu knapp 90 Prozent aus Wasserstoffkernen. Hinzu kommen Heliumkerne, die etwa 10 Prozent ausmachen, und 1 Prozent schwerere Atomkerne. Anders als gegen die Solarstrahlung sind die Schutzschilde, mit denen Raumfahrzeuge derzeit ausgerüstet werden, gegen diese Strahlung nutzlos.“ – „Um vor den Auswirkungen einer Sonneneruption zu schützen, reiche es, das Raumschiff mit einer besonderen Schutzeinrichtung auszustatten, erklärt Zeitlin. Vor der galaktischen kosmischen Strahlung hingegen würde nicht einmal eine 30 Zentimeter dicke Aluminiumhülle wirksam schützen – die aber schon aus Gewichtsgründen zudem unrealistisch wäre.“

Kommentar.  –  Dosis auf Flug zum Mars: 0,66 Sv ; Flugdauer: 253 Tage = 253*24 Std = 6072 Std;
0,66 Sv = 660.000 mikroSv ; 660.000 : 6072 = 108,69 mikroSv pro Stunde.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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017 – 22.10.2014
Kosmische Strahlung bedroht bemannte Mars-Mission …
https://www.derstandard.at › Wissenschaft › Raum › Bemannte Raumfahrt
22.10.2014 – Kosmische Strahlung bedroht bemannte Mars-Mission ….. unwiederbringlicher
Erdressourcen statt, wie unsere bemannte Raumfahrt.

(https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000007164612/kosmische-strahlung-bedroht-bemannte-mars-mission)

Raumfahrt ist real.  –  Gefahr für Astronauten: Kosmische Strahlung bedroht bemannte Mars-Mission. Aktivitätsminimum der Sonne lässt Intensität der ionisierenden Strahlung in bisher unerreichte Höhen schnellen. – „Die gesammelten Daten ergaben, dass die Zeit, in der sich ein Astronaut im interplanetaren Raum aufhalten kann, ohne ein allzu hohes gesundheitliches Risiko einzugehen, um mindesten 20 Prozent kürzer ist als während der letzten solaren Minimumphase. Das könnte möglicherweise zu kurz sein, um es zum Mars bzw. wieder zurück zu schaffen. (tberg, derStandard.at, 22.10.2014)“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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018 – 3.7.2018
Horizons: Die Strahlenbelastung von Astronauten – Astronews
https://www.astronews.com › news › artikel › 2018/07
13.07.2018 – Eine der größten Gefahren für Astronauten ist die kosmische Strahlung, … Luft- und
Raumfahrt (DLR) seine Bewegungsspur verfolgen können.

(https://www.astronews.com/news/artikel/2018/07/1807-021.shtml)

Raumfahrt ist real. – „Eine der größten Gefahren für Astronauten ist die kosmische Strahlung, der sie im All ausgesetzt sind. Sogar auf der vergleichsweise gut abgeschirmten ISS ist die Belastung um das Zweihundertfache höher als auf der Erde.“ – „Im Durchschnitt messen wir in Columbus eine Strahlenbelastung von 700 μSievert pro Tag, das ist mehr als das Zweihundertfache im Vergleich zu der Dosis am Boden. Dabei ist die Abschirmung auf der ISS schon wesentlich besser als in der Vergangenheit bei Space-Shuttle-Missionen oder auf der russischen MIR-Station.“

Kommentar: Auf der ISS Dosis pro Tag 700 mikroSv; 1 Tag = 24 Stunden; 700:24 = 29,16 mikroSv pro Stunde.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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019 – 27.9.2006
Gefahr für die Raumfahrt?: Angst im All: Kosmische Strahlung …
https://rp-online.de › panorama › wissen › weltraum › angst-im-all-kosmisch…
27.09.2006 – London (rpo). Die kosmische Strahlung im Weltall könnte bei Astronauten
Gedächtnisstörungen, Lernschwierigkeiten und plötzliche Ängste in …

(https://rp-online.de/panorama/wissen/weltraum/angst-im-all-kosmische-strahlung-schaedigt-astronauten-gehirne_aid-8803173)

Raumfahrt ist real.  –  „Angst im All: Kosmische Strahlung schädigt Astronauten-Gehirne.“ – „Amerikanische Forscher setzten Ratten simulierter kosmischer Strahlung aus und stellten fest, dass deren geistige Fähigkeiten gewaltig litten.“ – „Wenn sich diese Auswirkungen auch auf den Menschen übertragen lassen, würde das eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Fähigkeiten bedeuten: „Ängstliche Astronauten sind beispielsweise nicht geeignet, Neues zu erforschen“, sagt der Forscher Bernhard Rabin. Die verabreichte Strahlendosis habe ungefähr der kosmischen Strahlung entsprochen, der Astronauten auf einer Reise zum Mars ausgesetzt wären.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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020 – 4.5.2015
Radioaktive Strahlung im Weltall: Macht ein Flug zum Mars …
scienceblogs.de › astrodicticum-simplex › 2015/05/04 › radioaktive-strahl…
04.05.2015 – Die kosmische Strahlung, die von unserer Sonne, all den anderen Sterne …
Stichworte: bemannte Raumfahrt, Demenz, Dendriten, kosmische …

(http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/05/04/radioaktive-strahlung-im-weltall-macht-ein-flug-zum-mars-die-astronauten-dement/)

Raumfahrt ist real. – S. 1-3. – „Radioaktive Strahlung im Weltall: Macht ein Flug zum Mars die Astronauten dement?“ – Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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021 – 19.5.2013
Tierversuche im All – Wirkung kosmischer Strahlung auf den …
https://www.wienerzeitung.at › Dossiers › Raumfahrt
19.05.2013 – Wirkung kosmischer Strahlung auf den Organismus wird erforschtDe Biosputnik
ist zurück. … Auswirkung der Schwerelosigkeit sowie kosmischer Strahlung auf Organismen
testen – insbesondere … Weiterlesen in Raumfahrt.

(https://www.wienerzeitung.at/dossiers/raumfahrt/547249_Tierversuche-im-All.html)

Raumfahrt ist real. – „Russland – Tierversuche im All – Wirkung kosmischer Strahlung auf den Organismus wird erforscht.“ – „Der umgangssprachlich Biosputnik genannte Satellit mit Bakterien, Pflanzen, 45 Mäusen, 20 Schnecken, 15 Geckos und anderen Tieren kreiste in den vergangenen Wochen rund 575 Kilometer über der Erde. 40 Buntbarsch-Fischlarven, mit denen die deutsche Universitäten Erlangen-Nürnberg und Hohenheim die Folgen der Schwerelosigkeit untersuchen wollen, waren ebenfalls in dem Modul.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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022 – 25.9.2017
Ein potenziell tödliches Problem von Mars-Reisen: Strahlung …
https://www.businessinsider.de › mars-reise-astronauten-strahlung-2017-9
25.09.2017 – Das Problem soll die kosmische Strahlung sein, wie eine im Mai 2017 im …
Warum die Raumfahrt gefährlicher ist als bisher angenommen.

(https://www.businessinsider.de/mars-reise-astronauten-strahlung-2017-9)

Raumfahrt ist real.  –  „Forscher haben ein potenziell tödliches Problem von Reisen zum Mars entdeckt“ – „SpaceX-Gründer Elon Musk will die Kosten für Raumfahrten so radikal reduzieren, dass bald sogar eine Million Menschen in einer Kolonie am Mars leben können. – Wenn sich die Ergebnisse einer Studie mit Mäusen allerdings auch auf Menschen übertragen lassen, dann könnten Mars-Missionen deutlich gefährlicher sein als befürchtet.“ – „Die Art der Strahlung, die für diesen Effekt verantwortlich ist, wird von einem „Strahlungsschild auch nicht wirklich abgehalten“, schreiben Cucinotta und Cacao in ihrer Studie.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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023 – 21.9.2012
ESA – ESA untersucht, ob sich Mars- oder Mondgestein für …
https://www.esa.int › ger › ESA_in_your_country › Germany › ESA_unte…
Bemannte Missionen jenseits der Erdumlaufbahn sind erhöhter kosmischer Strahlung
ausgesetzt. Im Auftrag der ESA untersucht die GSI, Gesellschaft für …

(https://www.esa.int/ESA_in_your_country/Germany/ESA_untersucht_ob_sich_Mars-_oder_Mondgestein_fuer_den_Schutz_von_Astronauten_vor_Weltraumstrahlung_eignet)

Raumfahrt ist real. – „ESA untersucht, ob sich Mars- oder Mondgestein für den Schutz von Astronauten vor Weltraumstrahlung eignet.“ – „Bemannte Missionen jenseits der Erdumlaufbahn sind erhöhter kosmischer Strahlung ausgesetzt. Im Auftrag der ESA untersucht die GSI, Gesellschaft für Schwerionenforschung, mit ihrem Teilchenbeschleuniger mögliche Schutzschilde für Astronauten, darunter auch Mond- und Marsgestein.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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024 – 2003
ESA – 4. Weltraumwetter: Gefahren aus dem Weltraum?
https://www.esa.int › ESA_in_your_country › Germany › 4._Weltraumwet…
Das Weltraumwetter wird durch die kosmische Strahlung unseres … auch in der Raumfahrt zu
Störungen beziehungsweise zum Totalausfall von Satelliten.

(https://www.esa.int/ESA_in_your_country/German/4._Weltraumwetter_Gefahren_aus_dem_Weltraum)

Raumfahrt ist real.  –  „4. Weltraumwetter: Gefahren aus dem Weltraum?“ – “ … Forschungsergebnisse belegen zweifelsfrei, dass die Strahlung aus dem All das Klima auf der Erde beeinflusst. Und zwar sogar stärker, als viele Experten bisher dachten. Das neue Phänomen wird umschrieben mit dem friedvoll klingenden Namen „Weltraumwetter“.“

„Bei dem schwersten kosmischen Sturm des 20. Jahrhunderts, am 13./14. März 1989 verloren die USA vier Satelliten. Es kam zur Selbstabschaltung eines Kraftwerks und den anschließenden neunstündigen Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes in Quebec (Kanada), zum Ausfall einer Chip-Produktionsstätte in den USA sowie zu heftigen Spannungsschwankungen in Unterseekabeln des Atlantiks und Pazifiks. Selbst in Deutschland führte das Weltraumwetter am 29. Oktober 2003 zu einer Störung von GPS-Referenzdiensten.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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025 – 1.5.2015
Kosmische Strahlung: Was Astronauten beim Flug zum Mars …
https://www.welt.de › Wissenschaft › Weltraum
01.05.2015 – Dazu gehören auch die Effekte der kosmischen Strahlung bei einer … Die USBehörde
für Luft- und Raumfahrt hat eine spektakuläre Animation …

(https://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article140412895/Was-Astronauten-beim-Flug-zum-Mars-passieren-koennte.html)

Raumfahrt ist real.  –  „Was Astronauten beim Flug zum Mars passieren könnte“ – „Schlechte Nachrichten für Astronauten, die auf einer mehrjährigen Mission zum Mars eingesetzt werden: Eine neue Studie liefert Hinweise, dass die kosmische Strahlung Auswirkungen auf ihr Gehirn hätte.“ – „Professor Jan Wörner, Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), glaubt nicht, dass es bald zu einer Mars-Mission kommen wird.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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026 – 2018
Vor diesen Herausforderungen steht die Raumfahrt – Geo
https://www.geo.de › Wissen › Weltall › Horizons
Kosmische Strahlung und Strahlungsausbrüche der Sonne erhöhen das Krebsrisiko.
Astronauten müssten daher möglichst gut abgeschirmt werden.

(https://www.geo.de/wissen/weltall/horizons/19036-rtkl-weiter-reisen-vor-diesen-herausforderungen-steht-die-raumfahrt)

Raumfahrt ist real.  –  „Die Mission „Horizons“ lenkt auch den Blick auf die nächsten großen Schritte der Raumfahrt: Astronauten wollen in Zukunft zum Mond zurück – und dann weiter zum Mars. Welche Herausforderungen werden sie dabei zu bewältigen haben?“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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027 – 9.5.2018
Strahlenbelastung in der Raumfahrt Strahlenbelastung …
https://www.onmeda.de › strahlenmedizin › strahlenbelastung_raumfahrt-st…
09.05.2018 – Die beiden van Allen-Gürtel „fangen,“ bedingt durch das Magnetfeld der Erde, aus
dem Sonnenwind oder der kosmischen Strahlung

(https://www.onmeda.de/strahlenmedizin/strahlenbelastung_raumfahrt-strahlenbelastung-2429-3.html)

Raumfahrt ist real.  –  „Strahlenbelastung in der Raumfahrt: Strahlenbelastung“

„Zusammensetzung der die Erdatmosphäre treffenden Strahlung
Strahlungsart: relativer Anteil:
Protonen 93 %
Alphateilchen 6 %
schwere Kerne, Gammastrahlung 1 %
Die Energie der Protonen kann dabei über 10^14 MeV = 10^20 eV betragen.“

„Eine besonders hohe Strahlendosisleistung tritt in den so genannten inneren und äußeren van Allen-Gürteln auf. So kann die Dosisleistung im inneren van Allen-Gürtel hinter einer ca.3 mm dicken Aluminiumschicht bis zu 0,2 Sv = 200 mSv pro Stunde betragen. Im äußeren van Allen-Gürtel beträgt die Dosisleistung unter den gleichen Bedingungen 0,05 Sv = 50 mSv pro Stunde.“

„In dem inneren van Allen-Gürtel befinden sich dabei hauptsächlich hochenergetische Protonen mit Energien von 10 – 100 MeV; er erstreckt sich in einer Höhe ab etwa 6.000 Kilometern über dem Äquator, wobei er im Bereich des Südatlantiks eine Eindellung , die bis auf ca. 200 km herabreicht, besitzt. Er wurde 1958 von James van Allen entdeckt. In dem äußeren van Allen-Gürtel, der sich in einer Höhe von etwa 20.000 Kilometern über dem Äquator an den inneren Gürtel anschließt, befinden sich hauptsächlich Elektronen mit einer mittleren Energie von ca. 1 MeV.“

„Einige der bei Raumflügen bei den Besatzungen aufgetretenen effektiven Dosen (Ganzkörperdosis) sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Allgemein lässt sich feststellen, dass die tägliche effektive Dosisleistung in Höhen zwischen 300 und 520 km etwa zwischen 0,1 und 0,7 mSv liegt. Bei Flügen oberhalb des äußeren van Allen-Gürtels, also bei Mondflügen oder Flügen zum Mars, beträgt die effektive Dosisleistung ca. 0,7 – 1,5 mSv pro Tag.“

Tabelle:   „Mission/Flugart            Flugzeit in h       Dosis in mSv
Apollo 7 (Erdumkreisung)                   260                       3,6
Saljut 6/IV (Erdumkreisung)            4.200                     55
Apollo 8 (1. Mondumkreisung)           147                       5,7
Apollo 11 (1. Mondlandung)             195                       6,1
Apollo 12 (2. Mondlandung)               244                       7,6
Apollo 13 (misslungene Mondlandung)  143                   4,4
Apollo 14 (3. Mondlandung)               216                       7,2
Apollo 15 (4.Mondlandung)                295                       8,5
Apollo 16 (5. Mondlandung)               266                       7,6
Apollo 17 (6. und letzte Mondlandung)  302                   9,2″

„Bei starken Sonnenaktivitäten (Flares) bzw. Coronaren Mass Ejections (CME) können die Strahlendosisleistungen bis zu Stunden erheblich höhere Werte, und zwar bis zum Tausendfachen der sonstigen Werte, annehmen und zu einer großen Gefahr für die betroffenen Besatzungen werden.“ – „So wurden in starken Flares Dosisleistungen bis zu 10 Sv pro Tag gemessen.“ – „Sollten Astronauten in den Bereich derartig hoher Dosisleistungen geraten, würden sie das bei den derzeitig üblichen Abschirmungen der Raumfahrzeuge von rund 1cm Aluminium kaum überleben können.“

„Daher spielen die möglichen Strahlenbelastungen der Astronauten bei den Planungen für einen bemannten Flug zum Mars eine entscheidende Rolle. Zum Schutz der Besatzungen bei einem derartigen mehrere Jahre dauernden Flug sind Schutzschilde in den Raumschiffen von mehreren cm Aluminium vorgesehen. Man rechnet bei einer derartigen Mission insgesamt mit einer Strahlenbelastung von 2 bis 4 Sv für die gesamte Zeit.“

Kommentar:
„Zusammensetzung der die Erdatmosphäre treffenden Strahlung“: korrekt.
Van-Allen-Gürtel: gibt für den Inneren VAG den höheren Wert (200 milliSv), für den äußeren VAG den kleineren Wert (50 miliSv) an: entspricht den Angaben von Koelzer 2004.
VAG, Süd-Atlantik: der innere VAG reicht hinunter bis auf 200 km Höhe: korrekt.
Angaben zu den Solar Flares sind zutreffend: „So wurden in starken Flares Dosisleistungen bis zu 10 Sv pro Tag gemessen.“

Tabelle der NASA-Flüge von APOLLO:
-angegeben sind Dosen pro Flugzeiten, müssen auf Stunden berechnet werden:
APOLLO 7: 3600 mikroSv : 260 =       13,8 mikroSv pro Stunde
Saljut 6/IV: 55000 mikroSv : 4200 =    13,09 mikroSv pro Stunde
APOLLO 8: 5700 mikroSv : 147 =       38,77 mikroSv pro Stunde
APOLLO 11: 6100 mikroSv : 195 =     31,28 mikroSv pro Stunde
APOLLO 12: 7600 mikroSv : 244 =     31,14 mikroSv pro Stunde
APOLLO 13: 4400 mikroSv : 143 =     30,76 mikroSv pro Stunde
APOLLO 14: 7200 mikroSv : 216 =     33,33 mikroSv pro Stunde
APOLLO 15: 8500 mikroSv : 295 =     28,81 mikroSv pro Stunde
APOLLO 16: 7600 mikroSv : 266 =     28,57 mikroSv pro Stunde
APOLLO 17: 9200 mikroSv : 302 =     30,46 mikroSv pro Stunde

Zum Marsflug: „… bei einer derartigen Mission insgesamt mit einer Strahlenbelastung von 2 bis 4 Sv für die gesamte Zeit.“ – Oben Nr. 16: Marsflug, Dauer: 253 Tage = 253*24 Std = 6072 Std. – Annahme eines Mittelwerts von 3 Sv: 3.000.000 MikroSv : 6072 Std = 494 MikroSv pro Stunde.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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028 – 13.4.2019
Astronauten-Zwillinge: Wie das Weltall den Körper verändert …
https://www.br.de › nachrichten › wissen › astronauten-zwillinge-wie-das-…
13.04.2019 – Auch kosmische Strahlung wirkt sich auf die Zusammensetzung der … aber bleibt
: Schwerelosigkeit und kosmische Strahlung können dem Körper schaden. … Nachrichten aus
dem All – Neues aus Astronomie und Raumfahrt.

(https://www.br.de/nachrichten/wissen/astronauten-zwillinge-wie-das-weltall-den-koerper-veraendert,RNEyTMB)

Raumfahrt ist real.  –  „Während Scott Kelly von 2015 bis 2016 ein Jahr lang auf der Internationalen Raumstation ISS war, blieb sein eineiiger Zwillingsbruder Marc Kelly am Boden. Das ermöglicht der NASA einen guten Vergleich, wie sich der Weltraum auf den Körper auswirkt.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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029 – 19.1.2018
Einflüsse des kosmischen Strahlung – NMDB
http://www.nmdb.eu › public_outreach
19.01.2018 – Einflüsse der kosmischen Strahlung auf technische Systeme, den …. Die
kosmische Strahlung ist ein Riskio für die bemannte Raumfahrt

(http://www.nmdb.eu/public_outreach/de/05/)

Raumfahrt ist real.  –  „Einflüsse der kosmischen Strahlung auf technische Systeme, den Menschen und die Umwelt“ – „Hohe Strahlendosen sind eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit oder sogar für das Leben. Die kosmische Strahlung ist ein Riskio für die bemannte Raumfahrt ausserhalb des Erdmagnetfeldes. Solare kosmische Strahlungsereignisse stellen deshalb eine sehr grosse Gefahr für Flüge zum Mond oder den Mars dar.“

„Die typische erhaltene Dosis durch die galaktische kosmische Strahlung während einem transatlantischen Flug (Europa-Nordamerika) liegt bei ungefähr 0.05 mSv.“ – „Die maximale Dosisraten der MIR/Nausicaa Messungen (siehe die grössten Kreise in obiger Karte) betragen 2 mSv/h (Höhe: 420 km über Grund).“

„Ein Raumflug zum Mars würde eine Strahlendosis durch die galaktische kosmische Strahlung von etwa 1 Sv bedeuten. Dabei ist die Strahlenbelastung durch eventuelle solare kosmische Strahlung noch nicht berücksichtigt. Ausserhalb des Erdmagnetfeldes kann der Beitrag durch solare Ereignisse wesentlich höher sein als der Beitrag durch die galaktische kosmische Strahlung und kann sofort zu lebensbedrohlichen Strahlendosiswerten führen, wenn keine ausreichende Abschirmung vorhanden ist.“

Kommentar.  –  Transatlantischer Flug (Europa-Nordamerika): Dosis ungefähr 0.05 mSv: = 50 MikroSv in 6 Stunden = knapp 10 MikroSv pro Stunde: korrekt.
Raumstation MIR, 420 km Höhe: 2 milliSv pro Stunde = 2000 mikroSv pro Stunde.
Raumflug zum Mars: Dauer nicht angegeben, Dosis 1 Sievert. Annahme [Nr. 16: „der Rover benötigte für die rund 560 Millionen Kilometer 253 Tage.“] für die Dauer: 250 Tage*24 Std = 6000 Stunden; 1 Sievert = 1000000 mikroSv : 6000 Stunden = 166,66 mikroSv pro Stunde

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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030 – 12.5.2014
AstroGeo Podcast » Kosmische Strahlung
https://podcast.pikarl.de › tag › kosmische-strahlung
Archive for the tag ‚Kosmische Strahlung‚. AG012 Strahlung für die Raumfahrt … möglich, in
irdischen Labors die kosmische Strahlung korrekt nachzubilden.

(https://podcast.pikarl.de/tag/kosmische-strahlung/)

Raumfahrt ist real.  –  Archive for the tag ‚Kosmische Strahlung‘ – AG012 Strahlung für die Raumfahrt. – „AstroGeo Podcast – AG012 Strahlung für die Raumfahrt“ Dauer: 45:56.
Nicht ausgewertet. Kein Kommentar.
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.     Seite 04

031 – 7.11.2019
Raumzeit | Raumfahrt und kosmische Angelegenheiten
https://raumzeit-podcast.de
Die europäische Raumfahrt steht vor großen Herausforderungen. ….. Kosmische Strahlung
Wikipedia · Antares (Neutrinoteleskop) – Wikipedia · Antarctic …

(https://raumzeit-podcast.de/)

Raumfahrt ist real.  –  „Die Zukunft der ISS und anderer Raumfahrtprojekte“.
Dauer: 1 Stunde 28 Minuten – Nicht ausgewertet. Kein Kommentar.
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032 – 2.1.2018
Kosmische Strahlung gefährdet Mars-Missionen – Spektrum …
https://www.spektrum.de › magazin › kosmische-strahlung-gefaehrdet-mar…
02.01.2018 – Studien an Mäusen zeigen, wie stark kosmische Strahlung das Gehirn schädigen
kann. … Die Raumfahrt ist mit vielerlei Gefahren verbunden.

(https://www.spektrum.de/magazin/kosmische-strahlung-gefaehrdet-mars-missionen/1524897)

Raumfahrt ist real. – „Gefahr im Weltall – Studien an Mäusen zeigen, wie stark kosmische ­Strahlung das Gehirn schädigen kann. Rückt die Besiedlung des Mars nun in weite Ferne?“ – „Login erforderlich – Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.“
Nicht ausgewertet. Kein Kommentar.
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033 – 30.9.2018
«Deflektorschilde» sollen Astronauten vor kosmischer … – Blick
https://www.blick.ch › News
30.09.2018 – «Deflektorschilde» sollen Astronauten vor kosmischer Strahlung … Star Trek als
Vorbild für die bemannte Raumfahrt: In Zukunft soll ein …

(https://www.blick.ch/news/deflektorschilde-sollen-astronauten-vor-kosmischer-strahlung-schuetzen-raumfahrer-auf-den-spuren-von-star-trek-id132534.html)

Raumfahrt ist real.  –  „«Deflektorschilde» sollen Astronauten vor kosmischer Strahlung schützen Raumfahrer auf den Spuren von Star Trek“ – „PRESTON (GB). Star Trek als Vorbild für die bemannte Raumfahrt: In Zukunft soll ein magnetischer Deflektorschild die Astronauten vor der kosmischen Strahlung schützen.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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034 – 17.1.2019
Reise zum Mars: «Elon Musk ignoriert das grösste Problem …
https://www.beobachter.ch › Umwelt › Forschung & Innovation
17.01.2019 – Die kosmische Strahlung im Weltall. … ersten Mal steigen Privatpersonen ins «
Space Race» ein und wollen die bemannte Raumfahrt fördern.

(https://www.beobachter.ch/umwelt/forschung-innovation/reise-zum-mars-elon-musk-ignoriert-das-grosste-problem-komplett)

Raumfahrt ist real.  –  «Elon Musk ignoriert das grösste Problem komplett» – „Tesla-Chef Elon Musk möchte in sechs Jahren auf den Mars. Das seien Buebeträumli, sagt die Berner Astrophysikerin Kathrin Altwegg.“ – „«Auf dem Mars können wir ein grosses Loch buddeln und alle zusammen reinsitzen»: Kathrin Altwegg (67) ist Physikerin und Weltraumforscherin.“

„Die europäische Mission Exomars hat die Strahlung gemessen. Resultat: Ein Weg zum Mars entspricht 60 Prozent der für Menschen tödlichen Dosis. Bis heute hat niemand eine Lösung für dieses Problem gefunden.“ – „Was würden Sie Elon Musk gern ins Gesicht sagen? – Dass es nett ist, dass er auf den Mars will. Er soll gehen, wenn er möchte. Aber meiner Meinung nach ist es unethisch, andere Leute ins Verderben zu schicken.“

Kommentar.  –  Die Aussage „Ein Weg zum Mars entspricht 60 Prozent der für Menschen tödlichen Dosis“ muß in Stundendosis umgerechnet werden.
(1) Für den Menschen tödliche Dosis: ca. 6 Sievert oder mehr.
(2) 60 Prozent von 6 Sievert: 3,6 Sievert = 3.600.000 mikroSv
(3) Weg zum Mars in Tagen [Nr. 16: „der Rover benötigte für die rund 560 Millionen Kilometer 253 Tage.“]
ca. 250 Tage*24 Std = 6000 Stunden
(4) 3.600.000 mikroSv : 6000 Stunden = 600 mikroSv pro Stunde

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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035 – 23.1.2019
Orions Erstflug – Zwei Puppen fliegen zum Mond
https://www.deutschlandfunk.de › orions-erstflug-zwei-puppen-fliegen-zum-…
23.01.2019 – Sie messen die Belastung durch die kosmische Strahlung im All. … ins All fliegen,
verkündete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

(https://www.deutschlandfunk.de/orions-erstflug-zwei-puppen-fliegen-zum-mond.732.de.html?dram:article_id=439035)

Raumflug ist real.  –  „Die Forscher interessiert, wie viel Strahlung ein Mensch während eines Raumfluges abbekommt, insbesondere seine inneren Organe. Bis heute ist relativ wenig darüber bekannt, wie sehr ein langer Raumflug außerhalb der Erdumlaufbahn den menschlichen Organismus schädigt.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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036 – 28.3.2018
Kosmische Strahlung – UZH – Physik-Institut
https://www.physik.uzh.ch › lehrpersonen › Kosmische-Strahlung
28.03.2018 – Kosmische Strahlung – eine Einführung mit Experimenten … zum Beispiel
Sonnenstürmen oder Konsequenzen für die bemannte Raumfahrt

(https://www.physik.uzh.ch/de/lehrpersonen/Kosmische-Strahlung.html)

Raumfahrt ist real.  –  „Kosmische Strahlung – eine Einführung mit Experimenten“ – „Dieser drei- bis vierstündige Kurs behandelt die Grundzüge der kosmischen Strahlung anhand der Fragen was ist die kosmische Strahlung, was können wir daraus lernen und was sind die Fragen in der aktuellen Forschung?“ – „Kurskosten: Fr. 150.-“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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037 – 24.12.2017
Raumfahrt: Schlafen auf dem Mond | ZEIT ONLINE – Die Zeit
https://www.zeit.de › DIE ZEIT Archiv › Jahrgang 2017 › Ausgabe: 53
24.12.2017 – Und durch die außerordentlich hohe kosmische Strahlung sieht er, selbst bei
geschlossenen Lidern, Blitzlichter und helle Punkte – ähnlich den …

(https://www.zeit.de/2017/53/raumfahrt-mondmission-schlaf-astronauten-gedichte)

Raumfahrt ist real.  –  „Schlafen auf dem Mond – Einsamer als im Weltall ist es nirgends. Die Astronauten der Apollo 17 dichteten in dieser Lage 1972 ein Weihnachtsgedicht und funkten es zur Erde.“ – „Melden Sie sich kostenfrei an und lesen Sie weiter“: nicht ausgewertet.
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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038 – 2007
[PDF] Das Klima aus dem All – Pro Physik
https://www.pro-physik.de › restricted-files
hochenergetischen Teilchen der kosmischen Strahlung eine möglicherweise … zerstören
können und die bemannte Raumfahrt ge- fährden. Zurzeit werden …

(https://www.pro-physik.de)

Datei: prophy25042article_ISSART25042DE.pdf – „HELIOPHYSIK – Das Klima aus dem All – Die Sonnenaktivität und die Bewegung des Sonnensystems durch die Milchstraße spiegeln sich im Erdklima wider. – Klaus Scherer und Horst Fichtner“
2007 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim 1617-9437/07/0303-59 Physik Journal 6 (2007) Nr. 3 59-63. – Keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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039 – 2018
Fachzeitschrift Astronomie und Raumfahrt | Friedrich Verlag
https://www.friedrich-verlag.de › sekundarstufe › naturwissenschaften › ast…
Fachzeitschrift Astronomie und Raumfahrt | Friedrich Verlag … 5/2018 – Das
elektromagnetische Spektrum vom Infrarot bis zur Kosmischen Strahlung · 3/4 2018 …

(https://www.friedrich-verlag.de/sekundarstufe/naturwissenschaften/astronomie/astronomie-raumfahrt/)

Raumfahrt ist real.  –  „Astronomie Raumfahrt – Faszination Universum verstehen“ – „Astronomie + Raumfahrt ist die einzige deutschsprachige astronomiedidaktische Zeitschrift.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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040
„Expedition Zukunft“ – ScienceNews – Deutsche Instrumente …
de.expedition-zukunft.org › alias › Deutsche_Instrumente_messen_Strahle…
Denn nun können sie im Raumlabor Columbus mit der Vermessung der eindringenden
Kosmischen Strahlung beginnen. „Für die Raumfahrt, insbesondere …

(http://de.expedition-zukunft.org/alias/Deutsche_Instrumente_messen_Strahlenbelastung_in_der_ISS/1002023.html)

Raumfahrt ist real .  –  „Deutsche Instrumente messen Strahlenbelastung in der ISS – Auch Forscher aus Kiel und Köln freuen sich über die Ankunft der Endeavour an der Internationalen Raumstation ISS. Denn nun können sie im Raumlabor Columbus mit der Vermessung der eindringenden Kosmischen Strahlung beginnen.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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041 – 13.5.2019
Strahlung im Weltall – Schutz der Astronauten • Cafe & Kosmos
https://urknall-weltall-leben.de › item › 617-strahlung-im-weltall-schutz-de…
13.05.2019 – Strahlung im Weltall – Schutz der Astronauten • Cafe & Kosmos | Martin J.
Losekamm … Thema aktueller Diskussionen über die Zukunft der Raumfahrt. … unter anderem
aufgrund der hohen Dosen an kosmischer Strahlung,

(https://urknall-weltall-leben.de/item/617-strahlung-im-weltall-schutz-der-astronauten-cafe-kosmos-martin-j-losekamm.html)

Raumfahrt ist real.  –  „… hat seit dem Ende des amerikanischen Apollo-Programms im Jahr 1972 kein Mensch einen fremden Himmelskörper mehr besucht. Solche Reisen jenseits des Erdorbits bergen neben technischen Herausforderungen erhebliche Gesundheitsrisiken, unter anderem aufgrund der hohen Dosen an kosmischer Strahlung, derer die Astronauten ausgesetzt sind. Martin Losekamm von der Technischen Universität München erläutert unter anderem, wie Wissenschaftler der TUM diese Strahlung erforschen, um die Entwicklung von Schutzmechanismen zu unterstützen.“ – Video.
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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042 – 16.10.1957
IN FÜNF JAHREN ZUM MOND? – DER SPIEGEL 42/1957
https://www.spiegel.de › spiegel › print
Es gilt doch wohl nach wie vor als das Standardprojekt für die Raumfahrt, für den ….. Und dann
gibt es noch eine weitere Gefahr: die kosmische Strahlung, von …

(https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41758806.html)

Im Original-Layout: S. 46-58. – Gespräch mit Heinz Haber.
Layout-Seite 46: SPIEGEL:
„Aber kann der Mensch im Weltraum, also außerhalb der schützenden Atmosphäre der Erde, überhaupt leben? Wenn man die Gefahren, denen er ausgesetzt sein wird, detaillieren und dramatisieren will, so muß man weiter fragen: Wird er im All nicht von Meteoren durchsiebt, von der ultravioletten Strahlung gebraten und buchstäblich im eigenen Blut gekocht? Läuft er nicht Gefahr, durch ungefiltertes Sonnenlicht zu erblinden, im Regen kosmischer Strahlen unheilbar zu erkranken und durch plötzliche Drucklosigkeit zu explodieren?“

Layout-Seite 54: Prof. HABER:
„Der Raumfahrt-Mediziner der amerikanischen Marine, Dr. Hermann Schäfer, hat ausgerechnet, daß die Gesamtdosis, die ein Mensch im Weltenraum erhielte, immerhin so groß ist, daß es nicht ratsam ist, ihn für längere Zeit draußen zu lassen. … Man hat herausgefunden, daß ganz erhebliche Schwankungen auftreten. Am 23. Februar 1956 war beispielsweise ein großer Ausbruch auf der Sonne, eine Sonnen-Eruption, die zu einer ganz erheblichen Erhöhung der Strahlungsdichte geführt hat. Für ganz kurze Zeit – 36 Stunden etwa – hat sich die Dichte der Strahlung verdreißigfacht.“
Prof. HABER: „Dr. Schäfer hat vor ganz kurzer Zeit eine Arbeit veröffentlicht, in der er ausgerechnet hat, was für einer Strahlungsdosis an diesem Tage eine Besatzung in einem Raumschiff ausgesetzt gewesen wäre. Nach seinen Angaben hätte die Besatzung eine Strahlungsdosis zwischen hundertfünfzig und zweihundert Röntgen empfangen.“

Kommentar.  –  Für die Beurteilung der Einzelheiten ist zu berücksichtigen, daß das Gespräch 1957 statttgefunden hat: 2 Jahre vor der Entdeckung der VAG’s und der späteren Teilchenmessungen im Weltraum, und 19 Jahre vor den Messungen der CONCORDE (1976).

Die Angaben zur Strahlungsdosis sind verklausuliert. Man muß nachrechnen:
Die normale Dosis im Weltraum sei x.
Während einer großen Sonnen-Eruption (solar flare) kann sich die Strahlung verdreißigfachen:      30 x.
Tagesdosis während eines solchen solar flares: zwischen 150 und 200 Röntgen.
Für die weiteren Rechnungen nehmen wir die kleinere Dosis an (150 Röntgen).
1 Röntgen entspricht 1 rad und (ohne biologische Gewichtung) 1 rem und 10 milliSv; folglich sind 150 Röntgen: 150*10 = 1500 milliSv = 1.500.000 mikroSv Tagesdosis.
Umrechnung der Tagesdosis: 1.500.000 mikroSv : 24 = 62500 mikroSv pro Stunde = 62,5 milliSv pro Stunde.

Die Strahlendosis während der großen Sonnen-Eruption (solar flare) betrug mit 62500 mikroSv pro Stunde also ca. das Sechsfache der Stundendosis in 500 km Höhe (11000).
Die 62500 mikroSv pro Stunde sollen das Dreißigfache der Normaldosis im Weltraum sein:
62500 : 30 = stellt demnach die Normaldosis im Weltraum dar: 2083 mikroSv pro Stunde = ca. 2 milliSv pro Stunde. Diese Angabe widerspricht eklatant schon der wirklichen Stundendosis in 500 km Höhe.
Die geradezu kryptische Angabe zur Strahlungsdosis verbirgt also nur eine heute als irrig erkannte Information, die bei direkter Angabe (ohne Tarnung) schnell zu erkennen wäre.

Die Angaben zur Sonnen-Eruption (Solar Flare) könnten zutreffen, die Annahmen zum Weltraum liegen mindestens 2 Dezimalstellen zu niedrig.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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043 – 18.4.2019
Welche Folgen hat ein Langzeitaufenthalt im Weltall für die …
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de › welche-folgen-hat-ein-langzeitauf…
18.04.2019 – Weltraum, Gesundheit, Schwerelosigkeit, kosmische Strahlung. Ein
Langzeitaufenthalt im Weltall hat vielfältige Auswirkungen auf den …

(https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/welche-folgen-hat-ein-langzeitaufenthalt-im-weltall-fuer-die-gesundheit-13252/)

Raumfahrt ist real.  –  „Welche Folgen das alles für die Gesundheit hat, haben US-Forscher nun an eineiigen Zwillingen untersucht: Mark Kelly hat auf vier Flügen 54 Tage im Weltall verbracht, Scott Kelly war insgesamt 540 Tage im Weltraum, darunter 340 Tage lang ununterbrochen auf der ISS.“ – „Besonders gravierende Folgen für den menschlichen Organismus hat die kosmische Strahlung.“ – „… während die effektive Strahlendosis in einer Raumstation im All auf rund 200 Millisievert pro Jahr beziffer wird.“

„In der Studie war der untersuchte Astronaut einer effektiven Dosis von 146,34 Millisievert ausgesetzt. Bei einer Reise zum Mars läge dieser Wert etwa um das Achtfache höher.“ [Wer von den beiden Astronauten gemeint ist, wird nicht gesagt. Im weiteren ist stets von der Untersuchung von Scott Kelly die Rede, also nehmen wir auch diese Aussage für Scott an.]

Kommentar.  –  Raumstation im All (= ISS): Strahlendosis 200 milliSv pro Jahr; 1 Jahr = 365*24 = 8760 Stunden; 200 milliSv = 200000 mikroSv; 200000:8760 = 22,83 mikroSv pro Stunde.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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044 – 19.7.2017
Weltraumforschung mit Teilchenbeschleunigern – Beam On
https://blogs.helmholtz.de › beamon › 2017/07 › weltraumforschung-mit-t…
19.07.2017 – … kann mit den GSI-Teilchenbeschleunigern kosmische Strahlung so genau …
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Raumfahrt

(https://blogs.helmholtz.de/beamon/2017/07/weltraumforschung-mit-teilchenbeschleunigern/)

Raumfahrt ist real.  –  Bildunterschrift: „In Kooperation mit der ESA erforschen GSI- und FAIR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler die Abschirmwirkung von Mondgestein und Marssand.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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045 – 14.2.2018
Esa und Teilchenphysiker erforschen kosmische Gefahren …
https://www.fnp.de › Hessen
14.02.2018 – Die Wirkung kosmischer Strahlen auf die Raumfahrt erforschen die Europäische
Weltraumagentur Esa und das GSI Helmholtzzentrum für …

(https://www.fnp.de/hessen/teilchenphysiker-erforschen-kosmische-gefahren-10427643.html)

Raumfahrt ist real.  –  „Die Menschen werden nach Einschätzung Wörners in den nächsten Jahrzehnten zum Mars fliegen. Hin und zurück werde dies aber rund zwei Jahre dauern und nicht nur eine Woche wie zum Mond.“ – „Jede Sorte von Strahlung brauche eine andere Schutzmaßnahme.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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046 – 14.2.2018
Esa und Teilchenphysiker erforschen kosmische Gefahren
https://www.sueddeutsche.de › wissen › wissenschaft-darmstadt-esa-und-tei…
14.02.2018 – Darmstadt (dpa/lhe) – Die Wirkung kosmischer Strahlen auf die Raumfahrt
erforschen die Europäische Weltraumagentur Esa und das GSI …

(https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-darmstadt-esa-und-teilchenphysiker-erforschen-kosmische-gefahren-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180213-99-59173)

Raumfahrt ist real.  –  Text wie in Nr. 45.
Keine Messungen, keine Dosisangaben. – Kein Kommentar.
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047 – 2010
[PDF] Fragen zur zukünftigen Energieversorgung
https://www.hep.physik.uni-siegen.de › ~grupen › victor7
Universität Siegen. Historie. Die Goldenen Jahre. Beschleuniger und Speicherringe.
Renaissance der Kosmischen Strahlung. Raumfahrt und Kosmische …

Aufruf der URL  https://www.hep.physik.uni-siegen.de führt zur Datei: victor7.pdf. Text:
100 Jahre Kosmische Strahlung: Heute genauso aktuell wie vor 100 Jahren – Claus Grupen – Universität Siegen
47 Seiten mit Texten und Abbildungen zur Geschichte der Physik seit 1895 (Röntgen). – S. 5: Höhenabhängigkeit der Strahlung. – S. 20: Solare Neutrinos. Diagramm: Neutrino Flux gegen Neutrino Energy (MeV). – S. 29: Positronenspektren. Diagramm: Positron fraction gegen Energy (GeV). – S. 30: Antiprotonenspektren. – S. 33: Ausgedehnte Luftschauer. – S. 43:

Raumfahrt und Kosmische Strahlung
Einheiten: 1 Becquerel = 1 Zerfall pro Sekunde
Äquivalentdosis: absorbierte Energie pro Kilogramm
gewichtet mit der relativen biologischen Wirksamkeit
Innsbruck: 2,5 Milli-Sievert pro Jahr
Röntgenaufnahme der Brust: 70 Mikro-Sievert
Mammographie: 500 Mikro-Sievert
Computertomographie 10 Milli-Sievert
Flug Wien – New York: 30 Mikro-Sievert
Ballonflug Hess (Aussig – Piskow): 5 Mikro-Sievert
Mondlandung Apollo 11: 7 Milli-Sievert
Mars-Mission: ca. 400 Milli-Sievert
Letale Dosis: 4500 Milli-Sievert

Kommentar.  –  APOLLO 11: 196 Stunden; 7 milliSv = 7000 mikroSv; 7000:196 = 35,71 mikroSv pro Stunde.
Mars-Mission: mindestens 2 Jahre; 365*2 = 730 Tage; 730*24 = 17520 Stunden;
400 milliSv = 400.000 mikroSv; 400.000:17520 = 22,83 mikroSv pro Stunde.

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.
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048 – 2013
Private Marsmission: Tödliche Strahlung – WiWo
https://www.wiwo.de › Technologie › Forschung
… geschickt, die Siedler warnen sollten: die kosmische Strahlung und die Sonnenwinde sind
tödlich. Da der Mars … Raumfahrt-Bilder, die Geschichte schrieben.

(https://www.wiwo.de/technologie/forschung/private-marsmission-toedliche-strahlung/11788960-5.html)

Raumfahrt ist real.  –  „Schafft es Mars One zum Roten Planeten? – Seite 5/5 – Tödliche Strahlung“ [„Mars One“ ist ein privates Flugprojekt zum Mars ohne Rückkehr für die Teilnehmer.]

„Neben der künstlichen Versorgung der Menschen gibt es aber noch zwei weitere Faktoren, die das Leben auf dem Mars erheblich verkomplizieren, denn der Mars-Rover Curiosity hat Forschern vom Mars Informationen geschickt, die Siedler warnen sollten: die kosmische Strahlung und die Sonnenwinde sind tödlich.“

„Messungen von Curiosity zwischen 2012 und 2013 ergaben, dass schon nach ein paar Monaten die Strahlen-Dosis für Astronauten auf dem Mars die Grenze von 1000 Millisievert überschreiten würde – für europäische Raumfahrer ist das momentan der absolute Grenzwert. Haben sie den erreicht, dürfen sie nicht mehr fliegen, weil diese Belastung für das ganze Leben reiche. Auf dem Mars wären dann gerade einmal ein paar Monate vergangen.“

„„Man muss sich fragen, ob es eigentlich moralisch ist, die Menschen dort hinauf schicken ohne ihnen eine Rückfahrt zu ermöglichen“, sagt Jaumann. Auch Gerzer bezeichnet die Mission für moralisch fragwürdig: „Also ich halte das für extrem unethisch so etwas jetzt zu planen, so dass ich mich wundern würde, wenn ein Land so etwas starten lässt.““

„Hinfliegen können sie mit den Raketen von SpaceX problemlos – daran haben auch die deutschen Raumfahrtexperten keine Zweifel, aber um Menschen dort tatsächlich anzusiedeln, sind die Entwicklungsstandards noch nicht ausreichend entwickelt.“

„Die Menschheit wird eines Tages tatsächlich auf dem Mars landen – da sind sich die Raumfahrtexperten einig. Bis dahin müssen aber Hürden überwunden werden, die ein noch so ambitioniertes Team wie Mars One es ist nicht meistern kann.“

Curiosity-Daten werden auf mehreren anderen Dokumenten berichtet. Siehe z. B. oben Nr. 16. Hier werden sie jedoch nicht genannt. – Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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049 – 14.2.2018
Das Universum im Labor: ESA und FAIR schließen … – GSI
https://www.gsi.de › start › aktuelles › detailseite › 2018/02/14 › das_univ…
14.02.2018 – Mehr über die Auswirkungen von kosmischer Strahlung auf Menschen, … Zukunft
in der astronautischen, aber auch der robotischen Raumfahrt.

(https://www.gsi.de/start/aktuelles/detailseite/2018/02/14/das_universum_im_labor_esa_und_fair_schliessen_kooperation_zur_erforschung_kosmischer_strahlung.htm?no_cache=1)

Raumfahrt ist real.  –  „Das Universum im Labor: ESA und FAIR schließen Kooperation zur Erforschung kosmischer Strahlung.“

„Hinter den grundlegenden Forschungsfragen stehen komplexe Beziehungen, Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Je nachdem, welche Teilchen mit welchen Energien wie lange auf Raumfahrzeug und Insassen wirken, können ganz unterschiedliche Effekte auftreten. Außerdem gibt es die sekundäre, durch Wechselwirkungen mit Materie – etwa beim Auftreffen auf einen Schutzschild – veränderte kosmische Strahlung, die ganz andere Auswirkungen haben und biologisches Gewebe oder empfindliche Elektronik sogar mehr schädigen kann als die ursprüngliche kosmische Strahlung.“
Keine Messungen, keine Dosisangaben.  –  Kein Kommentar.
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050 – 1.2.2017
Algen überleben Wärme, Kälte und kosmische Strahlung
https://www.fraunhofer.de › presse › presseinformationen › februar › alge…
01.02.2017 – Algen überleben Wärme, Kälte und kosmische Strahlung. Forschung … Lediglich
eine Probe überlebte diese Raumfahrt nicht. Sie leben!

(https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2017/februar/algen-ueberleben-waerme-kaelte-und-kosmische-strahlung.html)

Raumfahrt ist real.  –  „Experiment auf der Raumstation ISS: Algen überleben Wärme, Kälte und kosmische Strahlung. – Forschung Kompakt / 1.2.2017″

„Er wählte das Cyanobakterium Nostoc sp. (CCCryo 231-06), eine Blaualge aus der Antarktis und die Grünalge Sphaerocystis sp. (CCCryo 101-99) aus Spitzbergen. Sie gehören zu den kryophilen, also kälteliebenden Stämmen. Bei Kälte und Trockenheit entwickeln sie besondere Anpassungsstrategien und sind deshalb auch unter extremen Bedingungen noch überlebensfähig.“

„»Für den Flug ins All haben wir die Algenstämme durch leichte Trocknung vorbereitet«.“ … Am 23. Juli 2014 wurden die Organismen mit dem Raumtransporter Progress auf die Reise geschickt, eine Sojus-Raumkapsel brachte die Algenkulturen zurück. Dazwischen mussten sie rund 16 Monate an der Außenseite der ISS ausharren, geschützt nur durch Neutralfilter, der die einwirkende Strahlung dämpfte. Die Temperaturentwicklung sowie die Energiemenge der kosmischen Strahlung wurden durch Sensoren gemessen und protokolliert.“

„Die Forscher wollten nicht nur wissen, ob die Algen den Aufenthalt im erdnahen Orbit überstehen. Im Fokus stand darüber hinaus, wie die Präparate im Vakuum auf die UV-A-, -B und -C-Strahlung reagieren würden. »Wir gingen davon aus, dass die Organismen das Vakuum, die Temperaturschwankungen zwischen minus 20 Grad und plus 50 Grad sowie die UV-A und UV-B-Strahlung überleben würden. Als überraschend erwies sich jedoch, dass auch ein Teil der extrem schädlichen UV-C-Strahlung den Algenstämmen nichts anhaben konnte«.“

Kommentar.  –  Schönes Beispiel für eine erfundene NASA-Forschung von korrupten oder ahnungslosen Wissenschaffenden in korrupten oder ahnungslosen Forschungseinrichtungen auf einer erfundenen ISS.
Keine Messungen, keine Dosisangaben.
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Auswertung und Erkenntnisse

In der folgenden Tabelle sind die 50 Treffer der obigen GOOGLE-Recherche nach 4 Kriterien aufgeschlüsselt worden:
1. Treffer ohne Meßwerte (Teilchenmessungen) oder Dosis-Angaben (Strahlendosen).
2. Treffer mit Strahlungsdosen in der Größenordnung der NASA-Berichte.
3. Treffer mit eigenen Phantasie-Daten zur Strahlung.
4. Treffer mit den wirklichen Strahlungsdaten oder Meßwerten (Teilchenmessungen).

Für die Zuordnung eines Treffers zu einer der 4 Gruppen gab es nur wenige Fälle, wo in einem Artikel zu verschiedenen Strahlungsumgebungen teils NASA-Daten, teils auch wirkliche Daten genannt worden sind. Da die Angabe von irrealen NASA-Daten (zweistellige Mikrosievert-Dosen pro Stunde und ähnlich) für den Leser nicht durch eine gleichzeitige andere Angabe von wirklichen Daten ausgeglichen werden kann, wurden alle Fälle mit einer Angabe von NASA-Daten der 2. Gruppe zugeordnet. Die Einzelbewertung jedes Treffers ist oben gegeben worden.

IMG_0007

Die 14 Treffer mit Strahlungsdaten

Nr. 2, 5-7, 9, 13, 16, 18, 27, 29, 34, 42-43, 47: 14 Treffer > 28 Prozent

Wenn man die 14 Treffer mit Strahlungsdaten (= 28 Prozent) mit ihren Ergebnissen zusammenstellt, dann ergibt sich, daß von ihnen 10 Treffer nur NASA-Daten mitteilen, 2 Treffer andere Phantasie-Werte geben und nur 2 Treffer (= 4 Prozent der Treffermenge) wirkliche Strahlungsdaten mitteilen.

Nr. 2  –  ISS: 33,33 mikroSv pro Stunde. – Mars-Flug: 104,16 mikroSv pro Stunde. – Auf dem Mars: wie ISS, 33,33 mikroSv pro Stunde. – Strahlendosen auf ISS und Mars sind gleich!  – Typische NASA-Daten.

Nr. 5.  –  Mars-Flug: 77 mikroSv pro Stunde. – Auf dem Mars: 26 mikroSv pro Stunde.  – Typische NASA-Daten.

Nr. 6.  –  „Raumstation im All“ meint wohl ISS (?): Dosis 200 milliSv pro Jahr; 200000 mikroSv : 8760 = 22,83 mikroSv pro Stunde.  –  Typische NASA-Daten.

Nr. 7.  –  ISS: pro Tag 0,8 milliSv = 800 mikroSv : 24 = 33,33 mikroSv pro Stunde.
Mars-Flug: Durchschnitt pro Tag 2,5 milliSv = 2.500 mikroSv : 24 = 104,16 mikrov pro Stunde.
Mars-Aufenthalt: pro Tag 0,8 milliSv = 800 mikroSv : 24 = 33,33 mikroSv pro Stunde.
Strahlendosen auf ISS und Mars sind gleich!  –  Typische NASA-Daten.

Nr. 9.  –  Die Daten der Teilchenmessungen werden korrekt berichtet: damit liefert der Artikel immerhin eine Grundlage zur Entlarvung der NASA-Daten von zweistelligen Mikrosievert-Stundendosen als reine Phantasieprodukte. Die Berechnung der Sievert-Dosis liefert der Artikel selbst allerdings nicht.

Nr. 13.  –  Weist nur wirkliche Strahlenwerte nach.

Nr. 16.  –  Flug zum Mars (Curiosity): 660000 mikroSv : 6072 Stunden = 108,69 mikroSv pro Stunde.  –  Typische NASA-Daten.

Nr. 18.  –  ISS Dosis pro Tag: 700 mikroSv : 24 Stunden = 29,16 mikroSv pro Stunde.  –  Typische NASA-Daten.

Nr. 27.  –  Angaben zur Zusammensetzung der Teilchenstrahlen: wahrscheinlich korrekt.
Angaben zu den VAG’s: korrekt.
Angaben zu den APOLLO-Flügen:
-angegeben sind Dosen pro Flugzeiten, müssen auf Stunden berechnet werden:
APOLLO 7: 3600 mikroSv : 260 =        13,8 mikroSv pro Stunde
Saljut 6/IV: 55000 mikroSv : 4200 =     13,09 mikroSv pro Stunde
APOLLO 8: 5700 mikroSv : 147 =        38,77 mikroSv pro Stunde
APOLLO 11: 6100 mikroSv : 195 =      31,28 mikroSv pro Stunde
APOLLO 12: 7600 mikroSv : 244 =      31,14 mikroSv pro Stunde
APOLLO 13: 4400 mikroSv : 143 =      30,76 mikroSv pro Stunde
APOLLO 14: 7200 mikroSv : 216 =      33,33 mikroSv pro Stunde
APOLLO 15: 8500 mikroSv : 295 =      28,81 mikroSv pro Stunde
APOLLO 16: 7600 mikroSv : 266 =      28,57 mikroSv pro Stunde
APOLLO 17: 9200 mikroSv : 302 =      30,46 mikroSv pro Stunde
Nur zweistellige Mikrosievert-Stunden-Werte.  –  Typische NASA-Daten.

Nr. 29.  –  Interkontinentalflug: knapp 10 MikroSv pro Stunde. Korrekt.

Raumstation MIR, 420 km Höhe: 2 milliSv pro Stunde = 2000 mikroSv pro Stunde (Roskosmos).
Der Wert beträgt nur ein Fünftel der wirklichen Strahlungsdosis für 500 km Höhe (11000), die einen pauschalen Mindestwert darstellt, weil die Messungen nicht veröffentlicht werden; sehr wahrscheinlich liegt er höher. – Völlig unrealistische Strahlendosis.

Die sowjetische Raumstation MIR war genau so eine Fälschung wie die ISS in derselben Höhe; ROSKOSMOS hatte aber eine deutlich höhere Strahlung angegeben. Die niedrigen Phantasiedaten der NASA für die ISS sind wahrscheinlich bedingt durch die in den letzten Jahren aufgekommenen Ideen von Langzeitaufenthalten und einem Marsflug. Keine realen Daten.  –  Obwohl beide Raumfahrtbehörden ihre Projekte nur als Fälschungen betrieben und betreiben und alle Daten nur erfunden haben, wäre es doch interessant, eine Antwort der NASA zu hören auf die Frage, warum bei 2 Raumstationen in derselben Höhe die ISS-Daten ungefähr nur ein Hundertstel der sowjetischen Daten betragen sollen! Den Raumfahrtbehörden ist es offensichtlich völlig egal, was für divergierende Daten sie für die eine physikalische Welt behaupten.

Raumflug zum Mars (Curiosity): Dauer nicht angegeben, Dosis 1 Sievert. Annahme [Nr. 16: „der Rover benötigte für die rund 560 Millionen Kilometer 253 Tage.“] für die Dauer: 250 Tage*24 Std = 6000 Stunden; 1 Sievert = 1.000.000 mikroSv : 6000 Stunden = 166,66 mikroSv pro Stunde.Typische NASA-Daten.

Nr. 34.   –   Die Aussage „Ein Weg zum Mars entspricht 60 Prozent der für Menschen tödlichen Dosis“ muß in Stundendosis umgerechnet werden.
(1) Für den Menschen tödliche Dosis: ca. 6 Sievert oder mehr.
(2) 60 Prozent von 6 Sievert: 3,6 Sievert = 3600000 mikroSv
(3) Weg zum Mars in Tagen [Nr. 16: „der Rover benötigte für die rund 560 Millionen Kilometer 253 Tage.“] ca. 250 Tage*24 Std = 6000 Stunden
(4) 3600000 mikroSv : 6000 Stunden = 600 mikroSv pro Stunde. Etwas mehr als die üblichen zweistelligen Mikrosievert-Werte pro Stunde der NASA, aber immer noch reiner Phantasiewert.
Die zitierte Physikerin bezieht sich als Quelle auf die europäische Mission Exomars. Warum gibt die Physikerin nicht einfach die angeblichen Meßwerte der ESA wieder? Die ESA lügt genau so wie die NASA, sie unterscheiden sich höchstens um ein paar Zehntel bei den Zahlen.  –  Typische NASA-Daten.

Nr. 42.  –  Die Daten stammen aus einem Gespräch von 1957, müssen hier jedoch nach dem heutigen Kenntnisstand beurteilt werden.

Will über die Strahlenwerte für eine große Sonnen-Eruption (Solar Flare) informieren. Wenn man die verklausulierten Angaben nachrechnet, kommt man zu dem Ergebnis, daß eine solche Eruption eine Strahlendosis von 62500 mikroSv pro Stunde zur Folge hat. Das wäre also ca. das Sechsfache der für 500 km Höhe ermittelten Werte. Ein Vergleich mit den wirklichen Werten zeigt dieselbe Größenordnung wie die Berechnung zu Variante (4): 58.500 mikroSv pro Stunde.

Diese 62500 mikroSv pro Stunde sollen das Dreißigfache der Normaldosis im Weltraum sein: also findet man mit Teilen durch 30 den normalen Weltraum-Wert: 62500:30 = 2083 mikroSv pro Stunde = ca. 2 milliSv pro Stunde. Diese Angabe widerspricht eklatant schon der wirklichen Stundendosis in 500 km Höhe. Reiner Phantasie-Wert.  –  Typische NASA-Daten.

43.  –  Raumstation im All (= ISS): Strahlendosis 200 milliSv pro Jahr; 200000 mikroSv; 200000:8760 = 22,83 mikroSv pro Stunde.  –  Typische NASA-Daten.

47.  –  APOLLO 11: 196 Stunden; 7 milliSv = 7000 mikroSv; 7000:196 = 35,71 mikroSv pro Stunde.  –  Mars-Mission: mindestens 2 Jahre; 365*2 = 730 Tage; 730*24 = 17520 Stunden;
400 milliSv = 400000 mikroSv; 400000:17520 = 22,83 mikroSv pro Stunde.  –  Typische NASA-Daten.

Dies ist die Kurzfassung der Übersicht zu den 14 Treffern mit Daten:

Nr. 2. NASA-Daten.
Nr. 5. NASA-Daten.
Nr. 6. NASA-Daten.
Nr. 7. NASA-Daten.
Nr. 9. Wirkliche Daten der Teilchenmessungen.
Nr. 13. Wirkliche Daten.
Nr. 16. NASA-Daten.
Nr. 18. NASA-Daten.
Nr. 27. NASA-Daten.
Nr. 29. MIR: keine realen Daten; Mars-Flug: NASA-Daten.
Nr. 34. Mars-Flug: reiner Phantasiewert; nur etwas höher als die NASA-Daten.
Nr. 42. Sonnen-Eruption: möglicher Wert; Weltraum-Normaldosis: reiner Phantasiewert.
Nr. 43. NASA-Daten.
Nr. 47. NASA-Daten.

Informiert das Internet? – Ein niederschmetterndes Ergebnis

Von 50 Treffern (= 100 Prozent) liefern

– 36 Treffer gar keine Daten zur Strahlung (= 72 Prozent)
– 10 Treffer nur NASA-Daten (= 20 Prozent)
– 2 Treffer andere Phantasie-Daten: Nr. 34 und 42 (= 4 Prozent)
2 Treffer wirkliche Daten: Nr. 9 und 13 (= 4 Prozent)

Wenn von 50 Treffern nur 2 Treffer (4 Prozent) wirkliche Strahlungsdaten liefern, dann ist damit der Informationswert des Internets in dieser Frage als praktisch gleich Null erkannt.

96 Prozent der Treffer liefern ein Schweigen, das ein Verschweigen ist, oder Phantasiewerte der Raumfahrtorganisationen oder weniger Einzelner. Das Verschweigen stärkt die Informations-Übermacht der NASA als Alleinherrscher über die Geister. Das kann man nur mit den geheimdienstlichen Methoden der Medienkontrolle erreichen.

Wikipedia-Artikel und Balthasars Blog: die einzigen Quellen für wirkliche Strahlungsdaten

Wenn es ein Wettbewerb wäre, würden wir uns gut fühlen. Es ist aber kein Wettbewerb: es ist vielmehr bedauerlich, geradezu eine Katastrophe, daß eine Internetsuche nach „Raumfahrt kosmische Strahlung“ unter den ersten 50 Treffern nur zwei Artikel mit den wirklichen Strahlungsdaten liefert. Im deutschen Sprachkreis, der durch Umfrage von 2011 schon 25 Prozent Ungläubige der Raumfahrt nachwies (während England inzwischen schon bei über 50 Prozent angekommen ist), sollte über die kosmische Strahlung mehr wirkliche Information im Umlauf sein. Das Internet besteht praktisch zu zwei Dritteln aus Schweigen und einem Drittel Desinformation durch NASA-Daten – die zwei Artikel (von 50) können hieran praktisch nichts ändern. Da Schweigen und Desinformation gemeinsam in dieselbe Richtung wirken, besteht das Internet zu diesem Thema zu 96 Prozent, also fast nur aus NASA-Propaganda und Gehirnwäsche für die Lügerei wie in den Massenmedien.

Wir haben schon 2016 zur Eröffnung von Balthasars Blog (15. August) den ersten Artikel getitelt:
Warum keine Kritik der bemannten Raumfahrt?
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/08/15/warum-keine-kritik-der-bemannten-raumfahrt/
Es hat sich seither bei der kosmischen Strahlung fast nichts geändert.

Die Katastrophe der allgemeinen „Strahlungsblindheit“: LFBE

Wir sehen mehrere Gründe, die es wirklich gibt, über deren Gewichtung untereinander man aber nur spekulieren kann. Tiefsitzende Ursache für die von allen Seiten geförderte allgemeine „Strahlungsblindheit“ ist die Förderung der „bemannten Raumfahrt“ durch den Tiefen Staat wegen seiner Absichten auf die Steuermilliarden.

Würde die Öffentlichkeit die wirklichen Strahlungsumgebungen in den verschiedenen Entfernungen von der Erde erkennen, wäre das Medienspektakel der in der Schwerelosigkeit herumhampelnden Astronauten-Darsteller bald als Lüge und Fälschung und Betrug entlarvt:
– mit der Lüge fängt es an,
– mit der Behauptung der Lüge als Wahrheit wird sie zur Fälschung,
– und mit dem Raub der Steuermilliarden wird die Fälschung zum Betrug,
– mit der Erpessung der Massenmedien zum Verschweigen und Desinformieren wird der Betrug abgesichert.
Die NASA ist der Raumfahrt-Geheimdienst, vor dessen Macht alle Medien und Spitzen der Gesellschaft (sogenannte Eliter und Eliterinnen) einknicken: LFBE.

1. Grund: Ausblendung der wirklichen Daten aus allen Massenmedien seit Jahrzehnten

In den Massenmedien werden die wirklichen Daten von einer bestimmten Strahlungsumgebung möglichst nie genannt. Man tut so, als ob das jeder wisse, oder daß es niemanden interessiere. Von vielen Mitwirkenden in dem Betrugs- und Propagandaprogram kann man daher annehmen, daß auch sie keine Ahnung haben, außer von der Anweisung, keinerlei Meßwerte oder Datenzahlen vorzutragen. Der Zustand der öffentlichen Verblödung in Sachen Strahlung darf nicht gestört werden.

2. Grund: Absolute Vorherrschaft der Desinformation in Medien und Bildung

Wenn aus irgendwelchen Gründen einmal die Rede sein soll von der Strahlungsumgebung in einer bestimmten Region, dann dürfen nur allgemeine Redensarten, aber keine spezifischen Ausdrücke verwendet werden. Besorgnis und Aufregung über Gefährlichkeit der kosmischen Strahlung sollen durchaus zum Ausdruck gebracht werden: sie bezeugen das Bewußtsein der Fürsorge für das Personal und begründen die Leistungen und Heldentaten des fliegenden Personals. Die Medien müssen die Öffentlichkeit von wirklichen Kenntnissen fernhalten und sollen nur die Desinformation und Emotionen fördern. Alle Enzyklopädien und Lexika und Schulbücher und Wissensjournale und Lehrbücher und Vorlesungsverzeichnisse von Universitäten und Fachhochschulen sind angefüllt mit dem Schrott des Raumfahrtbetrugs. Die Öffentlichkeit muß den Eindruck haben, sie werde informiert, ohne jedoch nachprüfbare und vergleichbare Informationen über die Wirklichkeit zu erhalten.

3. Grund: Erpressung durch die Raumfahrtbehörden, allen voran die NASA

Die Manipulation der öffentlichen Meinung, das Funktionieren der Ausblendung von Daten aus dem Programm und Beschränkung auf Desinformation wird garantiert durch die Erpressung aller Massenmedien durch die Aufpasser und Agenten der Raumfahrtbehörden, die in Wirklichkeit spezielle Geheimdienste zur Absicherung des Raumfahrtbetrugs sind.

4. Grund: Korruption der einschlägigen Wissenschaftler und ihrer Institutionen

Die gesamte Öffentlichkeit in allen Aktivitäten wird beherrscht und zum Mitmachen gezwungen und kontrolliert von den Einflußagenten, die in allen einschlägigen Wissenschaften, Instituten und Bildungseinrichtungen etabliert sind. Die Wissenschaftler werden insbesondere erpreßbar durch die Forschungsaufträge der NASA mit den dazugehörigen Forschungsgeldern: gegen die Interessen eines Geldgebers gibt es keine wissenschaftlichen Arbeitsergebnisse – logo.

5. Grund: Der Tiefe Staat sichert sich den Raub der Steuermilliarden durch Unwissenheit der Öffentlichkeit

Die Hauptursache für die weltweite FAKE-RAUMFAHRT-WELT mit einer Internationale einiger nationaler Raumfahrtbehörden ist der betriebene elegante Milliardenraub von Steuergeldern für eine Raumfahrt, die gar nicht stattfindet und so auch keine Kosten verursacht. Allenfalls ein paar Kulissen für die Videoaufnahmen von der „Schwerelosigkeit“ und für ein paar kalte Buffetts bei Pressekonferenzen über die Raumfahrterfolge müssen aus der Portokasse bezahlt werden. Das tastet die Milliarden nicht an.

Die „Strahlungsblindheit“ entsteht durch das „NASA-Strahlungs-Märchen“

Die NASA hat im Laufe der Jahre zur bemannten Raumfahrt ein „Panorama der kosmischen Strahlung“ entwickelt, das von allen Journalisten und Artikelschreibern und Fachleuten unentwegt nachgeplappert wird. Dadurch ist es zum Standard-NASA-Märchen über die Strahlung geworden.

Dieses Märchen ist sehr einfach aufgebaut. Der Weltraum wird in 3 regionale Abschnitte eingeteilt; als 4. Element kommt die Gefahr von Solar Flares (Eruptionen auf der Sonnenoberfläche) hinzu, die in allen 3 Abschnitten auftreten kann.

Die 4 Strahlungs-Felder der NASA:
.                       LEO – VAG – Interplanetar – Solar Flares

(1) Die VAG’s

Die Van-Allen-Gürtel (VAG’s) sind gewissermaßen als Mittelstück und Barrikade zwischen Drinnen und Draußen: dort herrschen sehr starke Strahlungsbündel, die man schnell gemug durchqueren muß, damit man mit dem Leben davonkommt. Wie man dank NASA weiß, ist APOLLO 11 zweimal hindurchgeflogen, einmal hin, einmal zurück, nichts passiert – alle haben überlebt! Die VAG’s sind für schnelle Leute gar kein Hindernis.

(2) LEO

Unterhalb der VAG’s (also zur Erde hin, Drinnen) liegt der Bereich bis 700 km Höhe für niedrige Erd-Orbits (LEO = low earth orbit) mit ganz geringen zweistelligen Mikrosievert-Stundenwerten im gesamten LEO wie für die Verkehrsfliegerei auf 12 km Höhe: alles ist sicher, also läßt man dort auf 400 km Höhe eine „Raumstation“ kreisen für zahllose Video-Schmonzetten über Raumflug und Schweben in Schwerelosigkeit und seine Gefahren und Schönheiten, die Astronauten-Darsteller und ihre Sentimentalitäten. In diesem LEO-Feld leben unsere ganze Fernsehgemeinde und die Internet-Begeisterten Tag und Nacht und feiern die internationale Raumfahrt! Eine internationale Zusammenarbeit, die nicht real stattfindet, wird von allen als Vorbild gepriesen!

(3) Interplanetarer Raum

(3) Draußen – also außerhalb der VAG’s – liegt der interplanetare Raum mit den begehrten Flugzielen Mond und Mars. Auf dem Mond sind die USA ja schon gewesen, aber die USA kehren merkwürdigerweise seit 50 Jahren zu „ihren“ Mondlandeplätzen nie zurück! Ist das die Art der USA? Eigentlich sollte die kosmische Strahlung dort  –  im interplanetaren Raum  –  natürlich gefährlicher sein als im LEO (keine Atmosphäre, kein Magnetfeld), aber Wunder über Wunder: schon für den APOLLO-11-Flug haben die NASA-Astronauten einschließlich Spaziergang auf dem Mond auf der ganzen Reise nur eine zweistellige Mikrosievert-Dosis pro Stunde gemessen: gesamte Reise 0,18 rad, biologisch gewichtet mit Faktor 5 macht 0,9 rad, das sind 9000 mikroSv, geteilt durch die 195 Stunden ergibt eine Stundendosis von 46,15 mikroSv pro Stunde. Manche lassen die Gewichtung einfach weg, dann sind es 1800 milliSv : 195 = 9,23 mikroSv pro Stunde, dann bekommt man auf dem Mondflug sogar nur genau so viel ab wie auf einem Flug in 12 km Höhe von Frankfurt nach Chicago – damit könnten die Mondfahrer gut leben.

Aber trotz Mondlandung 1969 muß die NASA die Strahlung im interplanetaren Raum erst noch erforschen und hat zu diesem Zweck – siehe Treffer Nr. 2 – den Mars-Rover „Curiosity“ zum Mars fliegen lassen und hat während des Fluges täglich 3 milliSv gemessen, das sind 3000 mikroSv geteilt durch 24 = nur 125 mikroSv pro Stunde! Wer hätte das gedacht: immer wieder eine zweistellige Mikrosievert-Dosis pro Stunde. Auf diese Weise verliert das Weltall seinen Schrecken. Und auf dem Mars selbst wurden dann nur 0,8 milliSv pro Tag gemessen, also 800 mikroSv pro Tag, geteilt durch 24 Stunden. macht 33,33 mikroSv pro Stunde.

Auf dem Mars wird es genau so heimelig wie auf unserer ISS oder in den Sitzen der Interkontinentaljets zwischen Frankfurt und Chicago: alles nur zweistellig. So macht die NASA-Forschung unsere Raumfahrt sicher. Treffer Nr. 5 meldet sogar noch viel schönere Werte, mit Bezug auf dieselbe „Curiosity“-Veranstaltung: 77 mikroSv pro Stunde während des Fluges, 26 mikroSv pro Stunde auf der Marsoberfläche. – Auch Nr. 16 kommt auf eine niedrigere Dosis während des Fluges: 108 mikroSv pro Stunde.

Wo immer die NASA forscht: im ganzen Weltall nur zweistellige Mikrosievert-Werte pro Stunde – ausgenommen nur die VAG’s und die Solar Flares, aber zu denen will sie ja auch nicht hinfliegen.

(4) Solar Flares (Sonnen-Eruptionen)

Die Solar Flares sind Eruptionen auf der Sonnenoberfläche, durch die Materie weit in das Weltall hinausgeschleudert wird, so daß ein Strom von Partikeln bis zu den ersten Planeten gelangt. Die Solar Flares ereignen sich unvorhergesehen und breiten sich innerhalb von ca. 15 Stunden bis zur Erde aus, ihre Teilchen bewegen sich also langsamer als das Licht, das von der Sonne zur Erde nur 8 Minuten benötigt. Daraus ergäbe sich (wenn man den oganisatorischen Aufwand treibt) nach der teleskopischen Beobachtung eines Flares auf der Sonne eine Vorwarnzeit von mehreren Stunden, bis der Teilchenstrom z. B. auf der Erde eintrifft.

Die Flares haben mehrere unangenehme Eigenschaften, die die NASA nicht leugnen kann: (a) sie betreffen alle 3 Bereiche des „Standard-NASA-Märchens zur kosmischen Strahlung“ bis hinunter zur Erdoberfläche, (b) sie ereignen sich völlig unvorhergesehen und (c) die Strahlungsenergien der Flares können extrem schwanken und sind vorher nicht bekannt. Extreme Sonnenstürme können sogar auf der Erde Schäden anrichten.

Treffer Nr. 24 z. B. berichtet die Folgen des schwersten kosmischen Sturms des 20. Jh. v. 13./14. März 1989: in den USA Verlust von 4 Satelliten, Ausfall einer Chip-Produktionsstätte; in Quebec Selbstabschaltung eines Kraftwerks, neunstündiger Zusammenbruch des gesamten regionalen Stromnetzes; Spannungsschwankungen in Unterseekabeln. – Treffer 27 hat eine Strahlungsdosis für starke Flares (CME: Coronare Mass Ejections): 10 Sievert pro Tag, das sind 10 : 24 = 0,41 Sievert pro Stunde, das sind 410.000 Mikrosievert pro Stunde. – Treffer 42 macht verklausulierte Angaben, aus denen für eine große Sonnen-Eruption (Solar Flare) eine Strahlendosis von 62500 mikroSv pro Stunde zu errechnen wäre. Ein Vergleich mit den wirklichen Werten zeigt für die großen Flares dieselbe Größenordnung wie für die ständige kosmische Strahlung im Weltraum: Variante (4): 58.500 mikroSv pro Stunde. Die großen Flares würden sozusagen nur die Tödlichkeit der ständigen Strahlung „verdoppeln“: alle Erörterungen über die besondere Gefährlichkeit der „großen Flares“ sind daher für die Raumfahrt eine ganz sinnlose Veranstaltung.

Derartige Aussagen über die Strahlendosis bei starken Solar Flares zeigen zwar die Größenordnung ihrer Gefahren auf, kommen jedoch nur zusätzlich zu den ohnehin im Weltraum anzutreffenden Strahlungsenergien der 4 Berechnungen wirklicher Strahlungsdosen der obigen Liste hinzu; auch deren kleinste (58.500) würde kein Mensch mehr als 4 Tage lang überleben. Die in den Medien geschürte Aufregung über die Gefahr „großer Flares“ kann man daher nur als Ablenkung von der wirklichen Todesgefahr der kosmischen Strahlung überall im Weltall betrachten, von der NASA natürlich beabsichtigt. Die Anhänger der bemannten Raumfahrt betonen auch gern, daß der APOLLO-11-Flug halt Glück gehabt hat, daß er nicht in eine „Solar Flare“ geraten sei – als ob damit die Hauptgefahr der ständigen kosmischen Strahlung irgendwie keine Rolle mehr spiele. Die Wahrheit ist: auch ganz ohne Solar Flares würde kein Raumfahrer die kosmische Strahlung überleben.

Die NASA pflegt als „Entgegnung“ auf die Gefahr durch Solar Flares ein ganzes Arsenal von Ausflüchten, die allesamt entweder unzutreffend oder nicht anwendbar sind: die mittleren und kleinen Flares seien keine Gefahr, nur die großen Flares, und die seien sehr selten, und wenn man sie rechtzeitig entdeckt, dann könnten die Raumfahrer die Schutzzonen aufsuchen und dort das Abflauen der Strahlung abwarten.

Es gibt nämlich auf Raumschiffen keine Schutzzonen, und eine Vorwarnung ist praktisch kaum organisierbar, und wenn es Vorwarnung und Schutzzone gäbe, wäre das Schicksal der Raumfahrer ohnehin durch die ständige kosmische Strahlung im Weltalll besiegelt. Alle angebliche „Gefahrenabwehr“ gegen Solar Flares sind Scheingefechte zur Beruhigung des Publikums. Die schlauen Kognitionswissenschaftler, die für die Geheimdienste arbeiten, haben der NASA da einen schönen Trick zur Ablenkung gebaut. Der Trick funktioniert nicht mehr, sobald das Publikum etwas von der eigentlichen Gefahr erfährt.

Aufklärung über das „Standard-NASA-Märchen zur kosmischen Strahlung“

Die NASA behauptet dieselben Strahlendosen – zweistellige Mikrosievert-Stunden-Dosen – für völlig verschiedene Umgebungen, und diese NASA-Daten stehen im Widerspruch zu den wissenschaftlich festgestellten wirklichen Daten. Die NASA, ESA und unser „e.V.“ DLR stellen sich diesen beiden Widersprüchen niemals und scheinen nur darauf zu hoffen, daß das Publikum nicht nachrechnen wird. Und zur Antwort zwingen kann sie sowieso niemand, weil sie die Medien kontrollieren.

Zur Aufklärung der Menschen und der Öffentlichkeit über die Bedeutung der kosmischen Strahlung für die Raumfahrt sind, wie wir eingangs gezeigt haben, nur 7 Strahlungsdaten für verschiedene Entfernungen von der Erde erforderlich:

Wirkliche Daten pro Stunde: 12 km Höhe: 11 mikroSv – 18 km Höhe: 1000 mikroSv – 500 km Höhe: 11000 mikroSv – Interplanetarer Weltraum: 4 Varianten berechnet; (1) 4.280.000 mikroSv pro Stunde. – (3) 572.000 mikroSv pro Stunde. – (4) 58.500 mikroSv pro Stunde. – (5) 135.000 mikroSv pro Stunde.

Die Daten der Verkehrsfliegerei sind für die Raumfahrt von Bedeutung, weil sie die Lügen und Phantasiewerte der NASA und aller anderen Raumfahrtorganisationen direkt entlarven. Die Quellen für die wirklichen Daten sind veröffentlicht und allgemein zugänglich. Bisher sind keine Einsprüche oder Widerlegungen bekanntgeworden. Mit diesen wirklichen Strahlungsdaten werden alle NASA-Daten für Leo und den interplanetaren Raum als reine Phantasieprodukte zur Irreführung der Öffentlichkeit erwiesen.

Die Aufklärung kann nichts gegen die Macht der Raumfahrt-Geheimdienste über die Massenmedien ausrichten, und auch nichts gegen den Raub der Steuermilliarden durch den Tiefen Staat. Aber die Aufklärung kann die Einsicht in die wirkliche Welt des Raumfahrtbetrugs befördern, die jeder Einzelne für sich erkennen muß.

Der Raub der Steuermilliarden

Am 23.5.2016 hat Ralf Nestler im TAGESSPIEGEL mitgeteilt: „Insgesamt gibt die Bundesregierung 2016 rund 1,4 Milliarden Euro aus, auf die bemannte Raumfahrt entfallen 173 Millionen Euro.“ Das wären in 10 Jahren schon eineinhalb Milliarden Euro allein aus Deutschland.

Vielleicht wird dann eines Tages ein verantwortlicher Vertreter des öffentlichen Lebens die Frage stellen, warum Deutschland jährlich eine dreistellige Millionensumme für den Raumfahrtbetrug ausgibt, und z. B. das Geld für die Schulen und die Bildung und die Förderung der Benachteiligten – die Bildungsfernen, Analphabeten, Schulabbrecher, Prekariatsfamilien, Langzeitarbeitslosen – auf breiter Basis in der Gesellschaft fehlt, weil Neoliberale keinen Euro Gewinn mehr aus ihnen herausziehen können. Das bekannt niedrige Niveau der Bildung außerhalb von Bildungsbürgertum und Privatschulen und das massenhafte Abdriften der Menschen in den Medienkonsum können nur politisch gewollt sein, denn sie senken auch die Fähigkeit und Bereitschaft, z. B. sich mit den Lügen und dem Betrug von NASA und Konsorten zu beschäftigen und alles nachzurechnen.

***

Zum Schluß: eine in den Massenmedien niemals thematisierte Herleitung

Für die ganz Neugierigen unter unseren Lesern geben wir in einem kleinen Anhang Einblick in den Gang der Berechnung der Sievert-Strahlungsdosis aus den Teilchenmessungen der Physiker, am Beispiel einer Berechnung von Siegfried Marquardt von 2010, wie wir sie in einem unserer ersten Artikel v. 9.9.2016 berichtet hatten:
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)

Anhang:

2. Die kosmische Strahlung im Weltraum ist ein für
Menschen unüberwindliches Hindernis (S. 14-15)

Die Astronauten wären immerhin ungeschützt einer Strahlendosis von 841,8 Sievert ausgesetzt gewesen: diese Dosis wäre tödlich gewesen. Selbst im Falle einer Abschirmung durch eine 12 cm starke Stahlplatte, die aus Gewichtsgründen völlig utopisch wäre, aber 90 Prozent der Strahlung absorbieren könnte, hätte die Strahlendosis immer noch fast 84,2 Sievert betragen: eine genauso tödliche Dosis.

Marquardt führt folgende Berechnung für die Strahlung im interplanetaren Raum durch, außerhalb des Erdmagnetfeldes, das bis ca. 45000 km hinausreicht. Dazu bezieht er sich auf Daten und Berechnungsverfahren von drei Werken:
A. Sternfeld: Künstliche Erdsatelliten. – Leipzig 1959. [Der Buchtitel lautet korrekt: Künstliche Satelliten.]
H. Lindner: Lehrbuch der Physik für Techniker und Ingenieure, Band I bis III. –
Leipzig: VEB Fachbuchverlag 1966
http://www.wikipedia.de (http://www.wikipedia.de): Kosmische Strahlung, 2009.

A. Die Gefährdung durch Protonen

Die kosmische Strahlung besteht aus verschiedenen geladenen Partikelarten, darunter zu 85 Prozent aus Protonen. (Marquardt korrigiert später auf 87 Prozent, was das Ergebnis nicht nennenswert verändert.) Die Protonen sind besonders energiereich, so daß die Berechnung auf sie beschränkt werden kann. Das bedeutet: die übrigen 15 Prozent der Strahlung bleiben für seine Berechnung außer betracht; ihre Dosis müßte zu dem errechneten Wert addiert werden.

B. Anteil der Protonen an der kosmischen Strahlung

Physikalische Messungen der Strahlung im interplanetaren Raum ergeben durchschnittlich insgesamt 1000 Partikel pro Quadratmeter und Sekunde; davon sind 85 Prozent Protonen.

C. Die Strahlung trifft auf die gesamte Körperoberfläche

Die Oberfläche eines menschlichen Körpers wird im folgenden mit ungefähr einem Quadratmeter angenommen.

D. Die Exposition eines Astronauten

Während der 8 Tage dauernden Mondreise berechnet sich die Strahlenexposition daher folgendermaßen:
– 8 Tage: 8 x 24 x 3600 = 691.200 Sekunden
– 85 Prozent von 1000 Partikeln pro Sekunde = 850 Protonen pro Sekunde
– Sekunden x Protonen: 691.200 x 850 = ca. 600.000.000 Protonen insgesamt
= 600 Millionen oder 0,6 Milliarden Protonen

E. Die Energie der 600 000 000 Protonen in eV

Die kosmische Strahlung belastet den menschlichen Organismus durch Übertragung von Energie. Deshalb muß die Gesamtenergiemenge der 600 Millionen Protonen berechnet werden.
Die physikalische Messung drückt die Energie eines Partikels in Elektronenvolt (eV) aus. Da 1 eV eine extrem kleine Größe darstellt, ergeben die Messungen numerisch sehr hohe Werte. Davon sollte man sich nicht irritieren lassen.

Ein Proton besitzt die Energie von
E (Proton) = 0,6 x 10^15 eV = 600 000 000 000 000 eV
Die Gesamtenergiemenge für die 8-Tage-Reise zum Mond und zurück berechnet sich aus
dem Produkt von Protonenzahl und Protonenenergie:
600 000 000 Protonen x 600 000 000 000 000 eV = 0,36 x 10^24 eV
Dieser Wert hat 24 Dezimalstellen.

F. Umrechnung der Energie von eV in Joule
Die physikalische Strahlenmessung mit dem Geigerzähler zählt einzelne Partikel und liefert eine Energiemenge in eV (Elektronenvolt). Die Strahlenbelastung des menschlichen Organismus wird jedoch in Sievert ausgedrückt: “1 Sievert” ist definiert als 1 Joule pro Kilogramm Körpergewicht. Um die Energie in Sievert ausdrücken zu können, muß also zuerst die berechnete Ernergiemenge der Protonen von eV in Joule umgerechnet werden.
Die Umrechnung eV in Joule:
– 1 eV repräsentiert die Energiemenge von 1,6 x 10^-19 Joule
– Die berechnete Gesamtenergie von 0,36 x 10^24 eV muß mit dem Umrechnungswert
(1,6 x 10^-19) malgenommen werden, wobei sich die hohen Exponenten wegen der
unterschiedlichen Vorzeichen (+/-) weitgehend gegeneinander kürzen auf 10^5 = 10 000.
– Das Produkt 0,36 x 1,6 = 0,576 ergibt den numerischen Wert der Gesamtenergie in
Joule: 57 600 Joule.

G. Umrechnung der Energie von Joule in Sievert

Die Dosis “1 Sievert” ist definiert als 1 Joule pro Kilogramm Körpergewicht des bestrahlten Menschen. Um die Strahlenbelastung eines Astronauten durch eine Energie von 57600 Joule zu berechnen, muß die Gesamtenergie durch das Körpergewicht in kg dividiert werden. Hierzu nahm Marquardt ein Körpergewicht von 70 kg an. Damit errechnet sich die Strahlendosis für die 8-Tage-Mondreise mit
57600 Joule : 70 kg = 822,85 > ca. 823 Joule pro Kilogramm = ca. 823 Sievert.

Diese Strahlendosis bedeutet den Tod der Astronauten.
Bei Annahme des neueren Werts von 87 Prozent Protonen in der kosmischen Strahlung würde sich die Strahlendosis insgesamt auf ca. 840 Sievert belaufen.

H. Annahme einer Abschirmung der Astronauten

Um die Aussichtslosigkeit von Abschirmungsmaßnahmen zu demonstrieren, nimmt Marquardt hypothetisch eine Abschirmung der Kommandokapsel durch 12 cm starke Stahlplatten an, die wegen ihres Materialgewichts jedoch völlig illusorisch ist. Sie könnte 90 Prozent der Strahlung absorbieren, so daß die Astronauten immer noch eine Dosis von 84 Sievert aufnehmen würden, die nicht weniger tödlich wäre.

***

Balthasar findet, die Arbeit hat sich gelohnt. Die 50 GOOGLE-Treffer liefern außerdem noch gewisse Erkenntnisse ganz nebenbei, meistens in Form von Fragen.  –  Wiki-Seiten sind meistens von den NASA-Daten beherrscht: Nasakipedia! Warum hat die Wiki-Seite (Nr. 9) überhaupt noch wirkliche Daten? Weil die Raumfahrt dort nicht vorkommt und die NASA noch nichts davon gemerkt hat?  –  Die sehr informative Seite von Onmeda (Nr. 27) sieht sich zum Schluß doch veranlaßt, die unsinnigen NASA-Daten zu den APOLLO-Flügen zu referieren: warum eigentlich?  –  Die Seite der Uni Siegen (Nr. 47) sagt uns, daß eine Computertomographie mit 10 milliSv eine stärkere Belastung darstellen soll als der APOLLO-11-Mondflug mit 7 milliSv! Können das die Wissenschaffenden in Siegen wenigstens selbst glauben?  –  Der GOOGLE-Algorithmus für die Anzeige der Treffer hat uns als letzten Treffer Nr. 50 ein Geschenk gemacht: die Fraunhofer-Gesellschaft berichtet uns von Forschung auf einer „ISS“. Kürzer und schöner kann man die Korruption der Wissenschaften, ihrer Organisationen und Wissenschaffenden nicht dokumentieren. Auf der nichtexistenten „ISS“ wird ständig geforscht, laufen ständig (wörtlich) „hunderte Experimente“, die den Astronauten-Darstellern viel Arbeit machen. Aber alles seriös: Fraunhofer berichtet.

Alle Quellen sind offengelegt. Wer andere Quellen hat, möchte sie uns bitte mitteilen: wir werden sie veröffentlichen und kommentieren. Alle Berechnungswege sind offengelegt. Wer alternative Berechnungen für besser hält, möchte sie uns bitte mitteilen: wir werden sie veröffentlichen und kommentieren.

B., 25. Dezember 2019

Die ISS-Mikrosievert-Dosis: erst 67 Prozent runter, dann 175 Prozent rauf!

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Raumfahrt-Begeisterte und Fans müssen anscheinend Leute sein, die nichts mitbekommen, oder denen alles egal ist. Auf jeden Fall scheinen sie wenig Ahnung zu haben von dem, was ihre „Raumfahrtorganisationen“ NASA und DLR ihnen wirklich erzählen: die lassen nämlich ihre „empirisch gemessenen Strahlendosen“ chaotisch durcheinander trudeln – „wie der Bulle pinkelt“ hätten wir als Kinder gesagt. Nur Kritiker haben das Vergnügen zu erleben, wie der NASA und dem DLR sogar das egal ist, was sie selbst erzählen!

Da wollen wir heute eine schöne Gelegenheit nicht verpassen und der Masse der Begeisterten über Astro-Alex, ISS-Langzeitaufenthalte, Mond- und Marsreisen etwas Aufklärung über ihre eigenen „Veranstalter“ und die Realität dieser Veranstaltungen bieten. Wie real ist eine „ISS“, wenn ihre „empirischen“ Strahlungswerte ohne physikalische Gründe mal runterfallen und mal raufspringen?

Bitte nutzen Sie das Kommentarfeld unter jedem Balthasar-Artikel, in das jeder Leser seine Meinung zur Sache schreiben kann – und jeder Kommentar zur Sache wird freigeschaltet, anderes allerdings nicht.

Die Raumfahrt-Wissenschaft, die „Wissen schafft“: Produkt Raumfahrt

Was die Raumfahrtorganisationen wie NASA, ROSKOSMOS und unser deutsches „Zentrum“ DLR, was für „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ steht, tun, das tun sie immer und strikt wissenschaftlich. Ihr Produkt „Raumfahrt“ wird bei SPIEGEL ONLINE und in den Organen der Presse stets unter der Rubrik „Wissenschaft“ berichtet. Alle Mitwirkenden an ihren Veranstaltungen müssen daher Wissenschaffende sein: vor allem die „Astronauten“-Darsteller!

Das DLR, „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“, ist übrigens in Wirklicheit nur ein „e.V.“, ein eingetragener Verein, den die Bundesregierung mit sich selbst geschlossen hat, damit es in Deutschland keinen Politiker gibt, der einmal die Verantwortung für den Raumfahrt-Betrug tragen muß, unter Kennern deshalb mit einem Lächeln nur der „eingetragene Verein“ genannt. Für die Fans ist der eingetragene Verein eine „deutsche NASA“! Für die Gründung eines Vereins genügen 7 Privatpersonen, die können dann machen, was sie wollen.

An Mitteilungen und Nachrichten der in der Wissenschaft tätigen Wissenschaffenden darf man eigentlich nicht zweifeln, denn sie sind nur an der Wirklichkeit und ihrer Erforschung interessiert und nüchtern der Wahrheit verpflichtet, zumal es bei den Bezügen zur Raumfahrt ganz überwiegend um diese nüchternen Naturwissenschaften geht, in denen beobachtet, gemessen und berechnet wird: daß Zwei und Zwei Vier sind – wer wollte daran zweifeln?

Es lebe die Empirie, die Erfahrung!

Mit Beobachten und Messen ist man immer auf der sicheren Seite: das ist empirisch, auf praktische Erfahrung gebaut und deshalb als solche unwiderlegbar wahr. Was beobachtet und gemessen worden ist, das „gibt es“ wirklich. Das kann keiner unter den Tisch reden, verfälschen oder gar leugnen: deshalb ist ja z. B. auch die CO-Zwei-Debatte nicht zu leugnen.

Deshalb laufen auf der berühmten „ISS“ auch ständig, wie Astro-Alex und andere „Raumfahrer“ und sogar schon Journalisten uns andächtig versichern, buchstäblich „ständig Hunderte wissenschaftliche Experimente“, weshalb sie alle so viele Arbeiten zu erledigen haben. Alle „dort oben“ sind sie Wissenschaftler, Wissenschaffende!

Wissenschaffende Methoden

Wie man das von den Grundsätzen der Wissenschaffenden kennt, gibt sich jeder Rechenschaft über seine Beobachtungen und Messungen, prüft seine Ergebnisse auf mögliche Meßfehler, vergleicht mit früheren oder mit gleichartigen oder ähnlichen Messungen von Kollegen in anderen empirisch durchgeführten Experimenten. Stellt er Unterschiede fest, so sucht er nach den Gründen für die Unterschiede. Kann er keine Gründe finden, bleiben seine Meßergebnisse vielleicht unerklärlich und sind nicht aussagekräftig, weil sie in Konkurrenz mit den anderen Ergebnissen stehen. Dann muß man Kontrollexperimente von anderen Kollegen abwarten. Darüber wird gewöhnlich zwischen den Wissenschaffenden diskutiert, denn nur so können sie neues Wissen schaffen.

Verblüffende Nachrichten

Nun werden wir von unseren Raumfahrtorganisationen mit folgenden Nachrichten über die Strahlungsdosis auf der angeblichen „ISS“ konfrontiert:

.     2008
Empirisch gemessene ISS-Strahlungs-Dosis 2008: 37 MikroSievert /Stunde
So steht es in der NASA-Veröffentlichung:
NASA: Space Faring – The Radiation Challenge.
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation [4 Autoren]. 2008. 36 S.
Serie: EP–2008–08–116–MSFC
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)

.     2015
Empirisch gemessene ISS-Strahlungs-Dosis 2015: 12 MikroSievert / Stunde
So steht es in der NASA-Veröffentlichung:
NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring.
24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

.     2016
Empirisch gemessene ISS-Strahlungs-Dosis 2016: 33 MikroSievert / Stunde
So steht es auf der Internetseite des DLR: „Kosmische Strahlung auf der ISS in 3D“ vom 14.12.2016. Dort wird angegeben, im Forschungsmodul Columbus auf der ISS werde folgende Strahlenbelastung gemessen:
0,8 Millisievert am Tag = 800 Mikrosievert in 24 Stunden;
800:24 = 33,33 Mikrosievert pro Stunde
(https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10212/332_read-20443/#/gallery/25259)

Wie gehen die Wissenschafffenden bei NASA und DLR mit diesen Daten um?

Die Veränderung von 2008 zu 2015: 67 Prozent weniger Strahlung!

Schon die erste Differenz zwischen den NASA-Messungen von 2008 und 2015 ist nicht nur erheblich, sondern geradezu umstürzend.

Die Verringerung von 37 MikroSievert pro Stunde auf 12 MikroSievert pro Stunde bedeutet eine Verringerung um 25 MikroSievert, das sind zwei Drittel oder 67 Prozent weniger als 2008!
Kontrollrechnung:
37:         sind 100 %
25:     25:37 = 67,56 %
12:     12:37 = 32,43 %
(Summe:         99,99 %)

Die NASA behauptet stets, empirisch gemessene Daten bzw. deren Durchschnitt mitzuteilen. Die Wissenschaffenden der NASA hätten daher über eine derartig große Verringerung gegenüber ihren eigenen Daten von früher verblüfft sein müssen, hätten nach den Ursachen suchen und sie mitteilen müssen. Die Raumfahrt-Fans hätten Freudenfeste feiern können über die glorreiche Verbesserung der Lebensbedingungen auf ihrem Lieblingsobjekt „ISS“. Und die Massenmedien hätten eine Siegerstimmung entfachen können, die allen Skeptikern und Zweiflern (wie z. B. uns) das Maul gestopft hätte.

Reaktionen der NASA und der Medien auf die frohe Nachricht: gar keine!

Die NASA teilt ihren Lesern von 2015 die Erkenntnis der ungeheuren Verminderung der Strahlungsdosis auf der ISS nicht einmal mit: sie unterschlägt ihnen die frühere Dosis von 2008 und die durch die neue Dosis eingetretene Veränderung, obwohl sie doch (1.) erheblich ist und (2.) äußerst positiv zu werten wäre! Man kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Die NASA sucht nicht nach Gründen für ihre verblüffenden Meßergebnisse, sie vergleicht sie nicht mit den früheren Messungen. Sie sucht nicht nach Fehlerquellen. Sie zitiert keine Diskussionen mit den anderen Wissenschaffenden in ihren Diensten oder in den anderen nationalen Raumfahrtorganisationen, also die berühmte „internationale Community der Wissenschaffenden“, die ständig am wissenschaftlichen Fortschritt arbeitet und deren „hunderte Experimente“ ständig auf der „ISS“ durchgeführt werden.

Die Massenmedien sind total kontrolliert von der NASA und anderen Geheimdiensten

Da die NASA selbst die wunderbare Erkenntnis (67 Prozent weniger!) unterschlägt, werden auch die Massenmedien nicht informiert und berichten nicht. Selbständige Informationen über die Raumfahrt sind in den Massenmedien sowieso nicht üblich: sonst hätte doch wenigstens einer in den Gazetten oder in den superkritischen Vernsehsendungen (tabufolgsam, weich, nett, unkritisch, raumfahrtbegeistert) oder in den Toakschous der Prominenten diese verblüffende Erkenntnis vom „Außenposten der Menschheit“ in den NASA-Publikationen mal gelesen und begeistert erwähnt.

Obwohl die wunderbaren Informationen in Publikationen der Heiligen NASA selbst stehen, dürfen sie nur auf Kommando weitergereicht werden, und das Kommando wurde nicht gegeben. So erklärt sich die einhellige Funkstille.

Und die Internationale der „raumfahrenden Nationen“? Hat nichts mitbekommen

Die „ISS“ wird ja „international space station“ genannt, und so hätte die wunderbare Reduzierung der Strahlenbelastung – 67 Prozent weniger, man denke nur! – ja auch von der Internationale der ROSKOSMOS, ESA, JAXA und wie sie alle heißen, deren „Astronauten“ angeblich auf der „ISS“ hausen und der dortigen Strahlenbelastung ausgesetzt sind, thematisiert werden können. Hat nur eine von ihnen irgendwann …? Wir können nicht alle überwachen.

Was will uns die NASA damit sagen?

Wenn schon weder die NASA noch die Massenmedien noch die Fans über die glorreiche Reduzierung der Strahlenbelastung auf ihrem „Vorposten der Menschheit“ frohlocken wollen oder sollen, so stellen sich den Kritikern natürlich ein paar Fragen:
Wem nützt die wunderbare Meldung von 2015?
– Warum wird die anscheinend gute Nachricht nicht entsprechend gefeiert?
– Warum dieser Widerspruch zwischen Publizierung in gedruckter Veröffentlichung und Funkstille und Verschweigen in allen Massenmedien?
– Was kann die Ursache für derart erratische, geradezu chaotische Meßwerte sein?
– Warum führen die wissenschaffenden Raumfahrtbehörden und unser eingetragener Verein keine wissenschaffenden Diskussionen?

Gesicherte Erkenntnis bestätigt : eine „ISS“ gibt es nicht

Als Kritiker versucht man, das Unerklärliche oder Unverständliche in den Rahmen des bisher Bekannten einzuordnen. Gesichert ist die Erkenntnis, daß es eine „ISS“ nicht gibt,
(1.) weil es kein Re-entry zur Erde gibt und daher keinen Taxiverkehr zwischen Erde und einem Satelliten gäbe, denn es gibt keine Möglichkeit, die kinetische Energie eines Raumschiffs bei Rückkehr aus einer kosmischen Geschwindigkeit an die Umgebung abzugeben oder durch Abbremsung zu vernichten, und
(2.) weil in 400 km Höhe – also 300 km unterhalb des Van-Allen-Gürtels – eine Mindeststrahlung von 11 Millisievert pro Stunde herrscht, die in Wirklichkeit jedoch noch höher liegt, der Öffentlichkeit aber leider unbekannt ist; das wären also mindestens
– 11*24 = 264 Millisievert = 0,264 Sievert pro Tag, also
– ca. 1 Sievert in 4 Tagen und
6 Sievert in 24 Tagen: dann spätestens beginnt endgültig das Siechtum zum Tode.

Insgesamt kann man es kurz fassen: niemand käme mit einem Raumschiff lebend zurück, und niemand könnte die ersten 6 Sievert überleben, weshalb niemand einen solchen „Vorposten“ baut.

Gesicherte Erkenntnis: „ISS“-Mikrosievert-Dosen sind von der NASA gefälscht

Außer der unglaubwürdigen erratischen Wechsel in den numerischen Werten gibt es einen fundamentalen Beweis gegen diese NASA-Daten. Beide angeblichen Strahlendosen für die ISS – von 2008 und 2015 – liegen mit 37 und 12 Mikrosievert pro Stunde angeblich in 400 km Höhe in derselben Größenordnung wie die für Interkontinentalflüge mit durchschnittlich 11 Mikrosievert pro Stunde in 12 km Höhe: deshalb stellen zweistellige Mikrosievert-Werte für 400 km Höhe ganz klar eine Fälschung dar. Der Grund:

Die Strahlungsumgebungen in 12 km Höhe und in 400 km Höhe können nicht in derselben Größenordnung liegen!

Die wirklichen Strahlendosen für eine Höhe von 400 km haben wir in einer Untersuchung von 2016 schrittweise angenähert ermittelt:
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung. – 109 Seiten.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Als erstes gab es das Überschallflugzeug CONCORDE mit Flughöhen bis 18 km: dort wurden mindestens 1000 Mikrosievert pro Stunde gemessen; auftretende höhere Werte hätten nicht gemessen werden können, weil die Maschine die amtliche Anweisung hatte, nach Erreichen dieser Stundendosis die Flughöhe zu verlassen, um die Gesundheit der Passagiere nicht zu gefährden. (S. 16-17.)

Als zweites konnten die Daten für die Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) ausgewertet werden. Im Süd-Atlantik zwischen Brasilien und Afrika weist das Erdmagnetfeld eine erhebliche Schwächung auf, die SAA: dort sinkt deshalb der innere Van-Allen-Gürtel von ca. 700 km Normalhöhe bis auf 200 km ab. Dies bedeutet: wenn man im Gebiet der SAA in der normalen Flughöhe von Interkontinentalflügen (12 km) die Strahlendosis mißt, so erhält man dieselbe Dosis wie außerhalb der SAA in ca. 500 km Höhe. Wir haben keine genauen Meßwerte gefunden, aber die Angabe, daß ein Flug durch die SAA ungefähr die tausendfache Strahlenbelastung wie ein normaler Interkontinentalflug erhält, liefert uns die Größenordnung: 11000 Mikrosievert pro Stunde, weshalb alle Fluggesellschaften es vermeiden, die SAA zu durchfliegen. Wir haben keine Anhaltspunkte, um wieviel die Höhendifferenz von 100 km die Strahlendosis für 400 km Höhe verringert: uns genügt die Größenordnung von 10000 Mikrosievert pro Stunde. (S. 17.)

Die Problematik der SAA und die daraus sich ergebenden Erkenntnisse haben wir in einem eigenen Blogartikel behandelt:
Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis. – 16.5.2017 – 15 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/05/16/die-jagd-nach-der-saa-12-km-strahlungsdosis/)

Die Angaben zur CONCORDE und zur SAA beweisen, daß die zweistelligen Mikrosievert-Stundenwerte der NASA für 400 km Höhe ein aufgedeckter und widerlegter Schwindel und Betrug sind.

Absurde Strahlendosiswerte und ebenso absurde Schwankungen

Sind die Dosiswerte der NASA für ihre „ISS“ schon aburde Erfindungen, so erstaunen die von NASA und DLR bekanntgegebenen geradezu gigantischen „Schwankungen“ innerhalb dieser Absurdität als eine völlig sinnlose Veranstaltung. Welche Bedeutung sollen diese angeblichen „Schwankungen“ haben?

In der Entwicklung der NASA-Lügengeschichte über ihre „ISS“ fällt auf, daß in den Jahren vor 2015 die Raumfahrt-Propaganda auf internationaler Ebene immer stärker die angeblichen „Langzeitaufenthalte“ propagiert. Wir sehen dies als Folge des „ewigen Raumfahrtbetrugs“, der nie gestoppt werden darf (weil er dann allen Leuten auffiele), sondern der ständig fortgesetzt und weiterentwickelt werden muß, jüngstens besonders in Richtung Mond, Mondstation und Marsflug mit Marsstation. Diese Mars-Propaganda, für deren Ausflug schon 100 Milliarden US-Dollar reserviert werden müssen, wird gegenwärtig durch alle Medien gepeitscht: das soll dann mit 2-3 Jahren der wirkliche Langzeitaufenthalt werden – natürlich nie in Wirklichkeit, sondern nur mit Fotos auf Papier und mit bewegten Bildchen auf den Bildschirmen. Aber wie man sieht, genügt das den Leuten vollkommen.

Der Größenwahn der „Langzeitaufenthalte“

Die Raumfahrt seit APOLLO wird im „Mondlandungsmodus“ veranstaltet als reiner Medienbetrug, und genau so wird auch der Mars-Ausflug stattfinden wie auch alle weiteren künftigen Veranstaltungen. Trotzdem bemüht sich die NASA bisher, die offiziellen US-Höchstwerte für Strahlenbelastungen des Personals nicht allzu offensichtlich zu überschreiten. Dieses Bestreben der NASA halten wir für den Grund der plötzlichen Verringerung der ISS-Strahlendosis um zwei Drittel auf nur noch ein Drittel: 12 Mikrosievert pro Stunde.

Wenn man die seit 2008 geltenden Betrugsdaten von 37 MikroSievert pro Stunde auf die angeblichen 180 Tage „Langzeitaufenthalt“ hochrechnet:
180 Tage x 24 Stunden = 4320 Stunden;
4320 x 37 = 159800 MikroSievert = ~ 160 Millisievert
dann erhält man mit 160 MilliSievert für 180 Tage einen gleichermaßen irrealen Betrugswert, der aber wahrscheinlich an irgendwelchen US-Höchstwerten kratzt und wohl deshalb auf den noch irrealeren Wert von 12 Mikro-Sievert pro Stunde „heruntergesetzt“ werden mußte, damit man für 180 Tage bei nur noch 4320 x 12 = 51,8 Millisievert landet.

Eine solche Schaufensteraktion erscheint gegenwärtig als einzige Motivation erkennbar hinter der absurden Verringerung – geich um zwei Drittel – eines bereits völlig irrealen zweistelligen Mikrosievert-Wertes für 400 km Höhe im Weltraum. Diese Interpretation könnte auch den merkwürdigen Widerspruch erklären, warum die Dosis-Maßnahme zwar publiziert wurde, aber anschließend über die Medien nicht kommuniziert worden ist. Die NASA scheint den Wert nur zu benötigen, um irgendwann einmal us-amerikanische Aufsichtsbehörden oder Medien mit formalen Auskünften ruhigzustellen. Diese pikante Interessenlage möchte man natürlich nicht gern in der Öffentlichkeit diskutieren.

Das Risiko einer öffentlichen Diskussion über Strahlungsdosiswerte

Eine wirkliche Informierung der Öffentlichkeit und des begeisterten Publikums über den großen Erfolg mit der geheimnisvollen Verringerung des Dosis scheint der NASA also nicht ratsam, weil sie viel eher befürchten muß, daß eine öffentliche Diskussion des angeblichen „Fortschritts“ die Gleichheit der angeblichen „ISS“-Strahlungsdosis mit der Strahlenbelastung in Interkontinentalflügen vor dem Publikum aufdecken könnte und zu kritischen Fragen Anlaß gäbe. Dann würde die „Verringerung“ einer ohnehin irrealen Dosis womöglich auch öffentlich vom Publikum als absurd erkannt werden.

Wenn die hier vorgetragene Spekulation über den Widerspruch zwischen Publikation und Kommunikation (Verstecken der Information) zutrifft, dann kann man daraus z. B. den Schluß ziehen, daß es durchaus wichtig wäre, die Öffentlichkeit über die Strahlungsverhältnisse bei Interkontinentalflügen aufzuklären, damit das Publikum einen entscheidenden Vergleichswert kennt, wenn die NASA von ihren „ISS“-Dosiswerten erzählt.

Die Veränderung von 2015 zu 2016: 175 Prozent mehr Strahlung!

Die Geschichte der absurden NASA-Strahlungswerte mit zweistelligen Mikrosievert-Dosen geht aber weiter, sie wird nur ein Jahr später vom DLR in Köln vorangetrieben. Es bedeutet nur die Rückkehr zu ungefähr denselben Werten von 2008, also von 12 Mikrosievert pro Stunde auf 33 Mikrosievert pro Stunde: das ist innerhalb eines Jahres eine Erhöhung um 175 Prozent!

Wie reagiert die „Scientific Community“ der Raumfahrt auf den 175-Prozent-Anstieg?

Die wissenschaffende Gemeinschaft der Raumfahrer ist nun zwar konfrontiert mit der Tatsache, daß 2015 eine NASA-Mitteilung vorlag und 2016 dagegen eine DLR-Mitteilung, aber angesichts der Internationalität der „ISS“ kann dieser Unterschied in dem wissenschaffenden Projekt der Raumfahrt keine Bedeutung haben.

Aber die Erhöhung um 175 Prozent! Wie gehen nun das DLR, die NASA, die ESA, ROSKOSMOS und alle weiteren beteiligten Länder mit einer solch exorbitanten Erhöhung um? Was sagt die NASA dazu? Haben überhaupt schon alle Beteiligten von der Dosiserhöhung erfahren? Wie beurteilen die weltraumfahrenden Nationen die gemeldete Erhöhung der Strahlendosen? Besteht in ihren Augen überhaupt ein Handlungsbedarf? Kommen die Verantwortlichen aller betroffenen Länder zu Besprechungen und Diskussionen zusammen? Sind die Ursachen dieser Erhöhung bekannt und herrscht Übereinstimmung über die Ursachen, oder gibt es Kontroversen darüber?

Es herrscht Funkstille!

Überraschung über Überraschung: es gibt keine Reaktionen der NASA und der Massenmedien auf die geheimnisvolle schlechte Nachricht! Es herrscht dieselbe Funkstille wie nach der vorhergegangenen unerwarteten und ungeheur positiven Verringerung der Strahlendosis. Die Funkstille dauert nun schon 3 Jahre an (von 2016-2019) – kein Hahn der Wissenschaffenden kräht danach. Es findet wiederum alles einerseits mit Veröffentlichung der neuen Daten und andererseits unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.

Was wollen die NASA und das DLR uns damit sagen?

Wiederum sehen wir den offensichtlichen absurden Widerspruch zwischen Veröffentlichung und Ausschluß der Öffentlichkeit. Aus beiden Vorgängen, erst der Verringerung und dann der Erhöhung der Strahlendosen, und aus dem gleichartigen Ausbleiben einer Teilnahme der Öffentlichkeit könnte man eine Reihe von möglichen Schlüssen ziehen, z. B.

1. Die NASA weiß vielleicht noch gar nicht von der Erhöhung durch die DLR-Meldung 2016.
2. Das DLR, unser eingetragener Verein, wußte vielleicht gar nichts von der großen Reduzierung durch die NASA ein Jahr vorher, 2015.
3. Die NASA und das DLR nehmen nicht nur das Publikum nicht ernst, sondern offensichtlich sogar sich gegenseitig gar nicht ernst!
4. Die NASA und unser eingetragener Verein halten das Datenmanagement für ein Objekt, das gar nicht existiert, für derart unwichtig, daß sie sich um Kommunikation und Plausibilität und Glaubwürdigkeit gar nicht kümmern, zumal sie wissen, daß sie die Massenmedien kontrollieren und dadurch alles Unangenehme verhindern können.

Wir Kritiker können diesen „Raumfahrtorganisationen“ nur dankbar sein für ihren sorglosen Umgang mit „empirischen Daten“ und ihrer Informationspolitik, weil wir die Nichtexistenz des „Vorpostens der Menschheit im Weltall“ und die Irrelevanz des darob veranstalteten Raumfahrt-Zirkus mit den Astronauten-Darstellern als wissenschaffenden Clowns einem breiteren Publikum anschaulich vorführen können.

Fazit

Ein physikalisch definierter „Ort“, an dem innerhalb von 8 Jahren die kontinuierlichen empirischen Messungen der Strahlenbelastung für Menschen mit Durchschnittswerten zwischen 37 und 12 und 33 MikroSievert schwanken, ist überhaupt nicht leicht vorstellbar. Damit liefern die Organisatoren selbst und von sich aus starke Indizien, daß es einen solchen Körper an einem definierten Ort gar nicht gibt – was wir als schöne Bestätigung für unsere mehrfachen Nachweise ansehen, daß es eine „ISS“ gar nicht gibt. Schließlich haben wir die Nichtexistenz dieses Phantasieobjekts „ISS“ schon durch die Beweise zum unmöglichen Re-entry und zur tödlichen Strahlenbelastung untermauert.

Der Umgang der wissenschaffenden Raumfahrtorganisationen NASA, ROSKOSMOS, ESA usw. mit den vorgestellten Strahlungsdaten zeigt auffällige Merkmale und vermittelt ein paar interessante Erkenntnisse:

– Die Raumfahrtorganisationen nehmen sich selbst nicht ernst.
– Diese wissenschaffenden Organsiationen nehmen sich auch gegenseitig nicht ernst.
– Diese wissenschaffenden Organisationen lassen die übliche routinemäßige Behandlung neu ermittelter Daten wie Diskussion, gegenseitige Prüfung, Fehlerabschätzung, Ursachenforschung usw. einfach ausfallen.
– Diese Organisationen erlauben es den Massenmedien nicht, die angeblich entscheidenden Daten überhaupt zu kommunizieren.
– Die Massenmedien verzichten (von sich aus oder auf Druck von oben) auf jegliche Initiativen zur Information über das Tabuthema BEMANNTE RAUMFAHRT.
– Die Raumfahrtorganisationen nehmen auch ihr Publikum nicht ernst, das von diesen Vorgängen allgemein nichts erführe, wenn nicht neugierige Einzelne oder Kritiker die Veröffentlichungen kontrollieren und der Öffentlichkeit mitteilen, wie es jetzt hiermit geschieht.
– Die Einzigen, die die Veröffentlichungen der Raumfahrtorganisationen ernstnehmen und wenigstens in Ansätzen kontrollieren sind die üblichen „Verschwörungskritiker“, deren Existenz und Informationen konsequent aus der Offline-Welt der Gazetten und Vernsehformate ausgeschlossen werden.
– Der neugierige Einzelne kann sich nur noch im Internet den Stand der internationalen Raumfahrt-Kritik mühsam und zeitaufwendig zusammensuchen.

Zu den Quellen

Im Text haben wir 5 Quellen angegeben:
– 2008: NASA: Space Faring – The Radiation Challenge.
– 2015: NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring.
– 2016: Internetseite des DLR: „Kosmische Strahlung auf der ISS in 3D“.
– 2016: Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung.
– 2017: Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis.

Ergänzend möchten wir noch auf weitere 4 einschlägige Blogartikel hinweisen:

22.11.16 / Korrektur: 28.12.16
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere. – 23 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)

5.6.18
„Ich habe die ISS doch selbst gesehen!“ – 19 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/05/ich-habe-die-iss-doch-selbst-gesehen/)

28.11.18
Zwölf Beweise gegen die Raumfahrt – SPON: „Verschwörungstheorien“, „Alles Lüge!“ – 14 S.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/11/28/zwoelf-beweise-gegen-die-raumfahrt-spon-verschwoerungstheorien-alles-luege/)

Interview mit Wernher von Braun vom Dezember 1957:
27.2.19
„Fragen Sie mich nicht, wie er wieder lebendig herunterkommen soll.“ – 18 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2019/02/27/fragen-sie-mich-nicht-wie-er-wieder-lebendig-herunterkommen-soll/)

***

Seit der letzten Mitteilung des „eingetragenen Vereins“ von 2016 sind nun auch schon wieder 3 Jahre vergangen. Was für eine Mikrosievertdosis wird wohl heute auf der erfundenen Internationalen Phantasiestation (IPS) empirisch gemessen werden, und wann wird darüber berichtet werden?

B., 30. Juni 2019

Eure Meinung auf Balthasars Blog: Kommentare aus 2 Jahren

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Wir geben im folgenden nur wieder, was die Kommentatoren selbst in den veröffentlichten Kommentaren geschrieben haben. Andere persönliche Daten, so weit wir sie erhalten, geben wir prinzipiell nicht weiter.

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„Sind Sie zufrieden, sagen Sie es anderen, sind Sie’s nicht, sagen Sie’s mir!“
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Die Kommentare werden möglichst weitgehend wiedergegeben, müssen manchmal aber doch gekürzt werden und erhalten dann abschließend die Formel „(usw.)“. Der vollständige Text des Kommentars kann jederzeit im Anschluß an den betreffenden Artikel gelesen werden.

Reihenfolge der Einträge: chronologisch.
Gliederung der Einträge in 4 Daten mit verschiedener Hervorhebung
****************************************
Datum
Urheber (Kommentator):
Artikel [fett]
Kommentar [kursiv]
****************************************
2016-11-19
Anders Björkman
„Touch and go“ – 38 Fragen zur Raumsonde „Osiris-Rex“
Sehr gute Fragen!

2017-01-01
heiwaco
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
http://blogs.esa.int/janwoerner/2015/07/01/my-first-day/

2017-01-01
heiwaco
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-3114679/European-Space-Agency-plans-town-moon-replace-International-Space-Station.html

2017-01-01
heiwaco
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
http://blogs.esa.int/janwoerner/2016/04/26/presentation-on-moon-village/

2017-02-06
Zakk Blank
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere
Koordinaten der Laser-Reflektoren auf der Mond-Oberfläche sowie Beschreibung zur Durchführung des Experiements, zu finden in diesem Paper: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/1999JE001165/pdf

2017-03-16
heiwaco
NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen
– Airbus erhält 1 Million Kostenerstattung für den Bau der Kulisse und die Veranstaltungen sowie eine kleine Beteiligung an dem NASA-Reingewinn als Schweigegeld.
– Die 199 Millionen abzüglich des Schweigegelds für Airbus behält die NASA in einer schwarzen
Kasse für unbekannte Projekte.
Warum nicht?

2017-04-05
Peter
„Touch and go“ – 38 Fragen zur Raumsonde „Osiris-Rex“
Es sind alles scheiß Fragen die beweisen das die Fragesteller überhaupt keine Ahnung haben von Physik

2017-09-07
newt0n
Sex-Pleite auf ISS: Warum Astronauten „im All keinen hoch bekommen“ …
Hallo Balthasar.
Kannst Du bitte zu den anderen Fake-Themen einige Links zum Mitlesen teilen?
Z.B. Fake-Wirtschaftskrise etc.
Wäre echt gut.
Gruß

2017-09-12
Balthasar
Sex-Pleite auf ISS: Warum Astronauten „im All / Komm. v. newt0n
Hallo newt0n,
Dank für die Anfrage. Verstehe deinen Wunsch, habe aber keine derartigen Links verfügbar. Werde
demnächst in einem Blogartikel das Problem erläutern.
Mfg – Balthasar.

2017-10-30
Anders Björkman
Offener Brief an alle seriösen Medien mit wahren Nachrichten …
And did you receive any comments from concerned news media?

2017-10-30
Balthasar
Offener Brief an alle seriösen Medien / Komm v. Björkman
Dear Anders, I wrote 58 emails to luminaries of our serious media at SPIEGEL, FAZ, SZ and taz to inform them about the existence of our Open letter. We had no direct response, only few clicks more than usual. Probably many emails have been deleted as spam. But some mails will have reached their destination. So long – Balthasar. 30.10.17

2017-12-21
S. Marquardt
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere
Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 bis N [5 Seiten Text].

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

2017-12-25
Georg Köhler
Muß Papst Franziskus jetzt dran glauben
Hallo Herr Schmidt, Sie sprechen mir aus der Seele – Ihre Webseite ist Super
Es werden hier systematisch Volksvermögen in einem gigantischen ausmaß verbrannt. Die
Normalbevölkerung soll ihr leben lang bluten. und jetzt neuester Stand dann mit 67 in Rente gehen
möglichst spät damit man noch im Arbeitsleben die chance hat vorzeitig zu sterben. ES soll möglicht nachweisbar durch Fake forschung und Weltraum illusionen viel Geld abgezogen werden damit nichts für die Bevölkerung bleibt. (Siehe auch Cern) Und da der Papst involviert ist – denke ich kaum das da eine Antwort kommen wird (usw.).

2018-03-25
Michael Sax
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
Entschuldigung, aber da stellt sich mir unwillkürlich die Frage, wohin die Russen die gutbetuchten Weltraumtouristen hingeflogen haben, wenn nicht zur ISS? Oder machen die da freundlicherweise mit, bei dem kleinen Streich der NASA? Vielleicht weil sie so dicke Kumpels der Amerikaner sind? Und die ganzen Zivilisten, die die Starts der Raketen beobachteten. Sind die alle einer kollektiven Ilussion unterlegen?

2018-03-25
Balthasar
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen / Kommentar M. Sax
Vielen Dank für die Fragen, die wir gern beantworten wollen: USA und UdSSR/Russland betrügen mit der angeblichen „bemannten Raumfahrt“ seit 1961 bis heute. Beide betrügen, also kann keiner den anderen entlarven, ohne sich selbst zu schaden. Die beiden Mächte sind auch sonst dicke Kumpels, halten – jeder in seinem Lager – ihre Völker unter Angst und Schrecken vor den anderen,
um in Ruhe regieren zu können. Die US-Machthaber können für die „bemannte Raumfahrt“ auch noch Milliarden Steuergelder bewilligen lassen, die nicht ausgegeben werden müssen, weil es eine bemannte Raumfahrt nicht gibt, und können diese Milliarden anderen unbekannten Zwecken zuführen (usw).

2018-04-12
Volker
Warum keine Kritik der bemannten Raumfahrt?
Also es gibt eine Menge Beweise für bemenschte Raumfahrt. Sie können z.B. die ISS sehen mit bloßem Auge, bzw. mit etwas Vergrößerung auch ihre Struktur erkennen. Verschiedene Astronauten haben Amateurfunklizenzen und funken regelmäßig. Insgesamt ist der Funk leicht nachzuverfolgen und über Triangulation können Sie den Ort des Sendenen bestimmen. Was glauben Sie denn wohin die Raketen fliegen? o.O Welche Beweise haben Sie denn, außer dass sie nicht verstehen, wie Raumfahrt durchgeführt wird, die gegen die Existenz sprechen?

2018-04-12
Volker
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
Sie müssen keine Energie mitführen, um abzubremsen – die Energie wird über Reibung (und weitere, komplexere Prozesse) an die Umgebung des Raumfahrzeugs abgegeben. So einen Wiedereintritt durchzurechnen ist nicht sodnerlich schwierig, es gibt ausreichend Fachbücher dafür.
Entscheidend ist die korrekte Form des Raumfahrzeugs, um dafür zu sorgen, dass das Plasma nicht
bzw wenig mit dem Raumfahrzeug interagiert. Hier: https://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/19820015617.pdf
können Sie übrigens einmal die Thermalanalyse des Shuttles nachlesen. Es steht Ihnen frei Fehler nachzuweisen.

2018-05-12
S. Marquardt
Weiss Stephen, was er da über Raumfahrt zu Planeten redet?
Nur einige Kritikpunkte zur Broschüre von Stephen Hawking „Meine kurze Geschichte“ (2013 Rowohlt Verlag GmbH Reinbeck bei Hamburg): Auf Seite 73 schreibt Hawking (usw.)

2018-05-12
S. Marquardt
Weiss Stephen, was er da über Raumfahrt zu Planeten redet?
Rezension zum Buch: Eine kurze Geschichte der Zeit, von Stephen Hawking, Rowohlt-Verlag, April 2018, 19. Auflage
Es sollen nachfolgend nur die Analyseergebnisse der Schrift von Stephen Hawking „Eine kurze Geschichte der Zeit“ von 4 Seiten des insgesamt 272 Seiten umfassenden Buches als Rezension zur Darstellung gelangen, wo bereits auf diesen vier Seiten (Seite 143 bis 146) gravierende logische Fehler und Fehler in mathematisch-physikalischer Hinsicht zu konstatieren waren (usw.)

2018-09-26
sascha313
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen / Komm- v. Balthasar, 23.5.18
Diese undifferenzierte Aussage: „USA und UdSSR/Russland betrügen mit der angeblichen „bemannten Raumfahrt“ seit 1961 bis heute.“ kann man so nicht stehenlassen. Immerhin haben sichdie politischen Verhältnisse seit 1990 gravierend verändert. Das zum einen.

Zum anderen gilt es in jedem Falle, die sozialökonomischen Verhältnisse der jeweiligen Staaten, die Eigentumsverhältnisse und die herrschende Ideologie mit in Betracht zu ziehen. Ohne eine materialistisch-dialektische Sichtweise läuft man immer in Gefahr, die sozialen Beweggründe der Akteure außer acht zu lassen und damit zwischen die Räder einer gleichmacherischen, Ursache und Wirkung verwischenden Propaganda zu kommen (usw.).

2018-09-26
sascha313
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
Wer ist Professor Wörner? – ein Physiker, ein Pfarrer oder ein Astrologe? Offenbar ist ihm bisher entgangen, daß es niemals eine Mondlandung gegeben hat… Also was soll der Käse!

2018-09-26
sascha313
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
Als Antwort auf: Entschuldigung, aber da stellt sich mir unwillkürlich die Frage
Zur Erinnerung: der erste deutsche Kosmonaut war Sigmund Jähn (DDR). Er nahm 1978 zusammen mit Waleri Bykowski am Flug zur sowjetischen Raumstation Solut 6 teil. Ohne das sowjetische Raumfahrtprogramm wäre das nicht möglich gewesen. Nicht zu vergessen: Juri Gagarin, der 1961 als erster Mensch die Erde umkreiste.

2018-10-29
Anders Björkman
Wie fliegen NASA und Elon Musk in den Orbit um andere Planeten?
Glück auf. Sehr gut. Du hast alles verstanden.

2019-01-01
Claudia Scho
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
Die Protonenenergie von 0,6 x 10^15 eV, woher habt ihr den Wert? Ich finde nur die Ruheenergie eines Protons von 0,94 GeV.

2019-01-02
Balthasar
Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen / Komm. v. Claudia Scho
Balthasar dankt für jede kritische Frage! Der Wert der Protonenenergie wurde übernommen aus der Arbeit von Siegfried Marquardt: „Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“ von 2010 (hatte in 2 pdf-Dateien im Internet gestanden, ist heute nicht mehr verfügbar). Seine Arbeit von 2010 haben wir referiert in unserem Blogartikel „PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt“, wo auch Marquardts Quellen angegeben sind: siehe Artikel v. 9.9.2016:
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Marquardt hat seine Arbeit in revidierter Neufassung 2014 als Buch veröffentlicht; darüber haben wir in einem anderen Artikel berichtet: „Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch“ unter
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)
Auch im Buch wiederholt Marquardt auf S. 38 denselben Proton-Wert. Soviel zur Herkunft der
Daten.
Freundliche Grüße und ein glückliches Jahr 2019 – B.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

2019-04-01
Richard K. Breuer
„Fragen Sie mich nicht, wie er wieder lebendig herunterkommen soll.“
Sehr guter Artikel. Leider wird der gewöhnliche Bürger durch die Dichte an Informationen förmlich erschlagen; aber für Skeptiker, die längst im Kaninchenbau herumirren, sind solche entlarvenden Texte ein(e) wahre(r) Labsal.

Was in all diesen Propaganda-Texten ebenfalls nie zur Sprache kommt bzw. gekommen ist, ist das Faktum, dass das Apollo-Package bis in die kleinste Schraube perfekt arbeiten und beispielsweise eine Materialermüdigung verhindert werden musste – ohne alle Einfluss-Parameter im Vorhinein zu kennen. Im Britannica Lexikon lesen wir:

»Der ingenieurwissenschaftliche Erfolg jeder Trägerrakete der Saturn-Klasse [von Wernher von Braun], die aus Millionen von Einzelteilen bestand, ist bis heute beispiellos in der Raketen-Geschichte. Jede wurde erfolgreich und genau nach Zeitplan gestartet und erfüllte die Anforderungen für einen sicheren Betrieb.«

Der leider viel zu früh verstorbene Dave McGowan hatte sich des Apollo-Hoaxes auf eine äußerst amüsante und sehr zutreffende Weise angenommen. Persona non grata Comedian Owen Benjamin machte sich in letzter Zeit ebenfalls lustig über die Mondflüge. Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen den Mut finden, den Kaiser als nackt zu bezeichnen, wenn er denn nackt ist.

2019-04-09
sascha313
Was die ESA machen soll? Hört auf zu lügen und zu betrügen!
Herr Balthasar Schmitt, Ihre Berechnungen in allen Ehren, und Dank auch für die auszugsweise Veröffentlichung der mathematisch-physikalischen Argumente des Raumfahrt-Experten Siegfried Marquardt, doch auch die Entwicklung der Raumfahrt (die Sie ja generell bezweifeln), sollte man auch unter politischen Aspekten betrachten. Die Mondlandungslüge wurde ja auch von russischen Autoren hinreichend entlarvt.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Hier hilft es wenig weiter, wenn man sich bewußt oder unbewußt der in allen kapitalistischen Ländern verbreiteten Totalitarismus-Doktrin anschließt und die „Großmächte“ UdSSR und USA sozusagen in einen Topf wirft. Geschichtliche Kenntnisse sind zweifelsohne unabdingbar, wenn man politische Entscheidungen und Verläufe verstehen will.

Wie Ihnen sicher bekannt ist, hat es mit Beginn des Kalten Krieges, nachweislich vor allem nach dem Tode Stalins und insbesondere nach 1990 in der Welt beträchtliche Veränderungen gegeben (usw.).

2019-04-09
Balthasar
Was die ESA machen soll? Hört auf zu lügen und zu betrügen! / Komm. v. sascha313
Dank an Sascha313 für seinen Kommentar, demzufolge es zwei Arten von „bemannter Raumfahrt“ gibt:
– eine irreale, betrügerische Raumfahrt der USA und Konsorten;
– eine reale, wahre Raumfahrt in der Sowjetunion und der DDR.
Wir kennen aber bisher nur eine Physik. Raten Sie mal, wieviele Arten von „bemannter Raumfahrt“
und welche sie begründen kann?

2019-04-10
Sascha313
Was die ESA machen soll? Hört auf zu lügen und zu betrügen! / Komm. v. Balthasar
Ihre Logik ist bestechend! Sie haben natürlich recht, wer sonst. Dann gab es möglicherweise auch keine DDR. Und in welcher Welt leben Sie? In der irrealen, betrügerischen – oder in der realen?

2019-04-26
Peter Schreiber
Zwölf Beweise gegen die Raumfahrt – SPON: „Verschwörungstheorien“, „Alles Lüge!“
Das ist das Beste, was ich je gelesen habe. Einige Gedanken von mir (Fokus: Physik), die nirgends Anklang fanden, sind hier klar wiederzufinden.
[Letzter Kommentar.]

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Wer schreibt den nächsten Kommentar? Hoffentlich wird die nächste Liste etwas reichhaltiger!

B., 1. Mai 2019

Der Zweck des Betrugs: Raumfahrt-Firlefanz

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Die Neugier des Laien ist unersättlich und wird belohnt. Der Laie hat keine Angst vor der Aufdeckung seiner Gutgläubigkeit als Illusion. Die Zeitgenossen sortieren sich nach 4 Informations- und Bewußtseinszuständen: Betrüger – Betrogene Betrüger – Betrogene – Informierte. Jeder kann und muß es selbst wissen.

Damit man endlich alles besser sieht und richtig versteht, bringen wir heute vom Kapitel 4 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung von 2016 nur einen ersten Teil (Seiten 66-91) als Blogartikel. Die Kapitel 1, 2 und 3 haben wir bereits als Blogartikel direkt zugänglich gemacht. Hier die Links:

Die gesamte Untersuchung in einer pdf-Datei zum Download:
„Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück“
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Das 1. Kapitel auf dem Blog (31.3.18):
„Kosmische Strahlung: Entdeckung, Flugverkehr und Nicht-Information der Öffentlichkeit“

Das 2. Kapitel auf dem Blog (29.8.18):
„Kosmische Strahlung im Weltraum bis zum Mond“

Das 3. Kapitel auf dem Blog (4.12.18):
„Kosmische Strahlung bringt Licht in die bemannte Raumfahrt“

Heute: Kapitel 4 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung (1. Teil)

Wegen des Textumfangs werden wir dieses Kapitel in zwei Teilen als Blogartikel hochladen: 1. Teil: Seiten 66-91 = §§ 46-57; 2. Teil: Seiten 91-102 = §§ 58-63.

Auf die Beigabe der Literaturliste und der Tabelle der Solar Flares wird hier verzichtet.

Kapitel 4 reflektiert über die vorgelegte Untersuchung „MILLISIEVERT-2016“, also die Kapitel 1-3, ihre Notwendigkeit und ihre Ergebnisse. Raisonniert über die 7 Zwecke des permanenten Betrugs, in die uns die permanente Gehirnwäsche der Medien einwickeln will; über die Leistungen der immer neugierigen Laien, über die Zwickmühle der USA 1961.
Zur Raumfahrt gibt es 4 mögliche Bewußtseinszustände für alle heute Lebenden:
1. Betrüger: kennen den Betrug und arbeiten für seine Verbreitung; NASA u. Agenten in allen Tätigkeitsfeldern.
2. Betrogene Betrüger: halten gutgläubig den Betrug für Realität und verbreiten den Betrug.
3. Betrogene: glauben gutgläubig den Betrug als Realität.
4. Informierte: durchschauen den Betrug und glauben nichts davon.
Die Massenmedien werden gezwungen, den Raumfahrt-Firlefanz nicht nur am Köcheln zu halten, sondern immer weiter auszubauen und zu intensivieren, bis wir uns mit unserem Bewußtsein schon halb im Weltall-Irrsinn angekommen fühlen. Die Raumfahrt als Fänntäsie auf SPIEGEL ONLINE im Jahr 2015 und noch ein paar ähnliche Kostproben der „seriösen“ gedruckten Presse offline zeigen, wie weit wir schon sind.

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[Seite 66]

Kapitel 4

 

Rückblick, Ergebnis und Ausblick

 

§  46    War diese Untersuchung notwendig?

Die Notwendigkeit ergab sich aus dem Zusammentreffen von unserer laienhaften Neugier mit einem unergründlichen Informationsloch und Datennebel.

Wenn man sich als Laie lange genug gewundert hat, was “dort oben” eigentlich für Strahlungsverhältnisse herrschen mögen, nachdem man oft genug von Sonnenstürmen und ihren schädlichen Auswirkungen auf Satelliten und auf Stromversorgungsnetze bis herunter hier auf Erden gehört hat, und wenn man sich um so mehr wundert, was für idyllische Erzählungen verbreitet worden sind seit der berühmten Mondlandung 1969 über die inzwischen schon alltäglichen Shuttle-Flüge zur ISS und in den letzten Jahren geradezu epidemieartig ständige Berichte und Ausmalungen über künftige bemannte Raumfahrtprojekte zum Mond und zum Mars – dann möchte man es endlich einmal wissen.

Die sonst so geschwätzigen Massenmedien wissen über die Strahlungsverhältnisse in den Raumkapseln und bei den Aufenthalten von Menschen in Raumanzügen im Weltall absolut nichts Konkretes mitzuteilen. Sogar weniger als Nichts, indem sie nicht einmal den Gesichtspunkt der Strahlung als möglich im Zusammenhang mit der bemannten Raumfahrt erwähnen. Schon auf die Frage soll einfach niemand stoßen. Dafür werden wir vollgeschleimt mit farbigen Bilderchen und zu Herzen gehenden Geschichten von den heldenhaften Astronauten und ihren Abenteuern “dort oben”.

Als Laie hätte man unseren Astronautenhelden bei seiner Rückkehr nach einem halben Jahr auf der ISS natürlich gefragt, wieviele Millisievert er denn “dort oben” abbekommen hat. Keiner hat es gefragt, keiner hat es berichtet, der Held von sich aus schon gar nicht. Niemand scheint es wissen zu wollen.

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§  47    Die Massenmedien berichten “Weniger als Nichts”

Wenn man als Laie die Massenmedien dabei erwischt, wie sie wieder einmal zu einem Thema “weniger als Nichts” berichten, dann ändert sich bei dem Thema schlagartig die Atmosphäre. Man weiß dann, daß es sich um für die Medien verbotenes Gelände handelt, und daß man als Normalbürger darüber am besten auch mit niemandem spricht. Soviel zu offener Gesellschaft, Freiheitsrechte, Pressefreiheit und Demokratie.

Da jeder weiß, daß es zu dem berühmtesten Projekt der bemannten Raumfahrt, der
Mondlandung von 1969, eine erhebliche und grundlegende Kritik gibt, macht man sich also zunächst über APOLLO 11 und die dazu veröffentlichte Kritik her. Wenn man ein blutiger Anfänger ist, braucht man höchstens eine stramme Arbeitswoche um zu erkennen, daß und warum die Mondlandung unter mehreren Aspekten als nicht möglich erwiesen ist, und zwar zweifelsfrei. Der Betrug ist derart primitiv gestrickt und offensichtlich, daß man sich nur wundert, daß nicht noch mehr Menschen den Braten gerochen haben. Vielleicht wollen manche es auch nur nicht.

Die flatternde Fahne, die nicht-parallelen Schatten und die Fotos ohne einen möglichen
Fotografen usw. kennt jeder, sie sind lächerlich offensichtliche Unmöglichkeiten, jedoch zunächst nur Indizien. Zwingende, unwiderlegliche Beweise gibt es nur auf empirischer und wissenschaftlicher Grundlage zu wesentlichen Aspekten, und deshalb gibt es nur wenige, aber voneinander sachlich unabhängige Beweise. Wahrscheinlich gibt es mindestens drei solche Beweise, jeder allein für sich schon ein k.o.-Argument gegen die gigantische Täuschung von Menschen in vielen Ländern und über Jahrzehnte hinweg bis zum heutigen Tag:

– die Energiebilanz über alle Flugphasen,
– das Temperaturmanagement für die Raumfahrzeuge, die Raumanzüge und die
Hasselbladt-Kameras mit Silberchemiefilmen auf der Mondoberfläche mit einer Temperaturdynamik von rund 300 Grad Celsius (ungefähr: +170 bis -150),
– die Strahlenbelastung über alle Flugphasen.

Die bemannte Raumfahrt ist sozusagen dreifach zu widerlegen. Die Energiebilanz hat das Re-Entry als unmöglich erwiesen. Die Strahlenbelastung ist mit dem vorliegenden Bericht aus der Fachliteratur als prinzipiell unüberwindliches Hindernis erwiesen. Zum Temperaturmanagement ist noch keine eingehende Untersuchung bekannt, aber die Wahrscheinlichkeit seines Funktionierens geht gegen Null, wenn man sich die lächerlich kleinen Kästen auf den Rücken der herumlaufenden Astronauten ansieht, in denen die Aggregate für die Atemluft und für die Klimatisierung für mehrere Stunden und die dazu erforderlichen Energiespeicher (Akku?) untergebracht sein sollen; außerdem sind die Hasselblatt-Kameras fest in den Brustpanzer der Raumanzüge eingebaut, ohne jeglichen Schutz gegen die kosmische Strahlung, die auch Silberfilme schwärzt, wenn sie ihr hingehalten werden.

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Einen weiteren 4. Knackpunkt wird wahrscheinlich die Navigation im Weltall liefern, sobald es kritische Untersuchungen dazu gibt: Was könnten die Astronauten in ihren Raumschiffen überhaupt beobachten? Wie berechnet man Bewegungen unter dem Einfluß von zwei oder mehr Gravitationsfeldern? Können Höhe im Orbit und Geschwindigkeit im Orbit überhaupt getrennt gesteuert werden, kann man beides nach Belieben getrennt einstellen? Welche Manöver könnten überhaupt nur von einer planetengebundenen Beobachtungsstelle (Erde) gesteuert werden? Ist die Komplexität einer Navigation in drei Dimensionen überhaupt beherrschbar, die wir immer nur als zweidimensionale Skizzen auf Papier oder Bildschirm zu sehen bekommen? Wie genau könnte ein Raumschiff den Eintritt in den Orbit um einen Planeten (Erde) ansteuern, damit das Raumschiff nicht auf den Planeten abstürzt oder am Planeten vorbei in den Weltraum weiterfliegt?

Diese Probleme sind von größter Tragweite, weil davon auch die unbemannte Raumfahrt
abhängt, die bisher medial glänzend läuft, sich aber großenteils auch nur im Mondlandungsmodus befindet, wenn man den vielen “Rovern” auf den Monden und Planeten zusieht. Vieles sieht aus wie die alberne Mondlandefähre von 1969 nach Blech und Pappe. Das Forum von SEPTEMBER CLUES (CluesForum) hat dazu einiges dokumentiert.

Als realistisch erscheint an der unbemannten Raumfahrt bisher eigentlich nur der Start einer Rakete mit sehr kleinem Satelliten als Nutzlast. Alles darüber hinausgehende ist solange prinzipiell nur als im Mondlandungsmodus betriebenes Medienereignis zu betrachten, bis die physikalische Möglichkeit der behaupteten Leistungen erwiesen ist. Bis dahin haben wir nur das Feuerwerk der Raketenstarts am Nachthimmel!

§  48    Ein klarer Beweis liegt bereits vor: Es gibt kein Re-Entry

Die entscheidende kritische Analyse des Energiehaushalts der bemannten Raumfahrt hat es lange nicht gegeben. Erst seit 2012 hat Anders Björkman auf der Webseite seiner Firma die APOLLO-Mondlandung und auch die bekanntesten anderen Projekte der bemannten Raumfahrt untersucht:

Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.

Kapitel 1 – http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm
The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016
Most Americans believe that rockets with humans aboard can be sent into space at very, very high speeds and later return, slow down and land again on Earth. They don’t know that they are fooled by the US Nationax Aeronautix and Xpace Administratiox, NAXA, that fakes everything concerning space since the 1960’s. No humans have ever been in space!

Kapitel 2 – http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm
The NAXA Apollo 11 space trip hoax 1969 – no humans ever visited the Moon.

Kapitel 3 – http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm
The International Space Station and US Shuttle hoaxes. All about so called

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re-entries. The Mars Science Laboratory hoax – all fake!

[Ergänzung vom Oktober 2018: Björkman hat seine Webseite laufend revidiert. Aktuell ist sie in 10 Abschnitte gegliedert; der Titel variiert, deshalb sind die Teile sicherer nach Link-Adressen zu identifizieren:
01 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm) Teil 1: Allgemeines; Parker Solar Probe; 6 Gründe für Unmöglichkeit der bemannten Raumfahrt; Inhaltsverz. der gesamten Webseite; USA, NASA.
02 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravela.htm) Teil 1-A: Raumfahrt in Schweden. Rocket science, fundamentals of spaceflight and human (!) spaceflight are taught at university … even if it is pseudoscience.
03 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelb.htm) Teil 1-B: Trajectories of space travel trips cannot be predicted in a Universe full of invisible Black Holes and visible quasars. InSight; Mars-Projekte.
04 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelc.htm) Teil 1-C: Gravity assisted kicks are pseudoscience fantasies.
05 – (http://heiwaco.tripod.com/moontraveld.htm) Teil 1-D: Re-entries on Earth after a trip in space are impossible.
06 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravele.htm) Teil 1-E: Elon Musk/XpaceS – the rocket landing hoaxes 2017/8 – US National Academy of Science.
07 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelw1.htm) Teil W 1: 34 kleine Abschnitte über NASA, Personen, Firmen, Projekte.
08 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravelw2.htm) Teil W 2: 28 weitere kleine Abschnitte.
09 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm) Teil 2: 1969 Apollo 11 NASA hoax.
10 – (http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm) Teil 3: The International Fake/Space Station, IFS, and US Shuttle hoaxes.]

Björkmans Ergebnis ist schlagend. Es gibt für Raumfahrzeuge, die z. B. aus 100 km Höhe mit ca. 8000 m/sec auf die Erde zurückkehren sollen – die typische Situation des Re-Entry – keine Möglichkeit, die ungeheure kinetische Energie loszuwerden: es gibt kein “Re-Entry”, weil sie keinen Treibstoff mehr haben. Die Folge ist: eine bemannte Raumfahrt muß erfolgreich wieder zur Erdoberfläche zurückkehren können, und wenn das nicht möglich ist, fliegt niemand los.

Und warum haben sie zur Rückkehr keinen Treibstoff mehr? Weil die (heutigen) Raketen zu schwach sind und nur zu kleine Nutzlasten in den Orbit befördern können. Damit ist erwiesen, warum die gesamte bemannte Raumfahrt – von Anfang an bis zur heutigen ISS – ein grandioser Betrug ist.

Warum aber wird die bemannte Raumfahrt seit Jahrzehnten als Betrug organisiert? Dafür lassen sich die wirklichen Gründe ganz klar angeben. Die USA haben sich in der politischen Zwickmühle von 1961 für den Betrug entschieden. Das war der Beginn. Der war auf so hoher Organisationsebene (national, international) angelegt, daß er nicht mehr ohne beträchtlichen öffentlichen Schaden aufgegeben werden könnte, weshalb er – wahrscheinlich – bis zum Sankt Nimmerleins Tag fortgesetzt werden wird.

In der Konkurrenzsituation des Kalten Krieges hat die Sowjetunion nicht schlechter als der Gegner dastehen wollen und sich ebenfalls am Betrug beteiligt. Wer damit angefangen hat, kann offen bleiben. Damit konnte jedenfalls keine Seite die andere mehr mit einer Aufdeckung des Betrugs bloßstellen, ohne sich selbst zu blamieren. Das Komplizentum im gemeinsamen Betrug ist eine starke gegenseitige Bindung.

Der großartige Erfolg des Raumfahrttheaters verlockt in den letzten zwei Jahrzehnten weitere Regierungen zur Teilnahme, unter Beachtung der Spielregeln des Komplizentums. Soweit die Entstehung des Betrugs und seine Erhaltung bis heute. Dabei kann man gar nicht ausschließen, daß die später hinzugekommenen Regierungen den Betrug eventuell gar nicht durchschaut haben; es ist auch denkbar, daß sie der Weltgemeinschaft BEMANNTE RAUMFAHRT guten Glaubens beigetreten sind und erst später den Betrug erkannt haben: da ist es für solche Leute selbstverständlich, lieber mitzumachen als öffentlich die eigene Tölpelei einzugestehen (eine Form der unerträglichen “kognitiven Dissonanz” auf der Ebene der Institutionen).

§  49    Sinn und Schönheit des Betrugs

Was aber sind die Zwecke des permanenten Betrugs? Warum tun die Staaten das sich und den anderen Staaten und den Bevölkerungen inzwischen vieler Länder an?

Erstens ist es praktisch nicht mehr möglich, aus dem Betrug preisgünstig wieder herauszukommen.

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Zweitens ist der Betrug ein Machtbeweis, weil die Menschen gezwungen werden können, etwas völlig Erfundenes öffentlich für real zu erklären und daran zu glauben. Der Machtbeweis bedeutet den Menschen, daß sie sich fügen müssen. Sie werden gezwungen, ihre Neugier und Kritik und Redefreiheit einzuschränken. So wird in der Gesellschaft eine Schweigespirale in Gang gesetzt. Der Einzelne (sogenannter “Bürger”) zieht daraus seine Lehren. Damit wird den Machthabern das Regieren außerordentlich erleichtert. Diese “Kaisers neuen Kleider” können durch keinen Kommentar eines kleinen Kindes der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Drittens können die Machthaber über die Beschlüsse der “Volksvertretungen” öffentlich große Mengen von Steuergeldern für die Raumfahrtprojekte bewilligen lassen. Da es die angeblichen Raumfahrtaktivitäten in Wirklichkeit nicht gibt, braucht man das Geld dafür nicht auszugeben, sondern kann es in unbekannten Kanälen verschwinden lassen. Der Bau von ein paar schönen Modellen von Raumschiffen aus Blech und Pappe, die Dreharbeiten mit den Astronautendarstellern und ein paar Feuerwerke als Raketenstarts am Nachthimmel kosten nicht viel. Die Medien verarbeiten alles dankbar zu “Wirklichkeit” für das Publikum.

Viertens liefert das Phantastische der Raumfahrt einen starken Appel an die Vorstellungskraft, den Forscherdrang und die Abenteuerlust der Menschen. Mit der “Science-Fiction-Literatur” gibt es eine ganze Branche der Unterhaltungsliteratur, die die Gewöhnung der Leute an Dinge, die bekanntlich nicht existieren, einübt. Man kann ihnen erfolgreich erzählen, daß die zunächst phantasierten Dinge später verwirklicht werden, zum Beispiel in der bemannten Raumfahrt. Damit sehen sich die Leser der “Science-Fiction” obendrein als die Vorhut des Fortschritts! Phantasie und Abenteuerlust sind in der modernen, nüchternen Arbeitswelt für viele Menschen eine ausgesprochene Attraktion. Die bemannte Raumfahrt ist ein Ort der Erfüllung dieser Bedürfnisse und Ambitionen.

Fünftens nutzen die Machthaber die Faszination der “bemannten Raumfahrt”, um die Aufmerksamkeit und Phantasie der Massen über die Massenmedien zu binden und zu beschäftigen. Zu diesem Zweck wird ein kompletter Weltraum-Alltag erfunden und ausgemalt und über die Kommunikationstechniken mit dem terrestrischen Alltag eng verzahnt. Könnte Otto Normalverbraucher an der Existenz einer ISS zweifeln, wo er doch vielleicht selbst (oder wenigstens ein Moderator im Fernsehen) hat telefonieren können mit einem Astronauten “da oben”?

Sechstens wird die BEMANNTE RAUMFAHRT zwar im Weltraum, aber in nationalen Kojen der ISS gespielt, so daß die Großartigkeit der raumfahrenden Nationen dem Nationalstolz und Patriotismus ihrer Bürger guttut. Die erfolgreiche internationale Zusammenarbeit ist für alle Teilnehmer – “dort oben” oder hier unten auf der Erde – ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft. Wie könnte jemand “dagegen” sein wollen?

Siebentens ist die BEMANNTE RAUMFAHRT eine weitere organisierte Erlebniswelt für alle (nach den Schönen und Reichen, dem Sport, der Disney-Welt, dem

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öffentlichen Intimwettbewerb mit Schönheitspflege und Pornographie, den sozialen
Netzwerken mit den vielen Freunden und dem ständigen Aktualisierungsbedürfnis, und mit dem Medienkonsum “an sich”), um den Leuten die verbleibende knappe Freizeit mit Schrott zu verfüllen und ihnen auch den kleinsten Rest Freizeit zu Muße, Distanz und Beschäftigung mit wichtigen Dingen zu zerstören. Damit wird der Einzelne effektiv an der Erkenntnis seiner Lage gehindert, in eine fiktive Welt der Irrealitäten auf dem Virtualienmarkt und der finanziellen Auswertung gelockt, wo er sich trotz tausender Freunde und Konsum leicht vereinzelt vorkommen kann und soll.

Bereits mit dem Beweis durch die Energieanalyse war die bisherige bemannte Raumfahrt
für den Laien als Betrug erledigt. Der Betrug war erkannt, seine Bedeutung wurde im Internet diskutiert. Warum also noch eine Untersuchung über die Folgen der kosmischen Strahlung für die bemannte Raumfahrt?

§  50    Die Neugier des Laien ist unersättlich und wird belohnt

Mit dem Beweis gegen das Re-Entry war zwar die “bemannte Raumfahrt” aufgedeckt, aber die Neugier des Laien auf die kosmische Strahlung war nicht erledigt! Außerdem war die bemannte Raumfahrt mit dem Nachweis der Unmöglichkeit des “Re-Entry” nur als gegenwärtig technisch unmöglich, aber noch nicht als prinzipiell unmöglich erwiesen worden: denn der Bau von entsprechend schubstarken Raketen, die allerdings gigantische Ausmaße annehmen würden, könnte prinzipiell so viel Treibstoff “nach oben” befördern, daß ein künftiges Raumschiff seine ungeheure kinetische Energie bei der Rückkehr zur Erde (das berühmte “Re-Entry”) durch Zündung seines Raketenmotors zur Abbremsung vernichten und mit 0 m/sec landen könnte.

Wernher von Braun hat noch eine andere technische Möglichkeit für ein Re-Entry erwogen. Er wird in Dokumenten im Internet, leider ohne Quellenangabe und Datierung, aber wohl spätestens Anfang der 60er Jahre, mit der Aussage zitiert, der Mondflug sei wegen der unzureichenden Raketenstärke nur möglich, wenn man für das vom Mond zurückkehrende Raumschiff einen Satelliten mit Treibstoffvorrat im Erdorbit parken würde, sozusagen eine “Tankstelle” im Weltraum. Von Braun ist damit ein unverdächtiger Kronzeuge gegen den APOLLO-Betrug mit dem Re-Entry, denn von einer “Tankstelle” für die zurückkehrende Kommandokapsel 1969 haben die Massenmedien nichts berichtet. Ein navigatorischer Leckerbissen wäre dann das Eintreffen der zurückkehrenden Raumkapsel an der Tankstelle. Der Nachweis der heutigen Unmöglichkeit eines Re-Entry läßt den Fans der bemannten Raumfahrt doch noch dieses Fünkchen einer Hoffnung auf die fernere Zukunft.

Der neugierige Laie hatte aus der kritischen APOLLO-Literatur erfahren, daß das Strahlungsproblem von den Kritikern schon als großes Hindernis der bemannten Raumfahrt erkannt worden war. Bill Kaysing 1974 hatte zwar zur Strahlung noch nicht ausführlich berichten können. Das holte Ralph Rene 1992/2000 nach, dem allerdings merkwürdigerweise die Veröffentlichung der NASA von 1973 nicht bekannt war!

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Erst die phantastischen Dosiswerte von 1973 aber haben den Schlüssel zum Betrug geliefert:
diese extrem niedrigen Dosiswerte beweisen zweifelsfrei den Betrug, den die NASA bis heute betreibt. Die unveränderte Wiederholung dieser Phantasiewerte von 1973 durch die
NASA bis zum heutigen Tage zeigt, daß die bemannte Raumfahrt ohne Betrug nicht zu haben ist. Die angeblichen zweistelligen Mikrosievert-Werte pro Stunde pflanzen sich, wie hier gezeigt worden ist, deshalb durch alle Raumflugprojekte bis in die Planungen für künftige Projekte fort.

Mit der Entdeckung der Phantasiewerte der NASA von 1973 durch Wisnewski 2010 (2005) ergab sich die Möglichkeit des direkten Vergleichs mit den Dosiswerten der Verkehrsfliegerei. Das Ergebnis war direkt an den Daten ablesbar und damit der einfachste und sicherste Zugang für das Publikum.

Dieser Nachweis ist wahrscheinlich von einer noch größeren Tragweite für das Verständnis
in der Öffentlichkeit als der Beweis gegen das angebliche Re-Entry, weil das Publikum aus seinem eigenen Erfahrungsraum “Interkontinentalflug” eine Orientierung über Strahlungsdaten gewinnen kann, die eine Erkenntnis der NASA-Phantasien erleichtert. Wenn ich höre, daß die Astronauten auf ihrer Mondreise nicht mehr Strahlung abbekommen haben als ich im Flugzeugssitz über dem Atlantik, dann habe ich als unbedarfter Laie nicht nur das Gefühl, sondern die Gewißheit, daß mir ein Märchen erzählt wird.

Der Betrug mit den Phantasiewerten der Mondflüge wirkt besonders aggressiv durch die Offensichtlichkeit und Unverhohlenheit und den Verzicht auf jeglichen Versuch einer Vermittlung des Nonsense. Die Machthaber pfeifen auf die Glaubwürdigkeit und bauen allein auf ihre Medienmacht. Mit der Unterbietung sogar der CONCORDE-Werte und der SAA-Werte auf der Mondreise haben sie mit ihrer Strategie einen Höhepunkt erreicht.

Durch das Auffinden des SPIEGEL-Artikels von 1961 im Internet wurde die Datenlage der Wissenschaft entdeckt und schneller verfügbar als durch eine Beschaffung der Originalarbeiten von Van Allen aus den Jahren 1958-1960.

Außerdem hatte der SPIEGEL-Artikel von 1961 schon die Zwickmühle beschrieben, in der sich die USA mit ihrem Mondlandungsprogramm damals befanden: eine Absicherung des Projekts durch Verschiebung in “ruhigere” Sonnenjahre schien politisch nicht möglich, ein Erfolg bei Start noch vor Ende des Jahrzehnts wegen des Strahlungsrisikos zu sehr gefährdet.

Die USA haben als Ausweg aus der Zwickmühle den Betrug gewählt und die Mondlandung als reines Medienspektakel veranstaltet, was ihnen glänzend gelungen ist.

An dieser Stelle ist noch das in § 5 angekündigte Ergebnis mitzuteilen. Warum wurde die ständige Strahlungskontrolle während des Fluges für die CONCORDE bereits mit Betriebsbeginn 1976 ermöglicht – aber bis 1994 immer noch keine Anerkennung der
Verkehrsfliegerei als strahlungsrelevantes Berufsfeld erreicht? Hinter dieser jahrzehn-

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telangen Verzögerung mag nicht nur ein Motiv wirksam gewesen sein, aber der Schutz des APOLLO-Betruges vor der Aufdeckung des prohibitiven Strahlungsrisikos durch eine öffentliche Erörterung von derartigen Risiken überhaupt muß eine Rolle gespielt haben.

§  51    Das Ende der bemannten Raumfahrt war besiegelt, bevor sie begonnen hatte

Der SPIEGEL-Artikel von 1961 hatte ganz klar gemacht, daß es gegen die kosmische Strahlung keinen effektiven Schutz geben kann, es sei denn, man versteckt sich in Bunkern und Höhlen mit meterdicken Abschirmungen. Das Ende der bemannten Raumfahrt war damit besiegelt, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Wer sie dennoch unbedingt haben wollte, mußte und muß bis heute die bemannte Raumfahrt als Betrug organisieren, was für die USA kein großes Problem darstellte, da sie den gesamten Westen im Kalten Krieg gleichgeschaltet hatte und sich mit der Sowjetunion auf der Basis der Gegenseitigkeit einigen konnte: beide haben Märchen erzählt, und keiner der beiden hätte bei der Aufdeckung gewinnen können. Damit sind auch für alle später Hinzukommenden die Spielregeln vorgegeben.

Die Erkenntnis der prinzipiellen Unmöglichkeit der bemannten Raumfahrt wegen der
allgegenwärtigen und nicht abschirmbaren kosmischen Strahlung konnte vom Laien nicht geplant sein, sondern war eine große Überraschung. Damit erwies sich die “Erforschung der Forschung”, ohne ein eigenes neues Ergebnis zu produzieren, als sehr produktiv. Die Neugier der Laien hat den Machthabern, die alles zur Verbergung der Erkenntnisse von 1961 unternommen haben und bis heute unternehmen, noch einmal ihren Betrug aufgedeckt und wirkungslos gemacht – wenn und nur soweit der vorliegende “Untersuchungsbericht” Verbreitung findet.

Bezüglich des Betrugs der bemannten Raumfahrt ist der hier erreichte “Strahlungsbeweis”
neben dem “Re-Entry Energiebeweis” der zweite, völlig selbständige, weil von anderen Prämissen unabhängige Beweis gegen die bemannte Raumfahrt. Der “Strahlungsbeweis” hat außer dem Ergebnis in der Sache (prinzipiell unmöglich) wahrscheinlich noch drei weitere methodische Vorteile:
– er zeigt dem Laien die kosmische Strahlung in der Alltagswirklichkeit der Verkehrsfliegerei
und dann schrittweise die Bedingungen mit steigenden Flughöhen,
– und er bietet allen Interssierten die in jedem Schritt nachvollziehbare Argumentationskette
von positiven Nachweisen und für jeden Schritt die Herstellung des Vergleichswerts
in Sievert auf Stundenbasis,
– und er kann sich auf reichlich vorliegende Daten der NASA selbst stützen.

Der “Re-Entry Energiebeweis” erfordert die Berechnung der kinetischen Energie nach Newton’scher Formel und verlangt vom Laien die Einsicht in die fehlende Vergleichbarkeit
irdischer und kosmischer Geschwindigkeiten. Der Laie muß die Unvergleichlichkeit der Re-Entry-Geschwindigkeit von 8000 m/sec mit jeglicher irdischer Erfah-

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rung sich erst einmal eingestehen und die Folgerungen daraus erkennen.

§  52    Der Nachweis der “prinzipiellen Unmöglichkeit”

Der Nachweis der “prinzipiellen Unmöglichkeit” der bemannten Raumfahrt wegen der Strahlenbelastung wird seine volle Bedeutung erweisen, wenn man der in letzter Zeit stärker werdenden Tendenz entgegentreten will, die Gesellschaft mit Spekulationen

– über die Unbewohnbarkeit der Erde,
– über die Bedeutung von Exoplaneten in anderen “Sonnensystemen”,
– über eine Auswanderung der Menschheit zu einem anderen Planeten unseres Systems und
– über andere Zivilisationen auf anderen Himmelskörpern und
– über mögliche Kontakte mit ihnen

zu füttern und so einen Teil ihrer Phantasie und Geisteskräfte mit diesem Schwachsinn zu beschäftigen. Wie wichtig den Machthabern dieses Vorhaben ist, erkennt man an den Geistesgrößen, die diesen Schwachsinn befördern helfen müssen: jüngst hat der bedauernswerte Stephen Hawking die Auswanderung der Menschheit von der Erde nach anderen Planeten empfohlen – mit der Autorität des Professors!

Unsere Forschung war nur die Erforschung des bereits Erforschten, aber vor uns
Verborgenen. Die Erkenntnisse hatten Wissenschaftler seit einem halben Jahrhundert
erarbeitet und veröffentlicht.

Wir Laien haben uns Kenntnisse verschafft, die für uns nicht vorgesehen waren. Solches Wissen soll eigentlich nicht in unsere falschen Hände geraten, so wie z. B. die Herstellung von Atombomben oder Biowaffen nicht in die Hände von Terroristen.

§  53    Die Zwickmühle der USA von 1961 und ihr Ausweg

Wie haben die USA sich in der Zwickmühle von 1961 entschieden? Sie haben die politische Schmach einer Terminverschiebung im Wettbewerb des Kalten Krieges vermieden und sind auch das Risiko der Strahlengefährdung nicht eingegangen.

Die Machthaber von 1961 kannten natürlich die zerstörende Kraft der kosmischen Strahlung am besten (sie selbst haben sie erforschen lassen) und glaubten selbst an keine der beiden Alternativen: eine Verschiebung hätte keine spätere Verschonung vor der Strahlung eingebracht, und eine Durchführung des angekündigten Projektes “Mondlandung” hätte zu jedem Zeitpunkt mit einer Katastrophe geendet. Weil “Fliegen” also überhaupt keine Option war, unabhängig vom Zeitpunkt, die angekündigte “Mondlandung” aber unbedingt stattfinden mußte, blieb nur der Betrug über die kontrollierten “Massenmedien” als Lösung möglich.

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Die Sache hatte ihre eigene Logik, und die absolute Kontrolle der öffentlichen Meinung im Westen hatte von ein paar Kritikern nichts zu befürchten. Im Gegenteil: daß es natürlich ein paar Kritiker geben würde, war doch ein Beweis für das gute Funktionieren der lebendigen Demokratie!

In den Augen vieler Menschen im Westen war das Schweigen des großen Rivalen Sowjetunion gewissermaßen ein Beweis gegen alle Kritiker: wenn die Russen herausgefunden hätten, daß Armstrong gar nicht auf dem Mond herumgelaufen ist, dann hätte Moskau doch triumphierend den Betrug des Kapitalismus aufgedeckt! Da die Russen nichts aufgedeckt haben, kann es begründete Zweifel an der glorreichen Mondlandung der USA nicht geben. Die Logik der Rivalität braucht allerdings unbedingt eines: Rivalität. Dafür haben die Medien reichlich gesorgt.

Gerhard Wisnewski (Lügen im Weltraum. 2010) hat die wirklichen Beziehungen der beiden Supermächte in der Raumfahrt kritisch untersucht und gezeigt, daß beide Seiten ihre großen Erfolge simuliert und sich dabei sogar gegenseitig geholfen haben, als z. B. die Russen den USA die Echtheit des angeblichen “Mondgesteins” bestätigt haben (S. 211-212): durch einen Vergleich mit ihrem eigenen “Mondgesteins”! Nichts geht über eine solide gegründete Komplizenschaft – Kalter Krieg hin oder her. Diese herrliche Szene, in der zwei Narren sich gegenseitig etwas bestätigen, was keiner von ihnen besitzt, konnte vom Publikum damals nicht gewürdigt werden.

Heute sind noch mehr Nationen am Betrug beteiligt, und niemand will etwas aufdecken, sondern jeder nur mitmachen. Die Teilnahme am Betrug bedeutet den armen Menschen Ruhm und Ansehen, Techonologiekompetenz und Fortschritt, lohnende Stoffe für die Massenmedien, Förderung von Patriotismus und Nationalstolz und solchen Tugenden, und für manche Länder Ablenkung von der maroden Infrastruktur zu Hause: wenigstens im Weltraum ist bei uns alles tip-top, ist die Luft sauber und kommt trinkbares Wasser aus dem Hahn oder der Tüte.

§  54     Die vier Informations- und Bewußtseinszustände:
.                    Betrüger – Betrogene Betrüger – Betrogene – Informierte

Die empirischen Sozialwissenschaften hätten mit der “Bemannten Raumfahrt” ein weites Feld zu beackern. Auf diesem Feld steht jedoch ein großes Schild: Beackern verboten! Kein Wissenschaftler erhält Forschungsmittel zur Erforschung des APOLLO-Programms, kein Massenmedium dürfte seine Ergebnisse berichten, kein Prominenter irgendeiner Branche würde sie kommentieren – und nur wenige Menschen würden – nach Jahrzehnten des Brainwashingtons – die Wahrheit für möglich halten.

Während die Erforschung der “Bemannten Raumfahrt” strikt verboten ist, sind einfache
Meinungsumfragen im Rahmen der Meinungsforschung noch nicht verboten. Diese Lücke in der Zensur und Überwachung hat ein populäres deutsches “Wissensmaga-

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zin” ausgenutzt, um sich über das Forschungsverbot hinwegzusetzen, und hat beim
Meinungsforschungsinstitut EMNID eine Umfrage in Auftrag gegeben und das Ergebnis veröffentlicht:

Welt der Wunder. Entdecken – Staunen – Wissen. Jg. 2011, H. 1, S. 26-27:
Was glauben die Deutschen noch? Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid. An
welche Verschwörungen glauben die Deutschen?
In der Umfrage wurden 10 Fragen gestellt. Eine der Fragen lautete:
“Glauben Sie, daß die Mondlandung 1969 von der NASA inszeniert worden ist?
Ergebnis: JA: 25,2 Prozent
.           NEIN: 69,2 Prozent
Keine Angabe: 5,5 Prozent.

70 Prozent haben ausdrücklich ihren Glauben an die Mondlandung bekannt. Immerhin 25 Prozent glauben an die Inszenierung: das ist jeder Vierte. Das Ergebnis zeigt, daß die Bevölkerung noch keineswegs völlig verblödet werden konnte. Bleiben also 70 Prozent für die ersten 3 Geisteszustände. Es ist leider nicht möglich, diese Gruppe nach ihren Geisteszuständen aufzuteilen. Dazu müßte man eine neue Umfrage in Auftrag geben, wo man z. B. ankreuzen könnte:

“In Sachen bemannte Raumfahrt
.     o fühle ich mich als Betrüger
.     o fühle ich mich als Betrogener Betrüger
.     o fühle ich mich als Betrogener
.     o fühle ich mich als Informierter”

Eine solche Umfrage wird es natürlich nicht geben. Die 70 Prozent Gläubigen würden sich auf die ersten 3 Kategorien verteilen. Bei der Erforschung der globalen Betrugsfälle scheint auch die Kunst der Befragung an ihre Grenzen zu kommen.

Zu dieser verdienstvollen Veröffentlichung ist noch einiges anzumerken. Erstens gilt diese Zeitschrift als sehr populär und in vielen Beiträgen als grenzwertig: gerade diese Grenzwertigkeit aber erlaubte es der Redaktion, die entscheidenden Fragen zu stellen, weshalb wir Laien und Kritiker ihr unsere Hochachtung aussprechen sollten.

Zweitens ist darauf hinzuweisen, daß das Ergebnis dieser EMNID-Umfrage in den
Massenmedien nicht berichtet worden ist. Das ist zwar keine Überraschung, soll aber
unbedingt ins Protokoll.

Drittens ist noch eine andere der 10 Fragen von größter Bedeutung und soll hier
festgehalten werden:
“Glauben Sie, daß die US-Regierung der Weltöffentlichkeit die ganze Wahrheit
über die Anschläge [vom 11. September 2001] sagt?”
Ergebnis: JA: 9,2 Prozent
.               NEIN: 89,5 Prozent
Keine Angabe: 1,4 Prozent

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§  55    Bemannte Raumfahrt – eine Fänntäsie

Wie also ist das Phänomen “Bemannte Raumfahrt” zu verstehen und einzuordnen? Es kann sich nur um ein Phänomen in den Massenmedien oder der Literatur handeln, da diese Variante der Raumfahrt woanders nirgends vorkommt, schon gar nicht im Weltraum. Als erstes wäre da an die florierende Branche der FÄNNTÄSIE zu denken, wo es um zeitlich Entferntes wie die Dinos oder das Mittelalter oder räumlich Entferntes oder Fiktives wie die Marsbewohner und andere Aliens geht.

Der vorliegende Bericht kommt nun an sein logisches Ende mit einer Zusammenfassung und Demonstration dessen, was heute “Bemannte Raumfahrt” bedeutet. Das logische Ende schließt jedoch nicht aus, daß auch danach noch die Inhalte der BEMANNTEN RAUMFAHRT wieder Eingang in die Wirklichkeit finden: es wird hart daran gearbeitet.

§  56    Der bemannte Firlefanz auf SPIEGEL ONLINE

Damit wir alle die bemannte Raumfahrt mit zweistelligen Mikrosievert-Werten für völlig ungefährlich und unbezweifelbar real halten und schon als einen Teil auch unseres Lebens betrachten, lassen NASA und ESA über Pressemitteilungen und Interviews die Öffentlichkeit am lebhaften und spannenden Treiben “da oben” in der ISS teilhaben.

Wir erleben diese Reportagen von schnellen und komfortablen “Taxiflügen” hinauf und herunter, über die Arbeiten der Astronauten, nur in diese dünnen Raumanzüge gekleidet, außen an der Raumstation, bis sie nach mehreren Stunden erfolgreicher Reparatur und Montage wieder sicher in die Raumstation zurückkehren können. Manchmal vergessen sie dabei auch eine Zange oder anderes Werkzeug und müssen es im All zurücklassen. Und natürlich die Einzelheiten des Alltags auf der Raumstation: Wie ißt und trinkt man dort? Wie duscht man und wie wäscht man sich die Haare? Wie erleben die Astronauten die Schwerelosigkeit im All?

Von der Erdoberfläche aus führen ganze Schulklassen Interviews mit den Astronauten und man telefoniert mit ihnen, die sogar selbst kleine Musikdarbietungen auf mitgenommenen Instrumenten für das staunende Publikum auf Erden zum besten geben. Und natürlich wird von den jeweils “hunderten” von wissenschaftlichen Experimenten berichtet, die dort von allen Nationen ständig durchgeführt werden. Die Astronauten haben schon einen Salat dort oben gesät und heranwachsen lassen und dann selbst geerntet und gegessen: die bemannte Raumfahrt ist auf dem Weg zum Selbstversorger im All. Sie müssen nur aufpassen, daß sie dabei mindestens so wissenschaftlich vorgehen wie bei der Messung der zweistelligen Mikrosievert-Werte.

Bisher hat die ergreifende Story jedoch noch einige Leerstellen: es gab noch keinen Sex in der ISS, jedenfalls ist davon noch nichts an die Medien durchgesickert, es gab auch

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noch keine Geburt eines Menschenkindes in der Schwerelosigkeit der ISS, und wie lieb sich alle Astronauten um das Kleine kümmern und beim Wechseln der Windeln engagieren. Diese soziale Seite des Zusammenlebens im All, die Beteiligung von männlichen und weiblichen Astronauten und aus verschiedenen Ländern, macht die ISS auch noch zu einem Symbol und Vorbild für Friedfertigkeit und Kooperation und Gleichberechtigung der Geschlechter über alle irdischen Grenzen hinweg. Was erst los sein wird, wenn eine Astronautin ihre Katze mit “nach oben” nimmt und das Tier im tiergerecht geschneiderten Raumanzug mit hinaus auf einen “Weltraumspaziergang” mitnimmt?

Die Tierschützer jedenfalls sind ernsthafte und gründliche Leute und werden mit Sicherheit nach der Strahlengefahr für das Tier fragen. Die Strahlendosen für die Menschen interessieren keinen Menschen. Wir Laien sehnen uns deshalb geradezu nach einer Katze oder einem Hund in der ISS!

Bisher hat man allerdings noch keinen muslimischen Astronauten gesehen, wie er in der Raumstation seinen Gebetsteppich ausrollt und sich die augenblickliche Richtung nach Mekka überlegt. Vielleicht gibt es da aber auch Schwierigkeiten, weil Mohammed im Koran wahrscheinlich gar keine Raumflüge erlaubt, und schon gar nicht mit Männern und Frauen auf so engem Raum zusammengepfercht. Sollte das so im Koran stehen, dann könnte Mohammed schon um 650 nach Chr. in weiser Voraussicht und auf Eingebung von höherer Stelle den zweistelligen Mikrosievert-Werten mißtraut haben. Man sollte also vielleicht nicht alle Religionsvorschriften für grundsätzlich unsinnig und überholt halten und verurteilen. So könnte man sogar aus der bemannten Raumfahrt noch Erkenntnisse fürs Leben gewinnen.

Die Massenmedien pflegen unser alltägliches Zusammenleben mit den Astronauten durch fleißige Berichterstattung. Hierbei zeichnet sich das bekannte Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL (der schon 1961 den Untergang der bemannten Raumfahrt protokolliert hatte, bevor sie überhaupt angefangen hatte) besonders aus durch die Aktivitäten seines Online-Ablegers SPIEGEL ONLINE. Wahrscheinlich um Wiedergutmachung zu leisten für die schnöde Abfertigung der bemannten Raumfahrt im Artikel von 1961 (dessen Informationen heute keiner der SPIEGEL-Mitarbeiter mehr kennt) aus der Zeit, als DER SPIEGEL noch ein Nachrichtenmagazin war, während wir heute nur noch ein ehemaliges Nachrichtenmagazin besichtigen bei seiner Hofberichterstattung über die Vorlieben der Machthaber.

Zu deren Vorlieben gehört die Propaganda für die bemannte Raumfahrt, weshalb SPIEGEL Online zur besten Quelle entwickelt worden ist für alle Fans der Raumfahrt und ihrer Helden. Das redaktionelle Engagement ist so beeindruckend, daß der Leser auf die Idee kommen könnte, einer der Redakteure sei vielleicht schon einmal – inkognito und zur investigativen Recherche – “dort oben” gewesen und habe sich kritisch umgesehen.

Um zu demonstrieren, was durch zweistellige Mikrosievert-Werte alles möglich ist, werden abschließend ein paar Glanzlichter (neudeutsch: Hailaits; geschrieben:

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Highlights; engl.; highlights) der Weltraum-Berichterstattung von SPIEGEL-Online aus dem Jahr 2015 chronologisch zusammengestellt, ganz kurz gefaßt nur die interessanten Fakten und ein paar Kommentare. Wen es interessiert, der kann sich mit der Suchmaschine seiner Wahl die vollständigen Artikel aufrufen. Es lohnt sich fast immer.

Nur die beiden Titelzeilen, halbfett ausgezeichnet, sind jeweils wörtliche Zitate. Alles weitere sind die Stichworte und Kommentare, um neugierig zu machen.

25.12.14    Neue Flugroute zum Roten Planeten – Zum Mars lupfen
Es muß eine “alte” Flugroute gegeben haben. “Forscher”, wahrscheinlich wissenschaftliche,
haben jetzt eine neue Route vorgeschlagen, die Kraftstoff spart und schneller ist. Man will “wieder” in eine neue Welt vordringen: in welche war man schon eingedrungen? Wahrscheinlich der Mond.

17.2.15    Frachter „Progress“ – Senf, Zwiebeln und Geschenke für die ISS
“Progress” ist ein unbemannter russischer Frachter, der die ISS versorgt. Er bringt 2,3 Tonnen Nahrungsmittel, Treibstoff und private Post. Auf Wunsch der Astronauten werden auch Senf, Zwiebeln und Mayonnaise geliefert. Zwei Raumfahrerinnen erhalten nachträgliche Überraschungen zum Valentinstag. Fast alles wie zu Hause, da oben.

19.2.15    Bewerbung für Marsmission – Für immer weg
„Mars One“ ist eine private Weltraummission. Sie will 24 Männer und Frauen auf den roten Planeten schicken, um ihn zu besiedeln – eine Reise ohne Rückflugticket. Aus mehreren Hunderttausend Bewerbern sind 100 in einer Vorauswahl übriggeblieben, darunter der deutsche Student Robert Schröder.

25.2.15    Weltraum – Russland plant eigene Raumstation mit Teilen der ISS
Russland träumt von einer neuen Weltraumstation “Mir”: 2024 wird die Internationalen
Raumstation als Projekt beendet. Dann sollen die russischen Module allein weiter fliegen – als eigener Außenposten der Russen im Weltall.

25.2.15    Raumstation ISS – Astronauten verlegen Kabel im All
Die US-Astronauten Barry Wilmore und Terry Virts haben in einem “sechs Stunden und 43 Minuten dauernden Außeneinsatz” “400 Kilometer über der Erde” Kabel verlegt, damit künftig auch kommerzielle Raumkapseln andocken können. Dabei haben sie auch Teile des Roboterarms der ISS geölt.

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3.3.15    Außeneinsatz an der ISS – Sehen Sie den Astronauten?
“Schneller als geplant haben zwei US-Astronauten einen Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) absolviert. Die freie Zeit nutzten sie gekonnt: zum Verstecken spielen.”

10.3.15    Weltraumflug von Sarah Brightman – Endlich abgeschminkt
Sarah Brightman, 54, Sängerin, will als Weltraumtouristin für ein paar Tage ins All. Das Trainingslager in Moskau bedeute harte Arbeit. Doch sie genießt es, weil es ihr im Trainingszentrum völlig egal ist, ob sie geschminkt ist oder wie ihre Haare aussehen. „Das ist eine richtige Erleichterung für mich.“ Brightman wird die achte Touristin auf der ISS sein. Sie hat angekündigt, auf der ISS zu singen und den Auftritt live auf die Erde zu übertragen.

12.3.15    Rückkehr aus dem All – Drei Raumfahrer von der ISS landen in Kasachstan
Zwei russische und ein us-amerikanischer Astronaut haben 167 Tage in der ISS im All
verbracht und sind in einer russischen SOJUS-Kapsel von der ISS nach einem Flug von dreieinhalb Stunden zur Erde zurückgekehrt und in Kasachstan gelandet.

23.3.15    Nasa-Zwillingsforschung – Einer im All, der andere auf der Erde
“Washington – Eine einzigartige Zwillings-Mission soll die Menschheit der Erkundung des Planeten Mars ein Stück näher bringen.” Von den Zwillingsbrüdern Mark und Scott Kelly, 51, beide Astronauten, wird Scott ein Jahr auf der ISS verbringen, und Mark wird auf der Erde für Vergleichsstudien zur Verfügung stehen. Erforscht werden sollen: Belastungen auf langen Weltraumreisen, z. B. durch “höhere Dosen kosmischer Strahlung”, Muskel- und Knochenschwund, ein geschwächtes Immunsystem. Welche höheren Dosen?

26.3.15    Abschleppmission – Nasa will Asteroiden-Stück zum Mond bugsieren
Die NASA will aus einem Asteroiden einen Felsblock herausschlagen und zum Mond
transportieren, wo er in einer Umlaufbahn geparkt werden soll. Dort sollen Astronauten ihn im Jahr 2025 untersuchen, “bei einem Weltraumspaziergang”. Dieses Projekt werde eine “neue Ära der Raumfahrt einläuten.” Start 2020, Kosten 1,25 Milliarden US-Dollar.

28.3.15    Raumstation ISS – Im Weltall vertragen sich die Großmächte
Der Russe Michail Kornijenko und der Amerikaner Scott Kelly sind auf der ISS eingetroffen. Sie sollen sich erstmals ein Jahr lang in der ISS aufhalten. Sie sollen helfen, Erkenntnisse für einen bemannten Flug zum Mars gewinnen. Mit einer solchen Reise rechnen Experten aber erst in vielen Jahren. Russland und die USA wollen ihre

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Zusammenarbeit in der Raumfahrt auch über die Nutzung der internationalen Raumstation
ISS hinaus fortsetzen.

13.4.15    Kaffeemaschine für die Raumstation – Espresso im Weltall
Ein Raumschiff der Firma SpaceX bringt Ausrüstung zur ISS, darunter eine Espressomaschine, die ISSpresso heißt und in Italien entwickelt wurde, speziell für die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti, die seit November auf der Raumstation wohnt. Die Astronauten sollten sich wie zu Hause fühlen, sagte Dan Hartman, ISS-Manager bei der NASA.

16.4.15    DLR-Chef Wörner – Zum Mars bis zum Jahr 2050
Wörner ist der künftige Chef der ESA. Er hält eine Reise zum Mars für unerläßlich, als Test für einen Umzug in ferne Welten. Grund: in den kommenden Milliarden Jahren wird die Sonne immer heller strahlen, auf der Erde wird es zu heiß, alles Wasser verdampft, die Menschen werden zum Auswandern gezwungen sein. Ein großes Risiko für das Raumschiff stellt die kosmische Strahlung dar. (Der Mann scheint von den günstigen zweistelligen Mikrosievert-Werten keine Ahnung zu haben.) In einer Basis auf dem Mars müssen dann “Obst und Gemüse” angebaut werden. Weil das Raumschiff nicht genug Lasten transportieren kann, soll Ausrüstung auf dem Mars mit 3D-Druckern hergestellt werden – haben Forscher vorgeschlagen.

29.4.15     Funkkontakt abgebrochen – Russischer Raumfrachter außer Kontrolle
Der unbemannte russische Transporter „Progress 59″ sollte 2,4 Tonnen Nachschub zur ISS bringen. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat bekanntgegeben, daß “Progress 59“ durch einen Raketenfehler auf eine falsche Umlaufbahn geraten ist, auf Funksignale nicht mehr reagiert und bald abstürzen wird. Es entstand ein Schaden von 88 Millionen Euro. Die verwendete SOJUS-Rakete wird auch für bemannte Flüge eingesetzt.

4.5.15     Erster Espresso auf der ISS – Schmeckt fast wie in Italien
Die italienische Astronautin Cristoforetti, 42, hat auf der ISS den ersten Espresso ausgeschenkt. Nach Cristoforetti kann der “kosmische Kaffee” mit jeder Bar in Italien mithalten. Ausgeschenkt wurde der Espresso in einer speziell hergestellten Tasse, der Zero-G Cup. Die Spezialbecher wurden eigens für den Einsatz im All entwickelt. Cristoforetti twitterte ein Foto von der Verkostung. Das Espresso-Trinken gehört zur wissenschaftlichen Arbeit an Bord der ISS, als Experiment über das Verhalten von Flüssigkeit in der Schwerelosigkeit.

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13.5.15     Absturz von „Progress M-27M“ – Raumfahrer müssen länger auf ISS bleiben
Der Absturz des Raumfrachters am 8. Mai hat Folgen für die Organisation des ISSBetriebs. Drei Astronauten müssen einen Monat länger an Bord bleiben. Versorgungsprobleme entstehen nicht. Der nächste Flug mit der SOJUS-Rakete kann erst nach Vorliegen des Untersuchungsberichts terminiert werden.

18.5.15    Zweiter Versuch – ISS 2800 Meter angehoben
Die Raumstation verliert ständig etwas an Höhe. Deshalb muß die Umlaufbahn der Station in Abständen wieder erhöht werden. Dies geschieht durch Andocken eines unbemannten Raumfrachters an die ISS und den Einsatz der Motoren des Frachters. Nach Problemen beim ersten Versuch haben nun “Spezialisten” beim zweiten Versuch die ISS um 2,8 Kilometer angehoben.

7.6.15    Aufenthalt im All – Italienerin stellt neuen Langzeitrekord auf
Samantha Cristoforetti, 38, Absolventin der TU München und italienische Astronautin, hat als erste Frau 195 Tage im All – in der ISS – zugebracht und damit den bisherigen Weltraum-Rekord von Sunita Williams (194 Tage) übertroffen. Der künftige Esa-Chef Jan Wörner gratulierte und sprach von einer „großartigen Leistung“.

9.6.15    Vorbereitung auf Marslandung – Größter Fallschirm der Raumfahrt öffnete sich nicht
Die geplante Landung eines Raumschiffs auf dem Mars soll durch einen besonders großen Fallschirm ermöglicht werden, weil die Atmosphäre auf dem Mars sehr dünn ist. Vor einem Jahr war ein erster Test gescheitert. Jetzt ist eine neue Generation von Fallschirmen getestet worden und ebenfalls mißlungen. Ein Objekt von 3 Tonnen Gewicht wurde in 50 km Höhe an einem Fallschirm von 30 m Spannweite gestartet, aber der Fallschirm öffnete sich nicht.

11.6.15    Rückkehr von der ISS – Bilderbuchlandung nach „Progress“-Panne
Nach dem Absturz des Progess-Raumfrachters verzögerte sich die Rückkehr von 3 Astronauten um einen Monat. Die Rückkehr mit einer “Sojus”-Kapsel verlief normal. Die 3 Astronauten haben die Verlängerung ihres Aufenthalts auf der ISS nicht bedauert. Cristoforetti hat mit 200 Tagen einen neuen Rekord aufgestellt.

29.6.15    Esa-Astronaut Gerst – Der Mann soll zum Mond
SPIEGEL Online berichtet über die komplizierten Personalentscheidungen in der
bemannten Raumfahrt (die mit den zweistelligen Mikrosievert-Werten). Die künstlich
aufgeregte und wirre SPIEGEL-Meldung muß man erst einmal verständlich sortieren.

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1. Die NASA plant für 2021 einen Mondflug, vielleicht auch zu einem Asteroiden.
2. Die Europäer wollen einen der vier Sitzplätze an Bord des Mondfliegers ergattern.
3. Deutschland finanziert 40 Prozent der ESA und hätte als erstes den Anspruch, diesen ESA-Platz zu besetzen.
4. Die Deutschen haben mit der Devise „Alex zum Mond“ bereits für Gersts Teilnahme am Mondflug der NASA geworben.
5. Gerst würde es freuen (er steht also zur Verfügung).
6. Deutschland plant – mit der ESA – für Ende 2018 wieder einen Flug eines deutschen
Astronauten oder einer Astronautin zur ISS.
7. Deutschland hat mit Alexander Gerst einen Raumfahrt-Star. Er hat in den sozialen Netzwerken einen “Raumfahrt-Boom in Deutschland ausgelöst”.
8. Die ESA hat eine Bewerberliste von 6 Kandidaten, aber mit Gerst nur einen Deutschen.
9. Die ESA hat auch eine Nachrückerliste mit Kandidaten, die es wegen des “Nationalitätenproporzes” nicht ins “Astronautenkorp” geschafft haben: die “Shortlist”. Auf dieser “Shortlist” “soll” ein Deutscher sein. (Ist nun einer drauf oder nicht? Bringt die Meldung nicht.)
10. Nach bisher 11 Männern findet sich auf der “Shortlist” keine Frau, schon gar nicht die “dringend gesuchte” deutsche Frau als “erste deutsche Astronautin”.
11. Wenn Deutschland (1. Priorität) seinen Gerst zum Mond fliegen lassen kann, müßte ein anderer Deutscher für die ISS 2018 gefunden werden.
12. Für den ISS-Aufenthalt (2. Priorität) gibt es keinen Deutschen in der Bewerberliste.
(Alternative 1:) Eine Deutsche in zweijähriger Ausbildung zur Astronautin qualifizieren (unklar: aus welcher Liste, da auf der “Shortlist” kein Deutscher ist?).
(Alternative 2:) Aktive Astronauten der ESA vor 2009 reaktivieren. Darunter sind zwei Deutsche: Reinhold Ewald, 58; Hans Schlegel, 63.
13. Johann-Dietrich Wörner hat darauf hingewiesen, daß John Glenn, der erste Amerikaner im Orbit, bei seinem letzten Flug knapp 80 Jahre alt gewesen ist.
Zwischentitel von SPIEGEL Online: “Wie riecht es auf der ISS, Herr Gerst?” (Zusammenhang? Nach zweistelligen Mikrosievert-Werten?)

7.7.15     Mondtransit der ISS – Erwischt!
Manchmal bewegt sich die ISS auf ihrem Orbit vor der Scheibe des Mondes von West nach Ost. Sie bewegt sich in 400 km Höhe mit 28000 km pro Stunde. Der Transit der ISS über die Mondscheibe dauert 0,33 Sekunden. In Australien fotografierte ein Amateurfotograf am 30.6.15 den ISS-Transit mit mehreren Aufnahmen hintereinander (Ort und Fotograf sind genannt). Die fotografischen Details:
– Objektiv von 2300 mm Länge, Blende 10, Belichtungszeit 1/1650 Sekunde.
– Er konnte die “ISS scharf abbilden”. Das Foto steht auf SPIEGEL Online zur Ansicht bereit.
(Kameratyp und “Objektiv”-Typ sind nicht genannt. Sind 2 Meter 30 vielleicht die Länge eines astronomischen Teleskops? Mit welcher Lichtsstärke? – Jede Stunde hat

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3600 Sekunden. Dann bewegt sich die ISS auf ihrer Bahn pro Sekunde: (28000 : 3600 =
7,77 km =) 7770 m , und in einer 1/1650 Sekunde: (7770 : 1650 =) 4,70 m . Wo kann man eine Originalaufnahme vergrößert sehen?)

16.7.15    Furcht vor Weltraumschrott – ISS-Besatzung flüchtet in Weltraumkapsel
In ihrer Flugbahn ist die ISS ständig von herumfliegenden Schrottteilen anderer Flugkörper bedroht. Als jetzt Teile eines inaktiven russischen Satelliten auf die ISS zugekommen sind (Wer hat das erkannt? Die Besatzung der ISS? Die NASA-Bodenstation? Wird nicht mitgeteilt), haben sich die Astronauten in eine angedockte Sojus-Kapsel zurückgezogen (Ist die ständig angedockt? Oder war sie nur zufällig dort?). Der Satellitenschrott flog an der ISS vorbei, die Astronauten konnten in die ISS zurückkehren. Selbst SPIEGEL Online sieht manchmal kleine Unklarheiten: Gewöhnlich weicht die ISS einem herannahenden Schrott durch eine Lagekorrektur mit Hilfe seiner Motoren aus – “es ist unklar, warum das diesmal nicht geschah”. (Wenn sie bei SPIEGEL ONLINE wüßten, was noch alles unklar ist!)

22.7.15    Erfolgreiche Mission – „Sojus“-Rakete hat drei Raumfahrer zur ISS gebracht
Wegen des Absturzes eines Raumfrachters hat sich der Einsatz der SOJUS-Rakete für den bemannten Einsatz um zwei Monate verschoben. Die drei Astronauten erklärten vor dem Flug, sie machten sich keine Sorgen. Nach 6 Stunden Flugdauer sind die Astronauten wohlbehalten am “Außenposten der Menschheit” angekommen.

3.8.15    Tiroler Gletscher – Forscher simulieren Mars-Expedition
Zur Vorbereitung eines Mars-Fluges simulieren 100 Forscher aus 19 Nationen auf einem Gletscher in Österreich das Leben auf einem Mars-Flug. Die Raumanzüge wiegen 48 kg und jeder hat den Wert eines Ferraris; das “Runterbeugen und das Hochkommen” wird als schwierig beurteilt. Zum Tragen des Raumanzugs braucht man eine Lizenz, die die Teilnehmer durch einen monatelangen Kurs erworben haben, womit sie zu der Gruppe von “ÖWF-Analog-Astronauten” gehören. Bei manchen wurde ihr Interesse durch die Science-Fiction-Reihe „Star Trek“ geweckt. Weil wegen der großen Entfernung des Mars zur Erde die Radiokommunikation für einen Weg 20 Minuten dauert, ist diese verzögerte Kommunikation sehr ewöhnungsbedürftig. Deshalb müßten die Mars-Astronauten eine größere Entscheidungsfreiheit erhalten. Spezielle Aufgaben für die Gruppe sind die Erprobung einer Wasserdampf-Dusche und die Behandlung von Zahnschmerzen, wobei mit einem 3D-Drucker passender Zahnersatz hergestellt wird.

10.8.15    Ernte auf der ISS – Astronauten kosten erstmals Weltraum-Salat
Roten Römersalat haben Astronauten auf der ISS “angepflanzt” und in der Schwerelosigkeit
herangezogen. Auf der ISS angebautes Gemüse wird zur Erde herunterge-

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schickt, wo es untersucht wird, bevor es zum Verzehr freigegeben wird. Die erste Mahlzeit mit dem im All gezogenen Salat wird die NASA “per Video übertragen” (Live übertragen oder aufzeichnen?). Die NASA will mit dieser Aktivität auch untersuchen, wie sich Grünpflanzen und frische Lebensmittel auf die Psyche der Astronauten auswirken; das Gewächshaus im All könnte “der Beschäftigung dienen” und das Gefühl vermitteln, “eine sinnvolle Aufgabe zu haben”.

22.8.15    Raumstation auf Hawaii – Leben wie auf dem Mars
Die NASA betreibt auf Hawaii eine Marsstation, am Fuß eines Vulkans, in einer originalgetreuen Nachbildung einer Raumstation. Darin werden ein Jahr lang drei Männer und drei Frauen in fast vollständiger Isolation leben, ständig von Kameras überwacht, in einer Art “Big Brother für die Wissenschaft”, um die gruppendynamischen Probleme eines solch langen Zusammenlebens auf engstem Raum zu erproben. Eine junge Physikerin aus Sachsen wird als erste Deutsche daran teilnehmen; sie würde gern an dem Marsflug teilnehmen, wenn es eine Rückkehr zur Erde gibt.

25.8.15    Lieferung für die ISS – Japanischer Whisky soll im All reifen
Die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa hat mit einer “japanischen Transportkapsel” Whisky eines japanischen Getränkeherstellers zum “fliegenden Außenposten der Menschheit” befördert, der auf der ISS in der Schwerelosigkeit reifen soll. Die Firma Suntory erwartet, daß eine Lagerung bei geringer Temperaturschwankung dem Whiskey einen milderen Geschmack verleiht.

10.9.15    Esa-Chef Wörner: Wie Deutschland endlich eine Astronautin bekommen kann
Die Bundesregierung wünscht, daß Deutschland endlich eine Astronautin ins All entsendet. Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries erklärt: „Deutschland könnte nach elf Männern auch mal eine Frau ins Weltall schicken.” Zweck: das Verhalten des weiblichen Körpers in der Schwerelosigkeit zu studieren, und mit der Astronautin jungen Frauen ein Vorbild zur Beschäftigung mit Naturwissenschaft und Technik zu geben. Mehrere andere Länder haben bereits Astronautinnen ins All entsandt. SPIEGEL Online führt ein Interview mit Wörner. Nach den europäischen Ausschreibungen und Auswahlgrundsätzen hat sich bisher keine Deutsche qualifiziert. Er hat aber einen Vorschlag: Deutschland soll einen Vertrag mit der NASA schließen und die Ausbildung finanzieren. Dann könnte eine Deutsche auf einem Teilnehmerplatz der NASA fliegen. Nach diesem Muster hat Italien seine Astronautin auf die ISS gebracht. Die Esa könnte eine rein weibliche Ausschreibung in Deutschland organisieren, alles andere müßte die Regierung mit der NASA klären. Deutschland könnte der NASA ein zweites „Orion“-Servicemodul liefern. Zur Frage einer eventuellen Ausbildung einer deutschen Astronautin bei ROSKOSMOS in Rußland will Wörner sich nicht äußern, weil die Russen auch auf der Krim ausbilden.

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11.11.15    TV-Interview mit Alexander Gerst – „Hallo, und wo geht’s zur Toilette?“
“Essen aus der Tüte, Vakuumklo und mehr als hundert wissenschaftliche Experimente in 166 Tagen: Ein halbes Jahr lebte Alexander Gerst auf der ISS und sendete unfassbar schöne Bilder zur Erde.” Ein Film von Sascha Dünnebacke. Mit Link zum Video.

5.12.15    Nachricht aus dem All – Astronauten senden Videobotschaft an Klimagipfel
Die Astronauten der Raumstation ISS appellieren in einem Video an die Regierungen in den Klimaverhandlungen in Paris für größere Fortschritte, weil sie selbst aus dem All die Auswirkungen des Klimawandels gesehen hätten. Link zum Video.

25.12.15    ISS-Astronaut verwählt sich im All – „Hallo, ist da der Planet Erde?“
Die meisten meinen, ein Anruf aus dem Weltraum sei unmöglich. Jetzt hat der britische ISS-Bewohner Tim Peake eine Dame (in welchem Land?) angerufen und sich mit der Frage gemeldet: „Hallo, ist da der Planet Erde?“ Der Herr hatte sich verwählt und hat sich auf Twitter bei der Dame entschuldigt: wurde 8000 mal geteilt! (Damit ist endlich klar, daß man von der ISS zur Erde telefonieren kann.) Die aufgekommene Frage, mit welcher Vorwahl die ISS von der Erde aus zu erreichen ist, wird nicht beantwortet.

§  57    Der bemannte Firlefanz in der “seriösen Presse”, die unser Vertrauen verdient

SPIEGEL Online war bequem online zu erfassen. Inhaltlich sind die anderen Medien jedoch nichts anderes, nur länger. Deshalb genügen wenige seriöse Beispiele. Die Gehirnwäsche muß am besten schon im Kindergarten anfangen: wer die Jugend hat, hat die Zukunft! Alte Diktatorenweisheit.

9.1.2016    taz: Sachkunde – Raumfahrt – Krümel der Schöpfung
Ein Flug zum Mars muss sein. Nicht um eine zweite Erde zu schaffen. Sondern um
die erste zu retten – S. 27-29
.
S. 27: Artikel von Ingo Arzt.
“Die alles entscheidende Frage ist doch, ob wir allein sind mit dem Ich in unseren Köpfen.” Ist der Mensch nur eines von vielen Wesen mit komplexem Bewußtsein? Erhofft neue Wahrheiten von einer Reise zum Mars: “Und allzu weit weg liegt er nicht. Mit ein wenig Glück circa 100 Milliarden Dollar und je nach Stellung zur Erde mindestens 55,6 Millionen Kilometer. Wir müssen, kurzum, auf den Mars.”
– FU-Prof. Alessandro Airo erklärt in seinem Institut alte Steine. Auf dem Mars gibt es Wasser; ob es Leben gab, ist völlig unklar. Die NASA hat 2015 entdeckt, daß auf

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dem Mars eine salzige Lauge fließt. Das Leben könnte dort überdauert haben: “es ist absolut möglich.”
– Russen und Europäer wollen im Frühjahr eine Sonde zum Mars schicken, die einen “Rover” absetzt, der 2 Meter tief bohren kann. 5 Satelliten umkreisen den Mars bereits, 2 “Rover” kurven auf dem Planeten umher. Wenn auf dem Mars Mikroben entdeckt würden, dann …”wäre der Mensch endgültig nicht die Krone, sondern Krümel der Schöpfung.” (Ach, so: es geht um Statusfragen? Der Säzzer.) Der Mensch wird bescheiden, damit die irdische Biosphäre überlebt.
– APOLLO 17 hat den “zerbrechlichen blauen Planeten vor unendlichem Schwarz” fotografiert, ikonografisch für das 20. Jh. Mindestens 100 Milliarden Dollar, in 35 Jahren geht’s los. “Haben wir nicht genug irdische Probleme, warum Geld in so einen Mars-Quatsch stecken?” Aber Verzicht auf Wissenschaft löst doch kein Problem! Wenn man Teile für eine Marsrakete kauft, fehlt doch niemandem etwas. Flug zum Mars kein Selbstzweck, globale Space-Genossenschaft, der erste Mensch auf dem Mars eine Frau aus Somalia usw. Vorbild ISS usw.
– Aus Kostengründen wird vielleicht ein Android-Roboter das Leben auf dem Mars entdecken. Was denkt der dann? “Heilige Scheiße, ICH hab’s entdeckt. ICH.” (Wieder Statusfrage. Unheilige Scheiße. Der Säzzer.)

S. 28-29:
Interview mit Astronaut Alexander Gerst, geführt von Alem Grabovac:
““Wir Menschen sind Entdecker”
Hoch hinaus: Der Astronaut Alexander Gerst will auf den Mars – und vorher auf den Mond.”
Aufreißer: (1) “Montagmorgen ohne Kaffee kann auch im Weltraum nerven.”
(2) Der Geruch des Alls: “Ein wenig herb, eine Mischung aus Walnuss, Bremsscheibe und gerade zerklopften Steinen.”
– Die Kleidung: wird von der Weltraumagentur hochgeschickt, Unterhosen für jeden zweiten Tag eine neue, werden dreckig mit Weltraumfrachter in die Atmosphäre geworfen, der dort verglüht, weil (noch) keine “Weltraumwaschmaschine” an Bord der ISS.
– Gibt es Duschen? Funktionieren im Weltraum nicht so gut. Deshalb: Wasser und Seife und Handtuch. Vorteil: Wasser kann “nicht herunterfallen”. (Wo ist auf der ISS “unten”? Der Säzzer.) Muffelt man da oben? “Nein, nein, ich habe mich jeden Tag gewaschen.”
– Was man sieht: Sonne, Erde, Mond, das “Erde-Sonne-Mond-System”. 16 Sonnenaufgänge
pro Tag, 2566 Umrundungen der Erde. (Hat keine Sterne gesehen? Der Säzzer.)
– Im Dezember die Klimakonferenz in Paris. “Würden die Teilnehmer sich anders verhalten, wenn sie die Erde vom Weltraum aus gesehen hätten?” – “Davon bin ich fest überzeugt.” Die Atmosphäre der Erde ist so dünn, wirkt zerbrechlich, erzeugt “Gefühl der Sorge”. Man sieht, wie viel Regenwald schon weg ist. Hurrikane, Taifune und Sandfahnen über den Atlantik weg nach Südamerika zeigen die Kleinheit des Planeten.
– “An einem Abend haben wir Bomben und Raketen über Gaza und Israel fliegen sehen.” Krieg ist traurig und surreal.
– “Könnten wir theoretisch nicht auch in riesigen Raumstationen, in Raumschiffen, auf

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dem Mond oder gar auf dem Mars leben?” – “Das ist in einem solch großen Maßstab völlig utopisch … auch eine Raumstation braucht Ressourcen von der Erde … wir haben keine zweite Erde.”
– Bekommt man von Schwerelosigkeit, Raum und Zeit nicht einen Realitätsverlust, wie auf einem Drogentrip? – Nein, man hat Alltagssorgen wie auf der Erde: Arbeit, Sport usw. Hat vor dem Zu-Bett-Gehen gern in der “Cupola” (ein Aussichtsplatz) Musik gehört und die Erde betrachtet (Fällt auf: nie die Sterne? Der Säzzer.) An die Schwerelosigkeit gewöhnt man sich schnell.
– Weltraumspaziergang: Sicherung durch 2 Sicherungsleinen. Für den Notfall befindet sich auf der “Rückseite des Raumanzugs noch ein Raketensystem, mit dem wir im Notfall wieder zur Raumstation zurückfliegen könnten.”
– Pläne: zum Mars, zum Mond. “Zunächst müssen wir jedoch mal wieder zum Mond.” – “Warum?” – “Wir wissen noch nichts über ihn.” Vom Mond aus könnte man Asteroiden, die der Erde gefährlich werden könnten, rechtzeitig erkennen. (Kein Wort, daß wir schon mal dort waren? Der Säzzer.)
– Motivation zum Marsflug: Würde 500 Tage dauern. Motiv: Neugier. “Die Möglichkeit, den Mars zu sehen und auf ihm zu stehen, zu fühlen, wie er sich anfühlt und diese Erfahrungen zurück auf die Erde zu transportieren, wäre einfach nur großartig.” (Für 100 Milliarden nur großartige Erfahrungen von Gefühlen? Der Säzzer.)

16.1.2016     Süddeutsche Zeitung für Kinder: Auf zum Mars
Europa schickt eine Sonde zu unserem Nachbarplaneten. Irgendwann sollen auch
Astronauten dorthin fliegen. Doch wann ist es so weit – und was ist das Ziel der
europäischen Mission? – 3 Seiten im halben SZ-Format. – Autor: Alexander Stirn.
– Großes Foto: “Bisher reisen Menschen nur in der Fantasie auf den Mars. So wie auf diesem Gemälde stellt sich die amerikanische WeltraumbehördeNasa die Erkundung des Roten Planeten vor.
– In den frühen Morgenstunden kann man im Süden den Planeten Mars am Himmel sehen. Jetzt erforschen Raumfahrzeuge und Roboterautos den Planeten. “Vielleicht in 20 Jahren” sollen “die ersten Menschen durch den roten Staub laufen“
– Foto: Die europäische Exomars-Sonde und der geplante Forschungsroboter. Soll im März mit einer russischen Rakete auf eine 7 Monate lange Reise zum Mars gehen, in eine Umlaufbahn in 400 Kilometer Höhe einschwenken und nach Stoffen in der Gashülle suchen, “die von einfachen Lebensformen auf der Mars-Oberfläche stammen könnten. Zwei Jahre später wird ein ferngesteuerter Rover folgen.
– USA und China werden im kommenden Jahrzehnt Bodenproben vom Mars zur Erde
zurückbringen.
– Bemannter Flug muß noch lange warten: “Denn eine bemannte Mission ist nicht nur extrem teuer, sie ist auch kompliziert: Zwar sind Raumfahrer bereits vor gut 40 Jahren auf dem Mond gelandet, der ist allerdings nur 380000 Kilometer entfernt – eine Distanz, für die man knapp zehnmal an der dicksten Stelle um die Erdkugel laufen müßte. Bis zum Mars muuss ein Raumfahrzeug unvorstellbare 550 Millionen Kilometer zurücklegen.”
– Die Technik bereitet noch Schwierigkeiten: die alte Mondrakete ist eingemottet, private und staatliche Institutionen bauen neue, Raumschiff ist nicht fertig. Dieses Jahr

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vielleicht erster Testflug. Das Raumschiff muß ausreichend Platz bieten, Essen und Trinken für 6-8 Monate Flug. “Zudem muß es die Mannschaft vor der gefährlichen kosmischen Strahlung schützen, die im All ständig auf die Raumfahrer einprasselt.
– “Und warum das Ganze? Technischer Fortschritt, Erkenntnisse über den Mars; “eine
Fluchtmöglichkeit, falls die Erde irgendwann unbewohnbar werden sollte.”
– S. 2-3: Bilder, Fotos, Informationskästen: Entstanden aus Staub – Früher grün, heute rot – Suche nach Wasser und Leben – Bemannte Missionen: Abenteuer, Ruhm, 100 Milliarden Kosten. NASA-Raumschiff ORION. – Missionen, Pläne, Ideen. NASA, ESA, Rußland, China, Indien, Private, MARS ONE ohne Rückkehr. – Hartes Training. Marsstation auf Hawaii. Salat auf der ISS.

27.2.2016    DER SPIEGEL: Aufbruch zur Wüstenwelt
Die Nasa bereitet bemannte Flüge zum Mars vor. Schon im Jahr 2035, so der Plan, könnten Menschen auf dem fremden Planeten landen. Die Begeisterung ist groß – mehr Amerikaner als je zuvor wollen Astronaut werden.
Nr. 9, 27.2.16, S. 106-108. – Autor: Olaf Stampf.
Fotos: (1) Marsunterkunft „Ice House“ (Architektenentwurf);
(2) Szene aus „Der Marsianer“, 2015 – Lebensrettender Kartoffelacker;
(3) Blühende Zinnie an Bord der Internationalen Raumstation. „Ja, es gibt andere Lebensformen im All“.
Als Scott Kelly auf der ISS den dort angebauten Römersalat gegessen hat: „Es war ein
kleiner Biss für Scott Kelly, aber ein großer für die Menschheit.“ Damit gibt Autor Stampf die emotionale Höhenlage für seinen Bericht vor. Die Gemüsezüchterei im All ist der NASA Herzenssache, weil ohne sie Langzeitflüge nicht möglich wären. Die Science-Fiction-Robinsonade „Der Marsianer“ macht es vor. Die Kosten werden auf 75-300 Milliarden Dollar geschätzt. Bisher existiert kein Raumschiff, keine Landefähre, kein Lebenserhaltungssystem. Jetzt werden Raumanzüge entwickelt, Architekten entwerfen Marswohnsiedlungen, Norman Foster ist dabei.
Eine Fachkonferenz von 150 „Wissenschaftlern“ in Houston hat Landeplätze auf dem Mars für „3 – 5 bemannte Missionen“ diskutiert. Die „Rover“ sollen Gebiete von 200 km Durchmesser erkunden. „In der Nähe der Landestellen muß es Wasservorräte geben – in Form von Eis, das sich im Marsboden verbirgt.“ „Raketentreibstoff für den Rückflug [könnte] vor Ort produziert werden.“ Astrobiologe Dirk Schulze-Makuch war der einzige Teilnehmer aus Deutschland. Die Strahlenbelastung auf dem Mars ist so hoch, „als würde man sich alle drei Stunden den Brustkorb röntgen lassen.“ Deshalb: „Höhlen als natürliche Behausungen nutzen.“
NASA-Chef Bolden: „Wir sind näher dran, Menschen zum Roten Planeten zu schicken, als jemals zuvor in unserer Geschichte.“ Dringend: Bau einer Rakete und eines Marsraumschiffs. Die neue Rakete soll noch schubstärker werden als die legendäre „“Saturn V“, die einst die glorreichen „Apollo“-Astronauten zum Mond trug.“ Die US-Bevölkerung ist von „Marseuphorie“ erfaßt, sehnt „sich nach neuen positiven Zielen“. „Erinnerungen an die Kolonisierung des Westens.“ 18300 Bewerbungen für den nächsten NASA-Lehrgang für Astronauten.

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ESA-Chef Wörner glaubt, daß alles sich verzögert bis 2050, es fehlen noch die Technologien. Die ESA setzt zunächst auf unbemannte „Marsmissionen“: Methan suchen, sanfte Landung auf dem Planeten versuchen. Der deutsche Astronaut Ulrich Walter, Professor an der TU München, denkt über „bemannte Ziele“ nach dem Ende der ISS nach. Die ESA hilft der NASA: das „European Powerhouse“ zur Versorgung des Raumschiffs wird bei Airbus in Bremen gebaut. Zum Dank wird ein ESA-Astronaut beim ersten Flug von „Orion“ mitfliegen „und als erster Europäer den Mond umrunden.“

29.2.2016:    FAZ: Ein Jahr wie im Flug
Die NASA will dank ISS-Rückkehrer Scott Kelly mehr über körperliche Langzeitfolgen
der Schwerelosigkeit erfahren – Autor: Horst Rademacher.
Der Erdenbürger würde 10000 Sonnenauf- und untergänge im Laufe von 30 Jahren erleben. Für Astronauten auf der ISS dauert das nur elf Monate, weil für die ISS alle 90 Minuten die Sonne auf- und untergeht.
– Nach 340 Tagen Aufenthalt in der ISS werden 2 Astronauten zurückkommen. Sie haben in dieser Zeit 230 Millionen Kilometer zurückgelegt.
– Einer der beiden ist Scott Kelly. Sein Zwillingsbruder Mark ist auf der Erde geblieben. Die NASA wird im Vergleich der Zwillinge herausfinden, wie sich die Schwerkraft ausgewirkt hat.
– In der ISS erhalten die Astronauten ihr Trink- und Brauchwasser aus einer Anlage, die den Urin der Astronauten und die Feuchtigkeit der Luft aufarbeitet zu frischem Trinkwasser. Kelly hat in den 11 Monaten an Bord der ISS 700 Liter dieses speziellen Trinkwassers getrunken.
– Den bisherigen Rekord im Langzeitaufenthalt im Weltraum hält der Russe Poljakov mit 437 Tagen in den Jahren 1994-1995.
– Alle im Weltall ativen Nationen planen, “Astronauten zum Mars oder anderswohin ins Sonnensystem zu schicken.” Derartige Reisen werden ca. zwei Jahre dauern.
– Für die Erforschung der Schwerelosigkeit stellt der jetzt zurückkehrende Scott Kelly einen “Glücksfall” dar. Es geht um Knochenwachstum, Muskelschwund und den Kreislauf.
– Aufgrund des Zwillingsparadoxons der Speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein ist der raumreisende Scott Kelly “um acht tausendstel Sekunden jünger geworden als sein Bruder” Mark Kelly.
– Scott Kelly hat das Kommando über die ISS an einen Kollegen von der NASA übergeben. An Bord ist gegenwärtig auch der Russe Malentschenko, der schon insgesamt 576 Tage im “erdnahen Weltraum” verbracht hat. Maletschenko ist bisher der einzige Astronaut, der 2003 während einer Orbitaltour geheiratet hat, und zwar per Video verbunden mit seiner Braut in Houston.

6.3.2016    TAGESSPIEGEL: Gesucht: Die erste deutsche Astronautin
Ein Personaldienstleister will eine Raumfahrerin zur ISS schicken. Warum es für Frauen immer noch so schwierig ist, in sogenannten Männerberufen einen Job zu finden. – Autorin: Julia Beil.

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Juri Gagarin war der erste Mensch im Weltraum. Walentina W. Tereschkowa eiferte ihrem Idol so hartnäckig nach, bis sie selbst 1963 als erste Frau an Bord der „Wostock 5“ ins Weltall startete. Sie kreiste 3 Tage lang um die Erde.
– Eine solche Karriere einer Frau als Astronautin soll endlich auch einmal in Deutschland möglich werden. Der Personaldienstleister für Luft- und Raumfahrtspezialisten „HE Space“ hat ein Casting ausgeschrieben. Gesucht wird die erste deutsche Astronautin. Geboten wird ein Flug zur ISS vor dem Jahr 2020.
– In Deutschland gibt es einen Frauenmangel in den naturwissenschaftlichen und technischen Berufen, deshalb werden sie von Männern beherrscht. Die Soziologin Nina Degele sagt: „Da ist eine Kultur am Werk.“ Es gebe einen Teufelskreis: Frauen wollen nicht in männerdominierte Berufe, weil sie dort nur als Alibi-Frau gesehen werden. Deshalb könnten Vorbilder wie die gesuchte Astronautin nützlich sein, um die „Strukturen aufzubrechen“.
– Die Geschlechtersoziologin Maria Funder sieht nur Geschlechterstereotypen am Werk. „Papst oder Astronaut sein zu können ist keine Frage der Gene.“ Wenn Frauen einmal in ein männerdominiertes Feld eingedrungen sind, setzt oft ein Drehtüreffekt ein: sie wechseln wieder in frauentypische Berufe.
– Eine Astronautin könnte als „role model“ ein Vorbild sein. Sie befände sich jedoch nicht in einer angenehmen Situation, weil mit zu vielen Ansprüchen konfrontiert.
(Sie wissen es nur noch nicht, aber die Damenwelt muß sich keine Sorgen machen: um in den Weltraum zu kommen, haben Frauen keine größeren Schwierigkeiten als die Männer. Die Natur hat hier die Gleichberechtigung fest eingebaut. Unklar bleibt, wie sich die am Casting Beteiligten auf die Bewußtseinszustände des § 54 sortieren werden: Betrüger – Betrogene Betrüger – Betrogene. Informierte scheinen nicht beteiligt.)

*

Was lernt uns das? Die Medien organisieren eine Marseuphorie auch für uns. Alle Gazetten schreiben seriös denselben diktierten Nonsense aus den USA. Es genügt, eine zu lesen. Immerhin wird uns die Richtung gewiesen, in die wir zu denken haben: der Biß in den Salat – ein großer Biß für die Menschheit! Werden wir irgendwann unsere deutsche Freiheit auf dem Mars verteidigen? Nicht uninteressant wäre es natürlich zu erfahren, wo die 100 Milliarden Dollar landen werden? Gewiß ist nur eines: nicht auf dem Mars! Wir Europäer könnten die Nachforschungen schon bei Airbus in Bremen anlaufen lassen.

[Zitat Ende.]

B., 17. März 2019

Kosmische Strahlung bringt Licht in die bemannte Raumfahrt

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Das Weltraumtheater mit Gagarin, der Mondlandung, den Space Shuttles und der ISS ist bisher im Dunkeln aufgeführt worden, ohne die kosmische Strahlung. Im Dunkeln war gut munkeln: Gagarin im Orbit um die Erde und gut wieder zurück gekommen, das NASA-Personal war auf dem Mond herumspaziert, und das Space Shuttle mit 75 Tonnen Gesamtgewicht (wie früher eine Dampflok vor dem D-Zug) ist zur ISS in 400 km Höhe geflogen und nicht einfach wieder heruntergefallen, sondern sanft und unbeschädigt wie ein Verkehrsjet gelandet.

Damit man endlich alles besser sieht und richtig versteht, bringen wir heute das Kapitel 3 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung von 2016 als Blogartikel. Die Kapitel 1 und 2 haben wir bereits als Blogartikel direkt zugänglich gemacht. Hier die Links:

„Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück“
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Das 1. Kapitel auf dem Blog (31.3.18):
„Kosmische Strahlung: Entdeckung, Flugverkehr und Nicht-Information der Öffentlichkeit“

Das 2. Kapitel auf dem Blog (29.8.18):
„Kosmische Strahlung im Weltraum bis zum Mond“

Heute: Kapitel 3 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung

Erstmals wird kritisch über das Verhältnis der NASA zur kosmischen Strahlung berichtet: weil es ein solches bisher offiziell gar nicht gab.
Die Aufteilung des Weltraums von der Erdoberfläche bis zum Planetensystem:
Low Earth Orbit (LEO) – Van Allen Gürtel (VAG) – Interplanetarer Raum.
Die einzige zugegebene wirkliche Gefahr: die Solar Flares, die Sonnenausbrüche – aber sofort für ungefährlich erklärt: nur die starken, und die sind ganz selten, und wenn, dann haben sie nur Spätfolgen und nur vielleicht – also keine akute Gefahr.
Die kosmische Strahlung bei der NASA seit 1973 und deren „Daten“ als freie Phantasie.
Was herauskommt, wenn man die NASA-Daten auf Stundendosis umrechnet (verteilt) und mit den bekannten Daten aus der Erfahrung der Verkehrsfliegerei vergleicht.
Vergleich mit den CONCORDE-Daten und den Daten der Süd-Atlantischen Anomalie (SAA).
Die völlig ungaubwürdig niedrigen NASA-Dosiswerte aller anderen Großprojekte sind reines Wunschdenken zur Beruhigung des Publikums – das ja auch nicht nachfragt!
Die kosmische Strahlung auf der ISS und die dortigen angeblich gegen Strahlung „gut geschützten Bereiche“ – aber wovor müßte man sich schützen, wenn es gar keine Gefahr gibt?
Die Nasakipedia-Artikel über die VAG’s und die Erfindung von „Normwerten“, um die Wirklichkeit loszuwerden.
Das NASA-Video des Ingenieurs Kelly Smith zum ORION-Projekt – ist er ein Provokateur?
Um zu wissen, was es da oben für eine Strahlung gibt, muß die NASA erst noch forschen und experimentieren: MATROSHKA. Man kann noch gar nichts wissen! Deshalb kann man ruhig schon mal fliegen.
Die Zukunft ist rosig: Mondstation, Langzeitflug zum Mars – mindestens.

Die Veröffentlichung jedes einzelnen Kapitels wird jetzt einen Anhang erhalten, der aus der Literaturliste und den beiden wichtigen Tabellen der Untersuchung (über die Strahlendosen und die Solar Flares) von 2016 besteht.

***

[Seite 39]

Kapitel 3

ROSKOSMOS, NASA, ESA und tutti quanti

§ 30    Die Bühne für das Weltraumtheater:
.                            LEO – VAG – Interplanetarer Raum

Seit 1959 erreichen uns ständig Meldungen in den Massenmedien von Raumfahrern in den beiden großen Feldern der Raumfahrt, die durch die Van Allen Gürtel (VAG) getrennt und definiert werden:
– der Low Earth Orbit (LEO) bis ca. 700 km Höhe,
– die VAG ab 700 km Höhe bis – mit dem dritten VAG – ca. 40000 km,
– und anschließend der interplanetare Raum unseres Sonnensystems.

Die Ausdehnung der inzwischen 3 VAG reicht bis weit in den interplanetaren Raum hinein, eine Abgrenzung nach außen wäre höchst unsicher und daher völlig beliebig. Die Abgrenzung nach “draußen” ist für die Betrachtung der Auswirkung der kosmischen Strahlung unwichtig, denn wer die VAG durchquert, hat weiter gesteckte Ziele, so daß der genaue Beginn des interplanetaren Raums keine Rolle spielt.

§ 31    Die Führungsrolle der NASA als Impresario

Veranstalter der bemannten Raumflüge sind die nationalen Raumfahrtbehörden und als eine internationale die europäische ESA. Pioniere waren die sowjetische ROSKOSMOS und die us-amerikanische NASA, die im Kalten Krieg angeblich im Wettbewerb standen und seit dem Ende der Sowjetunion Kooperation üben. Seit dem Aufbau einer Internationalen Raumstation (ISS) sind weitere nationale Raumfahrtagenturen aufgetreten, so auch die ESA für die Europäische Union.

Seit kurzem betreibt die NASA eine Auslagerung ihrer Projekte und Vergabe an kommerzielle US-Firmen: offiziell, weil die Firmen die Projekte angeblich wirtschaftlicher und somit preisgünstiger durchführen als die NASA selbst. Welche neuen physi-

[Seite 40]

kalischen Erkenntnisse oder technischen Entwicklungen die Projekte bei den Firmen wirtschaftlicher machen könnten, ist bisher nicht bekannt geworden.

Von der Behörde NASA hätten interessierte Laien in den USA aufgrund des “Freedom of Information Act” (FOIA) die Herausgabe solcher Informationen verlangen können, notfalls auf dem Klageweg; der FOIA gilt jedoch nicht für Privatfirmen, denn die müssen ihre Geschäftsgeheimnisse natürlich nicht preisgeben, und er kann naturgemäß nicht im Ausland gelten. Mit der Privatisierung verschwinden die Raumfahrtaktivitäten in der Diskretion der Privatindustrie und sind vor der Neugier des Publikums in Sicherheit. Derselbe gute Effekt tritt ein, wenn Projekte in Kooperation von Rußland übernommen werden: mit dem FOIA kann man von anderen Ländern keine Informationen erzwingen. Mit der Privatisierung wird die bemannte Raumfahrt zum “Rundum-sorglos-Paket” für die NASA und für den Laien zur “Black Box”.

Obwohl die Sowjetunion durch den Sputnik-Start (4. Okt.1957) und mit der Geschichte von Gagarin (12. April 1961) als dem ersten Menschen im Weltraum anfangs die Nase vorn hatte, haben die USA mit dem Apollo-Programm (1968-1972) und den Bildern von der ersten Mondlandung von Menschen und ihrer erfolgreichen Rückkehr zur Erde die Führung in der bemannten Raumfahrt übernommen.

Seither ist die NASA international tonangebend für Projekte der bemannten Raumfahrt; ihre Erforschung der Bedingungen und ihre Bereitstellung der Technik der Raumfahrt werden von allen Akteuren als maßgebliches Beispiel und Vorbild übernommen. Diese internationale Übereinstimmung betrifft natürlich auch die Geltung sämtlicher Meßergebnisse der NASA zur kosmischen Strahlung im LEO und im interplanetaren Raum. Der Fundus der Erfahrung und die “Meßwerte” aus bald 50 Jahren erfolgreicher bemannter Raumfahrt verleihen der NASA eine unbestrittene internationale Autorität, die es rechtfertigt, alle weiteren Untersuchungen zur bemannten Raumfahrt auf die Berichte der NASA zu beschränken. Sie gelten für alle Akteure. Jedenfalls hat man noch nicht davon gehört, daß eine der anderen nationalen Behörden sich von den Strahlungsmessungen der NASA distanziert hätte. Alle sitzen im selben Boot, und alle wissen es.

§ 32    Die Kosmische Strahlung bei der NASA 1973

Die früheste gefundene Mitteilung der NASA über die Strahlung im Weltraum ist eine “Technical Note” der NASA, im März 1973 erstellt, also nach Abschluß des APOLLO-Programms (1968-1972), von einem Mediziner der Kelsey-Seybold Clinic und 3 Mitarbeitern des MSC – Manned Spacecraft Center:

APOLLO EXPERIENCE REPORT
PROTECTION AGAINST RADIATION.
By Robert A, English, Richard E. Benson, J. Vernon Bailey, and Charles M. Barnes. –
Manned Spacecraft Center, Houston, Texas. – NASA, WASHINGTON, D. C. MARCH
1973. – 19 S. – Report-Serie: NASA TN D-7080

[Seite 41]

Datierung (S. 11): Houston, Texas, October 24, 1972.

Diese “Technical Note” ist nie als geheim klassifiziert gewesen und heute im Netz abrufbar unter:
(https://www.hq.nasa.gov/alsj/tnD7080RadProtect.pdf ).
Merkwürdig ist, daß sie viele Jahre lang nicht zitiert worden ist. Sogar Ralph Rene (2000), der das Strahlungsproblem der APOLLO-Flüge eingehend analysiert hat, hat sie in seinem Buch von 2000 nicht zitiert, offensichtlich also nicht gekannt.

In der deutschsprachigen Literatur hat Gerhard Wisnewski (Lügen im Weltraum, 2010) als erster die “Technical Note D-7080″ von 1973 zitiert: 30 Jahre nach ihrer Abfassung! Wer von der Existenz des Reports wußte, hätte ihn für 3 US-Dollar bestellen können. Wahrscheinlich ist sein Bekanntwerden und seine Online-Verfügbarkeit nur der Entwicklung des Internets und seiner Suchmaschinen zu verdanken. Wir kritischen Laien wissen, wer uns die Informationsfreiheit verschafft hat und noch erhält. Wisnewski gibt als seine Quelle für die Tabelle an:  (http://lsda.jsc.nasa.gov/books/apollo/Resize-jpg/ts2c3-2.jpg)

Das vorangestellte SUMMARY (S. 1) beginnt mit dem Absatz (Hervorhebungen hinzugefügt):

Radiation was not an operational problem during the Apollo Program. Doses received by the crewmen of Apollo missions 7 to 15 were small because no major solar-particle events occurred during those missions. One small event was detected by a radiation sensor outside the Apollo 12 spacecraft, but no increase in radiation dose to the crewmen inside the spacecraft was detected. Solar-particle releases are random events, and it is possible that a flare, with the accompanying energetic nuclear particles, may hinder future flights beyond the magnetosphere.

Das Ergebnis ist also ganz klar und besteht in vier Aussagen:
1. die kosmische Strahlung war kein Problem,
2. weil sich auf der Sonne kein großer Ausbruch (“solar particle event”) ereignete,
3. künftig könnte ein Solar Flare (“solar particle event”) Raumflüge durchaus “behindern”,
4. aber nur Flüge “über die Magnetosphäre hinaus”.
Es läuft auf die in allen offiziellen Darstellungen der Veranstalter (NASA u.a.) bis heute
anzutreffende Maxime hinaus: nur große Solar Flares sind eine Gefahr, aber nur sehr selten, und auch nur außerhalb der Magnetosphäre. Damit wird das Publikum beruhigt.

Keine Beruhigung stellt jedoch die Aussicht dar, daß eine “Flare” künftige Flüge behindern könnte: engl. “hinder” kann “behindern”, aber auch “abhalten” bedeuten, also “verhindern”. Wie sollte das geschehen, wenn man die Flares nicht vorhersagen kann?

[Seite 42]

Auf S. 3 gibt eine Tabelle für mehrere APOLLO-Flüge den Durchschnitt der Dosen aller Manschaftsmitglieder für die Gesamtdauer ihres Fluges an:

Average Radiation Doses of the Flight Crews for the Apollo Mission:
.      Apollo Mission         Skin Dose, rads
.             7                                 0.16
.             8                                   .16
.             9                                   .20
.           10                                   .48
.           11                                   .18
.           12                                   .58
.           13                                   .24
.           14                                 1.14
.           15                                   .30″

Die Angabe der Dosiswerte in “rad” und nicht in Einheiten des Internationalen Systems ist vom Direktor des MSC ausdrücklich verfügt worden, weil “der Gebrauch der SI-Einheiten die Nützlichkeit des Reports beeinträchtigen oder übertriebene Kosten verursachen würde” (S. II: “because … the use of SI units would impair the usefulness of the report or result in excessive cost.”)

Um das Dokument für die heutige Informationslage verwertbar zu machen, müssen die “rad”-Werte in Sievert umgerechnet werden. Dabei ist zu beachten, daß “rad” eine Einheit für die physikalische Stärke der Strahlung ist, ohne die Berücksichtigung der biologischen Wirkungen in der “Äquivalentdosis” mit der Einheit Sievert, die bei ionisierender Alpha-, Protonen- und Neutronenstrahlung erforderlich ist. Für den vorliegenden Bericht wurde bei diesen Umrechnungen generell der kleine Faktor 5 verwendet; in der Literatur heißt es, daß bei kleinen Werten dieser Faktor wegen Unerheblichkeit nicht anzuwenden ist, weshalb man oft die Formel
1 rad = 10 milliSv
angewendet findet. Eine solche Praxis ist jedoch nicht überzeugend, denn unabhängig von der Größe der Werte ist eine Gleichsetzung von biologisch nichtgewichteten und gewichteten Größen dieser Strahlungsarten unlogisch und sachlich ein Fehler. Daher wird im vorliegenden Bericht im Falle der kosmischen Strahlung mit dem überwiegenden Anteil der genannten Strahlungsarten grundsätzlich immer wenigstens die Gewichtung mit dem Faktor 5 vorgenommen (vgl. § 15), was in diesen Fällen zu folgender Umrechnungsformel führt:
1 rad = 50 milliSv ; 100 rad = 5 Sievert

Die Angabe der Gesamtdosen für die einzelnen APOLLO-Flüge macht außerdem die Berechnung der Stunden-Dosen in Sievert erforderlich. Dazu muß für alle Flüge die Dauer in Stunden ermittelt werden. Erst mit dieser Information gewinnen die Gesamtdosisangaben ihre Bedeutung, aber diese Information liefert das Dokument von 1973 nicht. Man findet sie in einem NASA-Dokument von 2008:

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NASA: Space Faring – The Radiation Challenge
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation (4 Autoren). 2008. 36 S. – EP–2008–08–116–MSFC
Im Internet abrufbar unter:
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)

S. VI:
“The table below shows the amount of time astronauts spent on the surface of the
Moon during each lunar landing, and the average radiation dose they received.”

Mission                   Total Duration                    Lunar Surface             Average Radiation
.                                                                                 Duration                            Dose*
Apollo 11          08 days, 03 hrs, 13 mins              21 hrs, 38 mins                    0.18 rad

Apollo 12           10 days, 4 hrs, 31 mins               31 hrs, 31 mins                    0.58 rad

Apollo 14                 09 days, 01 min                    33 hrs 31 mins                     1.14 rad

Apollo 15          10 days, 01 hr, 11 mins               66 hrs, 54 mins                     0.30 rad

Apollo 16          11 days, 01 hr 51 mins                 71 hrs, 2 mins                      0.51 rad

Apollo 17          12 days, 13 hrs, 51 mins              74 hrs, 59 mins                    0.55 rad

Diese Tabelle von 2008 enthält auch die Flüge 16 und 17, dafür fehlen 7 – 10 und 13, weil es hier nur um die Flüge mit Landung auf dem Mond geht. Die Dosiswerte für die 4 Flüge, die in beiden Tabellen enthalten sind, stimmen überein.

§ 33    Die APOLLO-Meßwerte umgerechnet in Sievert

Anhand der Daten beider Tabellen kann nun
– die Umrechnung der Einheiten (rad in Sievert),
– die Berechnung der Anzahl der Stunden pro Flug und
– die Berechnung der Dosis pro Stunde
erfolgen. Als erstes Beispiel für die Umrechnung in allen Einzelschritten soll APOLLO 11 dienen, das durch die erste Mondlandung und erfolgreiche Rückkehr zur Erde als Menschheitsereignis gefeierte Unternehmen.

APOLLO 11
Umrechnung der Einheiten: Gesamtdosis
.      0,18 rad x 5 = 0,9 rad = 9 milliSv = 9000 mikroSv
Berechnung der Anzahl der Stunden
.      8 days, 3 hours: 8 x 24 + 3 = 192 + 3 = 195 Stunden

[Seite 44]

Berechnung der Dosis pro Stunde
.      9000 mikroSv : 195 Stunden = 46,15 mikroSv pro Stunde

Die anderen 5 Flüge aus der Tabelle:

APOLLO 12    0,58 rad – 10 Tage, 4 Stunden
0,58 rad x 5 = 2,90 rad = 29 milliSv = 29000 mikroSv
10 Tage 4 Stunden: 10 x 24 + 4 = 240 +4 = 244 Stunden
29000 : 244 = 118 mikroSv pro Stunde

APOLLO 14    1,14 rad – 9 Tage
1,14 rad x 5 = 5,7 rad = 57 milliSv = 57000 mikroSv
9 Tage = 216 Stunden
57000 : 216 = 263,88 mikroSv pro Stunde

APOLLO 15    0,30 rad – 10 Tage, 1 Stunde
0,30 rad x 5 = 1,5 rad = 15 milliSv = 15000 mikroSv
10 Tage, 1 Stunde: 240 + 1 = 241 Stunden
15000 : 241 = 62,24 mikroSv pro Stunde

APOLLO 16    0,51 rad – 11 Tage, 1 Stunde
0,51 rad x 5 = 2,55 rad = 25,5 milliSv = 25500 mikroSv
11 Tage, 1 Stunde: 11 x 24 + 1 = 264 + 1 = 265 Stunden
25500 : 265 = 96,22 mikroSv pro Stunde

APOLLO 17    0,55 rad – 12 Tage, 13 Stunden
0,55 rad x 5 = 2,75 rad = 27,5 milliSv = 27500 mikroSv pro Stunde
12 Tage, 13 Stunden: 12 x 24 + 13 = 288 +13 = 301 Stunden
27500 : 301 = 91,36 mikroSv pro Stunde

Als Ergebnis kann man zusammenfassen: die hier analysierten 6 APOLLO-Flüge mit Landung auf dem Mond haben Dosis-Meßwerte zwischen 50 und 100 mikroSv pro Stunde berichtet. Diese Meßwerte schließen jeweils folgende Phasen der Flüge ein:
– Durchquerung der VAG beim Hinflug,
– Aufenthalt im Raumanzug auf der Mondoberfläche,
– Durchquerung der VAG auf dem Rückflug.

[Seite 45]

§ 34    Vergleich der APOLLO-Meßwerte mit der Erfahrung

.      1. Vergleich

Die Werte der NASA sind zunächst mit den oben berichteten Werten der Verkehrsfliegerei
(§ 4) zu vergleichen:

.                                                   mikroSv / Stunde
Düsseldorf – San Francisco                     11
London – Chicago                                     9
New York – Athen                                    9
Paris – Tokio: Spitze                               20
.              Durchschnitt                            16

Die Apollo-Werte bewegen sich in derselben Größenordnung (zweistellige Mikro-Sievert-Werte pro Stunde) wie die der Verkehrsfliegerei auf 12 km Höhe über der Erdoberfläche.

.      2. Vergleich

Als zweiter Vergleichswert sind die CONCORDE-Daten heranzuziehen. Diese Überschallmaschine flog bis in Höhen von 18 km und hatte Anweisung, den Strahlungspegel ständig zu kontrollieren und bei Überschreitung einer
. “Dosisleistung über 100 mrem/h (1 mSv/h)”
die Flughöhe zu verlassen und in geringerer Höhe zu fliegen. Der Grenzwert der CONCORDE von
. 1 milliSv = 1000 mikroSv pro Stunde
liegt 10 mal so hoch wie die Meßwerte der APOLLO-Flüge und damit eine ganze Größenordnung höher.

.      3. Vergleich

Als dritter Vergleichswert ist die Strahlendosis der Verkehrsfliegerei bis 14 km Höhe im Bereich der Süd-Atlantischen Anomalie heranzuziehen. Dort herrscht eine Strahlenbelastung vom Tausendfachen der normalen Dosis von 11 mikroSv pro Stunde.
Das Tausendfache errechnet sich zu:
.      11 mikroSv x 1000 =
.      11000 mikroSv pro Stunde in 12 km Höhe in der SAA
Dieser Wert liegt drei Größenordnungen über den Meßwerten der APOLLO-Flüge.

Die NASA behauptet, daß die APOLLO-Werte mit Dosimetern gemessen worden
sind. Nach den drei Vergleichen mit den Werten der Verkehrsfliegerei bis 18 km Höhe
liegen die Apollo-Werte unter denen der Verkehrsfliegerei, als ob sie den Schutzschild der
Atmosphäre nie verlassen und ihre 195 Stunden Flugdauer mit Erdumkreisungen in 12 km

[Seite 46]

Höhe zugebracht hätten.

Die APOLLO-Werte können daher nicht im Weltraum gemessen worden sein – nicht im LEO und nicht im interplanetaren Raum. Die Astronauten können nicht dort gemessen haben, wo die NASA es behauptet. Nach ihren Dosimeterwerten könnten sie von Cape Canaveral aus ihre 195 Stunden höchstens nach Las Vegas oder nach Hawaii oder London und immer hin und zurück geflogen sein.

§ 35    Woran die APOLLO-Dosiswerte der NASA scheitern

Die NASA hat mit ihrem Bericht von 1973, der erstmals die erfundenen APOLLO-Werte
festgehalten hat, ziemlich Pech gehabt. Zwar hat sie 30 Jahre lang eine Veröffentlichung des Berichts bis zur Einrichtung des Internets verhindern können, aber sie hat drei Entwicklungen nicht vorhersehen können:

– den 1976 begonnenen Flugbetrieb der CONCORDE und das Bekanntwerden der
Dienstanweisung für den Piloten mit dem Grenzwert für die Strahlenbelastung;

– die seit ca. 1990 steigende internationale Sensibilisierung des Personals der Verkehrsfliegerei und ihren erfolgreichen Kampf um die Anerkennung als strahlenbelasteter Beruf;

– die daraufhin entstandene öffentliche Diskussion über die sehr verschiedenen Strahlenrisiken bestimmter Flugrouten, nämlich der Polrouten und der Süd-Atlantik-Anomalie.

Diese Entwicklungen haben es möglich gemacht, den Beschluß der NASA von 1973 über die bekanntzugebenden Strahlendosen und ihre schriftliche Dokumentation als schweren Fehler und Betrug aufzudecken. Angesichts dieser Feststellung muß man sich fragen: Ist die NASA seither klüger geworden? Die Wiederholung der Daten von 1973 in der Veröffentlichung von 2008 gibt eine klare Antwort: Nein.

Die NASA bleibt auch 2008 bei dem Standpunkt: ein Strahlenrisiko gibt es nur gelegentlich durch besonders große Sonnenausbrüche und nur jenseits der VAG oder des Erdmagnetfeldes. Daher wird es von größtem Interesse sein zu sehen, was für Strahlungsdosen die NASA für ihre bisherigen Unternehmungen nach APOLLO und schließlich auch für ihre künftig noch geplanten Langzeitvorhaben der Öffentlichkeit mitteilt.

§ 36    NASA-Projekte nach APOLLO

Die oben zitierte NASA-Veröffentlichung von 2008 enthält eine sehr interessante Übersicht der bemannten Raumflugunternehmen nach APOLLO mit Angabe ihrer Gesamtdosen für jedes Projekt. Die Angaben beruhen auf der Sammlung und Auswertung aller Strahlendosen der NASA-Astronauten aus 35 Jahren; diese Quellen

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werden ausdrücklich genannt:

S. V: “For over 35 years, NASA has been collecting and monitoring the radiation doses received by all NASA astronauts who have traveled into space as part of the Gemini, Apollo, Skylab, Space Shuttle, Mir, and ISS programs (for more information, see http://srag-nt.jsc.nasa.gov/).”

S. 8: Tabelle: “The chart below compares and contrasts various missions and their
durations with the observed radiation dose”

.                              “Mission Type                                           Radiation Dose

Space Shuttle Mission 41-C
(8-day mission orbiting the Earth at 460 km)                             5.59 mSv

Apollo 14 (9-day mission to the Moon)                                    11,4 mSv

Skylab 4 (87-day mission orbiting the Earth at 473 km)        178 mSv

ISS Mission (up to 6 months orbiting Earth at 353 km)         160 mSv

Estimated Mars mission (3 years)                                         1200 mSv”

Zu der Dosis der ISS wird erläutert:
“Crews aboard the space station receive an average of 80 mSv for a six-month stay at solar maximum (the time period with the maximum number of sunspots and a maximum solar magnetic field to deflect the particles) and an average of 160 mSv for a six-month stay at solar minimum (the period with the minimum number of sunspots and a minimum solar magnetic field). Although the type of radiation is different, 1 mSv of space radiation is approximately equivalent to receiving three chest x-rays.

Diese Aussage erklärt auch die inzwischen erfolgte andere Bewertung der Sonnenflecken als Indikatoren für die Aktivität der Sonne. Eine maximale Anzahl der Sonnenflecken tritt zugleich auf mit einem Maximum des Magnetfelds der Sonne, und dieses Magnetfeld lenkt die Partikel der Flares stärker ab: dadurch wird die Strahlendosis verringert. Die aktivere Sonne mit mehr Sonnenflecken bedeutet also eine geringere Strahlengefahr für die Raumfahrt, die weniger aktive Sonne eine höhere Strahlungsgefahr.

Die Dosiswerte für die 5 Raumflugunternehmen müssen für einen Vergleich in die Stunden-Dosen umgerechnet werden wie oben für die 6 APOLLO-Flüge:

Space Shuttle Mission 41-C – 8 Tage, 460 km
Stunden: 8 x 24 = 192; Dosis: 5,59 mSv = 5590 mikroSv;
5590 : 192 = 29,11 mikroSv pro Stunde

[Seite 48]

APOLLO 14 – 9 Tage, Mond
Stunden: 9 x 24 = 216; Dosis: 11,4 mSv = 11400 mikroSv
11400 : 216 = 52,77 mikroSv pro Stunde

Anmerkung: Die NASA selbst hat hier für APOLLO 14 bei Umrechnung von “rad” in “milliSv” keine biologische Gewichtung vorgenommen, sondern mit
. 1 rad = 10 milliSv
gerechnet. Die oben gegebene Umrechnung mit dem Faktor 5 hatte ergeben:
APOLLO 14 1,14 rad – 9 Tage
1,14 rad x 5 = 5,7 rad = 57 milliSv = 57000 mikroSv
9 Tage = 216 Stunden
57000 : 216 = 263,88 mikroSv pro Stunde
Von der NASA selbst angegebene Sievert-Werte werden für diesen Bericht unverändert übernommen.

Skylab 4 – 87 Tage, 473 km
Stunden: 87 x 24 = 2088; Dosis: 178 mSv = 178000 mikroSv
178000 : 2088 = 85,24 mikroSv pro Stunde

ISS – 6 Monate (6 x 30 = 180 Tage), 353 km
Stunden: 180 x 24 = 4320; Dosis: 160 mSv = 160000 mikroSv
160000 : 4320 = 37,03 mikroSv pro Stunde

MARS-Flug, Schätzung für eine Dauer von 3 Jahren (=365 x 3 = 1095 Tage)
Stunden: 1095 x 24 = 26280; Dosis: 1200 mSv = 1200000 mikroSv
1200000 : 26280 = 45,66 mikroSv pro Stunde

Für die ersten 4 Unternehmungen
. Space Shuttle – APOLLO 14 – Skylab 4 – ISS
hat die NASA effektiv gemessene Strahlendosen mitgeteilt, die alle in der Größenordnung
zweistelliger MikroSievert-Werte liegen wie die der Verkehrsfliegerei.

Offensichtlich sind auch diese Werte nicht an den angegebenen Orten gemessen
worden. Die NASA hat also auch 2008 nichts dazugelernt. Die Berufung auf 35 Jahre
Erfahrung macht die Sache nicht besser, sondern schlimmer. Denn damit beweist die
nationale Behörde der USA, daß dieses Messverfahren (nicht an den angegebenen
Orten zu messen) kein Zufall und kein Irrtum, sondern von Anfang an geplant gewesen
ist. Die NASA hat nie etwas anderes als den Betrug beabsichtigt.

Die Schätzwerte für den geplanten Marsflug als Langzeitunternehmen werden im
Abschnitt über die Planungen zu würdigen sein.

[Seite 49]

§ 37    Einige Merkwürdigkeiten der NASA-Tabellen

Die absolute Höhe der Dosiswerte ist nicht die einzige Merkwürdigkeit der beiden NASA-Tabellen von 1973 und 2008. Bei einem Vergleich der verschiedenen Unternehmungen und ihrer Strahlendosen ergeben sich mehrere offensichtliche Ungereimtheiten und Widersprüche, die eine seriöse Institution bei Veröffentlichung ihrer Daten aus eigener Initiative erläutert und aufgeklärt hätte.

Schon Gerhard Wisnewski (2010, S. 201-202) hat auf einige Merkwürdigkeiten hingewiesen:
“Das Merkwürdige ist, daß sich die Strahlendaten von Apollo-Missionen im Erdorbit nicht signifikant von den Strahlendaten von Apollo-Missionen zum Mond unterschieden.”

(1) Wisnewski, S. 202: “Apollo 7 und Apollo 8 zum Beispiel weisen exakt dieselben Strahlenwerte auf, obwohl Apollo 8 den Mond umkreiste, Apollo 7 aber im Erdorbit blieb.”

(2) Wisnewski, S. 202: “Apollo 11 (0,18 rad) wiederum hat nicht mehr Strahlung abbekommen als die reinen Orbitalmissionen 7 und 9 (0,16 bzw. 0,2 rad).”

(3) Wisnewski, S. 202: “Und auch die Besatzung von Apollo 13 ist mit ihren Strahlendaten im “Orbitbereich”, obwohl sie die Rückreise durch die Strahlengürtel doch in dem dünnen Landemodul zurückgelegt haben soll.”

(4) Zur NASA-Tabelle 1973: APOLLO 11 flog 8 Tage – APOLLO 14 flog 9 Tage, also nur einen Tag länger, was eine Verlängerung um nur 12,5 Prozent bedeutet. APOLLO 14 erhielt aber mit 1,14 rad ungefähr die 6,3-fache Strahlendosis (gegenüber 0,18 rad). Welche kosmischen Ereignisse oder technischen Maßnahmen haben die 6-fache Dosis bewirkt?

(5) Zur NASA-Tabelle 2008: Shuttle und Apollo 14 haben ungefähr dieselbe Flugdauer, aber völlig verschiedene Flugrouten:
– das Shuttle unterhalb der Van Allen-Gürtel, also im Schutz des Erdmagnetfelds;
Apollo 14 dagegen zweimal durch die VA-Gürtel, weit in den interplanetaren Raum hinaus zum Mond, 33 Stunden sogar durch Raumanzüge völlig ungeschützt auf der Mondoberfläche;
— trotzdem hat Apollo 14 nur etwa doppelt so viel Strahlung abbekommen wie das Shuttle.
Das stellt den Leser vor eine Alternative: Entweder ist es unterhalb des Van Allen-Gürtels viel gefährlicher als von der NASA angenommen (nämlich halbe Monddosis) oder auf Mondflug relativ ungefährlich (nur doppelte Shuttle-Dosis)?

(6) Zur NASA-Tabelle 2008: Zwischen Skylab 4 und ISS-6-Monate-Flug besteht nur ein relativ geringer Unterschied bei den Flughöhen (473 – 353 km), aber ein gewaltiger

[Seite 50]

Unterschied bei der Flugdauer (87 gegenüber 180 Tagen). Die ISS flog doppelt so
lang – aber beide Flüge haben fast gleiche Strahlendosen gemessen: Skylab 4 178
milliSv, ISS 160 milliSv (für den längeren Flug sogar die niedrigere Dosis)?

Die unzutreffenden Dosiswerte und obendrein die inneren Widersprüche der NASA-Verlautbarungen demonstrieren eine völlige Verachtung für das Publikum. Die NASA gründet ihre Haltung auf
– der Ahnungslosigkeit des Publikums,
– dem Schweigekartell der Massenmedien,
– und dem Eindreschen der Massenmedien auf jede Regung von öffentlicher Kritik mit der Verschwörungskeule sowie auf
– der Komplizenschaft der Naturwissenschaftler, die zwar die erfolgreichen Apollo-Flüge und die Mondlandungen als großartige Errungenschaften artig zitieren, aber nie auf die behaupteten Dosiswerte der APOLLO-Flüge Bezug nehmen.

Diese Haltung der Naturwissenschaftler mag damit zusammenhängen, daß die NASA mit ihren reichlichen Geldern (die sie nie für die behaupteten Flüge ausgeben mußte) “Forschungsaufträge” zu vergeben pflegt, von denen niemand sich selbst ausschließen will durch ungehöriges Verhalten der Geldgeberin gegenüber.

§ 38    2015 auf der Internationalen Raumstation (ISS)

Nach der oben zitierten Veröffentlichung 2008 (§ 32) hat die NASA 2015 neueste Daten zur ISS veröffentlicht:

NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring. 24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

Dosiswerte werden nur auf S. 3 angegeben. Es handelt sich um Messungen mit persönlichen Dosimetern der Astronauten: es wird unterschieden zwischen TID (Total Ionizing Dose) und SEE (Single Event Effects). Bei einer Flughöhe von 350 – 400 km haben sich in den ersten 2 Jahren keine SEE ereignet; die TID für Innenräume betragen

.      Strahlendosis: Total Ionizing Dose – ISS:
.      5 – 12 mikro Gy (0,5 – 1,2 millirad) pro Stunde;
.      = 44 – 105 milli Gy (4,4 – 10,5 rads) pro Jahr;

Für die Vergleichszwecke dieses Berichts interessieren die Stundenwerte. Auch im Jahr 2015 verwendet die NASA die nicht-gewichtete “rad”-Einheit und nicht die heute allgemein übliche gewichtete Sievert-Einheit. Also muß umgerechnet werden. Die NASA selbst hat die Umrechnung vom ungewichteten “rad” zur gewichteten Äquivalentdosis “Sievert” wieder ohne einen Gewichtungsfaktor vorgenommen, vgl. das Beispiel APOLLO 14 (siehe § 36):

[Seite 51]

Umrechnung nach NASA: 1 rad = 10 milliSv
Unterteilung auf Tausendstel: 1 millirad = 0,01 mSv = 10 mikroSv
Umrechnung der ISS-Dosis: 1,2 millirad pro Stunde =            12 mikroSv pro Stunde
Damit erhielte die
.      ISS in 400 km Höhe –                                                           12 mikroSv pro Stunde
dieselbe Äquivalentdosis wie die
.      Verkehrsfliegerei in 12 km Höhe –                                      11 mikroSv pro Stunde
und wie
.      APOLLO 11 im interplanetaren Raum –                               9,23 mikroSv pro Stunde

Die groteske Übereinstimmung besteht nicht nur in der Größenordnung, sondern
wunderlicherweise sogar fast bis in die numerischen Werte. Wenn man diese Phantasiewerte ernstnehmen wollte, dann wäre zweierlei zu verkünden:

1. Die ISS in 400 km Höhe erhält dieselbe Strahlungsdosis wie jeder Interkontinentalflug und sogar weniger als die CONCORDE!

2. Auch die Astronauten auf der Reise zum Mond und zurück (APOLLO 11) haben
weniger Strahlung pro Stunde abbekommen als die CONCORDE – und sogar
weniger als ihre angeblichen Kollegen auf der ISS!

Wir haben somit noch im Jahr 2015 aktuellste Mitteilungen der NASA über die Strahlendosen in der ISS, die praktisch identische Belastungen für drei völlig verschiedene Flugbedingungen behaupten: für die ISS, für die Verkehrsfliegerei und für APOLLO, und für alle bleibt es bei den zweistelligen Mikrosievert-Werten pro Stunde.

Diese Erkenntnis ist nur durch die Berechnung der Sievertwerte pro Stunde zu gewinnen: ein minimaler Aufwand bringt eine Erkenntnis von größter Tragweite. Denn schöner kann der grundsätzliche Betrug der Öffentlichkeit durch die NASA nicht dargelegt werden, nämlich als geplant von 1973 an und unvermindert durchgehalten bis ins Jahr 2015, und alles aus den Daten der NASA selbst gewonnen.

Dies ist das erste völlig unerwartete Ergebnis der “Erforschung der Forschung”, nur aus den vorhandenen Quellen gewonnen. Es ist ein Hauptergebnis, dessen Aufnahme in der Öffentlichkeit genau beobachtet werden sollte. Die Kritik könnte daraus wahrscheinlich Erkenntnisse über das weitere Vorgehen gewinnen.

§ 39    Die NASA beherrscht die Kosmische Strahlung

Die zitierte Veröffentlichung der NASA von 2008 gibt auch einen interessanten und
wichtigen Einblick in die NASA-“Forschung” zu den Risiken der Strahlung im Weltraum
und ihrer Beherrschung.

[Seite 52]

Es heißt dort, man müsse die biologischen Risiken der Strahlung erst noch richtig verstehen, für die richtige Messung der Strahlungsdosen in den Raumfahrzeugen sorgen und Materialien für den Strahlenschutz auf Langzeitflügen entwickeln:

S. V: “Research performed at these facilities is helping us to understand and reduce the risk for astronauts to develop biological effects from space radiation, to ensure proper measurement of the doses received by astronauts on the International Space Station (ISS) and in future spacecraft, and to develop advanced materials that improve radiation shielding for future long-duration space exploration on the Moon and possibly on Mars.”

Im “low earth orbit” (allgemeine Abkürzung: LEO) hat die ISS (angeblich) gut abgeschirmte
Bereiche und das Erdmagnetfeld als Schutz. Im interplanetaren Raum (Mond, Mars) wird man für Langzeitflüge “storm shelters” benötigen, um die Astronauten vor “deadly doses” zu schützen während der SPE (Solar Particle Events: xrays, gamma rays, and streams of protons and electrons) und der CME (Coronal Mass Ejections). Für sicheres Arbeiten (safe operations) auf dem Mond und auf Marsflügen wird man Schutzräume bei Sonnenausbrüchen u. ä. und ein Satellitensystem zur Erkundung des Weltraumwetters benötigen:

S. 6: “The ISS has well-shielded areas. In addition, astronauts and the ISS itself are largely protected by the Earth’s magnetic field because it is in low Earth orbit. In contrast, during a deep space journey to the Moon (200,000 miles away) or Mars (35,000,000 miles away at closest approach), astronauts and their vehicles will venture far outside of the 30,000-mile radius of the Earth’s protective magnetic shield. For any future long-duration deep-space exploration, radiation levels will be so high that specially designed storm shelters will be needed to protect astronauts from receiving deadly doses of radiation during high SPE/CME periods. For safe operations on the Moon or when traveling to Mars, a coordinated system of satellites will be needed to monitor space weather to help warn astronauts when it is necessary to go into their shelters. This will be necessary because, although increases and decreases in overall solar activity can be fairly well predicted over an 11-year cycle, there are unexpected short-term events like solar flares, SPE, and CME that cannot be predicted, which would put a crew in great danger.”

Die folgenden abschließenden Bemerkungen behaupten, die APOLLO-Flüge seien keinen irgendwelchen größeren Risiken der Weltraumstrahlung ausgesetzt gewesen. Die Dosimeter müssen jedoch weiterentwickelt werden, ein Netzwerk zur Überwachung der Weltraumstrahlung ist zu entwickeln, und der Einsatz von Teilnehmern mit einer eingehenden Ausbildung über die Strahlungsumgebung im Weltraum haben sichergestellt, daß alle eventuellen Risiken sofort erkannt werden und man geeignete Maßnahmen trifft für die Sicherheit der Mannschaftsmitglieder und die
Erreichung der Ziele des Unternehmens. Summe: größere Risiken gibt es nicht und die kleineren sind beherrschbar. Im Original hört sich das so an:

[Seite 53]

(S.10-11) „CONCLUDING REMARKS
Apollo missions have not undergone any major space radiation contingency. However, the development of spacecraft dosimetry systems, the use of a space radiation surveillance network, and the availability of individuals with a thorough knowledge of the space radiation environment have assured that any contingency would be recognized immediately and would be coped with in a manner most expedient for both crewmember safety and mission objectives.”

Der Tenor ist 2008 derselbe wie in NASA 1973, S. 1 (vgl. § 32).

§ 40    Ein Kunststück der WIKI-Wissenschaften

Eine bemerkenswerte Darstellung der VAG liefert der deutschsprachige Wikipedia-
Artikel:
.      Van-Allen-Gürtel – (https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel)
hier zitiert nach der Textfassung v. 24.4.2015.

Beschreibt den Aufbau und die Ausdehnung der ersten zwei VAG und die Entdeckung eines dritten Gürtels. Gibt als Ausdehnung für den ersten VAG 700 – 6000 km, für den zweiten 15000 – 25000 km; für den dritten keine Angaben.

Bei den Strahlungsbelastungen werden drei verschiedene Werte angegeben:
. A. Strahlungsdosis für elektronische Bauteile.
. B. Äquivalentdosis für den Menschen.
. C. Ein “Normwert” für die effektive Dosis im gesamten Van-Allen-Gürtel.
Die Ergebnisse differieren erheblich. Der Leser gewinnt den Eindruck, daß an demselben Ort dieselbe kosmische Strahlung je nach betroffenen Objekt (Elektronik, Mensch) völlig verschiedene Stärken aufweist und obendrein in einem nochmals anderen “Normwert” (der nochmals auf den Menschen gemünzt zu sein scheint) zu einer Kleinigkeit gebändigt werden kann.

.      A. Strahlungsdosis für elektronische Bauteile

Unterscheidet nach Strahlungsarten: Elektronen und Protonen.
Dosis durch Elektronen: bis zu 1000 rad/h = 10 Gy/h ; Umrechnung in Sievert ohne
Gewichtung (1 Gy = 1 Sv):
1000 rad/Std = 10 Gy/Std = 10 Sievert pro Stunde
Die Dosis durch Protonen liegt zwei Größenordnungen niedriger, also:
10 Sievert : 100 = 0,1 Sv = 100 milliSv pro Stunde.
Angesichts der Größenordnungen dürfte eine weitere Strahlungsart mit nur einem Hundertstel der Wirksamkeit keine entscheidende Rolle spielen, solange die Anteile der beiden Strahlungsarten nicht quantifiziert werden, was in dem WIKI-Artikel nicht geschieht.

[Seite 54]

Derartige Strahlendosen für die Elektronik wären für den mitreisenden Astronauten als akute Dosen in kurzer Zeit absolut tödlich. Diese Konsequenz wird in dem wunderlichen WIKI-Artikel nicht einmal angedeutet; auch wird nicht begründet, warum diese Dosen nur für die Elektronik, aber nicht für den Menschen gelten sollen.

.      B. Äquivalentdosis für den Menschen

Alle Werte hinter 3 mm dickem Aluminium, der normalen Wandstärke von Raumkapseln.

Innerer Gürtel, Kernbereich: 200 milliSv pro Stunde
Äußerer Gürtel, Kernbereich: 50 milliSv pro Stunde

Bemerkenswert ist, daß hier für den inneren Gürtel eine höhere Dosis gilt; Van Allen hatte (nach SPIEGEL 1961) für den inneren Gürtel 24 Röntgen gemessen, für den äußeren 200 Röntgen (jeweils pro Stunde). Für die Belange der bemannten Raumfahrt spielt die Reihenfolge für das Risiko keine Rolle, da bei einem Flug durch die VAG stets beide (nach heutiger Erkenntnis: drei) Gürtel durchflogen werden müssen.

Zum Vergleich: Die Umrechnung der von Van Allen gefundenen Werte (Röntgen) in Sievert mit dem biologischen Gewichtungsfaktor 5 hatte ergeben:

Innerer Gürtel:
24 Röntgen = 240 milliGy x 5 ==> 1200 milliSv = 1,2 Sievert pro Stunde
Äußerer Gürtel:
200 Röntgen = 2000 milliGy x 5 ==> 10000 milliSv = 10 Sievert pro Stunde

Der Vergleich ergibt: die WIKI-Daten liegen eine oder zwei Größenordnungen unter denen von Van Allen gemessenen Werten. Für diese “ermäßigten” WIKI-Daten wird keine Quelle angegeben.

.      C. Ein “Normwert” für die effektive Dosis im gesamten Van-Allen-Gürtel

Gegen einen klar deklarierten Durchschnittswert für alle drei VAG wäre nichts einzuwenden, wohl aber gegen die “Erfindung” einer “Norm” und die Behauptung von bestimmten Werten dieser Norm ohne Angabe einer Quelle. Die WIKI-Textstelle lautet (Hervorhebung hinzugefügt):

Als Normwerte gelten im gesamten Van-Allen-Gürtel 0,7–1,5 mSv pro Tag (effektive Dosis), diese Diskrepanz lässt sich zum einen durch die verschiedenen Messmethoden erklären, zum anderen aber auch durch die Abhängigkeit der Strahlung von den starken Schwankungen der Sonnenaktivität. Dadurch können mitunter 1000-mal höhere Werte gemessen werden.”

Immerhin erkennt der WIKI-Autor, daß der Leser eine “Diskrepanz” wahrnehmen wird, und versucht sie zu erklären. Aber weder Meßmethoden noch Sonnenaktivität können erklären, warum Elektronik und Menschen am selben Ort (Raumfahrtkapsel) von

[Seite 55]

derselben Strahlung (!) grotesk divergierende Strahlendosen erhalten sollen:
.        Elektronik:                                                     10 Sievert pro Stunde
.        Menschen:                                                    200 milliSv pro Stunde
und wo ein angeblicher
.        “Normwert”:                                                   1,5 mSv pro Tag (effektive Dosis)
herkommen könnte, der auf die Stundendosis umgerechnet ergibt:
1,5 milliSv = 1500 mikroSv pro Tag : 24 =            62,5 mikroSv pro Stunde

In Wirklichkeit nimmt der Leser aber nicht nur eine, sondern zwei Diskrepanzen wahr: erstens die zwischen den Werten für “Elektronik” und für “Menschen”, und zweitens die zwischen “Elektronik” (10 Sievert pro Stunde) und dem “Normwert” (62,5 mikroSv pro Stunde). Diese 3 völlig disparaten Werte in einem Artikel von 4 Seiten Umfang ohne jegliche greifbare Begründung einfach zu behaupten, ist Stand der WIKI-Wissenschaft zur bemannten Raumfahrt.

Was für eine Zumutung diese drei WIKI-Werte des Artikels – für denselben Ort und dieselben Strahlungsverhältnisse – tatsächlich darstellen, wird an der Umrechnung auf die kleinste gemeinsame Einheit Mikrosievert pro Stunde direkt ablesbar:

Elektronik:        10 Sievert = 10 Millionen MikroSv =      10000000 mikroSv/Std
Menschen:       200 milliSv = 200000 MikroSv =                  200000 mikroSv/Std
“Normwert”:      1,5 milliSv/Tag = Stundendosis                           62,5 mikroSv/Std

Daß der erfundene “Normwert” (ein zweistelliger Mikrosievert-Wert) genau mit den von der NASA behaupteten Meßwerten ihres APOLLO-Programms auf dem Weg zum Mond und zurück übereinstimmt – das muß kein Zufall sein, um das mindeste zu sagen. Dieser “Normwert” geht sogar noch über die Skurrilität der NASA-Werte hinaus, indem er ausgerechnet für die Van Allen Gürtel selbst gelten soll – wo die NASA doch sonst die besonders starke Strahlung in den VAGs anerkennt und betont, daß für deren Überwindung besondere Maßnahmen getroffen werden müssen (z. B. Magnetpolroute, schnelle Durchquerung, Schutzräume).

Mit dem “Normwert” hat der WIKI-Autor sein Soll klar übererfüllt. An derartigen Artikeln ist die Bedeutung der WIKI-Wissenschaft für die permanente Gehirnwäsche (“Brainwashington”) der Gesellschaft zu ermessen.

Als hätte der WIKI-Artikel bis zu diesem Punkt noch gar nichts mit der bemannten Raumfahrt zu tun gehabt, folgt abschließend hierüber ein ganz kurzer, besorgt klingender Absatz, dessen Inhalt mit den vorangehenden Behauptungen nicht zu vereinbaren ist:

Bemannte Raumfahrt
Die Intensität der Strahlung innerhalb des Van-Allen-Gürtels kann räumlich und zeitlich begrenzt gesundheitsgefährdende Werte erreichen. Daher darf der Aspekt des Strahlenschutzes bei bemannten Raumfahrtmissionen im Erdorbit nicht vernachlässigt werden. Wie groß die Belastung für den menschlichen Organismus ist, hängt von der

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Sonnenaktivität, der Beschaffenheit der Raumfahrzeughülle, der Trajektorie und der Bahngeschwindigkeit beziehungsweise der Missionsdauer ab.”

Dieser WIKI-Artikel ist sicherlich einer mit der schönsten Anhäufung von schreienden
Widersprüchen und somit eine Glanzleistung der wirklich “freien Enzyklopädie”, hier
nämlich frei von jeglicher elementaren Diskussionslogik und Plausibilität.

§ 41    Das allerneueste NASA-Video zum ORION-Projekt

Zur Behandlung der VAG durch die NASA ist auf eine merkwürdige aktuelle Entwicklung
hinzuweisen. Seit März 2015 steht im Internet ein Video, in dem ein NASAIngenieur Kelly Smith, der als einer der Leiter des ORION-Projekts auftritt, erklärt, daß die neue “Orion Deep Space Mission to the planet Mars” nur unbemannt stattfinden wird, weil man erst mit einem unbemannten Flug testen will, ob man die gefährlichen Van Allen Gürtel erfolgreich durchqueren kann. Das Video steht unter der folgenden Adresse im Netz und ist bisher von der NASA nicht aus dem Netz genommen worden:
(http://www.youtube.com/watch?v=YVsXWNDJ308&feature=related)

Eine Internetseite berichtet über das Video:
(http://21stcenturywire.com/2015/03/14/video-nasas-orion-engineer-admits-they-cant-get-past-van-allen-radiation-belts/)

“In the video presentation below, NASA engineer Kelly Smith explains about many of the risks and pitfalls surrounding the new Orion Deep Space Mission to the planet Mars. Surprisingly, chief among Kelly’s concerns is whether or not his spacecraft can successfully pass through the perilous Van Allen Radiation Belts. Such is the prospective danger in fact, that NASA will have to send a dumbie craft first in order to ‘test out’ what the potential radiation effects will be on future human crews, as well as on the ship’s delicate sensors and equipment.”

Der deutsche Leser fragt sich, ob denn die Leute bei der NASA den deutschen WIKI-Artikel
zu den Van Allen Gürteln mit dem kommoden “Normwert” gar nicht kennen? Die zitierte Internetseite fügt ihrem Bericht über das Video die naheliegende Frage an:

“Hold on. Why the guessing game by NASA? Why don’t they just use the same 1969
technology they are said to have used on the first Apollo moon missions?” Das fragt
man sich tatsächlich.

Die Bedeutung dieses Videos unter den Hoheitszeichen der NASA und seine unwidersprochene
Existenz im Netz seit einem Jahr kann heute noch nicht beurteilt werden. Ob man hier nur erst einmal einen Testballon gestartet hat, um die Reaktionen der Netzöffentlichkeit zu sehen und das Video dann gegebenenfalls stillschweigend zu kassieren, oder ob damit eine allmähliche Rückkehr der Raumfahrtbehörde zu einer realistischen Behandlung der kosmischen Strahlung mit anschließender Absage aller weiteren großartigen Planungen einleiten will, bleibt abzuwarten.

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Vielleicht soll auch nur für Leute, die nicht genau auf die Dosiswerte sehen, der Eindruck großer Vorsicht und Sorgfalt erweckt werden. Jemand, der so vorsichtig und umsichtig an seine Projekte herangeht, ist doch erwiesenermaßen seriös und über irgendwelche Kritik von irgendwelchen Leuten erhaben.

Auf jeden Fall sollten interessierte Laien ab und zu die Verfügbarkeit dieses Videos prüfen und ihre Suchmaschine mit den drei Stichworten NASA / ORION / Kelly füttern, um die weitere Entwicklung dieses Falles zu verfolgen.

§ 42    Die NASA-Planungen für die Zukunft

Mit dem NASA-ORION-Kelly-Video haben wir das weite Feld der Zukunft der bemannten
Raumfahrt betreten. “NASA” steht hier nicht nur für die US-Behörde, sondern als Symbol für die immer stärker international werdende Zusammenarbeit bei den Projekten der bemannten Raumfahrt, die natürlich von der NASA weitgehend dominiert wird durch ihre historisch gewachsene Autorität und ihre verfügbaren Finanzmittel. Neben den internationalen Gemeinschaftsunternehmungen gibt es auch ein paar Ankündigungen von rein nationalen Projekten (z. B. China, Indien, Japan).

Alle Projekte der bemannten Raumfahrt, die nationalen wie die internationalen, haben
jedoch haargenau dieselbe Grundlage: alle finden sie im Mondlandungsmodus statt, auf
dem Papier, in den Medien, im Internet – nur nicht im Weltraum! Der Betrug der
Öffentlichkeit ist ihre Gemeinsamkeit, aus der keiner der Beteiligten ausbrechen wird. Es ist gegenwärtig nicht auszudenken, daß ein Land oder eine Organisation oder ein bedeutendes Massenmedium aus der Phalanx der Betrugsgemeinschaft ausbrechen könnte, und was dann geschehen würde. In den westlichen Ländern halten ca. 70 Prozent der Bevölkerung Neil Armstrongs “großen Schritt für die Menschheit” auf die staubige Oberfläche des Mondes für real geschehen.

Wahrscheinlich würde nach der listigen Einladung der NASA an ein paar Länder zum Mitmachen beim Betrug die große Mehrheit der Menschen in diesen Ländern eine öffentliche Aufdeckung des Betrugs als böse Verschwörung gegen die heldenhaften Astronauten ihrer Nationen diffamieren und zurückweisen.

Angesichts dieser Sachlage muß sich das informierte Publikum noch auf eine lange Karriere der bemannten Raumfahrt in den Medien einstellen, und es muß zum Programm des vorliegenden Berichts gehören, wenigstens einen Blick auf die Rolle der kosmischen Strahlung in den gegenwärtig angekündigten Projekten zu werfen. Man kann annehmen, daß alle Projekte für künftige Weltraumflüge den Vorgaben der NASA folgen.

[Seite 58]

§ 43    Das MATROSHKA Experiment

Das “Institute of Nuclear Physics of the Polish Academy of Sciences” hat eine Pressemiteilung
(Umfang: ca. 3 S.) herausgegeben, die am 3. Dez. 2014 in dem Internetportal “http://spaceref.com/” veröffentlicht worden ist unter dem Titel:
.       “MATROSHKA Experiment: Space Travel is a Bit Safer Than Expected”

Auf der ISS sind mit MATROSHKA “the first comprehensive measurements of long-term exposure of astronauts to cosmic radiation” durchgeführt und jetzt abgeschlossen worden. Dabei handelt es sich um eine ungefähr menschenähnliche Stoffpuppe, deren Inneres mit Tausenden Sensoren ausgestattet ist. Mit dieser Puppe, Matroshka genannt, wurden sowohl im Inneren der ISS als auch in langen Experimenten außen an der ISS die dort auftretenden Strahlendosen gemessen. Die Verwendung der Puppe hat dabei die Messung der Strahlendosen im Inneren des Puppenkörpers ermöglicht. Als Ergebnis wird mitgeteilt:

“This experiment, carried out on board and outside of the International Space Station, showed that the cosmos may be less hostile to space travellers than expected.”

Die kosmische ionisierende Strahlung ist eine lebensbedrohliche Gefahr für den Raumreisenden, die die Dauer eines Aufenthalts im Weltraum sehr begrenzt. Um die zu erwartenden Strahlendosen zu ermitteln, haben zusammengearbeitet “the European Space Agency (ESA) in collaboration with research institutions from Germany, Poland, Austria, Sweden and Russia.” Die effektiven Dosen “calculated from measurements with our detectors, were lower than those indicated by dosimeters worn by the astronauts“.

Die Puppe wird folgendermaßen beschrieben: “A specially adapted humanoid phantom used in medical research, in which real human bones were placed inside a plastic „body“ simulating the shapes and densities of soft tissues or lungs in the human body, was used to measure doses of cosmic radiation.”

Ort und Dauer des Experiments: “Over the years 2004-2009 the MATROSHKA mannequin underwent three exposures to cosmic radiation, each lasting a year or more. Two of these exposures occurred inside the Russian modules of the space station and for one exposure the phantom, in a container imitating the shielding properties of a spacesuit, was placed in open space outside the ISS. Such measurements have never been done before.”

Nach Abschluß des Experiments haben Insitutionen der beteiligten Länder das Experiment
ausgewertet: “Their overall conclusion was that the individual dosimeters worn by the crew inside the ISS overestimated the actual dose measured inside the phantom by about 15%. However, in open space this overestimation exceeded 200%.”

Die Dosimeter der Astronauten in der ISS haben gegenüber den Messungen innerhalb der Puppe (phantom) um 15 Prozent höhere Werte angegeben, und gegenüber dem

[Seite 59]

Weltraum (open space) um 200 Prozent. Die Messungen mit MATRUSHKA haben also niedrigere Werte ergeben. Und welche?

Der gesamte Bericht enthält nicht eine einzige Dosis-Angabe, weder die von den Dosimetern der Mannschaft noch die aus dem Inneren der Puppe, weder die aus dem Inneren der ISS noch die aus dem Weltraum.

Gezeichnet ist der Bericht von “Dr. Pawe Bilski” und “Prof. Pawe Olko” (was jedoch nach Ausweis der Email-Adressen wohl jeweils zu “Pawel” korrigiert werden muß). Nach den bisher berichteten, durchgängig zweistelligen Mikrosievert-Werten pro Stunde können wir von diesen Werten nochmals 15 Prozent abziehen, von den im freien Weltraum (im LEO) gemessenen Werten sogar “200 Prozent”, wobei es nicht klar ist, wie man eine Ermäßigung um 200 Prozent berechnet.

Sicher ist jedoch der Effekt des MATROSHKA-Experiments: die Raumflüge unterhalb der VAG (im LEO) werden noch mit viel günstigeren Strahlendosen davonkommen als die Verkehrsfliegerei! Es wird – strahlungstechnisch – immer günstiger, in den Weltraum zu fliegen. Es steht auch ein kurzer Wikipedia-Artikel zur Verfügung:

Wikipedia: Matroschka (Strahlungsmessung) – 2015. 2 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Matroschka_%28Strahlungsmessung%29)

§ 44    Die Planung für eine Mondstation

Im Oktober 1991 hat die NATO in Portugal eine Konferenz veranstaltet über die solare und galaktische kosmische Strahlung, deren Vorträge 1993 in zwei Sammelbänden erschienen sind. Darunter finden sich zwei interessante Beiträge zu künftigen Projekten der bemannten Raumfahrt: Mondstation und Flug zum Mars. Die Veröffentlichung unter der Autorität der NATO macht diese Beiträge besonders interessant:

Proceedings of a NATO Advanced Study Institute on
“Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation”,
held October 13-23, 1991, in Algarve, Portugal.

Der Beitrag über die permanente Mond-Station:
Percival D. McCormack: Radiological operational scenario for a permanent lunar base. – In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 905-916.

Entwickelt das Konzept für eine permanente Mond-Station unter folgenden Bedingungen:
– ständige Besatzung: 30 Astronauten;
– Aufenthaltsdauer für jeden: 2 Jahre;
– festgelegte Anzahl von EVAs (extravehicular activities: Aufenthalte in Raumanzügen
im freien Raum);

[Seite 60]

– festgelegte Anzahl von Arbeitsfahrten mit dem “lunar rover vehicle” (LRV);
– Unterkünfte und Labore (Habitat) werden mit einer Schutzschicht aus Mondboden (Regolith) von mindestens 2 Meter Stärke gegen die kosmische Strahlung abgedeckt;
– während eines 2-jährigen Aufenthalts auf dem Mond ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit
mit einem großen Sonnenausbruch (solar particle event; SEP) wie im Jahr 1972 zu rechnen;
– da mit der Entwicklung eines effektiveren Schutzmaterials nicht zu rechnen ist, muß mit erhöhten Risiken für Krebserkrankungen, genetischen Veränderungen und Augenerkrankungen (Grauer Star) gerechnet werden;
– die radiologische Gesundheitsfürsorge erfordert eine ständige und umfassende Dosimetrie, das Personal muß auf genetische Veränderungen und Chromosomenschäden kontrolliert werden;
– das Gesundheitsrisiko für jeden Einzelnen muß vor und nach dem Mondaufenthalt dokumentiert werden;
jeder “solar particle event” kann bis zu 48 Stunden dauern und für voll exponierte Personen tödlich sein;
– für die Einsatzdauer von zwei Jahren müssen alle festgesetzten Grenzwerte auf das Doppelte angehoben werden.

Berechnung der Strahlenbelastung:
Dauer: 2 Jahre = 2 x 365 = 730 Tage zu je 24 Stunden = 17520 Stunden
Drei verschiedene Einsatzbedingungen, Zeitanteile:
LRV: 4000 Stunden – EVA: 720 Stunden – Habitat: 12800 Stunden

Tabelle 2: Kumulative GCR (Galactic Cosmic Radiation) Äquivalentdosen für die 2-
Jahres-Dauer auf der Mond-Oberfläche:

“Table 2. Cumulative GCR Dose Equivalents Over Two Year Period on Lunar Surface
– Dose Equivalents (Sieverts): SKIN
Operation:    EVA                   0,08
.                    LRV                   0,31
.                    Lunar Base        0,58
.                              Total        0,97 Sievert” = 970 milliSv = 970000 mikroSv
Berechnung der Stunden-Dosis:
970000 mikroSv : 17520 Stunden =     55,36 mikroSv pro Stunde

Übernimmt die Strahlungsdaten aus 2 Veröffentlichungen:
Silberberg. R., Tsao. C. H., Adams, J. H. and Letaw, J. R.: Radiation Doses and LET
Distributions of Cosmic Rays. – In: Radiation Research. 98. 1984, S. 209-226.
Townsend, I. W., Wilson, J. W. and Nealy, J. E.: Space Radiation Shielding Strategies and Requirements for Deep Space Missions. – In: Proceedings; 19th Intersociety Conference on Environmental System (SAE Tech Paper. No. 891433). San Diego, CA. 1989.

Das Ergebnis ist der von der NASA für alle ihre Raumfahrtunternehmungen seit APOLLO behauptete zweistellige Mikrosievert-Wert als Stundendosis. Eine gewisse

[Seite 61]

Neuigkeit stellt vielleicht die Übernahme der NASA-Daten als Planungsgrundlage in den Konferenzbeitrag einer NATO-Veranstaltung dar. Bisher konnte man die Gegenstände der Diskussionen in der NATO noch für weitgehend real halten.

Die Arbeit von McCormack enthält außerdem mehrere interessante Tabellen und präsentiert darin wenig bekannte Daten, die den “zweistelligen Mikrosievert-Wert” mit wesentlich realistischeren Daten ergänzen. So werden z. B. die Auswirkungen der großen Sonneneruption (Solar Flare) vom 4.8.1972 genau skizziert:

S. 911: Table 8. August 4, 1972 Event Sequence SPE 1972.
(Verlauf, bei ALU-Abschirmung 2g/cm²):

Uhrzeit
06:21                               Eintreffen der Strahlung
14:00 – nach 8 Std:      30-Tage-Höchstwert für Haut und Auge überschritten
15:00 – nach 9 Std:      30-Tage-Höchstwert für blutbildende Organe überschritten
16:00 – nach 10 Std:     Jährlicher Höchstwert für blutbildende Organe überschritten;
.                                               ebenso der Karriere-Höchstwert für die Augen
17:00 – nach 11 Std:      Karriere-Höchstwert für die Haut überschritten

Für denselben “1972 Event” werden folgende kumulative Dosen mitgeteilt, also für die gesamte Dauer des Sonnensturms, die mehrere Stunden bis ganze Tage betragen kann, für zwei verschiedene Stärken einer Aluminium-Abschirmung, die hier als Alu-Masse pro Quadratzentimeter angegeben wird:

Table 9. Cumulative Doses and Dose Equivalents for the August 1972 Solar Particle Event. – Skin:
ALU-Shielding   –   Dose (Gy)   –   Dose Eq. (Sv)
.      2g/cm²              7.61                 11.30
.    20g/cm²              0.12                  0.18

Vgl. hierzu: Wikipedia – Mondkolonisation – 2015.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Mondkolonisation)

§ 45    Die Planung für einen Langzeitflug zum Mars

Derselbe Sammelband, der den Beitrag von Percival D. McCormack enthält, bietet noch einen zweiten Beitrag zur Rolle der kosmischen Strahlung in der bemannten Raumfahrt:

N. F. Pissarenko: Radiation Environment during the Long Space Mission (Mars) due to Galactic Cosmic Rays – In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 1-14.

[Seite 62]

Gegenstand des Artikels sind nur Langzeitflüge (1-2 Jahre), die naturgemäß zu den nächstgelegenen Planeten unseres Sonnensystems führen, worunter der Mars wegen der Erdähnlichkeit seiner Oberfläche und möglichen Nähe (bei geeigneter Konstellation zur Erde) die Phantasie am meisten beschäftigt.

Pissarenko erörtert den Zeitrahmen des Sonnenzyklus (solar sycle) von 11 Jahren zwischen zwei Minima der Sonnenaktivität. Dabei macht er zunächst klar, daß die an der Anzahl der beobachteten Sonnenflecken definierte “Sonnenaktivität” keineswegs die Häufigkeit der Ausbrüche von Strahlung (solar flares) anzeigt, sondern – ganz im Gegenteil – daß hohe Sonnenaktivität eine geringere Anzahl von “solar flares” und Strahlungsgefahren mit sich bringt – und umgekehrt. Dieser Punkt wurde bereits 2008 von der NASA erläutert (siehe § 36). Man muß also in früheren Veröffentlichungen noch mit der überholten Auffassung rechnen, daß die Quote der Sonnenflecken der Strahlengefahr entspreche; das Gegenteil ist der Fall.

Außer der Beobachtung der Sonnenaktivität gibt es noch einen zweiten Indikator für die Strahlungsintensität im interplanetaren Raum: bis auf die Erde herunter gelangende Neutronen werden an mehreren Stellen auf der Erdoberfläche ständig gemessen, und diese Meßwerte erlauben einen Rückschluß auf die im Weltraum herrschenden Strahlungsstärken.

Die erste Erkenntnis zum Sonnenzyklus von 11 Jahren lautet, daß in 6-8 Jahren (von 11) Langzeitflüge völlig ausgeschlossen sind, weil die Solar Flares eine zu hohe kosmische Strahlung aussenden, vor der sich Astronauten nicht schützen können:
“during most part of the solar cycle such spaceflights are not possible”.

Darin steckt eine Aussage, die der NASA völlig widerspricht: während die NASA nur die sehr großen und seltenen Flares für gefährlich erklärt, gibt es nach Pissarenko diesen Unterschied zwischen sehr großen, seltenen und gefährlichen und andererseits den mittleren und kleinen, häufigen und ungefährlichen Flares überhaupt nicht! Deshalb hält er 6-8 Jahre eines Zyklus für “gesperrt”. Diese Aussage ist ein Schlag gegen die NASA-Doktrin: der Autor ist Russe, die Veröffentlichung steht unter der Autorität der NATO; könnten diese Bedingungen hier eine Rolle gespielt haben?

Für die als nicht völlig unmöglich eingestuften 3-4 Jahre eines Zyklus wird differenziert. Es gibt keine sicheren Vorhersagen über den Verlauf eines Zyklus, man hat nur unscharfe Erfahrungswerte. Man kann z. B. aus dem Verlauf des vorhergehenden Zyklus schließen: wenn das Maximum nicht sehr aktiv war, dann wird das Minimum im nächsten Zyklus etwas tiefer liegen. Das sind nur relative Aussagen, und sie sind nicht sicher. Die GCR-Aktivität (Galactic Cosmic Radiation) variiert nicht mehr als 30 Prozent von ihrem Maximalwert: das bedeutet, daß man mit 70 Prozent des Maximalwertes stets rechnen muß. Die Gefahr von “major flares” besteht besonders während Anstieg und Fall der Sonnenaktivität, also an den Flanken der Aktivitätskurve eines Zyklus. Während der Maxima der Sonnenaktivität (Minimum der Strahlung) verringert sich die Strahlung um den Faktor 2,3, sinkt also auf weniger als die Hälfte. Der Autor teilt nicht mit: auf die Hälfte wovon?

[Seite 63]

Zur Wirkung von Abschirmungen und den dann erreichten Dosen macht der Autor eine entscheidende Einschränkung: wenn keine Strahlung von Flares dazukommt.
Dann werden folgende Werte erreicht:
– mit Alu-Abschirmung ergibt sich Dosiswert:
.                          cSv (= centiSv) = 0,01 Sv = 10 milliSv
.        5 g/cm²           30 cSv/y = 300 milliSv pro Jahr
.      30 g/cm²           20 cSv/y = 200 milliSv pro Jahr

Diese beiden Werte auf die Stunde heruntergebrochen:
(365 Tage x 24 Stunden = 8760 Stunden)
300 milliSv = 300000 mikroSv pro Jahr : 8760 =       34,24 mikroSv pro Stunde
200 milliSv = 200000 mikroSv pro Jahr : 8760 =       22,83 mikroSv pro Stunde

Für den erfahrenen Leser von NASA-Veröffentlichungen und nun auch NATO-Erkenntnissen
sind diese Werte keine Überraschung:
.                    zweistellige Mikrosievert-Werte pro Stunde allüberall!

Verbal argumentiert Pissarenko gegen diese Dosiswerte an:
– sie gelten nur, wenn keine “Solar Flares” hinzukommen;
– bisher schon mußten die Dosisschätzungen hinter den Schutzflächen zweimal revidiert werden, und zwar nach oben;
– deshalb sind die Dosisschätzungen schon ohne Flares nicht mehr als sicher zu betrachten über den größeren Teil des Sonnenzyklus;
– außerdem erlaubt es der Flugplan der Mannschaft gar nicht, sich während des
gesamten Fluges im Schutzraum aufzuhalten.

Hierin zeigt sich ein Stilmerkmal mancher Artikel zur bemannten Raumfahrt: die Aussagen der mitgeteilten numerischen Dosiswerte (relativ günstig) und die verbalen Rahmen und Einordnungen der Werte in die Erkenntnisse (relativ ungünstig) laufen auseinander, die Ausblicke geraten wesentlich vorsichtiger, zurückhaltender und manchmal geradezu düster. Man muß deshalb jeden Artikel erst einmal bis zu Ende lesen, wie es auch der Artikel von Pissarenko zeigt.

Zum Abschluß berichtet Pissarenko die oben ausdrücklich ausgeklammerte Strahlenbelastung durch Solar Flares. Die Strahlungswerte können geradezu gigantische Größenordnungen erreichen: nennt 2 Flares von 1956 und 1972 als Beispiele. Diese Werte dauern nur für Stunden (halbe Tage) und sind zu den GCR-Dosen zu addieren.

S. 12: Table 5 – Doses induced by GCRs passing through different shielding thicknesses.

Gibt in den letzten 2 Zeilen die Strahlendosen durch die Solar Flares, differenziert nach verschiedenen Schutzschichten aus Aluminium:

[Seite 64]

Solar Flare        Service Modul:        Habitable Space:           Shelter:
.                             1 g/cm²                         5 g/cm²                    20-30 g/cm²
23.2.1956:             60 rem                         48 rem                        30 rem
4.8.1972:             400 rem                       140 rem                        10 rem

Diese Werte in Tabelle 5 werden nicht mit eigenem Bezugszeitraum ausgewiesen: gemeint sein könnten die Gesamtwerte (für die Solar Flare als Ereignis) oder Stundenwerte. Als Gesamtwerte für ein Flare wären sie wegen der ganz unklaren Dauer des Flare nicht sehr sinnvoll; deshalb könnten sie zweckmäßigerweise nur als Stundenwerte interpretiert werden, natürlich nur unter Vorbehalt.

Der höchste Wert von 400 rem = 4 Sievert pro Stunde (oder Ereignis) kann tödlich sein. Aber auch der Wert von 60 rem = 600 milliSv pro Stunde ergäbe über 4 Stunden bereits 2,5 Sievert.

Pissarenko kommt zu folgender Schlußfolgerung: Langzeitflüge (z. B. zum Mars) sind im
„Solar Minimum“ (= max. Strahlung) praktisch nicht möglich, und im „Solar Maximum“ (=
geringere Strahlung) nur mit sehr dicken Schutzhüllen. Weil man auf Solar Flares in jedem
Augenblick eingestellt sein muß, ist der Schutz gegen sie als Standard zu planen.

Die angenehmen zweistelligen Mikrosievert-Werte pro Stunde ohne Solar Flares hat der
Autor vom Space Research Institute in Moskau damit selbst durch seine ergänzenden
Forderungen und Bedingungen als Voraussetzungen für einen Langzeitflug als illusionär entlarvt.

Angesichts der realistischen Einbeziehung der ständigen Solar Flares aller Größen erscheint die Einschränkung des Artikelthemas auf “Langzeitunternehmen” nicht sehr glaubwürdig. Pissarenko bringt keine Argumente vor, die eine Durchführung kurzer Flüge in den interplanetaren Raum wahrscheinlicher machen würden als die von ihm wegen der Strahlungsgefahr ausgeschlossenen Langzeitunternehmen. Da er gegen die prinzipiell möglichen Flüge in den restlichen 3-5 Jahren selbst starke verbale Argumente vorbringt, läuft das Ergebnis seines Artikels eigentlich auf eine Verneinung der Möglichkeit von bemannter Raumfahrt in den interplanetaren Raum hinaus. Seine NASA-kompatiblen zweistelligen Mikrosievert-Werte pro Stunde kommen nur durch die völlig unrealistische Bedingung “keine Flares” zustande.

Zum Vergleich sollen auch die Ergebnisse der WIKI-Wissenschaften mitgeteilt werden:

Wikipedia: Bemannter Marsflug. – 2015. 6 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Bemannter_Marsflug)
Allgemeine Betrachtungen zur Strahlengefahr und Schutzmaßnahmen (S. 3):
Physiologie
Kosmische und solare Strahlung zerstören das Gewebe und insbesondere die DNA der Lebewesen. Die dadurch verursachten Schäden sind zum Teil nicht behebbar und verändern die Zellen (siehe Strahlenrisiko). Abschirmungen verringern die Strahlen-

[Seite 65]

dosis. Eine neuere Studie der Georgetown University bekräftigt das und macht allgemein die Gefahr eines besonders schnellen Alterns sowie vor allem für den Bereich des Dickdarms ein hohes Krebsrisiko aus.[13]
Die Strahlenbelastung eines Astronauten wird für den Fall einer ruhigen Sonne während eines 15-monatigen Aufenthaltes außerhalb schützender Magnetfelder auf mindestens 1 Sv, bei heftigen Sonneneruptionen um Größenordnungen höher geschätzt.
Echte Erfahrung mit Langzeitaufenthalten im interplanetaren Weltraum außerhalb des schützenden Magnetfeldes der Erde hat man allerdings bisher noch gar nicht; die Mondflüge der NASA waren zu kurz, um auch nur annähernd von Langzeiterfahrungen zu sprechen. Schutz vor der Strahlenbelastung könnten Energieschilde bieten, die das Raumschiff mit einer Plasmablase umgeben und die Besatzung mithilfe ihres Magnetfeldes abschirmen.[14]”

Zeitrahmen für einen Marsflug, Aufenthalt und Rückflug:
Hinflug 250 Tage, Aufenthalt auf dem Mars 15 Monate (455 Tage), Rückflug 250 Tage:
insgesamt 955 Tage.

Veranschlagt für 15 Monate Aufenthalt eine Gesamtdosis von 1 Sievert als Mindestwert.
Berechnung der Stundendosis:
.       Dauer in Stunden:
15 Monate zu 30 Tagen = 1 Jahr (365 Tage) + 3 Monate (zu 30 Tagen: 90 Tage)
365 + 90 = 455 Tage zu 24 Stunden ==> 455 x 24 = 10920 Stunden
. Dosis pro Stunde:
1 Sv = 1000000 MikroSv ; 1000000 : 10920 = 91,57 MikroSv pro Stunde

Zu den Flares werden nur die “heftigen” erwähnt und die Erhöhung der Strahlendosen um “Größenordnungen”; die große Zahl der mittleren und kleinen Flares wird nicht erwähnt, Dosisangaben hierzu fehlen. Es ist die bekannte Strategie: wenn keine Flares, dann zweistellige Mikrosievert-Werte pro Stunde.

Erläutert die Bedingungen des Zeitablaufs und die Gefahren (S. 4):
.         “Gefahren
Nach dem heutigen Stand der Technik würde ein Raumschiff unter optimalen Bedingungen
etwa 250 Tage für den Hinflug und die gleiche Zeit für den Rückflug benötigen. Dabei wird etwa ein gutes Jahr Aufenthalt auf dem roten Planeten eingerechnet, bis der Mars auf seiner Bahn wieder am erdnächsten Punkt angekommen ist. Durch diese Missionsdauer von über zwei Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit eines technischen Versagens lebenswichtiger Systeme etwa durch Einschlag von Mikrometeoriten.”

[Ende des Kapitels 3]

***

Anhang: 1. Literaturliste – 2. Tabelle: Solar Flares – 3. Tabelle: Strahlungsdosen 

[1.] Chronologische Liste der zitierten Quellen [Seiten 104-109]

[Nach dem Erscheinungsjahr ist der Paragraph angegeben, in dem der Titel zitiert wird]

1960 / §16
Naugle, John E. u. Homer E. Newell: Radiation environment in space.
In: Science. 1960, 18. Nov.

1961 / §14
DER SPIEGEL. Nr. 34, 16.8.1961, S. 54-56:
Raumfahrt – Tödliche Sonne – Strahlen-Gefahr.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365671.html)

1973 / §32
NASA: APOLLO EXPERIENCE REPORT.
PROTECTION AGAINST RADIATION.
By Robert A. English, Richard E. Benson, J. Vernon Bailey, and Charles M. Barnes. – Manned Spacecraft Center, Houston, Texas. – NASA, WASHINGTON, D. C. MARCH 1973. – 19 S.
Report-Serie: NASA TN D-7080
(https://www.hq.nasa.gov/alsj/tnD7080RadProtect.pdf)

1974 / §61
Kaysing, Bill: We never went to the Moon. By Bill Kaysing & Randy Reid. Pomeroy, WA 99347: Health Research, P.O. Box 850, ohne Jahr. [Erstmals 1974]. – 75 S.
(http://www.checktheevidence.com/pdf/We%20Never%20Went%20To%20The%20Moon%20-%20By%20Bill%20Kaysing.pdf)

1984 / §44
Silberberg. R., Tsao. C. H., Adams, J. H. and Letaw, J. R.:
Radiation Doses and LET Distributions of Cosmic Rays.
In: Radiation Research. 98. 1984, S. 209-226.
DOI: 10.2307/3576230
(http://www.rrjournal.org/doi/abs/10.2307/3576230)

1989 / §44
Townsend, I. W.. Wilson, J. W. and Nealy, J. E.:
Space Radiation Shielding Strategies and Requirements for Deep Space Missions:
In: Proceedings; 19th Intersociety Conference on Environmental System (SAE Tech Paper. No. 891433), San Diego, CA, 1989.
(http://adsabs.harvard.edu/abs/1989saei.confQ….T (Abstract))

1993 / §44
Proceedings of a NATO Advanced Study Institute on
“Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation”,
held October 13-23, 1991, in Algarve, Portugal. Part A. B. 1993.

1993 / §45
Pissarenko, N. F.:
Radiation Environment during the Long Space Mission (Mars) due to Galactic Cosmic Rays.
In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 1-14.
DOI 10.1007/978-1-4615-2916-3_1
(http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-1-4615-2916-3_1?no-access=true)

1993 / §44
Percival D. McCormack:
Radiological operational scenario for a permanent lunar base.
In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 905-916.

1994 / §4
DER SPIEGEL. Nr. 17, 25.4.94, S. 224-228:
Gewaltiges Knattern. – Flugpiloten und Vielflieger sind einem erheblichen Strahlenrisiko durch radioaktive Partikel aus dem All ausgesetzt.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689652.html)

1997 / §5
Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Bericht.
Heft 1 (1997): Die Ermittlung der durch kosmische Strahlung verursachten Strahlenexposition des fliegenden Personals. – Stellungnahme der Strahlenschutzkommission und Zusammenfassung der Ergebnisse eines Fachgespräches am 23. Mai 1996 – 2., ergänzte Auflage. 1997. – 87 S.
(http://www.ssk.de/SharedDocs/Publikationen/BerichtederSSK/Heft_01.html?nn=2231890)

2000 / §21
Rene, Ralph: NASA mooned America! [Ohne Ort und Jahr] Ca. 2000. 191 S.
(http://www.checktheevidence.com/pdf/Ralph%20Rene%20-%20NASA_mooned_america.pdf)
Nach Auskunft der Internetseite von Rene (gestorben 2008) ist eine neuere Buchausgabe von 2011 lieferbar, Umfang 206 S., mit einem vorher nicht veröffentlichten Essay über kosmische Strahlung.

2004 / §17
Cull, Selby: Giant Leap for Mankind or Giant Leap of Faith?
Examining claims that we never went to the moon.
In: The journal of young investigators. Issue 2, Januar 2004. – Ca. 4 S.
(http://legacy.jyi.org/volumes/volume10/issue2/features/cull.html)

2004 / §17
Koelzer, Winfried: Die Strahlenexposition des Menschen. Informationskreis Kernenergie, Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin. November 2004.

2005 / §24
Chemnitzer Schulmodell: ESA. (Das Kürzel ESA steht für Europäische Weltraumorganisation). – Ca. 2005. 6 S.
(http://www.schulmodell.eu/index.php/astronomie/820-esa.html)

2008 / §32
NASA: Space Faring – The Radiation Challenge.
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation [4 Autoren]. 2008. 36 S.
Serie: EP–2008–08–116–MSFC
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)

2010 / §17
Wisnewski, Gerhard: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. 2. Aufl. insgesamt.
Rottenburg: Kopp 2010. 390 S. – Erste Ausgabe: Knaur Verlag 2005.

2011 / §54
Welt der Wunder. Entdecken – Staunen – Wissen. Jg. 2011, H. 1, S. 26-27:
Was glauben die Deutschen noch? Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid. An welche Verschwörungen glauben die Deutschen?
[Seit dem 18.4.18 ausführlich berichtet auf Balthasars Blog unter dem Titel:
Warum soll niemand wissen, „wem die Deutschen noch glauben“? – 11 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/04/18/warum-soll-niemand-wissen-wem-die-deutschen-noch-glauben/)%5D

2013 / §28
Hodges, Jim: The Bermuda Triangle of Space: The Bermuda Triangle of Space: The High-Energy South Atlantic Anomaly Threatens Satellites.
Internet-Portal: Defense News 2013. – 5 S.
(http://www.defensenews.com/article/20130312/C4ISR01/303120028/The-Bermuda-Triangle-Space-High-Energy-South-Atlantic-Anomaly-Threatens-Satellites)

2013 / §29
Polumkehr möglich. Das Magnetfeld der Erde wird immer schwächer.
Webseite von 3sat nano vom 2. Oktober 2013.
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/143391/index.html

2014 / §9
Blettner, Maria u.a.: Strahlenexposition beim Fliegen – Ein Fall für den Strahlenschutz. – Strahlenexposition und Strahlenschutz in der Luftfahrt.
In: Strahlenschutzpraxis. 2014, Nr. 2, S. 3-14.
(http://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/05_SSP/Probeartikel/Probeartikel_2014_2.pdf)

2014 / §43
Institute of Nuclear Physics of the Polish Academy of Sciences.
Press Release, 3.12.2014: MATROSHKA Experiment: Space Travel is a Bit Safer Than Expected. – Ca. 4 S.
(http://spaceref.com/international-space-station/matroshka-experiment-space-travel-is-a-bit-safer-than-expected.html)
Die Presseerklärung des Instituts:  (http://press.ifj.edu.pl/en/news/2014/12/)

2015 / §38
NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring.
24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

2015 / §45
Wikipedia: Bemannter Marsflug. – 2015. 6 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Bemannter_Marsflug)

2015 / §12
Wikipedia: Erdmagnetfeld. – 2015. 7 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld)

2015 / §43
Wikipedia: Matroschka (Strahlungsmessung). – 2015. 2 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Matroschka_%28Strahlungsmessung%29)

2015 / §10
Wikipedia: Südatlantische Anomalie. – 2015. 2 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Südatlantische_Anomalie)

2015 / §12
Wikipedia: Thermosphäre. – 2015. 7 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Thermosphäre)

2015 / §24
Wikipedia: Van-Allen-Gürtel. – 2015. 4 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel)
Zitiert nach der Textfassung v. 24.4.2015

2015 / §41
YouTube: „NASA engineer admits they can’t get past the Van Allen Belts“ – [NASA Ingenieur Kelly Smith: Beim ersten Start von ORION wird keine Mannschaft an Bord sein.] – 2015. 7 Minuten.
(http://www.youtube.com/watch?v=YVsXWNDJ308&feature=related)

2015 / §41
Bericht über das NASA-Video von Kelly Smith zum ORION-Projekt:
NASA’s Orion Engineer Admits They Can’t Get Past Van Allen Radiation Belts. – 14.3.2015. 1 S.
(http://21stcenturywire.com/2015/03/14/video-nasas-orion-engineer-admits-they-cantget-past-van-allen-radiation-belts/)

2016 / §48
Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.
Internet-Portal der Fa. HEIWA:
(http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Kapitel 1:   (http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Kapitel 2:   (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Kapitel 3:   (http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm)

2016 / §62
CLUESFORM.info – September Clues Research Forum
(http://www.cluesforum.info/)
Das Internet-Portal von SEPTEMBER CLUES
(http://www.septemberclues.info/)

2016 / §56
SPIEGEL ONLINE [Internet-Portal des Magazins DER SPIEGEL, Hamburg.]
(http://www.spiegel.de/)

2016, 9. Januar / §57
Sachkunde – Raumfahrt.
In: taz, 9.1.2016. S. 27-29.
S. 27:
Krümel der Schöpfung – Ein Flug zum Mars muss sein. Nicht um eine zweite Erde zu schaffen. Sondern um die erste zu retten. Artikel von Ingo Arzt.
S. 28-29:
“Wir Menschen sind Entdecker” – Hoch hinaus: Der Astronaut Alexander Gerst will auf den Mars – und vorher auf den Mond. Interview mit Astronaut Alexander Gerst, geführt von Alem Grabovac.

2016, 16. Januar / §57
Süddeutsche Zeitung für Kinder:
Auf zum Mars – Europa schickt eine Sonde zu unserem Nachbarplaneten. Irgendwann sollen auch Astronauten dorthin fliegen. Doch wann ist es so weit – und was ist das Ziel der europäischen Mission? – 3 Seiten im halben SZ-Format. – Autor: Alexander Stirn. – In: SZ, 16.1.2016.

2016, 23. Februar / §63
Auch Snowden ist per Video dabei – 45 Jahre Nachwirkung: Der amerikanische Whistleblower und Friedensaktivist Daniel Ellsberg erhält den Dresden-Preis.
In: FAZ, 23.2.2016.

2016, 27. Februar / §57
Aufbruch zur Wüstenwelt – Die Nasa bereitet bemannte Flüge zum Mars vor. Schon im Jahr 2035, so der Plan, könnten Menschen auf dem fremden Planeten landen. Die Begeisterung ist groß – mehr Amerikaner als je zuvor wollen Astronaut werden. – Autor: Olaf Stampf.
In: DER SPIEGEL, Nr. 9, 27.2.16, S. 106-108.

2016, 29, Februar / §57
Ein Jahr wie im Flug – Die NASA will dank ISS-Rückkehrer Scott Kelly mehr über körperliche Langzeitfolgen der Schwerelosigkeit erfahren.
Autor: Horst Rademacher. In: FAZ, 29.2.2016

2016, 6. März / §57
Gesucht: Die erste deutsche Astronautin
Ein Personaldienstleister will eine Raumfahrerin zur ISS schicken. Warum es für Frauen immer noch so schwierig ist, in sogenannten Männerberufen einen Job zu finden. – Autorin: Julia Beil.
In: DER TAGESSPIEGEL, 6.3.2016.

.                                                    ***
MONTHLY COUNTS OF GROUPED SOLAR FLARES-01

[3.] Tabelle: Strahlendosen nach Entfernung von der Erde [Seite 4]

MILLI_TABELLE_WERT_100

***

NASA hat darauf gebaut, daß die allermeisten Menschen keine Ahnung von der Bedeutung der kosmischen Strahlung haben und eine genauere kritische Beschäftigung damit scheuen werden. Seit Erscheinen unserer MILLISIEVERT-Untersuchung haben viele Leser die Annahme der NASA widerlegt. Wir hoffen, daß mit unseren Artikeln über die einzelnen Kapitel das Interesse der Menschen an der kosmischen Strahlung zunehmen wird. Wir leisten Pionierarbeit, und unsere Leser leisten Pionierkritik: die Wirkungen der kosmischen Strahlung stellen ein k.o.-Argument gegen die Betrugswelt der Raumfahrt seit 1961 dar.

B., 4. Dezember 2018

Zwölf Beweise gegen die Raumfahrt – SPON: „Verschwörungstheorien“, „Alles Lüge!“

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SPIEGEL ONLINE muß wieder NASA-Propaganda machen und zog am 14.11.18 auftragsgemäß gegen die Kritiker der Raumfahrt zu Felde: „Verschwörungstheorien zur Mondlandung. Alles Lüge!“ Anlaß: ein Propagandafilm für die erfundene NASA-Mondlandung.

SPIEGEL ONLINE, 14.11.18: „Verschwörungstheorien zur Mondlandung. Alles Lüge!“
(http://www.spiegel.de/einestages/verschwoerungstheorien-zur-mondlandung-bill-kaysings-wirre-thesen-a-1237644.html)
„In diesen Tagen läuft der Kinofilm „First Man“ mit Ryan Gosling in der Rolle von Neil
Armstrong, und in den Internetforen melden sich die üblichen Zweifler und behaupten hartnäckig, kein Mensch sei auf dem Mond gewesen.“
Und was sagen die Raumfahrt-Fachleute vom SPIEGEL zur Beweislage der Kritiker?
„Zum Beweis kramen sie kurze Videosequenzen hervor: Einstige Astronauten laufen eilig vor kritischen Fragen davon, schwingen aggressiv ihre Fäuste, weigern sich vor allem standhaft, auf die Bibel zu schwören, jemals wirklich dort oben gewesen zu sein.“

Das ist für uns natürlich eine herrliche Steilvorlage:
– Welche „kurzen Videosequenzen“ kramen wir denn hervor?
– Die Astronauten-Darsteller laufen vor kritischen Fragen davon?
– Die Astronauten-Darsteller schwingen aggressiv die Fäuste?
– Die Astronauten-Darsteller weigern sich, ihre angebliche Mondlandung auf die Bibel zu beschwören?
Astronauten-Darsteller kommen in unseren Beweisen gar nicht vor! Und für die 12 Beweise ziehen wir bisher nur 1 Video und 1 Foto heran, alles Nähere weiter unten.

Die Raumfahrt-Fachleute vom SPIEGEL kennen die Beweise gar nicht

Und was läßt sich SPIEGEL ONLINE in seinem Extra-Artikel gegen uns Kritiker einfallen? Sie erzählen die Geschichte von Bill Kaysing, dem ersten Kritiker der Raumfahrt in den USA, der schon 1974 – sehr früh – seinem interessanten und verdienstvollen Buch den Titel gegeben hatte:

„We Never Went to the Moon: Americas Thirty Billion Dollar Swindle“
(Amazon, $ 44,99)

Damit hoffen die Schreibkräfte, ihren Artikel zu reduzieren auf die APOLLO-Geschichten vor 50 Jahren und dadurch die generelle und fundamentale Kritik der bemannten Raumfahrt von 1974 bis heute von ihren Lesern fernzuhalten. Sie haben sogar 3 Schreibkräfte (Autor und 2 Mitarbeiter) engagiert, um ihre simple Propaganda auf die Kritiker und alle normalen Leute loszulassen, von denen viele schon ganz von allein sowieso starke Zweifel am „Mondspaziergang“ haben.

Vorwand und „Anlaß“: der unsägliche Propagandafilm „First Man“

Als Anlaß nehmen der Autor und seine Helfer den Start dieses Propagandafilms über den Astronauten-Darsteller Neil Armstrong und seine Lügengeschichten, und weil sich in den Internetforen die „üblichen Zweifler“ melden und hartnäckig behaupten, kein Mensch sei je auf dem Mond gewesen. Dem muß die CIA-NASA-Postille SPON natürlich entgegentreten.

Wir haben es also mit einem klassischen Counter-Intelligence-Program (CoIntelPro) zu tun, einer „Gegenmaßnahme der Geheimdienste“ zur Verblödung der breiteren Volksmassen, also der Standardauftrag an die FAKE-Massenmedien. Sobald sich irgendwo Kritik regt, müssen die Dienste den Leuten einreden, daß sie viel zu dumm und inkompetent für eine Kritik wären und keine Ahnung hätten. Das funktioniert natürlich nur so lange, wie die Leute glauben, sie hätten eine freie, selbständige, unabhängige und kritische Presse wie noch vor 1960, die ihren Lesern verpflichtet war! Die meisten Leute glauben das anscheinend heute noch – oder tun jedenfalls so.

Eine CIA-Erfindung von 1963: die „Verschwörungs“-Keule

DER SPIEGEL war einmal ein Nachrichtenmagazin und ist heute nur noch eine Propagandamaschine nicht nur für NASA-Lügen, sondern für alle US-Lügen, spätestens seit dem 11. September 2001 ein Sprachrohr (Front end) der CIA, und verbreitet jede US-Lüge z. B. über 9/11 als größte und unbezweifelbare Wahrheit: der SPIEGEL „glaubt“ bei 9/11 an Selbstmordattentäter, entführte Flugzeuge und 3000 Tote. Und genau so gehen bei ihm die Astronauten auf dem Mond spazieren und klauen ein paar Steine, und auf der ISS bauen sie Salat an und essen ihn gleich auf. Und J.F.Kennedy ist 1963 von dem Einzeltäter Oswald aus niedrigen persönlichen Motiven erschossen worden. So soll unsere Welt aussehen!

Die CIA hatte übrigens schon 1963 die „Verschwörungstheorie“ (conspiracy theory) und den „Verschwörungstheoretiker“ (conspiracy theorist) als „Verschwörungs“-Keule erfunden, um die Kritiker des „Staatsverbrechens J.F.Kennedy-Mord“ nicht „Kritiker“ nennen zu müssen, sondern sie mit dieser hämischen Titulatur als Spinner zu verleumden und lächerlich zu machen, denn wie man weiß, gibt es Verschwörungen ja überhaupt nicht, und schon gar nicht vom Staat USA – bla, bla, bla. Und Theoretiker haben sowieso ein paar Schrauben lockerer als erlaubt, sind einfach Spinner.

Diese hämische Erfindung von 1963 wird nun auch gegen jede andere Kritik der US-Lügen eingesetzt, z. B. gegen Kritik von 9/11 und gegen Kritik der Raumfahrt, und unsere Massenmedien zeichnen sich durch besonderen Eifer aus; tun aber immer „frei“, „selbständig“, „investigativ“ und „informierend“, als ob sie im Interesse der Bürger die Regierung kontrollieren!

SPIEGEL ONLINE ist nicht nur ein CIA-Propagandist, sondern auch und der führende NASA-Propagandist deutscher Zunge und muß natürlich die Kampfbegriffe der CIA gegen alle Wahrheiten der Kritiker immer wieder einsetzen. Kritische Aufklärung muß verhindert werden: also werden die Lügen über das Staatsverbrechen Kennedy-Mord und die Mondlandungs-Raumfahrt und die 9/11-Täuschung der Öffentlichkeit ständig auftragsgemäß wiederholt! Jetzt, am 14.11., waren wir Raumfahrt-Kritiker wieder mal an der Reihe.

Bill Kaysing – nur ein „Wirrkopf“ mit „wilden Theorien“!

Kaysing wird abgemalt als ein Wirrkopf, der Unsinn behauptet und obendrein nur ganz lächerliche Argumente gegen die „bemannte Raumfahrt“ von Neil Armstrong und Darsteller-Kollegen vorbringen kann:
– „Astronauten“ laufen vor kritischen Fragen davon,
– „Astronauten“ schwingen aggressiv ihre Fäuste (Buzz Aldrin gegen den Journalisten Bart Sibrel)
– „Astronauten“ weigern sich, ihr behauptetes Erlebnis mit dem angeblichen Mondflug auf die Bibel zu beschwören.

Natürlich konnte Kaysing als Einzelner und erster öffentlicher Kritiker fünf Jahre nach APOLLO 11 noch keine Ergebnisse von physikalisch-technischen Analysen haben, sondern durch seine mehrjährige Arbeit bei einer Raketen-Firma in den Jahren vorher hatte er genug starke Indizien gefunden, warum dieses „Menschheitsabenteuer“ nur als Simulation und Fälschung über die Massenmedien organisiert werden konnte. SPIEGEL ONLINE will seinen Lesern suggerieren, wir Kritiker könnten auch heute noch – wie Kaysing 1974 – nur Indizien gegen die Astronauten-Darsteller vorbringen!

SPIEGEL ONLINE berichtet natürlich nicht von den Methoden, mit denen der erste Kritiker der Mondlandung, Bill Kaysing, in den USA mundtot gemacht werden sollte; als z. B. eine kleine Fernsehgesellschaft ihn erstmals zu einem Programm einludt, wo er seine Kritik vorstellen sollte, flog pünktlich zum Sendebeginn für Kaysings Auftritt die einzige Sendestation dieser Fernsehgesellschaft mit einer Explosion in die Luft! Täter wurden nie ermittelt. Es gibt im Internet ein einstündiges Interview, das Bart Sibrel mit Kaysing ca. 1995 aufgezeichnet hat, das aber nie gesendet worden ist. Mehrere Youtube-Angebote stehen im Internet, z. B.:
(https://www.youtube.com/watch?v=k-1YzSuUuE4)
(https://www.youtube.com/watch?v=Q-qMyHyMNZw)

Darin berichtet Kaysing auf beeindruckende Weise, wie er zu seiner Kritik gekommen ist, und was er in den rund 20 Jahren seit dem Erscheinen seines Buches erlebt hat. Sehr zu empfehlen – von den SPIEGEL-Redakteuren natürlich nicht erwähnt.

Wir Kritiker haben die Beweise: alle bemannte Raumfahrt ist Lüge und Betrug

Heute kennen wir unter mehreren Aspekten die genauen Gründe, warum eine bemannte Raumfahrt technisch-physikalisch nicht funktionieren kann und deshalb, wenn sie denn auf Befehl der Politik der breiten Masse unbedingt in die Gehirne gehämmert werden mußte, nur als Medienfälschung organisiert werden konnte. Dabei ist die unterschiedliche Tragweite der Beweise zu beachten:

A. Fundamentale Argumente gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt überhaupt.
B. Argumente gegen ein bestimmtes, angeblich erfolgreich durchgeführtes Projekt.
C. Argumente gegen die Dokumentations-Ebene eines Projekts.
D. Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators, wenn er in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der Logik und die Forderung nach Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten Lügen Zuflucht nimmt.

Alle anschließend beschriebenen 12 Nachweise finden sich in Artikeln dieses Blogs und werden zum Schluß aufgeführt; sie sind durch Links unmittelbar aufrufbar.

A. Argumente gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt überhaupt

Beweis 1: Energie
Bei Rückkehr aus einer Orbitgeschwindigkeit von ca. 8000 m/sec hätte ein Raumschiff von mindestens ca. 3 Tonnen eine kinetische Energie in der Größenordnung von 100 MegaJoule. Für ein „Re-entry“ zur wohlbehaltenen Landung müßte das Raumschiff mit einem gegen die Fallgeschwindigkeit arbeitenden Raketenmotor und mit hoher Treibstoffreserve ausgestattet sein, was bisher nicht der Fall gewesen ist und wegen des Gewichts des vom Start an mitzuführenden Treibstoffs gegenwärtig nicht möglich erscheint. Es gibt kein Re-entry aus dieser Geschwindigkeit.

Beweis 2: Strahlung
Partikel der kosmischen Strahlung im Weltraum. Im Normalfall ist mit einem Partikelfluß von 1000 Partikeln pro Quadratmeter und Sekunde zu rechnen, davon 850 Protonen. Die Protonenergie ist bekannt, so läßt sich die Energie der Strahlendosis in Sievert berechnen. Verschiedene berechnete Strahlungsumgebungen ergeben tödliche Sievert-Dosen.

Beweis 3: Navigation
Orbits sind sehr spezielle Flugrouten: sie existieren nur in einer Ebene, die durch den Mittelpunkt des Gravitationsfeldes geht. Wegen der Eigenbewegungen der Planeten sind Orbits um andere Planeten navigatorisch nicht erreichbar. Dieser Beweis gilt auch für unbemannte Raumfahrt-Projekte.

B. Argumente gegen ein bestimmtes Projekt

Beweis 4: Konstruktion
Landefähre APOLLO 11 hätte nach NASA-Angaben nicht genug Raum für alle Aggregate, wäre zu schwer für den Raketenantrieb beim Rückstart und verfügte nicht über ausreichend Treibstoff.

Beweis 5: Lügen des Organisators
Das beobachtbare ISS-NASA-Objekt am Abendhimmel ist nicht, wie behauptet, die ISS.

Beweis 6: Lügen des Organisators
Eine ISS mit Durchmesser 100 Meter in 400 km Entfernung wäre, wenn es sie gäbe, mit bloßem Auge gar nicht beobachtbar.

C. Argumente auf der Dokumentations-Ebene

Beweis 7: APOLLO-Video
Die Aufnahmen von der „wehenden Fahne“ zeigen ein Pendelverhalten: aus der Länge des „Pendels“ und der Schwingungsperiode kann man auf die Stärke des Gravitationsfeldes schließen. Das angebliche „Mond-Video“ ist auf der Erde aufgenommen worden, nicht auf dem Mond.

Beweis 8: APOLLO-Foto
Zwei angebliche Fotos von dem Landeplatz der APOLLO 11-Landefähre zeigen (1) keinen Krater auf der Mondoberfläche, und (2) der Boden ist dick mit Staub bedeckt, in dem sich das Schuhsohlenprofil eines Astronauten-Darstellers scharf abbildet. Die 5 Tonnen schwere Landfähre soll angeblich von dem Raketenmotor in der Schwebe gehalten und abgebremst worden sein: die Auspuffgase haben weder den Mondstaub weggeblasen noch einen Krater in den Boden gefressen. Damit ist erwiesen, daß an dem fotografierten Ort kein Triebwerk 5 Tonnen Last in der Schwebe gehalten haben kann, eine Landung hat nicht stattgefunden.

D. Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators, wenn er in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der (D 1) Logik und die Forderung nach (D 2) Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten (D 3) Lügen Zuflucht nimmt. Im Falle der NASA kommt ein spezielles Verhalten hinzu: die (D 4) Nicht-Information über entscheidende Daten in effektiv problematischen Situationen.

Beweis 9: Strahlung
NASA behauptet für APOLLO (380000 km) und ISS (400 km) Dosiswerte wie für die Verkehrsfliegerei in 12 km Höhe. (D 3)

Beweis 10: Energie
NASA veröffentlicht widersprechende Informationen über APOLLO 11 zu Startgewicht und Treibstoffverbrauch. (D 2)

Beweis 11: Navigation
NASA behauptet für APOLLO 11 eine Reihe von navigatorisch unwahrscheinlichen Leistungen, die in ihrer Gesamtheit als vollständig erbracht behauptet werden und deshalb als völlig unglaubwürdig beurteilt werden müssen, jedenfalls bis zu entsprechenden Nachweisen der NASA. Insbesondere der behauptete Einflug in einen Mondorbit ist nicht möglich gewesen, vergleiche Beweis Nr. 3. (D 3)

Beweis 12: Navigation
NASA veröffentlicht über zurückkehrendes Raumschiff von APOLLO 11 in einer Höhe von 130 km angebliche Daten zur Masse (5 Tonnen) und zur Geschwindigkeit (11034 m/sec), teilt jedoch nicht die daraus zu berechnende kinetische Energie des Raumschiffs mit (nach Newton: ca. 350 Gigajoule) und teilt infolgedessen ihrem Publikum auch nicht mit, in welchen Portionen diese gewaltige kinetische Energie innerhalb des 29 Minuten dauernden Sinkflugs wie abgegeben werden konnte: wieviel Joule wären pro Minute auf welche Weise abgegeben worden? (D 4)

Bill Kaysings starke Indizien gegen die Raumfahrt sind glänzend bestätigt worden!

Die 3 fundamentalen Beweise (kein „Re-entry“, tödliche Strahlung, keine Orbits) erledigen bereits jegliche bemannte Raumfahrt auf unwiderlegbare Weise.

Nur zum „Re-entry“ gibt es Erklärungen der NASA und Wiederholungen durch die Apologeten, jedoch keine Argumente und Berechnungen zur kinetischen Energie, sondern nur leichtfertige Spekulationen auf ein „skip-entry“ mit Abprallen an einer Luftschicht (und wenn es ein „Abprallen“ gäbe: welche Energie würde damit vernichtet?); und Behauptungen über einen Hitzeschild, der die Reibungshitze beim Fall in der Atmosphäre abwehren soll, aber keine Angaben über die kinetische Energie in Joule und die entstehenden Temperaturen; ein Überspringen der entscheidenden Höhenlagen bis herab auf 10 km zum Entfalten eines Fallschirms zum angeblich guten Ende – nachdem die Katastrophe auf den 120 km im freien Fall schon längst geschehen wäre.

Zur kosmischen Strahlung gibt es außer den platten Lügen der NASA überhaupt keine Stellungnahmen zu den Beweisen.

Zum Orbit in andere Planeten gibt es nur das einfach behauptete „Einschwenken“, von irgendeiner Problematik ist nie die Rede. Mit der Aufdeckung der Orbit-Täuschung hat wohl niemand bei den Propagandisten gerechnet.

Die beiden ersten Beweise stehen seit 2010 unangefochten im Internet. Die Unmöglichkeit des Orbit ist erst vor kurzem auf Balthasars Blog veröffentlicht worden.

Beweise gegen Projekte, auf der Dokumentationsebene und gegen den Organisator

Angesichts der Existenz fundamentaler Beweise stellt sich natürlich die Frage, warum dann die Beweise von geringerer Tragweite noch zu erörtern sind. Dafür gibt es eine ganze Reihe von guten Gründen.

1. Historisch konnte sich die Raumfahrtkritik zunächst nur mit dem unmittelbar Greifbaren beschäftigen, und das waren die Fotos der APOLLO-Flüge, allen voran APOLLO 11. Die NASA hat dabei den Trick angewandt, die Kritiker mit offensichtlich fragwürdigem Material zuzuschütten, in das sich die Kritiker verbeißen konnten, das aber nur eine Kritik auf der Dokumentationsebene ermöglichte, und damit die Kritik von den entscheidenden physikalisch-technischen Fragen erst einmal fernzuhalten. Eine Kritik auf der Dokumentationsebene konnte immer leicht als nebensächlich abgetan werden.

Es ist wichtig festzuhalten, daß schon auf dieser Ebene der Dokumentation die Kritiker genügend Indizien zusammentragen konnten, die stärkste Zweifel an der offiziellen NASA-Version begründeten. Denn ohne diesen Ansatz hätte sich die Öffentlichkeit nicht so kritisch mit den „Raumfahrt-Triumphen“ beschäftigt.

2. Die Kritik auf Projektebene hat eher die Chance, ein einzelnes Projekt als undurchführbar oder gefälscht zu erweisen, und folglich kann ein einziges als Betrug aufgedecktes Projekt viel leichter die Einsicht reifen lassen, daß mit einer Branche, die sich solcher Methoden bedient, grundsätzlich etwas nicht stimmen kann. Die Einsicht, vom Betrug in einem Projekt auf den Betrug der ganzen Branche zu schließen, ist für Menschen, die noch grundsätzlich dem Staat und seinen Organen sowie den Medien vertrauen, psychologisch leider kaum zugänglich.

3. Wenn sich auf Projektebene und auf Dokumentationsebene die ersten Erkenntnisse über Lügen und Täuschungen in den Massenmedien ergeben, sind Schlüsse auf den Charakter der Organisatoren naheliegend und unabweisbar. Damit hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, ihre Gutgläubigkeit aufzugeben und kritischer zu werden. Nur einzelne Zeitgenossen werden aber diese Chance nutzen.

4. Schließlich hat die Zusammenstellung aller Beweismöglichkeiten den Zweck, die Dimension des Betrugs der Öffentlichkeit aufzuzeigen. Die Betrugsabsicht z. B. der NASA von Anbeginn an (und nicht etwa als Zufall) ergibt sich aus der Unmöglichkeit, all die öffentlich behaupteten und in den Massenmedien als Erfolg behaupteten Wundertaten wirklich zu vollbringen. Die Summe der Betrügereien auf allen Ebenen zeigt, daß der Bevölkerung und der gesamten Öffentlichkeit eine Raumfahrt-Lügenwelt, eine FAKE-WELT, als gigantischer Betrug aufgezwungen wird. Jeder Einzelne, dem dies aufgeht, muß sich fragen, wer die Entscheidung zu einer derartigen FAKE-RAUMFAHRT-WELT und seiner organisatorischen Durchführung getroffen haben kann.

Balthasars Blog hat sich in den beiden ersten Jahren seiner Existenz zu einem Zentrum der Raumfahrtkritik entwickelt. Dieser gigantische Betrug erfordert noch einen großen Einsatz, weil die Öffentlichkeit bisher nicht viele Möglichkeiten hat, sich über die Kritik überhaupt zu informieren. Wo kann man denn im deutschsprachigen Internet heute die Kritik der Raumfahrt finden? Dieser Blog ist bestrebt, alle Erkenntnisse über die bemannte Raumfahrt zu sammeln. Wir bitten um Mitteilung, wenn wir bisher etwas übersehen haben.

Artikel auf Bathasars Blogs liefern die Nachweise

A. Fundamentale Argumente

Beweis 1: Energie – kein „Re-entry“
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Zusammenfassung eines Kapitels von Anders Björkman.

Beweis 2: Strahlung – Partikel der kosmischen Strahlung im Weltraum
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt – 9.11.16 – 17 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Darin: Zusammenfassung einer Analyse von Siegfried Marquardt.
Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch – 8.11.17 – 13 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)
Referat und Rezension von Marquardts Ergebnissen.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Beweis 3. Navigation – Raumflüge zu Orbits um andere Planeten
Wie fliegen NASA und Elon Musk in den Orbit um andere Planeten?  –  29.10.18 – 12 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/10/29/wie-fliegen-nasa-und-elon-musk-in-den-orbit-um-andere-planeten/)
Dies ist der neueste (dritte) fundamentale Beweis. Eine englische Version des Artikels ist verfügbar:
How do NASA and Elon Musk fly into the orbit around other planets?
22.11.18 – 12 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/11/22/how-do-nasa-and-elon-musk-fly-into-the-orbit-around-other-planets/)

B. Argumente gegen ein bestimmtes Projekt

Beweis 4: Konstruktion – Landefähre APOLLO 11: zu schwer, zu klein, zu wenig Treibstoff
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt – 9.11.16 – 17 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Darin: Zusammenfassung einer Analyse von Siegfried Marquardt.
Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch – 8.11.17 – 13 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)
Referat und Zusammenfassung von Marquardts Ergebnissen. [Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Beweis 5: Lügen des Organisators – Das beobachtbare ISS-NASA-Objekt ist nicht die ISS
„Ich habe die ISS doch selbst gesehen!“ – 5.6.18 – 19 Seiten
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/05/ich-habe-die-iss-doch-selbst-gesehen/)
Englische Version:
„But I have seen the ISS myself!“ – 27.6.18 – 10 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/27/but-i-have-seen-the-iss-myself/)

Beweis 6: Lügen des Organisators – ISS in 400 km Entfernung nicht beobachtbar
„Ich habe die ISS doch selbst gesehen!“ – 5.6.18 – 19 Seiten
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/05/ich-habe-die-iss-doch-selbst-gesehen/)
„But I have seen the ISS myself!“ – 27.6.18 – 10 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/27/but-i-have-seen-the-iss-myself/)

C. Argumente auf der Dokumentations-Ebene

Beweis 7: APOLLO-Video – Wehende Fahne (Pendelverhalten) im Gravitationsfeld der Erde fotografiert
Marquardts Nachträge und Ergänzungen 2015-2017 zur „Apollolüge“ – 4.2.18 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/02/04/marquardts-nachtraege-und-ergaenzungen-2015-2017-zur-apolloluege/)
Darin: S. 8.

Beweis 8: APOLLO-Foto – Unter Landefähre auf der Mondoberfläche kein Krater
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt – 9.11.16 – 17 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Darin: S. 1-2.

D. Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators, wenn er in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der (D 1) Logik und die Forderung nach (D 2) Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten (D 3) Lügen Zuflucht nimmt. Im Falle der NASA kommt ein spezielles Verhalten hinzu: die (D 4) Nicht-Information über entscheidende Daten in effektiv problematischen Situationen.

Beweis 9: Strahlung – NASA behauptet für APOLLO und ISS Dosiswerte wie für die Verkehrsfliegerei in 12 km Höhe (D 3)
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung
1. Fassung. 19. März 2016. – 109 Seiten.
(https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)
Darin: § 32-38 = S. 40-51.

Beweis 10: Energie – NASA veröffentlicht widersprechende Informationen über APOLLO 11 zu Startgewicht und Treibstoffverbrauch. (D 2)
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16; Korrigierte Fassung, 28.12.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Darin: S. 5-7.

Beweis 11: Navigation – APOLLO 11 mit navigatorisch unwahrscheinlichen Leistungen, völlig unglaubwürdig (D 3)
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16; Korrigierte Fassung, 28.12.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Darin: S. 19: Anhang 1: APOLLO-11-Mängelliste.

Beweis 12: Navigation – NASA macht keine Angaben zur kinetischen Energie bei Rückkehr von APOLLO 11 (D 4)
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16; Korrigierte Fassung, 28.12.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Darin: S. 14-17.

SPIEGEL ONLINE hätte nun genügend Stoff für einen Bericht über die Kritik

Da sich SPIEGEL ONLINE so sehr für Bill Kaysing interessiert hat, könnte dieses ehemalige Nachrichtenmagazin nun gleich über die Bill-Kaysing-Nachfolger und ihre Ergebnisse berichten. Das Online-Portal des Nachrichtenmagazins hat sogar eine kleine Ecke für Whistleblower eingerichtet, wo man ganz geheime Dinge ganz anonym und sicher der Redaktion mitteilen kann:

„SPIEGEL Investigativ – Hinweise für Informanten“

So sieht der Briefkasten auf SPIEGEL ONLINE aus, wo Kritiker z. B. der Raumfahrt mit der CIA-Keule als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft werden:

SPIEGEL - Investigativ Postfach für Whistleblower

Wenn man die „Hinweise für Informanten“ anklickt, dann wird man umfassend beraten. Wir fassen das Wichtigste zusammen und kommentieren.

Der Schutz seiner Informanten hat für den SPIEGEL höchste Priorität. Die folgenden Tips sollen vertrauliche Informationen ermöglichen. Zuerst, was man nicht tun soll: keine Kontakte von seinem Büro, vom Diensttelefon, Diensthandy, beruflicher E-Mail-Adresse: könnte alles überwacht werden.

[Kritiker wissen: läuft alles schon seit langem.]

In „besonders heiklen Fällen“ soll man auch nichts Privates nutzen: Handy, Festnetz, E-Mail-Adresse.

[Wäre die Aufdeckung des gigantischen Schwindels und Betrugs mit der Raumfahrt ein solcher „besonders heikler Fall“? Liebend gern würden wir von der SPIEGEL-Redaktion einmal ein Wort dazu hören!]

Das Beste ist ein persönlicher Kontakt. Der kann anonym bleiben, wir müssen unseren Namen nicht nennen.

[Die Kritiker Anders Björkman und Siegfried Marquart veröffentlichen unter ihren Klarnamen: da kann DER SPIEGEL seine investigative Recherche gleich mit einem Telefonanruf starten, nachdem er die Anschlüsse ermittelt hat! Unser Anschluß ist unsere Email-Adresse: balthasar.schmitt(at)posteo.mx]

Falls wir uns beim SPIEGEL melden, Telefon-Nr. ist angegeben, sollen wir das Stichwort „Investigativ“ sagen, dann wissen sie beim SPIEGEL, daß es ganz geheim und wichtig wird. Wir können die Sicherheit noch erhöhen: eine Prepaid-Sim-Karte benutzen, „die nicht auf Ihren Namen gekauft wurde“.

[Dieser gute Ratschlag funktioniert nicht mehr, weil heutzutage alle Telefonläden beim Kauf einer Prepaid-Karte den Ausweis des Käufers verlangen müssen. Also, bitte: korrigieren!]

Dann sollen wir ein Wegwerf-Handy benutzen, weil jedes Handy identifiziert werden kann durch eine „einmalige Identifikationsnummer (IMEI)“. Und wenn man das Festnetz benutzt, dann einen Apparat, der nicht auf unseren Namen – z. B. Balthasar Schmitt – zugelassen ist und „von Dritten nicht zu Ihnen zurückverfolgt werden kann“.

Wir könnten auch schreiben, mit der gelben Schneckenpost, an die Adresse:

DER SPIEGEL,
„Investigativ“,
Ericusspitze 1
20457 Hamburg

Die Unterlagen könnten zur größeren Sicherheit auch „verschlüsselt auf einer CD oder auf einem USB-Stick“ verschickt werden..

Wenn man sich zu einer E-Mail entschließt, dann sollte man sie mit PGP verschlüsseln, der offizielle Schlüssel ist angegeben, auch die Adresse ist angegeben. Dazu soll man einen Laptop „ohne persönliche Daten“ nehmen, in einem öffentlichen WLAN surfen und die „Tor-Anonymisierungssysteme“ nutzen.

Dann gibt es noch den „anonymen Briefkasten“. Aber: „Achtung: Auch diese Maßnahmen garantieren keine absolute Anonymität und Sicherheit!“

Wer die technischen Maßnahmen zur Anonymisierung nicht nutzen kann oder will, soll sich „an den zuständigen Redakteur [wenden] und vereinbaren Sie ein persönliches Treffen an einem sicheren Ort. Brisante Dokumente und andere Informationen übergeben Sie am besten persönlich und verschlüsselt.“

„Sobald Kontakt besteht, geben wir Ihnen gern weitere wichtige Hinweise, wie Sie sich individuell als Informant schützen können.“

So weit die Informationen des SPIEGEL für Informanten.

Großer Aufwand für Anonymität – die wirklichen „Geheimnisse“ über die Raumfahrt aber landen im Papierkorb!

Die Informationen für Whistleblower unseres ehemalig investigativen Nachrichtenmagazins haben wir mit größtem Vergnügen und Entzücken gelesen. Man stelle sich vor: in irgendeiner Tiefgarage (à la Watergate) oder auf einer einsamen Bank im Park (à la Balthasar) trifft Balthasar einen Redakteur und übergibt ihm, verschlüsselt auf CD, von Balthasars Blog die Texte aller kritischen Artikel zur Raumfahrt. Vielleicht würde Balthasar vorsichtshalber doch eine Perücke aufsetzen und einen falschen Schnurrbart ankleben, denn heutzutage kann jeder im Knopfloch eine Kamera dabeihaben, und dann würde seine Anonymität auffliegen.

Wir würden jedoch eine kleine Überraschung für den Redakteur einbauen: wir würden die beiden Kritiker mit Klarnamen zu dem Treffen einladen! Dann könnte Anders Björkman eine DVD mit einer Kopie seiner Internetseite „Human Space Travel Hoaxes 1961-1918“ mitbringen, und Siegfried Marquart könnte ein Exemplar seines Buches
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8
überreichen.  [Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

SPIEGEL ONLINE kann zaubern

SPIEGEL ONLINE kann – gemeinsam mit allen anderen Massenmedien – unsere 12 veröffentlichten Beweise gegen die Raumfahrt in unbekannte Geheimdokumente verwandeln: sie werden in der Offline-Welt der gedruckten und audiovisuellen Massenmedien einfach nicht berichtet, totgeschwiegen, verleugnet, dem Publikum vorenthalten. SPIEGEL INVESTIGATIV dient damit nur der Zensur, der Unterdrückung und der Desinformation. Dafür schütten sie ihre Häme über den mutigen Kritiker Bill Kaysing aus!

SPIEGEL ONLINE betreibt Desinformation

Warum sogar Desinformation? Weil das Publikum den SPIEGEL und ganz besonders sein Online-Portal als Zentrum des Raumfahrt-Irrsinns kennt und liebt: wenn die von Kritik noch nichts gehört haben, dann wird es da eben nichts geben! Das ist die Logik der Desinformation in der Verantwortung der prominenten Massenmedien für die blindgläubigen Massen. Folge der Desinformation: Wenn jemand von einer Kritik der Raumfahrt irgendwo auch nur berichtet, wird ihm von den Fans entgegengehalten: davon ist nie etwas berichtet worden, das kann nur Unsinn sein! Die Fans und die Begeisterten werden so gegen jegliche kritische Gedanken immunisiert. Die Desinformation ist ein Mißbrauch des Vertrauens des Publikums.

Wer hat den gigantischen Betrug mit der Raumfahrt beschlossen?

Der tiefe Staat hat alle Massenmedien seiner totalen Kontrolle unterworfen und gekapert und benutzt sie nur noch als Herrschaftsinstrument gegen die Bevölkerung und die Öffentlichkeit: das ist die FAKE-MEDIEN-WELT. Jede Kritik der FAKE-RAUMFAHRT-WELT würde daher nur im Papierkorb landen, weshalb wir auf die Nutzung des anonymen Briefkastens beim SPIEGEL verzichten. Kein kritischer Zeitgenosse und kein Kritiker einer der mehreren FAKE-WELTEN glaubt mehr an die Medien des tiefen Staats: das sind nur noch Maschinen zur Gehirnwäsche durch Propaganda und Betrug. In der FAKE-MEDIEN-WELT helfen auch keine anonymen Briefkästen mehr.

Wir Kritiker sind die Whistleblower und „blasen“ unsere Beweise in das Internet hinaus!

Wir brauchen den schönen „Investigativ“-Briefkasten von SPIEGEL ONLINE nicht, wir schreiben alles öffentlich auf Balthasars Blog, wie oben beschrieben und nachgewiesen. Wenn die Redaktion von SPIEGEL ONLINE drei Leute aufbieten mußte, um die kümmerlichen Nachrichten über Bill Kaysing zu ermitteln und in hämischer Manier abfällig zu berichten, dann kann „SPIEGEL Investigativ“ gern genau so hämisch über die oben belegten 12 Beweise gegen die Raumfahrt auf Balthasars Blog berichten.

Aber der tiefe Staat, der den gigantischen Raumfahrtbetrug in einer der ältesten FAKE-WELTEN beschlossen hat und von allen Diensten und Medien organisieren und aufrechterhalten und schützen läßt, wird eine kritische Berichterstattung nicht erlauben. Deshalb bleibt den Neugierigen und Kritikern bisher nur das Internet.

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B., 28. November 2018